KOGNITIONSWISSENSCHAFT

Cognitivismo

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Idee / Eidetisch / Begriff / Logos / Bild / Narrativität

 

Kognitionswissenschaft

Die Wissenschaft von der Intelligenz (Schlussfolgern, Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis, Bewegungssteuerung), zu der Teilgebiete verschiedener akademischer Disziplinen gehören wie experimentelle Psychologie, Linguistik, Informatik, Philosophie, Neurowissenschaft.“

[Pinker, Steven: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur, 1998, S. 531]

Kognition: Erkenntnisvermögen.

Das Verhältnis von Sprache und Erkenntnis ist bis heute ein umstrittenes Problem geblieben. Die wichtigsten Erkenntnisse verdankten wir L. S. Wygotsky und J. Piaget. Ersterer setzt sich entschieden gegen den behavioristischen Standpunkt ab, der Sprechen und Denken miteinander identifiziert. Ebenso wendet er sich gegen Piagets Auffassung der Sprachentwicklung als eines Teils der Überwindung der kindlichen Egozentrismus zugunsten von sozialisiertem Verhalten. Nach ihm differenziert sich die Sprache des Kindes in eine egozentrische und eine kommunikative, wobei erstere über die soziale Sprache zum sprachlichen Denken führt. Whorfs linguistischen Determinismus ablehnend, misst Piaget besonders der vorsprachlichen Etappe des Kindes große Wichtigkeit zu. Sprachliche Kategorisierung ist für ihn lediglich einer der Faktoren, die das logische Denkvermögen heranbilden. Einige Psychologen behaupten, dass die Grundkategorien der Kognition, d. h. der assimilierenden Internalisierung und der adaptiven Akkomodation an die Zustände der Außenwelt von Natur aus angelegt seien. Diese These trifft sich mit der sprachphilosophischen Behauptung der eingeborenen Ideen bei N. Chomsky und dessen Identifizierung von Tiefenstrukturen und kognitiven Strukturen.“ [Heupel, C., S. 114-115]

Kognitive Wissensstrukturen umfassen alle Informationen, die modalitätsspezifisch (also visuell, motorisch, sprachlich, olfaktorisch usw.) in Erfahrungssituationen verarbeitet worden sind. Eine zentrale Frage der Kognitionsforschung betrifft die Repräsentation des Wissens, d.h. die Art und Weise der langfristigen Speicherung im Gedächtnis. Mentale Repräsentationen lassen sich sehr allgemein definieren als systeminterne Zustände, die externe Zustände (der Umwelt) in einer bestimmten Art und Weise abbilden. [...]

Wissensinhalte lassen sich durch unterschiedliche Darstellungsmittel repräsentieren. So kann z.B. der Inhalt des Konzepts ROSE durch die sprachliche Form Rose oder die bildliche Form einer Rose (z.B. in Form eines Photos) aktiviert werden. Man muss in Anlehnung an Palmer (1978) unterscheiden zwischen dem repräsentierten und dem repräsentierenden Bereich, wobei die Relation zwischen beiden Bereichen zu klären ist.

Man unterscheidet allgemein zwei Repräsentationsarten: die propositionale (aussagenartige) und die analoge (bildhafte) Repräsentation.

§                     Propositionale Repräsentationen stellen menschliches Wissen auf eine sehr abstrakte Weise dar, indem sie von den modalitätsspezifischen Charakteristika des abgebildeten Wissens abstrahieren. Eine Proposition besteht aus einem Prädikat und einem oder mehreren Argumenten. Die propositionale Darstellung des Satzes Birgit isst Schokolade sieht je nach Notationsart folgendermaßen aus:

(ESSEN (BIRGIT, SCHOKOLADE))

<BIRGIT> < ESSEN> <SCHOKOLADE>

Essen ist dabei das Prädikat, Birgit und Schokolade sind die Argumente.

§                     Analoge Repräsentationen sind Darstellungsformen, die etwas spiegelbildlich wiedergeben. Sie werden deshalb auch bildhafte Repräsentationsformen genannt. So sind Photos und Bilder der Realität analog, da sie bestimmte perzeptuelle Eigenschaften der abgebildeten Realität ausdrücken. Bildhafte Vorstellungen werden dementsprechend als mentale Abbilder oder Szenen aufgefasst, die perzeptive Charakteristika der repräsentierten Objekte beinhalten. In diesem Sinne bestehen zwischen den physischen Objekten und den mentalen Repräsentationseinheiten isomorphe Relationen.

