METAPHER

Metáfora

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Metonymie / Synekdoche / Einbildungskraft / Rhetorik / Kognitive Linguistik / Bild / Gleichnis/ Tropus / Gestalt / Analogie

 

Bernhard Debatin: Literatur zur Metapherntheorie / Literature on the Theory of Metaphor. In:

http://www.uni-leipzig.de/~debatin/english/Research/Metaphor.htm

Metapher (griech. u. lat. metaphora: Übertragung)

Seit Aristoteles (Poetik, Kap. 21. U. 22; Rhetorik, 111, 2, 2‑5, 10-11) wird die Struktur der Metapher als Akt einer semant. u. emotionalen Übertragung beschrieben. In diesem Akt werden die semant. Elemente prädikativ aufeinander bezogen, wobei semant. Inkongruenzen nicht getilgt werden. (Die Struktur der Metapher enthält ein 'dies soll das sein' u. 'dies ist das nicht'). Im Anschluss an Weinrich (1963) werden diese Elemente »Bildspender« u. »Bildempfänger« genannt, in engl. Terminologie »vehicle« u. »tenor«. Der Bildspender ist das metaphorische Element etwa bei »Gedichte sind gemalte Fensterscheiben!« (Goethe).“

[Held, Volker: Sachlexikon Literatur. München: DTV, 2000, S. 114]

"Metapher

Liegt im Text ein synthetischer Signifikant vor, der durch einen anderen synthetischen Komplex zu substituieren ist, wobei beide ein oder mehrere Seme gemeinsam haben, so sprechen wir von einer Metapher (grich. metaphorá = Übertragung). Nehmen wir wieder das Beispiel «Fuchs» = 'rafinierter Mensch': das Substituendum wäre folgendermaßen semantisch zu analysieren: «Fuchs» = 'Lebewesen', 'Säugetier', 'Vierbeiner', 'intelligent', usw.; das Sem 'intelligent' ist auch im Substituens enthalten.

Mengentheoretisch formuliert: bei der Methapher ist der semantische Mengendurchschnitt von Substituendum und Substituens nicht leer."

[Link, Jürgen: Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe. München: W. Fink, 1974, S. 148-149]

"Metapher:

Übertragener Sprachgebrauch. Kann als Schmuck (Kamel = Schiff der Wüste) oder als Ersatz für eine Feldlücke im lexikalischen System (vgl. der Fuß des Berges, Tisches) dienen. Nach H. Hörmann muss die Wichtigkeit der Metapher für die Entstehung vom Symbolen betont werden, weil jede neue Erfahrung zunächst metaphorisch versprachlicht wird. Zwischen /Ein Mann geht durch die Straße/  - /Ein Gerücht geht durch die Stadt/ hat die Ursprungsmetapher einen weiten Weg zum verallgemeinerten Prädikat zurückgelegt. Hier werden expressive Qualitäten, wie sie nach H. Sperber besonders die affektive Struktur des Wahrnehmenden ansprechen, durch denotative Referenz transzendiert." [Heupel, C., S. 144-145]

"Metapher:

Der Begriff kommt aus dem Griechischen und heißt soviel wie Übertragung: Ein Wort wird aus einem Bedeutungsbereich in einen anderen übertragen. Wenn man z. B. sagt: Die Pferdehufe donnern über die Rennbahn, dann überträgt man das Wort donnern aus dem Bereich des Gewitters in den Bereich jener Geräusche, die Pferdehufe beim schnellen Galopp verursachen. Es entsteht eine bildhafte Redeweise, wobei man sich die ursprüngliche Bedeutung noch vorstellen kann.

Metaphorische Redeweise ist eine Form des Sprachverhaltens und des Stilverhaltens. Durch Metaphern schafft man ständig neue Begriffe, vgl. Hubschrauber für Helicopter, Knochen für einen bestimmten Schraubenschlüssel; zum anderen versucht man, durch metaphorische Redeweise besondere Wirkungen zu erzielen, z.B. in der Dichtung, vgl. Eduard Mörike:

Gelassen stieg die Nacht ins Land

Lehnt träumend an der Berge Rand,...

Hier wird die Nacht zu einer handelnden Person gemacht. Vgl. auch in der Werbung "Postbankservice für Zugvögel" statt für "Reisende"."

[Bünting, K.-D. / Eichler, W.: Grammatik-Lexikon. Frankfurt a. M.: scriptor, 1989, S. 101]

"Die traditionelle Metaphertheorie geht auf Aristoteles zurück, vgl. Poetik Kap. 21 1457b. Die Substitutionstheorie hat folgende Kriterien: (1) Die Metapher ist eine rhetorische Figur, die sich auf den Benennungsvorgang bezieht, (2) sie ist eine Ausdehnung der Benennung durch Abweichung vom üblichen Wortsinn, (3) die Möglichkeit einer Substitution gibt die Ähnlichkeit ab, (4) die Ähnlichkeit begründet die Substitution eines Wortes via bildlichen Ausdrucks sicherzustellen, der aus einem fremden Bereich entliehen wurde, (5) die substituierte Bedeutung bringt keine Neuerung in die Sprache ein; so kann man die Metapher auch 'übersetzen', (6) durch die Metapher erfährt man nichts Neues über die Wirklichkeit; sie ist eine bloße Verzierung der Rede."

[Müller, Wolfgang W.: Das Symbol in der dogmatischen Theologie. Frankfurt a. M., Bern u. a.: Peter Lang, 1990, S. 38 Anm. 70]

"Metaphern

Die allseits bekannte Metapher kann hier unter einem neuen Gesichtspunkt betrachtet werden. Was geschieht, semantisch betrachtet, bei der Verwendung einer Metapher wie Lilienhände? Es werden die Seme weiß und zierlich von Lilie (Bildspender) auf Hände (Bildempfänger) übertragen.

Lilie

Hände

weiß, zierlich

weiß, zierlich

Eine Metapher ist normalerweise eine ungewöhnliche Zusammenstellung, die bei der Rezipientin / dem Rezipienten Erstaunen hervorruft und zum Nachdenken auffordert. Es gibt jedoch tote Metaphern. Hierbei handelt es sich um Zusammenstellungen, die inzwischen so geläufig geworden sind, dass uns nicht mehr bewusst ist, dass es sich um Metaphern handelt. Ein gutes Beispiel für eine tote Metapher ist Bergrücken. Ein anderes Beispiel, an dem man sich diese Zusammenhänge deutlich machen kann, stammt aus der Bibel. Hirte als Metapher für Gott, der für die Menschen sorgt und sie schützt, begegnet der Leserin / dem Leser hier immer wieder (z.B. Psalm 23). Natürlich handelt es sich um eine Metapher, aber um eine tote, denn sie ist uns so geläufig, dass wir sie nicht mehr als solche identifizieren.

Metaphern sind kein Phänomen allein der Literatursprache, vielmehr durchziehen sie auch unseren Alltag. Oftmals sind wir uns dessen nicht bewusst. George Lakoff und Mark Johnson weisen in ihrem Werk Metaphors we live by auf eindrucksvolle Weise nach, wie unser Leben von Metaphern beeinflusst wird. Sie können u. a. zeigen, wie die Metapher argument is war (Diskussion ist Krieg) alles beeinflusst, was mit Diskussion in Verbindung steht:

He attacked every weak point in my argument.

(Er griff jeden schwachen Punkt in meiner Argumentation an.)

His criticisms were right on target.

(Seine Kritik traf direkt ins Ziel.) [...]

Eine Argumentation entspricht also Angriff und Gegenangriff. Diese Sicht beeinflusst unser Vorgehen bei einem Streitgespräch. Die hier verwendeten Metaphern sind uns ebenfalls nicht mehr als solche bewusst."

[Daheim, C./Feld, S./Heising, A./Pflugmacher, T.: Alles, was Sie schon immer über Sprache wissen wollten, aber nie zu fragen wagtenScript zum Grundkurs Linguistik. Universität Gesamthochschule Essen, General and Theoretical Paper No. 488, Essen: LAUD 2000, S. 79-80]

"Wie können mit Leichtigkeit von der Annahme ausgehen, dass der Ausdruck Code, so wie er auftauchte und gierig angewandt wurde, eine bloße Metapher ist. Aber Metaphern enthüllen die zugrunde liegende Struktur einer Enzyklopädie, d. h. sie zeigen (wenn sie interpretiert werden) die »Familienähnlichkeiten« verschiedener Konzepte. Sie sollten also nie als bloße »poetische« Mittel abgetan werden. Wenn wir verstehen, warum sie geprägt wurden, wissen wir, was sie vorschlagen wollten. Und was vorgeschlagen wird, ist niemals bloß eine idiosynkratische Verbindung, es hat mit den semantischen Verbindungen etwas zu tun, die von einer gegebenen historischen Enzyklopädie zur Verfügung gestellt werden."

[Eco, Umberto: Semiotik und Philosophie der Sprache. München: Wilhelm Fink Verlag, 1985, S. 243

"Die Vorstellung von «übertragen» und von der Metapher beruht auf der Unterscheidung, wenn nicht gar Trennung des Sinnlichen und Nichtsinnlichen als zweier für sich bestehender Bereiche. Die Aufstellung dieser Scheidung des Sinnlichen und Nichtsinnlichen, des Physischen und des Nichtphysischen ist ein Grundzug dessen, was Metaphysik heißt und das abendländische Denken maßgebend bestimmt. Mit der Einsicht, dass die genannte Unterscheidung des Sinnlichen und Nichtsinnlichen unzureichend bleibt, verliert die Metaphysik den Rang der maßgebenden Denkweise.

Mit der Einsicht in das Beschränkte der Metaphysik wird auch die maßgebende Vorstellung von der «Metapher» hinfällig. Sie gibt nämlich das Maß für unsere Vorstellung vom Wesen der Sprache. Darum dient die Metapher als vielgebrauchtes Hilfsmittel bei der Auslegung der Werke des Dichtens und des künstlerischen Bildens überhaupt. Das Metaphorische gibt es nur innerhalb der Metaphysik.

Was sollen diese Hinweise, die sich wie ein Abschweifung ausnehmen? Sie möchten uns zur Behutsamkeit bringen, damit wir nicht voreilig die Rede vom Denken als einem Er-hören und einem Er-blicken für eine bloße Metapher halten und sie so zu leicht nehmen. Wenn unser menschlich-sterbliches Hören und Blicken sein Eigentliches nicht im bloß sinnlichen Empfinden hat, dann ist es auch nicht völlig unerhört, dass Hörbares zugleich erblickt werden kann, wenn das Denken hörend blickt und blickend hört."

[Heidegger, Martin: Der Satz vom Grund. Pfullingen: Günther Neske, 1957, S. 88-89]

"Metapher [gr. metaphérein 'anderswohin tragen'].

Stilfigur der antiken Rhetorik. M. sind sprachliche Bilder, die auf einer Ähnlichkeitsbeziehung zwischen zwei Gegenständen bzw. Begriffen beruhen, d. h. aufgrund gleicher oder ähnlicher Bedeutungsmerkmale findet eine Bezeichnungsübertragung statt (z. B. der Himmel weint für 'es regnet'). Häufig wird Metapher auch als gekürzter Vergleich beschrieben, wobei der Vergleich als solcher jedoch nicht ausgedrückt wird. Metapher können in substantivischer, adjektivischer und verbaler Form im Satzkontext auftreten, vgl. Fuchsschwanz für 'Handsäge', spitze Bemerkung für 'verletzende Bemerkung', sich zügeln für 'sich zurückhalten'.

Im Unterschied zum Idiom ergibt sich bei der Metapher (in einem "positiven" Kontext) bei wörtlicher Lesart ein Widerspruch.

Neuere Ansätze sehen Metapher nicht als rein semantisches Phänomen an, sondern sehen sie im Zusammenhang mit dem Gebrauch. Im Unterschied zu anderen Ansätzen räumt die Cognitive Grammar der Metapher einen zentralen Stellenwert ein.

Unter historischem Aspekt sind Metapher eine Quelle für lexikalische Neubildungen, wobei die "übertragene" Bedeutung entweder zusätzlich zu der ursprüngliche Bedeutung tritt (Fingerhut 'Nähwerkzeug' und 'Planze') oder die alte Bedeutung teilweise oder ganz verdrängt (vgl. Kopf, das ursprünglich als Bezeichnung für 'gewölbte Schale' auf 'menschliches Haupt' übertragen wurde; die alte Bedeutung findet sich noch in Pfeifenkopf). In vielen Fällen werden urspr. metaphorische Bezeichnungen nicht mehr als solche verstanden, z. B. schildern." [Bußmann, H., S. 484-485]

"Und wieder – wie im Tractatus – schließt Wittgenstein das transzendentale Sprachspiel als sinnlos aus. Allerdings tut er’s im gleichen Sinne, in welchem Donald Davidson lebendige Metaphern bedeutungslos nennt. Sie sind bedeutungslos, weil und solange sie vom Code eines holistisch konzipierten Sprachsystems innovativ sich entfernen. Bedeutung erlangen sie aber wieder in der neuen Sprache, in der sie Metaphern zu sein aufhören und zu neukodifizierten Wortzeichen werden, über deren Verwendung eine Sprechergemeinschaft ihren Weltzugang neu regelt. Nennt man, was unter den synchron definierten Bedingungen eines Sprachsystems aktuell unausdrückbar ist, sinnlos, so sind lebendige Metaphern allerdings sinnlos, weil sie in unsere alten Sprachspiele nicht passen. Sie sind aber keineswegs unverständlich, sondern schaffen, wenn sie erfolgreich sind, neue Sprachspiele und mit ihnen neue Möglichkeiten des Sinnmachens und der Weltsicht. Auch so kann der scheinbar mystischen Rede vom Schweigen als Transzendentalgrund des Ausdrückbaren ein präziser Sinn gegeben werden. Wittgenstein nimmt ihn jedenfalls für sein eigenes Schaffen in Anspruch, wenn er notiert:

Das Unausprechbare (das, was mir geheimnisvoll erscheint, und ich nicht aussprechen vermag) gibt vielleicht den Hintergrund, auf dem das, was ich aussprechen konnte, Bedeutung bekommt (1931) (WA 8, 472).

Mit diesem Ausgriff in die Tradition haben wir nun einige Elemente zum Verständnis versammelt, warum ein so paradox angelegter Diskurs wie der Wittgensteinsche nicht nur ungemein häufig zu Metaphern greifen muss, sondern geradezu als ein Gang ins Gleichnishafte angelegt ist. Er bringt sich mit einer fast strategischen Konsequenz in die Schwierigkeit, seine höchsten Belange nur mit poetischen Mitteln an-deuten zu können.

Auf diesem vom Keimentschluss seines Philosophierens vorgezeichneten Weg konnte Wittgenstein nicht vermeiden, dem Grundproblem der Frühromantik zu begegnen. »An-deuten« (auch »be-deuten«) steht in Wittgensteins Sprachgebrauch auf der Seite nicht des Sagens, sondern des Zeigens."

[Frank, Manfred: „Wittgensteins Gang in die Dichtung“. In: Frank, M. / Soldati, G.: Wittgenstein – Literat und Philosoph. Pfullingen: Verlag Günther Neske, 1989, S. 26-27]

"Metapher – Traditionelle Definitionen

Gängige Wörterbücher tun sich normalerweise schwer mit der Definition der Metapher: »Die Übertragung des Namens des einen Objektes auf ein anderes Objekt durch eine Beziehung der Analogie« (was aber ist denn eine Beziehung der Analogie, wenn nicht eine metaphorische Beziehung?); »Die Ersetzung eines passenden Begriffes durch einen figurativen« (qua Spezies der Gattung der Figuren wird die Metapher durch eine Synekdoche definiert); »ein abgekürzter Vergleich ...«. Alle diese Definitionen gehören zu den klassischen (cf. Lausberg, 1960); bestenfalls gibt es Typologien der verschiedenen Arten von Substitution, d. h. z. B. Substitution von belebt mit unbelebt, unbelebt mit belebt, von belebt durch belebt und von unbelebt durch unbelebt, entweder in einem physischen oder in einem moralischen Sinne; oder sonst gibt es Substitutionen von Namen, Adjektiven, Verben, Adverbien (cf. Brooke‑Rose, 1958).

