REFERENZ

Referencia

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Designatum / Denotation / Bedeutung vs. Sinn / Sinn vs. Bedeutung / Sinn vs. Bedeutung bei Gottlob Frege / Bedeutung vs. Referenz / Grammatikalisierung [Kritik von Marcial Morera] / Zeichen / Signal / Symbol / Begriff / Sinn / Sprache und Realität / Relativitätshypothese / Apperzeption / Verstand und Vernunft / Satzsemantik / Type vs. token bzw Typ vs. Vorkommnis

 

Referenz / Referenzbezug und Bedeutung  ·  Referencia                

Lexikalische Bedeutung:

Referenz

=

Empfehlung; jemand, auf den man sich berufen kann; Bezugnahme.

Referieren

=

Über etwas berichten.

Linguistischer Terminus:

Referenz

=

Bedeutung eines Ausdrucks, die im Bezug auf außersprachliche Realität besteht.

Indirekte Referenz

=

Bedeutung eines Wortes oder einer Wortgruppe, die auf ein anderes Textelement verweist

und so Gegenstände oder Vorgänge nur indirekt bezeichnet

Beziehung des Zeichen zu den Gegenständen bzw. Designaten.

Referenz (von lat. re., wieder, zurück, und ferre, tragen, führen, holen)

Bezeichnung für das Verhältnis zwischen einem referierenden Ausdruck (einem Namen, einer bestimmten Beschreibung, einem Pronomen usw.) und dem Gegenstand, auf den sich der Ausdruck bezieht (sein Referent). (S. auch Bedeutung und Extension).“

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 487-488]

Referenz

(1)     In der traditionellen Semantik war Referenz die Beziehung zwischen dem sprachlichen Ausdruck (Name, Wort) und dem Gegenstand der außersprachlichen Realität, auf den sich der Ausdruck bezieht, vgl. Semiotisches Dreieck. Als problematisch erweist sich dabei die Trennung von Denotation und Extension.

(2)     In der Sprechakttheorie von J. R. Searle in Anlehnung an P. F. Strawson [1950] rückt der Gebrauch durch den Sprecher in den Blickpunkt. Referenz ist nun die Bezugsnahme des Sprechers auf Außersprachliches mit sprachlichen und nichtsprachlichen Mitteln und ist (zusammen mit Prädikation) Teilakt beim Vollzug eines propositionalen Akts (siehe Proposition). In einigen kognitiven Ansätzen ist Referenz inzwischen nicht mehr Bezug auf Referenten in der realen oder einer Möglichen Welt, sondern in einer projizierten Welt, d. h. einem Konzeptsystem in unserem Bewusstsein (vgl. R. Jackendoff [1983]). Dabei sind sich Referenzforscher (in der Linguistik, Psychologie und Logik) nicht einig, ob nur Gegenstände (Personen, Dinge) als Referenten in Betracht kommen oder auch Ereignisse. Von der Beantwortung dieser Frage hängt es ab, ob man für Referenz nur Nominalphrasen oder etwa auch Adjektivphrasen zulässt. – In der Generativen Grammatik, insbesondere der Rektions-Bindungs-Theorie wird Referenz in Zusammenhang mit Bindung behandelt.“ [Bußmann, H., S. 632-633]

„Bezugnahme auf eine Realität, eine wahrgenommene oder vorgestellte/vorweggenommene Welt (Wunderlich), auf ein Wirklichkeitsmodell; Beziehung zwischen sprachlichen Elemente und Designatum; „die direkte bzw. indirekte Beziehung von Wörtern oder Lexemen ... auf die außersprachliche Welt“ (Dressler); Bezug auf außertextliche Korrelate; eine Funktion des kommunikativen Gebrauchs sprachliche Ausdrücke (S. J. Schmidt). Das Verhältnis zwischen Wörtern und Dingen ist ein Verhältnis der Referenz; Wörter beziehen sich/referieren auf existierende Dinge (Lyons). Nach Lyons impliziert/prässuponiert der Begriff der Referenz „Existenz“ oder „Realität“ im Sinne von physischer, aber auch fiktiver und abstrakter Existenz. Die Referenz eines lexikalischen Elements ist nicht immer genau abgegrenzt und fest; einzelne Sprachen ziehen überdies unterschiedliche Referenzabgrenzungen. Eine befriedigende Semantiktheorie müsse die Referenz berücksichtigen; zumindest bestimmte Einheiten des Wortschatzes aller Sprachen können „mit Merkmalen der physischen Welt in einem korrespondierenden Verhältnis gesehen werden“. Bei S. J. Schmidt sind Referenzausdrücke „nicht Zeichen oder Etiketten für ‘Dinge’ ..., sondern Instruktionen, bestimmte Handlungen auszuführen“. Referenz muss auf der Ebene des Textes, nicht auf der Ebene des Wortes gesehen werden. Das Problem der Referenz könne adäquat erst durch eine Instruktionssemantik behandelt werden.

Fragen der Bedeutung und Bezeichnung sind innerhalb der logischen Semantik von Frege, Tarski, Carnap und Russel behandelt worden. Quine schlug im Hinblick auf den Semantikbegriff Tarskis (Semantik = die Gesamtheit von Begriffsuntersuchungen, „die gewisse Beziehungen zwischen den sprachlichen Ausdrücken und den durch sie bezeichneten Objekten betreffen“) die Unterscheidung zwischen theory of meaning und theory of reference (Theorie des Bezugs) vor; nur die letztere könne als wissenschaftlich gelten. Beim Spracherwerb ist die Herausbildung einer konstanten Lautgestalt und einer konstanten Referenz die Voraussetzung für die Genese von Bedeutung (Hörmann).“ [Lewandowski, Th.. Bd. 2, S. 538-539]

„In all diesen Fällen von indirekter Denotation (über den Umweg von Sinn und Form) gilt, dass der indirekte Modus selbst, wie alles, was sich auf dem Weg vom initialen Signifikanten (nuit, prof) zum letztlichen Denotat („Tod“, „Professor“) abspielt, auf einer zweiten Stufe seine Eigenschaften exemplizifiziert und also konnotiert. ( ... zum letztlichen Denotat. Ich sollte wohl strenger sagen „zum letzten Signifikat, welches das Denotat ist“. Der einfachste semiotische Weg geht von einem Signifikanten zu einem Signifikat, und vom Signifikat („Begriff“ nach Saussure; „Sinn“ nach Frege) zum Denotat oder Referent, der die Applikation oder Extension dieses Begriffs ist: vom Signifikanten Morgenstern zum Begriff Morgenstern und von diesem zum Planeten Venus. Der Unterschied zwischen Signifikat und Referent hat, wie mir scheint, nicht den ontologischen und absoluten Charakter, den man manchmal annimmt: es handelt sich eher um relative Positionen auf einem Weg, der stets abgekürzt (wenn man bei „Morgenstern“ Halt macht, ohne zu fragen, um welchen Stern unseres Sonnensystems es sich handelt) oder verlängert (wenn der Planet Venus selbst als Symbol für etwas anderes funktioniert) werden kann. Der Referent hat dem Signifikat keineswegs das Privileg der (materiellen) Realität voraus, denn es gibt imaginäre Referenten: Der Signifikant [Fisdepélé] hat als Signifikat „Sohn des Peleus“, welches als Referenten Achilles hat. Barthes sagte auf seine Weise, dass die Denotation die „letzte Konnotation“ ist (S/Z, Paris, 1970, S. 16).“

[Genette, Gérard: Fiktion und Diktion. München: Fink, 1992, S. 128-129 und 129 Anm. 1]

„Neuerdings hat Rosen (1966) an Freuds Wortbedeutungstheorie Kritik geübt und diese durch ein semantisches Modell ersetzt. Von seinen Argumenten möchte ich zwei hervorheben. Erstens berücksichtigt Theorie, dass Wortbedeutung aus der Verbindung von Ding- und Wortvorstellung hervorgeht, nicht die Entwicklung der sprachlichen Funktionen beim Kinde, z.B. nicht, was doch Freud selber hervorhebt, dass das Sprechen die Tat ersetze.

Wytgotski (1934) zeigt, dass die Entwicklung des Denkens und des Sprechens – zweier autonomer Ich-Funktionen nach analytischer Auffassung – aus getrennten genetischen Wurzeln ihren Ausgang nimmt. In der Entwicklung des Sprechens gibt es eine präintellektuelle Phase, und in der Entwicklung des Denkens gibt es eine präverbale Phase. Irgendwann vereinigen sich diese zwei Entwicklungslinien, und das Denken wird verbal, das Sprechen intellektual (die darstellende Funktion). Die Vereinigung ist aber niemals vollständig. Nichtkognitive Sprachfunktionen leben weiter (z.B. Ausdrucks- und Abfuhrfunktion des Sprechens). Und ein beträchtlicher Anteil der kognitiven Funktionen, namentlich das schöpferische Denken, hat paraverbale Phasen.

Das zweite Argument Rosens ist, dass Freud nicht näher ausgeführt habe, was unter Ding- oder Sachvorstellung zu verstehen sei. Freuds Theorie ersetzt Rosen durch ein referentiales Modell, welches aus den linguistischen und sprachphilosophischen Forschungen der letzten Jahre abgeleitet wird. Aber, so meint Rosen, eigentlich müssen wir mit zwei komplementären Modellen rechnen. Das eine ist das referentiale, das andere das kontextuale Modell.

Das referentiale Modell lässt sich am bequemsten grafisch durch ein Dreieck darstellen [siehe SEMIOTISCHES DREIECK]. [...] Wir dürfen Referent und Referenz nicht miteinander verwechseln. Die beiden sind miteinander nicht identisch. Zwei sprachliche Äußerungen können z.B. einen identischen Referenten und zwei verschiedene Referenzen haben. Die Bezeichnungen »Der Verlierer von Jena« und »Der Verlierer von Waterloo« haben einen identischen Referenten, nämlich Napoleon. Die Referenzen der beiden Sätzen sind verschieden. [...] Was Bühler als die Darstellung-, Ausdrucks- und Aufforderungsfunktionen der Sprache bezeichnet hat, ist mit dem denotativen Aspekt des Sinnes (Referent) und dem konnotativen Aspekt des Sinnes (Referenz) auf eine sehr intrikate Weise verknüpft. In der Analyse passiert es oft, dass ein Patient eine Deutung als Gebot (»So sollst du es machen!«) oder als eine Kritik (»So hättest du es nicht tun dürfen!«) auffasst. Der Referent (denotativer Sinn) der analytischen Konfrontationen, Klärungen und Deutungen ist Abkömmling der inneren Wahrnehmungen. Darum gilt die technische Regel, dass der Analytiker nur darüber reden soll, was bewusstseinsfähig ist, d.h. dass der Referent nahe am Bewusstsein ist.“

[Székely, Lajos: “Sinn, Deutung und Selbsterkenntnis in der Psychoanalyse”. In: Die Psychologie des 20. Jahrhunderts. Zürich: Kindler Verlag, 1977, Band III, S. 1093]

Eigenname [Auch: Name, Nomen propium]

Semantisch definierte Klasse von Substantiven, die Objekte und Sachverhalte im Kontext eindeutig identifizieren. Insofern E. in Aussagen diejenigen Objekte/Sachverhalte bezeichnen, über die etwas ausgesagt wird, ersetzen sie deiktische, d.h. hinweisende Gesten, so dass die Referenz direkt vollzogen werden kann. Kontrovers diskutiert wird die Frage, ob E. Bedeutung haben, sowie ihre Abgrenzung gegenüber Gattungsnamen und Kennzeichnungen. Die Namenkunde beschäftigt sich in einem engeren Sinne mit E. und differenziert u.a. in Personennamen, Ortsnamen, Gewässernamen.“ [Bußmann, H., S. 204]

„Die Extension eines Begriffs ist abhängig von seiner Intension: erst, wenn der Begriffsgehalt, bzw. seine wesentlichen Merkmale bestimmt sind, kann seine Extension definiert werden.

