LINKSVERSETZUNG vs. RECHTSVERSETZUNG

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Dislozierbares Element

 

„Bezeichnung von J. Ross für eine syntaktische Konstruktion, durch die ein satzgliedwertiger Ausdruck mit nominalem Kern (NP, PP) nach links vor das Vorfeld bzw. nach rechts an das Satzende versetzt wird, wobei der ursprüngliche Platz durch ein pronominales Element markiert ist. 

Bei Linksversetzung steht das kasus-, numerus- und genusidentische Demonstrativpronomen unmittelbar hinter der versetzten Konstituente vor dem finiten Verb: Philip hat die Prüfung bestanden (= Normalstellung) vs. Die Prüfung, die hat Philip bestanden (= Linksversetzung).

Bei Rechtsversetzung wir eine Proform aus dem Mittelfeld in ihrer Referenz verdeutlicht: Philip hat sie diesmal bestanden, die Prüfung.

Links- und Rechtsversetzung finden sich vor allem in mündlicher Umgangssprache, wobei Linksverssetzung  u. a. der Hervorhebung des Topiks des Satzes und Rechtsversetzung u. a. der Verdeutlichung einer Pronominalform dient.“ [Bußmann, H., S. 460]

Dislocación

Término de Bally (fr. dislocation), retomado luego por J. Ross (ingl. dislocation, traducido también por extraposición) para indicar el desplazamiento de un componente a la derecha o a la izquierda de su sitio no marcado en la estructura superficial: por ejemplo, a la izquierda como en La pipa żla fumas?“ [Cardona, G. R., p. 87]