PARADIGMATISCH vs. SYNTAGMATISCH

Paradigmático vs. sintagmático

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Zeichen (Beitrag von Lamiquiz, Vidal) / Syntagma / Paradigma / Metapher / Metonymie

 

«Relation (lat. relatio = Zurückhaltung)

Beziehung zwischen den verschiedenen Sprachelementen; seit Saussure unterschieden nach 2 Arten:

1.    syntagmatische Relation: Beziehung eines Elements zu Elementen seiner Umgebung (horizontale Betrachtung in der linearen Redekette);

2.   paradigmatische Relation: Beziehungen eines Elements, die es ersetzen, die an seine Stelle im Kontext treten können und sich dort gegenseitig ausschließen (vertikale Betrachtung im Satz).

Schematische Darstellung eines Beispiels:

 

[Ulrich, Winfried, Linguistische Grundbegriffe, S. 98-99]

«Die Linguistik unterscheidet seit Ferdinand de Saussure die assoziativen (seit L. Hjelmslev: paradigmatischen) Beziehungen von den syntagmatischen (nach H. Frei: diskursiven). Die syntagmatische Beziehung der Sprachelemente ist die sich aus ihrer Reihung zum Satz ergebende; die paradigmatische besteht zu Wörtern, die mit dem gewählten Wort assoziiert werden können. Ein Literaturwissenschaftler zieht zur Veranschaulichung dieses Unterschieds ein Beispiel aus der Musik heran: Er vergleicht das Syntagma mit der Folge der Harmonien in einem Choral, das Paradigma mit sämtlichen Umkehrungen eines G-Dur-Akkords. Das Paradigma ist also nicht ein bestimmtes Vorbild, sondern eine Klasse von irgendwie äquivalenten Ausdrücken, aus denen einer ausgewählt wird. Das Syntagma ist die Kombination der ausgewählten Ausdrücken im zeitlichen Nacheinander der kompositorischen Struktur.

Dem grammatischen Begriff des Paradigmas ist auf der Stufe der Redekunst derjenige des Topos verwandt. In der Musik verschwimmen die Grenzen zwischen beiden Begriffen. [...] Seit Ernst Robert Curtius (1948) beschreibt die Literaturwissenschaft als «Topoi» die auf literarischer Ebene stehenden, inhaltlich bestimmten Motive, die seit der Antike immer wiederkehren. Auch hierfür gibt es in der Musikgeschichte Entsprechungen, nämlich Topoi wie die Chasse und das Pastorale oder wie den Typus des Marschduetts in der Großen Oper. Damit geht der Toposbegriff in den Genrebegriff über.

Paradigmatisches – in einem die Topoi und Genres einschließenden Sinne – findet sich somit in allen Schichten der Komposition: von den kleinsten Bauteilen (in der Sprache der Informationstheorie: «Elementarzeichen») bis zu großen Strukturen (oder «Superzeichen»), den Gattungen (Sinfonie, Oper, Messe usw.). Zusammen mit dem Syntagmatischen als dem Gefüge musikalischer Gedanken begründet es den sprachhaften Charakter der Musik.»

[Feder, Georg: Musikphilologie: eine Einführung in die musikalische Textkritik, Hermeneutik und Editionstechnik. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1987, S. 6-7]

«Paradigmatische vs. Syntagmatische Beziehungen

Linguistische Grundrelationen, die die komplette Struktur des Sprachsystems beschreiben. P. B. zwischen sprachlichen Elementen sind durch Austauschbarkeit (vgl. Ersatzprobe) auf vertikaler Ebene definiert, z.B. bilden die Anlautkonsonanten in Bier, Tier, Gier eine paradigmatische Austauschklasse, ebenso wie die Ausdrücke heute, morgen, übermorgen in Er kommt heute / morgen / übermorgen. S. B. werden durch Kombinierbarkeit auf horizontaler (linearer) Achse definiert, vgl. die Beziehungen zwischen Er, kommt und heute. F. de Saussure [1916, S. 147ff.], nannte die (von L. Hjelmslev später umbenannten) P. B. „assoziative“ B., da es sich um die Relation von Einzelelementen in bestimmten Umgebungen zu nur im Gedächtnis potentiell verfügbaren Austauschelementen handelt.

