SATZ

Oración

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Gliedsatz / Kernsatz / Spaltsatz / Kopula / Prädikatenlogik / NP-VP-Modell / Dependenz-Modell / Subjekt / Text / Textlinguistik / Textgrammatik / Logik / Satzmodus / Satzarten / Proposition

 

Siehe / Ver:

ORACIÓN

„Der Satz ist die kleinste Einheit, mit der man einen Sachverhalt beschreiben kann: Peter ist zufrieden. Er verdient gut. Sein Beruf macht ihm Spaß.“

[Griesbach, H.: Regeln aus der deutschen Grammatik. Ismaning/München, 1991, S. 32]

«Satz und Äußerung

Grammatische Betrachtungsweise legt sich sprachliche Einheiten als Sätze zurecht. Demgegenüber nimmt pragmatische Betrachtungsweise sprachliche Einheiten als Äußerungen ins Visier. Hier werden Fragestellungen wichtig:

Grammatische und pragmatische Sprachbetrachtung bilden nicht eigentlich Gegensätze linguistischer Forschung. Beide legen sich aber ihren Gegenstand in so unterschiedlicher Weise zurecht, dass ihre Ergebnisse einander auch nicht direkt ergänzen. Vielmehr handelt es sich um zwei relativ autonome Betrachtungsweisen mit je eigenem Recht. Pointiert verkürzt, lassen sich die unterschiedlichen Ansätze etwa in folgender Weise einander gegenüberstellen:

1.    Pragmatische Betrachtungsweise interessiert sich für Sprachverwendung in Situationen. Für sie ist deshalb alles wichtig, was zu einer Sprachverwendungssituation gehört: die Sprechenden mit ihren psychischen und sozialen Bedingungen, ihre Erwartungen aneinander, ihre kommunikativen Vorerfahrungen und Einstellungen, Ort und Zeit – und innerhalb dieses Zusammenhanges das Gesagte. Grammatische Betrachtungsweise demgegenüber interessiert sich für die Sprache – und das gerade situationsenthoben.

2.    Konsequent bestimmt pragmatische Betrachtungsweise ihren Gegenstand als (sprachliches) Handeln, Handeln verstanden als gewollte, als sinnvoll gesehen, regelgeleitete Tätigkeit. Grammatische Betrachtungsweise interessiert sich demgegenüber für Sprache als System bzw. als mindestens auf Systematik hin angelegtes Gebilde.»

[DUDEN: Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Mannheim: Bibliog. Institut, 1984, § 1331]

Im Satze stellen wir – sozusagen – zur Probe die Dinge zusammen, wie sie sich in Wirklichkeit aber nicht zu verhalten brauchen, wir können aber nicht etwas Unlogisches zusammenstellen, denn dazu müssten wir in der Sprache aus der Logik heraus können. – Wenn aber der ganz allgemeine Satz nur «logisches Konstante» enthält, so kann er für uns nicht mehr sein als – einfach – ein logisches Gebilde, und kann nicht mehr tun, als uns seine eigenen logischen Eigenschaften zu zeigen. – Wenn es ganz allgemeine Sätze gibt, – was stellen wir in ihnen probeweise zusammen?”

[Wittgenstein, Ludwig: „Tagebücher 1914-1916“. In: Schriften. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1960, B. 1, S. 101]

Satz

1.      Lehrsatz, Theorem.

2.      In der Logik und Sprachwissenschaft Bezeichnung für die elementare sprachliche Einheit, mit der ein Sprechakt ausgeführt werden kann; z.B. wird ein Urteil behauptet (indikativischer Satz), eine Frage gestellt (interrogativer Satz) oder ein Befehl gegeben (imperativischer Satz).“

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 509]

„Die Syntax müsste Kriterien angeben können, mit denen man in beliebigen Texten entscheiden kann, wo ein Satz beginnt und wo er endet. Über diese Punkte herrscht jedoch bei weitem keine Klarheit; die Satzdefinition gehört zu den „ewigen“ Problemen der Linguistik.

Im Jahre 1894 erschien die erste Auflage des Buches Was ist ein Satz von J. Ries, der weitere Auflagen folgten. Darin werden 140 verschiedene und miteinander konkurrierende Definitionen des Satzes vorgelegt. 1935 legte E. Seidel seine Geschichte und Kritik der wichtigsten Satzdefinitionen vor; diese enthält 83 zusätzliche Definitionen. In der Folge ist das Problem in verschiedenster Weise diskutiert und weiterentwickelt worden. In den letzten Jahren hat man allerdings davon Abstand genommen, es weiter zu verfolgen, was offensichtlich mit einer Verlagerung der Interesse der Linguistik auf andere Fragestellungen zusammenhängt.

Die Definitionsprobleme scheinen vor allem darin zu bestehen, dass wir zwar intuitive Vorstellungen vom Inhalt des Begriffes „Satz“ entwickelt haben, dass die davon abgeleiteten Definition aber auf verschiedenen Ebenen liegen und nicht immer zusammenfallen. Solche unterschiedlichen Ebenen der Betrachtung liegen beispielsweise vor, wenn man den Satz auffasst als

a) logisch-kognitive Einheit,

b) philosophisch-logische Einheit,

c)  grammatisch oberste Einheit,

d) relativ selbständigen syntaktischen Komplex,

e) grammatische Einheit mit Prädikat und Subjekt,

f)  Ausdruck einer vollständigen Mitteilung,

g) Entsprechung eines Sprechaktes,

h) intonatorisch bzw. durch Satzzeichen abgeschlossene Einheit,

j)  sprachliche Einheit, die von einem Verb bestimmt ist.

Für eine Definition des Satzes scheint das Kriterium der syntaktischen Selbständigkeit am angemessensten. Es erlaubt, Sätze, die rein aus Partikeln bestehen wie Aber vielleicht doch nicht gar so sehr (Kafka), Interjektionen und selbständige Ausrufe als Sätze zu betrachten, und fasst komplexe Satzgefüge als Einheiten auf, auch wenn deren semantische Inhalte mehrere Propositionen zum Ausdruck bringen. Aus einer solchen Definition ergeben sich einige Konsequenzen:

-          Zwar ist der Satz eine wichtige grammatische Einheit, jedoch gibt es in der Grammatik Erscheinungen, die über den Satz hinausgehen. Grammatik beschreibt also mehr als eine Summe von Einzelsätzen. Zu den transphrasischen (satzübergreifende) Einheiten der Grammatik gehören gewisse zweiteilige Konjunktionen wir zwar ... aber, Aufzählungen von Gliederungspunkten (erstens - zweitens - drittens) und anaphorisch und kataphorisch gebrauchte Elemente. Solche transphrasische Einheiten spielen bei der Entstehung der Textlinguistik eine wichtige Rolle.

-          Die Definition ist weit genug, dass auch abgeschlossene, relativ selbständige Gebilde, die nicht die klassischen Satzteile Subjekt und Prädikat enthalten, darunter fallen: Ja, Nein, Allerdings, Eben, Aua, Au Backe, Ach du grüne Neune, Warum denn nun das schon wieder?

-          Ein einzelner Satz kann zugleich auf einer anderen Beschreibungsebene als Sprechakt aufgefasst werden. So kann ein Satz, der, grammatisch gesehen, eine Frage ist, auf Sprechaktebene betrachtet, eine Drohung darstellen.“ [Hentschel / Weydt, S. 303-305]

„Es gibt viele Versuche, den Satz zu definieren. Heute liegen weit über 300 Definitionen vor (vgl. Jung 1984, 28). Moskalskaja (1983, 223ff.) hat folgende Klassifikation der Satzdefinitionen erarbeitet:

1.                                   Bestimmung des Satzes auf Grund seines Inhalts, seiner Funktion, seiner Rolle in der Rede

In der logischen Satztheorie ist der Satz vielfach ein Urteil.