Aussagenartige Repräsentationsmodi eignen sich intuitiv betrachtet zur Darstellung von abstrakten Ideen und komplexen Zusammenhängen besser als analoge Repräsentationen. Dafür können analoge Formate räumliche Beziehungen und perzeptuelle Charakteristika besser wiedergeben.“

[Schwarz, Monika: Einführung in die Kognitive Linguistik. Tübingen und Basel: A. Francke Verlag, 21996, S. 94-95]

Theoretische Perspektiven der Kognitionswissenschaft

Im Bereich der kognitionswissenschaftlichen Theoriebildung können wir auf eine besonders stürmische und konfliktreiche Entwicklung zurückblicken. Wie ich zu zeigen versucht habe, lassen sich drei grundsätzlich verschiedene Positionen unterscheiden, die sich zum einen von der Computermetapher des menschlichen Geistes, zum anderen von der Gehirnmetapher und schließlich in jüngster Zeit auch von der Ökosystemmetapher ableiten lassen. Durch diese Metaphern beeinflusste theoretische Konzeptualisierungen lassen sich sowohl in tektonischer als auch in dynamischer und genetischer Hinsicht nachweisen.

Die Konzeptualisierung der kognitiven Tektonik ist derjenige Bereich, in dem bis jetzt die größten Auseinandersetzungen zwischen den drei Leitmetaphern der Kognitionswissenschaft stattgefunden haben. Die Auseinandersetzungen entzündeten sich dabei sowohl hinsichtlich der Komponenten und der Struktur des kognitiven Systems als auch hinsichtlich der Art der funktionalen Relationen zur Umwelt.

In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass die Konzeptualisierung der Information, die im kognitiven System verarbeitet wird, in entscheidender Weise auch die Konzeptualisierung des kognitiven Prozessors bestimmt. Kognitive Informationen werden in der Computermetapher in der Regel als Symbole und in der Gehirnmetapher als Signale behandelt. Bei der Modellierung werden sowohl Symbole als auch Signale in vielen Fällen künstlich aufbereitet. Solche kognitiven Systeme besitzen weder Sensoren noch Effektoren, mit denen sie in direkten Kontakt zu ihrer natürlichen Umwelt treten können.

In der Ökosystemmetapher dagegen braucht die Verbindung zwischen Information und Prozessor nicht erst hergestellt zu werden, da hier kognitive Systeme als Einheiten aus Information und Prozessor konzeptualisiert sind.

Alle drei Metaphern haben wichtige Stichwörter für die zukünftige Forschung der kognitiven Tektonik geliefert:

 

 

Computermetapher

§                 Symbol

§                 Systematizität

§                 Frame‑Problem

 

 

 

Gehirnmetapher

§                 neuronale Einheiten

§                 neuronale Netze

§                 Robustheit

 

 

 

Ökosystemmetapher

§                 Information‑Prozessor‑Dualität

§                 Intentionalität

§                 Situiertheit

 

Diese Stichwörter werden die Diskussion innerhalb der Kognitionswissenschaft der nächsten Jahre entscheidend bestimmen.

[Strohner, Hans: Kognitive Systeme. Eine Einführung in die Kognitionswissenschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1995, S. 209-210]

