SATZSEMANTIK

Semántica oracional

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Semantik / Generative Semantik / Wortsemantik / Gedanke / Konnotation – Denotation / Referent

 

Satzsemantik

Repräsentation und Ableitung der Satzbedeutung aufgrund der Bedeutung der Einzellexeme und ihrer syntaktischen und semantischen Beziehungen untereinander zu steigend komplexeren Konstituenten. Diese Satzsemantik folgt dem Fregeschen Kompositionsprinzip, das jeder Analyse von Wortstrukturen zugrunde gelegt wird, sofern diese nicht idiomatisch sind und sich damit nicht einer solchen Bedeutungskonstitution aus den Einzelteilen verschließen.“ [Abraham, Bd. 2, S. 719]

„Die Semantik ist bekanntlich das am wenigsten entwickelte Gebiet der Linguistik. Dies gilt ohne Frage auch nach den in den letzten Jahren gemachten Fortschritten.

Nicht nur die Wörter, sondern auch die Sätze haben Bedeutung. Wäre die Bedeutung eines Satzes die bloße Summe seiner Wortbedeutungen, dann hätten die beiden Sätze Paul schlägt Peter und Peter schlägt Paul ein und denselben Sinn (und wer wollte ausmachen, welchen).“

[Renzi, Lorenzo: Einführung in die romanische Sprachwissenschaft. Tübingen: Niemeyer, 1980, S. 125]

Satzsemantik

Die Semantik von Sätzen hat die Aufgabe, den Sinn von lexikalischen und grammatischen Wörtern zu kombinieren, so dass ein neuer, komplexerer Sinn entsteht.

Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, den Sinn von komplexen Sätzen als Funktion des Sinns einzelner Sätze zu bestimmen.

Genau wie der (intensionale) Sinn eines Worts als eine Art Rezept verstanden kann, wie seine (extensionale) Bedeutung identifiziert werden soll, unter Hinzunahme eines spezifischen Äußerungskontexts, so ist der (intensionale) Sinn eines Satzes als Rezept zu verstehen, wie sein Wahrheitswert ermittelt werden kann, ebenfalls unter Hinzunahme des spezifischen Äußerungskontextes.“

[Dafydd Gibbon:

http://coral.lili.uni-bielefeld.de/Classes/Summer98/Grundkurs98/Vorlesung/grundkursvorlesung/node13.html]

„Die Auffassung, dass der Satz die primäre semantische Einheit darstellt, wird vor all jenen geteilt, die eine verifikationistische Bedeutungstheorie vertreten. Wenn gilt, dass ein sprachliches Gebilde dann und nur dann bedeutungsvoll ist, wenn es verifizierbar ist, so ist klar, dass die kleinste sprachliche Einheit, der Bedeutung zukommt, der Satz ist. Einzelne Ausdrücke können nämlich als solche weder verifiziert noch falsifiziert werden. Im Rahmen dieser Bedeutungsauffassung ist die Verifizierbarkeit oder Falsifizierbarkeit von Sätzen Kriterium für die Bedeutungs- und Referenzzuschreibung. Die These des semantischen Primats des Satzes wird ebenso im Rahmen der Wittgensteinschen und der damit verwandten spieltheoretischen Bedeutungsauffassung vertreten. Für Wittgenstein ist es sinnlos, von einem isolierten Ausdruck zu sagen, dass er für dies oder jenes steht, denn dadurch wird noch nicht klar, was mit ihm sinnvollerweise im Sprachspiel getan werden kann: Eine Regel kann nicht ohne Bezug auf andere Regeln angegeben werden. Isolierte Einzelausdrücke reichen nicht aus, um Sinnvolles zu sagen. Ihre Funktion, für etwas zu stehen, kann nur von der umfassenderen Tätigkeit her verstanden werden, andere über Verschiedenes zu informieren, oder über Gegenstände Verschiedenes auszusagen.

Wenn die These des semantischen Primats des Satzes akzeptiert wird, darf sie aber nicht so verstanden werden, als sei es in jedem Fall sinnlos, von der Bedeutung und der Referenz einzelner Ausdrücke zu sprechen. Schon allein aufgrund der Vielfalt möglicher Sprechakte ist es klar, dass der Satz nicht immer das geeignetste Mittel sprachlicher Kommunikation sein muss. In bestimmten Fällen hat es zudem wenig Sinn, nach dem semantischen Primat zu fragen. Denn unter Umständen kann die Bedeutung oder Referenz eines Ausdrucks auch ohne explizite Bezugnahme auf die Sätze erklärt werden, in denen der Ausdruck sinnvoll verwendet werden kann. Ich kann z.B. erklären, wofür ein Eigenname steht, ohne explizite Bezugnahme auf Vorkommnisse des Namens in Sätzen.

