KOMMUNIKATIVE KOMPETENZ

Competencia comunicativa

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Diskurs / Kommunikatives Handeln

 

«Kommunikative Kompetenz

Im Rahmen der Ethnographie der Kommunikation von D. Hymes geprägter Begriff, der sich als kritische Erweiterung von N. Chomskys (nur auf die sprachlichen Fähigkeiten eines idealen Sprecher-Hörers abzielenden) Begriffs der Kompetenz versteht, bei dem die soziale Funktion von Sprache völlig ausgeklammert wird.

Grundbegriff eines pragmalinguistisch orientierten Modells sprachlicher Kommunikation: allgemeine Sprachfähigkeit von Individuen, die in der Lage sind, im Einklang mit wechselnden situativen und normativen Bedingungen psychischer, sozialer und linguistischer Natur miteinander zu kommunizieren, wobei Sprechen als symbolvermitteltes Handeln (= Interaktion) verstanden wird. Die Kommunikative Kompetenz ist Beschreibungsziel verschiedener sozialpsychologischer Disziplinen.

In Deutschland von kommunikationsorientierter Soziologie (Habermas, Badura) postuliertes (idealisiertes) Modell der sprachlichen Kommunikation als Teil einer Handlungstheorie, das sich vor allem auf die pragmatischen Komponenten der Konstituierung von möglichen Redesituationen und auf die Fähigkeit zur situationsangemessenen Herstellung sozialer Beziehungen durch sprachliche Interaktionen bezieht.»

[Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart: Kröner, ²1990, p. 393-394]

Competencia comunicativa (ingl. communicative competence).

Para Hymes es la capacidad que el hablante tiene para usar apropiadamente su competencia lingüística verbal o no verbal, teniendo en cuenta no sólo la articulación gramatical correcta de sus enunciados sino también a los interlocutores, el contexto, la situación, los argumentos que se tratarán, etc.“ [Cardona, G. R., p. 53]