P. B. gründen sich auf Kriterien der Auswahl und Verteilung sprachlicher Elemente, sie sind z.B. die Basis der Gewinnung des Phoneminventars einer Sprache durch Bildung von Minimalpaaren, d.h. durch bedeutungsunterscheidenden Austausch verschiedener Laute bei sonst konstanter Umgebung. Paradigmatisch aufeinander bezogene Einheiten können zwar potentiell im selben Kontext vorkommen, sie schließen sich aber im aktuellen Kontext gegenseitig aus, d.h. sie stehen in Opposition zueinander.

Die Unterscheidung P. vs. S. B. ist für alle Beschreibungsebenen relevant; vgl. z.B. in der Semantik die (paradigmatischen) Semantischen Relationen (wie Synonymie, Antonymie) mit den syntagmatisch begründeten Verträglichkeitsbeziehungen zwischen Lexemen, den Selektionsbeschränkungen.» [Bußmann, 555-556]

«Paradigmatische Beziehungen

Beziehungen zwischen Einheiten, die in ein und demselben Kontext auftreten können und sich in diesem Kontext gegenseitig ausschließen, die Oppositionen, z.B. Der Lehrer/der Schüler spricht; der grüne/blaue/rote Zaun; das Buch ist neu/alt/gut/schlecht; blau/flau - /b/ : /f/, rot/tot - /r/ : /t/; die Beziehungen zwischen kommutierenden Teilen. Eine Einheit x1 steht mit einer Einheit x2 in p. B., wenn x1 und x2 nicht in syntagmatischer Beziehung stehen können. Die für das System der Sprache besonders wichtigen p. B. lassen sich nur über die syntagmatischen Beziehungen erforschen d. h. über ihr Vorkommen in Texten.

Hjelmslev ersetzte mit dem Ausdruck ‚paradigmatisch’ Saussures Begriff ‚assoziativ’:

Um den Psychologismus des Cours F. de Saussures zu vermeiden, habe ich den Terminus ‚rapport associatif’ durch ‚raport paradigmatique’ ersetzt (Actes de 4. congrès internationale de linguistes – 1936, Kopenhagen 1938, S 140 Anm. 3).

Vgl. Paradigmatik, Assoziative Beziehungen, Paradigmatische Assoziationen, Syntagmatische Beziehungen, Syntagmatik.» [Lewandowski, S. 467-468]

«Die syntagmatische Ebene betrifft die lineare Verkettung oder Aneinanderreihung von Zeichen zu Sätzen (Kombination von Zeichen). In ihr wird eine Beziehung zwischen den jeweiligen Gliedern ‚in praesencia’ hergestellt. Sie bildet die Achse der grammatikalischen Wortverknüpfung.

Die paradigmatische Ebene dagegen meint die Auswahl eines Zeichens aus der Vielzahl bedeutungsähnlicher Zeichen. Diese semantische Seite der Sprache beruht auf Assoziationsbeziehungen, deren Glieder sich ‚in absentia’ mit einer möglichen Gedächtnisreihe verbinden.

Der Phonologe R. Jakobson nimmt diese Polarität der Zeichenkette auf und betrachtet sie im Licht der Rhetorik bzw. Stilistik. Die syntagmatische Ebene, die den Mechanismen der Kombination und Kontextbildung gehorcht, scheint ihm für die Bildung der Metonymie, die in der prosaischen Sprache vorherrscht, zuständig zu sein. Diese stellt sich dadurch her, dass ein Zeichen mit einem anderen kombiniert wird. Dies kann durch eine Wort-für-Wort-Verknüpfung geschehen (z.B. ‚Bonn’ = ‚Bundesregierung’) oder auch dadurch, dass ein Teil für das Ganze steht (z.B. ‚er sitzt’ = ‚er ist im Gefängnis’). Zwischen beiden Ausdrücken besteht eine Kontiguitätsbeziehung.

