INFORMATIONSTHEORIE

Teoría de la información

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Kommunikation(smodell)

 

Informationstheorie:

Die beiden wichtigsten Definitionen der Information stammen von C. E. Shannon und Norbert Wiener. Ersterer hat die rein statistischen Merkmale einer Nachricht (d. h. in völliger Abstraktion vom Inhalt) zur Grundlage seines Informationsbegriffes gemacht. Entscheidend ist für ihn der Begriff der  Auswahl (Selektion), während für N. Wiener der Begriff der Entropie (Unsicherheit) maßgebend wurde. Information ist negative Entropie (Negentropie). Sie nimmt mit der Ordnung eines Systems zu. Informationsgewinn ist für ihn ein Prozess, der der ständigen Zunahme von Entropie entgegengesetzt ist. Nach F. v. Cube lassen sich die Lernprozesse durch Negentropievorgänge darstellen.“ [Heupel, C., S. 100]

Informationstheorie [Auch: Nachrichtentheorie].

Mathematische Theorie, die sich mit den statistischen Gesetzmäßigkeiten (formaler Aufbau und Störfaktoren) bei der Übermittlung und Verarbeitung von Information beschäftigt und als eine Grundlagendisziplin für verschiedene Wissenschaften (u. a. Biologie, Psychologie, Theoretische Linguistik) anzusehen ist. Zahlreiche Begriffe, die bei der Beschreibung sprachlicher Gesetzmäßigkeiten eine Rolle spielen, hängen mit Erkenntnissen und Definitionen der I. zusammen, vgl. Bit, Kode, Daten, Entropie, Information, Kommunikation, Redundanz, Zeichen.

Die Entwicklung einer Theorie des qualitativen Informationsbegriffs steckt noch in den Anfängen; sie gehört zum Untersuchungsprogramm der Situationssemantik.“ [Bußmann, S. 338]