Diese Tatsache schließt zwar nicht aus, dass nur mit einem Satz, in dem der Name in Subjektposition vorkommt, etwas über den Namensträger ausgesagt werden kann, so dass der Satz doch die primäre semantische Einheit bildet. Wenn aber den einzelnen Ausdrücken nicht schon vor ihrer Verwendung im Kontext von Sätzen Bedeutung zukäme, wäre die Tatsache, dass wir neue Sätze bilden können, schwer erklärbar. Wir können nämlich deshalb neue Sätze bilden und verstehen, weil wir bereits die Bedeutung der Ausdrücke kennen, aus denen sie aufgebaut sind. Wir sollten uns somit Dummetts Warnung zu Herzen nehmen: «Jeder Versuch einer klaren Formulierung des Gedankens, dass der Satz die Einheit der Bedeutung ist, oder auch nur des Gedankens, dass die Bedeutung von Sätzen primär und die von Wörtern abgeleitet ist, endet damit, dass man implizit die klare Tatsache – die zum Wesen der Sprache gehört – abstreiten muß, dass wir neue Sätze verstehen können, die wir nie vorher gehört haben.» (“Nominalismus”, in: Stegmüller, W. (Hg.): Das Universalien-Problem, Darmstadt 1978, 1978, S. 265f.).”

[Runggaldier, Edmund: Analytische Sprachphilosophie. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer, 1990, S. 68-69]

„Ich habe hier gar nicht erst den Versuch gemacht, auch nur diejenigen von Lacans Ansichten zusammenzufassen, die für das angesprochene Thema wichtig sind. So habe ich weder seinen von Saussure entlehnten Gedanken erwähnt, dass die Grundeinheit der Bedeutung das Wort ist, noch die ebenfalls von Saussure stammende Unterscheidung zwischen «langue» und «parole». [...] Die Leser meiner früheren Kapitel werden erkennen, dass nach der von mir vorgeschlagenen Ansicht die Grundeinheit der Bedeutung nicht das Wort ist, sondern der Satz und dass der Bedeutungsbegriff über den Gedanken der Wahrheitsbedingungen mit dem Wahrheitsbegriff verknüpft ist. Die Bedingungen, unter denen ein Satz vom Sprecher für wahr gehalten wird, sind zum Teil für die Satzbedeutung konstitutiv. Sie sind es nicht insgesamt, weil die Bedeutung jedes einzelnen Satzes abhängig ist von der Bedeutung aller anderer Sätze, mit denen er verbunden ist. Lacan neigt ebenfalls zu dieser Idee des Bedeutungsholismus. So weit ich sehen kann, ist sie auch der primäre Gehalt seines Begriffs des «schwebenden Signifikanten». Die Verbindungen aber, die Davidson zwischen Bedeutung und Wahrheit findet, gehören nicht zur Theorie Lacans. Und Lacans Idee der Sprache als eine von den Sprechern unabhängige Struktur gehört weder zur Auffassung Davidsons noch zu meiner.

[Cavell, Marcia: Freud und die analytische Philosophie des Geistes. Überlegungen zu einer psychoanalytischen Semantik. Stuttgart: Klett-Cotta, 1997, S. 166-169]

„Vamos a estudiar la semántica de la oración. Primero la semántica intraoracional y después la semántica interoracional. Acto seguido pasaremos a estudiar la semántica léxica. En el primer tomo de la presente obra hemos estudiado la sintaxis de las lenguas y ahora vamos a ver cuál es la interpretación semántica de dicha sintaxis. Para dar cuenta de esa aportación de la sintaxis a la semántica, vamos a partir de la concepción veritativo-funcional de la semántica, ya que es casi la única concepción desde la que se puede plantear y estudiar este problema; existen otras, por supuesto, entre las que destacan la semántica de situaciones y la semántica cognitiva; a ellas dedicaremos algunas páginas en los capítulos que siguen. Sin embargo, ninguno de estos enfoques ha tenido un desarrollo tan espectacular como el que está experimentando hoy en día la semántica veritativo-funcional. En este enfoque se pueden tratar muchas cuestiones de semántica oracional con un rigor hasta hace poco insospechado. La aplicación de un lenguaje matemático riguroso está revolucionando nuestra visión actual de cómo es la estructura semántica sintagmática de las lenguas.