Was die Synekdoche betrifft, so nennt man sie die »Ersetzung eines Begriffs durch einen anderen aufgrund einer Beziehung von größerer oder geringerer Ausdehnung« (Teil für das Ganze, Ganzes für den Teil, Art für Gattung, Singular für Plural oder umgekehrt), wohingegen man die Metonymie eine »Ersetzung eines Begriffes durch einen anderen aufgrund einer Kontiguitätsbeziehung« nennt (wobei Kontiguität ein ziemlich schwammiges Konzept ist, denn es umfasst die Beziehungen von Ursache/Wirkung, Behältnis/Inhalt, Instrument für Operation, Ort des Ursprungs für ursprüngliches Objekt, Emblem für emblematisiertes Objekt usw.). Und wenn spezifiziert wird, dass die Synekdoche eine Substitution innerhalb des begrifflichen Inhalts eines Ausdrucks ausführt, wohingegen die Metonymie außerhalb dieses Inhalts agiert, ist schwer zu sehen, warum der Teil für das Ganze eine Synekdoche ist und das Material für das Objekt eine Metonymie – als ob es »begrifflich« wesentlich für ein Objekt wäre, konstituierende Teile zu haben und unwesentlich, aus einem bestimmten Material gemacht zu sein.

Wie wir in 3.11.2. sehen werden, beruht diese Verwirrung auf einem »archäologischen« und außer‑rhetorischen Grund. Es wird auch gezeigt werden, dass man die Synekdoche auf semantische Repräsentationen in Form eines Wörterbuchs beschränken und die Metonymie für Repräsentationen in Form einer Enzyklopädie reservieren könnte. Aber effektiv ist die Verlegenheit des Wörterbuchs dieselbe wie die der klassischen Handbücher, die eine Typologie rhetorischer Figuren konstruierten, die noch heute unter bestimmten Aspekten nützlich ist. Diese Typologie ist recht bewundernswert, aber rätselhaft oder mit Zweideutigkeiten durchsetzt: (a) sie betrachtet Tropen als Operationen an Einzelwörtern (in verbis singulis), und schließt so eine Kontextanalyse aus; (b) wie wir oben sagten, führt sie die Unterscheidung Synekdoche/Metonymie auf der Grundlage der nicht hinterfragten Kategorie des begrifflichen Inhalts ein; (c) sie unterscheidet nicht zwischen syntaktischen und semantischen Operationen (Asyndeton und Zeugma z. B. sind zwei Fälle von Wortfiguren durch Auslassung, wobei das erstere die reine syntaktische Verteilung betrifft, das zweite jedoch semantische Entscheidungen impliziert); (d) vor allem definiert sie die Metapher als einen Tropus, der durch eine Verlagerung oder einen Sprung charakterisiert ist, wobei /Verlagerung/ und /Sprung/ selbst Metaphern für »Metapher« sind und /Metapher/ ihrerseits Metapher ist, insofern, als das Wort (etymologisch) »Übertragung« oder »Verschiebung« bedeutet.

Weil die Tradition mehrere unverbundene Vorstellungen hinterlassen hat, werden wir dort nach einer Theorie der Metapher suchen müssen, wo sie das erste Mal vorgeschlagen wird, d. h. [90] bei Aristoteles.

Aristoteles steht der Frage der Metapher das erste Mal in der Poetik (1457b 1 – 1458a 17) gegenüber. Um die Sprache zu beleben, ist es möglich, neben den gewöhnlichen Wörtern auch fremde Wörter zu benutzen, künstliche Prägungen, verlängerte, verkürzte oder veränderte Ausdrücke (in der Rhetorik werden viele dieser Sprachspiele, echte »Puns«, analysiert werden) und schließlich: Metaphern. Die Metapher wird als Zuflucht zu einem Namen eines anderen Typs oder als das Übertragen des zu einem bestimmten Objekt gehörenden Namens auf ein anderes definiert, eine Operation, die durch Verlagerungen von Gattung zu Art, von Art zu Gattung, von Art zu Art oder durch Analogie stattfinden kann.

Bei der Fundierung einer Metaphorologie benutzt Aristoteles Metapher deutlich als Gattungsbegriff: seine beiden ersten Metapherntypen sind in Wirklichkeit Synekdochen. Wenn wir die Ursprünge alles dessen finden wollen, was in den folgenden Jahrhunderten über die Metapher gesagt wurde, ist es notwendig, seine gesamte Klassifikation sorgfältig zu betrachten und auch die Beispiele, die in den Kommentar eingewoben sind."

[Eco, Umberto: Semiotik und Philosophie der Sprache. München: Wilhelm Fink Verlag, 1985, S. 136-138]

"Die Metapher setzt keine Ähnlichkeitsbeziehung zwischen den Referenten, sondern eine Beziehung semischer Identität zwischen den Inhalten der Ausdrücke, und sie kann nur mittelbar die Art betreffen, in der man die Referenten betrachtet. Die Versuche, auf die Metapher eine formale Logik der Wahrheitswerte anzuwenden, können ihren semiotischen Mechanismus nicht erklären. Beträfe die metaphorische Substitution irgendeine Beziehung zwischen Gegenständen der Welt, dann bliebe folgende Zeile aus dem Hohenlied Salomos unverständlich: Deine Zähne sind wie eine Herde Schafe, die aus der Schwemme steigen. Oder auch Eliot (The waste land, 1, 84) wenn er sagt: I will show you fear in a handful of dust.

Das Lächeln eines schönen Mädchens scheint keinerlei Ähnlichkeit mit einer nassen, blökenden Schafherde aufzuweisen, und es fiele schwer zu sagen, in welchem Sinn die Angst, die ich fühle oder gefühlt haben mag, einer Handvoll Staub ähnlich sein soll. Die metaphorisch Interpretation arbeitet an Interpretanten, das heißt an Zeichen-Funktionen, die den Inhalt anderer Zeichen-Funktionen beschreiben.  Natürlich sind die Zähne nicht in dem Sinn weiß, in dem es die Schafe sind, aber es genügt, dass die Kultur beide durch das vom Wort weiß ausgedrückte Prädikat interpretiert, damit die Metapher mit einer Ähnlichkeit arbeiten kann. Es handelt sich um eine Ähnlichkeit zwischen Eigenschaften zweier Sememe, nicht um eine empirische Ähnlichkeit. In diesem Sinn entdeckt die metaphorische Interpretation, wenn sie hypothetisch Modelle enzyklopädischer Beschreibungen vorschlägt und einige Eigenschaften als relevant setzt, nicht die Ähnlichkeit – sie konstruiert sie. Erst nachdem die Metapher einen gezwungen hat, sie zu suchen, entdeckt man eine Ähnlichkeit zwischen der Furcht und der handful of dust. Vor Eliot gab es diese Ähnlichkeit nicht.

Die Metapher substituiert nicht Referenten, sie substituiert nicht einmal Ausdrücke. Die klassische Rhetorik betrachtete die Metapher als Substitution von Wörtern und als Figur in verbis singulis, doch die Groupe µ hat die Metapher zu Recht unter die Metasememe eingereiht, also unter die Figuren des Inhalts, im Gegensatz zu den Figuren des Ausdrucks wie den Metaplasmen und den Metataxen."

[Eco, Umberto: Die Grenzen der Interpretation. München / Wien: Carl Hanser Verlag, 1992, S. 194-195]

"Metapher

Allgemein die «Übertragung» einer bildlichen Vorstellung von etwas aufgrund einer Verhältnisähnlichkeit (Proportionalität, Analogie) auf etwas Anderes. Aristoteles: das Alter verhält sich zum Leben wie der Abend zum Tag, also kann das Alter der Abend des Lebens genannt werden. Insbes. dienen Metaphern zur Veranschaulichung eigentlich unsichtlicher begrifflicher Sinngehalte. Deshalb wurde der Gebrauch von Metaphern (Metaphorik) vor allem in der Poetik und Rhetorik behandelt, spielte dagegen in der Erkenntnislehre und Logik bis in die Gegenwart herein eine untergeordnete Rolle: eigentlich wissenschaftl.-begriffliches, «rationales» Denken und Sprechen hat sich tunlichst der uneigentlichen Metaphern, deren die Alltagsprache reich ist, zu enthalten. Seit dem 18/19. Jh. freilich beginnt zugleich auch die Metapher an Bedeutung (Hamann, Herder u.a.) zu gewinnen. Nietzsche, den bloßen Scheincharakter der Metapher bejahend, versteht kritisch das Erkennen und seine «Wahrheit» selbst nur als eine Art von metaphorischem Umgang und «Lüge». In der Gegenwart betont H. Blumenberg im Blick auf die Wissenschaftsgeschichte die Bedeutung bestimmter Metaphern als erkenntnisfördernde Denkmodelle, von gleichem Rang wie die epochal charakterist. Grundbegriffe. Zu beachten ist, dass «Begriff» und «Begreifen» - wie «Grund» und «Gründen», aber auch «ratio» - selbst ursprünglich «Metaphern» sind."

[Müller, Max / Halder, Alois: Philosophisches Wörterbuch. Freiburg / Basel / Wien: Herder, 1988, S. 192-193]

"Eine ähnliche Betrachtung hat auch die Metapher zu gelten. Sie ist im Gedicht so sehr in das Spiel der Klänge, Wortsinne und Redesinn eingebunden, dass sie als Metapher gar nicht zur Abhebung kommt. Denn hier fehlt die Prosa der gewöhnlichen Rede überhaupt. Selbst in dichterischer Prosa hat daher die Metapher kaum eine Funktion. Sie verschwindet gleichsam in der Weckung der geistigen Anschauung, der sie dient. Das eigentliche Herrschaftsgebiet der Metapher ist vielmehr die Rhetorik. In ihr genießt man die Metapher als Metapher. In der Poetik verdient die Theorie der Metapher so wenig einen Ehrenplatz, wie die des Wortspiels."

[Gadamer, Hans-Georg: “Text und Interpretation” (1983). In: Grondin, Jean (Hrg.): Gadamer-Lesebuch. Tübingen: Mohr, 1997, S. 166-167]

"Stephan Otto: Unter philosophischen Renaissance verstehe ich nicht alles und jedes, was zur Philosophie und Theoriebildung in der Renaissance, in historischer Perspektive, dazugehört. Ich begreife als philosophische Renaissance vielmehr jenen Ideenzusammenhang, der, in dieser Epoche neu erzeugt, auch bei einer Befragung durch gegenwärtiges philosophisches Denken sich als modern und als wiedergeburtsfähig erweist. Zur philosophischen Renaissance gehört ein neuartiges Zurgeltungbringen zweier Paradigmata der Erkenntnis: der Erfahrung durch das Sehen und durch das Hören. Erfahrung durch das Hören wird zum Modell eines Sprachdenkens, das dem gesprochenen Wort kognitive Kraft zuweist und es nicht auf ein bloßes Abbilden des Begriffs beschränkt. Von hier aus ist die eminente Bedeutung der Metapher in der Mentalität der Renaissance zu erklären. Erfahrung durch die Augen wird modelliert zum Konzept eines die Welt ersehenden und dabei messenden, geometrisch messenden Geistes. Dies ist die philosophische Folie, auf der die Messung der natur durch Wissenschaft eingetragen wird. Zur philosophischen Renaissance gehört ferner eine Philosophie des Geistes, die alle dessen Kräfte umgreift – die Sinnlichkeit, die Erinnerung, die Phantasie – und diese Kräfte nicht in Distanz hält zu einem reinen Verstand, sondern sie dem Ingenium zuordnet, das sie in ihrem Zusammenspiel trägt. Dieses Ingenium ist nicht zu verwechseln mit dem «Genie» der Romantiker: es meint vielmehr eine Vernünftigkeit, die Erinnerung, Vorstellungskraft und Verstand zum Zusammenwirken bringt. In die philosophische Renaissance gehört ein Geschichtsverständnis, das sich in gar keiner Weise restaurativ gebärdet, sondern durchaus innovativ. Nicht zufällig sind die großen Gesellschaftsentwürfe in dieser Zeit entstanden; aber sie sind utopisch, nicht bloß prognostisch wie die Zukunftsvorstellungen der Aufklärung. Und zur philosophischen Renaissance gehört ein Naturverständnis, das die natur im Spiel ihrer Ähnlichkeiten betrachtet. Ähnlichkeit ist geradezu ein Schlüsselwort in der Denkweise der philosophischen Renaissance. Michel Foucault hat das sehr sensibel erspürt. Was er nicht entdeckte und wozu es nun auch des systematisch fragenden Philosophien bedarf, ist dieses: Im Ähnlichkeitsdenken der Renaissance wird eine logische Kategorie zum Laufen gebracht, die in der Antike und im Mittelalter gebunden war – die Kategorie der Relation. Erst da, wo sie freigesetzt wird von ihrer Fesselung an Substantialität, an Unbeweglichkeit, kann die Vorstellung von einer unendlich-beziehentlichen Welt zur Darstellung gebracht werden."

[Rötzer, Florian (Hg.): Denken, das an der zeit ist. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1987, S. 209-211]

"Es ist verlockend, die Metapher als Ellipse für eine Reihe von Propositionen mit bestimmter Bedeutung aufzufassen, wie es viele tun. Die Metapher scheint jedoch eher so zu wirken, dass sie uns dazu veranlasst, etwas als etwas anderes oder ein einem bestimmten Licht zu sehen. Man denke nur an Wittgensteins Hasen/Enten-Bild, das entweder als Hase oder als Ente gesehen werden kann. Wenn ich zu Ihnen sage: «Es ist eine Ente», wird dann meine Handlung am besten beschrieben als «Ihnen sagen, dass es eine Ente ist», oder sogar dass es einer Ente gleicht? Nein, es geht vielmehr darum, Ihre Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, das nur zum Teil propositionaler Natur ist. Wenn dem so ist, dann sind Metaphern trotz all ihrer Aufklärung weder wahr noch falsch; ihr Wert lässt sich ebenso wenig in Propositionen wiedergeben wie ein Bild. (Für eine Ausführung dieser Auffassung der Metapher siehe Davidson, «What Metaphors Mean» (1968), dt.: «Was Metaphern bedeuten», in: Davidson: Wahrheit und Interpretation. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1986, S. 343-371)."

[Cavell, Marcia: Freud und die analytische Philosophie des Geistes. Überlegungen zu einer psychoanalytischen Semantik. Stuttgart: Klett-Cotta, 1997, S. 146]

"Was ist eine Metapher? Eine stark vereinfachte Darlegung könnte mit der Aussage beginnen: etwas mit einem anderen Namen benennen, als dem üblicherweise von uns benutzten. Wir sagen, der Stiel einer Blume sei ›eine Zündschnur‹ [Dylan Thomas], eine Frau ›die Sonne‹, die Kirche ›ein Felsen‹ [Matth. 16, 17-19]. Wir sagen etwas, das buchstäblich falsch ist und regen damit – wenn die Metapher gut ist – eine Art Offenbarung an. Was passiert hier also? Jede Antwort wird offensichtlich von einer Theorie der Bedeutung abhängig sein; davon, wie die Wörter zu der Bedeutung kommen, die sie haben."

[Cavell, Marcia: Freud und die analytische Philosophie des Geistes. Überlegungen zu einer psychoanalytischen Semantik. Stuttgart: Klett-Cotta, 1997, S. 247]

"Wie funktioniert also eine Metapher? Ich denke, ungefähr so: Wenn wir metaphorisch sprechen, benutzen wir Wörter und Begriffe in einer nicht vertrauten Weise, die um ihrer Effekte willen etablierte Bedeutungen und relativ stabile Klassifikationen von Dingen ausnützt. Dylan Thomas’ Verse: «Die Kraft, die durch die grüne Zündschnur die Blume treibt / Treibt mein grünes Alter» verblüffen gerade deshalb, weil Blumenstiele buchstäblich keine Zündschnüre sind; das heißt, dass wir sie normalerweise nicht in dieselbe Klasse einordnen. Ein metaphorischer Gebrauch der Sprache hängt davon ab, dass es vorgängige Bedeutungen gibt, und dadurch regt er uns dazu an, ein einzelnes Etwas auf neue Weise zu sehen, was wir nur dann tun können, wenn wir sie erst einmal anders artikuliert haben.” [...]

„Metapher, Begriffsbildung, Verdichtung und Verschiebung beruhen insgesamt auf einer fundamentalen Art des Zusammenpassens von Welt und Geist: die Welt bietet Vielfalt, aber auch Ordnung, der Geist ist in der Lage, Ähnlichkeiten herauszufinden, aber auch Unterschiede zu kennzeichnen. Wenn es nicht so wäre, könnte es keine Begriffe geben. dass wir Phänomene klassifizierbar finden und auf zahllose Weisen klassifizieren, ist eine Folge dessen, dass es eine Welt für uns gibt, eine endlos zu entdeckende Welt."

[Cavell, Marcia: Freud und die analytische Philosophie des Geistes. Überlegungen zu einer psychoanalytischen Semantik. Stuttgart: Klett-Cotta, 1997, S. 249-250]

«Auch das abstrakt denkende Ich ist ein körperliches: Die sinnlich-körperlichen Bausteine der Mathematik. „Das Ich ist vor allem ein körperliches", schreibt Freud in „Das Ich und das Es", „es ist nicht nur ein Oberflächenwesen, sondern selbst Projektion einer Oberfläche" (Freud 1923, 253). Er meint damit die Oberfläche unseres Körpers, von der zugleich äußere und innere Wahrnehmungen ausgehen.

