WIEDERHOLTE REDE

Discurso repetido

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Synchronie vs. Diachronie

 

„Der Begriff „synchronisch“ ist noch weiter zu analysieren (wie auch Saussure von „idiosynchronique“ spricht), damit eine einheitliche Sprachebene zugrunde gelegt werden kann. Wir finden ja auch synchronischem Gebiet in einer historischen Sprache nicht ein einziges System, sondern mehrere Systeme, die teilweise zusammenfallen und teilweise voneinander abweichen, und auch kürzere oder längere Stücke der Rede, die als solche überliefert sind. Die Sprecher lassen in ihrem Sprechen verschiedene Systeme funktionieren und wiederholen zum Teil Stücke von früheren Reden, ebenso wie man auf einem Bild eine synchronisch funktionierende Technik finden kann neben Stücken, die von früheren Bildern nachgeahmt oder einfach reproduziert sind, oder in einer musikalischen Komposition Stücke, die von anderen Kompositionen einfach übernommen sind. Diese wiederholte Stücke können wohl Systemen entsprechen, die sonst nicht mehr funktionieren, oder Systemen, die nicht mit dem übrigen System der betrachteten Rede zusammenfallen.

Daher unterscheiden wir in der Synchronie zwischen dem Gesprochenen oder der wiederholten Rede und der Technik für weiteres Sprechen (die alles enthält, was zur Bildung neuer Ausdrücke notwendig ist.).

Das Gesprochene (die wiederholte Rede) enthält alles, was als Ausdruck, als Satz, fixiert ist, dessen Teile nicht ersetzbar sind. Wir können in einem heutigen hochdeutschen Text Ausdrücke finden wie: Viel Feind, viel Ehr. Solche Ausdrücke wiederholt man als schon fixiert; sie entsprechen nicht den heutigen geläufigen hochdeutschen Regeln zum Sprechen. Das direkte Verhältnis solcher Ausdrücke besteht in der hochdeutschen Sprachtradition nicht zu einem System, sondern zu einer früheren Rede,

Alle Ausdrücke dieser Art stellen die eigentlich literarische Seite der Sprachtradition dar: sie sind literarische Fragmente, in die Sprachtradition eingelegt. [...] Die eigentliche Technik der Sprache enthält gegenüber dem „Gesprochenen“, der „wiederholten Rede“, alles, was den Sprechern für die Konstruktion neuer Ausdrücke zur Verfügung steht.“ 

[Coseriu, E.: Das romanische Verbalsystem. Tübingen: Gunter Narr, 1976, S. 119-123]

„La significación lingüística primaria, el valor categorial y la relación sintáctica del primer signo de las perífrasis verbales se mantienen, como no podría ser de otro forma, constantes, sin ningún tipo de alteraciones lingüísticas, ni siquiera en los casos considerados más claramente desemantizados, que son los llamados tiempos compuestos del verbo y las formas de voz pasiva. Lo que verdaderamente sucede en una construcción como, por ejemplo, van a ser las cinco no es que el signo ir pierda su significación léxica primaria ‘movimiento con orientación ablativa’, su valor categorial de ‘proceso’ y su función sintáctica de ‘término primario de la relación’ o ‘elemento regente’ y que haya adquirido un valor gramatical temporal de ‘inminencia’. Lo que sucede realmente es que el mencionado verbo no orienta su valor semántico invariante, el impulso semántico interno que lo define, hacia el mundo de los fenómenos externos al hombre, sino que lo orienta hacia el plano interno del discurso: digamos que adquiere función designativa textual, no función designativa física o material. Esto es lo que ocurre en todo el llamado discurso repetido: en él, el significado de los signos no apunta hacia la realidad física exterior al texto, sino que presenta su valor en estado puro o apuntando a un plano nocional, a partir del cual todo el segmento puede adquirir sentidos particulares.“

[Morera, M.: Diccionario crítico de las perífrasis verbales del español. Pt°. del Rosario, 1991, p. 35]