PRÄDIKATION

Predicación

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Topik vs. Prädikation / Dialektik / Prädikat / Logik / Rhetorik / Topik / Prädikator / Begriff

 

Prädikation (von lat. praedicatio), Anwendung eines allgemeinen Ausdrucks als Prädikat in einem Urteil, Bestimmung des Subjekts oder der Subjekte in einem Urteil. Z.B. »Peter ist Bäcker« und »Peter ist größer als Ole«.“

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 470]

Prädikation:

1. „Vorgang und Ergebnis der Zuordnung von Eigenschaften zu Objekten bzw. Sachverhalten. Durch Prädikation werden Gegenstände spezifiziert hinsichtlich Qualität, Quantität, Raum, Zeit u.a. oder in Beziehung gesetzt zu anderen Gegenständen. Prädikation ist somit die Basis jeglicher Form von Aussagen. Ihre sprachliche Realisierung erfolgt durch Prädikte.

2. In J. R. Searles Sprachakttheorie zusammen mit Referenz Teilakt beim Vollzug eines Sprechaktes (Propositionaler Akt). Während der Sprecher durch den Referenzakt Bezug nimmt auf Objekte und Sachverhalte der realen Welt, spricht er durch den Akt der Prädikation diesen Referenten bestimmte Eigenschaften zu.

3. Beziehung zwischen Subjekt und Prädikat (in der Sprachwissenschaft) bzw. zwischen Argument und Prädikat in der (Formalen) Logik.

4. Topik vs. Prädikation.“ [Bußmann, H., S. 597]

Vg. besonders Topik vs. Prädikation

„Wir verstehen unter Prädikation den Sachverhalt, dass einem Gegenstand eine Eigenschaft zugeschrieben, sowie denjenigen, dass zwischen Gegenständen eine Beziehung ausgesagt wird.“

[Schmidt, F.: Zeichen und Wirklichkeit. Stuttgart, 1966, S. 28]

„H. Seiffert (Einführung in die Wissenschaftstheorie 1. München, ³1971, S. 23 ff.) beschreibt Prädikation als den „Vorgang, einem Gegenstand ein Wort zuzuordnen“ und nennt das dem Gegenstand zugeordnete Wort ‘Prädikator’.“ [Welte, W., Bd. 2, S. 446]

Prädikation. Die Aussage über etwas, das Zuerkennen oder Aberkennen von Merkmalen oder Eigenschaften; die Bestimmung eines Gegenstandes nach Art, Ort, Zeit, Qualität usw. (d. h. nach den Kategorien des Aristoteles); der Sachverhalt, dass bestimmten Gegenständen eine bestimmte Eigenschaft zukommt oder dass zwischen Gegenständen eine bestimmte Relation festgestellt wird. Bei Bloomfield (1933) sind Prädikation „“constructions of two parts“ oder „bipartie favorite sentence-forms“. Schmidt bestimmt den Begriff der Prädikation

logisch

(beliebigen, durch x1, x2, x3 ... zu bezeichnenden Gegenständen kommt irgendeine Eigenschaft F zu und beliebigen x1 ... und y1 ... kommt die Beziehung R zu, wenn F(x) und R(x,y) wahre Aussagen sind),

ontologisch

 (x1 hat die Eigenschaft F, x1 und y1 haben die Beziehung R existentialiter an sich)

und sprachlich

(ein ‘Trägerwort’ ist mit einem ‘Bestimmungswort’ nach grammatischen Regeln derart verbunden, dass mit dem dadurch gebildeten einfachen Satz die Zuschreibung einer Eigenschaft eines Zustandes, eines Vorgangs, einer Tätigkeit an einem Gegenstand ... zur Darstellung kommt [1970, S. 25].

Die Prädikation gehört zu den wichtigsten nicht-additiven semantischen Beziehungen. Schon im kindlichen Zweiwortschatz enthält die Kombination zweier sprachlicher Einheiten mehr Information als die Summe der mit diesen gegebenen Einzelinformationen. [...] Der Prädikation kommt der Status einer Universalie zu, d. h. dass die Prädikation ein Grundzug aller Sprachen ist, wobei es allerdings typologische Unterschiede gibt. Für F. Schmidt ist keine Sprache denkbar, „deren volle Aussagen nicht die zentrale Form der Prädikation hätten“. In den flektierenden Sprachen stützt die Prädikation sich auf Nominalphrasen und Verbalphrasen bzw. Subjekt und Prädikat. Im Japanischen gibt es die Struktur, die Whorf als Aussageform mit zwei Subjektbegriffen bezeichnet (z. B. Japan ist gebirgig ~ Japan - Berg - ‘vielsein’). Beispiele für P.-formen im Suaheli, im Vietnam, Chines., Türkischen usw. gibt F. Schmidt (1966): immer wird durch bestimmte Formkriterien angezeigt, dass zwei Einheiten aufeinander zu beziehen sind. Das System, das die Prädikation einer Sprache regelt, ist die Syntax dieser Sprache.“