In der psychologischen Satztheorie ist der Satz „Ausdruck dafür, daß die Verbindung mehrerer Vorstellungen oder Vorstellungsmassen in der Seele des Sprechenden sich vollzogen hat, und  das Mittel dazu, die nämliche Verbindung der nämlichen Vorstellungen in der Seele des Hörenden zu erzeugen.

2.                                   Bestimmung des Satzes nur auf Grund formaler, phonischer Kriterien

Der Inhalt des Satzes wird, da angeblich außersprachlich, nicht in die Definition einbezogen. Als Beispiel bringen wir die Definition von Glinz: „Die Einheit des stimmlichen Hinsetzens, das in einem Atemzug hervorgebrachte Gebilde, das nennen wir Satz. Der Satz ist die kleinste Atemeinheit der normal dahinfließenden Rede“. Ein solches Vorgehen ohne Einbeziehung des Inhalts lehnen wir ab.

Wegen der objektiven Schwierigkeiten, den Satz umfassend zu definieren, arbeiten wir mit Merkmalen, zu denen inhaltliche und formale in gleicher Weise gehören. Der Satz ist zunächst eine Einheit des Sinnes. Völlig abgeschlossen, also isoliert verständlich, sind die meisten Sätze deswegen nicht, weil sich ihr vollständiger Sinn erst auf dem sprachlichen Kontext bzw. der Redesituation ergibt. Sprachlicher Ausdruck dieser Kontextbindungen sind Pronomen, der bestimmte Artikel u. a. Man kann auch folgenden Feststellungen zustimmen:

Der Satz „ist eine gegenüber dem Text relativ selbständige Einheit der Rede, sowohl in inhaltlicher als auch in struktureller (einschließlich intonatorischer) Hinsicht“ (Dt. Sprache 1983, 176).“ [Sommerfeldt / Starke, S. 183-184]

Satz [engl. clause / sentence]. Nach sprachspezifischen Regeln aus kleineren Einheiten konstruierte Redeeinheit, die hinsichtlich Inhalt gramm. Struktur und Intonation relativ vollständig und unabhängig ist. Die Vagheit der syntaktisch-semantischen Kennzeichnungen hat im Laufe der Geschichte zu zahlreichen Definitionsversuchen geführt, unter denen die beiden folgenden neueren Ansätze hervorzuheben sind:

-   Die strukturalistische Sprachwiss. amerikan. Prägung (insb. Bloomfield) definiert Satz ausschließlich unter formalen Aspekten als größte selbständige syntaktische Form, die durch keinerlei gramm. Konstruktionen ihrerseits in eine größere syntaktische Form eingebettet ist. Bei der syntaktischen Beschreibung ist Satz das Resultat der Analyse, die von den kleinsten Einheiten (den Phonemen) über Morpheme, Wörter und Satzglieder zur Synthese „Satz“ gelangt.

-   In der generativen Transformationsgrammatik ist „Satz“ (abgekürzt S) das Ausgangselement der syntaktischen Analyse, wobei S. extensional definiert wird durch Angabe der Regeln, deren Anwendung zur Erzeugung von Sätzen führt.

In diesen beiden Definitionen wird S. als theorieabhängige Einheit der Langue aufgefasst im Unterschied zu S. als Parolebezogener aktueller Äußerung, wobei insbesondere in mündlicher Rede die Identifizierung von S.-Grenzen oft sehr problematisch ist.

Sätze lassen sich unter folgenden Aspekten klassifizieren:

(a)  Unter formalem Aspekt ist die unterschiedliche Position der finiten Verbform signifikant. Im Dt. ergeben sich drei Strukturtypen: Verb-Erst-Stellung (auch: Spitzenstellung) in Frage- und Aufforderungssätzen, Verb-Zweit-Stellung in Aussagesätzen und Verb-Letzt-Stellung in eingeleiteten Gliedsätzen. Diesen Verbstellungstypen entspricht die in traditioneller Grammatik häufig verwendete Unterscheidung von Stirn-, Kern- und Spannsatz.

(b)  Hinsichtlich der pragmatisch-kommunikativen Funktionen des Satzmodus werden unter Berücksichtigung von Verbstellungstypen, Modusgebrauch und Intonation (mindestens) vier Formtypen unterschieden: Aufforderungs-, Aussage-, Frage- und Wunschsatz.

(c)  Aufgrund unterschiedlicher Komplexität der syntaktischen Struktur ergibt sich die Differenzierung in einfache, erweiterte und komplexe S.: Einfache S. enthalten neben dem finitem Verb nur valenznotwendige Satzglieder, erweiterte S. sind durch Adverbiale und/oder Attribute ergänzt, während komplexe S- Satzgefüge oder Satzverbindungen sind mit mindestens zwei finiten Verben.

(d)  Aufgrund unterschiedlicher Abhängigkeitsbeziehungen ergibt sich die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebensatz (bzw. Matrix- und Konstituentensatz), und nach der Art ihrer Verknüpfung unterscheidet man

(e)  bei Satzverbindungen zwischen koordinierten (gleichgeordneten) und subordinierten (untergeordneten) S., wobei letztere sowohl eingeleitet (durch konjunktionale oder relative Elemente) als auch uneingeleitet realisiert werden können.“ [Bußmann, H., S. 658-659]

„Den Begriff Satz’ zu definieren, ist problematisch; es gibt eine ganze Anzahl von Satzdefinitionen, die in verschiedener Weise auf inhaltlicher (logischer, philosophischer, kommunikationswissenschaftlicher, psychologischer) oder auf rein rhythmischer Grundlage formuliert wurden und sich kaum miteinander in Einklang bringen lassen.

Aus Aristoteles geht die Definition zurück, ein Satz sei, was Subjekt und Prädikat hatte. Dabei meint ‚Subjekt’ den Begriff, von dem etwas ausgesagt wird, und ‚Prädikat’ das, was ausgesagt wird. Diese zwei Grundelemente des Satzes werden in psychologisch-kommunikationswissenschatlicher Betrachtung auch bezeichnet als Thema und Rhema. [...]

Eine andere, funktionale Satzdefinition sagt, dass der Satz die virtuellen Elemente des Sprachsystems erst aktualisiert, d.h., dass erst der Satz einer Folge von Morphemen «einen Wirklichkeitsbezug gebe». [...]

Eine andere, logisch-inhaltliche Satzdefinition bezeichnet den Satz als Ausdruck eines einzigen Gedankens; sie lässt sich durch beliebige Beispiele unschwer widerlegen. Und eine physikalisch begründete Definition schließlich charakterisiert den Satz als Intonationseinheit mit bestimmter Tonführung.

Eine Satzdefinition, von der die strukturalistische Sprachwissenschaft ausgehen kann, sollte nur intersubjektiv nachvollziehbare Kriterien enthalten. Auch auf dem Gebiet der Syntax ist diese Forderung am unanfechtbarsten dann zu erfüllen, wenn die Definition von der sprachlichen Inhaltsseite absieht. So wird hier meist die Bloomfields Definition zugrunde gelegt (die seiner Definition des Wortes als minimal free form genau parallel läuft): «Der Satz ist eine unabhängige sprachliche Form, die durch keine syntaktische Beziehung in eine größere sprachliche Form eingebettet ist.» Was wir herkömmlich als Nebensätze bezeichnen, hat nach dieser Definition nicht den Status von Sätzen, sondern von Satzgliedern.”

