SYMBOLISMUS

Simbolismus

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Symbol / Symptom / Syndrom  / Zeichen / Semiotik

 

Symbolismus

Von J. Moréas geprägte Bezeichnung für eine literarische Richtung insbes. der europ. Lyrik seit ca. 1860; gilt als wichtigste, bis in die Gegenwart wirkende Ausprägung des europ. Manierismus, als letzte große europ. Stilepoche (H. Friedrich). Der Symbolismus ist antiklassisch; er entstand in Frankreich (z. T. im Gegensatz zu den klassizist. Parnasiens und den realist. Strömmungen) nach dem Vorbild Ch. Baudelaires, der seinerseits seine Dichtungstheorie unter dem Einfluss der dt. Romantik (insbes. Novalis), der engl. Praeraffaeliten (Ruskin) und der Dichtung und Dichtungstheorie E. A. Poes (»The poetic principle«, 1849) entwickelt hatte. Weiter waren für die Ausbildung der Ästhetik des S. Elemente des Platonismus, die Philosophie A. Schopenhauers, F. Nietzsches und v. a. H. Bergson, ferner die Musik R. Wagners bedeutsam. –

Der symbolist. Dichter lehnt die gesellschaftsbezogene Wirklichkeit, die spätbürgerliche, von Imperialismus, Kapitalismus und Positivismus bestimmte Welt ab (vgl. Dandyismus, Bohème, poète maudit), zieht sich vor ihr bewusst in einen Elfenbeinturm zurück. Er verzichtet damit, im Ggs. zum Naturalismus, prinzipiell auf Zweckhaftigkeit oder Wirkabsichten in polit.-moral., weltanschaul. oder sozialer Hinsicht, darüber hinaus auf Wirklichkeitswiedergabe, überhaupt auf konkrete Inhalte oder die Vorstellung objektiver Gegenstände, persönl. Empfindungen oder äußerer Stimmungseindrücke (hier im Ggs. zu Romantik einerseits und Impressionismus andererseits). Seine dichterische Phantasie transformiert vielmehr die Elemente der realen Welt in Bildzeichen, Symbole: »nach Gesetzen, die im tiefsten Seeleninnern entspringen, sammelt und gliedert sie die(se) Teile neu und erzeugt daraus eine neue Welt« (Baudelaire), eine autonome Welt der Schönheit, die symbolhaft die geheimnisvollen, mag.-myst. Zusammenhänge zwischen den Dingen, die hinter allem Sein liegende Idee, erahnbar machen soll. Schlüsselwerk dieses ästhet. Programms ist Baudelaires Sonett »Correspondances«. Die Verwendung der Realitätsbruchstücke, unabhängig von ihren Sachbezügen, von Raum- und Zeitkategorien, in alog. Verknüpfung führt zu traumhaften Bildern, verrätselten Metaphern, zu Vertauschungen realer und imaginierter Sinneseindrücke, zu kunstvoll aufeinander abgestimmten ambivalenten Sinnkorrespondenzen, zu bewusst dunkler, hermetischer Aussage.

Die Tendenz der Entdinglichung, der Abstraktion, der Tilgung von Assoziationen an reale Gegenstände wird erreicht durch die Verabsolutierung der Kunstmittel, durch reine Wortkunst (poésie pure, absolute Dichtung), durch Sprachmagie, die bewusst und oft mit mathemat. Kalkül (bes. St. Mallarmé) alle klangl. und rhythm. Mittel einsetzt: Reim, Assonanz, Lautmalereien, Synästesien, Farb- und Lautsymbolik (vgl. audition colorée), die rhythm.-klangl. Anordnung von Wörtern preziös exotischer, archaisch-magischer oder vage-abstrakter Bedeutung, gespannte oder verfremdete syntakt. Fügungen, all dies verleiht der Lyrik des S. eine Musikalität von außerordentl. Suggestivkraft und Intensität, deren Sinn dem Sprachklang untergeordnet erscheint (Mallarmé: »Der Dichter überläßt die Initiative den Wörtern«). Auch wo metr. Formen beibehalten werden (Mallarmé), sind diese von Wortklängen überspült; sie werden von einzelnen Vertretern folgerichtig zugunsten freier Verse (vers libre, Rimbaud, G. Kahn, F. Viélé-Griffin) oder Prosagedichten aufgegeben. –

Bei aller »Unbestimmtheitsfunktion« (Friedrich) ist aber die Sprache noch Bedeutungsträger; die wenn auch schwebenden ‘Inhalte’ der Gedichte reichen von abstrakten Reflexionen über den dichter. Schaffensprozess bis zu halluzinatorisch-visionären Beschwörungen der Erfahrungen eines durch Drogen erweiterten Bewusstseins.

