PRÄDIKATIVUM

Predicativo

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Attribut / Nominales Prädikat / Prädikatsnomen / Prädikat / Nukleus / Kopulative Verben / Oraciones copulativas

 

Das Prädikativum ist ebenfalls ein nicht-finiter, jedoch nicht zum Verb gehörender Teil des Prädikats. Je nachdem, ob es sich auf das Subjekt oder auf das Objekt bezieht, spricht man von einem Subjektsprädikativum (Hans ist ein unverbesserlicher Optimist) oder von einem Objektsprädikativum (Er nennt sie öffentlich eine Leuchte der Wissenschaft).

Das Subjektsprädikativum tritt nach dem Verb sein oder nach anderen Kopulaverben wie bleiben, werden, heißen auf. Eine traditionelle Bezeichnung dafür ist Prädikatsnomen; dabei ist der Begriff „Nomen“ nicht auf das Substantiv beschränkt, sondern fasst auch das Adjektiv. Der Duden (1984: 574), der den Begriff des Prädikativums nicht kennt, spricht beim Substantiv und beim flektierten Adjektiv (wie es in Dieser Irrtum war ein sehr folgenschwerer vorliegt) von einem Gleichsetzungsnominativ. Nach Duden (1984: 615) ist der Gleichsetzungsnominativ nicht Teil des Prädikats, sondern bildet zusammen mit dem Prädikat den so genannten Prädikatsverband.1 Das Prädikat auf die Kopula zu beschränken ist eine unglückliche Entscheidung. [...] Es wäre widersprüchlich, einem Satz vom Typ Der Baum grünt ein Prädikat zuzusprechen, einem Satz Der Baum (ist) grün aber nicht. Es ist daher im allgemeinen üblich, das Prädikativum als Teil des Prädikats aufzufassen.2

Das Objektsprädikativum (z. B. Sie nennt ihn einen Bücherwurm) bezieht sich auf das Akkusativobjekt und ist ebenfalls ein nichtverbaler Prädikatsteil. Er kann nur nach den Verben des Nennens (jemanden etwas nennen, heißen, schelten usw.) auftreten und wird auch als Gleichsetzungsakkusativ bezeichnet. Nach Helbig/Buscha steht das Objektsprädikativum auch nach den Verben finden und halten für. Diese beiden Verben gehören zwar semantisch in dieselbe Gruppe, stellen aber insofern Sonderfälle dar, als finden mit Adjektiven verbunden wird (vgl. *Ich finde ihn einen Trottel, aber: Ich finde ihn trottelig) und halten für eine präpositionale Rektion aufweist.

Das Objektprädikativum unterscheidet sich vom „prädikativen Attribut zum Objekt“ (wie in Sie fand ihren Kollegen betrunken vor), das bei anderen als den genannten Verben auftritt und keine Gleichsetzung ausdrückt.3  Das Objektprädikativum kann als Adjektiv (Der Wolf findet die Schweinchen entzückend), als Substantiv (Donald nennt Dagobert einen alten Geizhals), und zuweilen auch als Adverbial (Sie findet ihn ganz in Ordnung) gebildet werden.“

[Hentschel, E. und Weydt, H.: Handbuch der deutschen Grammatik. Berlin: W. de Gruyter, ²1994, S. 310-312]

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1    Der Prädikatsverband ist im Duden (1984: 604) die Einheit, die vom Prädikat und seinen Ergänzungen gebildet wird.

2   „Zum Prädikat rechnet man herkömmlicherweise auch das ‘Prädikatsnomen’“ (Erben 1980: 315 Anm.). „Das Prädikativ (...) wird meist als nicht-finiter und nicht-verbaler Teil des Prädikats aufgefasst...“ (Helbig/Buscha 1986: 539).