[Pelz, H.: Linguistik. Eine Einführung, 41999,  S. 147-148]

Der Satz ist „die kleinste Äußerung, die nach festem Stellenplan ihrer Komponenten und festen Intonationsmustern einen vollständigen Gedanken ausdrückt, ohne daß in jedem Fall Kontext und Situation zu Hilfe genommen werden müssen. [...] Die etwa 200 Satzdefinitionen, die bis heute in der Sprachwissenschaft registriert worden sind, lassen sich alle auf wenige Grundprinzipien zurückführen.“ [Heupel, C., S. 205]

„Der Terminus Satz (sp. oración) wird hier als Synonym für Verbalphrase lato sensu, d. h. für einen Wortverband, dessen Kern eine Verbalform ist. Dabei beschränken wir uns auf den einfachen Satz (sp. oración simple), d. h. auf den Satz, der eine einzige Verbform aufweist, und zwar eine finite.“ [Cartagena / Gauger, 1989, Teil 1, S. 427]

„Der einfache Satz (‘oración simple’) wird grundsätzlich in der spanischen grammatikalischen Tradition als binäre morphosyntaktische Einheit betrachtet, welche aus Subjekt und Prädikat besteht, deren jeweilige Kerne, in der Regel ein Nomen bzw. ein (konjugiertes) Verb, in prädikativem Verhältnis zueinander stehen.(1)  Beide Nuklei können ihrerseits eigene Satelliten (sowie Teilkerne mit Satelliten) (‘complementos del sujeto’ bzw. ‘complementos del verbo’ sowie ‘complementos de los complementos’)(2) besitzen.

Nach dem lexikalischen Inhalt des Verbs unterscheidet man gewöhnlich zwischen Nominal- und Verbalprädikat (‘predicado nominal’ bzw. ‘predicado verbal’ in der Terminologie von AcE 1973: 364).

Erstes weist ein Kopulaverb (‘verbo copulativo’) wie etwa ser, estar, quedar, usw. mit Satelliten auf, letzteres enthält ein nicht kopulatives Verb mit Satelliten.“ [Cartagena / Gauger, 1989, Teil 1, S. 440]

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(1)  Alarcos: „Gramaticalmente, en | el niño come | no tenemos más que un sujeto y un predicado, conectados por la relación predicativa que es la que constituye toda oración y es señalada por ciertos indicios formales (la llamada concordancia de número y persona).

(2)   Die traditionelle spanische Grammatik erkennt zwar die Existenz von nur aus einem Prädikat bestehenden eingliedrigen Sätzen (‘oraciones unimembres’) neben den in Subjekt-Prädikat artikulierten Strukturen (‘oraciones bimembres’) an, zieht aber daraus keine Schlussfolgerung im Sinne einer Dependenz-Verb-Grammatik, die das Subjekt konsequent den übrigen ‘complementos del verbo’ gleichsetzt, weil der zweigliedrige Typ eindeutig als Grundlage der syntaktischen Analyse privilegiert wird.

Satz, Axiome, Regeln

Solche durch Regeln herstellbare Kennten nenn man Sätze. Der Ausdruck «Satz» hat natürlich im mathematischen Sprachgebrauch eine Bedeutung, die ganz anders ist als die unsrige. Er bedeutet eine Aussage in gewöhnlicher Sprache, die durch rigorose Beweisführung als wahr erkannt worden ist, wie Zenos Satz von der «Unexistenz» der Bewegung oder Euklids Satz von der Unendlichkeit der Primzahlen. In einem formalen System aber brauch man Sätze nicht als Aussagen zu betrachten – sie sind lediglich Symbolketten. Und sie werden nicht bewiesen, sondern einfach wie von einer Maschine nach gewissen typographischen Regeln erzeugt. Um diese wichtige Unterscheidung in der Bedeutung des Wortes «Satz» zu betonen, gehe ich in diesem Buch wie folgt vor: wenn «Satz» in normalen Buchstaben wiedergegeben wird, hat das Wort seine alltägliche Bedeutung – ein Satz ist eine Aussage in der gewöhnlichen Sprache, die jemand einmal durch logische Argumentation als wahr bewiesen hat. Wenn in Großbuchstaben, soll «SATZ» seine technische Bedeutung haben: eine in einem formalen System erzeugbaren Kette. [...]

Ich gab Ihnen einen SATZ zu Beginn vor, nämlich MI. Ein solcher SATZ, den man «umsonst» erhält, heißt Axiom – und wiederum ist die technische Bedeutung von der gängigen völlig verschieden. Ein formales System kann kein, ein, mehrere, ja sogar unendlich viele Axiome besitzen.

Jedes formale System hat Regeln für das Rangieren von Symbolen wie etwa die vier Regeln des MIU-Systems. Diese Regeln nennt man entweder Erzeugungs-Regeln oder Schluss-Regeln. Ich werde beide Ausdrücke benützen.

Der letzte Begriff, den ich hier einführen will, ist der der Ableitung. Ich gebe hier eine Ableitung des SATZES MUIIO:

 

1) MI

Axiom

2) MII

aus 1) durch Regel II

3) MIIII

aus 2) durch Regel II

4) MIIIIU

aus 3) durch Regel I

5) MUIU

aus 4) durch Regel III

6) MUIUUIU

aus 5) durch Regel II

7) MUIIU

aus 6) durch Regel IV

 

Einen SATZ ableiten bedeutet, explizit schrittweise zu zeigen, wie man den SATZ nach den Regeln des formalen Systems erzeugen kann. Der Begriff der Ableitung ist dem des Beweises nachgebildet, aber eine Ableitung ist eine strengere Verwandte des Beweises. Es würde seltsam klingen, zu sagen, dass man MUIIU bewiesen hat, aber es klingt weniger seltsam, zu sagen, dass man MUIIU abgeleitet hat.”

[Hofstadter, Douglas R.: Gödel, Escher, Bach – ein Endloses Geflochtenes Band. Stuttgart: Klett-Cotta, 1986,  S. 39‑40]

El concepto de oración en la gramática generativa:

La gramática generativa centra su cometido en la enumeración y descripción del conjunto infinito de oraciones de cada lenguaje natural. Es paradójico, por lo tanto, que el concepto oración sea tan oscuro dentro del generativismo. Si observamos muchas de las expresiones de los transformacionalistas, la oración no es definida, ni extrínseca ni intrínsecamente. En general, podríamos considerar que, para ellos, es un término primitivo sólo definible dentro de un modelo dado, en este caso el mecanismo generativo-transformacional.

Gramaticalidad y aceptabilidad se presentan relacionadas en la obra de N. Chomsky con el concepto de oración y los términos competencia y comportamiento verbal (performance). Una oración es gramatical si está generada de acuerdo con las reglas de la gramática interiorizada del hablante. Ahora bien, una oración no se puede reconocer como gramatical por su adecuación a este mecanismo interiorizado, pues de él no tenemos ni un conocimiento ni una evidencia inmediata. Chomsky acepta como criterio de gramaticalidad el reconocimiento exterior del hablante de que cualquier oración está bien formada. Este reconocimiento de las oraciones bien formadas por parte del hablante no es reflexivo, sino intuitivo.

Justo al criterio de gramaticalidad está el de aceptabilidad. Al tener el hablante una mente limitada puede ocurrir que una oración, generada de acuerdo con las reglas de la gramática, sea por su largura y por su complicación inaceptable en la práctica.

Personalmente, veo en esta pareja de conceptos chomskyanos una contradicción. [...]