Auf der paradigmatischen Achse, die dem Prinzip der Selektion gehorcht, erkennt Jakobson jene Bildung, die die poetische Sprache auszeichnet: die Metapher. Diese entsteht dadurch, dass ein Wort stellvertretend für ein anderes, bedeutungsähnliches, stehen kann, wie wir es z.B. in dem Ausdruck Mimose (= empfindsamer Mensch) vorfinden. Weil die Substitution auf dem Prinzip der Ähnlichkeit beruht, spricht man auch von Similaritätsbeziehung.

Folgendes Schaubild mag dazu dienen, diese komplizierten Relationen besser zu verdeutlichen:

Was Lacan nun in dieser Struktur der signifikanten Kette aufdeckt, sind die Mechanismen des Unbewussten, die Freud bereits in der Traumdeutung als Verschiebung und Verdichtung beschrieben hat und deren Manifestationen uns in den Äußerungen des neurotischen Symptoms, in den Fehlleistungen und Versprechern, nicht zuletzt auch im Witz begegnen. Das linguistische Instrumentarium, das Freud zur sprachwissenschaftlichen Erfassung dieser unbewusst ablaufenden Prozesse noch fehlte, stellt in seiner Nachfolge Lacan bereit. Er sieht in der metonymischen ‚Wort-für-Wort’-Verknüpfung die grundlegende Möglichkeit des Subjekts, in der Sprache etwas ganz anderes zu sagen, als das, was scheinbar zu Gebote steht. In jenem Gleiten der Bedeutung, das die Metonymie zeigt, erkennt er den Mechanismus der Verschiebung, in der Freud das hervorragende Mittel des Unbewussten sah, die Zensur zu überlisten und zwischen den Zeilen zu lesen. Die Verschiebung konstituiert sich also in jenen Bewegungen, die dem Verkettungs- und Kombinationsprinzip der Signifikanten gehorchen, wobei der Signifikant seine metonymische Funktion nur durch den Verweis auf einen anderen – latenten – Signifikanten erfüllen kann. Dieser bestimmt den Schluss der einen Kette, aber auch den Anfang einer anderen. Das Signifikat wird dabei durch die Zensur ausgesperrt.

‚Ein-Wort-für-ein-anderes’: das ist die Formel für die Metapher, deren Bedeutung daraus erwächst, dass sie einen Signifikanten durch einen anderen ersetzt. In dieser Struktur der Überlagerung von Signifikanten sieht Lacan die Freudsche Verdichtung am Werk. Hier wird der ursprüngliche Signifikant auf die Stufe des Signifikats verdrängt. Dort aber operiert er als latenter Signifikant weiter, und zwar sowohl im Bereich der Signifikate als auch durch seine bestimmte Abwesenheit im Bereich der Signifikantenkette.

Die Metapher bewirkt also einen Sinneffekt, indem sie verdrängt, versteckt, verstellt, wobei das Verdrängte latent präsent bleibt im Sinne einer abwesenden Anwesenheit. Damit wird die Metapher zum ausgezeichneten Moment der Beziehung zwischen bewusster und unbewusster Rede.

Vor dem Hintergrund dieser Sprachmechanismen mag nun deutlich werden, wieso Lacan seine zentrale These »Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache« vertreten kann, gelingt es ihm doch, in Auseinandersetzung mit der Linguistik nachzuweisen, dass die Gesetzmäßigkeiten und Regeln der Sprache auch in den Bereichen jenseits des Bewusstseins Geltung haben. Lacan kann nicht nur zeigen, dass die Struktur des Unbewussten einer ‚symbolischen Ordnung’ genügt, sondern er erhellt damit zugleich die wesentlichen Begriffe der Freudschen Metapsychologie.

