MOVE a  

Traslado de a

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

GB-Theorie / Generative Transformationsgrammatik / Bindungstheorie / REST

 

Move-a [engl. ‘bewege Alpha’, d. h. ‘bewege irgendetwas’].

Verallgemeinerte Bewegungsregel, durch die (programmatisch) signalisiert wird, dass es in der neueren generativen Transformationsgrammatik keine konstruktionsspezifischen Bewegungsformationen mehr geben soll: Während es in der Standardtheorie (Aspekte-Modell) spezielle Umstellungstransformationen wie die Passivtransformation, die Fragesatzbildung, die Relativsatzbildung, Raising u.a.m. gegeben hat, werden diese nunmehr zu einer einzigen unspezifischen Regel »bewege irgendetwas« zusammengefasst. Die früher als konstruktionsspezifisch erkannten Eigenschaften der jeweiligen Bewegungsregeln müssen sich nun aus dem Zusammenwirken von unabhängigen Annahmen über die lexikalischen Eigenschaften der in die jeweilige Konstruktion eingehenden Kategorien einerseits und den allgemeinen Beschränkungen für die Anwendung von Bewegungsregeln andererseits ergeben.

Nach den »Landeplätzen« der Bewegung unterschiedene Subtypen von M. sind z.B. die W-Bewegung, die NP-Bewegung und die Chomsky-Adjunktion. In der GB-Theorie Chomskys unterscheidet man eine »repräsentantionelle« und eine »derivationelle« Auffassung von M. In ersterer wird M. als strukturelle Beziehung zwischen einem Antezedens und einer (koindizierten) Spur aufgefasst, in letzterer wird M. eher als ableitungsgeschichtlicher Zusammenhang zwischen Strukturebenen wie der Tiefenstruktur und der Oberflächenstruktur aufgefasst.“ [Bußmann, H., S. 508]