SINNVOLL, SINNLOS, UNSINNIG  

Sentido, Sinsentido, Contrasentido, Disparate

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Sinn / Bedeutung / Bedeutung und Sinn / Referenz / Bedeutung vs. Sinn / Sinn vs. Bedeutung bei G. Frege / Sinn und Bedeutung bei Ludwig Wittgenstein / Abbildungstheorie / Sprache und Realität

 

sinnvoll

con sentido

sinnlos

(un) sinsentido

unsinnig

(un) contrasentido

Meine Sätze erläutern dadurch,

dass sie der, welcher mich versteht,

am Ende als unsinnig erkennt.

[Ludwig Wittgenstein]

Es liegt ein Sinn im Unsinn.

[Kurt Schwitters]

„Die Grundlage der Grammatik ist die Unterscheidung von Sinn und Unsinn. «Ich möchte sagen: ‘Ich muss mit der Unterscheidung von Sinn und Sinn anfangen. Vor ihr ist nichts möglich. Ich kann es nicht begründen.» (Gr 81) Diese Grundlage vorausgesetzt, besteht die Grammatik aus Vereinbarungen. (S. Gr 138)”

[Brand, Gerd: Die grundlegenden Texte von Ludwig Wittgenstein. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1975, S. 170]

„Das Herzstück der Tractatus von Wittgenstein ist die Frage nach dem Verhältnis von Sinn und Wahrheit von Sätzen.

Wittgenstein hatte es zum eindeutigen Ziel seines ganzen Unternehmens erklärt, uns ein Kriterium für das, was gesagt werden kann, und demjenigen, was eben nicht gesagt werden kann, zu liefern. Der Theorie des logischen Atomismus entsprechend unterscheidet er zunächst zwischen Sinn und Bedeutung, indem er die Bedeutung allein für den Namen und den Sinn für den Satz reserviert:

3.3:   

Nur der Satz hat Sinn; nur im Zusammenhang des Satzes hat ein Name Bedeutung.

3.32:

 

 

Jeden Teil des Satzes, der seinen Sinn charakterisiert, nenne ich einen Ausdruck (ein Symbol). (Der Satz selbst ist ein Ausdruck.) Ausdruck ist alles, für den Sinn des Satzes Wesentliche, was Sätze miteinander gemein haben können. Der Ausdruck kennzeichnet eine Form und einen Inhalt. (Tractatus ...)

Wittgenstein bezeichnen diesen Sinn eines Satzes als das, was er (als Bild) darstellt: »Was das Bild darstellt, ist sein Sinn.« (T 2.221) Dieser Sinn ist wohl auf das Wahr- oder Falschsein des Satzes bezogen, aber keineswegs mit diesem identisch: »Das Bild stellt dar, was es darstellt, unabhängig von seiner Wahr- oder Falschheit, durch die Form der Abbildung.« (T. 2.22)

Freilich hält Wittgenstein andererseits daran fest, dass der Sinn einer Satzes nicht unabhängig von seiner Wahrheit oder Falschheit ermittelt werden kann. [...]

Für die Philosophen des Wiener Kreises stellen sich Sätze dann als sinnlos heraus, wenn sie entweder gegen die Syntax verstoßen, oder wenn sie als nicht empirisch verifizierbar qualifiziert werden können. Der Rückgriff auf eine gleichsam außersprachliche, der Beobachtung oder matemathischen Qualifizierung zugängliche Wirklichkeit wird dann zum Kriterium für sinnvolle Aussagen. Da die Sätze der Philosophie nicht einem solchen Kriterium zugeführt werden können, sind sie im Gegensatz zu den Sätzen der Naturwissenschaften als sinnlos, als Schein- oder Pseudosätze zu betrachten. So anerkennt Wittgenstein zunächst durchaus, dass ein korrekt gebildeter Satz dann keinen Sinn habe, wenn »wir einigen seiner Bestandteile keine Bedeutung gegeben haben« (T. 5.4733) Damit ist der Bezug von Name und Gegenstand angesprochen, wobei die Namen ja den Gegenständen entsprechen beziehungsweise diese im Satz vertreten.“