Kognitionswissenschaftlicher Buddhismus

Kommen wir bei der sich anbahnenden Allianz zwischen der kognitionswissenschaftlichen Annäherung an den Geist [mind] und den Vertretern des buddhistischen Denkens, bei der es nicht darum geht, die Philosophie zu naturalisieren, sondern im Gegenteil darum, die Ergebnisse der Kognitionswissenschaft zu benutzen, um sich (erneut) Zugang zur Weisheit der Vergangenheit zu verschaffen, zu einem besseren Ergebnis? Die zeitgenössische Leugnung eines einheitlichen, stabilen, mit sich selbst identischen Selbst durch die Kognitionswissenschaft, d. h. die Idee des menschlichen Geistes [mind] als eines pandämonischen Spielplatzes multipler Instanzen, die einige Autoren (wie etwa Francisco Varela [Francisco Varela, Evan Thompson und Eleanor Rosch, The Embodied Mind, Cambridge, Mass. 1993])  mit der buddhistischen Leugnung des Selbst als permanenter Substanz, die unseren mentalen Tat‑Ereignissen zugrunde liegt, verbinden, scheint hinsichtlich ihrer kritischen Ablehnung des substantiellen Begriffs des Selbst überzeugend zu sein. Das Paradox, auf das Kognitionswissenschaftler wie Neobuddhisten bauen, ist die Kluft zwischen unserer gewöhnlichen Erfahrung, die automatisch auf irgendeinem Begriff des Selbst als der zugrunde liegenden Substanz basiert, die »Gefühle«, Wünsche usw. hat, der diese mentalen Zustände und Handlungen »widerfahren«, und der in Europa spätestens seit Hume bekannten Tatsache, dass uns, ganz egal wie tief und gründlich wir nach unserer Selbsterfahrung suchen, doch immer nur vorübergehende, flüchtige geistige Ereignisse begegnen, aber nie das Selbst als solches, d. h. eine Substanz, der man diese Ereignisse zuschreiben könnte. Der Schluss, den sowohl die Kognitionswissenschaftler als auch die Buddhisten hieraus ziehen, lautet natürlich, dass der Begriff des Selbst das Ergebnis eines epistemologischen (oder im Falle des Buddhismus ethisch‑epistemologischen) Irrtums sei, der der menschlichen Natur als solcher innewohne. Man müsse daher diesen trügerischen Begriff loswerden und akzeptieren, dass es kein Selbst gibt, dass »Ich« nichts ist als ein grundloses Bündel flüchtiger und heterogener (mentaler) Ereignisse.

Aber ist diese Schlussfolgerung wirklich zwingend? Varela lehnt auch die Kantische Lösung des Selbst, des Subjekts der reinen Apperzeption als ein transzendentales Subjekt, ab, das keine Entsprechung in unserer empirischen Erfahrung hat. Doch an diesem Punkt sollte man eine Unterscheidung zwischen ich‑freien/selbst-freien geistigen Ereignissen oder Zuständen und dem mit dieser Leerstelle, diesem Mangel an Substanz selbst identischen Subjekt vornehmen. Was, wenn die Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass es keine Repräsentation oder positive Idee des Selbst gibt, zu der Idee, dass es kein Selbst gibt, überstürzt wäre? Was, wenn das Selbst genau jenes »I of the storm«, die Leere im Zentrum des Wirbelsturms flüchtiger geistiger Ereignisse ist, so etwas wie die »Vakuole« in der Billogie, die Leere, um die mentalen Ereignisse kreisen, die Leere, die nichts in sich selbst ist, die keine substantielle positive Identität besitzt, die aber dennoch als der nicht repräsentierbare Bezugspunkt dient, als das »Ich«, dem geistige Ereignisse zugeschrieben werden? In lacanscher Terminologie gilt es zu unterscheiden zwischen dem »Selbst« als dem Muster verhaltensmäßiger und anderer imaginärer und symbolischer Identifikationen, als dem »Selbst-Bild«, als das ich mich selbst wahrnehme, und dem leeren Punkt der reinen Negativität, dem »ausgestrichenen« Subjekt. [...]

