UNIVERSALGRAMMATIK

Gramática universal o filosófica

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Universalpragmatik / Universalsprache / Logik und Sprache / Sprache und Denken / Sprache und Realität

 

Universalgrammatik

Bauplan, der den Grammatiken aller menschlichen Sprachen zugrunde liegt; bezieht sich auch auf die Hirnschaltkreise von Kindern, die ihnen erlauben, die Grammatik ihrer Muttersprache zu erlernen.

[Pinker, Steven: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur, 1998, S. 536]

„Wittgenstein hat gegenüber Versuchen, eine Theorie der Sprache zu entwickeln, entschieden Reserve geübt. Den systematischen Grund für die Deutung der Sprachanalyse als einer bloß therapeutisch wirksamen Tätigkeit vermute ich in der Verabsolutierung eines einzigen, nämlich des interaktiven Gebrauchs der Sprache, demgegenüber der kognitive kein Recht behält.

Nach Einführung seines Sprachspielmodells hat Wittgenstein, wenn ich recht sehe, seinen Theorieverzicht nicht mehr, wie noch im Tractatus, begründet. Er mag Gründe gesehen haben, um die Wege zu einer transzendentalen oder zu einer empirischen oder zu einer konstruktivistischen Sprachtheorie für ungangbar zu halten. Der Sprachtranszendentalismus, der eine die Gegenstände möglicher Erfahrung konstituierende «Sprache überhaupt» rekonstruieren will, vernachlässigt den nicht-kognitiven Sprachgebrauch. Der Sprachempirismus, der ein auf beobachtbare Vorgänge oder Episoden zurückgeführtes Sprachverhalten analysieren will, verfehlt (wie auch die kunstvolle Konstruktion von Sellars zeigt) die intentionale Struktur der Sprache. Und der Sprachkonstruktivismus schließlich verzichtet von vornherein auf eine Analyse natürlicher Sprachen. Offen bleibt noch eine Alternative: Warum sollten sich nicht universale Regelsysteme finden und rekonstruieren lassen, nach denen wir Interaktionszusammenhänge, also die symbolische Realität der Gesellschaft erzeugen? Wittgensteins Untersuchungen verdanken sich der Reflexion auf die Tätigkeit einer therapeutisch eingestellten Sprachanalyse. Hätte er eine Theorie der Sprachspiele entwickeln wollen, so hätte diese die Form einer Universalgrammatik annehmen müssen. Denn Wittgenstein befasst sich nicht mit der Grammatik der Sätze, die in Äußerungen verwendet werden, sondern mit der Grammatik dieser Äußerungen selber, d.h. mit den Regeln der Situierung von Sätzen. Andererseits ist die Rede von einer grammatischen Struktur der Sprachspiele nicht bloß eine pseudolinguistische Floskel. Wittgenstein bringt damit zum Ausdruck, dass seine Untersuchungen auf der Ebene logischer oder begrifflicher Analyse von Sinnzusammenhängen liegen und nicht auf der Ebene einer empirisch gerichteten Pragmatik, die Vorgänge der Sprachverwendung in einem sprachunspezifischen Rahmen als zeichenkontrollierte Verhaltensweisen oder als selbstgeregelte Informationsflüsse auffasst.

Nicht einmal ein handlungstheoretischer Begriffsrahmen würde einer theoretisch verwendeten Sprachspielanalyse gerecht. Man kann zwar sagen, dass die Sprachspielgrammatik aus Regeln für eine situationsgerechte Verwendung von symbolischen Ausdrücken besteht; aber diese Regeln sind konstitutiv: durch sie werden zugleich die Situationen der möglichen Verwendung symbolischer Ausdrücke hervorgebracht. Die kommunikative Lebensform selber ist von der Grammatik der Sprachspiele abhängig. Diese Pointe wird durch den partikularistischen Zug der Wittgensteinschen Spätphilosophie verwischt. Sobald wir nach einer Theorie aller möglichen Sprachspiele fragen, kommt die Pointe zum Vorschein; darin liegt nämlich die Frage nach jenem Regelsystem, mit dessen Hilfe wir Situationen möglicher Verständigung über Gegenstände (und Sachverhalte) erzeugen. Der phänomenologische Versuch einer Klärung der allgemeinen Strukturen der Lebenswelt kehrt dann in Gestalt des sprachtheoretischen Versuchs wieder: die allgemeinen Strukturen der kommunikativen Lebensform in der Universalpragmatik von Sprachspielen überhaupt aufzufinden und zu rekonstruieren. Während die Lebensweltanalyse dem Muster einer Konstitutionstheorie der Erkenntnis folgt, richtet sich die Untersuchung der kommunikativen Lebensform (als Bedingung aller möglichen Sprachspiele) nach dem Muster einer universalistisch eingestellten generativen Sprachanalyse.”