Hauptvertreter der abstrakt-reflektierenden Richtung (die sich die Kennzeichen ‘Intellektualität und Formstrenge’ zuordnen lassen, H. Friedrich), sind St. Mallarmé (»L`après-midi d`un Faune«, 1876, »Poésies«, 1881 u. a.), der auch theoret. am weitesten wirkte (»La musique et les lettres«, 1896) und P. Verlaine (»Art poétique«, 1883); Vertreter der visionären Richtung ist A. Rimbaud (»Le bateau ivre«, 1871, »Une saison en enfer«, 1873, »Les illuminations«, ed. 1886). Die Werke dieser Lyriker enthalten bereits mehr oder weniger ausgeprägt die Charakteristika der nachfolgenden irrationalen lyr. Strömungen bis zur Gegenwart (vgl. z. B. den ital. und russ. Futurismus, den Dadaismus, Surrealismus, it. Hermetismus, russ. Imagismus, den Sturmkreis, Lettrismus und die abstrakte oder konkrete Dichtung), so dass heute z. T. der Begriff ‘Symbolismus’ als Bez. einer um 1900 abgeschlossenen Epoche als zu eng abgelehnt wird (H. Friedrich).

Als Symbolisten oder Décadents (Dekadenzdichtung) werden oft, bes. in Frankreich v. a. die Schüler Mallarmés um die Zeitschriften ‘Revue indépendante’ (1884-95), ‘Revue Wagnérienne’ (1885-88), ‘Le symboliste’ (1886) bezeichnet, so J. Moréas, der 1886 die ‘École symboliste’ gründete und deren Manifest (eine Zusammenfassung der bereits verwirklichten symbolist. Ästhetik) am 18.9.1886 in der Literaturbeilage des ‘Figaro’ veröffentlichte, ferner G. Kahn, Stuart Merrill, F. Viélé-Griffin, René Ghil, J. Laforgue u. a.

Der Symbolismus beeinflusste, wenn auch oft in einseitiger oder modifizierter Form, die Entwicklung der gesamt europ. Lyrik, z. T. auch die des Drames und Romans; vgl. in Frankreich selbst noch P. Valéry, P. Claudel, A. Gide, F. Jammes, Saint-John Perse, in Belgien A. Mockel, E. Verhaeren, weiter M. Maeterlinck, der den Symbolismus im Drama, G. Rodenbach und J. K. Huysmans, die ihn im Roman zu verwirklichen suchten, in den Niederlanden A. Verwey, in England A. Swinburne, O. Wilde, A. Symons, der Ire W. B. Yeats, ferner T. S. Eliot, in Spanien u. Lateinamerika Rubén Darío, Juan R. Jiménez (vgl. Modernismo), in Portugal E. de Castro, M. de Sá-Carneiro, in Italien G. D’Annunzio, in Rußland K. D. Balmont, V. J. Brjusov, F. Sologub, A. Blok und A. Belyj, in der Tschechoslowakei O. Brezina, in Norwegen S. Obstfelder, in Dänemark S. Claussen, J. Jörgensen, in Polen St. Przybyszewski. In Deutschland wird St. George der Wegbereiter des Symolismus (Georgekreis). George nahm an den berühmten Abdenden (Mardis) bei Mallarmé teil, übersetzte die Werke der Symbolisten und suchte insbes. die eth. Auffassung des Dichters als Diener am Kunstwerk zu verwirklichen (»Hymnen«, 1890, »Algabal« und »Pilgerfahrten«, 1892); ihm folgen in ihren Frühwerken H. von Hofmannsthal und R. M. Rilke. Die Dichtungstheorie des Symbolismus beeinflusste z. T. auch einzelne Vertreter oder Gruppen, die der stoffl. bestimmten Neuromantik oder dem literar. Jugendstil zugerechnet werden (Jung-Wien): auch die Lyrik G. Trakls oder G. Benns steht in der Tradition des Symbolismus.“

[Metzler – Literatur Lexikon, Stuttgart, 1993, S.451-452]

Bibliographie:

Gerhardus, M. u. D.: Symbolismus und Jugenstil. Freiburg, 1977

Gorceix, P.: Le Symbolisme en Belgique. Heidelberg, 1982.

Holthusen, J.: Studien zu Ästhetik und Poetik des russischen Symbolismus. S. Gött. 1957.

Jaffè, H. L. C.: „Der Symbolismus in Belgien un in den Niederlanden“. In: Fin de Siècle. Hrsg. R. Bauer u. a. Frankfurt/M, 1977.

Kristeva, Julia: Die Revolution der poetischen Sprache. Frankfurt/M. 1980.

Larsson, L. O.: „Symbolismus in Skandinavien“. Ebda.

Lüthy, H. A.: „Schweizer Symbolismus“. Ebda.

Michaud, G.: Message poétique du symbolisme. 3. Bde., Paris, ²1961.