Neobuddhisten haben recht, wenn sie kongnitionswissenschaftliche Befürworter des Begriffs der »Gesellschaft des Geistes« (M. Minsky) dafür kritisieren, dass sie die irreduzible Spaltung zwischen unserer naturwissenschaftlichen Erkenntnis (aufgrund deren wir wissen, dass es kein Selbst und keinen freien Willen gibt) und der Alltagsexistenz bekräftigen, in der wir einfach nicht funktionieren können, ohne von einem konsistenten, mit einem freien Willen ausgestatteten Selbst auszugehen; denn dadurch würden sich die Kognitionswissenschaftler zu einer nihilistischen Haltung verurteilen, indem sie Ansichten vertreten, von denen sie wissen, dass sie falsch sind. Das Bemühen der Neobuddhisten besteht darin, diese Kluft zu überbrücken, indem sie die Einsicht, dass es ein substantielles Selbst nicht gibt, in unsere menschliche Alltagserfahrung übertragen/transponieren. (Denn darum geht es ja bei der buddhistischen meditativen Reflexion letztlich). Wenn Ray Jackendoff die These vertritt, dass unser Bewusstsein sich der Tatsache verdankt, dass wir uns nicht bewusst sind, wie eben dieses Bewusstsein durch weltliche Prozesse erzeugt wird (Bewusstsein existiert nur insoweit, als seine biologisch-orgnischen Ursprünge im Dunkeln bleiben), kommt er damit der kantischen Einsicht, dass es Selbstbewusstsein nur insofern gibt, dass ich nur insofern denke, als das »Ich oder Er oder Es (das Ding), welches denkt«, für mich selbst unergründlich bleibt, sehr nahe. Varelas Gegenthese, Jackendoffs Argumentation beruhe auf einem Denkfehler (diese Prozesse, deren wir uns nicht bewusst sind, sind nichts als das – Prozesse, die nicht Teil unserer alltäglichen menschlichen Erfahrung, sondern völlig jenseits von ihr angesiedelt sind und von der kognitionswissenschaftlichen Praxis hypostasiert werden [Varela, op. cit., S. 126]), geht also an der Sache vorbei: Diese Unzulänglichkeit des substantiellen-natürlichen Selbst (oder vielmehr der substantiellen-natürlichen Basis meines Selbst) ist Teil unserer alltäglichen nicht-wissenschaftlichen Erfahrung, und zwar genau in Form unseres ultimativen Scheiterns, ein positives Element in unserer Erfahrung zu finden, das unmittelbar unser »Selbst« wäre. (Die schon von Hume formulierte Beobachtung, dass wir, wie gründlich auch immer wir unsere geistigen Prozesse analysieren mögen, nie etwas finden, das unser Selbst ist). Wie wäre es also, wenn wir hier auf Varela jenen Witz über einen Irren anwenden würden, der seinen Schlüssel unter einer Straßenlaterne sucht und nicht in der dunklen Ecke, wo er ihn tatsächlich verloren hat, mit der Begründung, dass es sich im Licht leichter sucht? Könnte es nicht sein, dass wir an der falschen Stelle nach dem Selbst suchen, nämlich bei den falschen Beweisen positiver empirischer Fakten?”

[Zizek, Slavoj: Die gnadenlose Liebe. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2001, S. 46-49]

Modelos cognoscitivos y significado

Con respecto a la semántica basada en la denotación en un modelo dado, y la consiguiente asignación de valores de verdad en dicho modelo dado (mencionada anteriormente), hay que observar que el modelo del que forma parte el referente no es (como en Gazdar y otros 1985, pr. 1.2) un estado de cosas abstracto y arbitrarlo, sino un modelo construido por el hablante según el modo que tenga de abordar la realidad (a describir por el modelo) y según los instrumentos cognoscitivos (incluyendo la lengua) de que disponga, entendiendo que dicha construcción es un fenómeno de naturaleza social. El modelo construido por el hablante es isomorfo con respecto al estado de cosas descrito sólo en cierto grado. El hablante construye modelos que se integren en su concepción general del mundo, con el riesgo de negar en ellos la evidencia o de ignorarla. Además de forzar la realidad percibida para que se integre en sus modelos del mundo construidos o recibidos anteriormente, el hablante intenta acomodar el sentido de las palabras que usa de modo que se adapten a sus propósitos. El significado léxico es un módulo cognoscitivo, un modelo ya hecho socialmente acerca de algún aspecto de la realidad, y el hablante lo adapta individualmente a los objetivos de su acción al ponerlo en marcha (comprendiendo su acción tanto su conducta en general como su conducta lingüística).

La descripción de un aspecto o elemento de un estado de cosas proporcionada por medio de una expresión dada es, por tanto, un objeto flexible. Consiste en un conjunto de propiedades cuya relevancia puede variar según el papel que desempeñen, según su posición en la estructura de significado en que se inserte. Hay flexibilidad en dos aspectos diferentes. Los objetos y acontecimientos del mundo del hablante se pueden abordar de diferente manera, según qué propiedades se consideren mas importantes. Un mismo modelo cognoscitivo puede dar lugar a diferentes textos; entendemos por texto la representación externa en forma de sucesión lineal de expresiones que es correlato de la representación interna o modelo del texto, es decir, de su significado. Así pues, un mismo modelo cognoscitivo general (es decir, un mismo conocimiento general) puede ser ligado a diferentes modelos cognoscitivos de texto (es decir, a diferentes significados), y por tanto a diferentes expresiones. Lo mismo se puede decir del significado léxico como representación interna de estructuración variable ligada a una determinada representación externa (o palabra desde el punto de vista fonológico y como unidad de combinación para formar cadenas lineales de representación externa).