[Habermas, Jürgen: “Sprachspiel, Intention und Bedeutung. Zu Motiven bei Sellars und Wittgenstein”. In: Wiggershaus, Rolf (Hrg.): Sprachanalyse und Soziologie. Die sozialwissenschaftliche Relevanz von Wittgensteins Sprachphilosophie. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1975, S. 337-338]

„Man könnte den informierten Leser dazu einladen, verschiedene Kapitel der Philosophiegeschichte, der zeitgenössischen Logik und der modernen Linguistik  nachzulesen und sich dabei die Frage stellen, ob die jeweils betrachtete Theorie wohl möglich geworden wäre, wenn es nicht vorher die jahrhundertelange Mühsal der Suche nach einer vollkommenen Sprache gegeben hätte und insbesondere der Suche nach einer apriorisch-philosophischen Sprache.

1854 veröffentlichte George Boole seine Investigation of the laws of thought und erklärte, Ziel seiner Arbeit sei die Untersuchung der grundlegenden Gesetze jener mentalen Operationen, durch welche das logische Denken erfolge. [...]

Gottlob Frege begann seine Begriffschrift, eine der arithmetischen nachgebildete Formelsprache des reinen Denkens (1879) mit einer Bezugnahme auf die Leibnizsche Charakteristika universalis. Russell erinnerte in seiner Philosophy of Logical Atomism (1918-19) daran, dass in einer logisch vollkommenen Sprache die Wörter eines Satzes eins zu eins (außer den bloßen Bindewörtern) den Komponenten des entsprechenden Faktums entsprechen müssten. Die Sprache der Principia Mathematica, die er zusammen mit Whitehead geschrieben hatte, besaß zwar nur eine Syntax, aber nach Hinzufügung eines Vokabulars, so Russell, wäre sie eine logisch vollkommene Sprache gewesen (obwohl er zugab, dass diese Sprache, wenn sie denn hätte konstruiert werden können, unerträglich weitschweifig und pedantisch gewesen wäre).

Wittgenstein nahm in seinem Tractatus logico-philosophicus die erstmals von Bacon geführte Klage über die Vieldeutigkeit der natürlichen Sprachen auf und beschwor eine Sprache, in der jedes Zeichen eindeutig gebraucht werden müsste (3.325ff.) und in welcher der Satz die logische Form der Wirklichkeit aufwiese (4.121).

Carnap (Der logische Aufbau der Welt, 1922-25) nahm sich vor, ein logisches System von Objekten und Begriffen zu errichten, in dem alle Begriffe aus einem Grundbestand von Urideen abgeleitet wären. Und dem Baconschen Ideal verbunden war auch noch das Ideal des logischen Positivismus mit seiner Polemik gegen die Unbestimmtheit der metaphysischen Sprache, die Pseudoprobleme erzeugen.

Die eben genannten Autoren versuchten, eine Sprache der Wissenschaft zu kreieren, die auf ihrem Gebiet vollkommen und universell benutzbar sein sollte, ohne jedoch zu behaupten, dass sie an die Stelle einer natürlichen Sprache treten könnte.  Der Traum hat das Vorzeichen geändert oder sich den neuen Bedingungen angepasst: Von der jahrhundertlangen Suche nach der Sprache Adams wird die Philosophie von jetzt an nur noch das übernehmen, was sie nebenbei erbracht hat. Deshalb kann man nur von Nebenwirkungen sprechen.