Ni Chomsky ni sus seguidores inmediatos han hecho una distinción entre expresión y oración, o mejor, entre el signo actualizado que constituye cualquier expresión y la oración como tipo abstracto subyacente al signo expresivo actual. Al no hacer esta diferencia, el término oración, identificado absolutamente con el concepto de expresiones correctas del hablante nativo, es potencialmente infinito en sus manifestaciones, del mismo modo que lo son los términos de la experiencia de cualquier ciencia empírica.

Los transformacionalistas identifican el lenguaje con el conjunto de todas las oraciones que la gramática genera. Este conjunto de oraciones es potencialmente infinito. Si la oración es definida a nivel sintáctico como una secuencia de palabras y, a nivel fonológico, como una secuencia de fonemas, se ha de aceptar que cada secuencia diferente de palabras, si está bien formada, es una oración distinta. De estas consideraciones se deduce la necesidad que han tenido muchos de los transformacionalistas de establecer una nueva unidad lingüística, el texto, como término primario intuitito correspondiente a un nivel superior al de la oración, pero mostrando con éste las siguientes analogías:

a) hay potencialmente un número infinito de textos;

b) no hay ningún texto que sea el más largo posible;

c)  cada texto es de largura finita como toda oración lo es;

d) un texto puede ser percibido como gramatical de igual modo que una oración;

e) entre textos, hay grados de desviación gramatical igual que entre las oraciones, esto es, se puede hablar de textos no gramaticales lo mismo que de oraciones agramaticales.

Esta descripción y delimitación del concepto texto pertenece al lingüista Horst Isenberg que a su vez recoge algunos de los postulados de K. E. Heidolph.

Los tranformacionalistas no han considerado la existencia de una serie de unidades abstractas - los esquemas oracionales en oposición paradigmática -, sino que han puesto todo su énfasis descriptivo en el concepto de oración, entendido éste como expresión posible gramatical y, más tarde, al no poder explicar mediante este concepto todos los fenómenos considerados como gramaticales, han acudido al término texto, en el sentido anteriormente apuntado.

Ahora bien, si se quiere definir exactamente cualquier unidad del lenguaje, no basta con la descripción recursiva de sus elementos primarios, sino que han de compararse los términos abstractos a los que se llegue mediante el análisis, o los términos primarios abstractos iniciales de la deducción para poder establecer su estructura interna. Como conclusión, habría que establecer una dualidad teórica, en la misma línea que la distinción de E. Coseriu y la Escuela de Praga, entre expresión (manifetación real de la acción fenomenológica del hablar) y oración, como estructura abstracta correspondiente. Estas estructuras pueden ser de dos maneras: estáticas (no consideradas en absoluto por Chomsky) y dinámicas. Las primeras determinan un esquema abstracto de marcas distintivas oracionales frente a otros esquemas oracionales; por lo tanto, son análogas al concepto fonema, tal como fue definido por la primera Escuela de Praga o en las obras de Roman Jakobson. Las segundas determinan el concepto de expresión, en cuanto actualización de los esquemas oracionales en el dinamismo lineal del discurso. [...]

Como resumen se puede decir: el no haber marcado estrictamente los límites entre los conceptos oración y expresión, no sólo teórica sino prácticamente, es la causa por la que la lingüística generativo-transformacional no ha podido establecer la diferencia entre unidad abstracta definible y unidad real y concreta, que no es definible, sino únicamente enumerable de manera recursiva.“

[Báez San José, Valerio: Introducción crítica a la gramática generativa. Barcelona: Planeta, 1975, pp. 41-52]

"La oración y el discurso

El pronblema de los límites entre la oración y el discurso no se ha planteado en la gramática hasta muy recientemente. Las obras clásicas daban por supuesto que la frontera superior de la gramática era la oración y que el discurso respondía a pautas organizativas diferentes, de índole semántica o retórica, pero tan apenas sintáctica. Esta tardanza en acometer la naturaleza gramatical de ciertos hechos discursivos obedece a que la coherencia (1) discursiva parece ligada a la lengua escrita, pues muchos idiomas, que sólo tienen un uso oral, carecen en apariencia de procedimientos gramaticales específicos para construir textos más extensos que la oración.

Sólo en apariencia, empero. Aunque muchas lenguas no poseen nada parecido a nuestros conectores textuales, lo cierto es que la transición de unas oraciones a otras en los textos narrativos orales se manifiesta de determinadas maneras que no son ajenas a la gramática. Por ejemplo, en tunebo, una lengua chibcha del sureste de Colombia, las oraciones que forman un periodo inflexionan sus verbos respectivos con el mismo matiz temporal y aun tienden a repetir el verbo en cada una: la introducción de una forma verbal diferente, interpolada entre la serie de verbos similares, señala la interrupción del acontecimiento descrito. En ica, otra lengua de la misma familia que se habla más al norte, la cohesión la marcan los sufijos de participante temático o su ausencia: cada párrafo consta de un solo participante temático señalado por un sufijo; cuando cambia el párrafo, debe cambiar también el participante temático, circunstancia reflejada igualmente por la morfología. Se ha descrito procedimientos parecidos para lenguas de otras filiaciones.

Por eso, nada tiene de sorprendente que algunos estudios publicados en el último cuarto de siglo hayan puesto de manifiesto que la articulación del discurso se sirve también de procedimientos sintácticos operativos en el nivel gramatical. En particular, hoy se piensa que los recursos de que se vale la lengua escrita para marcar la cohesión de un texto son el resultado de la gramaticalización de procedimientos de organización retórica del discurso presentes en la lengua hablada o en etapas anteriores del idioma.

Entre los hecho sintácticos de filiación simultáneamente oracional y discursiva se suelen destacar: la progresión temática marcada, entre otros factores, por los deícticos y los pronombres; la temporalidad; el realce parentético; el discurso directo en su relación con el indirecto y las relaciones entre parataxis e hipotaxis."

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(1)       Hoy en día la coherencia se considera como una propiedad global de los sistemas cognitivos y su análisis atiende a aspectos tectónicos (de estructura interna), dinámicos (de grado de estabilidad) y genéticos (de constitución). En la tradición gramatical española se suele diferenciar entre cohesión y coherencia: la primera denominación se aplica al aspecto formal del vínculo que ata las distintas unidades de un texto, la segunda, a su aspecto semántico.

[Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: RAE / Espasa Calpe, 1999, vol. 3, p 3509-3510]

“Una manera muy popular de franquear la barrera de la oración para llegar al texto es proponer que la secuencia de oraciones conectadas entre sí es el texto. Para la lingúística del texto de Beaugrande y Dressler (1981, 3), esta propiedad de la cohesión, de que las oraciones están conectadas entre sí, es el primero de los siete criterios («standards») de textualidad. Años después, cuando indica las «unidades elementales» de la cohesión, Dressler (1995, 411) encuentra tres unidades: la oración ([en italiano «frase»,] en inglés «sentence», en alemán «Satz»); la oración elemental ([en italiano «frase elementare»,] en inglés «clause», en alemán «Teilsatz»); la «frase prosodica minima» ([sin tildes, en italiano;] la «tone unit» de Halliday, que tiende a coincidir con la «idea unit» de Chafe).

Dressler añade que las dos primeras, la oración y la cláusula, «atañen a la lengua escrita», mientras que «atañe a la lengua hablada» lo que se puede denominar el grupo fónico. Además de haber tres unidades elementales, y no una, son diferentes según se trate de comunicación oral o escrita. En realidad, la unidad fonológica, de pronunciación, es el grupo fónico, caracterizado por una pauta de entonación. Esta unidad fonológica representa una unidad sintáctica, que, a su vez, corresponde a una semántica, de construcción de la información; pero depende del hablante (o del lector en voz alta) la decisión de cómo de largo hacer el grupo fónico, si de un sintagma, de dos, etc. (Garrido 1981, 110).