Parecidos de familia y gramática difusa:

También hay flexibilidad en el interior de los significados por con léxicos, por consiguiente. Las propiedades que constituyen ‑como componentes cognoscitivos‑ el significado de una palabra pueden ser reordenadas, de modo que lo que en un caso era una propiedad criterial, necesaria para la existencia misma del modelo como tal, pasa en otro caso a ser una propiedad irrelevante. Con ello llegados a lo que Ludwig Wittgenstein (1953, pr. 71) llama "bordes borrosos" en su ejemplo del concepto de juego en la lengua alemana, Spiel. Las diferentes ordenaciones de las propiedades que constituyen un significado léxico dan lugar a los parecidos de familia (en término de Wittgenstein, 1953, pr. 67). Eleanor Rosch (1971) ha observado que la pertenencia a una categoría es cuestión de grado. Por ejemplo, las águilas están en el extremo superior de una escala en que se mide el ser aves o pájaros en mayor o menor grado, mientras que los pingüinos y todavía más los murciélagos son los menos pájaros de todos, los ejemplares menos tipicos de lo que es un ave. En las categorías hay miembros centrales y miembros periféricos.

Partiendo de estas ideas de Rosch y de la formulación de los conjuntos difusos de Lofti Zadeh (1965), George Lakoff ha propuesto una gramática difusa en que las condiciones de ver­dad tienen carácter gradual, y no todo o nada, y en que la se­mática no es independiente de la pragmática (1972, parte IV). Esta gramática estudia la competencia, o, si no se admite que se trata de la competencia, un tipo de actuación que en nada difiere de ella, ya que consiste en reglas lingüísticas abstractas. Lakoff propone incluso abandonar el término de actuación (1973, parte II).

Componentes del significado léxico:

En el significado léxico encontramos tres tipos de componentes, según Jackendoff (1983, pr. 7.4.): condiciones necesarias (color, en rojo), condiciones de centricidad (que determinan valores centrales o focales en una escala gradual, como por ejemplo las condiciones de anchura y altura en las tazas del experimento de Labov, 1973), y condiciones de tipicidad (que dan cuenta de los parecidos de familia). ¿Cómo podemos integrar estos diferentes componentes en la caracterización de una unidad léxica? Para ello necesitamos partir de varios supuestos.

En primer lugar, el significado léxico es un modelo cognoscitivo, es decir, es una parte del conocimiento del mundo ligada a una determinada expresión lingüística, que es su representación externa. El significado es una representación interna del conocimiento y por tanto es un conjunto de productos y procedimientos cognoscitivos para  elaborar  y procesar infor­mación.

En segundo lugar, el significado léxico consta de operaciones representables como predicados y argumentos, como funciones cuya computación o cálculo produce por sí misma el fenómeno de la conciencia. Las operaciones no son representaciones de otro lenguaje, sino que son ya en sí mismas el "lenguaje del pensamiento".

En tercer lugar, las operaciones están organizadas en modelos de modo que, si no se les asignan los correspondientes valores, reciben valores por defecto (cf. Jackendoff 1983, pr. 8.4.). (Como ejemplo, una máquina de escribir electrónica asigna los márgenes por defecto, configurando una hoja estándar. Se pueden cambiar estos valores, pero si se apaga la máquina, al encenderla volverán a ser asignados a no ser que la persona los cambie). Si no hay información que lo contradiga, el hablante supondrá que un gato maulla, tiene cuatro patas, etc., y asignará toda esta información a la representación interna de la palabra gato cuando sea necesario para emplear tal palabra; sin embargo, el hablante no tendrá problemas en admitir un uso de gato en que se ha asignado un valor reducido (incluso nulo) a lo que de otra manera sería una propiedad central (en un gato típico). La metáfora consiste, según este enfoque, en asignar valores reducidos e incluso nulos en la jerarquía de relevancia a ciertas propiedades necesarias, mientras que se destacan propiedades que pueden incluso ser periféricas en el módulo construido con valores por defecto.

