PRÄDIKAT

Predicado

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

NP-VP-Modell / Nukleus / Subjekt-Prädikatbeziehung / Prädikativum / Prädikativ / Attribut / Nominales Prädikat / Begriff / Universalien-Streit / Prädikatenlogik / Funktion / Verb / Logik / Monadische und polyadische Prädikate / Subjekt / Argument

 

«Prädikat

Zustand, Ereignis oder Beziehung, die normalerweise einen oder mehrere Partizipanten (Argumente) umfassen. Manchmal wird das Prädikat mit der Verbalphrase des Satzes gleichgesetzt (Das Baby VERSCHLUCKTE DEN KNOPF), und das Subjekt wird als das einzige Argument betrachtet; manchmal versteht man darunter nur das Verb, und Subjekt, Objekt und andere Komplemente werden als seine Argumente angesehen. Dieser Widerspruch ist aufzulösen, wenn man sagt, das Verb sei ein einfaches Prädikat, das gemeinsam mit seinen Komplementen ein komplexes Prädikat ergibt.»

[Pinker, Steven: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur, 1998, S. 534]

«Prädikat (Satzaussage)

1.    Kopulatives: die Verbindung eines finiten Verbs mit einem Prädikatsnomen. ‘Gaius bonus est. Gaium bonum iudico. Vgl. § 246, § 251,

2.   Verbales: die Besetzung der Prädikatsstelle durch ein finites Verb: ‘Er spielt. Er trinkt ein Bier.’ Vgl. § 246; § 251,1.»

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik. In:

http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

«Prädikat

Prädikation ist nach Searle eine sprachliche Handlung, in der "die Frage des Zutreffens eines P.sausdrucks auf den Gegenstand, auf den (im Sprechakt der Referenz) verwiesen wird, zur Sprache gebracht wird". Mit der komplizierten Wendung "die Frage des.. . zur Sprache bringen" trägt Searle dem Rechnung, dass der Akt der Prädikation einerseits ein unselbständiger Akt ist, der nur abhängig vom illokutionären Akt und geprägt durch jenen in der Rede vorkommt (als Zusprechen in Behauptungen, als Frage, ob zuzusprechen ist, in Fragen etc.), dass er aber andererseits als möglicher gemeinsamer Inhalt verschiedener illokutionärer Akte vom illokutionären Akt selbst analytisch getrennt werden muss. Die Sprechakttheorie überwindet mit dieser Definition die Schwächen der älteren Bestimmungen des Terminus "Prädikation", nach denen diese etwa im Zu‑ oder Absprechen von Eigenschaften oder Relationen zu Einzeldingen besteht, Bestimmungen, in denen sowohl der illokutionäre Akt des Behauptens verabsolutiert als auch die Differenz zwischen illokutionärem und prädikativem Akt vernachlässigt wird. Vom Akt der Prädikation her ergibt sich die philosophische Grundbedeutung des Terminus „P“. Demnach ist ein Prädikat ein Ausdruck, der im Rahmen eines Sprechaktes dazu verwendet wird, die Frage zur Sprache zu bringen, ob ein oder mehrere bereits identifizierte Einzeldinge unter einen Begriff fallen. In der Grundbedeutung bezieht sich also der Terminus "Prädikat" auf die Verwendungsweise, die Funktion von Ausdrücken innerhalb von Sprechakten.

Davon abgeleitet ist wiederum die allgemeinere Bedeutung des Terminus: Als Prädikat gilt ein Ausdruck, der dazu verwendet werden kann, die Frage zur Sprache zu bringen, ob ein oder mehrere Einzeldinge unter einen Begriff fallen. In dieser weiteren Bedeutung bezieht sich der Terminus auf eine Klasse von Ausdrücken, die innerhalb von Sprechakten ganz verschieden verwendet werden können (z.B. auch zu Identifizierung oder Kennzeichnung) und gerade nicht auf eine bestimmte Funktion innerhalb von Sprechakten.

Diese Klasse wird damit unterschieden von der Klasse der Eigennamen, der deiktischen Ausdrücke, der logischen Partikel etc. Prädikate in diesem Sinne sind Ausdrücke für allgemeine Begriffe, mit deren Hilfe Einzeldinge identifiziert, unterschieden und bestimmt werden können. Prädikate/Begriffe können zu diesen Funktionen in Anspruch genommen werden, weil sie untereinander in Einschließungs‑, Ausschließungs‑ und Kompatibilitätsverhältnissen stehen.»

[Braun, Edmund / Radermacher, Hans: Wissenschaftstheoretisches Lexikon. Graz / Wien / Köln: Styria, 1978, S. 432f.]

«Wie stellt sich nun die traditionelle Lehre vom Satz vom Standpunkt der logischen Grammatik aus dar? Die Syntax der Logiksprache L unterscheidet sich von der traditionellen Syntax dadurch, dass anstelle des traditionellen Satzschemas Subjekt – Prädikat, das durch Ergänzungen erweitert werden kann, als logisches Grundschema die Einsetzung von Argumenten in ein (Prim-) Prädikat tritt. Dieses logische Prädikat ersetzt das traditionelle grammatische Prädikat. Es unterscheidet sich von diesem dadurch, dass es Ausdrücke enthalten kann, die traditionell als Ergänzungen zählen (z.B. Präpositionen, wie in «liegen-zwischen-und»), und dass es auch nicht immer die Konstante enthält, die traditionell als Prädikat zählt. Ferner kann der analysierende Ausdruck eines Satzes auch Konstanten enthalten, die in ihm selbst nicht vorkommen, und diese neuen Konstanten können sogar logisch die Rolle des Prädikats spielen.

Das traditionelle Satzsubjekt ist logisch gesehen meist eines der Argumente des logischen Prädikats, es verliert aber in der logischen Analyse seine ausgezeichnete Rolle gegenüber den anderen Argumenten, wie z.B. den Satzobjekten. Das Satzsubjekt tritt aber auch in manchen Fällen nicht als Argument des Prädikats auf, wie z.B. in den logischen Formen der Sätze «Alle Löwen sind Säugetiere» und «Hans lief schnell».

Satzobjekte fungieren meist als Argumente des logischen Satzprädikats («Eva liebt Kuno»), sie können aber auch Bestandteile des Arguments sein.»

[Kutschera, F. v.: Sprachphilosophie. München: Wilhelm Fink, ²1975, S. 251-252]

«Proposition

Sätze sind nicht nur grammatische und intonatorische, sondern auch inhaltliche Einheiten. Man kann auch sagen: Sätze haben eine Bedeutung. Das Problem, das sich aus einer solchen Aussage ergibt, ist nun, wie Satzstruktur und Satzbedeutung miteinander vermittelt sind. Es stellt sich deswegen, weil „Satzstruktur“ und „Satzbedeutung“ offenbar Einheiten sind, die zwar aufeinander bezogen, aber doch in ihrer Existenz auch losgelöst voneinander betrachtet werden können. Das ergibt sich aus der sprachpsychologischen Erkenntnis, dass man eine Satzbedeutung im Gedächtnis behalten und auch wiedergeben kann, dass aber beides nicht unter Beibehaltung der Struktur geschehen muss, in der man den Satz aufgenommen hat.

Wir erläutern das an einem einfachen Beispiel: Die beiden folgenden Sätze sind hinsichtlich ihrer Struktur deutlich verschieden, hinsichtlich dessen, was hier „Bedeutung“ genannt wird, jedoch identisch bzw. mindestens äquivalent:

Der Gärtner mäht den Rasen mit der Sense.

Der Rasen wird con dem Gärtner mit der Sense gemäht. [...]

Sprachpsychologische Forschungen haben ergeben, dass bei der Informationsübermittlung Momente der Satzstruktur nur sehr kurz im Gedächtnis behalten werden, Momente der Satzbedeutung hingegen viel länger. Man hat daraus den Schluss gezogen, dass die Bedeutung eines Satzes zwar mir aus seiner Struktur erschlossen wird, dass diese aber, sobald die Bedeutung aufgenommen worden ist, schnell vergessen wird.

Wenn das richtig ist, muss man eine isolierte oder mindestens isolierbare Ebene der Bedeutung ansetzen, und man muss für deren Beschreibung ein Begriffssystem entwickeln, das unabhängig von dem Begriffssystem ist, welches für die Beschreibung der Satzstruktur herangezogen wird. Das ist in der Sprachpsychologie geschehen. Man bezeichnet dort das, was auf der Bedeutungsseite – unabhängig von der Satzstruktur – z.B. den beiden oben herangezogenen Beispielsätzen gemeinsam ist, als Proposition. Die Proposition ist also eine Bedeutungseinheit, und sie ist zugleich die zentrale Einheit des semantischen Gedächtnisses eines Sprachteilhabers. AL solche ist sie keine (einzel)sprachliche Einheit, sie enthält nur die Gedanken, die wir mitteilen, wenn wir in einer (Einzel)sprache sprechen.

Eine Proposition besteht in diesem Verständnis immer aus einem so genannten „Prädikat“ und aus einem oder mehreren „Argumenten“. Dabei ist zu beachten, dass dieser Prädikatsbegriff nicht identisch ist mit dem grammatischen Prädikatsbegriff, obwohl er auf der Ebene der Sprachstruktur praktisch häufig das gleiche trifft: er hat seinen Ursprung vielmehr im Prädikatenkalkül der formalen Logik. Wichtig ist ferner, dass er – wie der Begriff des Arguments – nicht eine sprachliche Struktur meint (obwohl zu seiner Darstellung immer Wörter, also sprachliche Einheiten, herangezogen werden), sondern eben eine reine Bedeutungseinheit. Unseren beiden Beispielsätzen oben liegt das Prädikat MÄHEN zugrunde (man wählt diese Schreibweise, um wählt diese Schreibweise, um anzudeuten, dass hier die Bedeutung, nicht das Wort mähen gemeint ist). Argumente sind hier GÄRTNER, RASEN, SENSE. Für die Darstellung der diesen Sätzen zugrunde liegenden Proposition bedient sich man sich folgender Schreibung:

MÄHEN (GÄRTNER, RASEN, SENSE)

oder abstrakter:

PRÄDIKAT (ARGUMENT1, ARGUMENT2, ARGUMENT3).

Sprachlich lassen sich Propositionen als einfache Sätze darstellen; konkrete Sätzen können aber auch mehrere Propositionen zugrunde liegen. So beruhen die folgenden Sätze auf jeweils zwei Propositionen:

Er nahm den Hund und verließ das Zimmer.

Der Stuhl, der in der Ecke steht, ist kaputt.

Es stellte sich heraus, dass sie schuldlos war.

Nachdem sie nach Hause gekommen war, spielte sie Klavier.

Nach Hause gekommen, spielte sie Klavier.

Karl, mein Freund, ist Künstler.

Es handelt sich dabei um Beispiele aus dem komplexen Satzbau. Aber auch die Komplexität von Satzgliedern kann auf der Setzung von mehreren Propositionen beruhen:

Der im Wasser versunkene Sack konnte nur mit Mühe geborgen werden.

Prädikate und Argumente werden uns begrifflich in dem Maße verfügbar, in dem es gelingt, sie nach Typen zu ordnen. An diesem Problem wird gearbeitet, eine allgemein akzeptierte Kategorialisierung liegt jedoch noch nicht vor.»

[DUDEN: Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Mannheim: Bibliog. Institut, 1984, § 1328-1329]

«Das Prädikat ist je nach dem lexikalischen Element ‘verbal’ oder ‘nominal’. Das verbale Prädikat wird durch die Personalform eines Verbs gebildet. Das nominale Prädikat besteht aus zwei Teilen: einem Funktionsverb, das in erster Linie die grammatische Information enthält, und einem Prädikativ (Prädikatsnomen) mit der lexikalischen Information. Beispiel:

Im Satz Los soldados eran valientes pero perdieron la batalla „Die Soldaten waren tapfer, verloren aber die Schlacht“ ist perdieron verbales Prädikat, eran valientes nominales. Beim nominalen Prädikat zeigt eran die grammatischen Verbalkategorien (Tempus, Modus, usw.) an, valiente-s die lexikalische Information. Funktional entspricht eran + -s der Endung -ieron und das Prädikativ valiente dem Lexem perd- des verbalen Prädikats.

Morphologisch ist das Prädikativ eine Substantiv-, Adjektiv-, Präpositional- oder Adverbgruppe; in den beiden ersten Fällen kongruiert es mit dem Bezugssubjekt bzw. -objekt. Das Funktionsverb ist in der Regel ser oder estar, außerdem können einige andere Verben in dieser Rolle vorkommen.

Beispiele:

Mi hermano es médico.

Mein Bruder ist Arzt.

María está cansada.

Maria ist müde.

La ciudad está lejos.

Die Stadt ist fern.

El libro es para María.

Das Buch ist für Maria.

Este niño parece bueno.

Dieses Kind scheint brav [zu sein].

La película resultó pesada.

Der Film war [= erwies sich als] langweilig.

Considero la solución muy oportuna.

Ich halte diese Lösung [für] sehr günstig.

Zwischen verbalem und nominalem Prädikat gibt es Übergangsformen, wo das Verb einerseits als Kopula funktioniert, andererseits noch einen semantischen Eigenwert hat. In Llevaba los zapatos rotos „Er hatte zerrissene Schuhe an“ sind verbales und nominales Prädikat verschmolzen: Llevaba los zapatos  + (los zapatos estaban rotos).

Ähnliche Verbverknüpfungen kommen im Deutschen vor, z. B. kann man Er bekam ein Buch geschenkt aus Er bekam ein Buch + (das Buch wurde) geschenkt zurückführen.

Das Prädikat ist eine obligatorische Satzkonstituente. Durch seine Kombinationsfähigkeit (Valenz) mit anderen Satzgliedern bestimmt es, welche Konstituente über das Subjekt hinaus im Satzrahmen zulässig und notwendig sind. Nach der Anzahl der valenzmöglichen Satzglieder klassifiziert man das Verb als null-, ein-, zwei- oder dreiwertig. Als Valenzträger ist das Prädikat gewissermaßen das grammatische Kontrollzentrum des Satzes, durch das der Satzbauplan festgelegt wird. [...] Das Prädikat wird fakultativ durch das Verb-Adverb ergänzt sowie beim Passiv durch die Agensangabe.