Doch während der Jahrhunderte, in denen sich unsere Geschichte abgespielt hat, hatte sich auch eine andere entfaltet, von der wir in der Einleitung sagten, dass wie uns nicht mit ihr befassen wollten: die Suche nach einer allgemeingültigen oder universalen Grammatik. Wir durften uns nicht mit ihr befassen, denn, wie richtig gesagt worden ist, nach einem System allgemeingültiger Regeln unterhalb aller Einzelsprachen zu suchen, heißt weder eine neue Sprache vorzuschlagen noch zu einer Ursprache zurückzustreben. Allerdings gibt es zwei Arten, nach universalen Konstanten aller Sprachen zu suchen.

Die eine geht empirisch-vergleichend vor und verlangt ein Register aller existierenden Sprachen. Doch seit der Zeit, als Dante dem Stammvater Adam die Gabe einer forma locutionis zuschrieb, mochtet er nun mit dem Denken der «Modisten» vertraut gewesen sein oder nicht, haben diese Forscher die universalen Gesetze aller Sprachen und des Denkens aus dem einzigen Sprachmodell abgeleitet, das sie kannten, nämlich dem scholastischen Latein. Nicht anders ist auch noch Francisco Sánchez Brocense in seinem Werk Minerva, seu de causis linguae latinae (1587) vorgegangen. Das Neue an der Grammaire générale et raisonnée von Port-Royal (1660) war, dass sie sich als Modellsprache eine moderne genommen hatte, nämlich das Französische. Aber das Grundproblem blieb dieselbe.

Um nämlich so vorgehen zu können, darf man nicht einmal für einen Augenblick auf den Gedanken kommen, dass eine gegebene Sprache eine gegebene Denkweise und Weltsicht reflektiert und nicht ein Allgemeingültig-Universales Denken; anders gesagt, was der «Geist» einer Sprache genannt worden ist, muss unter die Modalitäten des Oberflächengebrauchs verbannt worden sein, die nicht die für alle Sprachen gleiche Tiefenstruktur tangieren. Nur so ist es möglich, jene Strukturen als universal, weil der einzig möglichen Logik entsprechend anzunehmen, die wir in der einzigen Sprache erkennen, in der wir zu denken gewohnt sind.

Etwas anderes wäre es zu behaupten, die verschiedenen Sprachen seien zwar an der Oberfläche differenziert und häufig durch den Gebrauch verunreinigt oder auch durch ihren eigenen Geist in Erregung gebracht worden, aber die gemeinsamen Gesetze würden, wenn es sie gibt, im klaren Licht der Vernunft durch die Maschen der sie verhüllenden Sprache scheinen, welche diese auch immer sein mal (denn wie Beauzée im Artikel «Grammaire» der Encyclopédie schreibt: «La parole est une sorte de tableau dont la pensée es original» - das Wort ist eine Art Abbild, dessen Original der Gedanke ist). Die Idee wäre akzeptabel, doch um diese gemeinsamen Gesetze ans Licht zu bringen, bedürfte einer Metasprache, die sich auf alle anderen Sprachen anwenden ließe. Identifiziert man jedoch diese Metasprache mit der gegebenen Sprache, so beißt sich die Argumentation wieder in den Schwanz – und aus dem Kreis gibt kein Entrinnen. [...]

Das Problem bleibt offen für alle auch zeitgenössischen Versuche, die Existenz syntaktischer und semantischer «Universalien» nachzuweisen, indem man sie aus einer natürlichen Sprache ableitet, die gleichzeitig als Metasprache und als Objektsprache benutzt wird. Hier soll nicht bewiesen werden, dass es sich um ein hoffnungslose Projekt handelt: Es wird nur nahe gelegt, dass es sich um eine neuerliche Konsequenz der Suche nach einer apriorisch-philosophischen Sprache handelt, denn ein philosophisches Ideal von Grammatik beherrscht die Interpretation einer natürlichen Sprache.

Ebenfalls Erbe der Projekte apriorisch-philosophischer Sprachen ist jene Strömung, die sich entschieden auf eine «Sprache des Denkens» beruft. Dieses «Mentalesisch» soll angeblich die Mentalstruktur widerspiegeln, eine rein formale und syntaktische Rechnung sein (ähnlich dem Leibnizschen «blinden Denken»), eindeutige Symbole benutzen und auf angeborenen, der ganzen Menschheit gemeinsamen Elementarbegriffen basieren (gleichwohl wird es in Begriffen einer «folk psychology» abgeleitet, die angeblich zwangsläufig einer jeden Kultur innewohnt).

