GENERISCH

Générico

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Genericidad

 

«Generisch [lat. genus ‘Geschlecht’. – Auch: Generizität]

In der Pädikatenlogik Eigenschaft einer Aussage, die durch Präfigierung des All-Quantors an eine propositionale Funktion zustandekommt (d.h. eine “All-Aussage”).

In der Semantik (a) Referenz von Nominalphrasen auf Gattungen (statt auf konkrete Objekte) in Aussagen wie 1969 betrat der Mensch zum erstenmal den Mond oder Jeden Tag wird eine Käferart ausgerottet. (Dabei bleibt jedoch der Unterschied zwischen Definiten und Indefiniten Nominalphrasen erhalten). – (b) Ausdruck von “gesetzeshaften” Sachverhalten (statt konkreter Ereignisse), z.B.: Ein Schotte trinkt Whisky; Peter raucht Pfeife. Beide Arten können auch zusammen auftreten, z.B. in Der Schotte trinkt Whisky.» [Bußmann, H., S. 272]

«Generische Lesart [Auch: Allgemein Lesart]

Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken, die sich als Gattungsbegriff in kontextunabhängiger Weise auf Klassen von Einzelelementen beziehen, z.B. Bücher in Bücher sind teuer. In Der Löwe ist ein Raubtier hat der bestimmte Artikel (normalerweise) Generische Lesart im Untertitel zu dem bestimmten Artikel in Der Löwe hat Zahnschmerzen.» [Bußmann, H., S. 272]

«Genérico.

1.      Lo referente al género gramatical. Es decir, por ejemplo, terminaciones genéricas [alemán: Genusendungen] significa ‘terminaciones de género’.

2.      Lo referente al género lógico. Cereal, por ejemplo, es un sustantivo genérico (frente a trigo, centeno, etc., que son sustantivos específicos.»

[Lázaro Carreter, F.: Dicc. de términ. filológ., p. 206-207]