Nichtprädikativ sind das Subjekt, die Objekte und Adverbiale.»

[Berschin, H./Fernández-Sevilla, J./Felixberger, J.: Die spanische Sprache: Verbreitung, Geschichte, Struktur. München: Hueber, 1987, S. 259-261]

«Prädikat in der Linguistik:

Der Prädikatsbegriff wird in der traditionellen Grammatik recht uneinheitlich gebraucht. Im allgemeinen heißt jener Satzteil „Satzaussage“ oder „Prädikat“, der entweder Kopula und ‘Prädikatsnomen’ (d.h. Adjektive oder Nominalphrasen) oder Verben einschließlich etwaiger Objekte umfasst. In den folgenden Beispielen sind jeweils die Prädikate kursiv:

(1)

Claudia ist attraktiv.

(2)

Claudia ist eine Sexbombe.

(3)

Claudia lächelt.

(4)

Claudia verführt den Regisseur.

(5)

Der Regisseur verspricht Claudia eine Rolle.

Die generative Transformationsgrammatik übernimmt zwar (mehr oder weniger unbesehen) den traditionellen Prädikatsbegriff, schlägt jedoch eine formale Definition vor: Die syntaktische Funktion (bzw. Relation) ‘Prädikat-von’ wird definiert als die zwischen der unmittelbar von S (= Satz) dominierten (Dominanzrelation) Verbalphrase (VP) und S bestehenden Relation; formal:

‘ist Prädikat von’: = R(VP,S), z. B.:

(4)

[verführt den Regisseur] VP ist Prädikat-von [Claudia verführt den Regisseur]S

 

 

[Welte, Werner: Moderne Linguistik: Terminologie / Bibliographie. München: Max Hueber, 1974, Bd. 2, S. 440]

«Das Prädikat fällt meistens mit der VP zusammen, wird jedoch aus Vereinfachungsgründen durch die bloße Kategorie V vertreten. In [Geppetto]NP [était pauvre]VP enthält VP die eigentliche Information über Geppetto; in Geppetto chaintait hingegen ist V das Prädikat, und in Geppetto chantait une chanson à Pinocchio sind die Erweiterungen des Prädikats nicht dessen obligatorische Bestandteile, sie können auch eigene Funktionen erfüllen. Im letztgenannten Fall pflegt man von Objektfunktionen zu sprechen, denen morphosyntaktische (gebundene oder freie) Kasusmarkierungen zugewiesen werden: une chanson ‘einen Song’ ist ein direktes O, das im Dt. durch den Akk. wiedergegeben wird; à lui ‘ihm’ (d. h. à Paul) ist ein indirektes O, von einem Dativkasus markiert. In allen oben vorgestellten Sätzen verhält sich die erste Satzkonstituente gleich: Über Geppetto wird etwas ausgesagt, diese vom Prädikat modifizierte Satzkonstituente heißt Subjekt. Wir können jetzt zusammenfassend die syntaktischen Funktionen unseres letzten Satzes mit einem Baumdiagram veranschaulichen:

[Blasco Ferrer, Eduardo: Linguistik für Romanisten. Grundbegriffe im Zusammenhang. Berlin, 1996, S. 70-71]

«Das Prädikat kommt in folgenden Formen vor:

a)    Verbales Prädikat (in manchen Grammatiken bleibt das Prädikat auf diese Verbform beschränkt: einfache (finite) Verbform, zusammengesetzte Verbform, verbaler Phraseologismus.

b)   Verbform + Prädikativ: Prädikativ kann ein Substantiv, ein Adjektiv, ein Pronomen, eine präpositionale Wortgruppe sein. (In manchen Grammatiken gilt das Prädikativ als eigenes Satzglied neben dem Prädikat). Das Prädikativ steht bei kopulativen Verben (sein, werden, heißen, bleiben, scheinen, dünken), Verben des Nennen, Urteilens und Bewirkens.»

[Sommerfeldt / Starke: Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache,  S. 258]

«Prädikat: Ein Wort oder eine Wortgruppe (auch das verbale Syntagma), das die Prädikation zum Ausdruck bringt und als konstitutives Satzglied fungiert; die Satzaussage, das, was einem Gegenstand zu- oder abgesprochen wird.

1)    In der traditionellen Grammatik das ein- oder mehrteilige verbale und das aus Kopula und Prädikatsnomen/Prädikativum bestehenden Satzglied des allgemein als zweigliedrig aufgefassten, d. h. des aus Subjekt und Prädikat bestehenden Satzes, z. B. Claudia schreibt (einen Brief), Claudia ist lieb, Claudia ist Schülerin, Claudia hat einen Pullover gekauft. Zwischen dem Subjekt und dem Prädikat des Satzes besteht Kongruenz. Semantisch oder referentiell-semantisch wird das P. als Geschehenskern, Bezeichnung eines Vorgangs, Geschehens oder Seins interpretiert. Aus psychologisch-kommunikativer Sicht enthält das P. in der Regel das Neue oder Unbekannte (vgl. Rhema, Thema und Rhema, Thema und Kommentar).

2)   In der traditionellen Logik war Prädikat einer Aussage alles, was über das Subjekt ausgesagt wird, d. h. alles, was nicht Subjekt ist, wobei also das (grammatische) Objekt mit zum Prädikat gehört, z. B. Cäsar eroberte Gallien.

3)   In der modernen Logik die Eigenschaften oder Relationen, die Individuen oder Gegenständen zugesprochen werden. Bei v. Kutschera/Breitkopf (1971) ist das logische Prädikat der Ausdruck, „der übrig bleibt, wenn man in einem einfachen Satz den in ihm vorkommenden Namen wegstreicht“ bzw. der ganze Ausdruck, „der übrig bleibt, wenn man alle Eigennamen aus einem Satz wegstreicht“. Die entstehenden Leerstellen erscheinen so als Bestandteile des Prädikats, z.V. x liebt y, x liegt an y, x ist höher als y. Es sind zu unterscheiden einstellige P.: P(x), zweistellige P.: R(x,y), dreistellige (oder mehrstellige) P.: R(x,y,z).

4)   In einigen Ansätzen zu einer neuen dt. Grammatik (Glinz, Erben, Engel) die syntaktische Funktion, die sich mit der Funktion der Wortart ‘Verb’ deckt, zu der dann auch die Kopula bzw. das sog. Hilfsverb sein (als Vollverb) gehört.

5)   In der Dependenzgrammatik die an strukturell bzw. hierarchisch oberster Position im Satzstemma stehende Kategorie, das zentrale und strukturell dominierende Satzglied, der verbale Knoten, der bei Tesnières stärker semantisch orientierter Auffassung durch ein Verb oder ein Hilfsverb mit einem Nomen konstituiert wird; bei Erben und Engel kann der verbale Knoten auch durch die finite Verbform allein repräsentiert sein.

6)   In der generativen Transformationsgrammatik die Relation Prädikat-von (S,V/VP); eine Verbalphrase, die unmittelbar von der Kategorie ‘S’ (= Satz) dominiert wird (S ® NP + VP).»

[Lewandowski, Th.: Linguistisches Wörterbuch. 3 Bde., Heidelberg: Quelle & Meyer, 1973, S. 503-504]

«In syntaktischer Hinsicht ist das Verb - in seiner finiten, also gerade seiner eigentlich verbalen Form - dasjenige Wort, das den Satz zu einem solchen macht. Ohne - zumindest implizites - Verb kein Satz. Das Verb, das „Aussagewort“, wie Erben es zutreffend nennt, bildet die „Satzsaussage“, das Prädikat; es ist dessen eigentlicher Kern.

Mit „Prädikat“ wird darum auch das finite Verb bezeichnet; wir verstehen unter dem Terminus alles im Satz, was nicht Subjekt ist; in diesem Fall gibt es folgende Möglichkeiten (die - syntaktisch gesehen - nicht notwendigen Glieder sind in Klammern gesetzt):

 

Also etwa:

Peter schläft.

 

Peter raucht (+ Zigaretten).

 

Peter hat den Wagen gestern einen Freund verkauft.

 

Peter ist Arzt.

 

Peter ist gescheit.

   

Auf diese satzbildende Funktion des Verbs zielt bereits die Unterscheidung des Aristoteles zwischen „ónoma“ („Name“), gleich Substantiv, und „rhema“ (eigentlich „Rede“), gleich Verb. Auch die Bezeichnung, die die lateinischen Grammatiker wählten, nämlich verbum, ist so zu verstehen (sie ist insoweit nicht „nichts sagend“, wie Erben meint): das Verb ist das Wort schlechthin, das Wort par excellence, das erst - und im Lateninischen auch schon für sich allein („kam, sah, siegte“, „veni, vidi, vici“) - Rede stiftet (was für das Lateinische und das Griechische gilt, gilt ja auch für das Spanische). In diesem Sinn definiert auch Andrés Bello freilich demnach keineswegs, wie Alcina Franch/Blecua 1980: 731 meinen, als erster, das Verb (im Blick auf seine syntaktische Funktion) als „una clase de palabras que significan el atributo (das Prädikat) de la proposición, indicando justamento la persona y número del sujeto, el tiempo y modo del atributo“ (Bello 1945: 170). Bello fügt zu Recht hinzu, dies sei eine Bestimmung des „verbo castellano“.» [Cartagena/Gauger, Bd. 2, S. 423]

«Das Prädikat erhält seine Gestalt durch die Personalform des Verbs, entweder allein oder in Verbindung mit weiteren Elementen.

1.  Das Prädikat kann einteilig sein, wenn das Verb im Präsens oder Präteritum Aktiv steht:

     Die Ernte beginnt.

2.  Das Prädikat kann mehrteilig sein:

     a)    Es wird durch eine zusammengesetzte Tempusform gebildet:

            Der Fluss ist über die Ufer getreten.

     b)   In der volkstümlichen Umgangssprache wird manchmal tun mit einem Infinitiv gebraucht:

            Wissen tun wir alle nichts.

     c)    Das Prädikat kann aus der Personalform eines Modalverbs + Infinitiv gebildet werden:

            Die Ernte muss beginnen - oder durch Verbindung einer Personalform von haben oder sein, von brauchen, drohen, pflegen, scheinen, versuchen und ähnlichen Verben, die modale Bedeutung haben, mit Infinitiv.

     d)   Bei unfest zusammengesetzten Verben sind auch Präsens und Präteritum zweiteilig und damit rahmenbildend: Wir brechen die Verhandlungen ab. Feste verbale Wortverbindungen - auch Funktionsverben - wie in Frage stellen, instand setzen usw. - sind ebenfalls als mehrteiliges Prädikat anzuerkennen: Er stellte die Aussage des Zeugen in Frage.

     e)    Als Prädikat ist auch die Verbindung aus kopulativen Verb + Prädikativ aufzufassen. Diese Auffassung ist berechtigt,

-weil das vom Subjekt oder Objekt ausgesagte Merkmal vom Prädikativ und nicht vom kopulativen Verb ausgedrückt wird,

-weil die Art und Anzahl der Leerstellen und damit der Aktanten von der Valenz des Wortes festgelegt wird, das Prädikativum ist,

-weil das häufigste kopulative Verb sein im Falle der Nominalisierung eines Satzes weggelassen wird: Der Schüler ist krank  > der kranke Schüler.»

[Jung, Walter: Grammatik der deutschen Sprache. Mannheim  ·  Leipzig: Bibl. Inst., 101990, S. 66-68]

«Prädikat [lat. praedicare ‘aussagen’; entspricht gr. ‘rhema’. - Auch: Satzaussage].

(1)  In der Traditionellen Grammatik verbales Satzglied, das zusammen mit dem Subjekt die Grundform des Aussagesatzes bildet. Es besteht aus einfachen oder zusammengesetzten Verbformen oder aus Kopulativverb und Prädikativ. Mehrteilige P. wie ist ... gekommen, wollte ... helfen bilden im Dt. den als Satzklammer bezeichneten prädikativen Rahmen. Durch Kongruenz ist das P. aufs Subjekt bezogen, aufgrund seiner Valenz bestimmt es Zahl und Art der obligatorischen Elemente des Satzes.

       Unter kommunikativem Aspekt bezeichnet das P. in der Regel das jeweils Neue, Unbekannte im Unterschied zu dem durch das Subjekt benannten Bekannten bzw. Vorerwähnten (vgl. Thema vs. Rhema).

       Das Prädikat ist nicht gleichzusetzen mit der Verbalphrase der generativen Transformationsgrammatik, da diese Konstituente im Strukturbaum nicht nur das Verb, sondern auch alle vom Verb abhängigen Elemente (Objekte) dominiert.

(2)  Prädikat in der Formalen Logik.  [Siehe: Prädikat (logisches)].»

[Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart: Kröner, ²1990, S, 595-596]

«Die Bezeichnung Satzteil wird meist benutz, um beliebige Konstituenten des Satzes zu bezeichnen, und zwar unabhängig davon, ob es sich dabei um selbständige oder unselbständige Teile des Satzes handelt. Ausschließlich selbständige Teile des Satzes bezeichnet demgegenüber der Terminus „Satzglied“, der entsprechend nur für Subjekte, Objekte, Adverbialbestimmungen (Eisenberg 1989: 68) oder zusätzlich auch für Prädikate (Grundzüge 1980:180) verwendet wird.1 Unselbständige Teile des Satzes wären demgegenüber die Attribute sowie die gelegentlich von ihnen getrennt aufgeführten Fokus- und Intensivpartikeln; da sie Teile von Satzgliedern darstellen, werden sie als Satzgliedteile oder Gliedteile bezeichnet.