[Lewandowski, Th.: Linguistisches Wörterbuch, Bd. 2, S. 506-507]

Die Prädikation:

Die Grundunterscheidung, von der alle Sprachanalyse auszugehen hat, ist die zwischen „Gegenstand“ und „Wort“; wir sprechen mit Wörtern unserer Sprache über Gegenstände.

„Prädikation“ bedeutet nun nichts weiter als: „einem Gegenstand ein Wort zusprechen“. [...] Die für die Prädikation benutzten Wörter werden „Prädikate“ (im logischen, nicht im sprachwissenschaftlichen Sinne) oder (um diese Verwechslung auszuschließen) auch „Prädikatoren“ genannt.“

[Seiffert, H. / Radnitzky, G.(Hg.): Handlexikon zur Wissenschaftstheorie. München: Ehrenwirth, 1989, S. 314f.]

Prädikation, (lat. praedicatio = Bekanntmachung):

Zuteilung von Eigenschaften (accidentia) an Dinge (substantia); Aussage über etwas, Bestimmung einer Substanz im Hinblick auf Seinsart, Stellung im Raum und Zeit, Qualität, Tätigkeit, Zustand, Verhältnis ...; z. B.: Das Rind ist ein Säugetier.- Das Rind ist mager. - Ds Rind gibt Milch. - Das Rind steht auf der Wiese; nicht in Satzform: das magere Rind - Rind auf der Wiese.“ [Ulrich, W., S. 91]

„«Prädikation» wird auf zweifache Weise verwendet: Im einen Fall ist damit lediglich das Prädizieren im engen Sinn gemeint; im zweiten hingegen das Ganze: referieren und prädizieren. Im Unterschied zum Referieren oder Prädizieren als isolierte Tätigkeit bildet die singuläre Prädikation ein abgeschlossenes Ganzes. Wer nur referiert, gibt zwar etwas an, aber er sagt nichts davon aus, und wer nur prädiziert, sagt zwar etwas aus, aber er gibt nicht an, wovon er es aussagt. So wir die Subjekt- und Prädikatsausdrücke als isolierte ergänzungsbedürftig sind, so sind es also auch die Akte, die damit vollzogen werden können. Die Vertreter des semantischen Primats des Satzes meinen deshalb, dass die Tätigkeiten des Referierens und Prädizierens nur aus der umfassenden Tätigkeit des Verwendung von prädikativen Sätzen adäquat verstanden werden können.“

[Runggaldier, Edmund: Analytische Sprachphilosophie. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer, 1990, S. 68]

„Die pragmatischen Funktionen kennzeichnen die Einheiten des Satzes nach ihrem Stellenwert im Diskurskontinuum sowie nach ihrem Stellenwert in der Prädikation. Diese beiden Dimensionen überlagern sich, wenn sie auch nicht immer zur Deckung kommen. Prädizieren heißt Referenten Eigenschaften zuweisen: die Prädikation ist die Grundfunktion von Äußerungen. Die Annahme pragmatischer Funktionen steht in der Tradition der philosophischer Logik, die den Satz definiert als das Urteil über einen Gegenstand. Die komplementären Funktionen von Satzgegenstand und Satzaussage werden in der traditionellen Grammatik identifiziert mit den syntaktischen Funktionen von Subjekt und Prädikat.“

[Schmidt-Riese, R.: Reflexive Oberflächen im Spanischen. ‘Se’ in standardfernen Texten des 16. Jahrhunderts. Tübingen: G. Narr, 1998, S. 10-11]

Predicación:

La operación mediante la cual se le confiere a unsujeto la atribución de cualidad o, lo que es lo mismo, la de afirmar la existencia o actividad de un ente, cosa o idea.“ [Cardona, H., p. 222]

Sintagma y predicación

«Está claro que “el mundo visible” no presupone para nadie “el mundo es visible”. Idiomáticamente, “el mundo visible” es eso que llaman un sintagma nominal, es decir, una unidad semántica que reúne, sumándolos en una representación única, los rasgos de todas las unidades que lo componen; mientras que en “el mundo es sensible” no existe tal representación única, sino, por el contrario, un acto lingüístico de predicación mediante el cual relacionamos contenidos que no consideramos como partes de una representación unitaria: en el sintagma, todas las propiedades semánticas forman una unidad; en la predicación, lo esencial es la no unidad, es decir, el acto que relaciona lo que es previamente diferente.»