3   Der Begriff „Objektsprädikativum“ sollte auch nicht mit dem ähnlich klingenden Begriff „Objekt zum Prädikativum“ verwechselt werden. Das „Objekt zum Prädikativum“ (Helbig/Buscha 1984: 584), bei uns als „Objekt zweiten Grades“ bezeichnet, ist ein von einem prädikativen Adjektiv abhängiges Objekt (z. B. hängt von dem Adjektiv bewusst in Er war sich seiner unangenehmen Lage bewusst ein Genetivobjekt ab).

Prädikativ [engl. predicative complement / adjunct].

Nominaler Prädikatsteil, der im Dt. zusammen mit den bedeutungsschwachen kopulativen Verben (sein, werden, bleiben, scheinen, heißen) das Prädikat des Satzes bildet. Je nach kategorialer Füllung des Prädikats wird unterschieden zwischen:

(a)  Prädikatsnominativ (auch: Prädikatsnomen, Gleichsetzungsnominativ): Er ist mein Freund;

(b)  Prädikatsakkusativ: Sie schalt ihn einen Angeber;

(c) Prädikatsadjektiv: Es wird dunkel.

(d)  Prädikativsatz: Womit wir nicht gerechnet hatte, war, dass er uns so leichtfertig im Stich lassen würde.

Je nach der syntaktisch-semantischen Beziehung wird unterschieden zwischen

(e)  Subjektprädikativ: Philip ist Schüler und

(f)   Objektsprädikativ: Wir halten sie für eine begabte Wissenschaftlerin.

[Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart: Kröner, ²1990, S. 597]

„Wir sehen im Prädikativ(um) (zuweilen auch Prädikatsnomen genannt) einen Prädikatsteil, der zusammen mit sein, werden, scheinen, bleiben, heißen oder mit Verben des Nennens das Prädikat im Satz bildet. Je nach der Form des Prädikativs können wir vom Prädikatsnominativ, Prädikatsakkusativ, Prädikatsadjektiv, Prädikatsadverb, Prädikativsatz, je nach seiner syntaktisch-semantischen Beziehung vom Subjektsprädikativ und Objektsprädikativ sprechen.

Im Unterschied zu den Objekten bezieht sich die Bedeutung des Prädikativs nicht auf das Verb, sondern auf das Subjekt oder Objekt des Satzes. [...] Merke: Wenn sein die Bedeutung existieren, leben, wohnen, bestehen aus hat, ist die dabeistehende nähere Bestimmung nicht Prädikativ, sondern Adverbialergänzung. [...]

Besonderheiten: Vom Prädikativ als Valenzträger des Satzes ist das prädikative Attribut zu unterscheiden. Das prädikative Attribut steht bei vollbedeutenden Verben, es kann ohne Änderung der Verbbedeutung weggelassen werden oder als Attribut zum Subjekt oder Objekt des Satzes treten oder in einen Nebensatz ausgegliedert werden:

Eine bauchige Flasche lag leer am Boden  (= eine leere Flasche, Attribut)

In einem anderen Raum standen die Kisten gestapelt (= die gestapelten Kisten, Attribut)

Prädikativ und prädikatives Attribut bezeichnen immer Merkmale derjenigen Erscheinungen, die vom Subjekt oder Objekt des Satzes bezeichnet werden, Modalbestimmungen drücken dagegen Merkmale der Prozesse aus, die vom Verb im Satz bezeichnet werden. Man muss also unterscheiden:

Ich liebe den Kaffee heiß  (= heißer Kaffee, prädikatives Attribut)

Er liebt das Mädchen heiß (= heißes Lieben  bzw. heiße Liebe, Modalbestimmung).“

[Jung, Walter: Grammatik der deutschen Sprache. Mannheim: Bibl. Inst., 101990, S. 68-71]

Mit Prädikat wird oft auch das finite Verb selbst bezeichnet und mit Prädikativ die Ergänzung des Verbs bzw. das Adjektiv als Teil des Prädikats. 

ist-Prädikation: ein Prädikat, das mit dem Verb sein sowie mit einigen anderen Verben gebildet wird, z. B. werden, bleiben, scheinen, gelegentlich auch heißen. Beispiele:

Die Strase ist nass.