Das Wort Prädikat (von lat. praedicare ‘laut ausrufen’, ‘aussagen’) ist im 16. Jhd. aus dem Lateinischen entlehnt worden. Boethius, ein römischer Philosoph, hatte es benutzt, um das gr. rhema im Lateinischen wiederzugeben. Prädikat bedeutet als ‘das Ausgesagte’. In der Tradition der Grammatikschreibung und der Logik stellen Prädikat und Subjekt ein Paar von Begriffen dar, die sich gegenseitig bedingen und definieren. Subjekt steht für das, über das etwas ausgesagt wird, für den Satzgegenstand, Prädikat für die Aussage darüber. In deutscher Terminologie heißt das Prädikat auch Satzaussage. Der Begriff des Prädikats ist eng mit dem des Verbs verbunden. In der französischen Grammatiktradition wird terminologisch nicht zwischen Verb und Prädikat unterschieden (beides heißt „le verbe“).

Darüber, was über das finite Verb hinaus noch zum Prädikat gehört, besteht in den Grammatiken keine Einigkeit. Am weitesten gefasst ist der Begriff, wenn er in Anlehnung an den Prädikatsbegriff in der Logik definiert wird; er umfasst dann sämtliche Teile des Satzes mit Ausnahme des Subjekts. Eine solche Prädikatsdefinition ist indessen impraktikabel, da der Begriff dann viel zu umfassend und undifferenziert würde und sowohl in Bezug auf Form als auch auf  Inhalt äußerst ungleichartige Phänomene unter einem einzigen Namen zusammenfassen müsste (zur Kritik einer solchen Auffassung  vgl. Quirk, R. / Greenbaum, S.: A University Grammar of English. Harlow, 131984: 11). Der weiteste in den Grammatiken bebräuchliche Begriff von Prädikat ist daher etwas enger gefasst: er bezeichnet neben dem Verb auch die von ihm abhängigen Glieder. Dem entspräche ungefähr der „Prädikatsverband“ bei Duden (1984: 604), der das Verb und seine Ergänzungen beinhaltet.

Demgegenüber wird bei der engsten möglichen Fassung des Begriffs unter „Prädikat“ nur das Verb verstanden; dazu gehören bei analytischen Bildungen die finite und die infinite Verbform, nicht aber beispielsweise der von einem Modalverb abhängige Infinitiv (so etwa Eisenberg 1989: 65). Bei einer solchen engen Begriffsfassung wird auch das Prädikativum nicht als Teil des Prädikats angesehen. Auch die enge Definition des Prädikats führt zu unbefriedigenden Konsequenzen. Abgesehen von der Schwierigkeit, Modalverben in Einzelfällen von Hilfsverben zu unterscheiden (vgl. das wird mein Freund sein), erhält man dabei als Prädikate unvollständige verbale Elemente, die nicht Träger einer Aussage sind, sondern eindeutig nur eine Modifikation derselben beinhalten (vgl. er dürfte schon angekommen sein, wo das Prädikat nach dieser Auffassung nur aus der Form dürfte bestünde).

In den meisten Grammatiken wird daher ein Mittelweg eingeschlagen. Dabei werden dem Prädikat sowohl abhängige verbale Teile als auch das Prädikativum zugerechnet.

Ein- und mehrteilige Prädikate:

Wenn das Prädikat nur aus einer finiten Verbform besteht, liegt ein einteiliges Prädikat vor, so z. B. Ich komme morgen; Martha schläft. Daneben gibt es mehrteilige Prädikate; sie enthalten notwendigerweise eine finite Verbform, zu der dann noch eine weitere Konstituente hinzutritt. Diese ist entweder ein grammatischer oder ein lexikalischer Prädikatsteil. Grammatische Prädikate bestehen aus den „nicht-finiten, aber verbalen Teilen“ (Helbig/Buscha 1984: 537) des Prädikats; gemeint sind damit nur die Infinitive und Partizipien, die mit einem finiten Teil zusammen eine analytische Verbform bilden, nicht die trennbaren Präfix wie z. B. weg in Er geht ... weg. In Das Buch ist verkauft worden ist verkauft worden grammatisches Prädikatsteil. Uneinigkeit besteht darüber, ob auch Infinitive nach Modalverben als Prädikatsteil betrachtet werden sollen. Der Duden (1984: 568) und Helbig/Buscha (1984: 538) sehen sie als solche an und würden also lesen in Sie will lesen wie in Sie wird lesen parallel als Prädikatsteil interpretieren. Für Eisenberg (1989: 65 und 99) dagegen sind nur die infiniten Teile der synthetischen Verbform Prädikatsteil; er betrachtet die Infinitive nach Modalverben als verbale Ergänzungen.

Neben dem grammatischen kann auch ein lexikalischer Prädikatsteil zusammen mit dem finiten Verb das Prädikat bilden. Dies kann sein:

-   ein Substantiv (Er schreibt Maschine),

-   ein Adjektiv (Er lacht sich schief; er ärgert sich tot; er weiß immer alles besser),

-   ein trennbares Präfix (Ich gehe aus München weg),

-   der nicht finite Teil eines Funktionsverbgefüges (Er brachte das Problem zur Sprache),

-   ein Infinitiv, der Teil eines zusammengesetzten Verbs ist (Sie lernten sich in Italien kennen),

-   das Reflexivpronomen eines echt reflexiven Verbs (Hans freut sich) (Helbig / Buscha 1984: 538)

Zur Behandlung des Prädikats in den verschiedenen Grammatikmodellen:

Das Prädikat wird in den Grammatiken recht unterschiedlich behandelt. Während in den traditionellen Grammatiken Subjekt und Prädikat als gleichberechtigte und sich gegenseitig bedingende und voraussetzende Einheiten gesehen werden, nimmt in der Dependenzgrammatik das Prädikat eine herausragende Stellung ein.

Die GB (nach Government and Binding, Chomsky 1981) kennt keinen Prädikatsbegriff im klassischen Sinne. In den älteren Varianten der TG (Aspects-Modell) entsprach die Verbalphrase (VP) dem, was in einigen Grammatiken (Duden 1984: 604) als „Prädikatsverband“ bezeichnet wird, d. h. dem finiten Verb und den von ihm abhängigen Objekten. VP stand im Strukturbaum auf einer Ebene neben der Subjekts-NP (Nominalphrase); beide waren gleichermaßen von S (Satz) dominiert, so dass sich hier die klassische Unterteilung in Subjekt und Prädikat wieder erkennen ließ.

In der GB tritt nun ein weiteres Element auf, INFL (für inflection) oder I genannt; aus der alten Regel S ®  NP + VP wird nunmehr S  ®  NP + INFL + VP. INFL regiert sowohl die Subjekts-NP als auch die VP; da es das Merkmal [+ - Tempus] enthält, würde es aber im klassischen Sinne zum Prädikat gehören. Demgegenüber nimmt die GB an, dass die Kategorie „flektiert“ dem Verb übergeordnet ist. Diese Annahme wird dann verständlicher, wenn man das unterschiedliche Verhalten von finiten gegenüber infiniten Verben in Betracht zieht: Infinite Verben (Merkmal: [+Tempus]), wie sie etwa in Infinitivkonstruktionen auftauchen, weisen keinen Subjektsnominativ zu. Ihr Subjekt ist entweder die leere Kategorie PRO (etwa in Ichi  beabsichtige PROi zu kommen), oder aber es erscheint im Akkusativ (sog. AcI-Konstruktion), etwa in Ich höre ihn kommen; die Wahl von INFL ist somit ausschlaggebend für die gesamte Struktur des Satzes. Das Prädikat im klassischen Sinne, dessen Kern - unabhängig davon, ob die Objekte hinzugerechnet werden oder nicht - in jedem Falle das finite Verb mitsamt seiner Tempusmarkierung bildet, ist somit aufgespalten in einen eher abstrakten Bestandteil INFL und den sozusagen konkreteren Bestandteil VP, von dem seinerseits das konkrete Verb V sowie die eventuell vorhandenen Objekte abhängen.»

[Hentschel, E. und Weydt, H.: Handbuch der deutschen Grammatik. Berlin, ²1994, S. 306-309 u. 314-315]

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1       Abweichend hiervon betrachten der Duden (1984: 567) das Prädikat ausdrücklich nicht als Satzglied, sondern als eine allen Satzgliedern übergeordnete Einheit.

«Prädikat: deutsch Satzaussage; eine der beiden Grundfunktionen, die jeder Satz enthält. Die deutsche Bezeichnung Satzaussage drückt aus, dass hier eine Aussage über den Satzgegenstand (Subjekt) gemacht wird:

Die Sonne scheint.

Ich habe Durst.

Vater holt den Apfelsaft.

Er stellt das Glas auf den Tisch.

Ein Glas reich mir.

Das Prädikat besteht in einfachen Sätzen aus dem verbalen Satzglied (gebeugten Tätigkeitswort) und gegebenenfalls weiteren nominalen (substantivischen) Satzgliedern, die nicht im Nominativ stehen - Beispiele siehe oben.  Es handelt sich um Objekte / Ergänzungen, außer bei Sätzen mit dem Verb sein wie Mein Vater ist Angestellter. Dieses Pferd ist ein Pony. Hier handelt es sich um ist-Prädikationen.

Wenn das Prädikat mehr Satzglieder als nur das verbale Satzglied enthält, sprechen wir von der verbalen Gruppe, weil das Verb das wichtigste Element ist. Man nennt es deshalb auch den Prädikatskern. Die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Satzglieder im Prädikat und die wichtige Rolle des Verbs wird auch durch die Verbklammer bei mehrteiligen Verbformen deutlich:

In einigen Grammatiken und Sprachlehren wird mit dem Prädikat nur das verbale Satzglied (finites Verb/ gebeugtes Tätigkeitswort oder mehrteilige Verbform) bezeichnet.»

[Bünting, K.-D. / Eichler, W.: Grammatik-Lexikon. Frankfurt a. M.: scriptor, 1989, S. 125-126]

«Prädikat: Nach dem Dependenz-Modell ist das Prädikat in Form des Verbs und Prädikatsnomen der wichtigste Satzteil. Informationstheoretisch kommt ihm eine zentrale Funktion zu, um so mehr als auf dieser Position die meiste Information generiert wird. Denn während im Text das Subjekt streckenweise konstant bleibt, wobei dieses durch Substitute (Pronomina) oder Kongruenzformen (Personal- und Numerusmorphem) oft in Leerformen weiterläuft, fungieren die Prädikate ständig als Variabeln. (Veni, vidi, vici - ich kam, sah und siegte - ordnet 3 Prädikate einem Subjekt zu. Umgekehrt können allerdings auch mehrere Subjekte einem einzigen Subjekt zugeordnet werden: Es kamen Frauen, Kinder, Greise, Fremde und Bekannte, Freund und Feinde). Formal ist zu bemerken, dass am Prädikatsteil (Verbalphrase) eine Fülle von Kategorien obligatorisch markiert werden, von denen nur Person + Numerus das Subjekt am Prädikat repräsentieren. Textstrukturen bestehen im wesentlichen aus einem Netz von Subjekt-, Prädikat- und Adjunktreferenten. Selbst so analytische - formökonomische - Sprachen wie das Englische zeigen das deutlich. Gemäß der Dependenzgrammatik hat das Prädikat verschiedene Wertigkeiten. 0-3 Leerstellen stehen zur Besetzung durch Aktanten offen. (Es regnet. Der Hund bellt. Der Bauer pflügt den Acker. Ich gebe dem Jungen das Buch). Semantisch lassen sich viele Prädikate in grundlegendere Formen zerlegen (fällen = fallen machen, erkranken = krank werden, zwingen = bewirken, dass jemand etwas tut, töten = bewirken, dass jemand „wot wird“ use.).»

[Heupel, Carl: Taschenbuch der Linguistik. München: List, 1973, S. 183]

«Prädikat: Funktion des Verbs im Satz; dominierendes Satzglied, das verbalen Aussagekern oder Aussagerahmen (bei mehrteiligem Prädikat) darstellt und in der Dependenzgrammatik allein, in der traditionellen, der strukturellen Grammatik und der Generativen Transformationsgrammatik zusammen mit dem Subjekt (NV+VP) das obligatorische Grundgerüst des Satzes bildet; steht mit Subjekt in Kongruenz; z. B. Fritz schläft. - Er hat gestern gefehlt. - Er will wieder gesund werden. Der alte Prädikat-Begriff der traditionellen Grammatik umfasst außer dem Verb aus das so genante Prädikatsnomen (Prädikativum); z. B.: Sie ist Studentin. - Sie ist fleißig.»

[Ulrich, Winfried: Linguistische Grundbegriffe.  Kiel: F. Hirt, 1972, S. 91]

Prädikat als philosophischer Begriff

«Prädikat (lat. praedicatum), das, was von dem Subjekt in einen Urteil ausgesagt wird.

1.   In der traditionellen Logik Bezeichnung für einen Ausdruck oder Begriff, der den Platz des P. in einem Subjekt-P.-Urteil einnimmt und dem Subjekt entweder zu- oder abgesprochen wird. Derselbe Ausdruck kann P. in dem einen und Subjekt in einem anderen Urteil sein, z.B. »der Begriff Mensch« in den Aussagen: »Sokrates ist ein Mensch« und »einige Menschen sind Philosophen«.

2.    In der modernen Logik und philosophischen Semantik Bezeichnung für einen unvollständigen Ausdruck, der durch die Entfernung eines oder mehrerer singulärer Ausdrücke aus einem Satz entsteht, der eine Behauptung darstellt. Man unterscheidet zwischen monadischen P. wie »... ist rothaarig« und polyadischen P. bzw. Relationsbezeichnungen wie: »... rasiert ...« oder »... schuldet ... für ...«. In der Prädikatenlogik werden P. auch Satzfunktionen (engl. sentential function) genannt, da sie als Funktionen (eindeutige Zuordnungen) singulärer Ausdrücke (oder geordneter Gegenstandsmengen) zu Sätzen (oder Urteilen) aufgefasst werden können. Prädikate werden durch große Buchstaben E, F, G, H symbolisiert, während die offenen Stellen mit Hilfe der Variablen y, y, z ... angegeben werden. So wird z.B. der Satz «Ole rasiert Ole» durch »Fxx« symbolisiert, und der Satz »Ole schuldet Peter 5 DM für Fido« mit »Gxyzu«. Prädikate werden in zwei Weisen zu Sätzen umgebildet, zum einen, indem man singuläre Ausdrücke in die offenen Stellen einsetzt, zum andern, indem man einen Quantor hinzufügt, der die freien Variablen bindet. So kann das Prädikat »Ole rasiert x« zu folgenden Sätzen umgebildet werden: »Ole rasiert Peter« und »($x) Ole rasiert x« (»Es gibt mindestens einen, den Ole rasiert«).»