Wie ist das aber zu verstehen, wenn das Ich mit sehr abstrakten Leistungen beschäftigt ist, zum Beispiel mit mathematischem Denken, quasi dem Inbegriff von Körperferne. Oder anders gefragt: Ein Subjekt, das gerade komplexe mathematische Probleme löst, hat zwar einen Körper; aber ist es bei diesem Vorgang auch körperlich? Bilden auch für das mathematisch denkende Ich die Projektion sensomotorischer Erfahrungen die Grundlage? Und wie soll man das untersuchen und entscheiden, wie nachweisen?

George Lakoff und Rafael Núñez (2000) widmen diesen Fragen ein spannendes Buch mit dem Titel: „Where Mathematics Comes From". Und sie kommen darin zu einer eindeutigen Antwort: auch mathematisches Denken ist „verkörpert". Das Wort „verkörpert" ist die etwas holprig klingende Übersetzung von „embodied", einem Begriff, nach dem sich bereits ein ganzer Wissenszweig nennt: „embodied science".

Bei den Autoren handelt es sich nicht um Psychoanalytiker. George Lakoff, ein Schüler von Noam Chomsky, lehrt in Berkeley kognitive Linguistik und setzt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Rolle von Metaphern in unserer alltäglichen Sprache auseinander. Andere Werke von ihm sind „Metaphors We Live By" (1980), das es unter dem Titel „Leben in Metaphern" auch in deutscher Übersetzung gibt, und „Philosophy in the Flesh" (1999), beide mit dem Philosophen Mark Johnson als Co-Autor. Rafael Núñez ist Psychologe und Mathematiker. In Deutschland beschäftigt sich Michael B. Buchholz (1999) seit mehr als 10 Jahren damit, den metapherntheoretischen Ansatz von Lakoff für Psychotherapie und Psychoanalyse anzuwenden. Bei ihm habe ich auch den Hinweis auf das Buch über Mathematik gefunden (Buchholz 2002). [...]

Lakoff und Núñez folgend könnte man antworten: Mathematik ist nicht so unabhängig von unserer Erfahrung, wie es erscheint. Mathematisches Denken ist in unserer Wahrnehmung äußerer Objekte und unseres eigenen Körpers verankert und bringt so die Logik der äußeren Realität mit sich. Wovon gehen Lakoff und Núñez in ihrer Untersuchung der psychischen Grundlagen der Mathematik aus? Das Buch „Philosophy In The Flesh" beginnt mit drei Sätzen: „The mind is inherently embodied. Thought is mostly unconscious. Abstract concepts are largely metaphorical."

Die grundlegenden Aussagen sind also folgende:

Denken ist verkörpert. Die Natur unserer Körper, unser Gehirn und unser alltägliches Funktionieren in der Welt strukturieren unsere Begriffe und unser Denken. Dies gilt genauso für mathematische Begriffe und mathematisches Denken.

Denken ist großteils unbewusst. Nicht verdrängt unbewusst im freudschen Sinn, wie sie betonen, sondern einfach für direkte Introspektion unzugänglich. Wir können unsere Auffassungssysteme und unsere Denkprozesse, einschließlich des größten Anteils am mathematischen Denken, nicht direkt betrachten.

Denken ist großteils metaphorisch. Auch abstrakte Konzepte sind großteils mit Hilfe konkreter Begriffe konzipiert, indem sie Ideen und Denk­weisen verwenden, die sich auf unser sensomotorisches System stützen. Den Mechanismus, mit dem Abstraktes in Begriffen des Konkreten verstanden wird, nennt Lakoff konzeptuelle Metapher. Auch mathematisches Denken verwendet konzeptuelle Metaphern, z. B. wenn wir Zahlen als Punkte auf einer Linie denken. [...]

Mit welchen unbewussten konzeptuellen Mechanismen ist Mathematik, die über diese angeborenen Fähigkeiten hinausgeht, in unserem Körper verankert? Die Autoren diskutieren die aus ihrer Sicht wichtigsten vier (Lakoff, Johnson 1999a, 30): Vorstellungsschemata, Schemata der Bewegungskontrolle, konzeptuelle Metaphern und konzeptuelle Verschmelzungen (conceptual blends).

Die Metapher hat keinen guten Ruf im abendländischen Denken – und hier soll sie die Grundlage für die exakteste aller Wissenschaften liefern. Seit Aristoteles gilt sie als Element der Rhetorik, das der Demagogie, der Verführung der Massen dient. Sie gilt als nicht wahrheitsfähig und für die Wissenschaft nicht brauchbar. Auch die Zweifel an der Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse wurden mitunter damit begründet, dass ihre Theorie eine Ansammlung von Metaphern und insofern nicht exakt sei. Aber die Beiträge häufen sich, die zeigen, dass auch die harten, die „exakten" Wissenschaften keineswegs frei von Metaphern sind, und zwar in ihren Grundsätzen; dass die Wissenschaftler sich in ihrer alltäglichen Kommunikation, z. B. in ihren Gesprächen in einem Labor für Teilchenphysik, sehr metaphorisch ausdrücken, wurde auch schon untersucht und lässt sich offenbar leicht nachweisen (siehe Buchholz, von Kleist 1997, 51): Da „antworten" Computer, „verarbeiten" Dinge, oder „spinnen" mitunter und „verweigern die Antwort".

Im Einleitungsabsatz des Buches „Leben in Metaphern" heißt es:

Die Metapher ist für die meisten Menschen ein Mittel der poetischen Imagination und der rhetorischen Geste — also dem Bereich der außergewöhnlichen und nicht der gewöhnlichen Sprache zuzuordnen. Überdies ist es typisch, dass die Metapher für ein rein sprachliches Phänomen gehalten wird — also eine Frage der Worte und nicht des Denkens oder Handelns ist. Aus diesem Grunde glauben die meisten Menschen, sehr gut ohne Metapher auskommen zu können. Wir haben dagegen festgestellt, dass die Metapher unser Alltagsleben durchdringt, und zwar nicht nur unsere Sprache, sondern auch unser Denken und Handeln. Unser alltägliches Konzeptsystem, nach dem wir sowohl denken als auch handeln, ist im Kern und grundsätzlich metaphorisch (Lakoff, Johnson 1999a).

Das Kernstück der von Lakoff führend vertretenen kognitiven Linguistik besteht also in der Auffassung, dass Metaphern ihrem Wesen nach konzeptuell, d. h. zentraler Bestandteil menschlichen Verstehens und Denkens, sind. Deshalb sprechen die Autoren von konzeptueller Metapher. Buchholz unterscheidet zum besseren Verständnis manifeste und konzeptuelle Metaphern. Eine manifeste Metapher wäre z. B. die Aussage „Der Mensch ist ein Wolf'.

Um konzeptuelle Metaphern handelt es sich, wenn wir Sätze sprechen wie: „Du bist so kalt zu mir", „Das Eis zwischen ihnen ist gebrochen", „Ich kann mich nicht für ihn erwärmen" usw. Die Wörter mögen verschieden sein: kalt, Eis, warm; die konzeptionelle Beziehung bleibt die gleiche: Wir verstehen Zuneigung in Begriffen physikalischer Wärme, Abneigung als physikalische Kälte.

Oder wir hören in den Nachrichten: Der Dollar steigt. Würden wir den Satz wörtlich-begrifflich nehmen, wäre das Gemeinte nicht zu verstehen. Das Verständnis basiert auf der in jedem von uns vorhandenen Imagination: Oben ist mehr. Auch das ist eine konzeptuelle Metapher: Oben ist Mehr. Sie basiert auf frühen sinnlich-anschaulichen Erfahrungen, die wir alle als Kinder machen. Beispiele: füllt man Wasser in ein Glas, steigt der Wasserspiegel nach oben; Kinder werden älter und dabei größer, richten sich vom Krabbeln zum aufrechten Gang auf (vgl. Buchholz, von Kleist 1997, 57).

Weitere Beispiele für konzeptuelle Metaphern: Schwierigkeiten werden als Last begriffen: die Verantwortung kann erdrücken, jemand ist überlastet etc.

Organisatorische Strukturen werden als physikalische Strukturen konzeptualisiert: Wir sprechen z. B. von einem lückenlosen Plan, in dem alles gut zusammenpasst, von Löchern in einer Theorie, vom Aufbau einer Gesellschaft, die es zu entwirren gilt.

Bei der Verwendung solcher konzeptueller Metaphern wird jeweils die Logik eines Ursprungsbereiches auf den Zielbereich übertragen. Betrachten wir noch die in der westlichen Welt sehr gebräuchliche Metapher Liebe ist Partnerschaft: Der Ursprungsbereich ist „Geschäftsleben", der Zielbereich „Liebe". Die Liebenden sind Partner, die Liebesbeziehung eine Partnerschaft. Aus der ökonomischen Partnerschaft kann Reichtum erwachsen, aus der Liebespartnerschaft Wohlfühlen, wie von einem Geschäft kann man von der Liebe profitieren, aber wie in ein Geschäft muss man auch in die Liebe Arbeit investieren. Arbeit und Profit aus der Partnerschaft können dann in der Liebe genau wie in einer geschäftlichen Partnerschaft geteilt werden.

Wie schauen nun die konzeptuellen Metaphern aus, die wir verwenden, um über die primitiven angeborenen mathematischen Operationen hinaus zu kommen? Als Beispiele möchte ich die vier grundlegenden Metaphern vorstellen, die die Autoren beschreiben; vier grundlegende Metaphern, die aus unterschiedlichen Herkunftsbereichen alltäglicher sensomotorischer Erfahrung auf die Arithmetik übertragen werden.

Die grundlegendste, uns am simpelsten und selbstverständlichsten vorkommende lautet: Arithmetik ist das Sammeln von Objekten.

Jeder Mathematikunterricht setzt diese unbewusste Metapher voraus, die wir sehr früh lernen: Eine Ansammlung von Objekten ergibt eine Zahl. Die Größe der Ansammlung entspricht der Größe der Zahl. Eine umfangreichere Ansammlung ergibt eine größere Zahl, eine kleinere eine geringere Zahl. Die kleinste Ansammlung entspricht der Einheit in der Arithmetik, der Zahl 1. Geben wir Ansammlungen zusammen, so addieren wir, nehmen wir eine kleinere Ansammlung von einer größeren weg, so subtrahieren wir.

Die körperliche Wahrheit, die wir im Gruppieren von Objekten erfahren, wird so eine mathematische Wahrheit über Zahlen. Grundlegende Eigenschaften mathematischer Operationen wie z. B. Assoziativgesetz (a + b = b + a) und Kommunitativgesetz [a + (b + c) (a + b) + c] ergeben sich direkt daraus.

Die zweite dieser vier grundlegenden Metaphern lautet: Arithmetik ist die Konstruktion von Objekten. Betrachten wir mathematische Gemeinplätze wie: „Wenn man 2 und 2 zusammen gibt, bekommt man 4"; „5 besteht aus 3 plus 2"; „man kann 28 in 7 mal 4 zerlegen". Wenn wir so etwas sagen, denken wir Zahlen als Ganze, die aus Teilen bestehen. Die Teile sind andere Zahlen. [...]

Diese Metapher bringt eine wichtige Wahrheit über Objekte in die Mathematik mit: Wenn man ein Einheitsobjekt in n Teile teilt und diese n Teile wieder zusammensetzt, bekommt man wieder das Einheitsobjekt. Wenn man 1 durch n dividiert und dann mit n multipliziert, so ist das Resultat wieder 1. Also: 1/n . n = 1, anders ausgedrückt: 1/n ist die inverse Zahl für n in der Multiplikation.

Die dritte grundlegende Metapher ist die Maßstab-Metapher. Die älteste Methode, ein Gebäude zu planen, besteht darin, einen Maßstab oder ein Maßband anzulegen, mit dem Stab oder dem Band als Einheit. Eine Distanz kann gemessen werden, indem man den Stab oder das Band mit Einheitslänge, also ein physikalisches Segment (z. B. Fuß oder Elle), Ende an Ende auflegt und zählt, wie oft man dies gemacht hat. Physikalische Segmente von beliebiger endlicher Länge entsprechen dann einer Zahl. Das grundlegende physikalische Segment entspricht der Eins, die Länge des beliebigen Segments der Größe einer Zahl, einer rationalen Zahl wohlgemerkt. Addieren bedeutet in dieser Metapher, physikalische Segmente Ende an Ende zusammenzulegen, um längere Segmente zu formen. Kürzere Segmente von längeren wegnehmen bedeutet Subtraktion usw. [...]

Die vierte grundlegende Metapher: Arithmetik als Bewegung entlang eines Pfades.

Wenn wir uns auf einer geraden Linie von einem Ort zum anderen bewegen, formt der Pfad unserer Bewegung ein physikalisches Segment – eine vorgestellte Linie, die die Bewegungsbahn nachzeichnet. Der Beginn der Bewegung korrespondiert mit dem einen Ende des physikalischen Segmentes, der Endpunkt der Bewegung mit dem anderen Ende. Der Pfad der Bewegung korrespondiert mit dem Rest des physikalischen Segmentes.

In der Metapher „Arithmetik ist Bewegung auf einem Pfad" entsprechen die Bewegungen den mathematischen Operationen. Der Ursprung, der Beginn der Bewegung, entspricht der Null, Punkte auf dem Pfad sind Zahlen, Eins entspricht einer Einheits-Punkt-Verortung verschieden von Null usw.

In vielem entspricht diese Metapher der Maßstab-Metapher – mit einem großen Unterschied: In allen anderen Metaphern muss man weitere metaphorische Kreationen erstellen, um die Null zu bekommen. Hier ist Null der Ursprung, also eine Punktlokation wie die anderen Zahlen auch. Das ermöglicht eine natürliche Ausdehnung zu negativen Zahlen. Man lässt den Ursprung irgendwo auf dem Pfad sein; bewegt man sich auf die andere Seite von Null, so hat man spiegelbildlich zu den positiven Zahlen die negativen. Diese Erweiterung wurde erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gemacht, mit der hier beschriebenen Metapher, dass alle Zahlen, positive, negative und die Null, Punkte auf einer Linie sind.

Heute ist uns die Sprache der Bewegung im Zusammenhang mit Zahlen so selbstverständlich, dass wir uns kaum vorstellen können, dass sie einmal nicht existierte oder akzeptiert wurde: Zähle bis 100, beginne bei 20, zähle zurück, Zahlen sind einander nahe oder weit entfernt.

Die vier Grundmetaphern beinhalten verschiedene metaphorische Charakterisierungen und damit auch unterschiedliche symbolische Bedeutungen von Null und Eins. In der Alltagssprache kann Null die Leere, bzw. das Nichts (leere Ansammlung), das Fehlen bzw. Nicht-Vorhandensein, die Zerstörung (Konstruktions-Metapher), äußerste Kleinheit (Maßstab-Metapher) und Ursprung (Bewegungsmetapher) bedeuten. Die Eins kann Individualität und Getrenntheit, Ganzheit, Einheit und Vollständigkeit, die Norm bzw. den Standard (am Maßstab) und den Beginn (der erste Schritt) symbolisieren.

Aber wie bereits erwähnt ist die Mathematik nicht nur über die unbewussten konzeptuellen Mechanismen der Metapher und der Verschmelzung in unseren Körpern verankert. Noch unmittelbarer ist die Verbindung zum Körper in Schemata der Vorstellung und der Bewegungskontrolle.

Unter Vorstellungsschemata (engl.: „image schemas") verstehen die Autoren primitive Konzepte räumlicher Beziehungen. Ein Vorstellungsschema mit großer Bedeutung für die Mathematik ist z. B. das Gefäß-Schema, englisch „container schema". Es ist durch drei Elemente charakterisiert: einem Innen, eine Grenze und einem Außen. Die Erfahrungen, auf denen es beruht, werden in „Leben in Metaphern" so beschrieben:

Wir sind Wesen mit einer Physis, wir haben äußere Begrenzungen und sind durch die Hautoberfläche von der übrigen Welt getrennt; wir erfahren die übrige Welt als etwas, das uns äußerlich ist. Jeder Mensch ist ein Gefäß mit einer begrenzenden Oberfläche und einer Innen-Außen-Orientierung. Wir projizieren unsere eigene Innen-Außen-Orientierung auf andere physische Objekte, die durch Oberflächen begrenzt sind. Folglich betrachten wir diese Objekte auch als Gefäße mit einer Innenseite und einer Außenseite. Zimmer und Häuser sind eindeutig Gefäße. Von einem Zimmer ins andere gehen heißt von einem Gefäß ins andere gehen, d. h. aus einem Zimmer herausgehen und in ein anderes Zimmer hineingehen. (Lakoff, Johnson 1999a, 39) [...]