Es wird spät.

Herr Müller bleibt unser Deutschlehrer.

Das Auto scheint ein Wrack.

Die notwendigen Ergänzungen, nominalen Satzglieder (Satzglieder, die ein Hauptwort enthalten) und Adjektive in ist-Prädikationen nennen wir Prädikative. In manchen Grammatiken werden die Prädikative auch Prädikatsnomen genannt.“  

[Bünting, K.-D. / Eichler, W.: Grammatik-Lexikon. Frankfurt a.M.: scriptor, 1989, S. 72]

"Prädikatives Attribut: Unter einem prädikativen Attribut (oder sekundären Prädikat) versteht man eine freie Merkmalsangabe zum Subjekt oder Objekt des Satzes. Das vom prädikativen Attribut ausgedrückte Merkmal ist nicht dauernd vorhanden, sondern nur während des Zeitraums des vom Verb ausgesagten Geschehens:

Büchner starb jung

>

Prädikatives Attribut zum Subjekt

Ich trinke den Kaffee schwarz

>

Prädikatives Attribut zum Objekt

Im Unterschied zum Attribut ist das prädikative Attribut (sekundäre Prädikat) ein Stellungsglied, ein im Satz permutierbares Segment, und bezeichnet kein dauerndes, sondern ein zeitlich begrenzt gültiges Merkmal. Im Unterschied zur Modalbestimmung bezeichnet es kein Merkmal des Geschehens oder Seins, das das Prädikat ausdrückt, sondern das Merkmal eines Gegenstandes oder Lebewesens, das vom Subjekt oder Objekt des Satzes benannt wird. Im Unterschied zum Prädikativ ist es nicht Valenzträger und nicht obligatorische Konstituente des Prädikats, sondern kann weggelassen oder in einen zweiten Satz [Biprädikation] ausgegliedert werden:

Ich trinke den Kaffee schwarz  ð  Ich trinke Kaffee  + Der Kaffee ist schwarz.

[Sommerfeldt, K.-E. / Starke, G.: Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Leipzig: VEB, 1988, S. 260-261]  

El predicativo es modificador bivalente: modifica al verbo y a un sustantivo.

Lázaro sonrió comprensivo                            

El adjetivo comprensivo modifica el verbo, pero también se refiere al sujeto, como lo indica la concordancia. Se trata de un predicativo subjetivo.

Mi corazón latía atónito y disperso.

La curiosidad volvía mudos a los mirones. Le tenía yo fascinado.

En los ejemplos anteriores el predicativo es adjetivo. Puede ser también sustantivo.

Parecía un Buda apaleado. / Os consideráis ya marido y mujer.

Entre los verbos que se construyen con predicativo subjetivo no omisible [nicht tilgbar] están:

parecer, semejar, quedar, permanecer, hallarse

volverse, tornarse, hacerse, ponerse

Los verbos ser y estar pertenecen también a este grupo. Ser admite adjetivos (que desde el punto de vista del significado atribuyen una cualificación al sujeto) y sustantivos (que indican una clasificación en la que se incluye al sujeto). Estar se construye solamente con adjetivos. El verbo ser indica la cualificación como propia del sujeto; estar la señala como adquirida.“  

[Kovacci, Ofelia: El comentario gramatical. Teoría y práctica I. Madrid: Arco / Libros, 1990, p. 76]

Predicativo: Construcción que, a través de la declinación o el orden, convierte un elemento en el predicado de un sujeto. Ver: atributivo.

[Cardona, Giordio Raimondo: Diccionario de lingüística. Barcelona: Ariel, 1991, p. 223]

«Predicado nominal y predicado verbal

En las oraciones bimembres puede haber dos clases de predicados: nominal y verbal.