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 470]

«Función y argumento en Frege

Si avanzando en el análisis, queremos determinar los componentes de los juicios, tenemos, según Frege, que toda expresión se descompone en dos: "un componente estable que representa la totalidad de las relaciones, y el símbolo considerado como reemplazable por otros, que significa el objeto que se encuentra en estas relaciones. Al primer componente lo llamo función, y al último, su argumento".

Según este análisis de Frege, los componentes del juicio (proposición) no son, como propugna el análisis clásico, sujeto y predicado, sino función y argumento. Función es el componente estable, pero incompleto, no saturado. Argumento es el componente variable que viene a saturar el primero y a formar con él un juicio (proposición). Así, por ejemplo, dada la proposición "El hidrógeno es más liviano que el anhídrido carbónico", en el lugar de la palabra "hidrógeno" podemos poner la palabra "oxígeno" o "nitrógeno", o el nombre de cualquier otro gas, y de acuerdo con estas sustituciones, va variando el sentido de la proposición, pero las palabras "oxígeno", "nitrógeno", etc., mantienen con el resto de la proposición las mismas relaciones que la palabra "hidrógeno". Por lo tanto, en la proposición dada, "hidrógeno" es el argumento (representado por A) y "es más liviano que el anhídrido carbónico", la función (representada por Φ). De manera que la proposición entera así analizada será representada como sigue:

|— Φ (A)

Continuando con el análisis en la proposición señalada, podemos distinguir, a su vez, en esta función un componente variable, a saber, "anhídrido carbónico". Tenemos entonces una nueva función Ψ, "es más liviano que", con dos argumentos: A. "hidrógeno", y B: "anhídrido carbónico", y escribiendo la proposición así:

|— Ψ (A, B)

[Velarde Lombraña, Julián: Historia de la lógica. Oviedo: Servicio de Publicaciones de la Universidad. O. J., p. 319]

«Sujeto y predicado: Con mucha frecuencia la oración establece una relación lógica entre dos términos o miembros: sujeto y predicado. El sujeto es la persona o cosa de la cual decimos algo; por predicado entendemos todo lo que decimos (predicamos) del sujeto. Ejemplo: El clima de aquella comarca es frío y seco; Por asuntos comerciales viajaba mucho mi hermano mayor entre España y América; ¿Está en casa tu papá? Van en versalitas las palabras que constituyen el sujeto, y en cursiva las que componen el predicado de cada uno de estos ejemplos. Las oraciones que se formulan gramaticalmente estableciendo una relación entre sujeto y predicado se llaman bimembres. Son las que principalmente han servido y sirven de base para el análisis sintáctico. No es indispensable que las oraciones adopten la forma dual de relación entre sujeto y predicado.»

[RAE: Esbozo de una nueva gramática de la lengua española. Madrid: Espasa-Calpe, 1973, p. 350-351]

«Sujeto y predicado: La mayoría de las oraciones suelen estructurarse en dos miembros enfrentados entre sí que reciben el nombre de sujeto y predicado. El sujeto es la persona o cosa de la cual decimos algo; el predicado es todo lo que decimos del sujeto. Ejemplos:

Los árboles

están cargados de frutos.

Sujeto

Predicado

¿Ha llegado ya

tu hermana?

Predicado

Sujeto

El calor del verano

me molesta mucho.

Sujeto

Predicado

Las oraciones que se pueden dividir en dos miembros (sujeto y predicado) reciben la denominación de bimembres. No todas las oraciones adoptan la estructura dual de relación entre sujeto y predicado. Cuando el hablante dice llueve, hace calor, tronó mucho, ¡adiós!, ¡buenos días!, ¡fuego!, etc. no estructura su pensamiento en dos miembros. Oraciones unimembres son aquéllas que constan de un solo miembro, bien verbal: Llovió mucho, bien nominal: ¡Cuánta miseria!.»

[Onieva Morales, J. L.: La gramática de la Real Academia Española (Resumida y aclarada).Madrid, 1993, pp. 202-203]

«Predicado (lat. praedicatum, que es la traducción dada por Boecio al gr. kategoroûmenon, ‘quod dicitur de subiecto’)

a)    En la gramática tradicional, el elemento que es predicado por el sujeto: predicado nominal es el introducido por una forma del verbo ‘ser’ (llamado cópula), predicado verbal es el introducido por cualquier otro verbo.

b)   En la teoría de los casos profundos y en otros modelos de análisis con base semántica, dícese del elemento fundamental, del verbo que „predica“ una determinada propiedad o actividad del sujeto. Predicado atómico es el que no puede ser descompuesto ulteriormente en otros predicados.»

[Cardona, Giordio Raimondo: Diccionario de lingüística. Barcelona: Ariel, 1991, p. 223]

«Predicado: Lo que se afirma del sujeto. En una oración gramatical, todo lo que no es sujeto.

Predicado nominal: Predicado gramatical en que lo que se afirma del sujeto está fundamentalmente contenido en un nombre o un adjetivo.

Predicado verbal: Predicado gramatical en que lo que se afirma del sujeto está fundamentalmente contenido en un verbo.»

[Moliner, Ma: Diccionario de uso del español. Vol. 2, p. 824]

«La estructura oracional se articula en dos constituyentes básicos que aparecen interrelacionados entre sí: el sujeto y el predicado:

El sujeto es el elemento del que se dice algo en la oración a través del predicado. El predicado es lo que se dice del sujeto en la expresión oracional.»  

[Benito Mozas, A.: Ejercicios de sintaxis. Teoría y práctica. Madrid: Edaf, 1994, pp. 32-33]

Ejemplo: El médico nuevo me recetó ayer un analgésico.

a)

Sujeto: el médico nuevo

 

Predicado: me recetó ayer un analgésico

b)

Elementos del sujeto:

núcleo: médico (nombre)

 

 

complementos: nuevo (adjetivo), el (artículo)

 

Elementos del predicado:

núcleo: recetó (verbo)

 

 

complementos: ayer (adverbial)

 

 

un analgésico (directo; nombre)

    

 

me (indirecto; pronombre).“

[Seco, Manuel: Diccionario de dudas y dificultades de la lengua española. Madrid: Espasa Calpe, 91989, p. 404]

«Predicado nominal y predicado verbal

En las oraciones bimembres puede haber dos clases de predicados: nominal y verbal.

El primero posee la siguiente estructura: un verbo copulativo (ser o estar) y un complemento predicativo (en otras gramáticas se le denomina atributo) formado esencialmente por un sustantivo o adjetivo que es el núcleo o base (semántica) del predicado:

Los caballos de carreras

son

veloces

Tu padre

es

un buen médico

Las niñas

estaban

contentas

sujeto

verbo copulativo

predicado (atributo)

predicado nominal

 

En las oraciones de predicado verbal, el verbo es el núcleo o palabra esencial del predicado:

 

Ernesto

compró

el periódico

El pájaro

volaba

muy alto

sujeto

núcleo

complemento

predicado verbal

 

Oraciones con verbo copulativo

Son las oraciones de predicado nominal. Estas oraciones expresan cualidades del sujeto, es decir conceptos adjetivos que pueden designarse por alguno de los siguientes medios:

a)      un adjetivo léxico: La torre es alta.

b)      Un sustantivo, pensado como un conjunto de cualidades: Mi amigo es albañil (posee las cualidades de un albañil).

c)       Una frase equivalente a un adjetivo: Mi amigo es de Córdoba (= cordobés).

d)      Un adverbio adjetivado: La gente es así.

e)      Un pronombre: Mi casa es aquélla.

f)        Cualquier palabra o frase de valor nominal: Todo esto es perder el tiempo,

Es tan estrecha la relación entre sujeto y complemento predicativo que ambos conciertan en género y número: Este libro es caro; Esta revista es cara.

Los verbos ser y estar (otras gramáticas añaden parecer) se denominan copulativos, porque su función se limita a unir el sujeto y el predicado como una mera cópula o unión (han perdido su significado originario y se ha convertido sólo en nexos). Sin embargo poseen su significado gramatical y expresan modo, tiempo y aspecto como todos los verbos.

A veces no se expresa el verbo copulativo, por no estar presente en la mente del que habla, o por estar elíptico o sobreentendido:

¡Hermoso caballo!

Normalmente se suprime en refranes:

Perro ladrador, poco mordedor,

y en oraciones interrogativas o exclamativas en las cuales el sentimiento predomina sobre la idea de tiempo:

¡Qué tonto!

¿Tú militar?

Ser y estar como verbos copulativos

Cuando el complemento predicativo es un sustantivo, pronombre o infinitivo se emplea siempre ser.

Los adjetivos calificativos pueden construirse, en general, con ser o con estar.

Cuando pensamos la cualidad como una cambio, real o posible, que sobreviene al sujeto, se usa estar:

Este hombre está borracho

(no es lo mismo decir es un borracho).

Dicho con otras palabras, la cualidad que se predica con estar va inserta en unas circunstancias de lugar, tiempo, acción, etc., mientras que con ser la sentimos como independiente de toda circunstancia. [...]

Ser y estar como verbos predicativos y auxiliares

Además de su uso como copulativos, ambos verbos pueden funcionar como núcleos verbales de oraciones predicativas, con significado propio:

a)      Ser recobra su significado primitivo de existir, ocurrir, suceder en algunas oraciones: Eso será si yo quiero; Sea lo que sea, ya lo veremos; Es que no quiero ir; Es que no tengo tiempo, con lo que se indica réplica o contrariedad.

b)      Estar significa comúnmente permanencia, situación o posición local: No está en el pueblo; SU casa está en las afueras. Este significado se aplica también al tiempo: ¿A cuánto estamos del mes?

Ser y estar también pueden funcionar como auxiliares en la formación de la voz pasiva: Los árboles habían sido talados ya; La paz estará firmara en breve.

Complemento predicativo con otros verbos

Otros verbos, además de los copulativos ser y estar, pueden funcionar de nexo o cópula entre el sujeto y el complemento predicativo:

El partido resultó aburrido,

en esta oración aburrido enuncia una cualidad del partido, pero al mismo tiempo significa conjuntamente una modificación adverbial del verbo resultó.

Esta construcción es frecuente con verbos de estado, de situación, de movimiento, de apariencia y de otras significaciones:

Marta se encuentra desganada;

Los ciclistas corrían contentos;

Esta niña parece lista;

Esta corbata me resulta cara.

Las oraciones construidas con estos verbos (denominados semipredicativos o semicopulativos) tienen en común con ser y estar la concordancia del adjetivo en función de complemento predicativo con el sujeto:

El niño duerme tranquilo;

La niña duerme tranquila.

Por el contrario, se diferencian de las estrictamente copulativas en que el núcleo de la predicación recae en el verbo

[Onieva Morales, Juan Luis: La gramática de la Real Academia Española (Resumida y aclarada). Madrid: Playor, 1993, p. 210-212]

«Entre los enunciados existe un tipo especial conocido con el término de oración. Uno de sus componentes, la palabra que se llama verbo (o sintagma verbal), contiene dos unidades significativas entre las cuales se establece la relación predicativa: el sujeto y el predicado, que se entienden tradicionalmente como „aquello de que se dice algo“ el primero, y el segundo „lo que se dice del sujeto“. Cotejemos las siguientes oraciones, aplicables todas a una misma situación y posibles respuestas a una misma pregunta „¿qué hace el niño?“:

El niño escribe en su cuarto una carta a su amigo.

El niño escribe una carta a su amigo.

El niño escribe una carta.

El niño escribe.

Escribe.

De una a otra oración se han eliminado datos, bien porque son conocidos ya del interlocutor, bien porque no interesa al hablante detallarlos. Pero en todas ellas aparece la unidad escribe, imprescindible para que exista oración. Esta forma verbal es el núcleo de la oración, y en él se cumple la relación predicativa: se dice de alguien (la „tercera persona“) algo (la noción de „escribir“). Los demás componentes que en la oración pueden aparecer en torno del núcleo son términos adyacentes, cuya presencia no es indispensable para que exista oración. Los enunciados que carezcan de una forma verbal personal que funcione como núcleo no son oraciones y ofrecen una estructura interna diferente: con la denominación de frases se estudiarán más adelante.

El núcleo de la oración es, pues, un verbo en forma personal. Esta clase de palabras consta de dos signos, uno de referencia léxica expresado por la raíz (en el ejemplo de arriba escribe, que alude a la noción de „escribir“) y otro de valor gramatical manifestado por la determinación (en el ejemplo, e). El signo léxico del verbo (o sea, el significado de la raíz) es el verdadero predicado de la oración, y el signo gramatical o morfológico funciona como el auténtico sujeto (esto es, la persona designada por la terminación verbal), y que debe llamarse sujeto gramatical o, si se prefiere, sujeto personal. Además de las formas compuestas del verbo con valor unitario (he cantado, hubieras venido, etc.), hay ocasiones en que el núcleo verbal es complejo: son las perífrasis.»

[Alarcos Llorach, E.: Gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Calpe, 1994, pp. 256-257]

«Predicado verbal y predicado nominal

La evocación a la realidad que efectúan estos verbos copulativos es demasiado extensa y vaga, a veces, como suele decirse, «vacía». El papel del atributo consiste en «llenar» la referencia de estos verbos, asignándoles posibilidades de denotación más concretas. Tal particularidad ha inducido a separar las estructuras oracionales en dos tipos: las de predicado verbal (cuando el signo léxico del verbo se refiere a experiencias concretas) y las de predicado nominal (esto es, las de los verbos ser, estar, parecer, que precisan de la noción léxica del atributo).

