METAKOMMUNIKATION

Metacomunicación

(Recop.) Justo Fernández López

 

Metakommunikation.

Kommunikation über Kommunikation, d.h. Verständigung von Sprechern über Sprache (im Sinne von Langue/-Kompetenz) und/oder Sprechen (im Sinne von Parole bzw. Sprechakten (Langue vs. Parole). Man unterscheidet zwischen wissenschaftlicher M. wozu jede Form sprachwiss. Auseinandersetzung zählt, und alltagssprachlicher M. Die Fähigkeit zu alltagssprachlicher M. im Sinne von Verständigung über Inhalt und Intention sprachlicher Äußerungen ist wesentlicher Bestandteil der Kommunikativen Kompetenz.

Unter grammatischem und psycholinguistischem Aspekt betriebene Untersuchung der M. differenzieren zwischen (a) expliziter M. bei der der Sprecher durch unmittelbaren Bezug auf Äußerungen diese durch Korrektur, Präzisierung, Stellungnahme, Kommentar u.a. erläutert oder modifiziert, und (b) impliziter M., die der Analogen Kommunikation von P. Watzlawick entspricht, d.h. sich auf den Beziehungsaspekt zwischen den Gesprächspartnern bezieht und überwiegend nonverbal durch körpersprachliche Signale abläuft. Da sowohl ein Übermaß an M. Symptom für gestörte Partnerbeziehungen sein kann, als auch die Unfähigkeit zu M. sich als ein erheblicher Nachteil bei der Therapie von Kommunikationsstörungen erwiesen hat, ist die Untersuchung von Funktion und Mittel metasprachlicher Kommunikation gemeinsames Untersuchungsziel von Linguisten und Psychologen.“ [Bußmann, H., S. 483]

Metacomunicación.

Término de Watzlawick para referirse a las indicaciones que los mismos hablantes dan sobre el tipo de comunicación: „Lo que quiero decirte es que no me parece justo“, „Lo digo sólo por tu bien“.“ [Cardona, G. R., p. 181-182]