NATIVISMUS  

Innatismo

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Mentalismus  / Eingeborene Ideen  / Generative Transformationsgrammatik / Behaviorismus /  Cartesianische Linguistik

 

Nativismus [lat. nativus ‘angeboren’ - Auch: Innatismus].

Philosophisch-psychologische Position, die die kognitive Entwicklung des Menschen primär aus der Existenz von „angeborenen Ideen“ ableitet. In der neueren Sprachwiss. finden sich nativistische Erklärungsversuche vor allem bei N. Chomsky, der damit die Tradition rationalistischer Sprachauffassung Descartes’, Humboldts u. a. fortsetzt. Die Gegenposition vertritt der Empirismus, der die psychische Entwicklung des Menschen primär aus Erfahrung und Lernen ableitet.“ [Bußmann, H., S. 513-514]

„Es liegt in der Natur der äußeren Botschaften, dass sie nicht in irgendeine explizite Sprache übermittelt werden können. Eine explizite Sprache zu finden, um die äußere Botschaft auszudrücken, wäre nicht ein Durchbruch – es wäre eine contradictio in adjecto! Das Verständnis der äußeren Botschaft ist immer die Aufgabe des Hörers. Ist er erfolgreich, so bricht er ins Innere durch, und an diesem Punkt verschiebt sich das Verhältnis von Auslösern und expliziten Bedeutungen drastisch zugunsten der letzteren. Verglichen mit der vorhergehenden Phase scheint das Verständnis der inneren Botschaft keine Mühe zu erfordern. Es ist, als würde es einfach hineingepumt.

Diese Beispiele scheinen den Standpunkt zu beweisen, dass keine Botschaft eine ihr innewohnende Bedeutung hat, denn um eine Botschaft zu verstehen, so einfach sie auch sein mag, muss man zuerst ihre Rahmen- und ihre äußere Botschaft verstehen; beide werden nur von Auslösern getragen (etwa dass sie in japanischer Schrift verfasst ist oder spiralförmige Rillen aufweist usw.). Es sieht also allmählich so aus, dass man um die «Musikbox»-Theorie der Bedeutung nicht herumkommt – der Satz, dass keine Botschaft inhärente Bedeutung besitzt, weil, bevor eine Botschaft verstanden werden kann, sie als Input irgendeiner «Musikbox» verwendet werden muss, was bedeutet, dass die in der Musikbox enthaltene Information der Botschaft hinzugefügt werden muss, bevor diese Bedeutung annimmt.

Dieses Argument ist sehr ähnlich der Falle, in der in Lewis Carrolls Dialog Herr Schildkröte Achilles fing. Dort war die Falle die Idee, dass bevor man irgend eine Regel verwenden kann, man eine Regel haben muss, die einem sagt, wie diese Regel zu verwenden ist; in anderen Worten: Es besteht eine unendliche hierarchische Stufenfolge von Regeln, die verhindert, dass irgendeine Regel jemals verwendet wird. Hier ist die Falle die Idee, dass bevor man irgend eine Botschaft verstehen kann, eine Botschaft haben muss, die einem sagt, wie man diese Botschaft verstehen kann; in anderen Worten: Es besteht eine unendliche hierarchische Stufenfolge von Botschaften, die verhindert, dass irgendeine Botschaft jemals verstanden wird. Wir wissen aber alle, dass diese Paradoxien ungültig sind, denn Regeln werden tatsächlich angewandt, und Botschaften werden tatsächlich verstanden. Wie geht das zu?