Schemata der Bewegungskontrolle (engl.: „aspectual schemas"):

Die Struktur, denen Bewegungsabläufe gehorchen, ist sehr einheitlich: Bevor man mit einer körperlichen Aktion beginnt, braucht es bestimmte Bedingungen von Bereitschaft bzw. Eingangsbedingungen, z. B. eine Pause, Aufhören mit etwas anderem, wissen, wo und in welcher Körperhaltung wir uns befinden. Dann beginnen wir uns zu bewegen, setzen also einen Anfang. Ist der Hauptteil der Handlung in Gang, kann es zu Unterbrechungen und Wiederaufnahmen kommen. Wenn der Hauptteil der Aktion durchgeführt ist, kann man sie wiederholen bzw. den Prozess fortsetzen. Schließlich folgt, was zu tun ist, um den Ablauf zu beenden. Danach befindet sich die Aktion in einem Endzustand mit Resultaten und Konsequenzen.

Diese Struktur der Steuerung und Kontrolle von Bewegungsabläufen findet sich laut Lakoff auch weltweit in der Grammatik von Sprachen. Alles, was wir als Handlung oder Ereignis wahrnehmen oder denken, hat diese Struktur: Eingangsbedingungen – Anfang – Hauptteil – mögliche Unterbrechungen und Wiederholungen – Abschluss – Endzustand.

In der Linguistik wird diese Struktur englisch „aspect schema" genannt. Ich habe keine treffende Übersetzung von „aspect" gefunden, am ehesten noch „Gestalt", also Gestalt einer Handlung oder eines Ereignisses.

Von der Logik, die diesem Ablaufschema körperlicher Aktionen inhärent ist, sind für die weitere Argumentation die Punkte des Abschließens und des Endzustandes wichtig.

Zwei Schlussfolgerungen ergeben sich aus diesen Punkten:

- die Stufe des Abschlusses erfolgt später als irgendeine andere Stufe im Ablauf des Prozesses.

- Es gibt keinen Punkt im Ablauf über den Abschluss des Prozesses hinaus.

Diese zwei Schlussfolgerungen aus dem Ablauf körperlicher Aktionen verwenden die Autoren für die aus meiner Sicht gewagteste Hypothese des Buches, ihr Husarenstück sozusagen: Das Schema der Bewegungskontrolle habe für die Art, wie Mathematik Unendlichkeit konzipiert, entscheidende Bedeutung.»

[Oberlehner, Franz: “Auch das abstrakt denkende Ich ist ein körperliches: Die sinnlich-körperlichen Bausteine der Mathematik”. In: Texte. Psychoanalyse, Ästhetik, Kulturkritik, Heft 4 / 2004, 24. Jahrgang, S. 41-60]

"Metáfora (gr. metaphorá 'traslado'):

Figura mediante la que un signo es sustituido por otro que comparte con el primero al menos un rasgo semántico común: las ondas de las espigas, las ondas de los cabellos (el rasgo es el movimiento ondulante mientras que se anulan los rasgos relativos a la materia de la que está compuesta una onda). Metáfora fósil o léxica (m. cristallizzata) es la que el hablante encuentra ya hecha y fosilizada en el léxico y de la que apenas se advierte el valor de los rasgos originarios: corazón de piedra, pluma estilográfica, dinero a montañas  ®  metonimia, sinécdoque." [Cardona, G. R., p. 182]

"Metáfora, metaforización

Desde la concepción aristotélica como «enigma bien construido», la 'metáfora' es la figura del lenguaje por excelencia. Dada su importancia, se explica que al proceso de creación de cualquier imagen del lenguaje se le llame metaforización (cf neología de sentido, catacresis). En la 'metáfora' hay una transposición consciente e intencional de significados, basada en la similitud de aspectos, de usos o de funciones. Por eso, Samuel Johnson afirma que la 'metáfora' te da dos imágenes por una. En realidad, es una comparación condensada por la que afirmamos una identidad intuitiva y concreta. La 'metáfora' se puede explicar como una comparación elíptica («Ella es una rosa»), que es distinta del símil, que es una comparación parcial («Ella es como una rosa») y de la comparación plena («Ella es tan bonita como una rosa»).

También se puede explicar como una relación triangular (I. A. Richards) entre la cosa de la que se habla o TENOR, la cosa que se dice o VEHÍCULO, y el vínculo entre las dos, el tertium comparationis, llamado FUNDAMENTO, aunque para que haya metáfora debe existir también una cierta distancia entre el tenor y el vehículo. Igualmente se puede dar cuenta de la 'metáfora' mediante la estilística de la desviación con el choque entre clasemas. Por ejemplo, la metáfora «La roca ríe» se explica por el choque entre dos clasemas [-animado] de roca y [+inanimado] de ríe (Samaniego, 1996)."

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 350]

"Con esta figura se presentan como idénticos términos distintos por medio de una asociación, esporádica o no, pero fundamentada, del hablante. Se basa en la relación de analogía entre dos entidades, una implícita o no y portadora de la referencia, llamada tenor o término real, y otra siempre explícita, denominada vehículo o término figurado.

En la metáfora impura aparecen los términos real y figurado según la fórmula A es B.

Ejemplos: Las violetas son las ojeras del jardín.  Sus dientes son perlas.

En la metáfora pura se omite el término real, según la fórmula B (en lugar de A).

Ejemplos: Las ojeras del jardín. Sus perlas (en lugar de sus dientes).

Se confunde a veces erróneamente la metáfora con la imagen. Se diferencian en que esta última es una comparación explícita, mientras que la metáfora se basa en una identidad que radica en la imaginación del hablante o des escritor.

Metáfora lingüística, léxica o fósil es una palabra que originariamente fue metáfora, pero que ya ha dejado de serlo y se ha incorporado a la lengu: Pluma (estilográfica);  hoja (de papel).

Paseaba la madre con sus retoños.

Metáfora literaria, que pertenece al habla, como modalidad individual de un escritor o hablante.

Un tipo muy frecuente de metáfora es la llamada en alemán Tiermetapher y también Animalisierung, que consiste en emplear nombres de animales como términos metafóricos: Un asno/ burro (hombre torpe e ignorante).

He aquí algunas definiciones de la metáfora:

Aristóteles: «La metáfora consiste en aplicar a una cosa una palabra que pertenece al algo distinto».

Cicerón: «Translatio similitudinis est ad verbum unum contracta brevitas».

M. de Vendôme: «Metaphora alicujus verbi usurpata translatio».

F. de Herrera: «La metáfora se produce cuando traspasamos en virtud una palabra, de su propio y verdadero significado a otro no propio, pero cercano, por la semejanza que tiene con él».

Max Müller: «La metáfora consiste en la aplicación del nombre de un objeto al cual pertenece propiamente a otro en el cual descubre la mente cierta clase de participación en las particularidades del primero».

H. Werner (1919): consiste en «sustituir la expresión de una representación por otra más o menos gráfica».

Dámaso Alonso: es una «palabra que designa los elementos irreales de la imagen cuando los reales quedan tácitos»."

[Lázaro Carreter, Diccionario de términos ..., p. 275-276]

"Metaforización

La metaforización es un caso particular de la polisemia, en el que se produce una reducción del significado: por ejemplo, en "el calor dilata los cuerpos", podemos decir que el calor tiene los rasgos de 'energía', 'intensidad' y 'grado'; mientras que en "el calor de la ovación" falta el rasgo de 'grado', manteniéndose los otros dos. Si la metáfora es esencialmente un recurso estilístico, puede llegar un momento en el que pierda su función estilística, por desgaste, y se incorpore a la lengua común.

Las metáforas se pueden clasificar en:

a)      Metáforas antropomorfas, en las que se toman los nombres de partes del cuerpo humana para designar objetos inanimados: si la cabeza es la parte más alta, más visible, la primera, etc., del hombre, serán fáciles las denominaciones de cabeza de familia, de puente de viga, de un monte, de un clavo, de una procesión, de un partido judicial. Igual que pasa con brazo.

b)     Metáforas animales. Las metáforas procedentes del reino animal se centran en dos direcciones:

§    Aplicación de nombres de animales a plantas y a objetos inanimados: pata de gallo, barba de chivo, diente de león, boca de dragón, gatillo de una escopeta, perrillo de una escopeta.

§   Aplicación de nombres de animales a la esfera humana; una persona puede ser un burro, león, lince, una rata, etc.

c)     Metáforas sinestéticas. Asimilación de un sonido a un color, de un color a un olor, etc. Se dice corrientemente un color cálido, una voz cálida, aunque el calor sea un fenómeno de temperatura inaplicable a impresiones visuales o acústicas. Decimos del mismo modo una voz clara, una voz oscura. Algunos adjetivos, como dulce, se prestan a transposiciones en todos los sentidos: aplicado propiamente al gusto, se dice también de un ruido, de una mirada, del viento, del carácter.

d)     De lo concreto a lo abstracto. Para el hombre primitivo sólo cuentan las cosas concretas. La abstracción aparece conforme se afirman las facultades intelectuales a través de operaciones de análisis y de síntesis: de ahí la riqueza de términos concretos y la carencia de vocablos abstractos en el léxico de las tribus primitivas. Esta primacia de lo concreto se manifiesta bien por la procedencia de muchos términos abstractos en los que no se intuye su primitivo significado, bien por la tendencia universal de traspasar palabras del mundo material al moral.

Las abstracciones de origen concreto tienen varias capas. El alma y el espíritu nos retrotraen a muy antiguas concepciones de los fenómenos psíquicos: en lat. spiritus significa propiamente "soplo", después "soplo vital", "alma", mientras que animus, anima están emparentadas con el griego anemos 'viento'."

[Quilis / Gutiérrez / Esgueva / Ruiz-Va: Lengua española, p. 432-433]

«La metáfora es probablemente la potencia más fértil que el hombre posee. Su eficiencia llega a tocar los confines de la taumaturgia y parece un trabajo de creación que Dios se dejó olvidado dentro de sus criaturas al tiempo de formarla, como el cirujano distraído se deja un instrumento en el vientre del operado.

Todas las demás potencias nos mantienen inscritos dentro de lo real, de lo que ya es. Lo más que podemos hacer es sumar o restar unas cosas de otras. Sólo la metáfora nos facilita la evasión y crea entre las cosas reales arrecifes imaginarios, florecimiento de islas ingrávidas.

Es verdaderamente extraña la existencia en el hombre de esta actividad mental que consiste en suplantar una cosa por otra, no tanto por afán de llegar a ésta como por el empeño de rehuir aquélla.

La metáfora escamotea un objeto enmascarándolo con otro, y no tendría sentido si no viéramos bajo ella un instinto que induce al hombre a evitar realidades.

Cuando recientemente se preguntó a un psicólogo cuál pueda ser el origen de la metáfora, halló sorprendido que una de sus raíces esta en el espíritu del “tabú” (Heinz Werner: Die Ursprünge des Metapher, 1919). Ha habido una época en que fue el miedo la máxima inspiración humana, una edad dominada por terror cósmico. Durante ella se siente la necesidad de evitar ciertas realidades que, por otra parte, son ineludibles. El animal más frecuente en el país, y de que depende la sustentación, adquiere un prestigio sagrado. Esta consagración trae consigo la idea de que no se le puede tocar con las manos. ¿Qué hace entonces para comer el indio Lilloet? Se pone en cuclillas y cruza las manos bajo sus nalgas. De este modo puede comer, porque las manos bajo las nalgas son metafóricamente unos pies. He aquí un tropo de acción, una metáfora elemental previa a la imagen verbal y que se origina en el afán de evitar la realidad.

Y como la palabra es para el hombre primitivo un poco de la cosa misma nombrada, sobreviene el menester de no nombrar el objeto tremendo sobre que ha recaído “tabú”. De aquí que se designe con el nombre de otra cosa, mentándolo en forma larvada y subrepticia. Así el polinesio, que no debe nombrar nada de lo que pertenece al rey, cuando ve ardes las antorchas en el palacio-cabaña, tiene que decir: “El rayo arde en las nubes del cielo”. He aquí le elusión metafórica.

Obtenido en esta forma tabuista, el instrumento metafórico puede luego emplearse con los fines más diversos. Unos de éstos, el que ha predominado en la poesía, era ennoblecer el objeto real. Se usaba de la imagen similar con intención decorativa, para ornar y recamar la realidad amada. Sería curioso inquirir si en el nueva inspiración poética, al hacerse la metáfora sustancia y no ornamento, cabe notar un raro predominio de la imagen denigrante que, en lugar de ennoblecer y realzar, rebaja y veja a la pobre realidad. Hace poco leía en un poeta joven que el rayo es un metro de carpintero y los árboles infolies del invierno escobar para barrer el cielo. El arma lírica se revuelve contra las cosas naturales y las vulnera o asesina.»

[Ortega y Gasset, José: “La deshumanización del arte e ideas sobre la novela” (1925). En: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1962, vol. III, p. 372-374]

"El lenguaje urbanístico: la traducción de metáforas del italiano al español.

Pier Luigi Cervellati al analizar el problema del tráfico en su libro La città Bella dice: „Nel frasario comune i termini tecnici riferiti al traffico stanno assumendo connotazioni vagamente pornografiche. Di gran moda l'asse di penetrazione, che può essere anche di scorrimento veloce/svelto. I parcheggi soterranei o centrali o quelli esterni cilindrico-elicoidale ricordano, specie se coperti con cupole, emblemmi fallici".

Este ejemplo, en el que el urbanista advierte un lenguaje metafórico 'vagamente  pornográfico' para referirse a los términos técnicos ligados al tráfico, nos pone de frente al problema de  la traducción de las expresiones figuradas.

El traductor al acercarse al texto es ante todo lector y después traductor. En efecto, la  traducción exige un proceso de lecto-comprensión en la lengua de origen para luego traducir a la lengua  término. El problema fundamental es la ausencia de normas que rijan la literalidad y la libertad en ese  proceso.

Peter Newmark entiende por metáfora  cualquier expresión figurada. Todas las palabras  polisémicas son virtualmente metafóricas. La dificultad reside en que las figuras literarias y  expresiones idiomáticas constituyen un sistema de connotaciones traducibles con diferentes criterios.

La metáfora tiene un objetivo doble: uno referencial (cognitivo) que describe y otro pragmático (estético) que clarifica y deleita.

Newmark reconoce seis tipos de metáforas: las muertas, las desgastadas, estereotipadas, adaptadas, recientes y originales.

La traducción de estas figuras depende de factores cotextuales y contextuales. Los propósitos del presente trabajo son  reconocer los diversos tipos de metáforas que aparecen en el discurso urbanístico, realizar un repertorio de las mismas, analizar casos y proponer  posibles versiones en la lengua término."

[Acevedo de Bomba, Elena Victoria – Universidad Nacional de Tucumán. http://members.nbci.com/tulgun/sal/co_vii/abst1.html]

"Como ya aconteció durante el Romanticismo, en las últimas décadas se ha liberado a la metáfora de su enclaustramiento en el lenguaje poético para descrubrirla en los demás ámbitos de la lengua. George Lakoff y Mark Johnson (1980) nos han recordado que no es un fenómeno extraordinario y que expresiones como: caer dormido, avanzar hacia un futuro incierto, alcanzar un objetivo o luchar contra la enfermedad, se escuchan diariamente sin que se sienta en ellas lirismo alguno. Para estos autores, la metáfora constituye un procedimiento cognitivo frecuente e inevitable; permite comprender una cosa (tener experiencia de ella) en términos de otra.

Estudios sobre la metáfora: G. Lakoff (1987), M. Johnson (1987) y G. Lakoff y M. Turner (1989). Entre los precedentes inmediatos de este planteamiento cognitivo en el ámbito anglosajón destacan las publicaciones de Max Black (1962, 1978, 1979) y la compilación de Andrew Ortony (1979). Un antecedente dentro de la cultura hispánica lo encontramos en la obra de Ortega (cfr. Fernando Lázaro Carreter: 1990, págs. 112-128).

Asimismo, Dan Sperber y Deirdre Wilson (1985-1986, 1990, 1992) han hecho incluso hincapié en la normalidad de la metáfora poética. Llegan a afirmar de la retórica en general que «carece de materia propia que estudiar porque las cuestiones y fenómenos que reclamaba como suyos forman una colección dispar, más que una categoría autónoma. Debe desglosarse dicha colección y estudiarse sus partes en el marco más amplio de un enfoque cognitivo de la comunicación humana. La retórica carece de materia que enseñar porque sus efectos y procedimientos son conocidos por todo comunicante humano» (Dan Sperber y Deirdre Wilson: 1990, p. 25). Su teoría de la comunicación (cfr. D. Sperber y D. Wilson : 1986) enseña que en un contexto {C}, una proposición P puede tener implicaturas. Una implicatura de P en el contexto {C} es una proposición que no se implica ni sólo por {C} ni sólo por P, sino por la unión de {C} y P. El artista pretende con su metáfora que el lector obtenga unas implicaciones contextuales que serían inalcanzables sin esta figura. En realidad, aprovecha el mismo mecanismo que cualquier hablante cuando profiere un enunciado aproximativo. Quien asegura que gana doscientas mil pesetas, y percibe ciento noventa y ocho mil seiscientas cuatro, conjetura que su interlocutor llegará a las implicaturas pertinentes más fácilmente con su cantidad aproximada que con la exacta. Quien afirma que

Juan es un lince

tampoco se ajusta a lo cierto, pero con su metáfora permite que el interlocutor logre unas implicaturas que le serían vedadas aseverando únicamente que es listo.