Si ello es válido desde el punto de vista semántico, para la sintaxis el núcleo oracional es siempre el verbo, por impreciso que sea su contenido léxico, puesto que en el verbo residen los morfemas de persona y número que como sujeto gramatical establecen la oración. En envejecéis, la relación predicativa une el sujeto gramatical «segunda persona del plural» (expresado por terminación éis) con la noción léxica de «envejecer»; en Sois viejos, el mismo sujeto gramatical (combinado con la noción léxica existencial de «ser») establece la predicación con el signo léxico del atributo «viejo». De este modo, las construcciones atributivas vienen a ser como el resultado del desglose de otros verbos no copulativos, según se puede apreciar en casos de equivalencia semántica como los siguientes:

     Un dulce nunca amarga.         Un dulce nunca es amargo.

     Aquí abunda la uva.                 Aquí es abundante la uva.

     Escaseaban los víveres.          Eran escasos los víveres.

     La maleta pesa mucho.           La maleta es muy pesada.

Sujeto y atributo

Cuando el atributo es un sustantivo con artículo, cabe la duda respecto a su función. En oraciones como Juan es el médico y El médico es Juan, podemos ver respuestas a preguntas como ¿Quién es el médico? o ¿Quién es Juan? También podría contestarse a la primera con Juan lo es (donde el referente lo señala que el médico funciona como atributo); a la segunda se respondería simplemente con Es el médico, donde tampoco se discierne entre las dos funciones de sujeto explícito y de atributo. No sería muy normal contestar Lo es el médico, con lo referido a Juan como atributo. Se ha hablado en estos casos de oraciones ecuativas.»

[Alarcos Llorach, Emilio: Gramática de la lengua española. Madrid: Espasa-Calpe, 1994, § 361-362]

Terminología gramatical unificada por el Ministerio de Educación y Ciencia

«Predicado (nominal, verbal):

a) Semánticamente, el predicado es lo que se afirma o niega del sujeto.

b) Sintácticamente, el predicado es uno de los dos constituyentes inmediatos de la oración. El otro constituyente es el sujeto.

c)  Por su naturaleza el predicado puede ser nominal o verbal.

Es nominal cuando su núcleo significativo es un nombre, un adjetivo, o cualquier elemento sustantivado que se une al sujeto por medio de un verbo copulativo.

Es predicado verbal cuando el núcleo significativo es un verbo predicativo (no copulativo) en forma personal.

Nota:

No identificar predicado (lo que se „predica“, lo que se dice) con verbo. El verbo es el elemento esencial del predicado, pero puede no ser el único. Existen, incluso, predicados sin verbo expreso: „papá, enfermo“.

 

 

Ejemplos:

El niño canta.  El verbo coincide con el predicado: canta.

El niño canta una jota. El verbo no coincide con el predicado: verbo = canta; predicado: canta una jota.

[Alonso Marcos, A.: Glosario de la terminología gramatical. Unificada por el Ministerio de Educación y Ciencia. Madrid: Magisterio Español, 1986, p. 197]

«Predicado:

1.   Función constitutiva y esencial de la oración. La desempeña un verbo o un nombre o construcción nominal, que (aparte el caso de las oraciones impersonales) entabla relación necesaria con un sustantivo, de modo que tal relación constituya una oración por sí misma. El predicado, cuando es desempeñado por un verbo, se denomina predicado verbal (el pez nada); cuando está constituido por un verbo copulativo y un nombre, adjetivo o palabra adjetivada, se llama predicado nominal (el pez es ligero); también recibe este nombre el predicado carente de verbos, esto es, el de la frase nominal (perro ladrador, poco mordedor).

2.   Nombre, adjetivo o palabra adjetivada que se une al sujeto mediante un verbo copulativo: el pez es ligero. Muchos gramáticos lo llaman, en este caso, atributo.

3. Predicado psicológico o lógico. Así se ha denominado alguna vez a la parte de la frase que va en segundo lugar (sin tener en cuenta que, gramaticalmente, sea o no el predicado), entendiendo que, en la ordenación de los elementos oracionales, los primeros funcionan como sujeto lógico o psicológico de los que siguen. En una frase como se ha ido tu padre, la porción se ha ido es el sujeto psicológico o lógico, frente a tu padre, que es el predicado psicológico o lógico. La distinción entre ambos fue establecida por Henri Weil, que los llamó, respectivamente, notion initiale y bout du discours. La nueva denominación fue adoptada por otros lingüistas como Gabelentz, Mauthner y Schuchardt. Este último escribe: “Das Folgende ist immer Prädikat, das Vorausgehende Subject”.»

[Lázaro Carreter, F.: Diccionario de términos filológicos. Madrid: Gredos, 1967, p. 33o-331]

Atributo y predicado nominal

«Atributo [A. F. Attribut; I. Predicative]

1. Adjetivo atributivo.

2. Adjetivo, sustantivo o palabra empleada en función nominal que se une a un sustantivo u oración sustantivada mediante un verbo copulativo (el monte es alto). En esta acepción, muy frecuente, el atributo forma, pues, parte del predicado nominal.

3. En la terminología francesa, o que sigue sus orientaciones, atributo es muchas veces término sinónimo de predicado nominal (el monte es alto)..

4. Atributo del complemento. Nombre o adjetivo que funciona como predicado de un complemento verbal (nombraron a su padre alcalde); otros gramáticos lo llaman predicado del complemento

[Lázaro Carreter, Fernando: Diccionario de términos filológicos. Madrid: Gredos, 1967, p. 66-67]

«Argumento y predicado: Una oración simple (la realización sintáctica de una ‘proposición’ semántica) expresa un estado o acontecimiento en el que están implicados uno o varios participantes que llamamos los ‘roles’ o ‘papeles semánticos’ seleccionados o exigidos por el significado de esas acciones o estados. Denominamos ‘predicado’ a la expresión (generalmente verbal) que designa ese estado o evento; los términos que expresan los papeles semánticos asociados a tal predicado son sus ‘argumentos’. Característicamente, los argumentos de un predicado aparecen en las posiciones de sujeto (si el verbo es intransitivo puro, o si es inacusativo: María bostezó, Llegó el tren, respectivamente), de sujeto y objeto directo (cuando el verbo es transitivo: El cartero visitó {la escuela / a su madre}), y en las de estos más la del objeto indirecto o la de un segundo argumento introducido por una preposición cuando el verbo es ditransitivo (El presidente entregó el premio a la novelista; El secretario guardó el informe en el cajón. Además de por sus argumentos (cuya lista no se agota en las líneas precedentes, que presentan sólo los casos más conocidos), los predicados verbales pueden estar acompañados de otros dos tipos de modificadores. Unos son los ‘modificadores adjuntos’, que expresan circunstancias internas (los ‘circunstanciales’ así como funciones externas al predicado propiamente dicho, y no son requeridos por el contenido del mismo (la manera de acción: María bostezó ostentosamente, el lugar: El cartero visitó su antigua casa en Pontevedra, el momento de ella: Mi hija llegó a las siete, todos ellos factores internos; o la actitud del emisor: Francamente, eso no me interesa, un factor externo). Otros son los ‘complementos predicativos’, modificadores que, sintácticamente, pueden ser adjuntos opcionales o constituyentes, obligatorios, y que poseen unas características léxico-semánticas muy bien definidas.

Denominamos ‘complementos predicativos’ a aquellos constituyentes que modifican simultáneamente al predicado verbal y a aun sintagma nominal de la misma oración (típicamente, al sujeto y al objeto directo sintáctico), con cuyo núcleo concuerdan en género y número.»

[Demonte, Violeta: “La predicación: Los complementos predicativos”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, p. 2463: § 38.1.1]

«Dentro de la gramática generativa, y desde Williams 1981, se denomina ‘argumento externo’ al argumento sujeto agente o experimentante de un verbo transitivo, y ‘argumento interno’ al argumento objeto o tema, atendiendo a su relación más lejana o más cercana con el verbo para la expresión de la predicación. El argumento interno u objeto está regido semántica y sintácticamente por el verbo y puede ser elidido en determinados contextos sin que ello afecte a la clasificación del verbo».

[Mendikoetxea, Amaya: “Construcciones inacusativas y pasivas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, p. 1578, n. 1: § 25.1.1.1]

«Argumento en la lógica formal:

Según los gramáticos, el enunciado (lo que llaman oración) se compone de dos miembros: el sujeto y el predicado. En el enunciado: Simón llora, el sujeto es ‘Simón’ y el predicado es ‘llora’. En el enunciado: Simón lee el diario, el sujeto es ‘Simón’ y el predicado es ‘lee el diario’. A su vez, el predicado se compone de verbo o de verbo y complemento (o complementos). En Simón llora tenemos sólo verbo (intransitivo). En Simón lee el diario tenemos, además, un complemento (‘el diario’); el verbo entonces es transitivo. Ahora bien, la lógica propone considerar, de un lado, los sujetos y los complementos como una de las partes del enunciado y, del otro, los verbos como otra de las partes. De este modo, el enunciado se descompone en

1. Sujetos y/o complementos, llamados argumentos;

2. Verbos, llamados predicados.

Las otras partes de la oración se incorporan a 1. o a 2. Así, los adverbios y las preposiciones pueden considerarse como partes de predicados, como lo muestra el ejemplo: Pablo se dirige velozmente hacia su casa, donde ‘verlozmente hacia’ funciona como parte de ‘dirigirse velozmente hacia’.»

[Ferrater Mora, J. / Leblanc, Hugues: Lógica matemática. México: Fondo de Cultura Económica, 1973, p. 67-68]

«La distinción tradicional entre verbos ‘predicativos’ y verbos ‘copulativos’ (o ‘atributivos’) fue introducida en la gramática por los racionalistas, en términos de verbos ‘adjetivos’ y verbos ‘sustantivos’ respectivamente (véase Gutiérrez Ordóñez 1986: 15). Navas Ruiz (1977: 17) recoge la concepción tradicional de oración ‘atributiva’, verbo ‘atributivo’ y ‘atributo’. [...] Penadés (1994) define, según orientación metodológica basada en la primera y segunda escuela de Praga, ‘verbo atributivo’ como aquel verbo que exige un atributo, independientemente del contexto y de la situación, y decide que los verbos ser y estar, tradicionalmente considerados atributivos, no son, de hecho, vernos copulativos, sino que poseen significado léxico, con sus correspondientes acepciones.»  

[Fernández Leborans, Ma Jesús: “La predicación: las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe, 1999, § 37.1.1, n. 2]

«’Atributo’ es el término que se emplea de modo general en las gramáticas tradicionales para designar la base léxica del predicado de las oraciones con verbos copulativos o pseudo-copulativos; la denominación de ‘complemento predicativo’ se reserva para las categorías predicativas que aparecen con verbos semicopulativos (o semipredicativos), como son, por ejemplo, las expresiones: una gran persona, madura, muy cargado, en las oraciones: Considero a Juan una gran persona; Compró la fruta madura; Me gusta el café muy cargado. Sin embargo, la RAE utiliza ‘complemento predicativo’ en cualquier caso (1973: 3.3), y designa con el término de ‘atributo’ (1973: 2.4.1) el adjetivo no predicativo (comúnmente denominado adjetivo atributivo) en relación de adyacencia directa con el sustantivo (como en las buenas gentes) o con un artículo o pronombre anafórico (como en el hombre nuevo y el antiguo; unos días buenos y otros malos; lo cortés no quita lo valiente). Particularmente, Bello (1847: § 35 y nota II) asigna la denominación de ‘predicado’ tanto a los adjetivos atributivos como a las categorías predicativas no verbales en general (‘atributos’ o/y ‘complementos predicativos’), reservando el término ‘atributo’ para la función generalmente entendida como ‘predicado’ (proposicional). Sobre la distinción entre ‘predicado’ y ‘atributo’ véase Gutiérrez Ordóñez, S.: Variaciones sobre la atribución. León: Univ. de León, 1986, pp. 21-22.»

[Fernández Leborans, M. Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. II, § 37.1.1, n. 1]

Predicado nominal

«Al concepto de ‘predicado nominal’ se le ha asignado más de una interpretación en las gramáticas tradicionales; para algunos autores, ‘predicado nominal’ es sinónimo de ‘atributo’, término empleado por los gramáticos racionalistas para designar el predicado semántico en las oraciones copulativas, representado por categorías verbales (Gili Gaya: 57: ...). Otros gramáticos consideran que el predicado nominal está constituido por el verbo copulativo más el atributo; la base semántica del predicado sería el atributo (Alonso y Henríquez 1938: 33, RAE 1973: 66), pero el núcleo sintáctico sería el verbo copulativo (Seco 1972: 106, Alarcos 1970: 159). En la presente obra se utilizan indistintamente los dos términos (‘predicado nominal’ o ‘atributo’) en el primer sentido indicado, esto es, para designar cualquier categoría predicativa no verbal que constituye el núcleo léxico del predicado oracional en las oraciones copulativas.»

[Fernández Leborans, M. Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. II, § 37.1.2, n. 7]

«En cuanto a la terminología adoptada, hay que señalar que seguimos la terminología centroeuropea, adoptada también por Pottier, que llama adjetivo atributivo al que modifica al sustantivo directamente, y predicativo al que lo hace por medio de un índice verbal, indirectamente. La terminología francesa y las de ella derivadas llaman epíteto al modificador en referencia directa, y atributo al que modifica a través de un índice verbal. (Cf. Lucien Tesnière: Eléments de Syntaxe Structurale. París (Klincksieck), 21969, p. 150, nota 1).»

