REFLEXIVE RELATION

(Recop.) Justo Fernández López

 

Reflexive Relation  [lat. reflexus ‘das Zurückbeugen’. – Auch: Totalreflexiv]

In der formalen Logik Eigenschaft einer zweistelligen Relation R auf einer Menge M, die genau dann gilt, wenn jedes Element x aus M zu sich selbst in der Relation R steht. (Notation: R(x,x,)). Dies trifft zu z.B. für die Relation der Identität: Jedes Element ist mit sich selbst identisch. Eine Relation R ist nicht-reflexiv genau dann, wenn R(x,x) nicht für jedes Element x gilt. Dies trifft z.B. für die Relation des Bestrafens zu, denn nicht jedes Individuum x bestraft sich selbst. Davon zu unterscheiden sind die irreflexiven Relationen R, bei denen für alle Elemente x gilt:  ¬R(x,x,). Vgl. die Relation des Verheiratetseins: Keiner schließt eine Ehe mit sich selbst.“ [Bußmann, H., S. 634]