A diferencia del grupo fónico, la cláusula es una unidad sintáctica, una construcción de sintagma verbal con su sujeto y sus complementos. Una misma cláusula se puede decir como un solo grupo fónico o como dos o tres, según el ritmo, es decir, la velocidad de dicción. Lo frecuente es el grupo de unas ocho silabas, pero los hay más cortos y más largos (Garrido 1994, 33 y 93). Lo importante es que la estructura sintáctica puede organizar secuencias más o menos largas. Se trata de entidades simplemente distintas, una fonológica y otra sintáctica, que pertenecen a partes diferentes de la gramática, es decir, de la lengua. Querer usarlas a la vez en el análisis del texto es muestra de la heterogeneidad (o incluso confusión) vigente, y quizás se explique porque todas estas unidades tienen que ver con la representación de información, las unidades sintácticas directamente, y la unidad fonológica indirectamente, ya que representa siempre otra unidad, esta si sintáctica, que puede ser un sintagma más o menos complejo (y recordemos que el sintagma verbal completo, con el sujeto incluido, es lo que se llama cláusula).

Como la cláusula, la oración es una unidad sintáctica. El problema para emplearla para definir el texto es precisamente considerar, como Bernárdez (1995, 73), que el texto es una unidad de uso, y la oración no. Para solucionar la dificultad, se propone una unidad de uso, el enunciado, que resulta de añadirle un contexto a la oración. Con una misma oración, según el contexto añadido, tendríamos uno u otro enunciado. Por ejemplo, sería una oración Yo tengo razón y tú estás equivocado, pero según que la dijese Pedro a Juan o Juan a Pedro expresaría proposiciones distintas (Barwise y Perry 1983, 5 y 39), serviría para pronunciar enunciados distintos. En otros términos, si le añadimos la información de quién es el hablante en primera persona y quién es el interlocutor en segunda persona, obtenemos el enunciado, la unidad de uso. El problema se plantea entonces para el texto: ¿está hecho de oraciones o de enunciados? Lo que caracteriza al texto es la cohesión, el hecho de formar un todo y no ser unas cuantas oraciones que no tienen que ver entre sí. La cohesión se consigue con procedimientos sintácticos que están en la oración, como los pronombres anafóricos, los conectores (Halliday y Hasan 197é, Mederos 1988), y los tiempos verbales (Kamp y Reyle 1993). La coherencia se produce en virtud de la existencia de un tema de discurso, tópico de discurso (en la terminología de lengua inglesa) o isotopía (en la tradición terminológica francesa, por ejemplo de Rasfier 199éc, 22). Los procedimientos (sintácticos) de cambio de tema contribuyen a la cohesión, salvando la coherencia. Pero además las oraciones forman un todo porque hay una información que las relaciona (de manera que se constituya un tema de discurso). Esta información es un contexto común a todas ellas que les da coherencia (Garrido 1991, 352). A la inversa, podemos definir el contexto como la información necesaria para entender la secuencia de oraciones como un todo en el acto de comunicarse. La cuestión está, entonces, en qué información es esta, que la oración requiere para ser entendida como parte de un texto.

Una conocida solución consiste en el principio de cooperación de Grice (1975), según el cual es necesario suponer ciertas ideas para que se cumplan las máximas de la cooperación. Por ejemplo, si alguien dice ¿Vamos al cine? y se le contesta Hoy es miércoles, hay que partir de la base de que la respuesta está relacionada con la pregunta (según la máxima de relación: «Haz que tu contribución sea relevante»). Para que esté relacionada se supone, por ejemplo, que ir al cine los miércoles no es posible, por ser un día laboral. Esta suposición se llama implicatura (para distinguirla de la implicación, una relación que se da siempre, independientemente del contexto, por ejemplo entre Hoy es miércoles y Hoy es día laborable, puesto que se cumple siempre que el miércoles es laborable). La suposición que se da en la conversación, o implicatura conversacional, permite entender la expresión como respuesta negativa. Es esta la información contextual que se ha añadido. La dificultad está en saber que es esa y no otra, y en determinar cómo se llega a ella. Por ejemplo, podría haberse supuesto que los miércoles son un buen día para ir al cine, porque hay rebaja en las entradas. Sería entonces interpretada la respuesta corno afirmativa. Si supiéramos cómo se llega a la suposición que sirve de contexto, resolveríamos también el problema de saber cuál es la suposición que se hace, y por qué esa y no otras.

Sperber y Wilson (1986) proponen la relevancia o pertinencia como factor decisivo y obligatorio en la interpretación, a diferencia de Grice, que lo considera como una entre varias máximas, posible además de contradecir. En ejemplos como el anterior, el interlocutor selecciona el contexto entre las suposiciones acerca de la realidad que tiene a su disposición, buscando maximizar la relevancia del enunciado en cuestión. Más exactamente, afirman que se maximiza la relevancia de la suposición sobre la realidad expresada mediante el enunciado. La relevancia será mayor cuanto mayores sean los efectos contextuales, es decir, las conclusiones (inferencias) que se sacan a partir del enunciado y el contexto en cuestión, y menor sea el esfuerzo de procesamiento realizado (Sperber y Wilson 1986, §§ 3.2 y 3.3). Los efectos contextuales son conclusiones que no se pueden extraer del enunciado solo, ni del contexto solo, sino de la combinación de ambos. Y el coste de procesamiento consiste en el empleo de las diversas ideas, que llevan una a la otra. En el ejemplo anterior, en realidad se necesita saber que en día laborable el interlocutor no puede ir al cine, una segunda idea a la que se llega (se accede) a partir del dato de que el miércoles es laborable. O, en la otra interpretación, hace también falta la idea de que la rebaja en el precio de la entrada es interesante para el interlocutor. Podría no serlo: pensemos en que la contrapartida fuera un cine abarrotado de gente, o, simplemente, que al interlocutor le parezca sin importancia la diferencia de precio.

Como vemos, hay un problema en determinar el coste de acceso al contexto, además de saber cuáles son los efectos contextuales máximos. No podemos medir este coste, como señala Portolés (1994, 58), ni tampoco podemos saber cuáles son los efectos contextuales, puesto que se trata de una explicación comparativa y cuantitativa, según observó Sánchez de Zavala (1990, 284) y también Roberts (1991, 4é9). Son los máximos efectos, si, pero ¿cuáles? Sperber y Wilson (1986, § 3.4) proponen que hay un contexto óptimo, que forma parte de las ideas disponibles o «entorno cognoscitivo» del destinatario. Este contexto óptimo da lugar a un máximo de conclusiones o efectos contextuales a los que no se puede llegar sin él, y todo eso a un coste mínimo de procesamiento. Ocurren así las cosas porque, según el principio de relevancia, todo acto de comunicación garantiza su relevancia óptima, que consiste en que lo comunicado es suficientemente relevante para merecer la pena procesarlo y que la expresión que se produce, «el estímulo ostensivo», es «el más relevante» que se puede emplear (Sperber y Wilson, § 3.7, p. 158).

En realidad, se trata de cosas distintas. Una es que lo que entiende el interlocutor le merezca la pena el esfuerzo, le compense, y otra es que la expresión en palabras sea eficaz para transmitir eso que entiende el interlocutor. Hay un tercer problema, que el oyente entienda lo mismo que quiere transmitirle el hablante. Estos autores lo solucionan afirmando que solo está de acuerdo con el principio de relevancia («es consistente» con él) la interpretación que coincide con la que «un comunicador racional podría haber esperado que fuera la interpretación óptimamente relevante para el destinatario» (§ 3.8, 166; en la traducción española, p. 208, «consistent» aparece como «coherente», que es otra cosa). En otros términos, el oyente al entender actúa sobre la base de la racionalidad de su interlocutor. El problema sigue siendo cómo es que la interpretación del oyente es la que ha diseñado el hablante, puesto que se puede ser racional y sin embargo entender de distinta manera. Para solucionar estas dificultades hay que poner la explicación de la relevancia justamente al revés.