Auf einer anderen Licht, aber ebenfalls in gewisser Weise als ferne Erben unserer Geschichte, suchen andere die Sprache des Geistes nicht auf Abstraktionen platonischer Art zu gründen, sondern auf die neuro-physiologischen Strukturen (die Sprache des Geistes ist auch die des Gehirns, das heißt eine software, die sich auf eine hardware gründet). Der Ansatz ist neu, denn die «Ahnen» unserer Geschichte waren nicht so weit gekommen, auch weil es lange nicht üblich war, die res cogitans im Gehirn zu lokalisieren und nicht in der Leber oder im Herzen.  Doch ein schöner Kupferstich über die zerebrale Lokalisierung der Sprache und anderer Fähigkeiten der Anima (Vorstellungskraft, Einschätzungsvermögen, Gedächtnis) findet sich schon in Gregor Reyschs Margarita Philosophica aus dem fünfzehnten Jahrhundert.

Obwohl die Unterschiede oft wichtiger als die Identitäten oder Analogien sind, wäre es vielleicht nicht unnütz, wenn auch die avanciertsten Forscher auf dem Gebiet der heutigen kognitiven Wissenschaften hin und wieder einen Blick auf ihre Vorfahren würfen. Es stimmt ja nicht, was in manchen philosophischen Departments amerikanischer Universitäten behauptet wird, dass es zum Philosophieren nicht nötig sei, sich auf die Geschichte der Philosophie zu beziehen. Das wäre, als würde man sagen, jemand können Maler werden, ohne jemals ein Bild von Raffael gesehen zu haben, oder Schriftsteller, ohne jemals die Klassiker gelesen zu haben. Theoretisch ist das zwar möglich, aber der «primitive» Künstler, der zur Unkenntnis der Vergangenheit verdammt ist, bleibt immer als solcher erkennbar, und eben darum nennt man ihn auch naiv. Dagegen geschieht es gerade beim Wiederbesichtigen alter Projekte, die sich als utopisch oder gescheitert erwiesen haben, dass die Grenzen oder das mögliche Scheitern jener Unternehmen voraussehbar werden, die sich als ein Anfang im Leeren ausgeben. Nachzulesen, was unsere Vorfahren getan haben, ist nicht bloß archäologisches Vergnügen, sondern immer auch immunologische Vorbeugung.”

[Eco, Umberto: Die Suche nach der vollkommenen Sprache. München: C. H. Beck, 31995, S. 317-321]

Tipo de gramática propio de las corrientes racionalistas de los siglos XIII (escolástica) y XVIII (Port Royal) que establecen una identidad estructural entre la lógica y el lenguaje.

En el generativismo de Chomsky, dícese de un esquema lógico-gramatical postulado que subyace en forma innata a toda adquisición lingüística y del que las lenguas naturales constituyen meras variantes superficiales.

Gramática universal o general o filosófica

Construcción ideal hipotizada ya por la especulación medieval y retomada luego en los siglos XVII y XVII, que se propone definir los conceptos fundamentales característicos del lenguaje como expresión de la mente humana y válidos, por lo tanto, para cualquier lengua, más allá de las diferencias superficiales. Descalificado por las lingüística histórica y más tarde por la estructural – que sostenían la historicidad y la singularidad de los hechos lingüísticos – este proyecto ha vuelto a ser, de alguna manera, actual gracias a la explícita revalorización dada por Chomsky (que se refiere expresamente a la lingüística cartesiana) y a la aún más reciente especulación sobre los universales.“ [Cardona, G. R., p. 134]

El concepto de «forma de vida» en Wittgenstein y los «universales lingüísticos» en Chomsky

“Con el hable, el niño aprende a razonar, a confiar en los demás (a creer en sus palabras), a distinguir la dimensión personal de la social, a comunicar experiencias o sensaciones; a prende a ordenar y clasificar los hechos, a jerarquizarlos, a ser consciente de determinados fenómenos o sensaciones (el miedo, el dolor, etc.), a bromear, a mentir, a escuchar. En palabras de Wittgenstein, el niño aprende el «juego del lenguaje» o una «forma de vida»: «El término “juego del lenguaje” trata de poner de relieve el hecho de que hablar un lenguaje es parte de una actividad o forma de vida» (PhU, 23); «lo que determina nuestro juicio, nuestros conceptos y reacciones, no es lo que un hombre determinado está haciendo ahora, una acción individual, sino el torbellino total de las acciones humanas, el fundamento que sirve de referencia a cualquier acción» (Z, 567). [...]