Las diferentes asignaciones de relevancia tienen su razón de ser en el rendimiento comunicativo (o, más generalmente, en el rendimiento cognoscitivo) que produzcan. Su rendimiento es el mayor o menor grado que obtienen de comprensibilidad por parte del interlocutor y de capacidad de representación para el hablante y el oyente. Con una perspectiva suficientemente amplia en el tiempo como para permitir apreciar el cambio lingüístico, podemos comprobar que el carácter de necesario, de central o de gradual de un componente cognoscitivo dentro de una unidad léxica no es algo rígido, sino que está sometido a alteraciones. Por ejemplo, cuando del coche ya no tiran caballos sino que es movido por motor, la palabra coche sufre una reorganización de su representación interna (en la que interviene su competencia con automóvil hasta llegar a la actual, en que es necesario añadir de caballos para especificar el caso de la tracción animal).

El cambio que aparece diáfanamente cuando es contemplado a lo largo del tiempo se está dando en realidad continuamente como variación en cualquier momento dado de la evolución, si bien esta variación no tiene necesariamente que cuajar en cambio. Las innovaciones y las alteraciones se están produciendo continuamente dentro de lo que llamamos variabilidad (individual) y variación (social); el hecho de que fragüen o no como cambios lingüísticos depende de su rendimiento y del lugar social de sus originadores.

Este tipo de procesos de variación se descarta en ocasiones por tratarse de significados metafóricos o figurados, frente a los llamados significados literales. Sin embargo, como expone David Rumelhart, en el lenguaje literal y en el figurado tienen lugar idénticos procedimientos de comprensión, y en ambos casos los procesos que intervienen dependen en igual medida del conocimiento del mundo (Rumelhart 1979, pp. 83‑84). El significado de cualquier texto puede considerarse como una instrucción para realizar una mínima alteración en el correspondiente sector del modelo del mundo del hablante. Por ejemplo, si digo Un pinchazo ha retrasado a Juan, doy al oyente la instrucción de que relacione el elemento pinchazo de su modelo general del mundo con el elemento Juan, creando así un modelo cognoscitivo de la situación descrita en que uno de los posibles elementos de la clase pinchazo retrasa a Juan; al comprender la relación expresada por retrasar el oyente ha introducido muchos ingredientes cognoscitivos que no han sido expresados: quien se ha pinchado no ha sido Juan, sino una rueda. Se suele decir que estos elementos han sido implicados, pero podemos considerar más bien que la información transmitida se ha apoyado en conceptos extraídos de modelos ya hechos, módulos (o esquemas en el sentido de Bartlett 1932) en los que tiene que insertarse para su comprensión. En el ejemplo, el oyente sabe cómo retrasa un pinchazo a la gente: cuando va en coche, la rueda sufre un pinchazo y el cambiarla requiere tiempo.

Así pues, el conocimiento del mundo interviene de manera convencional en la construcción de los módulos flexibles ligados a las expresiones lingüísticas que son representación externa de dichos módulos. Los aspectos cognoscitivos generales (que en ocasiones reciben la denominación de pragmáticos) están ligados más o menos rígidamente, más o menos convencionalmente, a las expresiones lingüísticas; cuando esta ligazón se hace firme, son ya significados lingüísticos de pleno derecho.

Proceso de abstracción del modelo cognoscitivo al significado:

Al representar modelos cognoscitivos mediante expresio­nes, el hablante los reduce a módulos o esquemas. Se trata de un proceso de abstracción. ¿Se produce así una pérdida de información? Desde el punto de vista de la cantidad, evidentemente se pierden muchos detalles acerca del acontecimiento o estado de cosas descrito. Pero desde el punto de vista de la calidad de la información, se gana más de lo que se pierde. En primer lugar, se abstrae del modelo cognoscitivo gran cantidad que información que se considera irrelevante para el propósito perseguido (cognoscitivo, en general, o comunicativo, en particular). Al categorizar un modelo como ejemplar de lo que es una representación interna lingüística, se prescinde de muchos elementos del modelo simplemente porque no existen como tales en el significado lingüístico empleado. Por tanto, el hablante se deshace de un sinfín de datos susceptibles de enturbiar el análisis de la situación descrita, es decir, de actuar como ruido.