[Trujillo, Ramón: “Sobre el uso metafórico de los modos en español”. En: Wotjak (ed.): El verbo español. Aspectos morfosintácticos, sociolingüísticos y lexicogenéticos. Frankfurt am Main: Vervuert, 1996, p. 23]

«Predicación completa y predicación incompleta

Para S. Gili Gaya (1969: 9) las oraciones se clasifican, según la naturaleza del predicado, en atributivas y predicativas. Las primeras son las que enuncian una cualidad del sujeto y cuya palabra esencial en el predicado no es el verbo, mientras que las segundas expresan un fenómeno, una transformación en la que el sujeto participa y el núcleo de su predicado es un verbo. A su vez los verbos pueden ser de predicación completa –por sí solos expresan todo lo que tenemos que decir del sujeto y son el único elemento del predicado, como en

el niño duerme, el perro huyó, escribiré...

o de predicación incompleta, y entonces acompañan al verbo complementos –todos los elementos del predicado que se hallan fuera del verbo– que completan todo lo que queremos decir del sujeto.

Hay que puntualizar, según el mismo autor admite, que con los términos “predicación completa”, “predicación incompleta” se hace referencia a cada caso concreto, y no a la naturaleza del verbo en cuestión, ya que, según la expresión en un determinado momento, un mismo verbo puede llevar complementos o carecer de ellos. Efectivamente esto es cierto en parte, ya que en el dinamismo de la comunicación una expresión determinada puede ver elididos todos o algunos de sus elementos. Sin embargo, esto no impediría que en el sistema de la lengua podamos dividir los verbos en transitivos e intransitivos según exijan o no complementos (lo que él denomina “naturaleza del verbo”). El problema en este caso estriba, según creemos, en no distinguir estrictamente entre lo que la Nueva Escuela de Praga denomina expresión (utterance), signo en el dinamismo del discurso y esquema oracional (sentence pattern).

Los complementos, a veces, según este autor, son indispensables objetivamente para el sentido del verbo, pero ordinariamente la presencia o ausencia de éstos depende de necesidades subjetivas de la expresión, ya que sólo algunos verbos exigen casi siempre complemento por necesidad de su propia significación.

Los complementos del verbo, según su función sintáctica, determinan la acción verbal y pueden ser de tres clases: directos, indirectos y circunstanciales. Los complementos directos expresan la cosa hecha por el verbo y en ellos recae directamente la acción verbal; por su parte, el complemento indirecto “expresa la persona o cosa que recibe daño o provecho de la acción del verbo, o el fin a que dicha acción se dirige” (op. cit.: p. 70); por último, el circunstancial expresa el lugar, modo, tiempo, medio, causa o instrumento de la acción verbal.

Los llamados “complementos” frente al sujeto son determinadores semánticos. Ahora bien, habría que plantearse si realmente son determinadores del verbo (núcleo predicativo) únicamente o de la unidad formada por el sujeto y el verbo. Por otra parte, también es discutible el hecho de que determinen la acción verbal, ya que no todos los verbos expresan acción.»

[Espinosa, Jacinto: Estructuras sintácticas transitivas e intransitivas en español. Cádiz: Universidad de Cádiz, 1997, p. 64-65 n. 111 y 112]

«Predicación:

1.    En uno de los sentidos del término, se denomina ‘predicación’ a la relación que se establece entre el sujeto y el predicado, tanto si éste está constituido por un verbo copulativo como si contiene un núcleo verbal no copulativo. Esta relación de ‘predicación’ implica, en el plano semántico, atribuir las propiedades, acciones o procesos denotados por el predicado a la entidad o entidades representadas por el sujeto. Así, en “Mi perro Raspa es muy simpático”, “Jaime se ha llevado los cuadros”, “Su marido adora el fútbol”, se da una relación de ‘predicación’, en este sentido del término, entre el sujeto (mi perro Raspa, Jaime, mi marido) y el predicado (es muy simpático, se ha levado los cuadros, adora el atletismo); y mediante esa relación se atribuye al sujeto la propiedad (simpático), la acción (se ha llevado los cuadros) o el proceso (adora el fútbol) denotados por el sintagma verbal predicado.