Empecemos por decir que el concepto de verdad/falsedad es fundamental para establecer una semántica oracional. Si hay algo de la semántica de las oraciones que podemos decir con seguridad, es que estas entidades lingüísticas exhiben la propiedad de ser verdaderas o falsas. Esa propiedad no la presenta ninguna parte de la oración que no sea la oración misma.“

[Moreno Cabrera, Juan Carlos: Curso universitario de lingüística general. Tomo II: Semántica, pragmática, morfología y fonología. Madrid: Editorial Síntesis, 1994, p. 39]

Sentido, denotación y connotación

Por de pronto, vamos a reservar el término «sentido» para aludir a la eficacia del lenguaje en la medida en que es comunicativo de los objetos y expresivo de la conducta humana. Dado que los autores que hasta ahora nos han servido de mentores, Frege y Husserl, coinciden en utilizar el término «sentido» (Sinn) para designar el uso de las palabras en tanto que contribuyen a la presencia de los objetos y, según el segundo, delatan una «cualidad» (o una «fuerza ilocucionaria», según Austin) del que habla, lo reservaremos para aludir a esa doble eficacia de las palabras. Ahora bien, en ningún momento daremos a entender que ese sentido pueda constituir un contenido mental o conceptual, por medio del cual las palabras pudieran realizar su función denotativa de los objetos. [...] A la espera de mayores precisiones evitaremos el uso del término «significación». [...]

Si alguien nos dice que come algo delicioso, admitiremos que su afirmación tiene sentido si de alguna manera confirmamos o admitimos que hay algo que está ingeriendo. Comenzará a perder sentido si observamos que no hay nada que haya podido llevar a la boca. Podremos decir que su frase carece de sentido porque no denota algo que sea propiamente lo que comunica. Y también pensaremos que carece de sentido si no expresa adecuadamente la actitud del que habla: por ejemplo, si la emisión de esa frase, que revela una satisfacción por la índole deliciosa del manjar, va acompañada de gestos de asco. Es decir, podemos decir que el sentido corresponde al uso correcto de una locución, tanto porque consigue denotar algo objetivo (o, dicho más exactamente, porque es un modo de darse de un objeto) por porque manifiesta una forma de conducta, una iniciativa del que habla (en ocasiones compartida por el auditorio). Se podría llamar a esta doble faceta del sentido la denominativa y la ilocucionaria (aprovechando el término acuñado por Austin).

Ahora bien, antes de pasar adelante conviene precisar también en qué medida el sentido es una propiedad que poseen las palabras aisladas o requiere su funcionamiento dentro de frases en las que, por lo menos, figure junto con otra. Ciertamente, el sentido parece enriquecerse cuando una palabra opera dentro de una frase. Es obvio que su función denotativa e ilocucionaria se hace más precisa cuando otras palabras la acompañan, cooperando con ella a determinar la presencia del objeto denotado o al matizar la manifestación de su incitación ilocucionaria. Aprovechando la tradición medieval, remozada por C. I. Lewis (“The modes of meaning”, en Philosophy and Phenomenological Research, 1944), podríamos llamar connotación a esta nueva faceta del sentido. Y, puesto que consiste en el orden conjuntado de las palabras, la llamaremos connotación sintáctica. [...] Por tanto, si lo que cuenta para la connotación de una palabra es principalmente lo que integra la frase en que se encuentra, no hay en rigor una frontera que delimite el alcance de la connotación y es admisible que pueda extenderse tanto como el discurso en el que aquella palabra esté inserta. [...] Estamos dispuestos a admitir que normalmente toda palabra funciona arropada por otras que connotan con ella, es decir, que precisan y enriquecen su denotación y su eficacia ilocucionaria. Entonces es lícito decir que el sentido de cada una de las palabras que integran una frase o un discurso ha quedado integrado en el sentido total de esa frase o discurso. Y con ello coincidimos con los autores que han adjudicado el sentido a las frases, a las oraciones o a las formas complejas de lenguaje que constituyen distintos tipos de discurso. Pero con la advertencia de que, si esto es lo que acaece normal y frecuentemente, no excluye que excepcionalmente una palabra aislada pueda tener sentido.