Einen Versucht, alle intensionalen Bestimmungen durch extensionale zu ersetzen, stellt Carnaps Extensionalitätstheorie dar. Zu Carnaps Identifizierung von Referenz und Extension, von Sinn und Intension vgl. Lyons, dt. 1971, S. 465. Die einzelnen Sprachen unterscheiden sich hinsichtlich der Extension ihrer »grob äquivalenten« Ausdrücke (Lyons, S. 467 f.).

Die extensionale Definition eines Begriffs ist durch Aufzählung der Gegenstände/Elemente, die unter den Begriff fallen, gegeben. Die Elemente der Menge werden, durch Kommas getrennt, in Schweifklammern aufgeführt: M = {a, b, c}. Allgemein herrscht die Tendenz, im Sinne Carnaps intensionale in extensionale zu überführen, da diese präziser/eindeutiger sind und die Behandlung durch Computer ermöglichen.” [Lewandowski, Th., Bd. 1, S. 190]

Extension / Intension (von lat. extendere, ausstrecken).

Extension = Begriffsumgang, im Gegensatz zu Intension = Begriffsinhalt. In der modernen Logik und philosophischen Semantik ist die Unterscheidung zwischen Extension und Intension nicht auf generelle Ausdrücke begrenzt, sondern wird auch auf singuläre Aussagen und Sätze angewendet. Intension wird generell als Sinn, Extension als Bedeutung (Referenz) verstanden. Die Intension eines (vorgebrachten) Satzes ist das Urteil, das er ausdrückt; die Extension eines generellen Ausdrucks ist der allgemeine Begriff, den er ausdrückt; seine Extension ist die Menge der Gegenstände, auf die der Ausdruck zutrifft. Die Intension eines singulären Ausdrucks ist der Begriff, den er ausdrückt; seine Extension ist der Gegenstand, auf den er sich bezieht. In diesem Sinn ist die Unterscheidung zwischen Intension und Extension eine Annäherung an Freges Unterscheidung zwischen Sinn und Bedeutung. (S. auch extensional, Denotation).”

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 179-180]

„Das Argument der Befürworter der Existenz eines Bedeutungskerns gegen ihre Kritiker, das isolierte Wort sei ja nicht ohne Bedeutung, löst die Streitfrage nicht, denn es ist keineswegs geklärt, was unter einem ‘isolierten Wort’ zu verstehen sei, noch, woher dieses ‘seine’ Bedeutung erhielte. Mit Wittgenstein wäre zu sagen, dass ein sprachlicher Ausdruck sich nicht völlig von jeglichem Kontext isolieren lasse. Ein Wort wird verstanden als Wort einer Sprache, als Ausdruck, der einen Platz in einer Grammatik derselben hat. (Vgl. dazu PhU, §§ 199, 432, 514, 525, 583-584, 663; Ph Gr, S. 130f.). Ein isoliert vorgestelltes Wort zu verstehen, heiße etwa, den von ihm ausgehenden Verweisungen auf Sprachspiele zu folgen, in denen es nach allgemeinem Gebrauch verwendet werden könne. «’Ein Wort verstehen’ kann heißen: Wissen, wie es gebraucht wird; es anwenden können.» (Ph Gr., S. 47; PhU, § 525). Das Paradigma des schlechthin isolierten Wortes ist für Wittgenstein der Ausdruck einer Privatsprache. In Bezug auf eine Privatsprache kann jedoch nicht ohne weiteres mehr von einer ‘Sprache’ gesprochen werden. Eine Privatsprache bestünde aus Zeichen, die keinerlei Gebrauch hätten, damit jedoch auch keinerlei Bedeutung.

Das Problems des Bedeutungskerns resultier aus einer bestimmten Sprachbetrachtung. Es wiederholt sich in verschiedenen Sprachtheorien in verschiedener Form, ist nun von einem «signifié» und einem «Designat» oder einem «Akttypus», etc. die Rede. Grundlegend für diese Betrachtungsweise ist die Unterscheidung grammatischer Formen und lexikalischer Inhalt. Ein Ausdruck habe Bedeutung, heißt für jede systematische Sprachbeschreibung, er weise wiederholt auf etwas Bestimmtes. Wittgenstein hingegen unterscheidet nicht systematisch zwischen einem verbalen (Ausdruck) und averbalen (Inhalt) Bereich. In Sprachspielen ist beides miteinander verwoben. Das Problem des Bedeutungskerns stellt sich für ihn nicht, weil er die Bedeutung von Wörtern nicht auf ihre Bedeutung als sprachliche Einheit reduziert. Wörter haben Bedeutung in den Lebenszusammenhängen, in denen sie von Bedeutung sind. Löst man sie, als sprachliche Einheiten, aus diesen Zusammenhängen, so kann streng genommen nicht mehr von Wörtern die Rede sein.

Der pragmatische Zug der Wittgensteinschen Reflexionen liegt somit nicht in der Einführung besonderer, pragmatischer Sprachregeln, die die Restriktionen der Semantik auf eine Kernbedeutung in kontrollierter Weise lockerten oder die den Gebrauch besonderer, pragmatischer Ausdrücke regelten. Die Philosophischen Untersuchungen stellen weder eine Ergänzung semantischer Theorien noch eine Alternative zu ihnen dar. Wittgensteins Kritik an der systematischen Analyse ist die Reflexion ihrer Begrenztheit. ‘Unter Umständen’, zu bestimmten Zwecken, mag es sinnvoll sein, vom tatsächlichen Gebrauch der Wörter abzusehen und mit einem Explikandum und dessen Explikation einen Gegenstandsbereich festzusetzen. Sprachwissenschaftliche Theorien erfinden, um eines überschaubaren Gegenstandes willen, Sprachen – die Sprache ‘L’, diejenige der Sprechakte, u.a. Wittgensteins Kritik an Sprachtheorien ist pragmatisch, insofern er ihren zweckgebundenen, pragmatischen, Charakter im Bewusstsein hält und auf die mit ihrer Funktion als Mittel verbundene Begrenztheit hinweist.”

[Nowak, Reinhard: Grenzen der Sprachanalyse. Tübingen: Gunter Narr, 1981, S. 226-227]

Referieren

Die sprachliche Mitteilung von Informationen, überhaupt die Verständigung über die Welt mit dem Mittel der Sprache, setzt voraus, dass wir uns gemeinsam auf etwas beziehen können. Dieses Bezugnehmen mit Hilfe sprachlicher Zeichen wird als «referieren» bezeichnet und entspricht der bereits erwähnten Sprecherreferenz. Wer referiert, greift durch die Verwendung ganz bestimmter Ausdrücke etwas aus der Welt heraus und gibt seinen Hörern so zu verstehen, dass er gerade darüber sprechen will. Die Ausdrücke, die er für dieses Herausgreifen verwendet, heißen «referentielle Ausdrücke» (referring expressions). Sie sind geeignet, auf die Frage zu antworten: Worüber sprichst du, worauf beziehst du dich? Die einfachsten referentiellen Akte scheinen jene zu sein, durch die Sprecher auf räumlich und zeitlich bestimmte Einzelgegenstände referieren. Diese sind relativ leicht von ihrer Umwelt abhebbar und verursachen daher weit weniger Schwierigkeiten der Identifizierung als alle anderen Referenzgegenstände.

Je nachdem, ob man auf einen raum-zeitlich bestimmten Einzelgegenstand oder auf mehrere Gegenstände referiert, spricht man von einem singulären oder pluralen referentiellen Akt. Man unterscheidet ferner zwischen einem kollektiven und distributiven Akt; diese Unterscheidung kann aber häufig nur aufgrund des Kontextes oder der Hintergrundinformation getroffen werden. In «Die Apostel sind zwölf» wird insofern kollektiv auf die Apostel referiert, als von ihnen zusammengenommen ausgesagt wird, dass sie zwölf sind. In «Die Apostel sind fromm» wird hingegen distributiv auf die einzelnen Apostel referiert, da von jedem einzelnen ausgesagt wird, dass er fromm ist. Wie wir bereits im Zusammenhang mit der Unterscheidung zwischen Typ (type) und Vorkommnis (token) von einer nichtwörtlichen Verwendung von Ausdrücken gesprochen haben, soll auf hier auf die Möglichkeit eines nichtwörtlichen oder implizierten Referierens aufmerksam gemacht werden. Durch ein Vorkommnis von «der Esel» kann ein Sprecher im entsprechenden Kontext auf ganz andere Lebewesen referieren, ohne dass es dabei referentielle Verständnisschwierigkeiten gäbe. Weiters kann unterschieden werden zwischen direkten und indirekten oder verschobenen referentiellen Akten, die lediglich aufgrund der Referenz anderer Ausdrücke verständlich sind, wie z.B. in «das Haus, das Hans baute». Wir können ferner bestimmt oder unbestimmt auf einen Einzelgegenstand referieren. Wir können nämlich von einem ganz bestimmten Gegenstand sprechen und angeben, welcher der gemeinte ist, oder aber von einem unbestimmten, so dass nicht klar ist, welcher von allen der gemeinte ist. Dieser Unterschied ist in bestimmten Kontexten grammatikalisch durch den bestimmten bzw. unbestimmten Artikel gekennzeichnet.

Wir wollen uns im folgenden auf die einfachsten referentiellen Akte, auf die singulären, konzentrieren, um so einen Schlüssel für die komplexeren zu gewinnen. Bereits diese referentielle Tätigkeit erweist sich aber bei einiger Überlegung als äußerst komplex.

Zunächst ist es wichtig, zwischen der Bedeutung des referentiellen Ausdrucks und dem Referenzgegenstand, auf den durch den referentiellen Gebrauch referiert wird, zu unterscheiden. Die Bedeutung eines referentiellen Ausdrucks ist nicht zu verwechseln mit dem Gegenstand, auf den in den entsprechenden Umständen durch seinen referentiellen Gebrauch referiert wird. Wenn wir die Bedeutung oder den Sinn eines Ausdrucks erklären, so erklären wir die Konventionen, die den Gebrauch regeln. Die Angabe dieser Konventionen ist aber etwas ganz anderes als die Angabe des Gegenstandes, auf den ein Sprecher, wenn er den Ausdruck referentiell verwendet, aktuell referiert.

In Analogie zu unserer Unterscheidung zwischen Typ und Vorkommnis ist es an dieser Stelle vorteilhaft, Strawsons Unterscheidung zwischen einem Ausdruck (expression) und dessen singulär-referenziellem Gebrauch (use) aufzugreifen: Der jeweilige Sprecher kann nämlich ein und denselben Ausdruck für verschiedene referentielle Akte gebrauchen und sich somit durch ihn auf Verschiedenes beziehen. Die Kennzeichnung «König von Frankreich» z.B. wurde im Laufe der Geschichte für verschiedene referentielle Akte verwendet. Durch sie haben sich Sprecher auf ganz verschiedene Regenten von Frankreich bezogen. Referieren in diesem Sinne ist nicht etwas, das Ausdrücke tun, sondern Sprecher, die in ganz bestimmten Kontexten bestimmte Ausdrücke referentiell verwenden.

Die Analyse der singulär-referentiellen Akte wird durch den Umstand erschwert, dass sie lediglich in einem weiteren Kontext adäquat beschrieben und gedeutet werden können, nämlich im Kontext von vollständigen Sprechakten. Das Referieren allein scheint nämlich nur ein Aspekt von Sprechakten, aber keine in sich abgeschlossene sinnvolle Sprechhandlung zu sein. Die pragmatische Frage nach dem Akt des Referierens hat ihre Entsprechung in der Semantik und wird dort im Zusammenhang mit der Problematik des «semantischen Primats» behandelt, mit der Frage, was die grundlegende, primär semantische Einheit sei: ob ein einfacher Ausdruck, durch den referiert werden kann, oder aber ein zusammengesetzter, wie ein Satz, durch den ein vollständiger Sprechakt vollzogen werden kann.