Das geschieht, weil unsere Intelligenz nicht körperlos ist, sondern einem physischen Objekt, nämlich unserem Gehirn, eingepflanzt ist. Seine Struktur verdankt es dem langen Prozess der Evolution, und seine Operationen gehorchen den Gesetzen der Physik. Da es sich um ein physisches Objekt handelt, arbeitet unser Gehirn, ohne dass ihm gesagt wird, wie es zu arbeiten hat. Es ist aber auf der Stufe, auf der Gedanken durch physische Gesetze erzeugt werden, dass Carrols Regel-Paradoxie zusammenbricht, und gleichermaßen bricht auf der Stufe, auf der das Gehirn die einströmenden Daten als Botschaften interpretiert, die Botschafts-Paradoxie zusammen. Das Gehirn ist anscheinend mit «Hardware» ausgestattet, um gewisse Dinge als Botschaften zu erkennen und diese zu entschlüsseln. Diese minimale angeborene Fähigkeit, eine innere Bedeutung herauszuziehen, ist das, was den in hohem Grade rekursiven, schneeballartigen Prozess der Erlernens der Sprache ermöglicht. Die angeborene Hardware ist wie eine Musikbox: Sie liefert die zusätzliche Information, die bloße Auslöser in vollständige Botschaften umwandelt.

Wenn nun die «Musikboxen» verschiedener Personen verschiedene «Lieder» enthielten und auf gegebene Auslöser in je vollständig charakteristischer Weise antworteten, dann wären wir nicht geneigt, diesen Auslösern eine ihnen innewohnende Bedeutung zuzuschreiben. Doch ist das menschliche Gehirn so beschaffen, dass das eine Gehirn in ziemlich ähnlicher Weise auf einen Auslöser reagiert wir ein anderes, wenn die übrigen Voraussetzungen gleich sind. Das ist der Grund, warum ein Kleinkind jede Sprache lernen kann; es reagiert auf Auslöser genau wie jenes andere Kind. Diese Gleichförmigkeit «menschlicher Musikboxen» schafft eine gleichförmige «Sprache, in der Rahmenbotschaft» und äußere Botschaft mitgeteilt werden können. Wenn wir des weiteren glauben, dass die menschliche Intelligenz nur ein Beispiel eines allgemeineren Naturphänomens ist – des Entstehens von intelligenten Wesen in höchst verschiedenen Kontexten –, dann ist vermutlich die «Sprache», in der sich die Menschen Rahmen- und äußere Botschaften mitteilen, ein «Dialekt» eines Universalsprache, in der intelligente Wesen miteinander kommunizieren können. So gäbe es gewisse Arten von Auslösern, die «universelle Auslöserkraft» besäßen, indem alle intelligenten Wesen dazu neigten, auf sie in derselben Weise zu reagieren, wie wir das tun.

Das würde uns gestatten, unsere Beschreibung des Sitzes der Bedeutung abzuändern. Wir könnten die Bedeutungen (Rahmen, äußere und innere) einer Botschaft dieser Botschaft selbst zuschreiben, weil nämlich die Entschlüsselungsmechanismen selber universell sind – das heißt, sie sind grundlegende Formen der Natur, die in verschiedenen Zusammenhängen immer auf gleiche Weise entstehen. Um es ganz konkret zu sagen: nehmen wir an, dass «A-5» in allen Musikboxen das gleiche Lied auslöste, und nehmen wir des weiteren an, dass Musikboxen nicht Menschenwerk seien, sondern häufig vorkommende natürliche Objekte wie Milchstraße oder Kohlenstoffatome. Unter solchen Umständen hielten wir uns vermutlich für berechtigt, die universelle Auslösekraft von «A-5» als «inhärente Bedeutung» zu bezeichnen; auch verdiente «A-5» die Bezeichnung «Botschaft» anstatt «Auslöser», und das Lied wäre in der Tat eine «Enthüllung» der inhärente, wenn auch impliziten Bedeutung von «A-5».”

[Hofstadter, Douglas R.: Gödel, Escher, Bach – ein Endloses Geflochtenes Band. Stuttgart: Klett-Cotta, 1986,  S. 182‑184]

Lockes Polemik gegen angeborene Ideen im ersten Buch des Versuchs über den menschlichen Verstand.Versuch einer allgemeinen politischen Deutung im geschichtlich-biographischem Kontext.