Tanto lo expuesto por Lakoff y Johnson como lo presentado por Sperber y Wilson desatiende la expresión de las metáforas. Cierto es que este tropo no consiste únicamente en una relación entre palabras, pero tampoco se ha de olvidar que no existiría sin ellas. Incluso se debe pensar que, si los procedimientos cognitivos utilizados en la comprensión de las metáforas son idénticos a los empleados con el resto de los enunciados, también las construcciones gramaticales concretas, como sucede con las expresiones literales, deben tener una función decisiva como inductoras de esta comprensión. Desde unos presupuestos distintos a los míos, E. F. Kittay (1987) y M. Prandi (1992), entre otros, también defienden la necesidad de este acercamiento lingüístico al proceso metafórico.

Con esta vuelta a la lengua, no aspiro, sin embargo, a una exclusión de la perspectiva cognitiva. La gramática es insuficiente para explicar la comprensión de los enunciados metafóricos. Cualquier acercamiento a la metáfora ha de atender tanto a la gramática como a los procesos cognitivos. Para mostrar lo adecuado de este planteamiento, estudiaré un tipo de metáfora que aparece en oraciones copulativas (v. gr. Juan es un lince).

Soy consciente de que mi propuesta debe afrontar una seria crítica: utilizo diferencias lingüísticas de una lengua determinada para explicar particularidades de un procedimiento cognitivo universal. No obstante, creo que este estudio sobre el español servirá para vislumbrar un fenómeno de mayor extensión: la relación entre el énfasis y la metáfora."

[Portolés, José (Universidad Autónoma de Madrid): "La metáfora y la lingüística: Los atributos metafóricos con un enfático". En: Demonte, Violeta: Gramática del español. México: El colegio de México (Centro de Estudios Lingüísticos y Literarios), 1994, pp. 531-533]

"La idea de que la metáfora depende del pensamiento y no de la expresión verbal que lo sustenta trae consigo que Lakoff y Turner (1989, pág. 133) no distingan entre la metáfora «A es B» el símil «A es como B». también Ortega (1914, VI, pág. 257) desarrolla su explicación sobre la metáfora a partir de un verso de López Picó, que en realidad es un símil:

[el ciprés] e com l’espectre d’una flama morta

Donald Davidson (1978), por el contrario, hace hincapié en la diferencia entre el símil y la metáfora. Interesado en las condiciones de verdad, asegura que «la diferencia semántica más obvia entre el símil y la metáfora consiste en que todos los símiles son verdaderos y la mayor parte de las metáforas son falsas» (pág. 253 de la traducción)."

[Portolés, José (Universidad Autónoma de Madrid): "La metáfora y la lingüística: Los atributos metafóricos con un enfático". En: Demonte, Violeta: Gramática del español. México: El colegio de México (Centro de Estudios Lingüísticos y Literarios), 1994, p. 543 nota 27]

"Sobre la definición aristotélica de metáfora

La más tradicional de las elucidaciones sobre la metáfora se basa en una interpretación simplificadora de lo mantenido por Aristóteles. La riqueza de su definición de metáfora en la Poética (cfr. 1974, 1457b8-22) se perdió en parte cuando se tuvo en cuenta únicamente la exposición de la imagen, o símil, de la Retórica:

La imagen es también una metáfora pues se distingue poco de ella. Cuando se dice de Aquiles que «se lanzó como un león» se está ante una imagen; en cambio, cuando (se dice) «se lanzó león», esto es una metáfora; porque, por ser ambos valientes, es por lo que, trocando los términos, se le ha llamado león a Aquiles (1990, 1406b20-23).

Aunque Aristóteles mantiene que la comparación es una metáfora desarrollada, la comprensión de la metáfora como una comparación a la que le falta una palabra se difundió en la tradición poética posterior, sobre todo por la obra de Quintiliano. La tradición aristotélica tergiversó parte del pensamiento más profundo de Aristóteles. Para un análisis de la doctrina aristotélica de la metáfora cfr. Paul Ricoeur: La métaphore vive. Paris: Seuil, 1975 [Trad. esp. Europa, Madrid, 1980].

Michael Le Guern (1973, págs. 71-73) presenta la interpretación de la retórica tradicional de la metáfora a partir de una oración copulativa con un sintagma adjetivo en grado comparativo. La elisión del adjetivo conduce al símil y otras supresiones posteriores originan las distintas clases de metáforas:

 

Juan es tan listo como un lince.

 

1

 

4

3

 

2

 

 

Juan como un lince. [símil]

 

1

3

2

 

 

Juan es un lince. [metáfora in praesentia]

 

1

 

2

 

 

¡Qué lince!  [metáfora in absentia]

 

 

2

 

 

Así pues, el prototipo de metáfora para la tradición retórica fue una oración copulativa (Juan es un lince) de la que se debía deducir un adjetivo elidido. Las características propias de estas metáforas se aplicaron al conjunto del proceso metafórico. Fue habitual pasar por alto la existencia de metáforas con verbos (v. gr. bajar los intereses), con adjetivos (v.gr. espíritu ardiente), con adverbios (v.gr. estar cerca de la solución) y con preposiciones (v.gr. estar bajo la tiranía), a las que mal se puede acomodar esta explicación que se limita a los nombres.

Examinemos estos pasos de la retórica a la luz de la división entre metáforas de clase y de propiedad. Se parte con Juan es tan listo como un lince de un atributo con un adjetivo en una comparación. Si pudiera servir de rudimentario primer estado, lo sería principalmente de la metáfora atributiva de propiedad; de la de clase únicamente si se colige precisamente esta cualidad por medio de una implicatura. Recuérdese que de una relación de este tipo se pueden conseguir otras implicaturas. Por el contrario, Juan es como un lince es un símil y está más próximo a la metáfora de clase porque no se impone la inferencia de una única propiedad. El ejemplo Juan es un lince lo debemos desdoblar en uno sin énfasis: Juan es un lince, y en otro con énfasis: Juan es ún lince. El primero para clases, el segundo para propiedades inferidas. Y por último, ¡Qué lince! sólo tiene relación con la inferencia de propiedades, y no con la metáfora atributiva de clase. De este modo, la relación con las dos metáforas de los ejemplos anteriores sería:

Metáfora de clase

Metáfora de propiedad

 

a. Juan es tan listo como un lince.

b. Juan es como un lince.

 

c. Juan es un lince.

 

 

c'. Juan es ún lince.

 

d. ¡Qué lince!

Maticemos algunos puntos: una comparación con un adjetivo (a) no es idéntica a (c’). En esta última no inferimos un adjetivo, sino una propiedad en grado sumo –sin una categorización léxica precisa– que en principio puede diferir en cada contexto. (b) no es igual a (c), entre otras razones, porque su comprensión es menos costosa y, por tanto, los beneficios que se obtengan serán menores. Ya Aristóteles aseguraba: «pues la comparación es, como antes se dijo, una metáfora que sólo se diferencia por un añadido puesto delante. Mas, por lo mismo, causa menor placer a causa de su mayor extensión y porque, además, no nombra una cosa siendo otra. Y no es esto ciertamente lo que el espíritu busca» (1990, 1410b18-20). Dan Sperber y Deirdre Wilson (1986) exponen que existe una proporción entre el gasto de comprensión de un enunciado y los beneficios que se obtienen.

Por último, no todas las metáforas in absentia son de propiedades inferidas. En un enunciado como: Suelta mi manso, mayoral extraño (Lope de Vega), la metáfora es de clase. La comprensión necesaria de una propiedad en ¡qué lince! se debe a la aparición del adjetivo exclamativo qué."

[Portolés, José (Universidad Autónoma de Madrid): "La metáfora y la lingüística: Los atributos metafóricos con un enfático". En: Demonte, Violeta: Gramática del español. México: El colegio de México (Centro de Estudios Lingüísticos y Literarios), 1994, p. 549-551]

"Sobre la teoría de la metáfora de Donald Davidson

En 1978, Donald Davidson presentó una provocadora teoría de la metáfora. Recibió críticas inmediatas por parte de Nelson Goodman y Max Black recogidas por Sheldon Sacks (1978). En ella defiende que «las metáforas significan lo que significan las palabras, en su interpretación más literal, y nada más» (pág. 245 de la traducción). Se opone de este modo a las explicaciones que presentan un significado secundario a partir de un enunciado metafórico. Éstas encuentran su mejor representación en el enfoque interactivo de Max Black: «cuando utilizamos una metáfora tenemos dos pensamientos de cosas distintas en actividad simultánea y apoyados por una sola palabra o frase, cuyo significado es una resultante de su interacción» (1962, pág. 48 de la traducción).

De estas dos posturas, la que mantiene Davidson envía al uso, no a la lengua, el origen de la interpretación metafórica; y la que expone Black considera que este tropo produce un nuevo sentido y ello es lingüísticamente pertinente. Si empleamos la diferenciación entre semántica y pragmática, se diría que Davidson distingue entre ambas, situando la explicación de la metáfora en la pragmática, y que Black amplía la semántica para que la incluya.

La teoría de Sperber y Wilson localiza, como la de Davidson, la metáfora dentro de la pragmática. Pero la pragmática de estos autores invade parte de la proposición. Para Davidson la proposición es exclusivamente semántica, mientras que la explicatura de Sperber y Wilson posee una almendra semántica y un complemento pragmático. Por mi parte, he mantenido que para la explicación de un enunciado con un SN enfático es preciso comprender una propiedad, por lo que la inferencia de ésta condicionaría la explicatura. Este razonamiento me permitiría decir que: Este caballo es ún animal es falso si el caballo no tiene una propiedad, generalmente «brutalidad», que se infiere de este SN enfático y que: Juan es ún lince es verdadero si Juan tiene la cualidad de la 'listeza'. Para Davidson la proposición de la que se predica la verdad o falsedad depende exclusivamente del significado lingüístico, por lo que la inmensa mayoría de las metáforas son falsas. Ahora bien, si se admite que la explicatura, y por tanto la proposición, de un enunciado con ún enfático se enriquece necesariamente con la inferencia de una propiedad, no todas las metáforas de propiedad tendrán por qué ser falsas. Todo dependerá de la correspondencia de la propiedad inferida con la realidad.

D. Wilson y D. Sperber (1990) diferencian entre explicatura de orden inferior y de orden superior. Las primeras contribuyen a las condiciones de verdad de los enunciados, no así las segundas. Una explicatura de orden superior consistiría en un comentario sobre una de orden inferior. Si alguien afirma Antonio es ún bruto, explicitaciones de orden superior podrían ser:

a.      X dice que Antonio es bruto.

b.     X cree que Antonio es bruto.

c.      X lamenta que Antonio sera bruto.

Así pues, son explicaturas de orden inferior (la inferencia de 'bruto') las obtenidas de SSNN enfáticos, ya que contribuyen a las condiciones de verdad de la proposición.

Conclusión

El creciente interés por los problemas de la cognición humana ha apartado de la lengua en sí la atención de muchas investigaciones sobre la metáfora. No es extraño encontrar que reflexiones sobre los procesos mentales eliminan las elucidaciones desde las disciplinas más tradicionales de la gramática. He recordado en estas páginas que la metáfora no es sólo un objeto de la psicología, sino también, y muy principalmente, de la lingüística. El estudio de las construcciones enfáticas nos ha permitido alumbrar características relevantes de las metáforas nominales.

Pero la lingüística no se debe identificar con la gramática. Esta disciplina se muestra insuficiente para dar cuenta de construcciones cuya dudosa aceptabilidad no depende de su estructura, como se ha pretendido, sino del costo de su comprensión. Se evidencia así la necesidad de desarrollar una disciplina lingüística –la pragmática– cuyo objetivo sea la relación entre la gramática de los diversos enunciados y su comprensión. La metáfora quedará inserta en este ámbito."

[Portolés, José (Universidad Autónoma de Madrid): "La metáfora y la lingüística: Los atributos metafóricos con un enfático". En: Demonte, Violeta: Gramática del español. México: El colegio de México (Centro de Estudios Lingüísticos y Literarios), 1994, pp. 551-553] 

"Metáfora

La palabra «metáfora» –transferencia, transposición– indica etimológicamente la posición de una cosa en el lugar de otra: quasi in alieno loco collocantur, dice Cicerón (De oratore, III, 38). Sin embargo, la transferencia es en la metáfora siempre mutua: el ciprés en la llama y la llama en el ciprés –lo cual sugiere que el lugar donde se pone cada una de las cosas no es el de la otra, sino un lugar sentimental, que es el mismo para ambas. La metáfora, pues, consiste en la transposición de una cosa desde su lugar a su lugar sentimental."

[Ortega y Gasset, José: "Ensayo de estética a manera de prólogo" (1914). In: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1961, vol. VI, p. 261 nota 1]

"El encanto que los mitos tienen para nosotros nace de que sabemos que no son verdad. La palmera ecuatorial, que sueña con el pino del Norte en la poesía de Heine, nos conmoverá tanto más cuanto mejor sepamos que las palmeras no sueñan. La fe del carbonero, que cree en un Dios padre barbudo y cejijunto, no pasa de ser un error; el creyente más cultivado no ve, en cambio, en esa imagen más que una imagen, un símbolo y se complace en su alegorismo.

Del arsenal de sensaciones, dolores y esperanzas humanas exraen Newton y Leibniz el cálculo infinitesimal; Cervantes, la quinta esencia de su melancolía estética; Buddha, una religión. Son tres mundos diversos. El material es el mismo en todos; sólo varía el método de elaboración. De la propia manera el mundo de lo verosímil es el mismo de las cosas reales sometidas a una interpretación peculiar: la metafórica.

Ese universo ilimitado está construido con metáforas. ¡Qué riqueza! Desde la comparación menuda y latente, que dio origen a casi todas las palabras, hasta el enorme mito cósmico que, como la divina vaca Hathor de los egipcios, da sustento a toda una civilización, casi no hallamos en la historia del hombre otra cosa que metáforas. Suprímase de nuestra vida todo lo que no es metafórico y nos quedaremos disminuidos en nueve décimas partes. Esa flor imaginativa tan endeble y minúscula forma la capa inconmovible de subsuelo en que descansa la realidad nuestra de todos los días, como las islas Carolinas se apoyan en arrecifes de coral.

Renan no ha inventado probablemente idea alguna; pero ha creado muchas metáforas nuevas. Fueron su delectación y su alimento. Los dioses que, a la postre, no son sino las máximas condensaciones de verosimilitud, le habrán premiado enviándole después de la muerte a un mundo que sea la metáfora total de este nuestro mundo real. Y allí le veo, entre las criaturas imaginarias, soñadas por todas las razas, como un Sileno consagrado en órdenes menores, conducir los coros virginales de las Comparaciones."

[Ortega y Gasset, José: "Renan. Teoría de lo verosímil" (1909). En: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1963, vol. I, p. 453-454]

"Nuestra mirada al dirigirse a una cosa, tropieza con la superficie de ésta y rebota volviendo a nuestra pupila. Esta imposibilidad de penetrar los objetos, da a todo acto cognoscitivo –visión, imagen, concepto–, el peculiar carácter de dualidad, de separación entre la cosa conocida y el sujeto que conoce. Sólo en los objetos transparentes, un cristal, por ejemplo, parece no cumplirse esta ley: mi vista penetra en el cristal; es decir, paso yo bajo la especie de acto visual al través del cuerpo cristalino y hay un momento de compenetración con él. En lo transparente somos la cosa y yo uno. Sin embargo, ¿acontece esto en rigor? Para que la transparencia del cristal sea verdadera es menester que dirija mi vista a su través, en dirección a otros objetos donde la mirada rebote: un cristal que miráramos sobre un fondo de vacío no existiría para nosotros. La esencia del cristal consiste en servir de tránsito a otros objetos: su ser es precisamente no ser él, sino ser las otras cosas. [...]

Pero a lo que iba: si en lugar de mirar otras cosas al través del vidrio hago a éste término de mi misión, entonces deja de ser transparente y hallo ante mí un cuerpo opaco.

Este ejemplo del cristal puede ayudarnos a comprender intelectualmente lo que instintivamente, con perfecta y sencilla evidencia, nos es dado en el arte, a saber: un objeto que reúne la doble condición de ser transparente y de que lo que en él transparece no es otra cosa distinta sino él mismo.