Die Frage nach den grundlegenden oder primär sprachlichen Einheiten gehört in die Semantik und wird auch als die Frage nach dem semantischen Primat bezeichnet. Sie hängt aber auch mit pragmatischen Überlegungen zusammen und entspricht dann der Frage nach den grundlegenden oder primären Sprechakten. Wenn die grundlegenden sprachlichen Einheiten die einzelnen Wörter und nicht die Sätze sind, so müssten die Sprecher mit ihnen benennen, bezeichnen oder allgemein referieren können. Gegen die pragmatische Möglichkeit, die sich aus dem semantischen Primat einzelner referentieller Ausdrücke ergäbe, werden aber verschiedene Einwände geltend gemacht.”

[Runggaldier, Edmund: Analytische Sprachphilosophie. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer, 1990, S. 64-67]

Siehe dazu: SATZSEMANTIK

Referenz

Als Referenz (von lat. re., wieder, zurück, und ferre, tragen, führen, holen) bezeichnet man das Verhältnis zwischen singulären Terminus (einem Eigennamen, einer Kennzeichnung, eines indexialischen Ausdrucks usw.) und dem damit bezeichneten Gegenstand (Referenzobjekt, Denotat).

Auch die Beziehung eines Prädikats zu der ihm zugeordneten Menge von Gegenstände wird häufig als Referenz bezeichnet.

Man kann dann die Referenz als Beziehung eines sprachlichen Ausdrucks zu seiner Extension definieren und von seiner Bedeutung unterscheiden.

Die Kennzeichnungs- und Merkmalstheorien der Referenz (Frege, Russell) beschreiben die Referenz eines Ausdrucks als abhängig von der Bedeutung.

Ein singulärer Terminus referiert auf einen Gegenstand, wenn zur Bedeutung des Terminus die Angabe von Merkmalen gehört, die auf den Gegenstand und nur auf ihn zutreffen.

Die Referenz von indexialischen Ausdrücken sowie von nicht weiter analysierbaren Prädikaten lässt sich auf diese Weise nicht erklären.

Gehört es zur referenzfestlegenden Bedeutung des Namens Aristoteles, dass es sich um den Lehrer von Alexander handelt, so ist Aristoteles war der Lehrer Alexanders ein analytisch wahrer Satz. Dieses Paradox vermeidet die Bündeltheorie der Referenz.

Zu den Kennzeichnungstheorien gehört die sprachpragmatisch orientierte Auffassung, dass der Referenz eines singulären Terminus die Handlung des Referierens zugrunde liegt. Der Sprecher referiert auf einen bestimmten Gegenstand, indem er ihn für sein Publikum identifiziert, d. h. indem er ihm zu verstehen gibt, von welchem Gegenstand die Rede ist. Für die Identifizierung ist - so Tugendhat und Strawson - raum-zeitliche Lokalisierung des Referenzobjekts grundlegend.

Der kausalen Referenztheorie (z. B. Kripke und Putnam) zufolge wird die Referenz eines Ausdrucks nicht durch dessen Bedeutung, sondern durch dessen Bedeutung, sondern unmittelbar durch einen ursprünglichen Taufakt festgelegt, bei dem ein Name mit einem bestimmten Gegenstand oder ein Prädikat mit einem paradigmatischen Exemplar der relevanten Menge verknüpft wird. Diese Verbindung wird mit den späteren Verwendungen des Ausdrucks tradiert.

Anders als bei Kennzeichnungstheorien kann der kausalen Referenztheorie zufolge die Referenz eines Ausdrucks auch dann gleich bleiben, wenn seine Bedeutung und die mit ihm verbundenen Merkmale sich ädern.

Quines These der Unerforschlichkeit der Referenz zufolge ist die Referenz eines Ausdrucks abhängig von der Wahl des Übersetzungsmanuals (z. B. des Wörterbuches). Ob das Wort gavagai einer Dschungelsprache auf Hasen, unabgeschnittene Hasenteile oder auf etwas anderes referiert, steht unabhängig von der Entscheidung für eine bestimmte Übersetzung nicht fest.

Da es Quines berühmten Argument für die Unbestimmtheit der Übersetzung zufolge zu jeder Übersetzung zulässige Alternativen gibt, verfügt kein einzelner Ausdruck über eine eindeutige Referenz. Nur bestimmte beobachtungsnahe Sätze stehen als ganze in einer eindeutigen Beziehung zur außersprachlichen Wirklichkeit. Der Referenzbegriff spielt nach Quine in der wissenschaftlichen Beschreibung der Welt keine Rolle.“

[http://www.phillex.de/referenz.htm]

Bündeltheorie der Referenz:

Der Bündeltheorie der Referenz zufolge, die auf Wittgenstein und Searle zurückgeht, besteht die Bedeutung referierender Ausdrücke in einem Bündel (Cluster) von Merkmalen, von denen jedoch nicht unbedingt alle, aber genügend viele auf einen bestimmten Gegenstand zutreffen müssen, um die Referenz festzulegen.“

[http://www.phillex.de/buendel.htm] 

Kausale Referenztheorie:

Der amerikanische Logiker und Philosoph Saul Aaron Kripke (geb. 1940) hat entscheidend zur technischen Klärung der modallogischen Semantik beigetragen, die im Zuge des Gebrauchs modelltheoretischer Begriffe und Methoden (der Semantik möglicher Welten) nach 1957 entwickelt wurde.

Kripke hat sich später eingehend mit sprachphilosophischen, erkenntnistheoretischen und metaphysischen Problemen im Zusammenhang mit Modalbegriffen und dem Begriff der Intensionalität beschäftigt.

In der Vorlesungsreihe Naming and Necessity (1970) richtet Kripke eine scharfe Kritik gegen die Referenztheorien, die u. a. von Frege, Russell, Wittgenstein und Searle vertreten wurden.

Ein Grundtheorem all dieser Theorien ist, dass der Gebrauch von Namen immer von der Beschreibung, d. h. dem Gebrauch von Prädikaten, abhängig ist. Der Umstand, dass ein Name wie Moses ein bestimmtes Objekt, die Person Moses, repräsentiert, kann nicht mit dem Hinweis erklärt werden, dass die Sprecher den Namen mit einer eindeutig identifizierenden Beschreibung des Trägers des Namens verbinden Was dem Namen Moses einen bestimmten Platz in der Sprache und damit Sinn verleiht, ist die Fixierung der Referenz des Namens - seine Verbindung mit dem Träger -, aber nicht mögliche identifizierende Beschreibungen (Freges Sinn).

Nach Krikpes kausaler Referenztheorie impliziert der referierende Gebrauch eines Namens die Existenz eines bestimmten kausalen Zusammenhangs, der denjenigen, der den Namen gebraucht (in einer konkreten Sprechsituation), mit dem Träger des Namens verbindet. Unser aktueller Gebrauch des Namens Moses bezieht sich auf Moses aufgrund der wiederholten Anwendung dieses Namens, der erstmals bei der Namengebung Moses verwendet wurde.

Kripke kritisiert auch die Identifikation von notwendiger Wahrheit/kontingenter Wahrheit und apriorischen/ aposteriorischem Wissen sowie die Auffassung, dass alle notwendigen Urteile a priori sowie alle kontingenten Urteile a posteriori erkannt würden.

Er argumentiert, dass die Unterscheidung zwischen notwendiger / kontingenter Wahrheit und apriorischem / aposteriorischem Wissen sowohl inhaltlich als auch umfangsmäßig ungerechtfertigt sei. Denn es gibt notwendige Wahrheiten, die a posteriori erkannt werden (z. B. Blitze sind elektrische Entladungen), und kontingente Wahrheiten, die a priori erkannt werden (z. B. Der Standardmeter in Paris ist ein Meter lang).

In dem Artikel Outline of a Theory of Truth (Journal of Philosophy 72 [1975], 690-716) skizziert Kripke eine semantische Wahrheitstheorie, die in wesentlicher Hinsicht eine Verbesserung der Arbeit Tarskis über dasselbe Thema darstellt.

Kripke kann nicht zeigen, dass Sprachen, die ausdruckskräftig genug sind, semantisch geschlossen sein können, d. h. ihre eigene Semantik beinhalten. Er muss daher eine Hierarchie von Objektsprachen und Metasprachen aufrechterhalten. Kripke zeigt aber einen Weg, wie in einer Sprache selbst ihr Wahrheitsprädikat definiert werden kann.

Er schlägt vor, einen Teil der klassischen Logik, insbesondere das Prinzip des ausgeschlossenen Dritten, aufzugeben. Dadurch gelingt es ihm, eine Theorie zu entwickeln, die systematisch alle jene Sätze eliminiert, die etwa wegen Selbstreferenz - z. B. beim Lügnerparadox - zu unlösbaren Schwierigkeiten bei der Anwendung des Wahrheitsbegriffs führen. Diese Sätze haben keinen Wahrheitswert und befinden sich daher jenseits der Schlussfolgerungsregeln.  Unproblematische selbstreferentielle Sätze (z. B. Dieser Satz ist wahr) haben dagegen einen Wahrheitswert.

In der Arbeit Wittgenstein on Rules and Private Language (1982) untersucht Kripke Wittgensteins sprachphilosophische Argumentation in den Philosophischen Untersuchungen.“

[http://www.philosophenlexikon.de/kripke.htm]

„Man ist leider versucht zu folgern, dass, wenn die Wissenschaftler sich auf ‚Sinn’ unter Ausschluss von ‚Referenz’ (in ihrem weitesten Sinne) konzentrierten, sie dies taten, weil ‚Sinn’ leicht zu beschreiben ist. Er hat eine Struktur und kann genau und präzise bestimmt werden. Dies erinnert jedoch an den Betrunkenen, der seinen Schlüssel vor der Haustür verloren hatte, aber dabei ertappt wurde, wie er zehn Meter entfernt unter der Straßenlaterne danach suchte, ‚weil es hier heller ist’.

Man kann nicht immer zwischen Sinn und Referenz klar unterscheiden, und zwar aus dem Grund, weil die Kategorien unserer Sprache, zumindest bis zu einem gewissen Grad, realen Unterscheidungen entsprechen. Ob die Sprache die Form der Welt bestimmt oder umgekehrt, ist wahrscheinlich genau so ein Problem wie die Frage, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war. [...] Wir müssen uns daran erinnern, dass (1) nicht in allen Sprachen die gleichen Unterscheidungen gemacht werden und (2) die Kategorisierung der realen Welt auf eine bemerkenswert inkonsequente Weise geschieht; wie wir bei unserer Besprechung der Namen sahen, werden manche Dinge (z. B. Säugetiere) in völlig natürliche Klassen eingeteilt, während dies bei anderen Dingen nicht geschieht. Dies ist der Grund, weshalb wir a) zwischen Sinn und Referenz unterscheiden können, jedoch b) zugeben müssen, dass es keine absolute Trennungslinie zwischen ihnen gibt, d. h. zwischen dem, was in der Welt und dem, was in der Sprache existiert.

Einige Wissenschaftler hat die Tatsache irritiert, dass Semantik das gesamte Wissen der Menschheit umfassen müsste, wenn Bedeutung die Realität mit einschließen soll, deshalb haben sie ihre Aufmerksamkeit nur auf den Sinn gerichtet. Dieser Punkt wird detailliert unter 3.1 diskutiert, wo davon ausgegangen wird, dass das Problem des gesamten Wissens der Menschheit ebenso ein Problem für die ‚Sinn’-Forschung ist. Außerdem gibt es Begriffe in der Sprache, die nicht auf andere Begriffe zurückgeführt werden, sondern NUR mithilfe der Ereignisse um uns interpretiert werden können. [...] Eine Theorie der Bedeutung, die nur den Sinn, nur innersprachliche Beziehungen berücksichtigt, kann nicht einmal prinzipiell solche Wörter mit einbeziehen. Nur eine Theorie, die die Beziehungen zwischen Sprache und Welt akzeptiert, kann dies tun. Dazu kommt natürlich, dass solch eine Theorie auch noch andere Arten von Bedeutung einbeziehen kann.“

[Palmer, Frank: Semantik. Eine Einführung. München: C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, 1977, S. 39‑40]

No hay absoluta equivalencia semántica entre niño y Juanito.  Niño posee verdadero significado, mientras Juanito es un nombre propio y como tal no tiene más que referencia:  no significa, sino que designa únicamente.           

