MOVIERUNG

Moción

(Recop.) Justo Fernández López

 

Motion

[lat. motio ‘Bewegung’. - Auch: Movierung]

Explizite Ableitung weiblicher Personenbezeichnungen von männlichen Bezeichnungen mittels verschiedener Suffixe, vgl. Ärztin, Engländerin, Lehrerin, Friseuse, Directrice, Stewardess; engl. hostess. Abgesehen von der Bildung Witwer zu Witwe gibt es nur im Bereich von Tierbezeichnungen einige Beispiele für den umgekehrten Vorgang: Gans vs. Gänserich, Katze vs. Kater.“ [Bußmann, H., S. 507]

Movierte Feminina

Aus maskulinen Nomina agentis mit Hilfe des Ableitungssuffixes -in gebildete Bez. für die entsprechenden weiblichen Wesen (meist Personen, oft Berufsangehörige); z. B.: Lehrer-in, Bäuer-in, Sekretär-in, König-in, Hünd-in.“  

[Ulrich, W.: Linguistische Grundbegriffe,  S. 77]

«moviert: wörtlich ‘bewegt’, übertragen, verändert.

1. In der Sprachgeschichte erfolgte Veränderung, zum Beispiel der Übertritt eines Verbs aus der alten starken in die neuere schwache Konjugation:

backen, buk, gebacken backen, backte, gebacken/gebackt.

2. Ableitung von Wörtern aus anderen; heute oft bei weiblichen Berufsbezeichnungen, die von männlichen abgeleitet werden:

Minister – Ministerin, Ärztin, Schülerin, Beamtin, Masseuse, Direktrice.»

[Bünting, K.-D. / Eichler, W.: Grammatik-Lexikon. Frankfurt a. M.: scriptor, 1989, S. 105]

«Moción

Expresión de género femenino mediante la adición de un sufijo: blanco-blanca

[Lázaro Carreter, F.: Diccionario de términos filológicos. Madrid: Gredos, 51981, p. 279]

«Moción

Morfología: Terminación característica que se añade a los nombres masculinos para formar su correspondiente femenino:

alcalde > alcaldesa

actor > actriz

[ANAYA. Diccionario de lingüística. Madrid: Anaya, 1986, p. 197]