Mit seiner Neuinterpretation des Unbewussten, das sprachförmig strukturiert und als solches den Möglichkeiten linguistischer Analyse zugänglich ist, verleiht Lacan nicht zuletzt der Psychoanalyse eine linguistisch fundierte wissenschaftliche Form.»

[Pagel, Gerda: Lacan zur Einführung. Hamburg: Ed. SOAK im Junius Verl., 1989, S. 47-50]

Paradigmático (Plano)

«Nombre que L. Hjelmslev da al plano asociativo.»

[Lázaro Carreter, F.: Diccionario de términos filológicos. Madrid: Gredos, 51981, p. 311]

Plano paradigmático vs. plano sintagmático

«En cuanto a la semántica de los adverbios, los hay de significación plena o de significación vacía, meramente referencial o anafórica. Si consideramos la modalidad como una circunstancia, definiríamos los adverbios como la expresión de la circunstancia, invariable en género y número. Como pertenecientes al inventario gramatical de la lengua, a su plano paradigmático -inventario abierto, añadimos-, se diferenciarían de las construcciones circunstanciales (sintagmas preposicionales, generalmente) en que éstas últimas pertenecen al plano sintagmático.»

[Marcos Marín, Francisco: Curso de gramática española. Madrid: Cincel, 1980, p. 302]

«Veamos ahora en qué tipos de relaciones pueden entrar las unidades. Sea

el --- come

La unidad perro contrasta con otras unidades que podrían ocupar el lugar vacío entre el y come: gato, niño, caballo, odio: la relación que se establece entre las unidades que pueden ocupar el mismo lugar en el contexto es una relación paradigmática.

Simultáneamente, cualquiera de esas unidades relacionadas paradigmáticamente que hayamos seleccionado e incluido en nuestro contexto entra en relación con las unidades del contexto, en nuestro caso con el y come: la relación que se establece entre las unidades de un contexto dado es una relación sintagmática. Así, perro, gato, etc., una vez incluidos en el contexto, estarían en relación sintagmática con el y come. Adviértase, sin embargo, que la relación sintagmática no es una relación necesariamente secuencial: en una lengua como el español, con bastante libertad en el orden de palabras, se ejemplifica con claridad cómo las relaciones sintagmáticas no implican (en general) un orden en la secuencia:

vi al niño en el jardín

vi en el jardín al niño

en el jardín vi al niño

o incluso, con la posibilidad (paradigmática) de un pronombre duplicativo:

al niño lo vi en el jardín

También tiene interés aludir a la noción de abierto y cerrado, especialmente en relación con los paradigmas. Se habla de paradigma cerrado cuando el inventario de sus elementos es finito: el paradigma de las vocales en español es un conjunto de cinco elementos. Un paradigma abierto, al contrario, es el que consta de un número potencialmente infinitivo de unidades: como ejemplo suele ponerse el léxico. Esta noción es discutible, porque cualquier paradigma teóricamente cerrado puede incluir otras unidades (es frecuente en las lenguas en contacto, el español paraguayo puede incluir hasta dos vocales más en ese paradigma, procedentes del guaraní, la retrofleja no nasal y, o nasal , por ejemplo) y porque también se puede discutir qué se entiende por abierto: si la capacidad de recibir nuevas unidades, con lo que serían potencialmente abiertos todos los paradigmas, o su finitud en un momento determinado, con lo que parece bastante probable que no habría ningún paradigma abierto.»

[Marcos Marín, Francisco: Curso de gramática española. Madrid: Cincel, 1980, p. 156]

«Las relaciones paradigmáticas y sintagmáticas:

Las unidades lingüísticas están ligadas a la estructura y, al mismo tiempo, formando la estructura; también están interrelacionadas íntimamente por dos tipos de relación.

Llamamos relación paradigmática a la relación de un elemento con los otros mutuamente sustituibles.