El empleo de una determinada expresión limita la representación del modelo a aquella y sólo aquella información que aparece en la representación interna de la expresión. Con ello, el hablante organiza su modelo cognoscitivo de una determinada manera al categorizarlo como ejemplar de una determinada representación interna. Esta es la pérdida en cantidad. La ganancia en calidad consiste en que con la categorización (reorganización del modelo cognoscitivo de manera que se acomode al significado de una expresión de la lengua) el hablante analiza el modelo y lo sitúa en una estructura conceptual amplia y compleja en virtud de ese análisis, ya que la representación interna de una expresión forma parte de una extensa red de módulos cognoscitivos. En este sentido, haciendo referencia a esta propiedad del lenguaje, suele decir la gente que hablar aclara las ideas y que quien se expresa bien piensa con claridad. Desde el punto de vista social, abstracción y evolución están relacionadas (Luis Garrido, comunicación personal). Considerando el proceso de cambio lingüístico como parte de la evolución biológica, tienen éxito las abstracciones (codificaciones lingüísticas de los procesos de abstracción) que muestran un mayor rendimiento en la comunicación y en la actividad cognoscitiva de la comunidad lingüística, o que confieren mayor prestigio y poder a sus usarlos.

Una consecuencia de esta categorización es que tanto el hablante como el oyente pueden reponer valores por defecto, de modo que se aligere enormemente la cantidad de información transmitida o empleada. Así, en el ejemplo citado de un pinchazo ha retrasado a Juan, se puede saltar del pinchazo a Juan, sin necesidad de que entre en juego la rueda.

Por otra parte, las operaciones cognoscitivas cuya representación externa es una expresión se pueden deducir de los cambios que produce el empleo de la expresión en el correspondiente modelo del mundo del hablante u oyente. Como estos cambios se pueden describir mediante otras expresiones (a juicio del propio hablante), podemos esbozar el carácter de estas operaciones a partir de las relaciones de implicación entre las expresiones que describen, a juicio del hablante, la misma alteración en el modelo, pero que presentan distinta organización interna. Como ejemplo, podemos abordar de este modo la representación interna de recordar, para proponer una representación de las operaciones cognoscitivas que comporta y para explorar cómo están conectadas estas operaciones al conocimiento general del hablante.”

[Garrido Medina, Joaquín: Elementos de análisis lingüístico. Madrid: Fundamentos, 1991, pp. 258-264]

„Al plantear el problema de cómo proyecta el hombre ha de tenerse en cuenta que en su decurrir toda situación es insostenida y además insostenible por su propia estructura. Satisfechos o no de cada situación, las nuevas cosas nos sacan de donde estábamos, pero ¿cuál es el ámbito situacional en que nos dejan? [...] El hombre se encuentra en un estado, y en ese estado en una situación determinada. ¿Dónde queda en virtud de la conmoción de la nueva situación un hombre concreto en toda su concreción psicofísica individual? Para responder a esta cuestión, uno de los caminos es ver qué nos ha quedado del estado anterior, pues no hay dos situaciones que se repitan en toda su identidad. Pero tampoco hay dos situaciones heteróclitas, pues estarían condicionadas por la continuidad de la duración. Además, en esa continuidad ni siquiera es normal que lo que queden sean cosas de la situación anterior. Sin embargo las cosas desaparecidas me dejan algo de sí mismas en la nueva situación, no su realidad, pero sí su idea. Tomo idea en su sentido etimológico de eidos con su raíz eid-, en latín vid-, visión; no lo que yo produzco en mi mente, sino el conjunto de rasgos que la cosa tiene y que permiten diferenciarla de otras. Cada cosa tiene una forma o configuración, que se refleja en la idea, y es lo que queda cuando la cosa desaparece.

Esta idea no es sin más la forma aristotélica, pues el eidos se tiene como forma en el pensamiento griego con anterioridad a la interpretación hilemórfica de Aristóteles. En nuestro contexto, tan idea es la idea más abstracta y científica como la que llamamos imagen; la única diferencia está en que las imágenes, cuanto más precisas, nos dejan mejor el eidos concreto, individual, de la realidad que pasa ante mis ojos.