El todo por la parte

Recordemos que seguimos en las mismas, es decir, en un análisis como el que resume Parikh (1991, 474) para definir el «contenido en un enunciado»:

(significado de la) oración + situación de discurso = contenido

En la explicación de la relevancia se analizan enunciados, es decir, oraciones dichas en determinadas circunstancias. Según este tipo de explicación, el significado de las oraciones depende de su estructura sintáctica, mientras que la comprensión de los enunciados es un procedimiento que les añade un contexto de manera que se deducen unas consecuencias o efectos contextuales. Es decir, se mantiene que el significado de la oración es constante, y el contenido del enunciado es variable, dependiendo de la situación de comunicación. Una misma oración, según el añadido contextual, se entiende de distinta manera. En el ejemplo anterior, según que el miércoles sea adecuado o inadecuado como día de ir al cine para el interlocutor, con una misma oración acepta o rechaza la invitación. Parece que es verdad que la oración tiene el mismo significado (que el día en que se diga la oración es miércoles), y que es el «contenido en el enunciado» lo quo cambia.

Las cosas serían así si la comprensión fuera una especie de acertijo, algo así como un perpetuo preguntarse ¿qué habrá querido decir con esto? Sin embargo, no hay acertijo, porque se comprueba que el oyente va derecho al contexto adecuado, sin ir tanteando, como también observan Sperber y Wilson. Tanto por parte del hablante como del oyente lo que hay es un procedimiento de ahorro. El hablante deja de decir ciertas cosas, y el oyente no las necesita para entender. Desde el punto de vista de la producción, como señala Levelt (1989, 123-124), se deja de decir lo que se puede deducir a partir de la expresión empleada. Al dar indicaciones sobre cómo llegar a un sitio, basta decir Cuando llegue a la iglesia, tuerza a la derecha; de ello se deduce que hay una calle a la derecha de la iglesia según se llega. No hace falta decir: Cuando llegue a la iglesia, verá una calle a la derecha. Tuerza por esa calle. Levelt observa que el procedimiento es eficiente, ya que el hablante tiene que expresar solo una parte del total de información. Se lleva a cabo un procedimiento que podemos llamar metonímico, de representar el todo por la parte. Sperber (1988, 154) propone algo parecido al afirmar que nunca se explicita todo porque «a partir de una explicitación parcial el resto puede reconstruirse como algo obvio».

La solución consiste en proponer que se representa cada bloque de información, cada conjunto estructurado de datos, mediante la expresión que corresponde solo a una parte de esa información. En el ejemplo, el bloque de información completo se puede describir como que responde que no porque el día en cuestión es miércoles, que es día laborable, y los días laborables no puede ir al cine. Ya están los datos de que es una respuesta, y que la respuesta a ir al cine es que es miércoles. Falta por decir la parte de que ser miércoles hace imposible ir al cine. El mismo bloque completo se podría también representar con la respuesta Entre semana no puedo. En ambos casos el dato representado es una parte del bloque completo. En un caso, hay que añadir la relación entre ser miércoles e ir o no ir al cine. En el otro caso, hay que añadir que el día en cuestión es laborable, es uno de esos días de «entre semana», y ya se explicita que en esos día no se puede ir al cine. En los dos casos lo que hay que añadir es algo que tiene que saber el oyente, que es que en día laborable el hablante no puede acudir al cine.

Antes de detallar cómo tiene lugar este proceso hay que redondear la idea de que en lugar de un significado más un contexto lo que hay siempre es un proceso de representación de un todo mediante la parte que hace obvio el resto de ese todo. La primera consecuencia es que no construimos un significado, por ejemplo de la oración, y le añadimos un contexto al pronunciar la oración como enunciado, en una situación, de manera que el enunciado tenga un contenido suplementario. Solo podemos usar la oración como componente de este proceso de representación del todo por la parte. Tenemos que invertir los términos de la fórmula anterior: la información representada por la oración solo es una parte de la información total. El resultado es que no hay un significado oracional por sí mismo, un significado literal, al que se le añade algo para llegar al contenido enunciativo. Es al revés: al todo que se quiere transmitir se le quita lo que no hace falta decir, y se explicita la parte que hará que se llegue al todo. No se añade la información contextual, sino que se quita de manera que se tenga que recuperar.

Si vamos construyendo la expresión desde los componentes más pequeños de la oración, la representación de información no se para al llegar a la oración, de modo que tengamos algo ya terminado, el significado oracional. Más bien ocurre que la información aportada o representada por la oración es una parte de este bloque completo de información. Esto no es lo mismo que decir que hay un significado oracional y un contenido enunciativo. A esta idea llegan todos los que defienden la fórmula anterior, la de que hay una semántica de la oración, en que el significado se va componiendo combinando significados según la estructura sintáctica (semántica de la forma lógica), y una pragmática del enunciado, en que la interpretación se va construyendo mediante unos procedimientos de inferencia, guiados por ciertas propiedades de la expresión. Por ejemplo, Blakemore propone que ciertas palabras que tienen que ver con el énfasis, por ejemplo, como también la entonación o el orden de palabras, no son parte de esa semántica de la oración, sino que «su única función es guiar el proceso de interpretación especificando ciertas propiedades del contexto y efectos contextuales» (Blakemore 1989, 21). Un ejemplo de esto último sería todo en la observación que hace una periodista acerca del personaje que está entrevistando en la radio: Pedro Schwarz es todo un liberal (Radio Nacional, 21.12.96, 10:15). La estructura sintáctica del verbo copulativo con su atributo y su sujeto representa una cierta información (alguien es de determinada manera). Sin embargo, hay una palabra, construida de cierta manera (todo en todo un liberal), que se quedaría fuera de esta estructura, de lo que representa. Serviría para obtener efectos contextuales, para guiar la interpretación pragmática. La dificultad es doble. Por un lado, no son de la misma naturaleza la representación que corresponde a la estructura sintáctica y la interpretación que tiene que ver con efectos contextuales. Por el otro, en la expresión unas propiedades, palabras o construcciones, tienen que ver con la sintaxis y la correspondiente representación, el significado oracional, mientras que otras palabras y construcciones no tienen que ver con ella, sino con el proceso de interpretación.

El primer problema es que en la estructura sintáctica haya cosas que simplemente no son sintácticas, es decir, que no contribuyen a la estructura de construcción que, a su vez, corresponde al significado, o más exactamente, a una representación de información. Por ejemplo, que unas palabras sean sujeto o sean objeto directo del verbo da lugar a que se entiendan como agente o paciente de la acción representada por el verbo. La dificultad consiste en que haya palabras o construcciones que no tienen que ver con esta relación con el significado, con esta manera de representar información (o significado, dicho intuitivamente) mediante la sintaxis. El segundo problema es el ya conocido de que al llegar a la oración se acaba lo que describe la gramática (relación entre construcción de sonidos y construcción de sentidos), porque entra en juego algo completamente distinto, el contexto y los efectos contextuales (las conclusiones nuevas que surgen al añadir el contexto, recordemos). Exagerando los términos, hay palabras y construcciones que se salen de la sintaxis, y, en segundo lugar, hay dos modos de representar información en la lengua, el que llega hasta la oración, que es la sintaxis (donde la estructura de construcción corresponde a una estructura de significado), y el que entra en juego en el enunciado, que es la pragmática.