Ahora bien, este objeto que se transparenta a sí mismo, el objeto estético, encuentra su forma elemental en la metáfora. Yo diría que objeto estético y objeto metafórico son una misma cosa, o bien, que la metáfora es el objeto estético elemental, la célula bella.

Una injustificada desatención por parte de los hombres científicos mantiene la metáfora todavía en situación de terra incognita. Mas no voy a pretender en estas páginas fugitivas la construcción de una teoría de la metáfora y he de limitarme a indicar cómo en ella se revela de un modo evidente el genuino objeto estético.

Ante todo conviene advertir que el término «metáfora» significa a la par un procedimiento y un resultado, una forma de actividad mental y el objeto mediante ella logrado. Un poeta de Levante, el señor López Picó, dice que el ciprés e com l’espectre d’una flama morta. He aquí una sugestiva metáfora. ¿Cuál es en ella el objeto metafórico? No es el ciprés ni la llama ni el espectro; todo esto pertenece al orbe de las imágenes reales. El objeto nuevo que nos sale al encuentro es un «ciprés-espectro de una llama». Ahora bien, tal ciprés no es un ciprés, ni tal espectro, un espectro, ni tal llama, una llama. Si queremos retener lo que puede del ciprés quedar una vez hecho llama y de ésta hecha ciprés, se reduce a la nota real de identidad que existe entre el esquema lineal del ciprés y el esquema lineal de la llama. Ésta es la semejanza real entre una y otra cosa. En toda metáfora hay una semejanza real entre sus elementos y por esto se ha creído que la metáfora consistía esencialmente en una asimilación, tal vez en una aproximación asimilatoria de cosas muy distantes.

Esto es un error. En primer lugar, esa mayor o menor distancia entre las cosas no puede querer decir sino un mayor o menor parecido entre ellas; muy distantes, por tanto, equivale a muy poco parecidas. Y, sin embargo, la metáfora nos satisface precisamente porque en ella averiguamos una coincidencia entre dos cosas más honda y decisiva que cualesquiera semejanzas.

Pero además, si al leer el verso de López Picó fijamos la atención, insistimos premeditadamente en lo que ambas cosas tienen de real similitud –el esquema lineal del ciprés y de la llama– advertiremos que todo el encanto de la metáfora se desvanece dejándonos delante una muda, insignificante observación geométrica. No es, pues, la asimilación real lo metafórico.

En efecto, la semejanza positiva es la primera articulación del aparato metafórico, pero sólo eso. Necesitamos del parecido real, de cierta aproximación capaz de ser razonada entre dos elementos, mas con un fin contrario al que suponemos.

Adviértase que las semejanzas donde las metáforas se apoyan son siempre inesenciales desde el punto de vista real. En nuestro ejemplo la identidad del esquema lineal entre un ciprés y una llama es de tal modo extrínseca, insignificante para cada uno de muchos elementos que no vacilamos en considerarla como un pretexto.

El mecanismo, pues, acaso sea el siguiente: se trata de formar un nuevo objeto que llamaremos el «ciprés bello» en oposición al ciprés real. Para alcanzarlo es preciso someter a éste a dos operaciones: la primera consiste en libertarnos del ciprés como realidad visual y física, en aniquilar el ciprés real; la segunda consiste en dotarlo de esa nueva cualidad delicadísima que le presta el carácter de belleza.

Para conseguir lo primero buscamos otra cosa con quien el ciprés posea una semejanza real en algún punto, para ambos sin importancia. Apoyándonos en esta identidad inesencial afirmamos su identidad absoluta. Esto es absurdo, es imposible. Unidos por una coincidencia, en algo insignificante, los restos de ambas imágenes se resisten a la compenetración, repeliéndose mutuamente. De suerte que la semejanza real sirve en rigor para acentuar la desemejanza real entre ambas cosas. Donde la identificación se verifica, no hay metáfora. En ésta vive la conciencia clara de la no-identidad.

Max Müller ha hecho notar que en los Vedas la metáfora no ha encontrado todavía para expresar su radical equívoco la palabra «como». En cambio, se nos presenta la operación metafórica a la intemperie, despellejada y asistimos a este momento de negación de la identidad. El poeta védico no dice «firme como una roca», sino sa, parvato na acyutasille firmus, non rupes. Como sí dijera: la firmeza es, por lo pronto, sólo un atributo de las rocas – pero él es también firme –, por tanto, como una nueva firmeza que no es la de las rocas, sino de otro género. Del mismo modo el poeta ofrece a Dios su himno non suavem cibum, que es dulce, pero no es un manjar. La ribera avanza mugiendo, «pero no es un toro».

La lógica tradicional habla del modo tollendo ponens en que la negación de una cosa es a la vez afirmación de una nueva. Así, aquí el ciprés-llama no es un ciprés real, pero es un nuevo objeto que conserva del árbol físico como el molde mental – molde en que viene a inyectarse una nueva sustancia ajena por completo al ciprés, la materia espectral de una llama muerta. (Claro que en este ejemplo hay tres metáforas: la que hace del ciprés una llama, la que hace de la llama un espectro, la que hace de la llama una llama muerta. Para simplificar analizo sólo la primera). Y, viceversa, la llama abandona sus estrictos límites reales para fluidificarse en un puro molde ideal, en una como tendencia imaginativa.

El resultado de esta primera operación es, pues, el aniquilamiento de las cosas en lo que son como imágenes reales. Al chocar una con otra rómpense sus rígidos caparazones y la materia interna, en estado fundente, adquiere una blandura de plasma, apto para recibir una nueva forma y estructura. La cosa ciprés y la cosa llama comienzan a fluir y se tornan en tendencia ideal ciprés y tendencia ideal llama. Fuera de la metáfora, en el pensar extrapoético, son cada una de estas cosas término, punto de llegada para nuestra conciencia, son sus objetos. Por esto, el ir hacia una de ellas, excluye el ir hacia la otra. Mas al hacer la metáfora la declaración de su identidad radical, con igual fuerza que la de su radical no-identidad, nos induce a que no busquemos aquella en lo que ambas cosas son como imágenes reales, como términos objetivos; por tanto, a que hagamos de éstas un mero punto de partida, un material, un signo más allá del cual hemos de encontrar la identidad en un nuevo objeto, el ciprés a quien, sin absurdo, podamos tratar como a una llama.

Segunda operación: una vez advertidos de que la identidad no está en las imágenes reales, insiste la metáfora tercamente en proponérnosla. Y nos empuja a otro mundo donde por lo visto es aquélla posible.

Una sencilla observación nos hace encontrar el camino hacia ese nuevo mundo, donde los cipreses son llamas.

Toda imagen tiene, por decirlo así, dos caras. Por una de ellas es imagen de esta o aquella cosa; por otra es, en cuanto imagen, algo mío. Yo veo el ciprés, yo tengo la imagen, yo imagino el ciprés. De suerte que, con respecto al ciprés, es sólo imagen; pero con respecto a mí es un estado real mío, es un momento de mi yo, de mi ser. Naturalmente, mientras se está ejecutando el acto vital mío de ver el ciprés, es éste el objeto que para mí existe; qué sea yo en aquel instante constituye para mí un secreto ignorado. Por un lado, pues, es la palabra ciprés nombre de una cosa; por otro es un verbo – mi ver el ciprés. Si ha de convertirse, a su vez, en objeto de mi percepción este ser o actividad mía, será preciso que me sitúe, digámoslo así, de espaldas a la cosa ciprés, y desde ella, en sentido inverso al anterior, mire hacia dentro de mí, y vea al ciprés des-realizándose, transformándose en actividad mía, en yo. Dicho en otra forma, será preciso que halle el modo de que la palabra «ciprés», expresiva de un sustantivo, entre en erupción, se ponga en actividad, adquiera un valor verbal.

A lo que toda imagen es como estado ejecutivo mío, como actuación de mi yo, llamamos sentimiento. Es un error superado en la reciente psicología el de limitar este nombre a los estados de agrado y desagrado, de alegría y tristeza. Toda imagen objetiva, al entrar en nuestra conciencia o partir de ella, produce una reacción subjetiva – como el pájaro al posarse en una rama o abandonarla la hace temblar, como al abrirse o cerrarse la corriente eléctrica se suscita una nueva corriente instantánea. Más aún: esa reacción subjetiva no es sino el acto mismo de percepción, sea visión, recuerdo, intelección, etc. Por esto precisamente no nos damos cuenta de ella; tendríamos que desatender el objeto presente para atender a nuestro acto de visión y, por tanto, tendría que concluir este acto. Volvemos a lo que más arriba decíamos: nuestra intimidad no puede ser directamente objeto para nosotros.

Tornemos a nuestro ejemplo. Se nos invita primero a que pensemos en un ciprés; luego se nos quita de delante el ciprés y se nos propone que en el mismo lugar ideal que él ocupaba situemos el espectro de una llama. De otro modo: hemos de ver la imagen de un ciprés al través de la imagen de una llama, lo vemos como una lama, y viceversa. Pero una y otra se excluyen, sin son mutuamente opacas. Y, sin embargo, es un hecho que al leer este verso caemos en la cuenta de la posible compenetración perfecta entre ambas – es decir, de que la una, sin dejar de ser lo que es, puede hallarse en el lugar mismo en que la otra está; tenemos, pues, un caso de transparencia que se verifica en el lugar sentimental de ambas. El sentimiento-ciprés y el sentimiento-llama son idénticos. ¿Por qué? ¡Ah!, no sabemos por qué: es el hecho siempre irracional del arte, es el absoluto empirismo de la poesía. Cada metáfora es el descubrimiento de una ley del universo. Y, aun después de creada una metáfora, seguimos ignorando su porqué. Sentimos simplemente una identidad, vivimos ejecutivamente el ser ciprés-llama.

Con esto cortamos aquí el análisis de nuestro ejemplo. Hemos hallado un objeto constituido por tres elementos o dimensiones: la cosa ciprés, la cosa llama – que se convierten ahora en meras propiedades de una tercera persona –, el lugar sentimental o la forma yo de ambas. Las dos imágenes dotan al nuevo cuerpo maravilloso de carácter objetivo; su valor sentimental le presta el carácter de profundidad, de intimidad. Cuidando de acentuar por igual ambas palabras podíamos llamar al nuevo objeto «ciprés sentimental».

Ésta es la nueva cosa conquistada – para algunos símbolo de la suprema realidad. Así Carducci:

E già che la metafora, regina

Di nascita e conquista.

E la sola gentil, salda, divina

Verità che sussista ...

Una última consideración me importa añadir aquí. La doctrina casi universal de la estética tiende a definir el arte como una expresión de la interioridad humana, de los sentimientos del sujeto. No voy a discutir en estas páginas esta opinión tan general como autorizada, sino meramente a subrayar el punto de discrepancia entre ella y lo expuesto en las páginas anteriores.

El arte no es sólo una actividad de expresión de tal suerte que lo expresado, bien que inexpreso, existiera previamente como realidad. En el sucinto análisis del mecanismo metafórico que acabo de hacer, los sentimientos no son el término del trabajo poético. Es falso, facticiamente falso que en una obra de arte se exprese un sentimiento real. En nuestro ejemplo, el objeto estético es literalmente un objeto, aquel que llamábamos «ciprés sentimental». De modo que el sentimiento es en el arte también signo, medio expresivo, no lo expresado, material para una nueva corporeidad sui géneris. «Don Quijote» no es ni un sentimiento mío, ni una persona real o imagen de una persona real: es un nuevo objeto que vive en el ámbito del mundo estético, distinto éste del mundo físico y del mundo psicológico.

Lo que ocurre es que la función expresiva del idioma se limita a expresar con unas imágenes (las sonoras o visuales de las palabras) otras imágenes – las cosas, las personas, las situaciones, los sentimientos –, y el arte, en cambio, una de los sentimientos ejecutivos como medios de expresión y merced a ello da a lo expresado el carácter de estarse ejecutando. Diríamos que, si el idioma nos habla de las cosas, alude a ellas simplemente, el arte las efectúa. No hay inconveniente en conservar para el arte el título de función expresiva, con tal de que se admitan dos potencias distintas en el expresar, la alusiva y la ejecutiva.

Otra consecuencia de la importancia deduzcamos, bien que al paso de todo lo antedicho: El arte es esencialmente IRREALIZACIÓN. Podrá, dentro del ámbito estético, haber ocasión para clasificar las tendencias diversas en idealistas y realistas, pero siempre sobre el supuesto ineludible de que es la esencia del arte creación de una nueva objetividad nacida del previo rompimiento y aniquilación de los objetos reales. Por consiguiente, es el arte doblemente irreal; primero, porque no es real, porque es otra cosa distinta de lo real; segundo, porque esa cosa distinta y nueva que es el objeto estético, lleva dentro de sí como uno de sus elementos la trituración de la realidad. Como un segundo plano sólo es posible detrás de un primer plano, el territorio de la belleza comienza sólo en los confines del mundo real.

En el análisis de la metáfora veíamos de qué suerte todo viene a parar en hacer de nuestros sentimientos medios de expresión, precisamente en lo que tienen de inexpresables. El mecanismo para lograr esto consistía en perturbar nuestra visión natural de las cosas, de modo que al amparo de esa perturbación se alce con el influjo decisivo lo que de ordinario nos para desapercibido: el valor sentimental de las cosas.

Son, pues, la superación o rompimiento de la estructura real de éstas, y su nueva estructura o interpretación sentimental, dos caras de un mismo proceso.

La peculiar manera que en cada poeta hay de desrealizar las cosas es el estilo. Y como, mirado por la otra cara, la desrealización no se logra si no es por una supeditación de la parte que en la imagen mira al objeto a la parte que ella tiene de subjetiva, de sentimental, de porciúncula de un yo – se comprende que haya podido decirse: el estilo es el hombre.

Pero no se olvide que esta subjetividad sólo existe en tanto que se ocupa con cosas, que sólo en las deformaciones introducidas en la realidad aparece. Más claro: el estilo procede de la individualidad del «yo», pero se verifica en las cosas.

El yo de cada poeta es un nuevo diccionario, un nuevo idioma al través del cual llegan a nosotros objetos, como el ciprés-llama, de quien no teníamos noticia. En el mundo real podemos tener las cosas antes que las palabras en que nos son aludidas, podemos verlas o tocarlas antes de saber sus nombres. En el orbe estético es el estilo, a la vez, palabra y mano y pupila: sólo en él y por él venimos a noticia de ciertas nuevas criaturas. Lo que un estilo dice no lo puede decir otro. Y hay estilos que son de léxico muy rico y pueden arrancar de la cantera misteriosa innumerables secretos. Y hay estilos que sólo poseen tres o cuatro vocablos, pero merced a ellos llega a nosotros un rincón de belleza que, de otra suerte, quedaría nonato. Cada poeta verdadero, cuantioso o exiguo, es, por tal razón, insustituible. Un científico es superado por otro que le sigue: un poeta es siempre literalmente insuperable.

En cambio, resulta patente la incongruencia de toda imitación en arte. ¿Para qué? En ciencia tiene valor precisamente lo que se puede repetir: mas el estilo es siempre unigénito.

Yo siento, por esto, una religiosa emoción cuando en la lectura de obras poéticas recientes – que sólo en horas de exquisita, ferviente superfluidad realizo – me parece sorprender más allá de las virtudes de plenitud, armonía y corrección, el vagido inicial de un estilo que germina, el vago sonreír primero de una nueva musa niña. Es la promesa de que el mundo nos va a ser aumentado."

[Ortega y Gasset, José: "Ensayo de estética a manera de prólogo" (1914). In: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1961, vol. VI, p. 256-263]

"Quedemos, pues, en entender la filosofía, la sapiencia y sabiduría como hambre de saber a raíces, lo cual implica a la vez apetito y carencia de éstas. Fracasa porque no llega a la última raíz que apetece; pero es acierto y logro cuando se compara con las demás actitudes, con las demás opiniones del hombre. Con ser fracaso, es siempre más firme y sabrosa, más suculenta que cualquiera otra forma de vida y de mundo.

Entre paréntesis: «raíz» no es más ni menos metáfora que cualquier otro término. Toda la lengua es metáfora, o dicho en mejor forma: toda lengua está en continuo proceso de metaforización. Fue un puro azar que no digamos normalmente «raíz» en vez de principio, causa, arkhé, aitía, fundamento, razón. Hubo un tiempo en que las lenguas indo-europeas, para expresar la idea de Ser, emplearon el vocablo que significa «brotar, crecer la planta». Así en indo-europeo había la raíz bhu; en sánscrito, abhut (aoristo) y en griego, éphy. De ello quedó en nuestro verbo ser el tema de perfecto: fui, fue. Esto indica que, durante cierta etapa, para enunciar las relaciones más abstractas y profundas de lo Real se tuvo a la vista el sistema de imágenes botánicas «puesto de moda» por el invento reciente de la agricultura. Si en esa época hubiera existido la Filosofía, es lo más probable que hoy, en vez de «principio», diríamos «raíz», y este estudio, en lugar de «El principalismo en Leibniz», se titularía «El radicalismo de Leibniz». El filósofo es el especialista en raíces; por eso no tiene otro remedio que ser radical, ni cabe más incapaz filosofía que la «filosofía del sentido común», que era, por cierto, la de Menéndez y Pelayo."