Los nombres propios no tienen más que referencia: no significan, sino que designan únicamente.

Referencia:

La emisión del signo lingüístico a su „designatum“, tanto si éste es una realidad extralingüística como si es un objeto que se puede pensar, un modelo, etc.; la referencia no presupone la existencia real del referente (como lo demuestra el perfecto funcionamiento de palabras como quimera, sirena o fantasma; un juego particular de referencia es el que se establece en el texto.“ [Cardona, G. R., p. 238]

Referencia

1.      La referencia es la función mediante la cual un signo lingüístico remite a un objeto del mundo extralingüístico, real o imaginario. La función referencial es esencial en el lenguaje. Sería, sin embargo, inexacto limitar la descripción del proceso de comunicación a esta única función. R. Jakobson ha  descrito los diversos polos del acto de comunicación: si la función referencial está siempre presente, diversos procedimientos de distorsión del lenguaje pueden llevar al locutor a polarizar el acto de comunicación sobre otras funciones distintas. (véase Funciones del lenguaje).

En términos generales, todo signo lingüístico, a la vez asegura la unión entre un concepto y una imagen acústica (definición saussureana del signo), remite a la realidad extralingüística. Esta función referencial pone al signo en relación no directamente con el mundo de los objetos reales, sino con el mundo captado a través de las formaciones ideológicas de una cultura dada. La referencia no alude directamente a un objeto real, sino a un objeto de pensamiento; por ejemplo, percibiendo la misma radiación luminosa que yo (identidad del fenómeno físico), un locutor extranjero podría referir esta sensación a una segmentación diferente del espectro solar: su referencia al espectro podrá, por ejemplo, no ser más que de dos términos y no de siete como en español.

El triángulo semiótico imaginado por Odgen y Richards, muestra la diferencia entre sentido y referencia:

 

 

La terminología que adoptamos para presentar el triángulo semiótico es una de las más frecuentes: se observará que el signo lingüístico se constituye en la línea de la izquierda, por la unión del significado (concepto) y del significante (imagen acústica); la unión directa entre significado y referente (objeto del mundo) está representada por la línea oblicua de la derecha, también continua. El punteado señala el carácter indirecto de la unión entre la imagen acústica y el referente.

Es frecuente designar la relación referencial como la denotación de un signo.

2.     La referencia de un fonema se caracteriza por la porción de la cadena hablada o la noción que representa. En algunos casos, la referencia es fonológica, pero los hechos suelen ser complejos: así, en francés, tanto a como i representan un fonema, pero la combinación a + i tiene la misma referencia que è (y que otras combinaciones). En sentido inverso, en inglés, un signo único como –y podrá tener, en by por ejemplo, como referencia /a + j/. Estas distorsiones entre la escritura y la referencia fonológica permiten evaluar la mayor o menos adecuación de la primera o la segunda.

A veces, la diferencia es morfológica: lo que se representa encontes es una palabra determinada y no los fonemas que la constituyen. Así, & representa a la conjunción y y solamente a ella. No escribiremos &cía para yacía. Asimismo, la –s de plural en francés tiene, salvo en casos de enlace, una referencia puramente morfológica. Cuando la escritura generaliza un sistema de referencia morfológica, se dice que es ideogramática.“

[Dubois, J. et al.: Diccionario de lingüística. Madrid: Alianza, 1979, p. 526-527]

Referencial:

La función referencial es la función cognoscitiva o denotativa por la cual el referente del mensaje se considera como el elemento más importante.”

[Dubois, J. et al.: Diccionario de lingüística. Madrid: Alianza, 1979, p. 526]

Rererente

1.      Se llama referente aquello a lo que remite un signo lingüístico en la realidad extralingüística tal y como la segmenta la experiencia de un grupo humano.

No debe concebirse el referente (designado o designatum, en la oposición designado vs denotado o denotatum) como un dato inmediato de la realidad. Sin duda, algunas de las «cosas» que corresponden a los signos lingüísticos parecen universalmente segmentadas con anterioridad a toda percepción cultural. La apariencia es, sin embargo, inadecuada y una lengua puede obligar al locutor a incluir datos sobre el referente que otra lengua puede omitir: tal lengua exigirá indicar el sexo, en tal otra será facultativo; tal lengua exigirá que un proceso verbal se sitúe en la temporalidad, tal otra no lo permitirá (o caso de indicarse se realizará mediante procedimientos no sintácticos).

Por último, la existencia de una relación entre el signo y la realidad extralingüística no debe confundirse con la existencia misma del referente. Una palabra puede referirse a una noción inexistente: el signo hipogrifo tiene un referente, sin que esto suponga su existencia.

2.      En ocasiones se da el nombre de referente a la situación (o al contexto) a la que remite el mensaje; se habla de función referencial cuando el mensaje está centrado sobre el contexto.”

[Dubois, J. et al.: Diccionario de lingüística. Madrid: Alianza, 1979, p. 526]

Referido:

Se llama referido al ser o al objeto significado por las palabras. La relación entre el significado y la cosa (ser u objeto) es la referencia.”

[Dubois, J. et al.: Diccionario de lingüística. Madrid: Alianza, 1979, p. 526-527]

Crítica a la gramática de casos y a la teoría generativa:

„Una vez más he de mostrar mi desacuerdo, tanto frente a la teoría casual, como frente a las críticas que se le han hecho. No acepto el principio inicial de la gramática de casos de Fillmore por desentenderse completamente del problema de qué significado pone como casos de la estructura profunda, si el lingüístico o el referencial. Creo que no se trata de significado lingüístico, que obedece a unos esquemas cosmovisionales dentro de cada lengua o grupo de lenguas, sino, más bien, del significado referencial utilizado en los cálculos lógicos.

No significa esta crítica, claro está, que se rechace a priori la posibilidad de formalización matemática de las lenguas -todo lo contrario-, sino que a toda formalización debe preceder de manera necesaria, como sucede en cualquier ciencia empírica, un estudio suficientemente amplio de las regularidades que han de formalizarse a posteriori. Si las expresiones

(1)  el viento abrió la ventana y

(2)  el hombre abrió la ventana,

en la primera se interpreta el viento como un instrumento o fuerza y en el segundo caso el hombre como un agentivo, sin tener en cuenta que el español posee dos esquemas oracionales abstractos

(3)  algo abre algo;

(4)  alguien abre algo,

entonces esta descripción no es sino la traducción del sistema de la lengua a un sistema logicista, apto todo lo más, como mecanismo intermedio, para la traducción automática. Lo intralingüísticamente interesante es, por tanto, el hecho de que, mientras el inglés posee tres esquemas oracionales donde puede insertarse un mismo verbo,

(5)  The man opened the window;

(6)  The wind opened the window;

(7)  The window opened,

el alemán y el español, por ejemplo, poseen tres esquemas oracionales diferentes

(5)  alguien abrió algo / Jemand öffnete etwas;

(6)  algo abrió algo / Etwas öffnete etwas;

(7)  algo se abrió / Etwas öffnete sich.

Será, en última instancia, el conjunto de posibilidades paradigmáticas que pueden ocupar el lugar de estas variables (alguien, algo) y la comparación, también paradigmática, de los distintos esquemas oracionales abstractos, las que nos permitan dar una definición semántico-sintáctica intralingüística del concepto abstracto oración.

Podemos dar la vuelta al argumento de Ch. J. Fillmore y decir que, tanto la estructura casual de la proposición, como la estructura profunda no semántica de N. Chomsky, no son más que construcciones a priori, sin pertinencia real en las lenguas naturales, y que constituyen un nivel artificial de descripción, representativo, todo lo más, si está bien determinado, de la relación posible entre un sistema lógico de validez universal y las lenguas naturales.“

[Báez San José, Valerio: Introducción crítica a la gramática generativa. Barcelona: Planeta, 1975, pp. 263-265]

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Significación – Significado

La significación se entiende entonces como relación entre palabra (»significante« saussureano), contenido conceptual [ver: Begriff / Gedanke], connotaciones [ver: Konnotation] y referente [ver: Referent].

El significado es un elemento de la relación, casi siempre el contenido conceptual. Pero podemos considerar el fenómeno como un proceso, de obtención de conocimiento a partir de una palabra percibida o, inversamente, de transferencia de conocimientos mediante una palabra emitida.

El proceso puede recibir el nombre de significado, y el elemento del proceso, el de información. Se puede esquematizar los dos enfoques de la siguiente manera:

 

 

¿Por qué emplear el término »significado« para designar un proceso, cuando parecería más apropiado el de »significación«? Precisamente porque el empleamos »significación«, siempre nos sugerirá la existencia de algo fijo y estable, protagonista del proceso: el significado. Pero la hipótesis consiste fundamentalmente en

1.    la existencia de un proceso que transforma continuamente (mejor: una y otra vez) la naturaleza del conocimiento transmitido;

2.    y el protagonismo, no de ese conocimiento transmitido, sino del individuo que lo emite o lo recibe.

De ahí el llamar al proceso »significado« de modo que la expresión »el significado de la palabra P« quiera decir »el proceso de recepción o emisión de conocimientos C1, C2, ..., Cn en el cual el protagonista es el hablante H«.

Información

¿Por qué denominamos »información« a esos conocimientos C1, C2, ..., Cn ? Porque así se destaca el carácter de conocimientos transferidos del hablante al oyente. »Información« implica comunicación, protagonismo del hablante.

Papel de la información en el proceso de significado:

La información sólo es definible y analizable en función del individuo que la elabora, la recibe, o la emite. Es el individuo quien crea la información, y no los estímulos, internos o externos, lingüísticos o no, a disposición del individuo, y sobre los cuales él crea la información (cf Brekle 1972, 79; Peirce 1932, 109; Ogden y Richards 1923, 28). Así pues, árbol, por ejemplo, no es un significado unido a un significante (en términos de saussureanos), sino el resultado de la actividad del aparato cognoscitivo del hablante que agrupa ciertos estímulos sensoriales externos (información sensorial recibida), los organiza, y los integra en un sistema de información cuyo componente básico es el conjunto de procesos que llamamos lenguaje. Árbol es una pieza de ese sistema, pieza no sólo lingüística, memorizada como unidad léxica, sino definible más ampliamente por sus funciones dentro del aparato cognoscitivo humano, que no es exclusivamente lingüístico.

La unidad de información:

Es preciso distinguir entre unidad de cantidad de información (el bit de Shannon), unidad de transmisión de información (chunk de Miller 1956a, 17), y unidad de información (cualquier conjunto de conocimientos). No nos proponemos aquí contribuir a la propuesta de Hjelmslev (1943, 71s) de reducir el contenido a un repertorio limitado de unidades que se combinan en el plano léxico y en el sintáctico para formas unidades diferentes (repertorio de figuras). No especificamos si estas unidades de información son psíquicas, lingüísticas, diferentes o no para cada lengua, porque nuestro objetivo no son ellas, sino el proceso en que intervienen. Se trata de explicar el proceso de transferencia de contenido (mejor: de información). Para ello, por unidad de información entenderemos cada conocimiento o grupo de conocimientos transferibles mediante una palabra. Que se trate de un conocimiento o de un grupo de conocimientos dependerá, como vamos a ver, de la actividad del hablante y no de la palabra por él enunciada o percibida.

