WIEDERAUFNAHME

(Recop.) Justo Fernández López

 

„Dem Prinzip der Wiederaufnahme hat man eine besondere Bedeutung für die  Konstitution und Kohärenz des Textes zugesprochen. Es stand in den Anfängen  der Textlinguistik sogar im Zentrum der Forschung. In der Literatur finden  sich für dieses Prinzip unterschiedliche Termini, z. B. "Koreferenz"  (Isenberg 1970), "Pronominalisierung" (Braunmüller 1977), "syntagmatische  Substitution" (Harweg 1968), "Relation der Verweisung" (Kallmeyer u.a.  1974). Es handelt sich dabei aber nicht um terminologische Differenzen, z.  T. sind mit der unterschiedlichen Terminologie auch begriffliche  Unterschiede verbunden, je nachdem vor welchem sprachtheoretischen bzw.  texttheoretischen Hintergrund jeweils gearbeitet wird.“

[Brinker, Klaus: Linguistische Textanalyse. Berlin: E. Schmidt, 31992, S.  21]