2.    En un sentido diferente del anterior, vinculado sobre todo a las gramáticas consideradas tradicionales (cf Gutiérrez Ordóñez, 1986; Porroche, 1990; Navas Ruiz, 1977), se entiende por ‘predicación’ la relación que se establece entre un sujeto y un predicado integrado por un verbo no copulativo. En el plano semántico, en esta acepción del término, sigue implicando la atribución al sujeto de las acciones o procesos denotados por el verbo y sus complementos, pero excluye la adscripción, mediante un verbo copulativo, de las cualidades o propiedades significativas por un atributo. Así, habría una relación de ‘predicación’, en este sentido, tanto en “Jaime se ha llevado los cuadros”, como en “Su marido adora el fútbol”. Pero ya no habría ‘predicación’ en “Mi perro Raspa es muy simpático”. Cuando se utiliza con este contenido, ‘predicación’ suele oponerse a atribución.

3.    Tal como lo definen Dik (1980, 1981) o Siewierska (1991), en el marco de la gramática funcional, el término ‘predicación’ alude al proceso que consiste en combinar un predicado (por ejemplo, dar) con un número adecuado de expresiones (por ejemplo, el anciano, un libro, John, la librería) correspondientes tanto a sus argumentos (agente, meta, receptor), como a los satélites añadidos a su marco predicativo (por ejemplo, la función satélite ubicación), con el objeto de configurar un estado de cosas determinado: “El anciano (agente) le dio un libro (meta) a John (receptor) en la librería (ubicación)”.»

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 447]

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Predicación - Predicado

«El verbo de una oración puede bastar por sí solo para expresar todo lo que queremos decir del sujeto, o bien puede llevar palabras que completen la predicación. En el primer caso, el verbo es de predicación completa; no hay en el predicado más palabra que él:

El niño duerme.

El perro huyó.

En el segundo caso, acompañan al verbo otras palabras que, por completar todo lo que deseamos decir del sujeto, se llaman complementos; el verbo es entonces de predicación incompleta:

El niño duerme en la cuna.

El perro huyó por aquella calle.

Desempeñan el papel de complementos todos los elementos sintácticos que componen el predicado fuera del verbo. A veces los complementos son objetivamente necesarios para el sentido del verbo. Si decimos, p. ej.:

La niña ha dado,

hace falta añadir algo más para comprender la oración:

un juguete, una limosna.

Ordinariamente, sin embargo, la presencia o ausencia de uno o más complementos depende de necesidades subjetivas de la expresión. Solo algunos verbos exigen casi siempre algún complemento por necesidad de su propio significado.

Las palabras que pueden desempeñar el oficio de complementos del verbo son:

a) Un adjetivo, como complemento predicativo, o usado como adverbio, o sustantivado.

b) Un adverbio o locución adverbial.

c) Un nombre o pronombre, con preposición o sin ella.

d) Otro verbo en infinitivo o en gerundio, con preposición o sin ella.

e) Una oración entera: quiero que vengas, deseo que me ayudes.

Llamamos complemento directo u objeto directo al vocablo que precisa la significación del verbo transitivo y denota el objeto en que recae directamente la acción expresada por aquel.

Se designa con el nombre de complemento indirecto u objeto indirecto el vocablo que expresa la persona, animal o cosa en que se cumple o termina la acción del verbo transitivo ejercida sobre el objeto directo.

Llamamos complemento circunstancial al vocablo, locución o frase que determina o modifica la significación del verbo, denotando una circunstancia de lugar, tiempo, modo, materia, contenido, etc., y que en el ejemplo

Juan dio una limosna a nuestro vecino ayer,

es el adverbio ayer.

Solo los verbos transitivos o usados como tales pueden llevar los tres complementos indicados. Los intransitivos no pueden tener el directo, pero sí los circunstanciales.

Los complementos circunstanciales:

Denotan el modo, lugar, tiempo, causa, medio o instrumento de la acción verbal. En la oración simple, los medios más usuales para expresar estas relaciones circunstanciales son los siguientes:

a) Adverbios o locuciones adverbiales.

Enrique llegará mañana.

Se expresaba difícilmente.

Trabajaban a regañadientes.

b) Sustantivos o frases sustantivas introducidos por una preposición.

Desde mi casa veo la torre de la iglesia.

Vienen de Galicia.

c) Frases de significado temporal o cuantitativo, sin preposición alguna:

Estuve dos meses en Sevilla.

Llovió el día entero.»

[RAE: Esbozo..., § 3.4.1-3.4.3 y 3.4.9]