SATZARTEN

Clasificaciones oracionales

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Koordination / Subordination / Satzarten im Spanischen / Satzarten im Deutschen

 

Einteilung der Sätze

«Satzart im Gegensatz zum semantisch-pragmatischen Satzmodus die syntaktische bestimmbare Form eines Satzes: Fragesatz (eingeleitet von einem Fragewort), Aufforderungssatz (Imperativ) usw.»

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik. In:

http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

«Sätze, die ihrerseits wieder aus Sätzen bestehen, nennt man komplexe Sätze oder Perioden. Innerhalb einer Periode unterscheidet man zwischen Haupt- und Nebensätzen.

Hauptsätze (auch Matrixsätze genannt) sind Sätze, die nicht ihrerseits Teile eines übergeordneten Satzes bilden. Dagegen sind Nebensätze (oder eingebettete oder Konstituentensätze) Satzglieder in einem übergeordneten Satz. Der Terminus „Hauptsatz“ ist in der Grammatik nicht eindeutig. Einerseits bezeichnet er den „Obersatz“ in einem komplexen Satzgebilde und umfasst auch dessen notwendige Satzglieder, also auch die notwendigen Nebensätze; andererseits steht er in der Opposition „Hauptsatz“ - „Nebensatz“, dann werden damit nur die Elemente des Obersatzes gemeint, die übrig bleiben, wenn man von den Nebensätzen absieht.

Ein komplexer Satz, der aus mehreren einfachen Hauptsätzen besteht, ist eine Satzreihung; einen komplexen Satz mit Hauptsatz und Nebensätzen nennt man ein Satzgefüge. Ein Schaltsatz liegt dann vor, wenn in einen Ausgangssatz ein Satz - meist unverbunden - eingefügt wird, der einen Metakommentar über das Gesagt enthält: Das Ministerium hat nämlich - das muss man erst einmal merken - seinen Berechnungen ganz andere Student/inn/enzahlen zugrunde gelegt.

Satzreihen oder  Satzgefüge, die durch spezielle Verbindungsglieder, Konjunktionen, miteinander verbunden sind, nennt man syndetisch. Daneben kommen, wenn auch seltener, asyndetische Verbindungen vor: Oma Duck arbeitet den ganzen Tag, Franz Gans faulenzt nur.

Satzmodi: Man unterscheidet bei der Einteilung der Hauptsätze die folgenden Satztypen:

-   Aussagesatz oder Assertionssätze

-   Fragesätze oder Interrogativsätze, die unterteilt werden in Entscheidungsfragen und Bestimmungsfragen

-   Aufforderungssätze oder Imperativsätze [= Exhortation]

-   Wunschsätze oder Optativsätze

-   Ausrufesätze oder Exklamativsätze

Die ontische Bedeutung dieser Sätze wird oft auch Satzmodus oder Satzmodalität genannt.

Einteilung der Nebensätze nach Satzteilfunktion: Die meisten Nebensätze stellen Satzteile zu übergeordneten Sätzen dar; nach ihrer Satzgliedfunktion lassen sie sich einteilen in

Subjektsätze:

Dass du morgen Geburtstag hast, freut mich.

Objektsätze:

Ich weiß, dass Rudern anstrengend ist.

Prädikativsätze:

Das erste, was sie taten, war natürlich, dass sie sich einen Fernseher kauften.

Adverbialsätze:

Als sie sich einen Tee machen wollten, erwartete sie eine Überraschung.

Attributsätze:

Der Mann, den ich gestern gesehen habe, ...

Weiterführende Nebensätze:

Dieter ruderte von da ab auf Backbord, was ihm bald keine Schwierigkeiten mehr machte.

Weiterführende Nebensätze ähneln den Attributsätzen, beziehen sich aber auf den ganzen vorhergehenden Satz, bilden also nicht nur das Attribut eines Satzgliedes.

Erben unterscheiden innerhalb der Nebensätze die Gliedsätze (dazu gehören die Nebensätze, die Konstituenten des Matrixsatzes, also vollständige Satzglieder bilden: Subjekt-, Objekt-, Prädikativ- und Adverbialsätze) von den Gliedteilsätzen (das sind die Attributsätze, die nur Teile von Satzgliedern bilden).

