KAUSATIVE VERBEN

Verbos causativos

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Faktitive Verben  / Kausative und Faktitive Konstruktionen / Transitivität vs. Intransitivität / Modifizierende Verben

 

„Unter kausativen V versteht man eine Klasse von V, die die Fähigkeit besitzen, in Verbindung mit weiteren V2 die ‘Ursache’ des von V2 ausgedrückten Vorgehens zu bestimmen. Es handelt sich um V wie: lassen, bewirken, machen, bringen (z.B.: Texte sprechen lassen/machen, zum Sprechen bringen). Die Satzkonstitution der mit diesen V gebauten Komplexe erinnert an die lat. Konstruktion des Akkusativ mit Infinitiv: Sowohl im Lat. als auch im Rom. ist das O der Oberflächenstruktur gleichzeitig Sub des Nebensatzes.

Das A.c.I.-Konstruktion zeigt den Kasus Akkusativ, um das im NS implizit zugrunde liegende Sub zu signalisieren. Die dt. Übersetzung rechts bringt nun ds Sub zum Vorschein.“

[Blasco Ferrer, Eduardo: Linguistik für Romanisten. Grundbegriffe im Zusammenhang. Berlin, 1996, S. 71-72]

Faktitiv, auch kausativ, sind Verben, die ein Bewirken beinhalten / fällen = fallen machen.

Kausativ = Faktitiv: Kausativ- oder Faktitiv-Verben sind solche, die ein Einwirken angeben, z. B. fällen = fallen machen.“

[Heupel, C., Taschenwörterbuch der Linguistik]

„Unter kausativen Verben versteht man in der Regel solche, die einen Zustand (in der praktischen Grammatik: eine Veränderung) bewirken, der dem Objekt zugesprochen wird. Es handelt sich generell um Verben mit der Bedeutung ‘machen’, also um die aktivischen Gegenstücke der Verben mit der Bedeutung ‘werden’: hacer, volver, poner, dejar, cansar, endulzar, alargar, abaratar. Einige Verben sind sowohl kausativ als auch resultativ.“   

[Vera-Morales: Spanische Grammatik, München: Oldenbourg, 1995, S. 401]

„Unter den Tätigkeitsverben ist die Subklasse der kausativen Verben auszusondern. Sie können in zwei verschiedene semantische Prädikate (Tätigkeit und Vorgang) zerlegt werden und stellen folglich eine Kombination aus Tätigkeit und Vorgang dar:

Er zerbrach die Tasse.

< Er verursachte, dass die Tasse zerbrach.

Er tötete seinen Gegner.

< Er verursachte, dass sein Gegner starb.

Entsprechend sind auch beide Fragen (für Tätigkeit und für Vorgang) möglich:

Was tat er? Er zerbrach die Tasse. / Er tötete seinen Gegner.

Was geschah der Tasse? Die Tasse zerbrach.                                 

Was geschah seinem Gegner? Sein Gegner starb.“

[Helbig / Buscha: Deutsche Grammatik, S. 70]      

Causativo: Verbo que expresa la idea de hacer ejecutar, de causar la acción descrita: <„la niña pasea a su perro cada día“, „el entrenador hizo jugar al extranjero“, > o verbos como aplastar, debilitar, aturdir; se puede obtener, asimismo, con los sufijos (i)ficar, (i)zar.

[Cardona, Giorgio Raimondo: Diccionario de lingüística. Barcelona: Ariel, 1991, p. 44]

«Verbo causativo.

Se dice del verbo o forma verbal cuyo sujeto no realiza la acción, sino que obliga a que la realice otro. Así, latín moneo ‘hacer recordar, advertir’ frente a memini ‘acordarse’. Se llama también factivo o factitivo

[Lázaro Carreter, F.: Diccionario de términos filológicos. Madrid: Gredos, 1981, p 87]

«Verbos causativos:

Los verbos causativos (también llamados factitivos) son una variante de los transitivos. Tales verbos presentan la peculiaridad de que el actor o agente no coincide con el sujeto. En castellano, en realidad, habría que hablar mejor de verbos transitivos en uso causativo. Así, un verbo como “operar” no es causativo en

me operaron de apendicitis

y sí lo es en

me operé de apendicitis

pues es claro que el sujeto (yo) no coincide con el actor (el cirujano).

También se llaman causativas construcciones como “María hierve el agua” frente a “el agua hierve”, donde “María” es sujeto y causativo al mismo tiempo.»

[Gómez Torrego, L.: Manual de español correcto. 2 vols. Madrid: Arco/Libros, 1991, pp. 88-89]