PARAPHASIE

Parafasia

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Aphasie / Afemia / Broca-Aphasie / Wernicke-Aphasie / Gehirn und Sprache

 

Paraphasie [gr. phásis ‚Sprache’]

In der Neurolinguistik Charakteristikum im Sprachgebrauch von Patienten mit Aphasie (insbesondere Wernicke-Aphasie) und von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen. Traditionell werden unterschieden:

a)     Phonematische oder literale Paraphasie: z.B. Vereinfachung von Konsonantengruppen (Tock für Stock), Einwirkung benachbarter oder weiter entfernter Laute (Gnockensignal), Umstellung von Lauten (Ampel für Lampe).

b)     Semantische oder verbale Paraphasie: Falsche Wahl eines Wortes der gleichen syntaktischen Kategorie, das zum intendierten Wort in einer bedeutungsähnlichen Beziehung stehen kann (z.B. durch einen gemeinsamen Oberbegriff, Tasse für Teekessel). Solche Paraphasien können durch visuelle Assoziationen ausgelöst werden (z.B. Banane für Wurst).

c)     Neologistische Paraphasien: siehe Neologismus.“ [Bußmann, H., S. 558]

Parafasia

Forma de la afasia, debida a dificultades nerviosas motoras, consistente en una continua alteración y desplazamiento de los sonidos, dentro de las palabras.“

[Lázaro Carreter, Diccionario  términos filológicos, p. 312]