[Kampits, Peter: Ludwig Wittgenstein. Wege und Umwege zu seinem Denken. Graz/Wien/Köln: Styria, 1985 S. 84-85]

„Die Unterscheidung von sinnvollen, sinnlosen und unsinnigen Sätzen erfüllt das Programm, das Wittgenstein im Vorwort des Tractatus angedeutet hatte. Die Grenzen der Sprache sollten sich danach zugleich auch als Grenzen der Welt erweisen. Die Scheidung von Sagbarem und Unsagbarem beruht auf der Klärung des Sinnes von Sätzen und soll unsinnige Sätze auch als solche entlarven. [...]

Freilich ist aber über allem Aussprechen oder Sagen von Sätzen für Wittgenstein gerade dasjenige entscheidend, was nicht gesagt, sondern nur gezeigt werden kann. Dafür gilt nach Wittgenstein sogar, dass das,, »was gezeigt werden kann«, nicht gesagt werden könne. [...]

Hält man sich an sein Kriterium für Sinn, dann müssen die Sätze des Tractatus selbst als unsinnig erkannt werden. Denn sie versuchen ja gerade dasjenige zu sagen, was der Satz nach Wittgenstein nicht sagen, sondern nur zeigen kann.

»Meine Sätze erläutern, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie – auf ihnen – über sie hinausgestiegen ist. (Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.) Er muss diese Sätze überwinden, dann sieht er die Welt richtig.« (T 6.54)

So besehen ähneln die Sätze des Tractatus den Sätzen der Metaphysik und fallen dem in ihnen selbst entwickelten Sinnkriterium zum Opfer. Sinnvolles kann nur innerhalb der Grenzen der Sprache gesagt werden. Und alle Sätze, die etwas sagen, das über diese Grenze hinausgeht, sind unsinnige Aussagen. Derartige Sätze haben eben nur einen Anschein von Sätzen und stellen überhaupt keine Tatsachen dar. [...] Es zeigt sich aber, dass sinnvolle Sätze ihre eigene Voraussetzung, das, was sie mit der Wirklichkeit gemeinsam haben, um sie darzustellen zu können, nur zeigen, nicht aber sagen können.“

[Kampits, Peter: Ludwig Wittgenstein. Wege und Umwege zu seinem Denken. Graz u. a.: Styria, 1985, S. 92ff]

„Der Name Carnaps und die Geschichte des Wiener Kreises sind verknüpft mit der Entwicklung der Verifikationstheorie der Bedeutung und mit dem Bemühen um ein Kriterium für die Abgrenzung des empirisch Sinnvollen von Sinnlosen. Das Bemühen erwuchs ursprünglich aus der Frontstellung gegen die Metaphysik, deren Sätze (etwa in Heideggers frühen Werken) den analytischen Philosophen eklatant sinnlos vorkamen, so dass es leicht schien, zwischen ihnen und den sinnvollen Sätzen der Naturwissenschaft eine Grenze allgemein anzugeben. Einige Sätze lassen sich schon als syntaktisch falsch und damit als sinnlos entlarven, etwa Das Nichts nichtet, worin der Ausdruck nichts fälschlich als Name einer seltsamen Wesenheit gebraucht wird, obwohl er kein Name ist. Zwar ist diese Diagnose auf eine bestimmte Auffassung von der Funktion von nichts relativ; aber solche Fälle können als einfach gelten gegenüber Sätzen wie Die absolute Substanz scheint im Erlebnis des Weltganzen auf, deren Sinnlosigkeit nicht auf Verstöße gegen die Syntax rückführbar ist.

Das beste Indiz dafür, dass ein Satz sinnlos ist, und zugleich der Grund, warum man sich im wissenschaftlichen Diskussionsbetrieb an seiner Sinnlosigkeit stören muss, liegt dann vor, wenn es keine Argumente für oder gegen ihn gibt. Empirische Sätze haben es dagegen an sich, dass man auf Tatsachen hinweisen kann, welche sie begründen oder widerlegen würden. [...]