Por ejemplo, a nivel fonológico la relación existente entre los cinco fonemas vocálicos en masa, mesa, misa, Mosa y musa. La presencia de una de las vocales supone la ausencia de las demás. A nivel morfosintáctico, continuamente estamos realizando esto en el verbo, por ejemplo: están en relación paradigmática todas las desinencias que un radical verbal puede tomar; donde aparece una, puede aparecer, sustituyéndola, cualquiera de las demás del paradigma verbal.

Un paradigma es una serie de elementos que pueden ocupar una misma situación, teniendo en cuenta que mutuamente pueden sustituirse y que el empleo de uno de ellos excluye el uso de todos los demás del paradigma. Están, pues, en oposición: el valor de cada elemento aparece en oposición a los demás del paradigma. Así, si digo que he obtenido un notable, excluyo sobresaliente, aprobado y suspenso, pues los cuatro términos pueden ocupar esa posición, forman un paradigma a nivel semántico. El paradigma, obsérvese bien, constituye un conjunto cerrado o acabado en sincronía.

Por otra parte, llamamos relación sintagmática a la relación de un elemento con los otros elementos simultáneamente presentes. Por ejemplo, en llegaron las lluvias de abril, vemos relación sintagmática entre las y lluvias. Estas relaciones sintagmáticas pueden designarse como contraste.

Si consideramos ahora ambos tipos de relación al mismo tiempo, podemos añadir que las relaciones sintagmáticas son directamente observables, están en presencia, mientras que las relaciones paradigmáticas hoy que intuirlas, están en ausencia. Esto equivale a decir que ambos tipos están en interdependencia. Toda unidad lingüística está simultáneamente dotada de valor contrastivo por relación sintagmática y de valor oposicional por relación paradigmática. Pero, además, cada unidad, por debajo del nivel oración como precisa J. Lyons, conlleva una distribución característica que siempre aparecerá respetada.

La distribución se refiere a los condicionamientos combinatorios que exigen las unidades lingüísticas. Podemos distinguir tres tipos de combinaciones

-   combinaciones realizadas, las cuales son aceptable porque sus elementos respetan la distribución que les corresponde como unidades de un nivel concreto y porque ofrecen una funcionalidad lingüística;

-   combinaciones posibles, que son combinaciones aceptables distribucionalmente puesto que   respetan sus normas, pero no han llegado a dotarse de funcionalidad lingüística;

-   combinaciones imposibles, las que no responden a las normas distribucionales luego no podrán darse.

Obsérvese que el llegar a captar el valor funcional de un elemento supone la comprensión de sus relaciones sintagmáticas, de sus relaciones paradigmáticas y de su distribución, según le correspondan como unidad lingüística de una clase a determinado nivel.»

[Lamiquiz, Vidal: Lengua española. Método y estructuras lingüísticas. Barcelona: Ariel Lingüística, ²1989, pp. 56-57]

«Las relaciones sintagmáticas y paradigmáticas

Es la capacidad de relacionarse linealmente lo que enriquece y dota de complejidad a los mensajes verbales: podemos formar series de signos, unidades complejas como son las oraciones y unidades superiores de discurso.

Veamos un ejemplo de cómo la naturaleza lineal del signo y su capacidad de relacionarse asimismo linealmente con otros signos origina una cadena hablada, mensaje de mayor complejidad :

teléfono

el teléfono

el teléfono de la oficina

el teléfono de la oficina está sonando

el teléfono de la oficina está sonando continuamente

Observemos cómo se suceden y relacionan los signos, formando una cadena en la línea del tiempo.

A estas relaciones se las denomina relaciones sintagmáticas.

Las relaciones sintagmáticas son las relaciones de sentido que cada signo lingüístico mantiene con los restantes signos de diversa categoría gramatical, bien sea en un mismo grupo (sintagma) o en la oración.