Subjektsätze können durch Konjunktionen oder durch Frage- oder Relativpronomen eingeleitet werden: Ob er nun endlich zum Medizinstudium zugelassen wird, stellt sich nächste Woche heraus. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Dass sie sich im Westen nicht wohlfühlt, ist ein offenes Geheimnis. Auch Infinitivsätze können Subjektsätze bilden: Nach Berlin zu ziehen ist ihm nicht leicht gefallen.

Objektsätze sind Nebensätze in Objektfunktion und können Objekte aller Kasus, auch des Präpositionalkasus, vertreten. Objektsätze hängen von der Rektion des betreffenden Verbes ab.

Prädikativsätze vertreten das Prädikativum in einem Satz. Gemäß der Einteilung in Subjekts- und Objektsprädikativ kann man auch die Prädikativsätze klassifizieren.

Adverbialsätze haben im Matrixsatz die Funktion einer Adverbialbestimmung. Sie können mit einem Fragepronomen erfragt werden und bewirken, wenn sie an der Spitze des Satzes stehen, die so genannte Inversion. Nach semantischen Kriterien werden sie in Temporalsätze, Kausalsätze, Modalsätze, Konditionalsätze usw. eingeteilt. Zu den Modalsätzen werden meistens auch die Komparativsätze (Sie tut mehr, als man von ihr verlangt; er lief, als ob er Todesängste hätte) gezählt. Doch ist der Terminus Komparativsatz eher semantischer Natur; in syntaktischer Hinsicht bezeichnet er sowohl Attributsätze wie in mehr, als man von ihm verlangt als auch Adverbialsätze wie im zweiten Beispiel.

Attributsätze sind Nebensätze, die sich als Attribute auf einen anderen Satzteil beziehen. Sie können durch Relativpronomina, Pronominaladverbien mit wo- und Konjunktionen wie z. B. als in Der Moment, als seine Mutter hereintrat eingeleitet werden.

Bei den Relativsätze unterscheidet man die restriktiven von den nicht-restriktiven. Restriktive Relativsätze schränken die Extension des durch das Bezugswort genannten Referenzgegenstandes ein (Alle Filme, die ich im letzten Monat gesehen habe, haben mich enttäuscht);  nicht-restriktive beschreiben den genannten Gegenstand, ohne ihn einzuschränken (Im Gegensatz zu Hunden, die sehr sozial sind, meiden Katzen den engen Kontakt mit den Menschen).

Helbig/Buscha (1984: 670) sind der Meinung, dass alle Nebensätze außer den weiterführenden Attribute zu einem Wort des übergeordneten Satzes darstellen und dass jeder Nebensatz einen Attributsatz darstellt. Diese Interpretation ist angreifbar. Statt also Subjektsätze als Attribute zu nichtrealisierten Korrelaten zu interpretieren, fassen wir sie als normale Subjekte auf.

Topologisch lassen sich Sätze mit Erststellung des finiten Verbs (so genannte Stirnsätze), Sätze mit Verbzweitstellung (so genannte Kernsätze) und Sätze, bei denen das finite Verb am Satzende steht (Spannsätze) unterscheiden.

Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen: Während Nebensätze mit einem finiten Verb als Prädikat unproblematisch sind, gehen die Meinungen der Grammatiken darüber auseinander, ob man satzwertige infinite Verbalkonstruktionen als Nebensätze betrachten soll. Der Duden rechnet solche Konstruktionen zu den Nebensätzen. In der Tat sind die satzwertigen Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen den Nebensätzen zumindest sehr ähnlich. Da diesen Sätzen aber ein explizites Subjekt und auch die grammatischen Bestimmungen, die in der finiten Verbform ausgedrückt werden, fehlen, ist es sinnvoll, hier von verkürzten Nebensätzen zu sprechen.