[Marcos Marín, Francisco: Curso de gramática española. Madrid: Cincel, 1980, p. 198]

«predicado

Segmento de la oración que predica algo del sujeto y cuyo núcleo es generalmente un verbo que concuerda con el núcleo del sujeto:

El jefe de la banda ORDENÓ LIBERAR AL SECUESTRADO.

Mis hijos NO ESTÁN.

Algunas oraciones tienen predicados no verbales, como la exclamativa

¡Un poco larga esta película!,

cuyo predicado es un poco larga

[RAE: Diccionario panhispánico de dudas. Madrid: Santillana, 2005, p. 768]

«predicado

1. Gramática. En la oración: Parte cuyo núcleo es un verbo que concuerda en número y persona con el núcleo del sujeto. En las siguientes oraciones, cuál es el sujeto y cuál el predicado.

2. Filosofía. En una proposición: Término en el que se predica algo del sujeto. En la proposición “los osos comen miel, el predicado es comen miel”.

Predicado nominal. Predicado formado por el verbo y por el atributo. En la oración Juan es alto, es altoes el predicado nominal.

Predicado verbal. Predicado cuyo núcleo es un verbo no copulativo que puede ir solo o acompañado de complementos. Señala el sujeto y el predicado de esta oración

[RAE: Diccionario del estudiante. Madrid: Santillana, 2005, p. 1108]

predicado. (Del part. de predicar).

1. m. Fil. Aquello que se afirma del sujeto en una proposición.

2. m. Ling. Segmento del discurso que, junto con el sujeto, constituye una oración gramatical.

predicado nominal.

m. Ling. El constituido por un verbo copulativo, como ser o estar, y por un nombre, un adjetivo, un sintagma o una proposición en función nominal. El verbo, que en ocasiones puede faltar, sirve de nexo con el sujeto, de tal modo que se establece concordancia entre los tres componentes de la oración.

predicado verbal.

m. Ling. El formado por un verbo que, por sí solo o acompañado de complementos, constituye el predicado de una oración gramatical.

atributo.

1 m. Gram. Función que desempeña el adjetivo cuando modifica al sustantivo dentro de un grupo nominal; p. ej., ojos azules; buena persona.

2. m. Para algunos gramáticos, término que identifica o cualifica a otro mediante ser, estar u otro verbo. Su padre fue médico. La oferta parece aceptable. Lo considero amigo mío.

verbo copulativo.

m. Gram. Aquel que, junto con el atributo, forma el predicado nominal de una oración. [DRAE]

«Predicados y argumentos

Muchas de las propiedades combinatorias que se dan entre las piezas que conforman una oración están determinadas por el contenido semántico de aquellas. De este contenido semántico depende, por ejemplo, el número de SSNN que coaparecen con un núcleo verbal dentro de su proyección sintagmática. Así, en el caso de un verbo transitivo como pintar, sabemos que se construye con dos SSNN: el que pinta y lo pintado. Por el contrario, un verbo intransitivo del tipo de reír, sólo se construye con un SN: el que representa al que ríe. Este tipo de información parece estar contenida en el nivel léxico, previo a la estructura sintáctica.

En los últimos años se han producido importantes avances en el estudio de la información contenida en el léxico. Sabemos que en este nivel no sólo se encuentran almacenadas las categorías léxicas y funcionales, sino que, además, éstas aparecen caracterizadas por medio de un entorno sintáctico. […] En cuanto a las piezas léxicas, el léxico contiene información acerca de su categoría gramatical y de la llamada “relación predicado-argumento”.

Un predicado es todo aquel elemento léxico que denota una acción, proceso o estado y que selecciona un conjunto o red de argumentos en función de su propio significado léxico. Por su parte un argumento se puede definir como el participante de una acción, proceso o estado imprescindible para que este se pueda llevar a cabo. El ejemplo típico de predicado es el verbo, mientras que los argumentos suelen ser siempre SSNN. Volviendo al verbo pintar, este actúa como un predicado que debe construirse con dos SSNN, los que representan al que pinta y al pintado, que van a ser sus argumentos. Una manera de formalizar esta idea es mediante paréntesis angulares del modo siguiente: Pintar <1, 2>. El conjunto de argumentos seleccionados por un predicado constituye su estructura argumental o estructura de predicado-argumento.

También pueden ser predicados los adjetivos, las preposiciones y ciertos nombres y adverbios (Demonte 1989). [...]

Los predicados asignan un valor semántico a los argumentos que seleccionan. Este valor es el llamado “papel temático”. Así, tomando de nuevo el verbo pintar, el argumento que realiza la acción consciente y deliberadamente recibirá el papel temático de agente, mientras que el objeto que la padece y se ve afectado por dicha acción de manera diversa se etiquetará con el papel temático de paciente.

Diversos autores han establecido una jerarquía dentro de la lista de papeles temáticos. La estructura argumental está dispuesta por un conjunto de argumentos dispuestos según un orden de prominencia (Williams 1982). El argumento externo agente, identificado en ocasiones notacionalmente con el subrayado, es el más prominente y se proyectará en la posición de sujeto: por eso se le denomina “argumento externo”; mientras que el argumento tema o paciente, el menos prominente, recibe el nombre de “argumento interno”. [...]

La idea que subyace a la teoría de los papeles temáticos es que todos los argumentos, por el hecho mismo de depender de un predicado, reciben su interpretación semántica de este. [...] La conclusión es que no puede haber ni más ni menos argumentos de los exigidos por el predicado. Esta generalización, que recibe el nombre de “Criterio temático” (Chomsky 1981), predice correctamente que una oración como *Juan bebió el vino el agua es agramatical, puesto que beber no selecciona dos objetos del mismo modo. *Juan entregó también es agramatical, puesto que no se han proyectado los argumentos necesarios para entender el significado del verbo entregar.

Se podría pensar que la noción de papel temático está incluida en la de función; de hecho, tradicionalmente, las funciones sintácticas han recibido una definición basada en nociones semánticas: el sujeto es el que realiza la acción, mientras que el objeto es lo realizado. Sin embargo, esto no siempre es así. [...] Así en El director rodó la película y en La película fue rodada por el director, la película sigue siendo el paciente, pues, semánticamente, establece la misma relación con el verbo, a pesar de que la función sintáctica que desempeña en cada oración es distinta. [...]

Por último, si bien pueden coincidir, es preciso mantener separadas las nociones de función sintáctica y de papel temático.»

[Rodríguez Ramalle, Teresa María: Manual de sintaxis del español. Madrid: Editorial Castalia, 2005, § 1.2.1.1]

«predicado

1) En una de las acepciones del término, vinculada a la concepción de la oración como estructura bimembre, ‘predicado’ es la función del constituyente (frecuentemente, aunque no de forma exclusiva, un sintagma verbal) que, junto con el sujeto, integra la estructura básica de la oración. Como señala Matthews, viene a ser “la otra parte que no es sujeto”. En “Manolo puso las cartas sobre la mesa”, puso las cartas sobre la mesa sería, pues, el ‘predicado’ en este sentido del término.

2) En corrientes gramaticales que no asumen la estructuración bimembre de la oración, ‘predicado’ es la función de la unidad (comúnmente un verbo, o un complejo formado por un verbo auxiliar y otro elemento) que pone en conexión a los restantes constituyentes de la oración. Por ejemplo, según Vázquez Rozas (1995: 57), la oración o cláusula no está integrada por un sujeto y un predicado como componentes inmediatos. Está configurada por “un número variable de constituyentes organizados en torno a un ‘predicado’ que, en lenguas como el español, se identifica con el verbo”. Según esta acepción del término, en “José ha comprado los cuadros” y en “Manolo puso las cartas sobre la mesa” habría, pues, un ‘predicado’ que se identifica con el verbo, ha comprado, puso, y una serie de constituyentes (sujeto, objeto directo, objeto indirecto) conectados mediante el predicado.

3) En la acepción vinculada a la lógica de predicados se entiende por ‘predicado’ un elemento léxico con capacidad para seleccionar argumentos y para atribuirles propiedades o designar relaciones entre ellos. Por ejemplo, para Dik (1981, 1980), un verbo como dar es un ‘predicado’ que debe figurar como tal en el lexicón; pero no sólo los verbos sino también los sustantivos, los adjetivos e incluso las preposiciones ha sido catalogados como ‘predicados’ en este sentido del término, dado que también se les reconoce capacidad para seleccionar argumentos. Así, según Fernández Lagunilla y Anula Rebollo (1995: 93), tanto meter como persuasivo, descripción o hacia pueden entenderse como ‘predicados’.»

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 448-449]

«predicado nominal

1) Especialmente en gramáticas consideradas “tradicionales” (por ejemplo, Real Academia Española, 1973: 364) se clasifica como ‘nominal’ el predicado constituido por un verbo copulativo y un atributo, en oposición a predicado verbal, integrado por un verbo no copulativo. Son, por tanto, ‘nominales’ los predicados destacados en los enunciados siguientes:

Su marido es arquitecto,

Mi perro es un encanto,

Los cristales están sucios.

La denominación ‘predicado nominal’ obedece a que, en este tipo de predicados, no es el verbo copulativo (es, están) el elemento que se considera portador del sentido. El papel de núcleo semántico de la predicación se asigna, por el contrario, al atributo, un constituyente, por lo general. de carácter nominal (sustantivo o adjetivo: arquitecto, un encanto, sucios.

predicado verbal

Tradicionalmente se han identificado como ‘verbales’ los predicados cuyo núcleo está constituido por un verbo no copulativo (como dormir, coger, sobornar), para diferenciarlos de los predicados nominales, los integrados por un atributo y un verbo copulativo (ser, estar). Son, pues, ‘verbales’ los predicados destacados en los siguientes enunciados:

Carlos Alberto cogió su fusil,

Elvira dormía plácidamente,

Su suegro sobornó a un miembro del jurado

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 449]

«La estructura oracional

Las dos unidades sintácticas principales en las que se puede dividir una oración son el sujeto y el predicado, si bien la estructura interna de cada uno de estos constituyentes puede ser compleja. En el marco oracional, el sujeto y el predicado configuran la estructura básica de la oración. El sujeto está constituido por un sintagma nominal, que puede ser un nombre (con o sin determinantes o complementos), un elemento sustantivado, un pronombre o una oración. El predicado está constituido por el sintagma verbal, que está formado a su vez por el verbo y sus complementos, si se trata de un verbo predicativo, o por el verbo más el atributo –que es el núcleo semántico del predicado–, si se trata de un verbo copulativo.

La relación del sujeto y el predicado es tanto sintáctica como semántica. Semánticamente, el predicado exige la presencia de un sujeto con unas determinadas características (por ejemplo, amar exige un sujeto humano), y halla su sentido pleno cuando predica una acción, un proceso o un estado de dicho sujeto. Sintácticamente, le relación de sujeto y predicado se manifiesta en la existencia de concordancia: el sujeto es el sintagma nominal que necesariamente concuerda en persona y número con el verbo núcleo del predicado. [...]

El predicado está compuesto por el sintagma verbal cuyo núcleo es el verbo principal de la oración. Desde un punto de vista semántico, se distinguen dos tipos de predicado: el predicado verbal y el predicado nominal. El predicado verbal tiene como núcleo un verbo predicativo, es decir, un verbo con contenido semántico pleno, que se erige en el núcleo sintáctico (concuerda con el sujeto) y semántico (aporta el significado fundamental de la predicación) del predicado.

Se denomina en cambio predicado nominal al que tiene como núcleo un verbo copulativo (ser, estar y parecer). Estos verbos son semánticamente vacíos, de forma que el contenido semántico de la predicación lo aporta el atributo. En estas oraciones, pues, el verbo es el núcleo sintáctico de la predicación, ya que el sujeto concuerda en persona y número con él, mientras que el núcleo semántico de la predicación es el atributo, que es quien predica una propiedad o estado del sujeto. El atributo de las oraciones copulativas concuerda en género y número con el sujeto (cuando puede expresar este tipo de concordancia). [...]

Dado que sujeto y predicado suponen los dos constituyentes máximos en los que se divide la oración, algunos autores los denominan constituyentes inmediatos

[VOX: Sintaxis. Lengua española. Barcelona: Spes Editorial, 2005, pp. 45-47]

«Según su naturaleza, los verbos se clasifican en predicativos y copulativos. Un verbo predicativo es un verbo con significado léxico pleno, cuya presencia es obligatoria. Por ejemplo, cantar, escribir poseer, suprimir, establecer, etc. El verbo es el elemento que selecciona al sujeto y a los complementos, y expresa la participación del sujeto en un suceso o un proceso. Un verbo copulativo, en cambio, es un verbo que no tiene significado léxico pleno y que sirve sólo como enlace entre el sujeto y un complemento que recibe el nombre de atributo; el atributo es el que aporta el significado principal de la oración:

Ernesto es profesor.

Tu hermano está cansado.

El médico parece simpático.

En español, los verbos copulativos son ser, estar y parecer. Las oraciones en las que se usa un verbo copulativo se llaman oraciones copulativas; desde el punto de vista del significado, estas oraciones caracterizan al sujeto atribuyéndole alguna propiedad o identificándolo como perteneciente a una clase de elementos.

Los verbos predicativos pueden construirse con una gran variedad de complementos, que se clasifican atendiendo a su función, es decir, al tipo de relación sintáctica y semántica que mantienen con el núcleo verbal. Los complementos del sintagma verbal se dividen en argumentos y adjuntos. Los argumentos vienen exigidos por el núcleo verbal, de modo que un verbo dado se construye necesariamente con un determinado tipo de complemento argumental, cuya naturaleza semántica depende del núcleo verbal que lo selecciona. En muchas ocasiones, la aparición de los argumentos es obligatoria, de modo que los verbos no se pueden usar sin expresarlos.

Son complementos argumentales de los verbos predicativos el complemento directo (CD), el complemento indirecto (CI), el complemento de régimen (CR) y el complemento agente (CA).

Los adjuntos, en cambio, no están exigidos por el núcleo verbal, por lo que su presencia no es obligatoria.