La idea de que el todo está representado por la parte nos permite abordar estos dos problemas. Un primer paso para acercarnos a esta idea del todo por la parte es rechazar que haya esta dicotomía entre el significado oracional y el otro. Para ello lo primero es darse cuenta de que no hay un significado oracional sin más, al que luego se le puedan añadir otros datos contextuales. La oración forma parte de una unidad superior, en que operan los mismos procedimientos que dentro de la oración. La sintaxis no se queda en la oración, como representación de la estructura semántica. Hay una unidad superior, sintáctica, en la que se integra la oración. El segundo paso es reconocer que dentro de la oración, hasta llegar al léxico, tienen lugar los procesos que resumimos como de representación del todo por la parte. El significado de la palabra, o significado léxico, como tampoco el oracional, no existe por sí mismo, independiente del contexto. En cada unidad sintáctica, desde la palabra pasando por el sintagma hasta la oración y, como veremos, más allá, operan procedimientos análogos de representación de un bloque de información entero mediante la explicitación de una parte. Estos procedimientos pertenecen a la sintaxis, como los otros que sí están claros (sujeto y objeto directo, en el ejemplo de antes). Volvamos a nuestro primer paso, que tiene que ver con la naturaleza del llamado significado oracional.

La ficción del significado oracional

Para distinguir el significado de la oración del contenido enunciativo, se suele proponer que toda oración tiene un cierto significado en el contexto nulo o cero, es decir, si no se le añade ninguna información acerca de la situación de enunciación. Ese significado se considera el significado literal de la oración en la postura que Wilensky (1987, 146) llama de ortodoxia extrema. Sin embargo, no hay tal significado sin contexto. Siempre interviene nuestro conocimiento del mundo, observa Wilensky, acerca del ejemplo de Searle de cortar la tarta frente a cortar el césped. Sin ninguna otra información, sabemos que cortar la tarta hace referencia a partir en pedazos, dice Wilensky. Searle (1979) defiende que no se puede asignar a la oración El gato está en la alfombra un significado literal independiente del contexto. Bastaría imaginar una situación de una alfombra empleada para almacenar y trasladar unos cuantos objetos, y que el gato se hubiera escondido entre ellos, para que no se cumpliera el supuesto significado literal de que el gato está sobre la alfombra, puesto que estaría dentro de la alfombra (este ejemplo está modificado con respecto al original, porque me parece que aclara mejor las cosas para el español que pensar en un gato tieso colocado encima de una alfombra enrollada apoyada en la pared, del ejemplo en inglés).

Para Wilensky, el ejemplo demuestra que no hay un significado de la oración, que sería el literal, sino que solo hay interpretaciones de la oración. El «objeto semántico» que se construye a partir de los significados léxicos según las reglas gramaticales de combinación sería el «contenido primario de la oración», que sería el punto de partida de la interpretación que produce el significado. Con la intervención del conocimiento de la realidad, del conocimiento «pragmático», que restringe este contenido primario, se llegaría al «significado transmitido», al «contenido real del enunciado». Así, en El gato está en la alfombra el contenido primario sería la idea abstracta de que el gato está localizado en relación con la alfombra, y el conocimiento pragmático acerca de los gatos y las alfombras especificaría la relación como de estar sobre la alfombra, mientras que cortar el césped y cortar la tarta serían idénticos en cuanto a la acción prescrita de cortar, y el contenido real se aproximaría en uno al de segar y en el otro al de partir, según Wilensky (1987, 150). A diferencia del ejemplo del gato y la alfombra (que en inglés además es un ejemplo típico, The cat is on the mat, en la «alfombrilla» o el «felpudo»), el de cortar no vale, puesto que si aceptamos la composicionalidad del significado (que el todo sea función de las partes componentes), no necesitamos más conocimientos que el significado del sintagma que es objeto directo del verbo. Cuando se trata de el césped, la combinacion resultante es, efectivamente, segar, pero sin que haya que añadir nada más. Cuando se trata de la tarta, en inglés la combinación resultante de cut y the cake es, según Wilensky, slicing, lo que en español se parecería más a cortar en rodajas, mientras que en español la composición es partir, puesto que los resultados no son rodajas (lo serían en un brazo de gitano o un helado de corte, por su forma), sino trozos o pedazos. Aunque el ejemplo no está bien llevado, es acertada la idea de que en muchas ocasiones se entiende algo más concreto que el significado vago o incompleto del verbo.

EI análisis de que siempre se añade conocimiento pragmático es semejante al de la relevancia, en el que toda oración se interpreta (ninguna tiene un significado por sí mismo), y en el que también se puede concretar por inferencia el significado de un verbo (incluso saber qué se está comiendo si se usa comer sin objeto directo que lo explicite). En cuanto a las oraciones, sus significados son «formas lógicas incompletas», entre otras cosas porque tienen «constituyentes infradefinidos» como por ejemplo demasiado (falta el dato de para qué es demasiado), según Sperber y Wilson (1986, 193; «underdefined» es «poco definidos» en la traducción española, p. 238). En cuanto a un ejemplo como Laura está comiendo, lo que se entienda que está comiendo dependerá de aquello que produzca mayores efectos contextuales, según Haegemann (1987). Por ejemplo, estará comiendo alimento si la interpretación es de que no se la moleste, porque está comiendo el alimento que se toma a la hora de comer; pero, con un coste de procesamiento mucho mayor, estará comiendo un microchip, con la interpretación no solo de que no se la moleste sino también de que es una investigadora informática que ha enloquecido y come microchips, según resume Bertucelli Papi (199é, 144; se supone que los pela). También aquí el ejemplo puede resultar poco convincente, pero la idea es acertada, en el sentido de que hay verbos que tienen varias acepciones, una de ellas en construcción intransitiva y otras transitivas, como escribir (ser escritor) y escribir una carta (redactar y copiar por escrito el mensaje que se envía por ejemplo por correo).

Precisamente el ejemplo del significado léxico nos da la clave. Una palabra tan aparentemente inocente como escribir no quiere decir una cosa, ni siquiera varias, por sí misma. El diccionario y la experiencia propia nos dicen lo contrario. Pero es que siempre hay lo que Searle (1992, 212) llama el homúnculo, la personilla que interpreta lo que hay en las definiciones de diccionario o en nuestras propias explicaciones. En lugar de decir escribir construido con tal y tal complemento, con tal tipo de sujeto, quiere decir tal cosa, abreviamos la primera parte. En la explicación no está porque cualquiera que la reciba es capaz de ponerlo por su cuenta. Si entramos en el detalle del tipo de complemento, por ejemplo, puede haber sorpresas. Nos podemos dar cuenta de que escribir a una persona puede querer decir simplemente comunicarse por carta, no tanto dibujar letras en un papel o redactar las expresiones correspondientes. Lo que hacemos con las palabras (unidades léxicas) lo hacemos con las oraciones. No es que las aislemos de su contexto, sino que lo damos por supuesto. Lyons (1977, § 14.2, 588) denomina «oraciones de sistema» a las unidades que «se derivan de los enunciados por medio de la eliminación de todos los rasgos dependientes del contexto de los enunciados».

