X-BAR-THEORIE

X-barra

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Generativ Transformationsgrammatik

 

X-Bar-Theorie / X-Bar-Syntax  ·  X-barra / Sintaxis X

X-Bar-Phrase

Kleinste mögliche Phrase; besteht aus einem Kopf und seinen Argumenten außer dem Subjekt (Mitspieler): Mick Jaggers VERWÜSTUNG DES HOTELZIMMERS; Sie ist mit ihrem Freund ZUR SCHULE GEGANGEN; Er ist sehr STOLZ AUF SEINEN SOHN.“

[Pinker, Steven: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur, 1998, S. 536]

X-Bar-Theorie; X-Bar-Phrasenstruktur

Bestimmte Art von Phrasenstrukturregeln, von denen man annimmt, dass sie in den menschlichen Sprachen angewandt werden. Danach sind alle Phrasen in allen Sprachen auf einen einzigen Bauplan zurückzuführen. Dieser Plan besagt, dass die Eigenschaften der ganzen Phrase durch die Eigenschaften eines einzigen Phrasenelements, des Kopfes, festgelegt werden.“

[Pinker, Steven: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur, 1998, S. 536]

X-Bar-Theorie [engl. bar ‘Balken’. - Auch: X-Bar-Syntax]. Theoretisches Konzept im Rahmen der generativen Transformationsgrammatik zur Beschränkung der Form von kontextfreien Phrasenstrukturregeln. Die vor allem von N. Chomsky [1970] u. ö. sowie von R. Jackendoff [1977] und T. Stowell [1981] entwickelte Theorie geht von folgenden Prämissen aus:

(a)  Sämtliche syntaktisch komplexen Kategorien aller natürlichen Sprachen sind nach allgemeinen (universellen) Strukturprinzipien aufgebaut.

(b)  Alle lexikalischen Kategorien lassen sich auf der Basis eines begrenzten Inventars universeller syntaktischer Merkmale wie [± NOMINAL] und [± VERBAL] definieren.

(c)  Alle syntaktischen Kategorien lassen sich hinsichtlich verschiedener Komplexitätsebenen unterscheiden.

Die Bezeichnung „X-bar“-Syntax ergibt sich aus der Notation mit einem oder mehreren Querbalken über X. Dabei ist X eine Variable für die Kategorie N, V, P etc., die selbst wiederum als Abk. für Bündel von Merkmalen verstanden werden.“ [Bußmann, H., S. 862-863]

X-barra / sintaxis X (ingl. X-bar syntax).

Una versión de la GT de los años cincuenta que se remonta en parte a propuestas de Z. S. Harris y que se diferencia de aquélla con estructura sintagmática. Reconoce categorías intermedias entre N y SN y permite n expansiones o proyecciones frasales para cada símbolo categorial; por ejemplo el rey calvo:  

[Cardona, G. R., p. 293]