[Ortega y Gasset, José: "La idea de principio en Leibniz y la evolución de la teoría deductiva" (1958). In: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1961, vol. VIII, p. 284-285]

"Metáfora

«Llamamos metáfora – escribe Dámaso Alonso – a la palabra que designa el elemento "irreal" cuando el poeta no menciona más que a este; cuando por ejemplo hablando de una muchacha no dice más que sus menudas perlas (para designar los dientes). Es preciso no olvidar por tanto que una metáfora lleva una imagen implícita; o dicho de otro modo, que una metáfora es una imagen en la cual el elemento "real" está implícito, tácito, meramente sugerido».

Estudiando a Góngora explica también don Dámaso: «Habla el poeta de una serrana que se lavaba o bebía con la mano junto a un arroyo. He aquí cómo nos lo dice. La zagala

... juntaba el cristal líquido al humano,

por el arcaduz bello de una mano.

La serie real es

agua (a) rostro (b) mano (c),

Y la imaginaria:

cristal (a’, b’)  arcaduz (c’).

Elementos reales e imaginarios resultan entreverados en la ordenación textual. Las metáforas cristal y arcaduz quedan convertidas en imagen por medio de los determinativos líquido, humano y de una mano. Cristal líquido encierra la imagen "agua transparente cual cristal"; cristal humano equivale a "rostro nítido como cristal"; y arcaduz de una mano a "mano que al llevar el agua hasta el rostro servía como de caño o arcaduz". Tal vez se pueda decir que es el procedimiento más frecuente en la poesía gongorina [...] Es el proceso que se produce siempre en la vida del lenguaje en todas sus capas: el que dijo por primera vez reanudar (las clases, las negociaciones, etc.) habló metafóricamente; pero cuando usamos ese verbo no hay quien piense ni en nudo ni en anudar. La metáfora pura, en una tradición algo prolongada, fatalmente se lexifica. Algo de esto estaba fraguando en la tradición poética del Renacimiento, pero no llegó a la completa solidificación. La particularización de la metáfora por medio de determinativos, es decir, el uso preferente de la que he llamado impura, indica bien a las claras cómo la metáfora gongorina estaba aún relativamente lejos de la fijación léxica»."

[Abad, Francisco: Diccionario de lingüística de la escuela española. Madrid: Gredos, 1986, p. 168-169]

"Las palabras que expresan cualidades de las cosas corporales reaparecen en la sabiduría del lenguaje vulgar metafóricamente empleadas para designar caracteres y figuras del alma. Se habla del magnánimo y el pusilánime, de almas hondas y superficiales, ligeras, ásperas, suaves, fuertes y flojas, agriadas y dulces. Hay almas opacas y transparentes. Las hay abiertas y cerradas, ambas cosas en doble sentido: hay quien vive cerrado hacia afuera, pero abierto a su propio interior, a sus emociones y emanación de ideas. Hay, en cambio, quien está cerrado hacia adentro y no se deja penetrar por sus propios sentimientos, sino que se hermetiza y obtura frente a ellos. Esto es lo que suele llamarse alma dura o seca.

Para quien sabe que toda metáfora expresa una efectiva identidad y no sólo eso que vagamente se llama analogía se abre un campo vastísimo de estudos que se propongan determinar la estructura real de las almas correspondientes a cada uno de esos nombres metafóricos. [...] La precisión en las calificaciones espaciales del ser íntimo llega a detalles sorprendentes; se habla de almas romas y esquinadas, de almas bajas, retorcidas, etc., etc. No es nada fantástico sostener que en un sentido real, y no como suele entenderse lo metafórico, es decir, como irreal, cada alma tiene una figura, un volumen, un perfil (por ejemplo, hay almas con protuberancias).

Hay, sin duda, almas bonitas y almas feas. Pero ¿cuál es la anatomía de un alma bonita? ¿Qué composición y modo de funcionar tiene un alma bonita de mujer? ¿Y el alma bella del hombre? Sabido es que toda una generación romántica, siguiendo a Schiller, vivió obsesionada por la idea de la schöne Seele, del alma bella."

[Ortega y Gasset, José: “Revés de almanaque. En: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1961, vol. II, p. 739]

«El pensamiento filosófico, más que ningún otro, tiene que cambiar constantemente, finamente, del sentido recto al oblicuo, en vez de anquilosarse en uno de los dos. Cuenta Kierkegaard que un circo comenzó a arder. El empresario, no teniendo persona más a mano, encargó al payaso que comunicase la noticia al público. Pero el público, al oír la trágica nueva de labios del payaso, creyó que se trataba de una broma más y no abandonó el recinto. El incendio cundió, y el público pereció, víctima de insuficiente agilidad mental.

Dos usos de rango diferente tiene en la ciencia la metáfora. Cuando el investigador descubre un fenómeno nuevo, es decir, cuando forma un nuevo concepto, necesita dar un nombre. Como una voz nueva no significaría nada para los demás, tiene que recurrir al repertorio del lenguaje usadero, donde cada voz se encuentra ya adscrita a una significación. A fin de hacerse entender, elige la palabra cuyo usual sentido tenga alguna semejanza con la nueva significación. De esta manera, el término adquiere la nueva significación al través y por medio de la antigua, sin abandonarla. Esto es la metáfora. Cuando el psicólogo descubre que nuestras representaciones se combinan, dice que se asocian, esto es, que se comportan como los individuos humanos. A su vez, el primero que llamó “sociedad” a una reunión de hombres dio un nuevo sentido al vocablo “socio”, que significaba antes simplemente el que o lo que sigue a otro, el secuaz, el sequor. Platón llega al convencimiento de que la verdadera realidad no es esta mudable que vemos, sino otra inmutable que no vemos, pero que presumimos de forma perfecta: la blancura insuperable, la suma justicia, etc. Para designar estas cosas invisibles para nosotros, pero que nuestro intelecto percibe, extrajo del lenguaje vulgar la palabra “figura”, Idea, como indicando que el intelecto ve en un sentido más perfecto que los ojos.

Si fuéramos a apurar un poco el tema, comenzaríamos por sustituir el término “metáfora”, que puede inducir a error en su sentido habitual. Metáfora es transposición de nombre. Pero es el caso que existen muchas transposiciones de nombre, las cuales no son lo que aludimos con el nombre de metáfora. He aquí algunos ejemplos variamente notorios.

“Moneda” designa el objeto intermediario del tráfico cuando consiste en un metal acuñado. Primitivamente, “moneda” significó “la que amonesta, la que avisa y previene”. Era una invocación de Juno. En Roma existía un tempo a “Juno Moneta”, junto al cual había una oficina de cuño. El objeto elaborado aquí atrajo sobre sí el epíteto de Juno. Nadie, al usar la palabra moneda, piensa hoy en la soberbia diosa.

“Candidato” era el hombre vestido de blanco. Cuando en Roma un ciudadano optaba a alguna magistratura, se presentaba al cuerpo electoral cándidamente ataviado. Hoy es candidato todo el que opota a un cargo, cualquiera que sea su indumentaria. Es más: las solemnidades electorales de nuestro tiempo propenden al traje negro.

“Declararse en huelga” se dice en francés Se mettre en grève. ¿Por qué grève significa huelga? El que usa tal palabra no lo sospecha, ni le hace falta. La voz le designa directamente la significación huelga. Grève significó primariamente en francés “ribera arenosa”. El Ayuntamiento de París fue construido junto al río. Ante él se extendía una ribera arenosa, una grève, y la plaza del Ayuntamiento se llama place de la Grève. A esta plaza acudían los vagos: luego, los obreros sin trabajo, y hoy denomina el abandono deliberado del menester. Toda esta historia de la palabra ha sido reconstituida por los filólogos, pero no existe en la mente cuando la usa el obrero.

Son estos ejemplos de transposición sin metáfora. En ellos, una voz para de tener un sentido a tener otro, pero con abandono del primero.

Cuando hablamos del “fondo del alma”, la palabra “fondo” no significa ciertos fenómenos espirituales ajenos al espacio y a lo corpóreo, donde no hay superficie ni fondos.

Al denominar con la palabra “fondo” cierta porción del alma, nos damos cuenta de que empleamos el vocablo, no directamente, sino por medio de su significación propia. Cuando decimos “rojo”, nos referimos, desde luego, y sin intermediario alguno al color así llamado. En cambio, al decir del alma que tiene “fondo”, nos referimos primariamente al fondo de un tonel o cosa parecida, y luego, desvirtuando esta primera significación, extirpando de ella toda alusión al espacio temporal, la atribuimos a la psique. Para que haya metáfora es preciso que nos demos cuenta de esta duplicidad. Usamos un nombre impropiamente a sabiendas de que es impropio. [...]

Aquí empezamos a advertir el segundo uso, el más profundo y esencial de la metáfora en el conocimiento. No sólo la necesitamos para hacer, mediante un nombre, comprensible a los demás nuestro pensamiento, sino que la necesitamos inevitablemente para pensar nosotros mismos ciertos objetos difíciles. Además de ser un medio de expresión, es la metáfora un medio esencial de intelección. Veamos por qué.

Decía Stuart Mill que si todas las cosas húmedas fuesen frías y todas las frías húmedas, de suerte que no se presentasen nunca las unas sin las otras, es probable que todavía creyésemos ser ambas una y misma cualidad. De igual modo, si nuestro mundo se compusiese por entero de objetos azules y azul fuera cuanto cae bajo nuestra mirada, nada nos sería tan difícil como tener de lo azul conciencia clara y distinta. [...]

Por eso Aristóteles define la sensación como una facultad de percibir diferencias. Prende lo vario y mudadizo, pero se embota y ciega ante lo estable y permanente. [...]

No son, pues, todos los objetos igualmente aptos para que los pensemos, para que tengamos de ellos una idea aparte, de perfil bien definido y claro. Nuestro espíritu tenderá, en consecuencia, a apoyarse en los objetos fáciles y asequibles para poder pensar los difíciles y esquivos.

Pues bien: la metáfora es un procedimiento intelectual por cuyo medio conseguimos aprehender lo que se halla más lejos de nuestra potencia conceptual. Con lo más próximo y lo que mejor dominamos, podemos alcanzar contacto mental con lo remoto y más arisco. Es la metáfora un suplemento a nuestro brazo intelectivo, y representa, en lógica, la caña de pescar o el fusil. [...]

La metáfora ejerce en la ciencia un oficio suplente, sólo se la ha atendido desde el punto de vista de la poesía, donde su oficio es constituyente. Pero en estética la metáfora interesa por su fulguración deliciosa de belleza. De aquí que no se haya hecho constar debidamente que la metáfora es una verdad, es un conocimiento de realidades. Esto implica que en una de sus dimensiones la poesía es investigación y descubre hechos tan positivos como los habituales en la explotación científica. [...]

Como dos instancias enemigas, la poesía aplaude lo que la ciencia vitupera. Y el caso es que ambas tienen razón. La una tomaría de la metáfora justamente lo que la otra deja. [...]

Esto muestra que las actividades intelectuales empleadas en la ciencia son, poco más o menos, las mismas que operan en poesía y en la acción vital. La diferencia consiste no tanto en ellas como en el distinto régimen y finalidad a que en cada uno de esos órdenes son sometidas. [...] La metáfora empieza a irradiar belleza donde su porción verdadera concluye. Pero, viceversa, no hay metáfora poética sin un descubrimiento de identidades efectivas. Analícese cualquiera de ellas, y se encontrará en su seno, sin vaguedad alguna, esa identidad positiva, diríamos científica, entre elementos abstractos de dos cosas.

La ciencia usa al revés el instrumento metafórico. Parte de la identidad total entre dos objetos concretos, a sabiendas de que es falsa, para quedarse luego sólo con la porción verídica que ella incluye. [...] Al contrario que la poesía, la metáfora científica va del más al menos. Afirma primero la identidad total, y luego la niega, dejando sólo un resto. [...]

Casi toda la terminología que hoy usa el psicólogo es pura metáfora: una palabra con significación corporal ha sido habilitada para expresar secundariamente fenómenos del alma."

[Ortega y Gasset, José: “Las dos grandes metáforas” (1924). En: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1963, vol. II, p. 388 ss.]

Enlaces:

Nietzsche: La Filosofía Narrativa de la Mentira, la Metáfora y el Simulacro ­ Domingo Cía Lamana. In:

http://serbal.pntic.mec.es/~cmunoz11/nietdomingo.html  oder

http://members.es.tripod.de/clamaga/sniet1.html

«Metáfora

Pero vayamos de nuevo a la metáfora, con la que se planteaba la cuestión de la semejanza, en relación con la de la identidad. En la metáfora no hay más que identidad: el signo sólo es igual a sí mismo y nunca puede ser la "cosa sustituida", de la misma manera que la pipa pintada, de Magritte (1), tampoco era una pipa de verdad. Asimismo, la semejanza en que parece basarse la metáfora no lo es realmente, ya que no se origina en el parecido de los referentes (que, por otra parte, no pertenecen a la lengua), sino que, por el contrario, nace de la metáfora misma, como una consecuencia natural de su interpretación, en el sentimiento espontáneo de las palabras como las esencias de las cosas. No obstante, la idea de "semejanza" subyace de una forma o de otra en las explicaciones habituales del concepto, y así, puede que alguien nos diga, por ejemplo, que el luna de pergamino "evoca" una pandereta, o también, al revés (en una explicación que sitúe la génesis de la metáfora en el referente), que una pandereta "evoca" a la luna a causa de sus semejanzas mutuas. Pero, ¿son realmente semejantes la luna y las panderetas? Y puesto que no pueden ser iguales, ¿en qué habría de consistir el ser semejantes? ¿Es que existen "objetivamente" propiedades comunes a las panderetas y a la luna, o es, por el contrario, que inventamos abstracciones como las de redondez, rugosidad o blancura, y se las atribuimos luego a las panderetas y a la luna, como si realmente fueran componentes suyos y no simples impresiones nuestras? En realidad, las supuestas propiedades compartidas entre la luna y las panderetas no están ni en los objetos reales que puedan designar las palabras luna y pandereta, ni mucho menos, por supuesto, en las propias palabras, tan parecidas entre sí como un huevo y una castaña. No se trata, en realidad, de que existan propiedades compartidas, sino de que haya gente que crea en ellas.

Para responder a toda esta cuestión de las propiedades comunes o compartidas, parece necesario contraponer de nuevo las nociones de identidad y semejanza, en torno a las cuales gira la esencia de las cosas como la metáfora o la imagen. Tratando de explicar el principio de identidad lingüística, decíamos más arriba que las cosas sólo pueden ser iguales a sí mismas y que el concepto de parecido o semejanza era una noción que no se refería a las cosas, al contrario de lo que sucede con el de la identidad, sino a nuestras ideas sobre las cosas. En efecto: si es cierto que las palabras o las expresiones sólo pueden ser iguales a sí mismas (y no parece que se pueda demostrar lo contrario), la conclusión más elemental a que se llega es a la de que, en cualquier circunstancia, los significados son tan inalterables como los significantes. Si no fuera así, los signos estarían sujetos a mutaciones constantes y esto traería como consecuencia su absoluta irrelevancia: cualquier palabra tendría cualquier significado, dependiendo de sus infinitos contextos paosibles, de manera que todo se podría decir de todas las maneras. Pero una concepción semántica de las lenguas como ésa implicaría la negación de la palabra (2) como tal y obligaría a dejar a la metáfora, no ya fuera de toda cosideración analítica, sino también fuera de la experiencia idiomática normal. Sería volver a la vieja idea de Bloomfield, que, no viendo ninguna posibilidad de examinar el significado con la misma seguridad y exactitud que el fonema o que los usos y las relaciones sintácticas, llega a la conclusión de que sólo puede definirse como el conjunto de los entornos de cada forma lingüística, es decir, algo así como la totalidad de las posiciones que puede aparecer cada palabra: "Hemos definido el significado de una forma lingüística como la situación en que el hablante la pronuncia y la respuesta que suscita en el oyente" (L. Bloomfield: Lenguaje, Lima, 1964, p. 161)

Notas:

(1) Son interesantes los comentarios de Foucault en torno al problema que suscitaba Magritte (cfr. M. Foucault, Esto no es una pipa. Ensayo sobre Magritte, Barcelona: Anagrama, 1981). El tema de los dibujos de René Magritte es la imagen de una pipa, bajo la que se lee "esto no es una pipa". Que el dibujo de una pipa no sea una pipa parece cosa evidente. Pero si reflexionamos un poco, descubrimos que, de esta misma verdad, se deduce no sólo que la palabra pipa no es una pipa, o, dicho de otra manera, que ni siquiera la cosa "pipa" se puede confundir con el concepto 'pipa'.