En realidad, no solemos proceder así, sino que directamente vemos citada una oración, pongamos que como ejemplo en un análisis, y no podemos evitar añadirle un contexto. También ocurre que nos inventamos la oración, es decir, la componemos para que sirva de ejemplo, y, al entenderla, le estamos asignando un contexto, por muy vago y poco relacionado con nuestra experiencia diaria que sea. Estamos reconstruyendo el todo del que la información explícita es una parte. Cuando ya no se trata de ejemplos de análisis, sino de una oración sin datos adicionales, siempre hay la posibilidad de añadir el contexto que es más frecuente, menos sobresaliente o inesperado, por tanto de todos conocido. Es el contexto por defecto. Si no nos dicen nada, accedemos a la acepción prototípica, al mejor ejemplo, que es precisamente el que resulta de añadir el contexto por defecto. La idea de prototipo se emplea para explicar el significado léxico: para cada significado, por ejemplo el de la palabra pájaro, hay diferentes ejemplos, unos mejores que otros. Estos ejemplos, como observa Grandy (1992, 118) se parecen más o menos al ejemplo característico, que es el prototipo, en este caso el significado de gorrión. El prototipo, además, puede definirse como esquema cognoscitivo, y puede emplearse también para el significado de las expresiones (y, en realidad, para cualquier categoría de limites borrosos). Así, si no sabemos nada más, siempre cabe la posibilidad de emplear el prototipo, de añadir el contexto por defecto. Más que una posibilidad, es una obligación. Si leemos el ejemplo de María cortó la tarta nos imaginamos que es algo que alguien podría decir acerca de una cierta tarta, y una cierta persona llamada María, algo que ocurrió en un tiempo anterior al del momento en que eso se dijera. Le proporcionamos un contexto por defecto.

Con la palabra hacemos la misma operación que con la oración. Citamos una palabra, una unidad de vocabulario, sin las demás palabras con las que va unida, es decir, la despojamos de sus conexiones sintácticas. Si es un verbo, citamos el infinitivo, sin la terminación de persona, número, tiempo, etc., que conecta a la palabra con otras. De la palabra como unidad sintáctica (escribían) pasamos a la palabra como unidad léxica, de vocabulario (escribir). En lugar de decir que la palabra escribían quiere decir tal y tal cosa, damos por supuesto que se entiende qué quiere decir el plural, o el pasado (es el homúnculo el que lo explica, es decir, nuestra mente, como ya lo sabemos lo damos por supuesto al explicarlo nosotros), y que solo hace falta saber qué quiere decir escrib, que citamos por el infinitivo escribir. De la misma manera, somos capaces de aislar una oración, y de preguntar qué quiere decir, sabiendo, claro está, que los otros datos que hagan faltan se dan por supuestos. En ocasiones sí que se aclaran, como ocurre con el léxico. Se dice que, en un ambiente literario, escribir quiere decir tal cosa, o que, desde el punto de vista de la acción física desarrollada, de los movimientos que se llevan a cabo, escribir es coger una pluma o lápiz y... etc. También podemos aclarar que Es la hora en un ambiente académico es el aviso de que ha llegado el momento de terminar la clase, y así sucesivamente.

Está claro, entonces, que las cosas no se acaban en la oración. Por otra parte, siguen pendientes varias cuestiones relacionadas con el hecho de que parece añadirse información a la que está representada. El ejemplo de lo que pasa en el léxico nos señala otra vez la dirección que tenemos que seguir. En el ejemplo anterior, el resultado análogo a segar no parece encontrarse por separado ni en cortar ni el césped, pero está claro que cada una contribuye al resultado precisamente por formar parte de ese todo que es la expresión. El todo parece ser más que la suma de las partes. A primera vista al significado léxico se le añaden otros datos en virtud de que la palabra en cuestión forma parte de una construcción. Pero el ejemplo muestra que lo que ocurre es que de la combinación de los significados léxicos resulta un todo que es más que la suma de las partes. La propia combinación, en virtud de los términos que entran en juego, es más que cada una de las palabras por sí mismas. En esto consiste precisamente la sintaxis, en que represente la composicionalidad del significado, la combinación en una unidad más compleja que los componentes. Está claro que la palabra no está sola; tenemos que resolver el problema de la soledad de la oración, encontrarle compañía.

La soledad de la oración

Para Rastier, «la soledad de la oración», la idea de que el significado de la oración no está determinado por su contexto y que puede entonces estudiarse aislado, equivale a rechazar la «textualidad», la «determinación de lo local por lo global» (1996, 28). El análisis del discurso «a la francesa» mantiene según Rastier este límite de la oración, puesto que considera el discurso como fuera de la lingüística de la lengua, según propone Benveniste (1964, 130), y llega a definir el texto, como Adam (1990, 23), como un discurso abstraído de sus condiciones de producción, cuando para Rastier un texto no existe sino como producto de «una práctica social determinada» (p. 19). Aunque por razones de exposición Rastier (en 1987) «procede de lo simple a lo complejo, y del sema al texto», no admite el principio de composicionalidad, puesto que «lo global determina lo local», lo que existen empíricamente son los textos, y no los signos aislados, y el análisis «microsemántico» no puede evitar la determinación que ejerce sobre él el «nivel macrosemántico» (Rastier 1996b, 280-281). Ya no se trata solo de rechazar que el contexto se añada a la oración, sino de partir de que hay un todo (lo global) que es superior y determina a las partes (lo local). [...].”

[Garrido Medina, Joaquín: Estilo y texto en la lengua. Madrid: Gredos, 1997, p. 133 ss.]

Proposición

Se refiere al concepto y término Amado Alonso: «En algunas gramáticas extranjeras las expresiones que son oraciones por la forma pero no por el sentido se llaman miembros de oración con forma de oración, lo cual en español sería una buena explicación pero no un nombre; en las nuestras se suelen llamar desde Bello proposiciones, para distinguirlas convencionalmente de las oraciones plenas. Oración es el término tradicional de nuestras gramáticas para designar la expresión de sentido completo. Por desgracia algunos gramáticos recientes han introducido otro término también convencional, cláusula, con el cual designan especialmente a la oración de sentido completo, como si el tener sentido completo fuese cosa de una clase especial de oraciones y no lo normal. Es evidente que sin embargo conviene dar el nombre especial a las oraciones especiales, y conservar el nombre tradicional de oración para las oraciones normales. Las oraciones especiales son las que si bien tienen sujeto y predicado, no tienen sentido completo; y el nombre especial debe reservarse para ellas como hizo Bello. Muy de desear es que se destierre de nuestras gramáticas el término cláusula, que es impropio, injustificado y provocador de confusiones».”

[Abad, Francisco: Diccionario de lingüística de la escuela española. Madrid: Gredos, 1986, p. 199-200]

«Oración, expresión, evento de habla singular

F. Marcos Marín no distingue entre lo que es oración como conjunto de marcas abstractas, expresión, como cada una de las posibles unidades mínimas comunicativas de un lenguaje dado, y evento de habla singular (expresión individual concreta).»

[Espinosa, Jacinto: Estructuras sintácticas transitivas e intransitivas en español. Cádiz: Universidad de Cádiz, 1997, p. 168 n. 63]

«Oración y signo lingüístico

E. Benveniste (1966), al analizar la transitividad, parte de la idea de que la frase es un elemento que pertenece al discurso, y sólo en éste puede ser definida. No parece claro si con el término “frase” se designa también lo nosotros entendemos por “oración”. En principio, parece no distinguir entre oración (conjunto de marcas sintáctico-semánticas), expresión (= frase) y evento de habla. [...]

El signo lingüístico es asimétrico, y está compuesto de un significante y un significado, dentro del cual hay que distinguir varios niveles, cada uno de ellos con una forma (significante) y una función (significado): palabra, grupo de palabras, oración y texto. Por lo tanto, la oración es también un signo, signo que no está formado por combinación de las unidades inferiores, sino que, dentro de este nivel, posee una forma y un significado (función) mucho más complejos.»

[Espinosa, Jacinto: Estructuras sintácticas transitivas e intransitivas en español. Cádiz: Universidad de Cádiz, 1997, p. 118 n. 48 y 49]