Neuerdings hat sich dasselbe Problem bezüglich der theoretischen Begriffe etwa der Physik viel schärfer gestellt; und die Diskussion scheint klar zu machen, dass die Vorstellungen davon, wann ein Begriff empirisch sinnvoll sei, gar nicht davon anzugehen haben, wie er sich auf Beobachtungsbegriffe zurückführen lässt, sondern davon, welche Rolle er in einem ganzen Aussagensystem spielt. [...]

Man kann keine tatsächlichen oder möglichen Umstände angeben, welche z. B. zwischen der These, dass die äußere Welt real sei, und der Gegenthese, dass sie bloß in unserer Vorstellung oder als Konstruktion aus unseren Vorstellungen existiere, entscheiden würden. Solche Thesen müssen nicht vollkommen bedeutungslos sein; sie können etwa eine starke Wirkung auf die Gefühle dessen haben, der sie behauptet oder bestreitet. Sie sind aber kognitiv gehaltlos. Worum man sich sinnvoll streiten kann, ist die Frage, ob wir für unser Sprechen über die Welt besser eine Sprache über die Dinge oder besser eine Sprache über Bewusstseinserlebnisse benutzen können.“

[Savigny, Eike von: Analytische Philosophie. Freiburg / München: Alber, 1970, S. 55ff]

„El mundo es la totalidad de los hechos atómicos y no de las cosas, ya que un hecho atómico está formado precisamente por »cosas« o »entidades«. Estas »cosas« o »entidades« son nombrables (mediante nombres, pronombres personales, adjetivos, demostrativos, etc.) de modo que hay, por lo pronto una relación de las cosas con las palabras. Como una combinación de »cosas« es un hecho atómico, una combinación de palabras es una proposición atómica. Las proposiciones atómicas »re-presentan [bilden ab]« hecho atómicos; las proposiciones atómicas y los hechos atómicos son isomorfos; el lenguaje se convierte, así, en un mapa, o especie de mapa, de la realidad.

Las proposiciones atómicas que no representan hechos atómicos carecen de significación [sinnlos]. En cuanto a las combinaciones de proposiciones atómicas constituyen las »funciones de verdad« [Wahrheitsfunktionen]. »Los límites de mi lenguaje significan los límites del mundo«. Las proposiciones mediante las cuales se describe el esqueleto lógico del lenguaje no son ni proposiciones atómicas ni funciones de verdad; por eso carecen ellas mismas de significación (o, mejor dicho, de sentido, Sinn). El Tractatus es como una escalera que puede apartarse una vez se ha verificado el ascenso. »Lo que se expresa por sí mismo en el lenguaje, no podemos expresarlo mediante el lenguaje. Lo que se puede mostrar no se puede decir.«

[Ferrater Mora: Diccionario de filosofía. Buenos Aires: Edit. Sudamericana, 1969, vol. 2, p. 937]

Sentido, denotación y connotación

Por de pronto, vamos a reservar el término «sentido» para aludir a la eficacia del lenguaje en la medida en que es comunicativo de los objetos y expresivo de la conducta humana. Dado que los autores que hasta ahora nos han servido de mentores, Frege y Husserl, coinciden en utilizar el término «sentido» (Sinn) para designar el uso de las palabras en tanto que contribuyen a la presencia de los objetos y, según el segundo, delatan una «cualidad» (o una «fuerza ilocucionaria», según Austin) del que habla, lo reservaremos para aludir a esa doble eficacia de las palabras. Ahora bien, en ningún momento daremos a entender que ese sentido pueda constituir un contenido mental o conceptual, por medio del cual las palabras pudieran realizar su función denotativa de los objetos. [...] A la espera de mayores precisiones evitaremos el uso del término «significación». [...]