http://www.ewetel.net/~jascha.rohr/jascha-rohr/philosophie/texte/locke.htm

Innatismo

La teoría de que el conocimiento humano no puede explicarse satisfactoriamente sin postular que cuando el individuo nace su mente tiene ya ciertos contenidos innatos, ha sido resucitada, con referencia específica al conocimiento del lenguaje, en la teoría psicolingüística de Chomsky. Esta teoría se presenta como una teoría de la competencia lingüística por contraste con la actuación, y se ocupa, en consecuencia, de un hablante-oyente ideal, que conoce su lenguaje a la perfección, vive en una comunidad lingüística homogénea y no está afectado por circunstancias tales como los límites de su memoria, distracciones, errores, etc. (Aspects of the theory of syntax, 1965). Es claro que solamente existirá una fiel correspondencia entre la competencia y la actuación e las condiciones ideales que se acaban de señalar. En la realidad habrá grandes diferencias, debido a que la actuación del hablante puede manifestar titubeos, distracciones e irregularidades características, pero lo que interesa determinar es justamente el sistema de reglas subyacentes a esa actuación, y que el hablante-oyente aplica en cada caso. Tal es el objetivo tanto del lingüista que construye la gramática de un lenguaje como del niño que está aprendiéndolo. Ese sistema constituye una realidad mental. y por ello la teoría lingüística es mentalista. En principio, este mentalismo consiste simplemente en tomar la actuación lingüística como dato para el estudio de la competencia, haciendo de esta y no de aquella el objeto primario de la teoría lingüística. En este sentido, el mentalismo chomskyano se opone a todo enfoque que considere como objeto y fin de la teoría lingüística el comportamiento del hablante-oyente, enfoque que es característico de las tendencias conductivistas, ejemplificadas en lingüística por Skinner, y en filosofía, en diferentes grados, por Wittgenstein, Ryle y Morris.

Según Chomsky, el niño que ha aprendido un lengua ha internalizado el sistema de reglas en que consiste la gramática del mismo. El niño, pues, posee la gramática generativa de su lengua. ¿Cómo ha podido adquirirla?

En principio, sobre la base de la experiencia lingüística, sobre la base de los datos que ha podido obtener de la comunidad lingüística en la que se ha criado y ha aprendido a hablar. Estos datos son, sin embargo, y al decir de Chomsky, escasos en cantidad y degenerados en calidad, de manera que no pueden explicar que el niño adquiera una competencia tan altamente creativa como su competencia lingüística. Según Chomsky, el niño realmente construye la gramática de su lengua, y va en esto mucho más allá de lo que le suministran los datos de su experiencia lingüística. Esto hace pensar que el niño debe tener un método para formular la gramática de su lengua una vez que cuenta con estos datos. Tal método debe ser compatible con cualquier lenguaje, pues no parece que el niño muestre ninguna predisposición a aprender una lengua con preferencia a otra. De aquí que Chomsky diga también que el niño debe poseer una teoría lingüística que especifique la forma de la gramática de cualquier lenguaje posible, gramática que será por tanto una gramática universal. Esta gramática universal tiene un doble aspecto. De auna parte puede considerarse como la forma general de toda gramática, y por ello, como algo que es universal con respecto a la especie humana. De otra parte, puede verse como aquello que aporta el individuo humano al aprendizaje del lenguaje, esto es, como el conjunto de elementos innatos, por consiguiente no aprendidos, que determinan de un modo general la forma de la gramática de su lenguaje. La cuestión es determinar qué elementos son estos, es decir, cuál es el contenido de lo que Chomsky llama instrumento de adquisición del lenguaje. El proceso de adquisición del lenguaje es concebido por éste como un sistema de input-output en el que dicho instrumento de adquisición transforma los datos de la experiencia lingüística (input) en la competencia lingüística (output).