Problematisch ist die Interpretation von uneingeleiteten Rede- oder Gedankenwiedergaben wie Sie sagte, sie käme gleich. Im allgemeinen werden solche Sätze als „uneingeleitete Nebensätze“ bezeichnet. Für ihre Interpretation als Nebensätze spricht, dass sie Satzglieder (Objekt oder Subjekt) im übergeordneten Satz darstellen. Zuweilen werden sie auch als „abhängige Hauptsätze“ aufgefasst. Eine solche Auffassung kann mit der Wortstellung dieser Sätze argumentieren, die von der im Deutschen für den Nebensatz typischen Verbendstellung abweicht. Dennoch bleibt das Argument, dass man, selbst bei einem entfernten Matrixsatz, für solche Sätze meistens eine Objekt- (seltener eine Subjekt-) funktion konstruieren kann, so dass es wohl realistisch ist, hier einen allmählichen Übergang vom Nebensatz zum Hauptsatz anzunehmen. Das Problem stellt sich grundsätzlich in anderen Sprachen ähnlich, so dass es wenig sinnvoll erscheint, sich ausschließlich auf die nur im Deutschen auftretende Zweitstellung zu stützen.»

[Hentschel, E. und Weydt, H.: Handbuch der deutschen Grammatik. Berlin: W. de Gruyter, ²1994, S. 367-382]

«Hemos llamado coordinadas a las composiciones oracionales en las que se unen dos elementos del mismo valor por medio de un nexo, sin que ninguna de ellas pase a desempeñar una función dentro de la otra, es decir, dentro de su esquema o estructura. Por ello se dice que las coordinadas son sintácticamente equivalentes: Fernández se encogió de hombros y silbó. Las dos proposiciones sólo tienen de común el nexo; en lo demás tienen independencia. Una de ellas no forma parte de la otra.

La subordinación propiamente dicha, en cambio, supone que la oración subordinada funciona como un elemento de la llamada principal, y más precisamente, que sustituye a un elemento del sintagma nominal: núcleo o adyacente.

Esta consideración de la subordinación implica que sólo son propiamente subordinadas las sustantivas y adjetivas, únicas en las que se cumple la condición de sustituir a un elemento de un SN de la oración „principal“: las sustantivas sustituyen al núcleo del un SN, y las adjetivas a un adyacente, o adjunto. Son, precisamente, las que A. Alonso y Henríquez Ureña llama inordinadas.

¿Qué sucede entonces con las subordinadas adverbiales de la gramática tradicional? La respuesta es, simplemente, que las adverbiales no son subordinadas, sino un tipo de coordinadas, porque no ocupan el lugar de un elemento de la „principal“, sino que se relacionan con la „principal“ entera; esa relación es una restricción semántica: la adverbial indica las circunstancias en las que es lógicamente posible la „principal“. Esas circunstancias son las relaciones lógicas de lugar, tiempo, condición, causa, fin, etcétera.

Esta consideración restrictiva de las adverbiales, por la cual habría posibilidad de vincularlas a las coordinadas, plantea una importante cantidad de problemas metodológicos y de adecuación de terminologías. El problema fundamental es, por supuesto, que estamos lejos de haber llegado a un acuerdo acerca del carácter de las adverbiales. Por este motivo, en el deseo que preside este libro de mantener un pien en la gramática tradicional, y habida cuenta de que la terminología no es engañosa si se sabe lo que hay bajo ella, continuaremos hablando de adverbiales, utilizaremos, a veces, el término de subordinadas para ellas, y las distinguiremos de las inordinadas, que son las realmente subordinadas, puesto que constituyen un elemento de la estructura de la subordinante o incluyente.

La estructura de las subordinadas es similar a las coordinadas, no a las sustantivas ni a las adjetivas.

Si se pregunta con qué tipo de coordinadas están emparentadas lógicamente las adverbiales, hay que decir que con las restrictivas (a las que pertenecen las adversativas tradicionales), porque las adverbiales son, por su estructura mental, o lógico-semántica, una coordinación limitada por una restricción de distinto tipo: temporal, local, modal, comparativa, consecutiva, causal, final, condicional o concesiva.

Como idea fundamental de este párrafo podríamos apuntar lo siguiente:

Los matices lógico-semánticos de una oración están, generalmente, vinculados a una forma determinada, pero no necesariamente. Análisis formal simple y análisis semántico no tienen por qué coincidir.