Proceso de significado frente a uso:

Se ha afirmado que el contenido de una palabra es su uso. Wittgenstein (1921, § 3.328) escribe: »Si un signo no es utilizado (gebraucht) no tiene significado«. Pero no solamente el conjunto de relaciones sintagmáticas semánticas que establece su empleo en los contextos que constituyen su distribución, sino también las relaciones con la realidad en que se emplea y las relaciones con los conocimientos de todo tipo que tiene quien la usa, incluyendo estas últimas las relaciones paradigmáticas con otras palabras. Es decir, las condiciones de aplicabilidad, la verificación de su satisfacción, y su aplicación. El significado de una palabra no es entonces su uso, sino más bien el modelo teórico de su uso desde los puntos de vista lógico, gramatical, pragmático y psicológico.

¿Es posible explicar de forma única el significado de una palabra incluyendo las aportaciones de estos puntos de vista? Si las palabras son etiquetas de procesos cognoscitivos (Lenneberg 1967, 374), hay detrás de su utilización una actividad (Humboldt 1836, 418; p. 65 de la trad. española: Energeia contra Ergon) cognoscitiva compleja que comprende todos los fenómenos que lógica, gramática, pragmática y psicología pueden estudiar por separado. Este proceso cognoscitivo no es sólo lingüístico, pero en él el lenguaje desempeña un papel fundamental (Whorf 1956, 294).

Veamos algunos aspectos limitados al ámbito del significado de las palabras: la reducción, la recuperación de información y el énfasis.

La reducción es el fenómenos por el cual complejos de unidades pasan a ser unidades complejas. La pronominalización es un fenómeno análogo: ganó el premio y eso le alegró. Un complejo de unidades (ganó el premio) se recude a una unidad compleja (eso). La elipsis es otro fenómeno análogo a la reducción.  Toda expresión lingüística es la reducción en cierto grado de los resultados de una actividad cognoscitiva. Por ejemplo, primavera resulta de reducir un complejo de unidades (buen tiempo, días largos, sol, flores, perfume, verdor, época del año, etc.) a una unidad compleja.

La recuperación es el fenómeno por el cual unidades complejas de información pasan a ser complejos de unidades. Es el inverso de la reducción. La recuperación puede tener lugar simultáneamente sobre dos ejes. En El jacinto se ha marchitado recuperamos la información de que el jacinto es una flor por sustitución, ya que siempre que no necesitamos precisar el tipo de flor, podremos utilizar la palabra flor. También la recuperamos por contigüidad, ya que lo que se marchita suele ser una flor.

Definición del significado

El significado de una palabra P puede ser considerado como fenómeno de reducción de varias unidades de información externa – percibida – o interna – procedente de la memoria – o como fenómeno de recuperación de dichas unidades a partir de la palabra P. El significado de una palabra P es definido entonces como el proceso consistente en

1.      la reducción de la información I a la palabra P (unidad compleja de información P) y

2.      la recuperación de la información I a partir de la palabra P (unidad compleja de la palabra P).

Es preciso señalar que estas unidades de información no coinciden con los conocidos semas (Coseriu, Lyons, Pottier, Sorensen, entre otros), semons (Hutchins), rasgos (Bierwisch) distinguishers y markers (Katz y Fodor), figuras (Hjelmselv), noemas (Heger, y, en distinto sentido, Prieto), por sus peculiaridades:

1.      no son estables a lo largo del tiempo para el mismo individuo; y

2.      no son las mismas en un momento dado para todos.

Las dos peculiaridades se explican porque estas unidades son parte de una actividad en la que la experiencia personal es importante: experiencia en cuanto al funcionamiento anterior de los aparatos cognoscitivos; y experiencia en cuanto a la información almacenada en la memoria, tanto lingüística como no lingüística.

La reducción y la recuperación son componentes fundamentales del acoplamiento del aparato cognoscitivo no lingüístico al lingüístico. Las unidades de información no lingüísticas son codificadas lingüísticamente.

Papel del léxico: En la reducción desempeña un papel fundamental la existencia de unidades léxicas.

Fosilización del proceso: El proceso de reducción y recuperación se fosiliza. Es decir, los hablantes acaban reduciendo siempre un conjunto más o menos constante de unidades de información a la misma unidad compleja, o recuperando las mismas unidades a partir de la unidad compleja. Esta fosilización garantiza la intersubjetividad de la lengua como instrumento cognoscitivo. Consiste en que la mayoría de los hablantes realice los mismos procesos de reducción y recuperación.  El cambio semántico se explica entonces como diferente fosilización de estos procesos: se recupera x en vez de y, o se reduce y en vez de a x.

Énfasis: El énfasis es la concesión de mayor importancia a algunas de las unidades de información recogidas (reducidas o recuperadas) en una palabra en detrimento de las demás unidades. El hablante resalta algunas unidades y prescinde de otras. [Son fenómenos paralelos a la excitación e inhibición celulares, y a ciertos conceptos de Freud: el énfasis al desplazamiento (Verschiebung), y la reducción a la condensación (Verdichtung), según comparaciones, ambas, que el autor agradece a Maurice Toussaint]. [...]

Referente y referencia

Elementos no lingüísticos del significado: Podemos considerar el significado como actividad que se nutre de elementos no lingüísticos, actividad que consiste precisamente en transformarlos en lingüísticos, y también, inversamente, como actividad consiste en transformar elementos lingüísticos en elementos no lingüísticos. Los dos aspectos de esta actividad son parte del proceso de reducción y recuperación.

Es decir, siempre existen elementos no lingüísticos; pero no son ajenos al hablante, sino producto de su actividad cognoscitiva no lingüística (sensorial, o de memoria). Pero la actividad que los liga a las palabras es explicable exclusiva y suficientemente por la lingüística. Precisamente porque su existencia parece reflejada y comprobada en sus correlatos lingüísticos. Podemos estudiar dichos elementos acudiendo a los procesos de reducción-recuperación. Para explicar el significado de silla no necesitamos establecer relación entre la palabra y elemento extralingüístico alguno. Entre la información recogida en dicha palabra puede que figure la imagen visual de una silla. Pero no es la imagen visual el objeto de nuestra explicación, sino el procedimiento que liga la palabra a esa imagen visual, procedimiento que es parte del proceso de recuperación y reducción que, entre otros, constituye el lenguaje.

Pero ¿y si quiero referirme a la silla en que estoy sentado, por ejemplo, al decir silla? Se trata entonces de un hecho de referencia.

La referencia: Por referencia no se entiende aquí la relación entre un signo y la clase de objetos que designa (Coseriu 1964, 132; 1970, 187), sino la acción de designar un objeto mediante una palabra. Es una acción, no una relación. Propiedades:

1.     La referencia es parte de un acto lingüístico por el cual el hablante identifica un objeto no lingüístico.

2.     Lo importante de dicho acto no es la descripción del objeto, sino su identificación.

3.     Pero para poder identificarlo hay que caracterizarlo de algún modo, es decir, no se puede aislar completamente referencia de predicación.

4.     El éxito de la identificación es cuestión de grado.

5.     La información necesaria para referirse a un objeto no es necesariamente información sobre dicho objeto, y nunca es información sobre un objeto identificado independientemente.

6.     El significado de una palabra nunca es el propio del objeto al que ésta se refiere cuando es utilizada referencialmente (por significado entiéndase aquí contenido).

7.     El significado (contenido) es previo a la referencia; la referencia ocurre en virtud del significado (contenido), es posible gracias a él.

8.     La referencia no es creada ni por el objeto ni por la palabra, sino por el hablante, protagonista de todo acto lingüístico (véanse estas propiedades en Searle 1969, 26-27).

La referencia así descrita es diferente del significado. Pero al emplear referencialmente una palabra, el proceso cognoscitivo incluye además la referencia. La referencia es parte de ese proceso denominado anteriormente significado. Luego el significado de una palabra se complica incluyendo la referencia cuando la palabra es empleada referencialmente. [...] El hablante integra las unidades de información sensorial y las unidades recuperadas a partir de la palabra memorizada; hace coincidir unidades obtenidas sensorialmente pero tratadas ya lingüísticamente con unidades obtenidas a partir de la palabra memorizada; finalmente, reduce ese conjunto de unidades a una unidad más compleja, que de palabra memorizada pasa a ser palabra enunciada referencialmente.

La referencia: La referencia es aquella parte del proceso de reducción-recuperación en que el hablante identifica ciertas unidades de información elaboradas a base de elementos no lingüísticos y las acopla a las demás unidades de información, recuperadas a partir de la palabra empleada, o reducidas a la palabra empleada.

Lugar del referente: Los elementos no lingüísticos, denominados referente, no tienen cabida en la explicación del significado de una palabra incluso cuando ésta es utilizada referencialmente. Únicamente aparecen las unidades de información sensorial elaboradas a partir de dichos elementos, y sólo en la medida en que son sometidas al proceso de acoplamiento y reducción-recuperación, es decir, en tanto que ingredientes de un acto lingüístico que parte de la existencia previa del significado (primera parte del proceso del que la referencia es parte siguiente).

Incluso en la situación de aprendizaje ostensivo, no es el objeto o hecho lo que entra en el significado, sino el dato sensorial obtenido a partir de él.

Conclusión: El esbozo de la hipótesis no se propone para analizar el contenido como red de relaciones sino para analizarlo como integrante de procesos cognoscitivos, que no tienen que ser necesariamente léxicos.

Resultado: En primer lugar, se hace innecesaria para el propósito perseguido la distinción entre contenido conceptual, connotación y referencia. En segundo lugar, los aspectos correspondientes, hasta ahora postergados, pasan a formar parte del análisis.“

[Garrido Medina, Joaquín: Elementos de análisis lingüístico. Madrid: Fundamentos, 1991, pp. 229-248]

Significado y referencia

Carnap propone la división de la semántica en teoría de la extensión y teoría de la intensión. La primera estudiaría la relación de las palabras y frases a las cosas (denotación, extensión); la segunda se ocuparía del significado o sentido de las palabras y de las frases (connotación, comprensión).

La lógica tradicional habla, respectivamente, de extensión (aptitud de un predicado para ser atribuido a los miembros de un grupo de individuos) y de comprensión (conjunto de notas que definen a un predicado). La doctrina de las relaciones entre la extensión y la comprensión se encuentra clásicamente expuesta en la Logique de Port Royal (1662): cuanto mayor es la extensión de un predicado menos es su comprensión y viceversa (p. ej., «animal» es más extenso que «hombre» y a la vez más reducido en comprensión). La pareja de términos de análogo sentido denotación y connotación procede de John Stuart Mill (1806-1873).

La diferencia entre extensión e intensión se aprecia fácilmente analizando el uso de los predicados (nombres comunes). Así por ejemplo, la extensión del predicado «azul» está determinada por la clase de objetos que son azules. Pero también cabe decir que el color azul tiene una serie de características propias, como la de ocupar un determinado lugar en el espectro cromático: tales características constituirían la intensión (significado) del predicado «azul».

Al considerar a los predicados desde el punto de vista «extensional» se dice que aluden, o mejor, que denotan clases o conjuntos. Pero cuando se los contempla desde el ángulo «intensional» se dice que designan propiedades o notas de los objetos. Cuando un predicado es poliádico, la clase o conjunto que denote recibe el nombre más específico de relación.

La mencionada diferencia de punto de vista en lógica repercute en el criterio que se utilice para distinguir unos predicados de otros. Desde el punto de vista extensional, dos predicados son idénticos cuando se atribuyen a una misma clase de individuos. Por ejemplo, los predicados «animal racional» y «bípedo implume» son extensionalmente idénticos, puesto que ambos denotan la misma clase, que es la de los seres humanos. Pero para que dos predicados se consideren idénticos desde el punto de vista intensional se requiere además que contengan las mismas notas. La determinación de criterios de sinonimia (identidad de significado) y de definibilidad por especificación de notas (como cuando se define el agua diciendo que es un compuesto de dos partes de hidrógeno y una de oxígeno) son cuestiones en que interviene la lógica intensional.