¿Hasta qué punto es aceptable el modelo chomskiano de la adquisición del lenguaje? Considérese que este modelo presenta la adquisición del lenguaje como un acontecimiento único consistente en la transformación de los datos lingüísticos en un sistema de reglas por medio del instrumento de adquisición. Nada, sin embargo, más lejos de la realidad. La adquisición del lenguaje es un proceso continuado a lo largo de varios años, y en el cual pueden distinguirse, más o menos artificialmente, diversas etapas. A lo largo de este tiempo el niño cuenta, no sólo con los datos lingüísticos de su entorno (los cuales pueden considerarse cualitativamente semejantes a lo largo de todo el periodo), sino además con su propia competencia lingüística, que en cada momento tendrá un grado determinado de madurez. De aquí que el modelo chomskiano haya sido modificado por Heles Contreras señalando la función que la propia competencia puede tener como parte de los datos que componen el input, complicación a la que el propio Chomsky no es completamente ajeno, y con respecto a la cual su modelo no pasa de ser una idealización en la que sólo se considera el momento de adquisición de la gramática correcta. La cuestión es si esta idealización idealiza demasiado, y si la hipótesis chomskiana resultaría menos plausible de lo que a primera vista resulta en caso de aceptarse un modelo distinto. Por ejemplo, si se concibe el aprendizaje del lenguaje como una serie de estadios de maduración de la facultad lingüística, maduración que tendría lugar como resultado del intercambio comunicativo entre el niño y su medio. Naturalmente, la facultad lingüística debe tener desde el principio cierto contenido que le permita desarrollarse hasta alcanzar el estadio final de la plena competencia lingüística, pero ese contenido no tiene por qué ser, en principio, de carácter lingüístico, no tiene por qué ser una gramática universal. Podría consistir en aptitudes del tipo de las que Quine considera como presupuestos para la adquisición del lenguaje, a saber, la capacidad para ordenar los estímulos por similaridad relativa y la capacidad para distinguir imágenes de fantasía e imágenes de memoria (W. O. Quine: „Reflexiones filosóficas sobre el aprendizaje del lenguaje“, en: Teorema 2 (1972) 5-24).

A la hora de buscar una alternativa más plausible al modelo de Chomsky, no se trata de rechazar el innatismo en cualquier forma. A un nivel o a otro cualquier empirista lo aceptará, como lo aceptan Quine, Goodman o Putnam, a pesar de las críticas que dirigen a la doctrina chomskiana. La cuestión es qué hay que considerar innato. Según Chomsky, nada menos que una teoría lingüística que incorpore la gramática universal, esto es, los universales lingüísticos (lenguaje). Desde el punto de vista de Quine, sólo ciertas facultades generales necesarias para explicar el aprendizaje. Hay que añadir que sólo esto último es lo que justifican las pruebas que en favor del innatismo pueden tomarse hoy día de la biología. Un innnatismo tan rico como el de Chomsky no tiene más apoyo en la biología que lo pueda tener la cauta hipótesis de Quine, a pesar de las pretensiones del propio Chomsky en contrario. Naturalmente, un innatismo reducido, como el de Quine u otros empiristas, no es incompatible en absoluto con el empirismo moderado, y no tiene por qué entroncar con el innatismo de los viejos racionalistas. Es decir, el innatismo, en cuanto tal y con independencia de la riqueza que la hipótesis chomskiana le atribuye, no se reduce al innatismo de Descartes y Leibniz, y si la doctrina de Chomsky tiene, como éste pretende, algún parecido con la de estos últimos, el parecido no le viene de postular mecanismos innatos, sino, en todo caso, de la riqueza de contenido que se otorga a estos. Un examen comparativo de la teoría de Chomsky en relación con la de Descartes y Leibniz excede de los límites de este artículo. No hace falta, en cualquier caso, adentrarse mucho en los detalles para darse cuenta de que las teorías de uno y de otros tienen un contenido y un alcance muy diferentes, por no hablar ya de sus respectivos supuestos históricos, y el intento de Chomsky de entroncar con los racionalistas tiene que parecer por fuerza un gesto vacío, puramente retórico. De aquí que la reacción de buen número de filósofos al innatismo chomskiano haya sido la de que o bien se trata de una posición trivial, carente de interés, o bien se trata de una posición irrefutable, y por tanto inconfirmable.“

[Hierro S. Pescador, José: „Innatismo“. In: Quintanilla, Miguel A. (Hg.): Diccionario de filosofía contemporánea. Salamanca: Ediciones Sígueme, 1976, pp. 222-224]