Además, algunos verbos también pueden tener un tipo de complementos, denominados complementos predicativos (CP), que expresan aspectos secundarios de la predicación. Generalmente, son también adjuntos, dado que su aparición no está determinada por el verbo principal. Por su significado, se parecen mucho a los atributos de las oraciones copulativas, si bien aparecen con verbos predicativos, aportando un significado añadido al verbo principal.

Algunos gramáticos consideran que el conjunto del verbo más sus complementos argumentales forman un constituyente oracional llamado grupo verbal. Los complementos adjuntos son, según estos autores, modificadores del grupo verbal, y junto con éste, constituyen el sintagma verbal.

Frente a ello, los verbos copulativos no pueden construirse con ninguno de los complementos argumentales propios de los verbos predicativos. En cambio, requieren necesariamente la presencia de un atributo (A). De hecho, el atributo no es un complemento del verbo, sino que constituye el predicado principal de la oración. En ocasiones, los verbos copulativos también admiten complementos circunstanciales, que son adjuntos cuya aparición es obligatoria.

Clasificación de las oraciones según la naturaleza del verbo:

Según la naturaleza del verbo las oraciones se clasifican en copulativas o atributivas y en predicativas.

La oración copulativa

Una oración copulativa (también llamada atributiva) se forma con un verbo copulativo (ser, estar y parecer). El verbo copulativo constituye el núcleo sintáctico del predicado, puesto que concuerda en persona y número con el sujeto. Sin embargo, desde el punto de vista semántico, el núcleo del predicado es el atributo, que forma el llamado predicado nominal.

Además del atributo, los verbos copulativos pueden llevar complementos circunstanciales, pero nunca pueden tener complementos propios de los verbos predicativos (CD, CI, AG, CR y CP).

La oración predicativa

La oración predicativa tiene como núcleo el verbo predicativo; es decir, un verbo que no sea copulativo. Las oraciones predicativas se clasifican atendiendo a un rasgo gramatical que la gramática tradicional asociaba exclusivamente al verbo pero que en realidad afecta a toda la estructura oracional: la denominada voz. La voz informa acerca de la relación semántica que establece el verbo con su sujeto y con sus complementos.»

[VOX: Sintaxis. Lengua española. Barcelona: Spes Editorial, 2005, pp. 32-33 y 54-55]

«Grupo del predicado (grupo verbal del predicado)

El grupo del predicado está formado por el verbo, que es siempre el núcleo sintáctico del predicado, y sus complementos:

El tren de Valencia / ha llegado puntualmente.

Núcleo del sujeto

El núcleo del sujeto es la palabra que es el centro sintáctico del grupo del sujeto. En el ejemplo

El tren de Valencia / ha llegado puntualmente

el núcleo del sujeto es tren. Es como en el sistema solar: el Sol sería el núcleo, el centro; y los planetas serían los elementos que giran alrededor del Sol, del núcleo.

Núcleo del predicado

El núcleo del predicado es la palabra que es el centro sintáctico del predicado. En el ejemplo anterior es ha llegado.

La sintaxis exige que el núcleo del predicado haya de ser un verbo, y ninguna otra parte de la oración puede desempeñar esta función.

Sin embargo, podemos decir que, semánticamente, algunas veces el núcleo del predicado es otra palabra distinta del verbo. Se da este caso cuando el verbo es copulativo y en algunas otras ocasiones del verbo omitido.

En los telegramas, por ejemplo, podemos omitir el verbo:

Papá, enfermo (el núcleo significativo es enfermo).

Luis es alto (el núcleo significativo es alto).»

[Alonso Marcos, A.: Glosario de la terminología gramatical. Unificada por el Ministerio de Educación y Ciencia. Madrid: Magisterio Español, 1986, p. 198-199]

«Según la naturaleza del verbo las oraciones se clasifican en copulativas o atributivas y en predicativas.

La oración copulativa

Una oración copulativa (también llamada oración atributiva) se forma con un verbo copulativo (ser, estar y parecer). El verbo copulativo constituye el núcleo sintáctico del predicado, puesto que concuerda en persona y número con el sujeto. Sin embargo, desde el punto de vista semántico, el núcleo del predicado es el atributo, que forma el llamado predicado nominal.

Además del atributo, los verbos copulativos pueden llevar complementos circunstanciales, pero nunca pueden tener los complementos propios de los verbos predicativos (CD, CI, AG, CR y CP).

La oración predicativa

La oración predicativa tiene como núcleo un verbo predicativo; es decir, un verbo que no sea copulativo. Las oraciones predicativas se clasifican atendiendo a un rasgo gramatical que la gramática tradicional asociaba exclusivamente al verbo pero que en realidad afecta a toda la estructura oracional: la denominada voz.»

[VOX: Sintaxis. Lengua española. Barcelona: Spes Editorial, 2005, p. 54-55]

«Predicado nominal y predicado verbal

Los dos componentes necesarios e interdependientes en una oración son el sujeto y el predicado. Semánticamente, el predicado es aquello que se dice del sujeto. Sintácticamente, el predicado está constituido al menos por un verbo, cuya función es el núcleo del predicado: Todos [sujeto] juegan conmigo [predicado]. Toda oración, sea simple o compleja, tiene su propio predicado; en el caso de las complejas, las oraciones subordinadas integradas también tienen el suyo.

Clases de predicado

Se suelen distinguir dos tipos de predicado: el predicado verbal y el predicado nominal. Esta distinción es de tipo semántico y no sintáctico, pues se basa exclusivamente en el contenido semántico del verbo (contenido pleno o contenido vacío o cuasi-vacío).

Predicados nominales son aquellos cuyos verbos son, entre otros, ser, estar, parecer, que se consideran meras cópulas entre un atributo (verdadero núcleo semántico) y un sujeto. Por ello se conocen como verbos copulativos.

Predicados verbales son todos aquellos cuyos verbos no son copulativos, sino verbos con carga semántica plena, los cuales pueden aparecer solos o con complementos: Pedro ha salido. Juan se comió el pastel.»

[Gómez Torrego, Leonardo: Gramática didáctica del español. Madrid: sm, 2000, p. 272-273]

«Predicado

Constituyente central de la oración con el que se combina el sujeto. Un predicado verbal es aquel cuyo núcleo es un verbo no copulativo

María {cura a las personas enfermas / vive a mi lado}.

En los demás casos, esto es, si el predicado es un nombre, un adjetivo, un sintagma preposicional o un adverbio, se habla de predicados nominales

María es {médico, buena}.»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 90-91]

«Atributo

1. Predicado de naturaleza no verbal que requiere la presencia de un verbo copulativo que aporte los morfemas de tiempo/modo y concordancia correspondientes: La casa está preciosa, Yo soy profesora, Que le digas la verdad es de rigor. (Véase predicado nominal).

2. Algunos autores emplean este término para referirse, además, a los complementos predicativos. (Cf. Complemento predicativo).»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, 55]

«Complemento predicativo

Complemento, generalmente adjetival, que modifica tanto al verbo como al sujeto o al objeto, a modo de un segundo predicado:

El niño duerme tranquillo.

Me devolvió roto el libro

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, 59]

«Núcleo de las oraciones atributivas o de predicado nominal

Hay dos tipos de verbos: los predicativos y los copulativos o atributivos. La mayoría de los verbos son predicativos; estos se caracterizan por tener significado pleno. Unos pocos verbos (ser, estar, parecer) son copulativos o atributivos, y se caracterizan por estar vacíos o casi vacíos de contenido semántico, por lo que necesitan un adyacente obligatorio para poder funcionar junto con él como predicado. A este elemento adyacente se le denomina atributo:

Mi hermano es periodista.

Luis está triste.

Mi gato parece cansado.

En estos casos, aunque es el atributo el que aporta la mayor carga de contenido léxico o, dicho de otro modo, aunque el atributo es el soporte semántico principal de la predicación, desde el punto de vista sintáctico el verbo sigue siendo el núcleo oracional y el núcleo del predicado.

Hay otros verbos, permanecer, ponerse, volverse, sentirse, etc., denominados tradicionalmente seudocopulativos, que seguidos de un adjetivo (o sintagma adjetival) pueden comportarse de forma similar a los verbos propiamente atributivos.»

[Gómez Manzano, Pilar / Cuesta Martínez, Paloma / García-Page Sánchez, Mario / Estévez Rodríguez, Ángeles: Ejercicios de gramática y de expresión. Con nociones teóricas. Madrid: Editorial Centro de Estudios Ramón Areces, 2006, p. 10]

«Oración (S x P) / Frase

El mantenimiento de la relación sujeto-predicado como criterio definitorio de la oración (o de la proposición o de la cláusula, según los autores) es un tributo secular que los gramáticos venimos pagando a la Lógica. Poco a poco la Gramática se ha ido desprendiendo de escorias logicistas, pero en el concepto de oración se han mantenido hasta hoy, de forma subrepticia e inconsciente, algunas características no justificables ni deseables. Podríamos esquematizar este proceso en los siguientes pasos:

1)    En un principio, tanto la oración como el juicio lógico (el lóogos apophantikós aristotélico) se definen de igual forma: como la unión de un nombre y de un verbo. Esta es la concepción que se mantiene en nuestros gramáticos clásicos.

2)    En el Racionalismo, con la subordinación total de la Gramática a la Lógica, la oración pasa a ser concebida como la “expresión de un juicio lógico”. Como en el juicio hay dos elementos necesarios, tales componentes habrán de aparecer necesariamente en la oración: el sujeto y el predicado.

3)    Se elimina la definición logicista de la oración, pero se sigue manteniendo su organización interna en sujeto y predicado, definidos en términos logicistas: “el predicado es lo que se afirma o se niega del sujeto” y viceversa. En algunos casos estas definiciones se han mantenido hasta nuestros días.

4)    Por último, se sustituye la definición logicista de los términos sujeto y predicado por una caracterización formal (concordancia, orden, etc.); pero se sigue manteniendo intocable la composición binaria de la oración (y esto a pesar de que son muchos los gramáticos que tras definir así la oración, reconocen, contradictoriamente, que el elemento nuclear es el verbo).

Existían y existen oraciones que no sólo no llevan sujeto, sino que –y esto es lo más importante– no pueden llevarlo. Para tales casos se crea un conjunto especial de oraciones (las impersonales) que constituyen en sí una contradicción interna con el concepto de oración de que se parte: por un lado, se exige a la oración la presencia de sujeto y de predicado y, por otro, se habla de oraciones que no pueden tener sujeto. Si se concluye que las impersonales son oraciones y que no llevan sujeto, esto implica necesariamente una revisión del concepto mismo de oración. [...]

Existen autores que niegan la existencia de sujeto en los verbos atmosféricos. Si la estructura sujeto-predicado tenía razones logicistas, también desde posiciones logicistas se ha llegado a rechazar la necesidad de que los juicios (y, por consecuencia, también las oraciones) posean obligatoriamente una estructura bimembre. Franz Brentano advirtió la existencia de juicios unimembres, juicios téticos (del tipo: llueve, nieva, etc.) frente a los juicios categóricos (del tipo El niño estudia). Esta teoría ha sido seguida por A. Marty y reivindicada no hace muchos años por Kuroda.

Desde el fenomenologismo, L. P. Piccardo afirmaba también: “Llueve, truena... traducen una apercepción fenomenista, reflejan un hecho puro y simple, sin referencia a un objeto sujeto”. En términos semejantes se ha manifestado C. Hernández: en las “oraciones cuyo verbo, por sí solo, significa un fenómeno meteorológico... el hablante centra toda su atención en el proceso, en el fenómeno –en el predicado verbal– sin preocuparse en absoluto del agente que lo provoque”. [...]

Existen, por último, teorías que se apartan de la concepción binarista de la oración. Se sostiene que hay un elemento nodular: el verbo finito o conjugado. [...] L. Tesnière pensaba que el esfuerzo de mantener en un mismo nivel sujeto y predicado se debía a la secular influencia de la Lógica sobre la Gramática: “En ninguna lengua, ningún hecho propiamente lingüístico invita a oponer el sujeto al predicado”. El sujeto estaría subordinado al verbo como el complemento directo o el complemento indirecto. [...]

La unidad oración, definida como la unión interdependiente de sujeto y de predicado, es innecesaria en la descripción lingüística. ¿Se puede seguir hablando de oraciones? Se puede, siempre y cuando se tenga conciencia de que este término es equivalente o variante contextual de frase verbal. Son una misma cosa y de ambas se pueden decir las mismas cosas.[...]

Esta solución, en la que la categoría oración deja de ser distinta a la de verbo o frase verbal, otorgaría mayor simplicidad al tratamiento de algunos adyacentes del infinitivo y del gerundio. En secuencias

Al salir el sol,

Saliendo el sol,

se dice que el sintagma el sol no puede ser sujeto porque no concuerda con el verbo. Este hecho es fácilmente explicable: no se da concordancia porque hay un hecho formal que lo impide (infinitivo y gerundio son invariables a la marca de número y de persona). [...] Los llamados adyacentes temáticos pueden ser sustituidos por un referente tónico del paradigma de los pronombres sujeto /yo, tú, él-ella-ello, nosotros-as, vosotros-as, ellos-as/. Si esto es así hemos de concluir que lo que realmente pesaba para no considerarlos sujeto era esta argumentación:

a)    El sujeto es uno de los constituyentes esenciales de la oración.

b)    Si decimos que sintagmas como el sol son sujeto, se habría de concluir que la secuencia Al salir el sol es una oración, pues si se da sujeto también existiría predicado.

Desde nuestra perspectiva, hablar de sujeto no implica necesariamente afirmar la existencia de oración, ya que el sujeto es un elemento subordinado al verbo como lo son el implemento, el complemento, etc. Y si el infinitivo y el gerundio pueden llevar implemento, complemento, etc. no vemos obstáculo alguno para que no puedan tener un elemento subordinado llamado sujeto.

En consecuencia, no necesitamos dos designaciones para denotar a una misma relación sintáctica: el adyacente temático no es otra cosa que un sujeto

[Gutiérrez Ordóñez, Salvador: La oración y sus funciones. Madrid: Arco Libros, 1997, p. 56 sigs.]