(2) Si objetos como significante y significado no son más que entes imaginarios, considerados en sí mismos, es evidente que el objeto lingüístico primario es el signo, o la palabra, y que decir signo o palabra es decir significado

[Trujillo, Ramón: Principios de semántica textual. Los fundamentos semánticos del análisis lingüístico. Madrid: Arco Libros 1996, pp. 49-51]

Metáfora:

«La metáfora no significa, como creen los que confunden lengua con realidad, el cambio de significado de una palabra o frase, sino el acto de atribuir ese significado suyo inmutable a objetos que no suelen ser significados de esa manera en el uso más ordinario del idioma. El uso metafórico de las palabras pone siempre de manifiesto y "al desnudo" el significado auténtico de éstas, ya que elimina ese incómodo lastre referencial que representan las cosas reales habitualmente designadas por ellas. Me refiero a ese lastre "ontológico" que los lingüistas y, en particular, los lexicólogos suelen confundir, por desgracia, con el genuino significado de las palabras.»

[Trujillo, Ramón: "Sobre el uso metafórico de los modos en español". En: Wotjak (ed.): El verbo español. Aspectos morfosintácticos, sociolingüísticos y lexicogenéticos. Frankfurt am Main: Vervuert, 1996, p. 39]

«Las metaforizaciones temporales:

Entre "lamento que sólo ha aprendido tonterías en el colegio" y "lamento que sólo haya aprendido tonterías en ese colegio" no hay diferencias ni en lo que se refiere al carácter de comentario que ambas poseen, ni en lo que se refiere al carácter no afirmativo o no aseverativo que sin duda tienen tanto haya aprendido como ha aprendido, en esos ejemplos. ¿Cuál es, entonces, la diferencia entre estos dos predicados "no aseverativos"?

Me parece que la clave de toda esta cuestión está en que aquí hemos significado un mismo y único referente (el hecho de lamentar yo tu venida) de dos maneras claramente distintas, de la misma forma que sucede cuando alguien significa como 'luna de pergamino' lo que otros significan como 'pandereta', sin que con esto haya de suponerse que sólo uno de los dos significados "se corresponde" con el referente, en tanto que entre el otro y ese referente existe un abismo semántico insalvable. El fallo de este punto de vista consiste en ignorar el hecho elemental de que una pandereta o una luna no son significados, sino cosas, que, como tales, pueden ser significadas de la manera que se quiera. Lo único que debe tenerse en cuenta, y que, por otra parte, parece también elemental, es que no es lo mismo significar algo que, en sí mismo, no sabemos lo que es, ya como luna, ya como pandereta. De este hecho indiscutible sólo puede sacarse una conclusión: que la lengua no aprehende las cosas como tales cosas, sino como significados, es decir, que siempre existirá un abismo insalvable entre los significados y sus referentes. No puede hablarse, pues, lingüísticamente, de metáfora, porque, lingüísticamente, toda atribución de una expresión a una realidad dada es por fuerza metafórica, aunque los críticos de la literatura hablen de metáforas sólo cuando se opone "relación habitual" a "relación no habitual". Pero tampoco los lingüistas llegan a darse cuenta con frecuencia de la existencia permanente del juego metafórico en el quehacer idiomático, porque, con frecuencia, tal juego entra dentro de esas "relaciones habituales" y pasa desapercibido. [...]

Para Bello, los tiempos tienen, cada uno, su significado invariable (lo que llamaríamos su significado "en lengua"): las variaciones que percibimos no lo son realmente de ese significado, sino el fruto de las relaciones que se establecen entre el significado lingüístico y sus posibles referentes extraidiomáticos. ¿Qué pasa cuando se significa un referente presente con un tiempo (significado) pasado? ¿Que cambia el significado de la forma temporal? No, porque éste es inmutable: lo que sucede es que significamos como pasado un acontecimiento que, en la experiencia de lo real, es presente, y, al significarlo así, sugerimos su inexistencia: si digo a alguien en su cara "¡fuiste mi amigo!", insinúo que ya no lo es, con lo que el pretérito sufre el efecto contextual de la negación implícita. Lo mismo sucede con cantaría, que, según nos explica Bello, se define por dos rasgos semánticos aparentemente contradictorios: 'pasado' y 'futuro'. Tal significado indiomático puede dar lugar a tres tipos de variación combinatoria, de las que dos son claramente "metafóricas", en el sentido habitual de este término, en tanto que una de ellas constituiría el sentido "recto", por no percibirse desajuste alguno entre tiempo idiomático y tiempo real. Tal sentido "recto" es el que corresponde a un referente en el que coinciden las ideas de pasado y futuro, sin contradicción: en "me dijo que vendría", el venir es pasado, pues su "origen" (no su terminación, que es algo que escapa a lo que la lengua significa con esa forma verbal) es anterior al momento de la palabra, pero su "perspectiva" es futura con relación a ese "origen pasado". Aquí, la forma semántica "coincide" con la naturaleza de la experiencia que se  comunica. El tiempo lingüístico no tiene nada que ver con el tiempo real de cumplimiento del proceso. Por eso se equivocaba Bello cuando pensaba que el imperativo era futuro porque la realización de lo mandado o rogado tenía que ser por fuerza posterior al momento de la palabra.

Los sentidos metafóricos aparecen, justamente, cuando esa coincidencia entre tiempo lingüístico y tiempo real deja de existir, bien porque haya contradicción entre el significado de 'pasado' y la experiencia de presente o futuro, bien porque tal contradicción se produzca entre el rasgo de 'futuro' y una referencia incompatible con tal idea:

1.    En primer lugar, el sentido hipotético, que sirvió a Gili Gaya para la definición semántica de esta forma, es sólo una variante que se deriva del conflicto entre el pasado idiomático y el presente o futuro de referencia, ya que significar como pasado lo presente o lo futuro sugiere negación, y, en consecuencia, esos matices de hipótesis, de deseo, de posibilidad, referidos a hechos que sienten negados como plenamente reales: en "ahora me tomaría un café", sugiero que no me lo puedo tomar, y, en consecuencia, una hipótesis y un deseo; en "el mueble podría ser mejor", se sugiere que no es todo lo bueno que se hubiera deseado; en "querría hablar con Ud.", la negación implícita sugiera alguna dificultad para conseguir lo que se quiere, etc., etc.

2.    En segundo lugar, el conflicto entre la futuridad idiomática y la no futuridad real, da como consecuencia la interpretación de lo predicado como contingente, como probable. Es lo mismo que sucede cuando se significa como futuro algo que, en la experiencia, es presente, y así se dice "ahora serán las seis" (y no "son las seis"), de la misma manera que se dice "entonces serían las seis" (y no "entonces eran las seis").

No se trata nunca de tiempos o de significados temporales diferentes, sino de variantes o usos metafóricos, que siempre se podrán explicar de manera natural como inferencias "lógicas" de sus contextos. No es, pues, cantaría una forma hipotética, sino una forma de pasado, es decir, una visión de pasado con todas sus naturales consecuencias, según que la realidad "interpretada" corresponda a los diferentes tiempos extraidiomáticos posibles.»

[Trujillo, Ramón: "Sobre el uso metafórico de los modos en español". En: Wotjak (ed.): El verbo español. Aspectos morfosintácticos, sociolingüísticos y lexicogenéticos. Frankfurt am Main: Vervuert, 1996, p. 17-20]

«Las metáforas de la vida cotidiana y el entramado conceptual

La teoría de la metáfora propuesta por Lakoff y Johnson en su libro Metaphors we live by (versión española: Metáforas de la vida cotidiana) supone un sugestivo criterio para indagar en los vericuetos de nuestro entramado conceptual. El método está pensado en principio para la lengua inglesa actual. Esto, sin embargo, no supone obstáculo para que resulte un método perfectamente aplicable a otras lenguas modernas, como el francés, de donde viene la denominación de "Metáforas de la vida cotidiana", si bien en nuestro idioma podría recibir el nombre de "Metáforas cognitivas". Independientemente de cómo las denominemos, las “Metáforas cognitivas o de la vida cotidiana” sirven para expresar nuestra experiencia de las realidades abstractas mediante palabras propias de realidades concretas, lo que constituye uno de los principales motores de creación de la lengua. No se trata de metáforas literarias basadas en la comparación de dos realidades diferentes, la conceptual y la física, sino que es la experiencia de las realidades físicas el único camino que nos queda para poder expresar sentimientos e ideas más elaboradas. Nuestra manera de expresar y representarnos a nosotros mismos los conceptos abstractos es, grosso modo, de dos maneras: o bien orientamos el concepto en un espacio imaginario, por lo común vertical, o bien lo materializamos, lo convertimos en entidad, y, a tenor de esta materialización, lo usamos como si de un objeto se tratara. En el primer caso, articulamos los conceptos en torno a las llamadas Metáforas Orientacionales ("Arriba es positivo", "Abajo es negativo") y, en el segundo, en torno a las Ontologías (p. e. "Pierdo el tiempo" – sentido el tiempo como un objeto material que puede echarse a perder -), lo que, a su vez, nos permite desarrollar nuevas metáforas más complejas. Pongamos algunos ejemplos tomados del castellano. En un espacio imaginario somos capaces de situar nuestro estado de ánimo, cuando decimos que "hoy mi ánimo está por los suelo", así como percibimos que nuestras palabras tienen un sentido y dirección, y que pueden materializarse en un hilo al decir "he perdido el hilo de mi discurso", o que los problemas pueden sentirse como si de un amasijo de hilos o cuerdas se tratara: "estoy metido en un buen lío, y no sé cómo salir de allí". [...]

La metáfora conceptual, o de la vida cotidiana, propuesta por Lakoff y Johnson, constituye uno de los aspectos más productivos de la lingüística cognitiva, incluso, paradójicamente, antes de su formulación como tales metáforas. Así las cosas, el proceso por el que de una expresión referida a lo concreto y tangible ("dominio de origen") pasa a expresar lo abstracto ("dominio de destino") no constituye como tal una novedad dentro del estudio de la lexicología en las lenguas clásicas, pues encuentra ilustres antecedentes en autores como Marouzeau:

En un sugestivo trabajo J. Marouzeau ha señalado que la visión del mundo propia del labrador persiste en muchas palabras, metáforas y proverbios romanos. Así, pecunia refleja la valoración de la riqueza en términos ganaderos, según observó Cicerón, "tum erat res in pecore ... ex quo pecuniosi ... vocabantur". (...) También laetus era una palabra rural que significada "lozano, rico, productivo", empleada para referirse a tierras y mieses ("quid faciat laetas segetes", Virg., G. 1,1; "ager laetus", Catón, Agr., 61, 2), así como a animales ("glande sues laeti redeunt", Virg. G. 2, 520). Este sentido tan concreto se ve claramente en los derivados laetare "abonar" y laetamen "estiércol, abono". En la lengua de los augurios un laetum augurium era el que presagiaba abundancia y prosperidad: de ahí el significado de "alegre, gozoso" (...). (Palmer 1948, 78)

De esta forma, aunando los estudios tradicionales, que aportan intuiciones valiosísimas, con la formulación sistemática de la metáfora que aporta la lingüística cognitiva, venimos desarrollando el esquema del sistema conceptual de la lengua latina a partir del análisis de los distintos tipos de metáfora cotidiana.»

[García Jurado, Francisco: Introducción a la semántica latina. De la semántica tradicional al cognitivismo. Madrid: Servicio de Publicaciones de la Universidad Complutense. Cuadernos de Filología clásica - Estudios latinos. Serie de monografías. 2003, Anejo I, p. 98-99]

«La metáfora

Ideas básicas que sustentan la teoría de la metáfora dentro de la semántica cognitiva en la línea defendida fundamentalmente por Lakoff y Jonson (1980), Lakoff y Turner (1989) y Lakoff (1993):

1)    La metáfora no es una figura retórica ni se reduce al campo de la literatura, sino esencialmente un fenómeno de naturaleza conceptual o cognitiva, expresado por medios lingüísticos. Por lo tanto, puede haber, como normalmente sucede, un buen número de expresiones lingüísticas que reproduzcan una misma metáfora conceptual.

2)    Las expresiones metafóricas son omnipresentes en el lenguaje considerado cotidiano. Estas metáforas “ordinarias” revelan concepciones cognitivas y culturales del mundo.

3)    La metáfora es el principal mecanismo mediante el cual comprendemos conceptos abstractos. La función primaria de la metáfora es proporcionar comprensión, ya que permite captar y estructurar un concepto abstracto en términos de otro más concreto (aunque no necesariamente), entendiendo por concreto aquello que está basado en nuestra experiencia en el espacio y el movimiento, en la percepción y en la mentalidad que proporciona el vivir en una determinada cultura y sociedad.

4)    Un buen número de conceptos, desde los más triviales y cotidianos hasta los más abstrusos, sólo pueden ser comprendidos mediante la metáfora.

5)    La metáfora es, fundamentalmente, un fenómeno de tipo conceptual, no lingüístico. Lo que llamamos lenguaje metafórico es la manifestación externa de una metáfora conceptual. No cabe, pues, hablar, en sentido estricto, de significado metafórico, como ha apuntado, entre otros, Trujillo (1988: 72).

6)    Se dice que una metáfora es convencional en la medida en que sea automática, inconsciente, no requiera esfuerzo y está arraigada como modo de pensar entre los miembros de una comunidad lingüística. Por ejemplo, como señalan Lakoff y Turner (1989: 55), la metáfora MORIR ES PARTIR está profundamente arraigada en nuestro sistema conceptual (se ha ido, se ha marchado, nos ha dejado, ya no está con nosotros); en cambio, otras, como LA VIDA ES UNA OBRA DE TEATRO, no lo son tanto (recuérdese el gran teatro del mundo).

7)    La vitalidad de una metáfora se mide por el número de expresiones lingüísticas en las que se manifiesta. De este modo, puede suceder que, cuando hablamos de metáforas “fosilizadas” o metáforas “muertas”, lo que ocurre en realidad es que lo fosilizado sea una determinada expresión lingüística, no la metáfora conceptual. Por ejemplo, sufrir una enfermedad no es sentida hoy por los hablantes como una metáfora o, en el mejor de los casos, se entendería como una metáfora fosilizada, pero lo fosilizado es la expresión, ya que la metáfora en la que se basa es, en sentido amplio, LAS DIFICULTADES O MOLESTIAS SON CARGAS, como puede comprobarse en su aplicación a otros ámbitos que se conciben de tal manera (sería el caso de sufrir el peso de la justicia).

8)    La metáfora se basa sobre todo en correspondencias de nuestra experiencia y no en la semejanza.

Desde el punto de vista de la estructura de la metáfora, tendríamos las siguientes características:

1)    Las metáforas son proyecciones entre dominios conceptuales.

2)    Estas proyecciones son asimétricas y parciales.

3)    Cada proyección es un conjunto fijo de correspondencias ontológicas entre entidades de un dominio-origen y entidades de un dominio-meta.

4)    Cuando proyectamos un esquema de imagen de dominio-origen sobre el dominio-meta debe respetarse la estructura inherente del dominio-meta. Es lo que se conoce como el principio de invariancia.

5)    Las proyecciones no son arbitrarias, sino que están basadas en nuestras experiencias corporales y cotidianas.

La concepción de la metáfora que acabamos de ver no deja de ser controvertida. El lector interesado puede acudir para profundizar en este aspecto, entre otras, a la obra de Indurkhya, Bipin (1992): Metaphor and Cognition, Dordrecht, Kluwer Academic Press.»

[Santos Domínguez, Luis Antonio y Espinosa Elorza, Rosa María: Manual de semántica histórica. Madrid: Síntesis, 1996, pp. 44-46]

«Metáfora

Figura del habla mediante la cual se presentan como idénticas dos entidades, situaciones o ideas distintas entre las que se establece alguna relación de semejanza, v.g., El corazón es un cazador solitario.

Metonimia

Figura del habla que consiste en nombrar una cosa en lugar de otra cuando entre ambas existe una relación de contigüidad, por ejemplo, el continente por el contenido (Nos bebimos solo una botella), el autor por sus obras (Me gusta mucho Cortázar), etc.

Sinécdoque

Variante de la metonimia que consiste en designar la parte por el todo o el todo por la parte, v.g., diez cabezas en lugar de diez reses. La ciudad se ha amotinado, en lugar de Los habitantes de la ciudad se han amotinado.»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006]