Estas relaciones están prefijadas en el código lingüístico de cada lengua por reglas que establecen las combinaciones que son posibles entre los signos, así como el orden en que les está permitido aparecer (El teléfono de la oficina está sonando continuamente tiene sentido, pero no lo tiene la serie de signos que lo compone si alteramos el orden: El está oficina de continuamente la sonando teléfono).

Es importante tener en cuenta que dos unidades lingüísticas no pueden aparecer al mismo tiempo en el mismo sitio de la cadena hablada, y, por eso, su posición en ella es significativa. Esto concierne a todas las unidades lingüísticas, desde la mínima, el fonema, a las unidades superiores, como es el caso de la oración.

Así es que, en el momento en que formamos una cadena hablada, es posible elegir entre varios signos que pueden cumplir una misma función, es decir, que mantenga la misma relación con los restantes elementos de una cadena.

En el ejemplo que acabamos de ver, /m/ y /b/ son fonemas consonánticos que cumplen la misma función en la estructura de la sílaba, en el significante; el que aparezca uno u otro tiene como misión únicamente el marcar una diferencia significativa.

Veamos otro ejemplo: En la frase El teléfono de la oficina está sonando continuamente podríamos sustituir el signo oficina, sin que variasen las relaciones que mantiene con los restantes signos, de la siguiente forma:

El teléfono de la clínica está sonando continuamente

 

casa

 

centralita, etc.

Oficina, clínica, casa, centralita, forman parte de una categoría, de una clase de palabras (son nombres), es decir, de un paradigma de elementos intercambiables en la frase de la que hemos partido.

A las relaciones de sentido existentes entre los signos de la misma categoría, que pueden aparecer en un mismo contexto, se las denomina relaciones paradigmáticas.

Resumiendo, podemos determinar con respecto a cualquier signo el paredigma al que pertenece (la clase), así como las combinaciones sintagmáticas de las que puede formar parte.»

[Quilis, A. / Esgueva, M. / Gutiérrez, M. L. / Ruiz-Va, P.: Lengua española. Madrid: Centro de Estudios Ramón Areces, 1991, pp. 35-37]

«Relaciones paradigmáticas y relaciones sintagmáticas

Saussure estableció en el Curso de lingüística general que todas las unidades (fonológicas, morfológicas, semánticas, etc.) de una lengua están vinculadas entre sí formalmente por medio de dos tipos de relaciones: relaciones asociativas y relaciones sintagmáticas. Las primeras (cf asociación), fundadas en el asociacionismo psicológico, unen los signos o elementos de los mismos que, por tener una función lingüística (fonológica, sintáctica, semántica, etc.), son equivalentes y se caracterizan por su sustituibilidad; estas relaciones son de tipo vertical o in absentia y se las ha llamado relaciones paradigmáticas desde que Hjelmslev (1938: 140) les dio este nombre a fin de evitar la connotación psicologista que conlleva el término asociativo. Saussure utilizó la palabra enseñanza para ilustrar este tipo de relaciones: la raíz de enseñanza está relacionada con enseño, enseñas, enseña, enseñamos, etc.; y el sufijo –anza tiene relaciones paradigmáticas con matanza, tardanza, etc.; desde un punto de vista semántico, enseñanza está relacionada con estudio, docencia, educación, etc., y fonéticamente la palabra enseñanza está relacionada a cualquier palabra que acabe en –anza. El valor de cada unidad o elemento viene dado por la oposición que mantiene con los demás elementos del paradigma.

Por el contrario, son relaciones sintagmáticas las que, basándose en el carácter lineal del lenguaje, mantienen las unidades lingüísticas de un mismo nivel en la sucesión de la cadena hablada o escrita; estas relaciones son complementarias de las anteriores, son de tipo horizontal o in praesentia, ya que necesitan de la alineación de un elemento al lado del otro; el valor de cada unidad o elemento viene dado por el contraste con los elementos que le preceden y los que le sigue. 