El primero posee la siguiente estructura: un verbo copulativo (ser o estar) y un complemento predicativo (en otras gramáticas se le denomina atributo) formado esencialmente por un sustantivo o adjetivo que es el núcleo o base (semántica) del predicado:

Los caballos de carreras

son

veloces

Tu padre

es

un buen médico

Las niñas

estaban

contentas

sujeto

verbo copulativo

predicado (atributo)

predicado nominal

 

En las oraciones de predicado verbal, el verbo es el núcleo o palabra esencial del predicado:

 

Ernesto

compró

el periódico

El pájaro

volaba

muy alto

sujeto

núcleo

complemento

predicado verbal

 

Oraciones con verbo copulativo

Son las oraciones de predicado nominal. Estas oraciones expresan cualidades del sujeto, es decir conceptos adjetivos que pueden designarse por alguno de los siguientes medios:

a)      un adjetivo léxico: La torre es alta.

b)      Un sustantivo, pensado como un conjunto de cualidades: Mi amigo es albañil (posee las cualidades de un albañil).

c)       Una frase equivalente a un adjetivo: Mi amigo es de Córdoba (= cordobés).

d)      Un adverbio adjetivado: La gente es así.

e)      Un pronombre: Mi casa es aquélla.

f)        Cualquier palabra o frase de valor nominal: Todo esto es perder el tiempo,

Es tan estrecha la relación entre sujeto y complemento predicativo que ambos conciertan en género y número: Este libro es caro; Esta revista es cara.

Los verbos ser y estar (otras gramáticas añaden parecer) se denominan copulativos, porque su función se limita a unir el sujeto y el predicado como una mera cópula o unión (han perdido su significado originario y se ha convertido sólo en nexos). Sin embargo poseen su significado gramatical y expresan modo, tiempo y aspecto como todos los verbos.

A veces no se expresa el verbo copulativo, por no estar presente en la mente del que habla, o por estar elíptico o sobreentendido:

¡Hermoso caballo!

Normalmente se suprime en refranes:

Perro ladrador, poco mordedor,

y en oraciones interrogativas o exclamativas en las cuales el sentimiento predomina sobre la idea de tiempo:

¡Qué tonto!

¿Tú militar?

Ser y estar como verbos copulativos

Cuando el complemento predicativo es un sustantivo, pronombre o infinitivo se emplea siempre ser.

Los adjetivos calificativos pueden construirse, en general, con ser o con estar.

Cuando pensamos la cualidad como una cambio, real o posible, que sobreviene al sujeto, se usa estar:

Este hombre está borracho

(no es lo mismo decir es un borracho).

Dicho con otras palabras, la cualidad que se predica con estar va inserta en unas circunstancias de lugar, tiempo, acción, etc., mientras que con ser la sentimos como independiente de toda circunstancia. [...]

Ser y estar como verbos predicativos y auxiliares

Además de su uso como copulativos, ambos verbos pueden funcionar como núcleos verbales de oraciones predicativas, con significado propio:

a)      Ser recobra su significado primitivo de existir, ocurrir, suceder en algunas oraciones: Eso será si yo quiero; Sea lo que sea, ya lo veremos; Es que no quiero ir; Es que no tengo tiempo, con lo que se indica réplica o contrariedad.

b)      Estar significa comúnmente permanencia, situación o posición local: No está en el pueblo; SU casa está en las afueras. Este significado se aplica también al tiempo: ¿A cuánto estamos del mes?

Ser y estar también pueden funcionar como auxiliares en la formación de la voz pasiva: Los árboles habían sido talados ya; La paz estará firmara en breve.

Complemento predicativo con otros verbos

Otros verbos, además de los copulativos ser y estar, pueden funcionar de nexo o cópula entre el sujeto y el complemento predicativo:

El partido resultó aburrido,

en esta oración aburrido enuncia una cualidad del partido, pero al mismo tiempo significa conjuntamente una modificación adverbial del verbo resultó.