La existencia de la connotación sintáctica decide la vigencia de lo que Husserl denominó leyes vitando contrasentido y vitando sinsentido. Es decir, la constitución de las frases o del discurso está sujeta a una regularidad que hace posible que la connotación de cada uno de sus elementos funcione con eficacia, denotando una determinada situación objetiva o manifestando una fuerza ilocucionaria. Pero puede ocurrir que un conjunto de palabras se organicen de modo tal que denoten algo que sea en sí contradictorio o incoherente, o que manifiesten un valor ilocucionario que adolezca también de una específica incoherencia. Por ejemplo, si se dice que «el número 4 está triste», hay una falla en la denotación (cuyo origen proviene de una connotación defectuosa, la que asocia números con sentimientos); o si se entremezclan palabras laudatorias con insultos, la incoherencia concierne al sentido ilocucionario. En ambos casos, no obstante, subsiste un simulacro de denotación objetiva o de actitud ilocucionaria. Si se decide llamar contrasentido a esta infracción, hay que distinguirla del caso extremado del sinsentido, que acaece cuando las palabras se amontonan de modo tal que frustran totalmente todo intento de denotación o de ilocución. Por ejemplo, cuando se dice «rey aldaba pero sin». Por tanto, las leyes que evitan el sinsentido son las reglas gramaticales que disponen la ordenación de las palabras de un modo convencional de acuerdo con sus respectivas funciones. La vigencia de esas reglas hace posible que se hable de algo o que la expresión posea un valor ilocucionario. Ahora bien, la plena eficacia de esa denotación objetiva o de su función ilocucionaria supone el cumplimiento de las leyes que evitan el contrasentido o la incoherencia objetiva. Se trata de unas leyes que fijan las estructuras de la objetividad y de la conducta en general y que, por tanto, condicionan el desarrollo de un discurso racional o de una manifestación ilocucionaria consecuente. Corresponden a lo que desde Kant, Frege y Husserl ha venido llamándose «leyes analíticas» o a lo que Pascal denominó «une logique due coeur», según caigan del lado, respectivamente, de la denotación objetiva o de la función ilocucionaria. [...]

La exploración del lenguaje en los laboratorios filológicos ha puesto de manifiesto aspectos que pasan desapercibidos en su uso normal y que lo condicionan. Se trata de una nueva forma de connotación que concierne a lo que Katz ha denominado «competencia lingüística» y que se constituye en forma de definiciones del léxico recogidas en diccionarios o en lo que el propio Katz llamó «marcadores semánticos». Es decir, si buscamos en un diccionario el sentido de la palabra «papel», hallaremos algo así como «hoja delgada hecha con paste de trapos molidos, blanqueados y desleídos en agua ...». O sea que el uso de la palabra «papel» supone que se sepa que es una «hoja delgada, etcétera». Lo cual, en definitiva, significa que (haciendo caso omiso de la teoría conceptualista admitida por Katz) el que usa la palabra «papel» sabe con más o menos claridad que equivale a las palabras «hoja delgada, etc.» recogidas en el diccionario o, ampliando el círculo de las palabras que le son afines, «objeto físico», «inanimado», «artificial», «útil para escribir», «lámina tersa», «compuesto de celulosa», etc. Estas palabras constituyen criterios que pueden permitir el uso correcto de la palabra «papel», es decir, denotan caracteres objetivos que justifiquen su uso. O bien, pueden permitir que cierta persona que ignore ese uso pueda aprenderlo o delimitarlo. Ahora bien, todo esto no supone que cada vez que alguien usa la palabra «papel» han de aparecer de alguna forma en su mente (de un modo tácito, por supuesto) estas connotaciones de competencia. Si así fuese el hablar sería un trabajo extenuante. La única connotación que funciona de hecho es la que vincula una palabra con las otras que la acompañan en una frase o un discurso. La connotación de competencia es un supuesto que queda silenciado y que sólo se hace expreso cuando se quiere explicar el sentido de una palabra exponiendo las que le son afines y marcan los criterios de su uso.

Con todo esto se ha querido sugerir simplemente que el sentido de una palabra o el sentido compuesto de una frase pueden ser explicados sin necesidad de apelan a aquellos «contenidos ideales» que, como se consideró páginas antes, en rigor impedirían que hablásemos de objetos. Tanto en su faceta denotativa como en la connotativa, el sentido consiste en la presencia dinámica de las palabras que transita a la presencia de los objetos denotados y a la de las palabras connotadas. Pues su uso significa que las palabras son significativas cuando están animadas por el movimiento que atraviesa el cuerpo que las emite o que las recorre al leerlas. [...] El sentido de la palabra radica en esa comunicación que recorre la presencia de hombres y cosas, que transita a lo largo de las frases o del discurso.”

[Montero, Fernando: Objetos y palabras. Valencia: Fernando Torres, 1976, pp. 99‑106]