Symbolismus:

Von Frankreich, bes. dem Kreis um Mallarmé, ausgehende und seit 1890 in allen europ. Litt. verbreitete Strömung, die, von E. A. Poe, den Präraffaeliten um Rossetti und R. Wagner vorbereitet, im Gegensatz zum Realismus und seiner Übersteigerung im Naturalismus auf Wirklichkeitswiedergabe in objektiver Beschreibung verzichtet und die Dichtung aus jeder Verbindung mit Gesellschaft und Kultur der Zeit, mit Zwecken (Belehrung, Decklamation) und Anlässen (Gefühls- und Empfindungsaussprache) herausgelöst zu e. über dem Leben stehenden poésie pure (Mallarmé), der Vollendung des L’art pour l’art-Prinzips aus e. idealen Schönheitsdrang, der im Mittel der Kunst Verwirklichung sucht. Die Dichtung weist über das bloße Gegenständlich-Gegebebe hinaus auf die dahinterliegenden Ideen, die, selbst mit den Sinnen nicht fassbar, unendlich und geheimnisvoll, im eigenwillig gewählten und oft gewaltsam beschworenen Symbol künstlerischen Ausdruck von starker seelischer Leuchtkraft finden: die suggestive Kraft des Wortes verwandelt die Wirklichkeit in reines Sein.

Die Sprache des S. strebt nach äußerster Musikalität; sie will ‘der Musik wieder abgewinnen, was die (früheren realistischen) Dichter an sie verloren hatten’ und vertieft durch die Besinnung auf die eigentlichen sprachlichen Mittel der Dichtung wie Reim, Rhythmus, Melodie, selbst im Wortschatz (bes. Synästhesien) und Satzbau die sprachkünstlerische Durchgestaltung bis zu e.magisch-mystischen Ästhetizismus, der sich an e. erlesenen Kreis wendet und später dekadent überspitzt wird, doch in den roman. Ländern zu e. Erneuerung hoher Verskunst führt.

Die für jede Symbolkunst grundlegende Vorstellung vom hintergründigen Zusammenhang alles Seienden (Baudelaire Correspondances) versucht dem Einzelwort seine magische Wirkung abzugewinnen; dabei ist bes. e. Ineinanderfließen der Bilder und Überlagerung der verschiedenen Metapherschichten kennzeichnend. Das Streben nach letzter, sinnbildlicher Konzentration des Wortes und das Bewusstsein e. kunstvollen eigenschöpferischen Tätigkeit führt z. T. zu preziöser Dunkelheit des gewählten Ausdrucks.

Die Hauptformen des S. sind, entsprechend seiner verfeinerten Wortkunst, die Lyrik und das lyrische Drama. In gewisser Hinsicht kann der S. in den romanischen Ländern als die verspätete und ein wenig gewaltsame Nachholung der dt. romantischen Epoche verstanden werden. Die Bezeichnung Symbolismus, ursprünglich geprägt von e. kurzlebigen lit. Strömung in Frankreich, deren Manifest Moréas 1886 im Figaro verkündete, wird heute ausgedehnt auf die Vorläufer und Parallelen dieser Bewegung in ganz Europa: in Frankreich Baudelaire, Mallarmé, Verlaine – von denen die meisten Anregungen ausgehen –Rimbaud, Valéry, Laforque, J. H. Huysmans, Jammes und die franz. schreibenden Belgier M. Materlinck und E. Verhaeren, in Deutschland, wo der Symbolismus sich z.T. mit der Neuromantik trifft, der George-Kreis, Rilke, Hofmannsthal, auch Dehmel und verinzelt G. Hauptmann (Und Pippa tanzt), die jedoch alle späterhin den S. überwinden, in Skandinavien der späte Ibsen und z.T. Strindberg, in Holland Verwey, Boutens, Leopold, in England Swinburne, O. Wilde, Symons, Eliot und Yeats mit der Zs. Yellow Book, in Italien anfangs d’Annunzio, in Spanien J. R. Jiménez, in Spanisch-Amerika R. Darío, in Portugal E. de Castro und M. de Sá.Carneiro, in Russland Merezkovskij, Sologub, W. Solovev, V. Brjusov, K. Balmont, A. Belyj, Z. Hippius, W. Ivanov und A. Blok, in Rumänien Minulescu, in Polen Przbyszewski, Rolicz und der Kreis des Jungen Polen, in der Tschechoslowakei A. Sova, O. Brezina; ungar. E. Ady.

[Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. Stuttgart: Alfred Kröner, 51969, S.755-756]

Symbolismus

S. bezeichnet zunächst das poetologische Programm einer Gruppe frz. Lyriker des späten 19. Jh. (u. a. Tristan Corbière, Catulle Menès, René Ghil, jean‑Marie Comte de Villiers de l’Isle‑Adam), das sich in dem von Jean Moréas verfassten u. im Sept. 1886 im »Figaro« publizierten Symbolistischen Manifest artikulierte. In erweiterter Bedeutung kennzeichnet der Terminus analoge poetische Verfahrensweisen der europäischen u. angloamerikanischen Literatur zwischen 1880 u.1920.