Si alguien nos dice que come algo delicioso, admitiremos que su afirmación tiene sentido si de alguna manera confirmamos o admitimos que hay algo que está ingeriendo. Comenzará a perder sentido si observamos que no hay nada que haya podido llevar a la boca. Podremos decir que su frase carece de sentido porque no denota algo que sea propiamente lo que comunica. Y también pensaremos que carece de sentido si no expresa adecuadamente la actitud del que habla: por ejemplo, si la emisión de esa frase, que revela una satisfacción por la índole deliciosa del manjar, va acompañada de gestos de asco. Es decir, podemos decir que el sentido corresponde al uso correcto de una locución, tanto porque consigue denotar algo objetivo (o, dicho más exactamente, porque es un modo de darse de un objeto) por porque manifiesta una forma de conducta, una iniciativa del que habla (en ocasiones compartida por el auditorio). Se podría llamar a esta doble faceta del sentido la denominativa y la ilocucionaria (aprovechando el término acuñado por Austin).

Ahora bien, antes de pasar adelante conviene precisar también en qué medida el sentido es una propiedad que poseen las palabras aisladas o requiere su funcionamiento dentro de frases en las que, por lo menos, figure junto con otra. Ciertamente, el sentido parece enriquecerse cuando una palabra opera dentro de una frase. Es obvio que su función denotativa e ilocucionaria se hace más precisa cuando otras palabras la acompañan, cooperando con ella a determinar la presencia del objeto denotado o al matizar la manifestación de su incitación ilocucionaria. Aprovechando la tradición medieval, remozada por C. I. Lewis (“The modes of meaning”, en Philosophy and Phenomenological Research, 1944), podríamos llamar connotación a esta nueva faceta del sentido. Y, puesto que consiste en el orden conjuntado de las palabras, la llamaremos connotación sintáctica. [...] Por tanto, si lo que cuenta para la connotación de una palabra es principalmente lo que integra la frase en que se encuentra, no hay en rigor una frontera que delimite el alcance de la connotación y es admisible que pueda extenderse tanto como el discurso en el que aquella palabra esté inserta. [...] Estamos dispustos a admitir que normalmente toda palabra funciona arropada por otras que connotan con ella, es decir, que precisan y enriquecen su denotación y su eficacia ilocucionaria. Entonces es lícito decir que el sentido de cada una de las palabras que integran una frase o un discurso ha quedado integrado en el sentido total de esa frase o discurso. Y con ello coincidimos con los autores que han adjudicado el sentido a las frases, a las oraciones o a las formas complejas de lenguaje que constituyen distintos tipos de discurso. Pero con la advertencia de que, si esto es lo que acaece normal y frecuentemente, no excluxe que excepcionalmente una palabra aislada pueda tener sentido.

La existencia de la connotación sintáctica decide la vigencia de lo que Husserl denominó leyes vitando contrasentido y vitando sinsentido. Es decir, la constitución de las frases o del discurso está sujeta a una regularidad que hace posible que la connotación de cada uno de sus elementos funcione con eficacia, denotando una determinada situación objetiva o manifestando una fuerza ilocucionaria. Pero puede ocurrir que un conjunto de palabras se organicen de modo tal que denoten algo que sea en sí contradictorio o incoherente, o que manifiesten un valor ilocucionario que adolezca también de una específica incoherencia. Por ejemplo, si se dice que «el número 4 está triste», hay una falla en la denotación (cuyo origen proviene de una connotación defectuosa, la que asocia números con sentimientos); o si se entremezclan palabras laudatorias con insultos, la incoherencia concierne al sentido ilocucionario. En ambos casos, no obstante, subsiste un simulacro de denotación objetiva o de actitud ilocucionaria. Si se decide llamar contrasentido a esta infracción, hay que distinguirla del caso extremado del sinsentido, que acaece cuando las palabras se amontonan de modo tal que frustran totalmente todo intento de denotación o de ilocución. Por ejemplo, cuando se dice «rey aldaba pero sin». Por tanto, las leyes que evitan el sinsentido son las reglas gramaticales que disponen la ordenación de las palabras de un modo convencional de acuerdo con sus respectivas funciones. La vigencia de esas reglas hace posible que se hable de algo o que la expresión posea un valor ilocucionario. Ahora bien, la plena eficacia de esa denotación objetiva o de su función ilocucionaria supone el cumplimiento de las leyes que evitan el contrasentido o la incoherencia objetiva. Se trata de unas leyes que fijan las estructuras de la objetividad y de la conducta en general y que, por tanto, condicionan el desarrollo de un discurso racional o de una manifestación ilocucionaria consecuente. Corresponden a lo que desde Kant, Frege y Husserl ha venido llamándose «leyes analíticas» o a lo que Pascal denominó «une logique due coeur», según caigan del lado, respectivamente, de la denotación objetiva o de la función ilocucionaria. [...]