En un breve ensayo, hoy famoso, Frege extendió de un modo muy original la mencionada dualidad semántica de intensión y extensión – en terminología de Frege: «sentido» y «referencia» – para el caso de los nombres propios y los enunciados. La necesidad de introducir esta distinción en el uso de los nombres propios quedaría patentizada por enunciados tales como

La estrella de la mañana es la misma que la estrella de la tarde.

Este enunciado sólo puede ser entendido si se acepta que las expresiones «estrella de la mañana» y «estrella de la tarde», que son nombres propios, tienen un sentido distinto, mientras que su referencia es la misma (porque la información empírica enseña que ambas denotan una sola y misma cosa: el planeta Venus). Frege: Über Sinn und Bedeutung (Sobre sentido y referencia), 1892. En cuanto a la traducción de este título conviene advertir que la palabra alemana «Bedeutung» se traduce normalmente por «significado», pero en el contexto de la teoría de Frege hay que traducirla por «referencia» o «denotación». El término «sentido», en cambio, puede ser asimilado aquí a «significado».

La mencionada dualidad semántica de sentido y referencia fue asimismo extrapolada por Frege al caso de los enunciados. En un enunciado cabe distinguir dos tipos de contenido: por una parte el hecho que enuncia y por otra su valor de verdad. Así, por ejemplo, en el enunciado «llueve» una cosa es su alusión a la lluvia y otra el valor de verdad que le corresponda (verdad, si es cierto que llueve, y falsedad si no es cierto que llueve). Ahora bien, para Frege el sentido (significado) del enunciado sería lo que por él se capta aun sin saber si es verdadero o falso; y la referencia (denotación) del mismo sería constituida por su valor de verdad.

De acuerdo con esta teoría se da la circunstancia de que todos los enunciados verdaderos tienen una misma referencia, a saber: la verdad, aunque el sentido de cada uno de ellos sea diverso. Y análogamente sucede con los enunciados falsos, pues por mucho que difiera el sentido de cada uno, su referencia en todo caso es la falsedad.

Sobre la viabilidad de una lógica o de una semántica establecida con criterio intensional difieren las opiniones. Algunos autores, como Carnap defienden esa viabilidad. Otros, como Quine estiman que la lógica intensional y la teoría del significado no llevan a ninguna parte. La opinión general es, en todo caso, que la lógica extensional y la teoría de la referencia constituyen el camino más seguramente practicable de la ciencia lógica. De hecho ha sido también el más practicado.

Las categorías extensionales pertenecen a la semántica entendida como teoría de la referencia.”

[Garrido, Manuel: Lógica simbólica. Madrid: Editorial Tecnos, 21977, pp. 218-229]

Intencionalidad

Fue Franz Brentano quien recuperó para la filosofía de nuestro siglo la noción escolástica medieval de intención e intencionalidad, a la que considera como característica diferencial de los actos psíquicos. Dicho brevemente, intencionalidad es lo mismo que referencia a un objeto (representado, juzgado, amado u odiado) y lo típico de los actos psíquicos es que apuntan necesariamente a un objeto bajo alguna de las modalidades señaladas. Aunque Brentano rechazó la idea de que existieran «objetos intencionales» con una objetividad propia, independiente de su realidad material, a partir de su doctrina de la intencionalidad se desarrolló, por una parte, la teoría objetivista de Meinong, por otra la fenomenología en la que la intencionalidad juega un papel importante como nota constitutiva del «fenómeno». En la misma línea habría que colocar también a la teoría de los valores de Scheler.

Desde una perspectiva actual puede decirse que gran parte de los problemas a los que responde la doctrina de la intencionalidad no son propiamente problemas de psicología (como entendía Brentano), sino de análisis lógico o semiótico. En este sentido «objeto intencional» podría traducirse por «referencia», y el problema de la intencionalidad de los actos psíquicos podría reducirse al del significado de los términos y enunciados del lenguaje. Conviene tener esto en cuenta para enjuiciar el uso que Husserl hace del concepto de intencionalidad (de origen psicologista a pesar de las «intenciones» del propio Husserl al construir la fenomenología).”

[Cruz Hernández, M.:  „Intencionalidad“. In: Quintanilla, Miguel A. (Hg.): Diccionario de filosofía contemporánea. Salamanca: Ediciones Sígueme, 1976, p. 227]

“Utilizo la idea de realidad referencial en el sentido de Michel Riffaterre cuando hable de que referente denota todo aquello que podemos pensar o a lo que podemos hacer alusión, sea material o imaginario, es decir, el referente es la ausencia que la presencia de las palabras suple: “L’existence d’une réalité non verbale en dehors de l’univers des mots es indéniable. Toutefois, la croyance naїve en un contact ou une relation directe entre mots et référents est une illusion, et cela pour deux raisons: l’une, générale, valable pour tous les faits de langue; l’autre, propre à la littérature.

La raison linguistique fait intervenir la structure sémantique. Les mots, en tant que formes physiques, n’ont aucune relation naturelle avec les référents: ce sont les conventions d’un groupe, arbitrairement liées à des ensembles de concepts sur les référents, à une mythologie du réel. Cette mythologie, le signifié, s’interpose entre les mots et les référents. Néanmoins, les usagers de la langue s’accrochent à leur illusion que les mots signifient dans une relation directe à la réalité, pour des raisons pratiques, et cela d’autant plus qu’ils on des choses une idée en partie façonnée par les concepts même du signifié, comme si les mots engendraient la réalité. Tout comme l’illusion référentielle substitue à tort la réalité à sa représentation, et a à tort tendance à substituer la représentation à l’ interprétation que nous sommes censés en faire. Nous ne pouvons cependant nous contener de corriger l’erreur et d’en ignorer les effets, car cette illusion fait partie du phénomène littéraire, comme illusion du lecteur. L’illusion est ainsi un processus qui a sa place dans l’experiénce que nous faisons de la littérature”. “L’illusion référentielle”, en Barthes, R., et al.: Littérature et réalité. Paris: Editions du Seuil, 1982.”

[Lapuerta, Paloma: „La poesía de Santiago Sylvester“. En: El Extramundi y Los papeles de Iria Flavia. Año VI, Núm. XXIII, Otoño MM, p. 12 n. 2]

“Por último, y llevando al extremo la idea de la ambigüedad referencial, el poema «Podríamos repetir», de claro contenido social, alude a las contradictorias versiones oficiales sobre la matanza de unos presos en una cárcel del sur. La realidad referencial, en este caso una acción lamentablemente violente, pierde su carácter «real» por el poder manipulador del discurso oficial. En resumen, las palabras inventan, transforman, manipulan y omiten realidades. No obstante, y posiblemente como excepción que confirma la regla, en otro poema, «La palabra mar», lo designado parece adquirir su sentido único en la palabra que lo designa y no hay lugar para otras interpretaciones: Sé, sin embargo, que la palabra mar / designa solamente al mar / y que igual que otras palabras / (verano, libertad, deseo) / nombra lo que tiene de necesario el mundo. Tal vez quiere decir Sylvester que las únicas realidades inequívocas y, por lo tanto, nombrables, son las esenciales, y esenciales son aquéllas en las que creemos, aquéllas que forman nuestra propia realidad personal. En «Las palabras diarias», de La realidad provisoria, parece exponer esta idea:

Son pocas las palabras que sostienen la realidad / y que podrían destruirla con su sola ausencia; / son las que usamos para explicar nuestra porción de mundo, / las palabras de nuestra convicción, de nuestra apuesta. Pero hay, sin embargo, palabras que devienen inservibles y son reemplazadas por otras más apropiadas para explicar nuevos entornos, acaso nuevas realidades: Aunque también es posible lo contrario: / que nada reemplace a nada, que cada cosa / sólo sea el simulacro de otra / y que el cuerpo sea un sobreviviente, / lo que más tarda en morir. («Nuevas palabras», de Libro de viaje). En «El incendio», de este mismo libro, Sylvester alude, de nuevo, a las palabras inútiles, aquéllas que se limitan a una intención pero que nunca cumplen sus objetivos: apuestas / por la paz, reflexiones, mensajes de amor, / promesas de justicia. Y es que las palabras no sólo designan, sino que forman designios, señales, presagios, propósitos que a veces llegan a indicar realidades y otras veces no. Otro tema que afecta a las palabras es el de su perdurabilidad. Las palabras nunca mueren, aunque haya que resucitarlas, las palabras tienen su propia vida independiente de la de los hombres e incluso, ya olvidades, las palabras siguen dialogando en la cabeza . Pero, además de superar a la muete y al olvido, al tener vida propia, las palabras pueden decidir el sentido de lo que queremos decir. El poeta, cuando escribe, confía en las combinaciones que adoptarán las palabras y en la revelación última que éstas le proporcionarán. Naturalmente, esta idea se inscribe en el ámbito de la poesía como conocimiento, tema ampliamente estudiado y debatido por los poetas españoles especialmente a partir de Luis Cernuda y su descubrimiento de la poesía anglosajona. En su artículo «Conocimiento y comunicación» explica José Ángel Valente este proceso:

«Por eso todo momento creador es en principio un sondeo en lo oscuro. El material sobre el que el poeta se dispone a trabajar no está clarificado por el conocimiento previo que el poeta tenga de él, sino que espera precisamente esa clarificación. El único medio que el poeta tiene para sondear ese material informe es el lenguaje: una palabra, una frase, quizá un verso entero (ese verso que según se ha dicho nos regalan los dioses y que, a veces, debemos devolverles intacto). Ese es el precario comienzo. Nunca es otro. Todo poema es, pues, una exploración del material de experiencia no previamente conocido que constituye su objeto. El conocimiento más o menos pleno del objeto del poema supone la existencia más o menos plena del poema en cuestión. De ahí que el proceso de la creación poética sea un movimiento de indagación y tanteo en el que la identificación de cada nuevo elemento modifica a los demás o los elimina, porque todo poema es un conocimiento “haciéndose”». En Las palabras de la tribu. Madrid: Siglo XXI de España editores, S. A., 1971.

Por último, las palabras pueden ser utilizadas, escritas, dichas, pero pueden también ser omitidas. [...] De todos modos, las palabras no son más que convenciones, sujetas a contextos sociales específicos y propensas a falsas retóricas. Pero, ¿acaso es posible su omisión en la escritura? «No se trata, entonces, de juntar palabras sino significados», dice Sylvestre. Pero esos significados, ¿no son también convencionales y manipuladores? En última instancia habría que superar la Literatura, en el sentido que propone Barthes, mediante una escritura neutra y descargar una vez más la responsabilidad del acto literario en el lector, verdadero intérprete de la ausencia (Barthes, Roland: EL grado cero de la escritura. Buenos Aires: Siglo XXI de Argentina Editores S.A., 1973, pp. 78‑79).”

[Lapuerta, Paloma: „La poesía de Santiago Sylvester“. En: El Extramundi y Los papeles de Iria Flavia. Año VI, Núm. XXIII, Otoño MM, p. 15 sig.]

“Es manifiesto que hablamos y usamos las palabras sin parar mientes en ellas como signos que nos permiten ocuparnos de las cosas. Sólo en casos excepcionales, cuando hemos equivocado la palabra, o cuando ésta no entra en juego oportunamente (cuando no damos con la palabra que conviene utilizar en un momento determinado), cuando utilizamos un idioma que no nos es familiar o cuando operamos como filólogos, la palabra se deja ver. De lo contrario, en la práctica normal del lenguaje, las palabras disimulan discretamente su presencia como signos lingüísticos, se hacen transparentes o translúcidas para dejar paso a la presencia del objeto o de la situación hablada. Heidegger (Ser y tiempo § 17) ya hizo notar la diferencia que media entre el uso de una palabra y el de una señal de tráfico: cuando miramos un semáforo que nos deja paso libre con su luz verde, la presencia de este signo no se disimula en ningún momento a sí misma; el conductor debe atenderlo claramente como tal señal que, evidentemente, no se confunde en ningún momento con la acción de pasar, aunque la haga posible. Para el buen conductor las señales de tráfico no pueden pasar desapercibidas, sino que deben destacarse como señales en medio de las calles y de los vehículos que por ellas transitan. En cambio, un orador no tiene por qué tener presentes las palabras que usa como un signo diferenciable de aquello que expone. Su habilidad se manifiesta más bien por el hecho de que su atención se vuelca plenamente sobre los temas de que habla, olvidando la existencia de las palabras salvo en los casos excepcionales en que busca algún vocablo o giro que tengan una especial eficacia.