La especificación de esa «forma de vida» a la que tan vagamente alude Wittgenstein nos daría la serie de los «universales» lingüísticos, tema de gran interés para la lingüística chomskyana. Todos los hombres comparten unas mismas estructuras sintácticas (dirá Chomsky), lógicas, psicológicas y pragmáticas (pareció creer Wittgenstein), y si sus lenguajes difieren es porque esa estructura universal y homogénea se combina con una gama de peculiaridades socio-culturales. Quede bien claro, sin embargo, que cuando Wittgenstein hablar de una «forma de vida» concomitante al lenguaje no está postulando ningún principio innato: sólo trata de aportar «ciertas observaciones obvias, de sobra conocidas, pero, precisamente por ello, frecuentemente olvidadas» (PhU, 415). No es tampoco su intención descubrir la estructura conceptual de la mente humana que, a amodo de transcendental kantiano, hace posible el lenguaje, pero sí parece suponer que en la descripción de esa «forma de vida», que no es una ley a priori, puesto que es un dato de la experiencia, está la última explicación, la última razón del lenguaje. [...]

El concepto de «forma de vida» (como el de «gramática profunda» nos remite a la «estructura profunda» de Chomsky, quien a su vez recuerda al definirla la «forma interior» de Humboldt: «Según Humboldt – escribe Chomsky –, la adquisición de la lengua es en gran parte asunto de maduración de una capacidad lingüística innata, maduración que es guiada por factores internos, por una “forma de lenguaje” innata que se agudiza, diferencia y alcanza una realización específica a través de la experiencia. El lenguaje es, pues, una especie de estructura latente en la mente humana, que se desarrolla y fija por la exposición a una experiencia lingüística específica» (Language and Mind, Nueva York, Harcourt, 1968, pp. 190-191). Cf. también, del mismo Chomsky, Lingüística cartesiana, p. 52, n., donde se identifica la «forma del lenguaje» de Humboldt con el concepto general de la «gramática generativa». Pese a las analogías entre todas esas nociones, insisto en que Chomsky marca el acento en la idea de «generación» desde una forma universal innata, más que en el simple hecho de que se dé una forma común a todas las lenguas, y en cambio, a Wittgenstein le preocupa poco que la «competencia» lingüística sea o no la maduración de un saber latente. Simplemente – dice –, el uso, la actividad lingüística, nos integra en una «forma de vida» peculiar. Se dan ciertamente unas estructuras universales, pero no necesarias en un sentido absoluto. La única necesidad, la única verdad, es el hecho de que se da un cierto acuerdo entre los hablantes, una comunicación de pensamiento y formas de hablar. Muy bien ha visto Aldo Gargani cómo en ese punto coinciden Moore y Wittgenstein: para el último, «el tema del acuerdo se configura en el sentido de la uniformidad de los comportamientos lingüísticos de los hombres, que pueden comunicarse entre sí porque comparten una misma praxis, un mismo comportamiento lingüístico, que es como decir, dada la ecuación wittgensteiniana significado-uso, que comparten una misma Lebensform» (para Moore y para Wittgenstein, el análisis del lenguaje se propone la reivindicación de esa Lebensform que la filosofía tradicional no respeta); cf. A. Gargani, Linguaggio e società in G. E. Moore e nell’ultimo Wittgenstein, en «Giornale critico della filosofia italiana», XLIV (1965), p. 102, y citado por Vaclav Belohradsky, Interpretazioni italiane de Wittgenstein, Milán, Marzorati, 1971, páginas 104-107. [...]