La exploración del lenguaje en los laboratorios filológicos ha puesto de manifiesto aspectos que pasan desapercibidos en su uso normal y que lo condicionan. Se trata de una nueva forma de connotación que concierne a lo que Katz ha denominado «competencia lingüística» y que se constituye en forma de definiciones del léxico recogidas en diccionarios o en lo que el propio Katz llamó «marcadores semánticos». Es decir, si buscamos en un diccionario el sentido de la palabra «papel», hallaremos algo así como «hoja delgada hecha con paste de trapos molidos, blanqueados y desleídos en agua ...». O sea que el uso de la palabra «papel» supone que se sepa que es una «hoja delgada, etcétera». Lo cual, en definitiva, significa que (haciendo caso omiso de la teoría conceptualista admitida por Katz) el que usa la palabra «papel» sabe con más o menos claridad que equivale a las palabras «hoja delgada, etc.» recogidas en el diccionario o, ampliando el círculo de las palabras que le son afines, «objeto físico», «inanimado», «artificial», «útil para escribir», «lámina tersa», «compuesto de celulosa», etc. Estas palabras constituyen criterios que pueden permitir el uso correcto de la palabra «papel», es decir, denotan caracteres objetivos que justifiquen su uso. O bien, pueden permitir que cierta persona que ignore ese uso pueda aprenderlo o delimitarlo. Ahora bien, todo esto no supone que cada vez que alguien usa la palabra «papel» han de aparecer de alguna forma en su mente (de un modo tácito, por supuesto) estas connotaciones de competencia. Si así fuese el hablar sería un trabajo extenuante. La única connotación que funciona de hecho es la que vincula una palabra con las otras que la acompañan en una frase o un discurso. La connotación de competencia es un supuesto que queda silenciado y que sólo se hace expreso cuando se quiere explicar el sentido de una palabra exponiendo las que le son afines y marcan los criterios de su uso.

Con todo esto se ha querido sugerir simplemente que el sentido de una palabra o el sentido compuesto de una frase pueden ser explicados sin necesidad de apelan a aquellos «contenidos ideales» que, como se consideró páginas antes, en rigor impedirían que hablásemos de objetos. Tanto en su faceta denotativa como en la connotativa, el sentido consiste en la presencia dinámica de las palabras que transita a la presencia de los objetos denotados y a la de las palabras connotadas. Pues su uso significa que las palabras son significativas cuando están animadas por el movimiento que atraviesa el cuerpo que las emite o que las recorre al leerlas. [...] El sentido de la palabra radica en esa comunicación que recorre la presencia de hombres y cosas, que transita a lo largo de las frases o del discurso.”

[Montero, Fernando: Objetos y palabras. Valencia: Fernando Torres, 1976, pp. 99-106]

«Para que haya afirmación tiene que haber coincidencia, convergencia, rectitud, entre la simple aprehensión y la cosa real.

Esta intelección afirmativa en su misma coincidencia tiene valencias distintas, distintas cualidades en orden a la verdad. Toda afirmación tiene de alguna manera esta diversidad de valencias. Digo “de alguna manera”: es justo lo que hemos de examinar ahora:

Toda afirmación tiene en orden a la verdad una radical cualidad esencial: es lo que llamo paridad. En toda afirmación hay la actualización de aquello de que se afirma y la simple aprehensión desde la que se afirma. En toda afirmación hay pues dos términos. Pero es menester que cada uno de ellos no vaya “por su lado” por así decirlo. Esta cualidad es la paridad. Si me pregunta qué “número” de alas tiene en realidad este canario, y se me contesta “amarillo”, esta respuesta no es una coincidencia afirmativa sino todo lo contrario, porque lo real de lo preguntado va en la línea de la cantidad (número de alas), y la respuesta enuncia lo real en la línea de la cualidad. No hay coincidencia ni por tanto rectitud. Las dos direcciones son “dispares”: es el disparate. Decir que el número de alas de este canario es amarillo, no es que no sea verdad, sino que es algo más radical: es la incongruencia o disparidad entre dos líneas de intelección. Para que haya afirmación tiene que haber “paridad” entre la dirección de la simple aprehensión y las exigencias de lo real. El disparate es formal y constitutivamente “enunciado sin paridad”. Rectitud no es pues sinónimo de verdad ni remotamente, sino que es esencialmente pura y simple paridad. [...]

El amarillo acusa la línea de ese modo de dirigirse a lo real que es su actualización: es la actualización como cualidad. El número acusa en su modo de dirigirse a la realidad otro aspecto de actualización de lo real: es la cantidad. [...] Acusación se dice en griego categoría. Todo “sería” acusa una línea de actualización de lo real en cuanto real, y es en estoen lo que consiste la categoría: actualización direccional de lo real en cuanto real. En este enfoque direccional es en el que a mi modo de ver ha de conceptuarse el problema de las categorías de lo real. Las categorías no son géneros supremos del “ente” (Aristóteles), no son formas del juicio (Kant), sino que son las líneas direccionales de actualización de lo real en cuanto real según diversas dimensiones. [...] Pues bien, la paridad es paridad de línea categorial. El disparate es disparidad categorial. He aquí pues el primer momento cualitativo, la primera valencia en orden a la verdad: la paridad. Su opuesto es el disparate. La oposición “con-paridad” y “dis-paridad” (disparate) es la primera polivalencia direccional de la afirmación.

Pero hay una segunda cualidad valencial. No basta que la afirmación no sea un disparate: es menester que aun sin serlo, la afirmación tenga sentido. El “sentido” es el segundo momento de la valencia. El sentido no es la paridad. Dentro de algo que no es un disparate se puede enunciar una afirmación cuya dirección no recae en las posibles exigencias del objeto de que se afirma. En tal caso la dirección de la simple aprehensión va hacia el vacío. Dirección en el vacío no es lo mismo que disparate.

Esta vaciedad puede ocurrir por lo menos de dos maneras. Puede ser que el sentido de mi simple aprehensión quede fuera de las exigencias del objeto real del que se afirma. Entonces la afirmación es un sinsentido. No son meras sutilezas sino algo que ha llegado a desempeñar un papel esencial en la ciencia y en la filosofía.

Por ejemplo, si considero un electrón situado perfectamente en un punto preciso del espacio, y quiero inteligir lo que es en realidad su estado dinámico, esto es su impulso, a esta simple aprehensión (impulso) no responde ni puede responder ese electrón perfectamente situado. Atribuirle un impulso es en sí mismo, no un disparate pero sí un sinsentido (principio de Heisenberg). [...]

El contrasentido es más grave si se quiere. No es desde luego una falsedad, ni es tampoco una contradicción, sino que es un destruir la posibilidad de todo sentido. Así piensa Husserl que decir que las verdades a priori se fundan en hechos contigentes no es que sea solamente falso o contradictorio, sino que es un contrasentido. El sentido de las exigencias del concepto de verdad “a priori” queda anulado en el sentido de hecho “empírico”. Para Husserl el contrasentido es la forma suprema de no ser verdad. Pero personalmente pienso que hay algo más grave que el contrasentido: es el disparate. En el disparate las exigencias de aquello de que se juzga no tiene anda que ver con la dirección de la simple aprehensión. Inteligirlas unitariamente en un objeto es el disparate. En cambio en el contrasentido no hay disparate, lo que acontece es que la dirección de la simple aprehensión no encuentra dónde realizarse en el objeto.

La segunda valencia en orden a la verdad es el sentido. La polivalencia adopta la forma de “con sentido” y de “sin sentido” y de “contrasentido”.»

[Zubiri, Xavier: Inteligencia sentiente / Inteligencia y logos. Madrid: Alianza Editorial, 1982, p. 284-287]