Esta construcción es frecuente con verbos de estado, de situación, de movimiento, de apariencia y de otras significaciones:

Marta se encuentra desganada;

Los ciclistas corrían contentos;

Esta niña parece lista;

Esta corbata me resulta cara.

Las oraciones construidas con estos verbos (denominados semipredicativos o semicopulativos) tienen en común con ser y estar la concordancia del adjetivo en función de complemento predicativo con el sujeto:

El niño duerme tranquilo;

La niña duerme tranquila.

Por el contrario, se diferencian de las estrictamente copulativas en que el núcleo de la predicación recae en el verbo

[Onieva Morales, Juan Luis: La gramática de la Real Academia Española (Resumida y aclarada). Madrid: Playor, 1993, p. 210-212]

«Denominamos ‘complementos predicativos’ a aquellos constituyentes que modifican simultáneamente al predicado verbal y a aun sintagma nominal de la misma oración (típicamente, al sujeto y al objeto directo sintáctico), con cuyo núcleo concuerdan en género y número.

Seguimos a la RAE en esta denominación de ‘complementos predicativos; la RAE (1973: § 3.3.5) se refiere escuetamente, en efecto, al “adjetivo que enuncia una cualidad o estado del sujeto, pero significa conjuntamente una modificación adverbial del verbo”. Alcina y Blecua (1975: §§ 7.3.1 y 7.9.2) los llaman “predicativos”, “predicatoidos” o “predicados secundarios”; similar decisión terminológica toma Porroche Ballesteros (1990: 30) que usa también “complementos predicativos”. Es frecuente, sin embargo, referirse a estas construcciones como “atributos” del sujeto, del objeto o de otros complementos (Gutiérrez Ordóñez 1986:, Alarcos 1994). Esta denominación empero (aunque los autores que la emplean hagan las debidas distinciones), equipara de hecho estas formas a los predicados de las oraciones copulativas, pese a que entre ellos hay algunas diferencias. [...] Sobejano (1956: 109) emplea para ellos las dos denominaciones dependiendo de su función: ‘adjetivo predicativo (predicado de complemento)’ y ‘adjetivo atributivo-adverbial’. Navas Ruiz (1977: § 3.2) los considera “semiatributos”. Si consideramos la terminología acuñada por la gramática generativa, la noción de ‘complemento predicativo adjunto’ puede parecer extraña, porque allí se identifica ‘complemento’ con constituyente semánticamente seleccionaro y regido por un núcleo léxico, y se reserva la noción de ‘adjunto’ para los no seleccionados. Ha de quedar claro que en la conceptualización que aquí utilizamos, complemento predicativo es un término descriptivo, tomado de una larga tradición, y que los predicativos pueden ser obligatorios u opcionales.»

[Demonte, Violeta: “La predicación: Los complementos predicativos”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, p. 2463: § 38.1.1]

«El predicativo:

En la oración Aquella chica era guapa, el predicado es era guapa, y el núcleo de este predicado es el verbo era. ¿Qué es el resto del predicado: guapa? Guapa es una palabra que pertenece a la categoría de los adjetivos; en efecto, puede ir normalmente unida al nombre chica: aquella chica guapa, aquella guapa chica. Sin embargo, no funciona aquí como verdadero adjetivo, ya que no va como complemento unido al nombre chica, sino que es un elemento del predicado era guapa. Por otra parte, su naturaleza de adjetivo no ha desaparecido; lo demuestra el que mantenga la concordancia con el nombre, igual que la presenta un complemento (si el sujeto fuese aquellas chicas, el predicado habría de ser eran guapas).

El adjetivo – guapa – que forma parte del predicado y está en concordancia con el núcleo del sujeto – chica – se llama predicativo. El nombre que suelen darle los gramáticos es el de “atributo”. Pero, como esta denominación la emplean otros para designar el adjetivo unido al nombre, es preferible, para evitar toda confusión, el término predicativo, utilizado por varios autores modernos.