Con todo esto, apelando a la trascendentalidad y la transparencia del lenguaje, estamos intentando plantear nuestra presunción de que no es posible estudiar el lenguaje prescindiendo del análisis de las situaciones objetivas habladas. Nuestra insistencia podría ser injustificada si no hubiera mediado la tendencia a centrar la Filosofía del lenguaje en el análisis de las palabras y del uso de que ellas hacemos en la medida en que es posible detectarlo por un mero examen de sus enlaces sintácticos. El «nominalismo» es un fenómeno lo suficientemente extendido entre los círculos semánticos contemporáneos como para dar por bueno sin más que el objeto debe quedar incluido en el examen de lo que sea el lenguaje. Todo esto nos compromete en la tarea de intentar superar de alguna manera la crisis de la teoría de la objetividad que ha cundido entre las filosofías de nuestro siglo. [...] Con todo esto estamos entrando en el problema de la referencia objetiva del lenguaje. [...] Evidentemente el estudio de la referencia objetiva por parte de los autores de comienzo del siglo deparó unas dificultades que indujeron a su eliminación. [...] Al mismo tiempo podremos atender a otro de los componentes clásicos del asunto, los contenidos mentales que, bajo el título de «sentido» o «significación», han venido a reemplazar a las ideas o conceptos. Pues la dilucidación de lo que sea el vínculo referencial que une a las palabras con el objeto se ha visto seducida con frecuencia por la hipótesis de que aquéllas son expresivas precisamente por albergar algo que reprodujese mentalmente el objeto referido. Es posible que sólo podamos abordar con éxito el tema de la referencia cuando nos hayamos desembarazado de los enredos que depare la presunta existencia del sentido o de la significación.”

[Montero, Fernando: Objetos y palabras. Valencia: F. Torres, 1976, p. 39-43]

Idealismo semántico

„Si la significación o el sentido no son contenidos mentales poseedores de una especial consistencia que acompañan a las palabras, ¿se reduce a éstas mismas? ¿Son sólo palabras? Pero, si el sentido es «el modo de darse» [Frege] del objeto, ¿esa presencia objetiva ha de ser identificada con las palabras que constituyen la expresión? Es decir, hasta aquí disponíamos de un triángulo con los vértices bien marcados [ver: Semantisches Dreieck]: palabras, significaciones y objetos. Pero se nos ha esfumado el vértice de en medio, las significaciones. Por tanto, la significación se ha convertido, de una parte, en el uso de las palabras y, de otra, en el modo de darse de los objetos, en la presencia de los diversos aspectos objetivos. ¿Quiere decir esto que esa presencia de los objetos hablados debe identificarse con el uso de las palabras? Radicalizando la fórmula, ¿son las palabras «modos de darse» de los objetos? ¿Son la presencia de los objetos hablados? ¿Están constituidas las palabras de objetos? Pues, en definitiva, no sabemos de más objetos que aquellos de que hablamos. ¿Es el lenguaje lo que constituye la objetividad de las cosas de que hablamos y, en general, de todas las que conocemos o pensamos?

Lo que con ello parece que se nos viene encima es un nuevo idealismo semántico, sólo que de talante nominalista. Y con ello nos amenaza un verbalismo similar al que hemos reprochado a la Filosofía del lenguaje contemporánea. [...] No se trataría de que los objetos fuesen asunto extralingüístico. Lo que ocurriría sería más bien que no habría nada más que estudiar que esas palabras que constituirían la misma presencia de los objetos. El esse percipi de Berkeley se habría trocado en un esse dici. [...]

Consideremos lo que replicaría quien se sintiese ofendido ante la tesis de que los objetos son lo que se dice de ellos (o que las palabras en uso son los objetos hablados); poniendo de manifiesto las deficiencias de su réplica podremos precisar el alcance de nuestra tesis.

Pues bien, es de prever que quien rechace la equiparación entre las palabras y los objetos llame la atención sobre el hecho de que aquéllas son sólo signos de que dispone el hombre, que improvisa cuando necesita, que manipula con cierta libertad. La denotación o la referencia son posibles porque palabras y objetos son distintos, aunque aquéllas apunten a los segundos. Es la misma diferencia que hay entre un cartel y aquello que anuncia. Pues evidentemente quien se apodera de un cartel no está adueñándose ipso facto del objeto anunciado.

Sin embargo, es de temer que estas consideraciones envuelven un defecto inicial que vicia toda su argumentación. Se trata de que el lingüista o el filósofo del lenguaje que arguye de esta manera (y suelen hacerlo casi todos, aunque se expresen con más sutileza) están confundiendo lo que han hallado como lenguaje cuando lo someten a sus exámenes morfológicos y sintácticos y lo que es ese mismo lenguaje cuando funciona. Es decir, mientras lo examinan en su laboratorio lingüístico, hacen del lenguaje un objeto de estudio. Pero lo grave es que luego, cuando pretenden tomar en cuenta lo que es ese lenguaje «a lo vivo», cuando está siendo usado espontáneamente, siguen reteniendo su índole de objeto estudiado, tal como fue diseccionado en el laboratorio lingüístico. Y entonces creen encontrarse ante dos objetos: el objeto palabra, con sus caracteres de signo instituido por el hombre, formado por fonemas o por letras escritas, y el objeto referido o denotado que, sea lo que se quiera, aparentemente no es aquel signo, sino lo designado por él.

Con esto se ha repetido en cierta forma (y salvando las distancias) el proceso que llevó a Descartes a la res cogitans. [...] Es lo que le ocurrió a Descartes: habiendo cosificado la conciencia al concebirla como res que piensa, hizo imposible rehacer su proyección sobre el mundo pensado.

Hay que advertir que esta alarma no es arbitraria. Por ejemplo, cuando Austin da cuenta de lo que es su método en «Un alegato en pro de las excusas» dice que las palabras no son hechos como aquello de que hablamos: podemos asirlas cómodamente fuera del mundo, examinando su corrección, para luego volver al mundo, libres ya de los riesgos que entrañaría el uso incorrecto del lenguaje. [...]

Sería interesante examinar las modalidades con que se han presentado esa desvinculación entre lenguaje y objetos en la Semántica del siglo XX. Y, por de pronto, sería alarmante la frecuencia del fenómeno. A veces ha sido reconocido con toda crudeza. Así, ya se mencionó anteriormente a Max Black por su afirmación de que el objeto es asunto extralingüístico. Con más cautela lo reitera Strawson al estimar en su Introducción a la teoría lógica que el significado de una expresión «es el conjunto de convenciones lingüísticas que gobiernan su uso correcto para hacer referencia a algo». La referencia objetiva sólo tiene que ver con el uso que se haga de las oraciones y concierne a su veracidad, pero no a su significación. Otras veces el tema del objeto es omitido discretamente, como si la dinámica del lenguaje sólo tuviera que ver con una actividad que se generase espontáneamente en el sujeto parlante en virtud de unos misteriosos dones innatos, sin tener nada que ver con las cosas. Tal acontece en la lingüística generativa de Katz y Chomsky. [...]

Se podría decir que con todo ello se ha objetivado el lenguaje, creando metalenguajes que versan sobre el lenguaje de objetos como si fuese un nuevo objeto. Pero con ello se ha sacrificado a los auténticos objetos, aquellos sobre los que incide el lenguaje en uno en nuestra vida cotidiana y científica. [...]

Por consiguiente, si nos planteamos de nuevo el problema del nominalismo que nos amenazaba desde el momento en que dábamos por bueno que el lenguaje tiene un sentido que, sin ser un contenido ideal, es el modo de darse de los objetos, hemos de advertir que cualquier intento de resolverlo ha de prescindir de antemano de la perspectiva que considera las palabras como signos que se toman de buenas a primeras aparte de los objetos. Dicho de otra manera: si el filósofo del lenguaje comienza por desvincular la palabra del objeto y la considera con independencia de éste, olvidando que toda palabra en uso es comunicativa de algo, se encontrará incapacitado para reconocer que el lenguaje sea de alguna forma la presencia de los objetos mismos. La consideración de las palabras como signos que no son los objetos y que han sido analizados fuera de lo objetivo no puede tolerar la tesis de que esas mismas palabras constituyan la presencia de los objetos o que sean éstos en su modo de darse. Desde el punto de vista de una interpretación del lenguaje que lo ha depurado de toda contaminación objetiva resulta absurdo que se pretenda reconstruir los objetos por medio de palabras. 

Si nos preguntamos por el valor objetivo del lenguaje y por su contribución a la presencia de los objetos hemos de escapar, por tanto, en primer lugar del artificio del «laboratorio» lingüístico que ha cortado las palabras de su vinculación con los objetos. Haciéndonos eco de la fórmula de Wittgenstein, hemos de indagar la significación de las palabras en su uso genuino. [...]

No estamos proponiendo una verbalización de los objetos, sino más bien una objetivación de las palabras, en el sentido de que éstas sean reconocidas como un ingrediente de la presencia de los objetos. Es decir, comprendemos que la tesis de que el lenguaje es la presencia de los objetos (o que todo objeto se hace presente en forma de lenguaje) sería escandalosa si se mantuviera la idea del lenguaje que se han forjado los teóricos que lo han convertido en una entidad que, por principio, es distinta de cualquier objeto. Como sistema artificial de signos creado por el hombre frente a los objetos, el lenguaje no puede ser interpretado como algo que forma parte de la presencia de esos mismos objetos, so pena de que éstos sean entendidos como un producto de la inventiva humana. Y, ciertamente, no es nuestro propósito convertir lo objetivo en general en un mero revoloteo de palabras generadas por el ingenio humano.”

[Montero, Fernando: Objetos y palabras. Valencia: Fernando Torres, 1976, pp. 89-98]

Axioma

En la investigación lingüística, y en la científica en general, los ‘axiomas’ son proposiciones referidas a principios o generalizaciones sobre los que no hay polémicas o controversia, es decir, son universalmente aceptados por anticipado (hasta que son refutados) porque son evidentes o porque parecen razonables a los demás, y sirven de base para el desarrollo de la teorización, el cual se lleva a cabo por medio de los teoremas. De un ‘axioma’ lo que interesa es su rentabilidad o fecundidad, es decir, la facultad que tenga para ser punto de arranque de muchas deducciones. Por ejemplo, para explicar lo que en semántica se llama referencia, es decir, la alusión al mundo que realizamos cuando hablamos de algo, Searle ha propuesto el siguiente axioma: «Todas las cosas a las que hacemos referencia deben existir», ‘axioma’ que en principio es plausible. Así, Sherlock Holmes existe en el mundo de la ficción; pero este último ‘axioma’, que parece razonable, no es aceptado por todos; Ziff lo rechaza por innecesario, afirmando, en cambio, que tenemos capacidad para referirnos tanto a lo que existe como a lo que no existe, ‘axioma’ que parece más realista y rentable (Adams, 1985: 3-4). Los ‘axiomas’ se interrelacionan por medio de los teoremas y, de esta forma, los axiomas forman parte de una red jerarquizada de interrelaciones. No obstante, hay que tener en cuenta que hoy se ha llegado a poner en duda la existencia de los axiomas, tanto en el ámbito de la física (Heisenberg), de la filosofía (Nietzsche, Heidegger, Whitehead), de la crítica (Derrida, de Man) o de la filosofía del lenguaje (Wittgenstein, 1979: On Certainly).”

