SUPRASEGMENTALE MERKMALE

Rasgos suprasegmentales

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Segment / Segmentierung / Segmentale Phoneme / Satzübergreifend

 

Suprasegmentale Phoneme

Gemäß der Prager Schule erfasst man mit den segmentalen Phonemen die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Teile. Der amerikanische Strukturalismus hat aber noch weitere relevante Gegensätze erkannt, die die eigentlichen Phone überlagern und Bedeutungsrelevanz bewirken: die suprasegmentalen Phoneme. Zu ihnen zählten Druck (stress), Ton (pitch) und Grenzsignal (junctur). Das Besondere an diesen suprasegmentalen (a. superlinearen) Morphemen - denn sie haben schließlich nicht nur wortunterscheidende (Akzent), sondern auch syntaktische Funktion - ist nach O. Werner, dass sie kein eigenes Segment bilden, sondern nur zusammen mit anderen Segmenten vorkommen. Schließlich gehören zum sprachlichen System nicht nur die distinktiven, sondern auch die expressiven Elemente, Stil.“ [Heupel, C., S. 234]

Suprasegmentale Merkmale.

Auch: Suprasegmentales Phonem. Merkmale, die Einheiten betreffen, die größer als lautliche Segmente sind, Erscheinungen, die durch Segmentierung nicht erfasst werden, die nicht der Gliederung in Phoneme entsprechen, die sich auf mehrere Lauteinheiten beziehen, indem sie diese überlagern, z. B. Akzent, Intonation, Pause (Satzintonation).“ [Lewandowski, Th., S. 704]

Suprasegmentale Merkmale (auch: prosodische Merkmale).

Bezeichnung des Amerikanischen Strukturalismus für Distinktive Merkmale, die nicht - wie Phoneme - einzeln segmentierbar, d.h. aus sprachlichen Äußerungen „herausschneidbar“ sind, z. B. Junktur sowie Druck- und Tonhöhenunterschiede, Akzent, Intonation, Silbenschnitt.“ [Bußmann, H., S. 757]

Suprasegmental

En la terminología distribucionista americana los hechos prosódicos son llamados suprasegmentales, como si se „superpusiesen“ al segmento fónico. Desde el punto de vista auditivo esta sobreposición no es obvia, dado que es imposible pronunciar un sonido sin sus valores prosódicos, pero la imagen se explica si se piensa en nuestra visión usualmente grafocéntrica: si escribimos una frase cualquiera, lo que representamos en primer lugar son los fonemas segmentales; podemos indicar los otros hechos añadiendo sólo acentos y otros expedientes gráficos que, efectivamente, se sobreponen a la transcripción.“ [Cardona, G. R., p. 268]