Otros ejemplos de predicativos (que se señalan en VERSALITAS) los encontramos en estas oraciones:

El jefe está ENFERMO.

La fiesta resultó muy AGRADABLE.

Los viajeros han llegado HAMBRIENTOS.

Como vemos en el segundo ejemplo, el adjetivo predicativo (agradable) puede ir acompañado de complemento (muy) igual que ocurre con el adjetivo complemento del nombre.

Pero no es sólo el adjetivo el que puede desempeñar la función de predicativo. De la misma manera que puede actuar como complemento de un nombre otro nombre, sin preposición (el médico PINTOR) o con ella (el médico DE NIÑOS), desempeñando con respecto al primero el mismo papel que un adjetivo, también puede ocurrir que haga de predicativo, no un adjetivo, sino un nombre con o sin preposición: Este médico es PINTOR; Este médico es DE NIÑOS

[Seco, Manuel: Gramática esencial del español. Madrid: Espasa-Calpe, ²1989, p. 120]

El pronombre “neutro” como predicativo:

«El término predicativo puede ser un pronombre “neutro”, el cual designa de manera global y vaga una cualidad o suma de cualidades mencionada en un momento anterior por medio de algún adjetivo o sustantivo: ¿Ladrón?, ¿estafador?, yo no soy ESO. El pronombre más frecuente en estos casos es el personal, que toma la misma forma átona que cuando hace de complemento directo:

Si yo soy testarudo, ella LO es más.

Aunque soy español, no LO parezco.

Ayer no estabas cansado, pero hoy sí LO estás.

La forma de estos pronombres no se altera aunque se refieran a un sujeto plural:

Si yo soy testarudo, vosotros LO sois más.

Obsérvese que el uso predicativo de lo es limitado: es corriente con los verbos

ser, estar, parecer,

pero es raro y aun inusitado con otros (no se podría decir, por ejemplo:

-¿Llegaron cansado?

-*Sí, LO llegaron.

[Demonte, Violeta: “La predicación: Los complementos predicativos”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, p. 121]

«Predicado

Constituyente central de la oración con el que se combina el sujeto. Un predicado verbal es aquel cuyo núcleo es un verbo no copulativo

María {cura a las personas enfermas / vive a mi lado}.

En los demás casos, esto es, si el predicado es un nombre, un adjetivo, un sintagma preposicional o un adverbio, se habla de predicados nominales

María es {médico, buena}.»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 90-91]

«Atributo

1. Predicado de naturaleza no verbal que requiere la presencia de un verbo copulativo que aporte los morfemas de tiempo/modo y concordancia correspondientes: La casa está preciosa, Yo soy profesora, Que le digas la verdad es de rigor. (Véase predicado nominal).

2. Algunos autores emplean este término para referirse, además, a los complementos predicativos. (Cf. Complemento predicativo).»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, 55]

«Complemento predicativo

Complemento, generalmente adjetival, que modifica tanto al verbo como al sujeto o al objeto, a modo de un segundo predicado:

El niño duerme tranquillo.

Me devolvió roto el libro

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, 59]

«Predicativo

Complemento que atribuye una propiedad o característica al sujeto o al complemento directo de una oración a través de un verbo con significado léxico pleno, es decir, de un verbo que no es copulativo ni semicopulativo:

Antonio llegó exhausto a su casa.

Encontré muy guapa a tu hermana.

Nombraron portavoz al diputado de más edad.»

[RAE: Diccionario panhispánico de dudas. Madrid: Santillana, 2005, p. 768]

«Complemento predicativo

Complemento de un verbo no copulativo que expresa al mismo tiempo una cualidad de lo designado por el sujeto o por el complemento directo.

El complemento predicativo puede concordar con el sujeto en género y número. En

Le nombraron alcalde,

alcalde” es un complemento predicativo.»

[Real Academia Española: Diccionario del estudiante. Madrid: Santillana, 2005, p. 358]