Desde el punto de vista práctico de análisis de textos, eso tiene una consecuencia inmediata: una oración en un texto no tiene por qué tener una interpretación en exclusiva, sino que pueden darse en ella varios matices conjuntamente.

En resumen:

La gramática „tradicional“ (pero no la clásica, sino la lógica desde el XVIII-XIX) habla de oraciones coordinadas y subordinadas; in incluye en las subordinadas las sustantivas, adjetivas y adverbiales. Amado Alonso y Henríquez Ureña hablan de coordinadas, inordinadas (adjetivas, sustantivas, finales y, quizás, las causales) y subordinadas (adverbiales). Nosotros hablaremos de coordinadas, en las que nos preguntamos si se puede incluir las adverbiales, a las que llamaremos también „subordinadas tradicionales“, y de inordinadas o subordinadas adjetivas y sustantivas, planteándonos los problemas de causales y finales en sus respectivos lugares. La complicación terminológica parece inevitable, en nuestro caso por discutir a las adverbiales el carácter de subordinadas que tienen en la „tradición“ y en los dos gramáticos tantas veces mencionados.»

[Marcos Marín, Francisco: Curso de gramática española. Madrid: Cincel, 1980, pp. 368-378]

 

«Tipos de subordinadas

Las oraciones subordinadas se dividen tradicionalmente en tres grupos: sustantivas (o argumentales, porque, con escasas excepciones, son las únicas que constituyen argumentos de algún predicado): Mencionó que llegaría hoy; Prometo estudiarme la lección; Dime cómo te va; adjetivas o de relativo: el color que te gusta, las personas a las que me refiero, nada que decir; adverbiales o circunstanciales: Aunque no te lo creas, me gusta la música que oyes; Si quieres, te espero; Este autor escribe como a mí me gustaría escribir.

La distinción tradicional entre estas tres clases de subordinadas se apoya en una equivalencia o correspondencia aproximada entre las categorías y las funciones. Así, las subordinadas sustantivas ejercen las funciones características de los grupos nominales: Mencionó {que llegaron ~ su llegada}. Las adjetivas corresponden a las oraciones de relativo con antecedente expreso, al que modifican a la manera de los adjetivos, como en el libro que estoy leyendo, la casa donde vivo, el autor cuyo texto pretendo identificar. Las relativas con antecedente implícito no funcionan como adjetivos, sino que se asimilan a los grupos nominales, adverbiales o preposicionales: quien usted señale, lo que a ti tanto te gusta, cuando se ponga el sol, etc. El término oración subordinada de relativo alude a la forma en la que la oración está construida, ya que una oración de relativo es, en efecto, la que contiene un relativo. Por el contrario, el término subordinada adjetiva alude a la función sintáctica que la oración desempeña, similar a la de los adjetivos.

El tercer grupo de oraciones subordinadas, las adverbiales o circunstanciales, es el más polémico de los tres, hasta el punto de que son raras las gramáticas modernas que les dan cabida como unidades del análisis sintáctico. De hecho, el paralelismo con los adverbios en los que se basa esa denominación es inexacto y puede estar forzado, ya que no existen adverbios que puedan sustituir a las oraciones finales, concesivas, causales, etc. El problema no se resuelve sustituyendo el término adverbial por circunstancial, ya que las prótasis condicionales o concesivas no son complementos circunstanciales, sino que participan en estructuras bimembres (denominadas tradicionalmente períodos). Por otra parte, la clase de las subordinadas adverbiales da lugar a cruces, solapamientos o traslapes con otras clases de oraciones. Así, en Este autor escribe como a mí me gustaría escribir, la presencia del adverbio relativo como asimila el segmento subrayado a las relativas sin antecedente expreso (cf. del modo como a mí me gustaría escribir), a pesar de lo cual se considera tradicionalmente una subordinada adverbial. En esta obra se empleará el término subordinación adverbial cuando se desee recordar su contenido tradicional o abarcar conjuntamente el grupo que corresponde a estas oraciones en la tradición gramatical hispánica. También se aplicará el término subordinada adverbial a las oraciones subordinadas de gerundio, como en Salió de la casa dando un portazo.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 1.7.3a-c]