Después de todo lo dicho, se deduce que un ‘paradigma’ es un conjunto de unidades que pueden conmutar entre sí, es decir, que pueden manifestarse en el mismo contexto y, por tanto, las unidades de un ‘paradigma’ están en oposición entre sí, o sea, rivalizan por manifestarse en el sintagma. Éste se define como el conjunto de unidades del mismo nivel lingüístico en relación de contraste. Los ‘paradigmas’ y los ‘sintagmas’ están sometidos a dos operaciones: la elección y la combinación. En el habla o actuación comunicativa, todo hablante elige una unidad de entre las que constituyen el conjunto del paradigma y la combina en el sintagma la unidad siguiente de otro paradigma. Las palabras piso, apartamento, casa, mansión, morada, que siguen a continuación, están en relación paradigmática, ya que sólo podemos elegir una de ellas cuando formemos un enunciado, mientras que las palabras el, piso, de, mi, tío están en relación horizontal o sintagmática.

 

 la

 

 el

 piso

 apartamento

 apartamento

 mansión

 morada

 

 

de mi tío

 

En resumen, se puede decir que los términos sustitución y oposición están relacionados con el ‘paradigma’, y los de contraste y combinación con los de ‘sintagma’. La dicotomía de paradigma/sintagma ha sido muy fecunda porque ha enriquecido el análisis de fenómenos no esctrictamente lingüísticos, como las modas, las comidas, etc.»

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 423]

Desde Ferdinand de Saussure se suelen diferenciar dos clases de relaciones entre los elementos lingüísticos:

§       la relación sintagmática entre los diferentes elementos de una cadena de signos > consideración horizontal de la cadena de signos lingüísticos:

§       la relación paradigmática entre un elemento y los que lo podrían sustituir en otro contexto en la misma cadena y que se excluyen mutuamente > consideración vertical de la cadena lingüística u oración.

 

 

Relaciones sintagmáticas

 

 

 

Relaciones

paradigmáticas

 

 

etc.

 

etc.

 

etc.

 

padre

-...

-...

marido

-...

-...

tío

-...

-...

arquitecto

baco

el

hombre

edific-

-a

un

chalet

este

 

compr-

 

su

 

un

-...

-...

algún

-...

-...

etc.

etc.

etc.

 

El paradigma es, pues, el conjunto ordenado y finito de flexiones de una misma palabra o raíz. El conjunto de formas que sirven de modelo en los distintos tipos de flexión. Es pues un grupo de equivalencias. Conjunto ordenado de las diversas formas en que pueden aparecer ciertas palabras, p.e. los verbos. Conjunto de elementos o formas de una clase gramatical que pueden aparecer en un mismo contexto y que sirven de modelo en los diversos tipos de flexión.

El término se aplica con muy variada extensión. Así, el paradigma de una declinación consiste en la enumeración ordenada convencionalmente de todos y cada una de las formas que un tema, adoptado como modelo, presenta en los diversos casos gramaticales. En el verbo, podemos hablar de paradigma de la primera, segunda, tercera … conjugación, el cual está compuesto por los paradigmas de los distintos tiempos. El paradigma del tiempo consiste en la enumeración convencionalmente ordenada de las formas que presentan las tres personas del singular y las tres del plural, en dicho tiempo, considerado como arquetipo.

El paradigma es, pues, el conjunto ordenado y finito de flexiones de una misma palabra o raíz. El conjunto de formas que sirven de modelo en los distintos tipos de flexión. Es pues un grupo de equivalencias. Conjunto ordenado de las diversas formas en que pueden aparecer ciertas palabras, p.e. los verbos. Conjunto de elementos o formas de una clase gramatical que pueden aparecer en un mismo contexto y que sirven de modelo en los diversos tipos de flexión.

El sintagma o grupo o conjunto de palabras está constituido por los signos lingüísticos que escogemos de un elenco llamado paradigma, entendido como cada uno de los esquemas formales en que se organizan las palabras nominales y verbales para sus respectivas flexiones, conjunto cuyos elementos pueden aparecer alternativamente en algún contexto específico.