Wittgenstein no se detiene, pues, a pensar cuáles son las reglas perennes del lenguaje. Sencillamente: remite a los hechos, al uso lingüístico. Parece verosímil que nuestro lenguaje no sea el lenguaje ideal, y prueba de ello es que intentamos trascender sus límites de continuo; pero es el lenguaje que usamos, no disponemos de otro mejor (PhU, 120). No cabe aquí ningún tipo de apriorismo, pues si el uso lingüístico supone unas reglas, las reglas sólo son deducibles del uso. La filosofía analítica, desde el segundo Wittgenstein, parece empeñada en no salir de la simple constatación de unos hechos lingüísticos. Pero tal actividad «descriptiva» no se propone impedir la evolución o corrección del lenguaje, sino mantenerlo unido a una «forma de vida» (sea cual fuere) que lo sustente: un «lenguaje inactivo» o «de vacaciones» es un lenguaje que aspira a desprenderse de una «forma de vida», como el que quisiera jugar al fútbol sin pelota o el que intenta comer sin tener con qué.”

[Camps, Victoria: Pragmática del lenguaje y filosofía analítica. Barcelona: Ediciones Península, 1996, pp. 143 y 148‑151]

«Gramática universal:

El lingüista N. Chomsky introdujo la dicotomía competencia / actuación para explicar el proceso abstractivo que debe ponerse en práctica para caracterizar el objeto de la ciencia gramatical. Ese conocimiento que todos los hablantes de una comunidad lingüística poseen y que les permite operar lingüísticamente en esa comunidad, es lo que se puede denominar competencia. La actuación es la realización efectiva de dicho conocimiento. En dicha realización la competencia gramatical no es más que uno de los factores que interactúan para obtener unos resultados que no tienen por qué reflejar fielmente esa competencia. Un hablante competente de una comunidad lingüística puede llegar a emitir expresiones no conformes con su competencia por limitaciones de memoria, distracciones o intervención de elementos extraños a esa competencia (condicionamientos psíquicos y sociales). Esto hace que la actuación lingüística refleje esa competencia de modo imperfecto, distorsionado y viciado, por lo que hay que desechar todo aquello que sea causado por esos factores extragramaticales. Ocurre igual con toda habilidad, tal como saber multiplicar mentalmente: el hecho de que una persona no pueda calcular mentalmente el resultado de multiplicar 13.678 por 7.890 no significa necesariamente que esa persona no sepa multiplicar, sino simplemente que hay unos condicionamientos que tienen que ver con la capacidad de memoria y procesamiento psíquico que le impiden poner en práctica su competencia aritmética.

Últimamente, N. Chomsky 1986: capítulo 2) ha introducido la dicotomía entre lengua exterior y lengua interior. La lengua exterior es la lengua entendida independientemente del conocimiento de ella que puedan tener los hablantes. Es, pues, un fenómeno objetivo y susceptible de investigación empírica que se define, siguiendo a Bloomfield, como el conjunto de expresiones que se dan en una comunidad lingüística. A este concepto de lengua exterior corresponde un concepto empirista de gramática universal: ésta sería algo así como el conjunto de propiedades comunes a todas las lenguas humanas tal como aparecen inmediatamente ante el investigador; surge, por tanto de la observación empírica.

Frente a este enfoque empiricista de la cuestión N. Chomsky propone un modo de ver las cosas determinado por el concepto de lengua interior. Un hablante competente de una comunidad lingüística posee un conocimiento de su lengua localizado en su mente. Ahora la gramática será la descripción de ese conocimiento mental del hablante que le pone en disposición de operar eficientemente en los intercambios lingüísticos de la comunidad. La gramática universal, contendrá en esta ocasión los principios que hacen posible esa competencia y que por tanto nos ofrecen una identificación precisa del conjunto de lenguas interiores posibles. Precisamente el estar provisto de estos principios de la gramática universal, es lo que permite al niño adquirir la competencia que corresponda a la lengua o lenguas que se hablen en el entorno en que se desarrolla mentalmente.

Vemos, pues, dos conceptos diferentes de lengua y de gramática. En uno se atiende a los aspectos exteriores, empíricamente comparables de la lengua; en el otro se atiende a los aspectos mentales, cognitivos de la misma.»

[Moreno Cabrera, Juan Carlos: Curso universitario de lingüística general. Tomo I: Teoría de la gramática y sintaxis general. Madrid: Síntesis, 1991, p. 50-51]