Tomo, pues, la idea en toda su amplitud, y en esa amplitud digo que las cosas nos dejan su idea. Es lo que significamos al decir que algo no nos ha dejado ni huella, y que por tanto no tenemos ni idea de ello, que, por lo visto, es lo menos que se puede tener de una cosa. No sólo nos deja la idea de cómo era, sino también de lo que valía: la cosa desapareció y lo que nos queda anclado en su eidos es el valer de la cosa. Junto con ello nos queda el eidos de lo que yo hacía, y cómo me encontraba, es decir, de cómo era yo. [...]

Finalmente, son las cosas reales, con las que realmente estoy ahora, las que me lanzan realmente fuera de las cosas en que estaba. Realidad, pues, por razón de mí, por razón de las cosas, y por razón de la conmoción con que las cosas me lanzan de donde estaba a otra situación. En esta triple realidad, en el ámbito de situación, queda ese residuo de las cosas reales que es la idea.

Al lanzarnos las cosas de un primer estado orlan con un no mi atenimiento a la realidad. Este «no» afecta a la realidad física de la situación anterior. Por tanto, nos encontramos en un no de realidad, es decir, en lo irreal.

Si el hombre no fuese más que pura inteligencia, no dejaría de estar atenido a la realidad. Pero el hombre es inteligencia sentiente y por ello el decurso sentiente de las cosas le lanza del atenimiento a la realidad hacia algo que no es realidad física. Está atenido a la realidad, por tiene que moverse también en el ámbito de lo irreal. El animal no humano no se mueve entre realidades, pero tampoco entre irrealidades; se mueve entre estímulos a-reales. El hombre es el animal que no sólo puede sino que inexorablemente ha de moverse en el ámbito de lo irreal. La irrealidad le es necesaria al hombre para poder vivir en realidad.

Pero, ¿en qué consiste esta irrealidad? Lo irreal no puede calificarse como lo que no-es, porque no es lo mismo ser y realidad (el no aceptar esta diferencia es lo que constituye la paradoja de Parménides de Platón: que hay algo que no es); y porque cuando me ocupo con lo irreal me ocupo con algo que no es ya, pero que está puesto realmente ante mí, frente a mí. Es lo que significa la palabra ob-iectum. El ser realidad objetual es aquello en que consiste formalmente el ser positivo de la idea. Realidad objetual es la realidad como objeto.

Precisamente es la medida en que la idea implica esa versión constitutiva a un tipo de realidad, la idea y su referencia al objeto tienen un carácter de intencionalidad representativa, porque me refiero en intención – la realidad a que me refiero ya no está presente – a algo. Con lo cual esa realidad referida merece llamarse intencional.”

[Zubiri, X.: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Edit., 1986, pp. 644-647]

“La verdad, sin embargo, no es que lo primario sean objetos que se dividen en reales y meramente intenciones, sino por el contrario, lo primario es realidad, que se divide en física y reducida. Sin este carácter de realidad no habría ideas, porque las ideas no serían ideas de nada. Las ideas no solamente envuelven una referencia intencional, sino además un intento de realización objetual de las propiedades. Y esto lo mismo en el orden del concepto que en el de la imaginación.

Forzados, pues, por la realidad, nos hallamos realmente suspensos en lo irreal, que positivamente es lo objetual; estamos realmente encontrándonos con lo irreal en que consisten los objetos. Tengo, en efecto, una experiencia real y efectiva de lo irreal. Y esta experiencia es decisiva en la vida del hombre. Porque yo soy real, mi estar en la realidad es real. Lo irreal es el ámbito de lo objetual. Sin mi realidad no habría objetos, pero sin realidad física no serían objetos.

En definitiva, cuando le nueva situación conmueve la anterior me veo lanzado de la realidad física al recurso de las ideas, que me ofrecen la realidad anterior no física sino objetualmente.”

[Zubiri, X.: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Edit., 1986, pp. 650]

“Lo mismo acontece con la imaginación. Ni las ideas con las cosas en que el hombre piensa, ni las imágenes son las imágenes que el hombre está imaginando. La idea y la imagen son algo que está a mis espaldas, algo que no está visto por mí, algo con que veo de una manera intencional la realidad objetual que en ellas se me presenta. Las ideas se definen, las imágenes se describen. Pero hay por bajo algo más hondo: se realizan objetualmente.”

[Zubiri, X.: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Edit., 1986, pp. 649]