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 79]

Referencia, referencial, referente

En las teorías semánticas se llama ‘referencia’ a la relación que se establece entre una expresión nominal y el objeto, real o conceptual, al que alude en una situación concreta de habla. Por ejemplo, si se emite el enunciado «Le mesa de la cocina está sucia», entre el sintagma nominal La mesa de la cocina y la mesa concreta a la que en ese momento se alude (el referente) se establece una relación de ‘referencia’. Tanto por ser propia de expresiones nominales como por su conexión con enunciados vinculados a situaciones específicas se diferencia de la denotación, así como de la significación. La ‘denotación’, al igual que la referencia, es una relación que se entabla entre expresiones y entidades, propiedades o situaciones del mundo externo. Pero hay una importante distinción entre ‘denotación’ y ‘referencia’: esta última, en contraste con la primera, está ligada al contexto de una enunciación concreta. Por ejemplo, la expresión aquella vaca puede utilizarse en el contexto apropiado para hacer referencia a una determinada vaca, esto es, a su referente (Lyons, 1990: 145). Cf designación, adjetivo referencial.”

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 491-492]

«Referencia:

De hecho, la mayor parte de los lógicos y semánticos entienden por ‘referencia’ la relación que existe entre una expresión y el objeto – en amplio sentido – extralingüístico al que desea aludir el hablante en una situación y en un contexto determinado – Lyons 1968, 1977; Bach 1987; Brown y Yale 1993 –. Esta relación ha sido considerada bajo diversas denominaciones, además de ‘referencia’; por ejemplo: ‘referencia pragmática’ (Kripke 1977); ‘referencia actual’ (en el estructuralismo europeo); ‘significado del hablante’ (Grice 1975); ‘designación’ (Coseriu 1977); ‘denotación’ (Gutiérrez Ordóñez 1992)... La ‘referencia’ se distingue de la ‘significación’, relación cuyo término se denomina comúnmente ‘significado’ (Coseriu 1977): contenido de un signo que viene determinado por el sistema de relaciones con los demás signos de la lengua, independientemente del contexto y de la situación; el significatum, que es un objeto mental, de naturaleza conceptual, ha recibido también distintas denominaciones: ‘sentido’ (Lyons); ‘referencia semántica’ (Kripke); ‘referencia virtual’ (en el estructuralismo europeo); ‘significado de las palabras’ (Grice); ‘intensión’ (Carnap 1966)... (Por otra parte, ‘referencia’ y ‘significación’ se han diferenciado de ‘denotación’ (Lyons 1977); relación entre los lexemas y las entidades exteriores al sistema lingüístico (‘designación de lengua’, para Coseriu 1977; ‘designación’, para Gutiérrez Ordóñez 1992; ‘extensión’, para otros autores...). En general, seguimos la terminología y concepción de Lyons en lo que respecta a la ‘referencia’ y ‘denotación’, pero empleamos ‘significado’ con la interpretación común equivalente a ‘intensión’, y, ocasionalmente, ‘referencia semántica’. [...]

Habría que considerar, en lo que respecta a las expresiones ‘débilmente’ referenciales de las oraciones identificativas, que no son propiamente referenciales; contienen ‘significado’, no ‘referente’; ahora bien, el sintagma nominal el director de la empresa no es un tipo ‘abstracto’ de expresión, con un significado léxico coponencial, sino una clase de expresión descriptiva cuyo valor significativo se delimita contextualmente en una situación específica. Por la presencia obligatoria del determinante en tales sintagmas descriptivos, puede decirse que son expresiones ‘débilmente’ referenciales.»

[Fernández Leborans, María Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, § 37.3.1, n. 25 y 27]

«Se dice que una expresión es referencial o, de modo más preciso, se usa referencialmente, cuando se refiere a un ente o entidad con implicación existencial, esto es, cuya existencia en el universo de discurso supone y es independiente del valor de verdad del predicado oracional (Guéron 1984: 153). Ocasionalmente, el sujeto de una oración copulativa de caracterización puede ser no referencial, sino atributivo – en términos de Donnellan 1966 –, es decir, empleado intensionalmente; así, una oración como la siguiente: El autor de tales declaraciones es un insensato es ambigua en lo que respecta a la interpretación del sintagma nominal precopular (descártese aquí la lectura especificativa, plenamente referencial, que podría ser asignada al sintagma nominal poscopular, y piénsese sólo en su interpretación como atributo valorativo o estimativo): puede ser interpretado referencialmente, si alude a un individuo determinado, o atributivamente, cuando importa por su intensión (“alguien, cualquiera que sea, en cuanto autor de tales declaraciones”). Ahora bien, sería más adecuado considerar que, aun en este último caso, el sintagma nominal precopular es, de algún modo, referencial débilmente o virtualmente, si se quiere; el uso propiamente intensional es claro, por ejemplo, en oraciones copulativas especificativas, como El autor de tales declaraciones es Juan, donde el sintagma nominal en cuestión sólo puede interpretarse como expresión descriptiva – sintagma nominal de propiedad – (“la persona que tiene la propiedad de ser el autor de tales declaraciones es Juan”. Cf. #”alguien, cualquiera que sea, en cuanto autor ... es Juan”).»

[Fernández Leborans, María Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, § 27.2.3, p. 2378]

«Referencia:

La ‘fuerza’ referencial de una expresión se determina por su capacidad para aludir singularmente a un objeto o entidad extralingüísticos en una situación o contexto dados. La ‘debilidad’ referencial de una expresión se asocia con su capacidad para describir un objeto, es decir, para significar objetos intensionales; la dotación de contenido descriptivo de una expresión, aminora o debilita su capacidad referencial.

La medida de la ‘fuerza’ o ‘carga referencial’ de las categorías nominales se puede estimar en función de la siguiente escala de referencialidad (en sentido decreciente)): expresiones deícticas y pronombres personales > nombres propios > sintagmas nominales definidos > sintagmas nominales indefinidos específicos > sintagmas nominales indefinidos inespecíficos y genéricos > sintagmas nominales sin determinación (y sintagmas nominales de propiedad). Los extremos opuestos de la escala son univalentes: las expresiones deícticas (de déixis ad oculos) y los pronombres personales (yo, tú, independientemente de su uso atributivo excepcional en alguna construcción como la ya mencionada Si yo fuese tú) son exclusivamente referenciales, y los sintagmas de propiedad, así como los sintagmas nominales sin determinación (ØN), no pueden ser referenciales nunca. Las demás categorías de la escala son ambivalentes; según el contexto y la intención del hablante en una situación determinada, serán referenciales o atributivos. Así, un SN definido como el hombre de mi vida es referencial en la oración El hombre de mi vida es abogado de oficio y atributivo en la oración Antonio es el hombre de mi vida.

En la primera oración, el sintagma nominal precopular refiere a un individuo determinado, como lo haría un nombre propio; por el contrario, en la segunda, el mismo sintagma situado en posición poscopular, es una expresión de propiedad.»

[Fernández Leborans, María Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, § 37.3.1, p. 2384]

«Referencia

Referencia es el mecanismo mediante el que el hablante alude a algún elemento mencionado en el texto o dentro de la situación comunicativa de que se trate. Hay dos tipos de referencia: la situacional y la textual o discursiva mediante el procedimiento de la anáfora.»

[Sánchez Lobato, Jesús: Saber escribir. Madrid: Santillana, 2006, p. 511]

«Sentido

Es también en el hablar, y sobre todo en lo que hemos denominado intervenciones, donde se produce el sentido. La creación del sentido, desde nuestro punto de vista, no puede ser concebida sino como la acumulación, por parte del hablante, de marcas semánticas no referenciales y no contradictorias como determinadoras de una o varias variables en un proceso libre y voluntario. Llamamos sentido, pues, en contrate frontal con lo que parece afirmar Coseriu, al producto de la actividad del hablante mediante la cual éste puede unir mentalmente unidades con significados lingüísticos no incompatibles –y, por tanto, sabe de antemano si la unión es posible–, unidades que el hablante tiene almacenadas en su diccionario interiorizado, mientras por referencia se entiende el producto de la actividad del mismo mediante la cual éste relaciona una unidad de su diccionario, que ya tiene un significado, o una cadena de elementos que ya tiene un sentido con algo exterior al acto de hablar, es decir, con lo dicho ya, y, por dicho, ya conocido por él y su interlocutor, o con lo que, sin haberse mentado previamente, es conocido por ambos, ya sea porque el hablante se refiera a una clase entera de objetos, ya sea porque el conjunto de los elementos es conocido por ambos o previamente –de forma real– o por deixis. Una unidad lingüística como tal –unidad fuera de toco contexto y situación– no tiene ni puede tener referencia ni tampoco la puede tener una cadena posible de unidades léxicas que tenga sólo sentido. Donde se da la referencia propiamente es en el acto de hablar. Por otra parte, si sentido es acumulación de marcas semánticas de dos o más unidades, de aquí se infiere que una unidad lingüística no puede ni siquiera tener sentido potencial, ya que el sentido no es sino resultado de una acumulación no contradictoria de marcas semánticas no referenciales por parte del hablante en el acto de hablar.»

[Báez San José, Valerio: “Una teoría desde el hablar a las lenguas para la comparación lingüística de las unidades significativas”. En: Wotjak, Gerd / Cuartero Oral, Juan (eds.): Entre semántica léxica, teorías del léxico y sintaxis. Frankfurt a. M.: Peter Lang, 2005, 308 Anm. 21]

«Idea, significado, referencia

O. Jespersen afirma que hay que distinguir entre categorías sintácticas –dependen de la forma– y categorías nocionales –dependen del significado–, ya que la misma idea se puede expresar de forma activa o de forma pasiva:

A precedes B = A is followed by B.

El término “idea” es aquí bastante ambiguo y, por tanto, discutible. Si lo entendemos como realidad extralingüística, la afirmación de O. Jespersen es acertada en todos los sentidos. Ahora bien, si se identifica “idea” con “significado”, las dos expresiones tienen contenidos lingüísticos distintos.

En este sentido habría que decir con E. Coseriu (1977: 131) que las relaciones entre el signo lingüístico y el referente –designativas– no entran en el plano funcional de una lengua, donde juegan su papel las relaciones significativas –entre los signos lingüísticos–, por lo cual, aunque la forma activa y la pasiva pueden expresar la misma realidad nocional, no podemos decir que la forma activa y la pasiva signifiquen lo mismo.

No estamos de acuerdo, siguiente a E. Coseriu (1977: 187-188), en que las construcciones activas tengan el mismo sentido (entiéndase que M. Seco no distingue como lo hace E. Coseriu entre significado lingüístico y sentido textual) que las pasivas, pues habría que distinguir, en principio, entre contenido lingüístico y objeto de referencia extralingüístico, distinción que hacían ya los estoicos y también los escolásticos (conceptus / res), W. von Humboldt la conoce como distinción entre “forma lingüística interior” y “objeto”. “La misma distinción la encontramos en Husserl con los célebres ejemplos

el vencedor de Jena,

el vencido de Waterloo,

en los que el mismo “objeto” se designa por medio de significados opuestos”.»

[Espinosa, Jacinto: Estructuras sintácticas transitivas e intransitivas en español. Cádiz: Universidad de Cádiz, 1997, p. 61 n. 101-102 y 104]

«Considero que una frase nominal es referencial cuando aluda a una entidad individual específica o a un grupo de entidades individuales específicas que pertenecen al mundo real o a un mundo imaginario (Kuroda 1972:165). Considero, en cambio, que una frase nominal es arreferencial cuando hace alusión a una idea abstracta, a entidades genéricas o a elementos que, más que participantes, expresan junto con el verbo una predicación (están incorporados en el verbo).»

[Fernández, Susana S.: La voz pasiva en español: un análisis discursivo. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2007, p. 154]

«Referente

Aquello a lo que remite una expresión lingüística en la realidad extralingüística (el objeto, la situación, etc.).

Referencia

Relación que se establece entre una expresión lingüística y su referente.»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 94]