Die Vertreter des Symbolismus verstanden sich als Oppositionsbewegung gegen dominierende literar. Tendenzen des 19. Jh. Dem einseitigen Interesse von Realismus u. Naturalismus für das ›objetive‹ Detail, die minuziöse Beschreibung der äußeren Wirklichkeit setzten sie die Betonung eines hinter der sichtbaren Oberfläche verborgenen Geheimnisses, einer transzendenten Realität, einer ›Idee‹ entgegen.

Diese sollte indessen nicht aufdringlich, mit dem didaktisch‑deklamatorischen Pathos der Spätromantik, formuliert, sondern nur indirekt, in Bildern u. Symbolen, beschworen werden: »[...] die wesentliche Eigenschaft der symbolistischen Kunst besteht darin, die Idee niemals begrifflich zu fixieren oder direkt auszudrücken. Und deshalb müssen sich [...] alle konkreten Erscheinungen in dieser Kunst nicht selbst sichtbar machen, sondern sie werden durch sensitiv wahrnehmbare Spuren, durch geheime Affinitäten mit den ursprünglichen Ideen versinnbildlicht« (Moréas 1886).

Fähig zur Wahrnehmung solcher Affinitäten zwischen Natur u. ›Obernatur‹ schien v. a. der geniale Dichter aufgrund seiner gesteigerten Sensitivität. So nennt das Manifest als eigentl. Vorläufer der Bewegung Charles Baudelaire, der in seinem Gedicht Correspondances aus den Fleurs du mal (1857) eben diese »universellen Analogien«, den Verweisungscharakter der Natur, thematisiert hatte. Mit der Berufung auf Paul Verlaine u. Stéphane Mallarmé werden darüber hinaus die Funktionen von Musikalität u. autonomen Klangreizen der Sprache sowie die Besonderheit einer Technik des unbestimmt‑andeutenden Sagens, der, ›magischen‹ Evokation u. Suggestion ebenso herausgestellt wie der individuelle Gebrauch des Symbols. Nicht zuletzt auf dessen Subjektivierung beruht die gewollte Esoterik u. Hermetik symbolistischer Dichtung.

In der Überzeugung vom absoluten Primat der Kunst teilt der Symbolismus Prämissen des europ. Ästhetizismus: So waren z. B. die führenden Vertreter des ›l’art pour l’art‹  in Deutschland – Stefan George, Hofmannsthal, Rilke – zugleich die wichtigsten Autoren symbolistischer Dichtungen.

Neben der vorrangigen Bedeutung des Symbolismus für die Lyrik (Arthur Rimbaud, Emile Verhaeren, Jules Laforgue; Arthur Symons, William Butler Yeats; Gabriele d’Annunzio; Fedor Sologub, Aleksandr Blok) sind symbolistische Intentionen im Drama der Jahrhundertwende (Maurice Maeterlinck: La Princesse Maleine. 1890.  Leonid Andreev: Das Leben des Menschen. 1907. August Strindberg: Nach Damaskus. 1898 ff.) gleichermaßen zu verfolgen wie in der Erzählkunst, die ihrerseits nach sichtbaren Zeichen u. Äquivalenten für scelische u. geistige Erfahrungen suchte (Georges Rodenbach: Bruges‑la‑Morte. 1892. André Gide:  Le voyage d’Urien. 1894. Hugo von Hofmannsthal: Das Märchen der 672. Nacht. 1895. Heinrich Mann: Ein Gang vors tor. 1901. Fedor Sologub: Totenzauber. 1908 ff. Rainer Maria Kilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Lpz. 1910). In der Folgezeit wurde insbes. der hermetische Gestus des Symbolismus konstitutiv für wichtige Tendenzen auch der modernen Poetik (Valéry, T. S. Eliot, Juan Ramón Jiménez, Giuseppe Ungaretti, Eugenio Montale).”

[Eiler, Heide: „Symbolismus”. In: Meid, Volker (Hg.): Sachlexikon Literatur. München: DTV, 2000, S. 875-876]

Simbolismo

(3) Escuela poética surgida en Francia a fines del siglo XIX como reacción contra el naturalismo; se caracteriza por la sutileza de la expresión, el gusto por los temas extraños y el designio de sugerir las cosas mediante imágenes en vez de describirlas. Verlaine, Rimbaud y Mallarmé pertenecen a esta escuela, que se puede considerar representada en español por [el modernista] Rubén Darío.“

[María Moliner: Diccionario de uso ..., Bd. 2, p. 1168]