«Oración y frase

El mantenimiento de la relación sujeto-predicado como criterio definitorio de la oración (o de la proposición o la cláusula, según los autores) es un tributo que los gramáticos han venido pagando a la lógica.

La existencia de las oraciones impersonales pone en entredicho el concepto mismo de oración, en cuanto unión de un sujeto y un predicado. El sujeto, de elemento necesario y situado en el mismo nivel jerárquico que el predicado, pasa a ser una función subordinada al verbo.

La idea de que en la oración ha de haber un elemento nuclear, un verbo conjugado, está presente en la mayor parte de los gramáticos, quienes, de forma contradictoria, lo hacen compatible con la definición de esta unidad como la unión de un sujeto y un predicado.

En este sendito, S. Gili Gaya, por ejemplo, concibe la oración como el conjunto formado por “un verbo personal, con todos los elementos que directa o indirectamente se relacionan con él”, y, de forma más explícita, declara que “en una elocución habrá, por consiguiente, tantas oraciones gramaticales como verbos en forma finita contenga” (14),

L. Tesnière, por su parte, opina que “en ninguna lengua, ningún hecho propiamente lingüístico invita a oponer el sujeto al predicado” (1944: 172). El sujeto estaría subordinado al verbo como el complemento directo y el complemento indirecto. Los argumentos que aporta son éstos:

a)    mientras que el sujeto puede faltar, el predicado es obligatorio;

b)    dentro de la oración, existen otros elementos cuya naturaleza es comparable a la del sujeto (objeto directo y objeto indirecto);

c)     oponer el sujeto al predicado oculta el carácter intercambiable de los actantes, que está en la base del mecanismo que une las construcciones activas y las pasivas;

d)    la posición tradicionalista oscurece la teoría de los actantes y de la valencia de los verbos;

e)    igualmente, oscurece la teoría de la junción y de la traslación, que se presentan claras cuando se considera al verbo como núcleo de la oración (172-174).

Los argumentos del lingüista francés son sólidos, pero sigue hablando de oración por un lado, y de frase, por otro. Sin embargo, como observa S. Gutiérrez Ordóñez, si se define la frase como una secuencia caracterizada por la presencia de un elemento más, opcionalmente, la de sus términos subordinados, no hay diferencia cualitativa que permite seguir oponiendo la frase a la oración. Por ello, este autor, en 1984, reformula el esquema de 1978 de esta manera: enunciado = signo enunciativo + esquema sintagmático: a) monádico: a1) verbal: “El niño estudia”, a2) sustantivo: “Guerra en Nicaragua”, a3) adhetuvi; “¡Estupendo!”, a4) adverbial: “¡Bien!”; b) diádico: “Sin duda que todo es una farsa”.

Con esta solución, según S. Gutiérrez Ordóñez, entre otras cosas: a) se abandona el influjo del logicismo sobre la gramática; b) se explican todos los casos de lo que tradicionalmente se denominaba oración sin incurrir en contradicciones internas, y c) se ofrece una interpretación más sencilla del mecanismo de la transposición (268).»

[Hernando Cuadrado, Luis Alberto: Introducción a la teoría y estructura del lenguaje. Madrid: Editorial Verbum, 1995, p. 69-70]

«En el modelo generativista, la representación semántica léxica de un predicado se compone, además de su estructura temática, de sus propiedades aspectuales o eventivas, es decir, de la información relativa al tipo de evento (situación o suceso descrito por el V en que los argumentos del V participan) que un predicado denota: actividad, logro y estado, según la clasificación de Vendler (1967). Con esta representación se quiere significar que las posiciones sintácticas que ocuparán los argumentos no son una cuestión de idiosincrasia léxica, sino que son predecibles a partir de unas representaciones semánticas léxicas jerarquizadas temática y aspectualmente que interactúan entre sí.»

[Cifuentes Honrubia, José Luis: Sintaxis y semántica del movimiento. Aspectos de Gramática Cognitiva. Alicante: Instituto de Cultura “Juan Gil-Albert”, 1999, p. 48 n. 24]

El concepto de predicado

«El concepto de predicado se usa tradicionalmente con dos sentidos. En el primero, tomado de la lógica, el predicado designa la expresión gramatical cuyo contenido se atribuye al referente del sujeto: el grupo verbal que se subraya en El maestro explicaba la lección a los alumnos es el predicado de esa oración, y el elemento variable que lo completa o satura es el sujeto: el maestro. En el segundo sentido, más restrictivo que el anterior, los predicados son categorías que designan estados, acciones, propiedades o procesos en los que intervienen uno o varios participantes.  Así, el predicado de la oración mencionada es el verbo explicaba. Este verbo denota, por su significado, una acción que requiere la concurrencia de tres participantes: un agente, que lleva a cabo la acción (el maestro), una información que se expone (la lección) y un destinatario, al que esa acción se dirige (los alumnos).  Estos participantes que intervienen en la noción predicativa se suelen denominar argumentos. También se denominan actantes, porque recuerdan los papeles que se atribuyen a los actores en las representaciones dramáticas. Se suele llamar estructura argumental de un predicado al conjunto (ordenado o no) de sus argumentos.

En el segundo sentido de predicado, explicado en el § 1.6.1c, los predicados no son solo verbales. También los sustantivos, los adjetivos, los adverbios y las preposiciones pueden tener argumentos, es decir, constituyentes exigidos por su significado léxico. Con escasas excepciones, como los auxiliares, casi todos los verbos tienen estructura argumental. En cambio, solo un pequeño conjunto de las restantes categorías citadas exige semánticamente uno o más argumentos que completen su significado.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 1.6.1c y 1.6.1d]

 


Atributo <> Attibut

En español algunos gramáticos hablan de oraciones atributivas y se refieren a las oraciones de verbo copulativo + predicado nominal (oraciones copulativas). Llaman ‘atributo’ al constituyente que, unido a un verbo copulativo, adscribe una propiedad o característica a una entidad representada por un sintagma nominal.

«Oración atributiva: Oración de predicado nominal, es decir, que posee verbo copulativo.

Función atributiva. Aplicado a una palabra, término equívoco, ya que unas veces significa que funciona como adjunto asindético de un sustantivo (las casas altas), y otras, que funciona como miembro del predicado nominal (las casas son altas).» (Lázaro Carreter, F.: Diccionario de términos filológicos. Madrid: Gredos, 1967, p. 66)

En alemán se llama Attribut al adjetivo que acompaña al sustantivo o al complemento del sustantivo en un sintagma nominal

1.  adjetivo o participio: eine helle Lampe  - das gewonnene Spiel

2.  adverbio pospuesto al sustantivo: der Mann dort  -  das Glas hier

3.  adjetivo pospuesto al sustantivo, con o sin artículo: Wasser, kochendes, ...  -  der Wagen, der gelbe

4.  aposición: Karl der Große  - Die Bundeshauptstadt Bonn

5.  atributo en genitivo: der Maler des Bildes  - Meines Vaters Pferde

6.  sintagma preposicional pospuesto al sustantivo: das Haus mit dem roten Dach

7.  una oración atributiva en alemán (adjetiva en español)

«El concepto de PREDICADO se ha usado generalmente con dos sentidos, que se han mantenido en la actualidad entre los gramáticos a pesar de la relativa incomodidad que tal polisemia conlleva. En el primero de ellos, tomado estrictamente de la lógica, el predicado designa la expresión cuyo contenido se atribuye al referente del sujeto, así como el segmento sintáctico que la designa. En esta interpretación, el grupo verbal que se subraya en

El profesor de Matemáticas explicaba la lección a los alumnos con voz apagada

es el PREDICADO de esa oración, y su SUJETO es el profesor de Matemáticas. El predicado de la oración

La lluvia era fina

es, desde este mismo punto de vista, el grupo verbal era fina. Así pues, los predicados denotan, en este primer sentido, nociones que “se aplican” a los individuos designados por los segmentos nominales que concuerdan con ellos. Los predicados aportan, por tanto, propiedades, estados, procesos y acciones que se atribuyen a las personas o las cosas. A la unidad gramatical que el predicado forma con el sujeto se la llama tradicionalmente ORACIÓN. Los predicados constituyen un tipo de FUNCIÓN, en el sentido clásico del término. En efecto, en la tradición lógica y matemática, las funciones son relaciones que determinan la proporción en que varía una determinada magnitud establecida o medida a partir de otra que se toma como referencia. En la misma tradición, las funciones se consideran también relaciones que establecen conexiones, correspondencias o proyecciones entre elementos de dos dominios. Se dice tradicionalmente, en este sentido, que el predicado explicar la lección es una función que exige un elemento VARIABLE para ser completada o saturada: el sujeto. A los predicados se les sigue llamando en la lógica contemporánea FUNCIONES PROPOSICIONALES, puesto que constituyen PROPOSICIONES a partir del elemento nominal al que se aplican. En gramática se llama generalmente FUNCIÓN (o FUNCIÓN SINTÁCTICA) al papel gramatical desempeñado por un segmento sintáctico.

La noción de ‘predicado’ se usa también en un segundo sentido, más restrictivo que el anterior. En esta segunda interpretación, los predicados son categorías que designan estados, acciones, propiedades o procesos en los que intervienen uno o varios PARTICIPANTES. Así, el predicado de la oración

El maestro explicaba la lección a los alumnos

es el verbo explicaba. El verbo explicar denota, por su significado, una acción que requiere la concurrencia de tres participantes: una gente, que lleva a cabo la acción (el maestro, en este ejemplo), una materia o una información que se expone o se transmite (la lección, en este caso) y un destinatario al que esa acción se dirige (los alumnos). Los participantes seleccionados o elegidos por cada predicado en función de su significación se denominan ARGUMENTOS. A los argumentos corresponden diversas FUNCIONES SEMÁNTICAS (agente, paciente, lugar, etc.). Los argumentos han sido llamados también actantes o actuantes porque recuerdan los papeles que se atribuyen a los actores en las representaciones dramáticas (de hecho el término papel semántico es todavía frecuente en la lingüística actual en un sentido no muy lejano de este). Sea o no ajustada esa metáfora ya común, es indudable que los argumentos de un predicado representan en cierta forma un esqueleto de su significación, que se obtiene por abstracción o por reducción de las informaciones que el diccionario proporciona cuando los define.

Como se ha visto, los complementos argumentales introducen información exigida por o pedida por el significado de los predicados. Además de estos complementos, se reconocen en la tradición gramatical otros que aportan informaciones no exigidas por ellos. Esos otros complementos se llaman ADJUNTOS, término que equivale a ‘modificador no seleccionado’. Son adjuntos los adjetivos calificativos, las oraciones de relativo, muchos modificadores preposicionales del sustantivo (como la prensa de hoy, pero no la llegada de la primavera) o del adjetivo (feliz por su matrimonio). Los modificadores adjuntos de los verbos (no así los de otras clases de palabras) se denominan tradicionalmente COMPLEMENTOS CIRCUNSTANCIALES porque especifican las circunstancias que acompañan a las acciones o a los procesos. Aportan, pues, informaciones accidentales que completan alguna relación predicativa si estar exigidas por la naturaleza de esta. No existe una única clasificación semántica de los complementos circunstanciales. Se suelen distinguir tradicionalmente los de TIEMPO (trabajar por las tardes); LUGAR (construir una casa en la playa); COMPAÑÍA (estudiar con alguien); INSTRUMENTO (escribir con una pluma estilográfica); PROVECHO, BENEFICIO o DAÑO (comprar para alguien un regalo); MODO (bailar con gracia); CANTIDAD (esforzarse enormemente); FINALIDAD (ahorrar para adquirir una vivienda mayor), y CAUSA (viajar por placer). Como se ha indicado, el concepto de ‘adjunto’ es más abarcador que el de ‘complemento circunstancial’.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Libros, 2009, § 1.12d-f]

«El hecho de que las funciones sintácticas representen REALIZACIONES GRAMATICALES de los argumentos viene a significar que el concepto de ‘argumento’ es más abarcador que el de ‘función sintáctica’, y se caracteriza en términos semánticos, en lugar de en términos estrictamente sintácticos. La estructura argumental de los predicados debe ser completada con la que aportan las funciones sintácticas, puesto que no es –en sí misma– información de naturaleza formal que sea visible de manera directa en la sintaxis, y también porque esa información combinatoria puede ser variable.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Libros, 2009, § 1.12k]

«El concepto de PREDICADO se usa tradicionalmente con dos sentidos. En el primero, tomado de la lógica, el predicado designa la expresión gramatical cuyo contenido se atribuye al referente del sujeto: el grupo verbal que se subraya en El maestro explicaba la lección a los alumnos es el predicado de esa oración, y el elemento variable que lo completa o satura es el sujeto: el maestro. En el segundo sentido, más restrictivo que el anterior, los predicados son categorías que designan estados, acciones, propiedades o procesos en los que intervienen uno o varios participantes. Así, el predicado de la oración mencionada es el verbo explicaba. Este verbo denota, por su significado, una acción que requiere la concurrencia de tres participantes: un agente, que lleva a cabo la acción (el maestro), una información que se expone (la lección) y un destinatario, al que esa acción se dirige (los alumnos). Estos participantes que intervienen en la noción predicativa se suelen denominar ARGUMENTOS. También se denominan ACTANTES, porque recuerdan los papeles que se atribuyen a los actores en las representaciones dramáticas. Se suele llamar ESTRUCTURA ARGUMENTAL de un predicado al conjunto (ordenado o no) de sus argumentos.

En el segundo sentido de predicado, los predicados no son solo verbales. También los sustantivos, los adjetivos, los adverbios y las preposiciones pueden tener argumentos, es decir, constituyentes exigidos por su significado léxico. Con escasas excepciones, como los auxiliares, casi todos los verbos tienen estructura argumental. En cambio, solo un pequeño conjunto de las restantes categorías citadas exige semánticamente uno o más argumentos que completen su significado.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 1.6.1c-d]