GLOSSEMATIK

Glosemática

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Kopenhagener Linguistenkreis / Prager Schule / Genfer Schule            

 

Glossematik (von griech. glossa, Sprache)

Bezeichnung für die Sprachtheorie, die von L. Hjelmslev in der sog. Kopenhagener Schule begründet wurde. Die Glossematik entwickelt die strukturelle Linguistik von Ferdinand de Saussure weiter; sie beruht auf der immanenten Beschreibung der Sprache als Form, als System von inneren Unterschieden und Abhängigkeitsverhältnissen (vgl. Strukturalismus). Die kleinsten, invarianten Einheiten der Sprache, die Glosseme, sind nur, was sie sind, aufgrund ihrer gegenseitigen Unterschiede, also nicht in sich selbst.“

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 215]

Glossematik.

Von L. Hjelmslev u.a. in Dänemark entwickelte strukturelle Sprachtheorie des sogen. „Kopenhagener Linguistenkreis“. Die Bezeichnung G. (d.h. „Kombination der Glosseme“) wurde 1936 von L. Hjelmslev und H. J. Uldall zur Abgrenzung gegen traditionellere Formen der strukturalen Linguistik (insb. der Prager Schule) geprägt. Die Sprachtheorie der G. versteht sich als eine Fortsetzung bzw. Ausdifferenzierung der von de Saussure (1916) in seinem „Cours“ dargelegten strukturalistischen Grundprinzipien; durch den Einfluss des logischen Empirismus im Sinne von A. Whitehead, B. Russell, R. Carnap u.a. zielt Hjelmslev aber auf eine stärkere Axiomatisierung der Theorie, was in seinem komplexen terminologischen Apparat deutlich zutage tritt. Die G. basiert auf der Hypothese, dass Sprache ein autonomes System von internen Relationen darstellt, dessen Struktur ausschließlich durch innersprachliche Kriterien beschreibbar ist. In starker Anlehnung an die methodischen Prinzipien von de Saussure geht auch die G. von der langue („Sprachbau“) als sprachwiss. Untersuchungsgegenstand aus, die sie unabhängig von der parole („Sprachgebrauch“) untersucht. Unter dem Einfluss der Logiker Whitehead, Russell und Carnap verfolgen die Glossematiker das Ziel, bei weitgehendem Verzicht auf empirische Beobachtung sprachlicher Fakten eine axiomatisch-deduktive Sprachtheorie in Form eines mathematischen Modells zu entwickeln. Entscheidend für Hjelmslevs Entwurf einer allgemeinen Sprachtheorie ist der Versuch, durch Abstraktion und Mathematisierung eine widerspruchsfreie Beschreibungssprache zu konstruieren, die Verwechslungen von Objekt- und Metasprache ausschließt; vermutlich aber hat gerade diese anspruchsvolle terminologische Form der glossematischen Sprachtheorie deren breitere Wirkung verhindert.

Grundlegend für das methodische Konzept der Glossematik ist die Abgrenzung verschiedener „Untersuchungsebenen“ („Strata“):

(a)  Ausdruck vs. Inhalt: diese in Anlehnung an de Saussure postulierte Unterscheidung zwischen dem materiellen Aspekt sprachlicher Zeichen und ihrem Bedeutungsgehalt wird durch die Dichotomie von

(b)  Form vs. Substanz noch einmal aufgegliedert, so dass sich vier Kombinationen ergeben, denen zugleich vier Teildisziplinen der Sprachwissenschaft entsprechen:

(aa)

Phonetik

=

Substanz des Ausdrucks,

(ab)

Semantik

=

Substanz des Inhalts (womit die außerlinguistische Realität gemeint ist),

(ac)

Phonologie

=

Form des Ausdrucks und

(ad)

Grammatik

=

Form des Inhalts.

In der langue-orientierten, d. h. systembezogenen Betrachtungsweise der G. wird die Untersuchung von Phonologie und Grammatik als ausschließliche Aufgabe der Linguistik aufgefasst, während Phonetik und Semantik als außerlinguistische Aspekte ausgeklammert werden. Ziel der linguistischen Analyse ist nicht primär die Klassifizierung der sprachlichen Objekte, sondern die Beschreibung der zwischen ihnen bestehenden strukturellen Beziehungen. Diese Beziehungen nenn Hjelmslev „Funktionen“ und differenziert - je nach Art der Relation - zwischen

(a)  gegenseitiger Abhängigkeit (= Interdependenz),

(b)  einseitige Abhängigkeit (= Determination) und

(c)  freier Konstellation.

Für die Beschreibung dieser strukturellen Kombinations-Prinzipien unterscheidet Hjelmslev in Anlehnung an de Saussure zwischen paradigmatischen (entweder - oder)- und syntagmatischen (sowohl-als-auch)- Beziehungen, wobei die paradigmatische Ebene sich auf das Sprachsystem, die syntagmatische Ebene auf das Miteinandervorkommen der Elemente im Text bezieht. Der Zusammenhang zwischen paradigmatischen und syntagmatischen Beziehungen wird durch den Kommutationstest festgestellt. Die Bedeutung der G. für die Entwicklung der Sprachwissenschaft liegt einmal in ihrem Bestreben, die von vorausgehenden strukturalistischen Ansätzen vernachlässigte Semantik in die Sprachbeschreibung einzubeziehen, indem sie durch die strikte Korrelation von Inhalts- und Ausdrucksseite der Sprache Methoden und Ergebnisse der Phonologie auch auf lexikalische Probleme übertrug. Zum anderen aber hat die G. durch ihr Konzept von der Autonomie bzw. „Immanenz“ der Sprache und durch ihr Konzept einer axiomatisch-deduktiven Sprachtheorie, die die Forderungen nach Widerspruchsfreiheit, Vollständigkeit und Einfachheit erfüllt, die Entwicklung der formalen Sprachbeschreibung entscheidend beeinflusst.“ [Bußmann, S. 283-284]

Glossematik / glossematics / glossématique

Die Glossematik (grich. glossa = Sprache) ist die 1934 von L. Hjelmslev (1899-1965) begründete und auch von Brøndal, K. Togeby und H. J. Uldall vertretene ‘Kopenhagener Schule’ der strukturellen Linguistik. Das Hauptanliegen der sich als über einzelsprachlich begreifenden Theorie bestand darin, die ‘Inhalts-’ und die ‘Ausdrucksebene’ der Sprache (in Verallgemeinerung von ‘Inhalt’ und ‘Ausdruck’ sprachlicher Zeichen) zu untersuchen und sie einer exakten auf formal definierten Konzepten basierenden Beschreibung zuzuführen. Hjelmslevs (nicht zuletzt unter dem Einfluss seines Vaters, eines seinerzeit bekannten Methematik-Professors entstandene) Auffassung von Sprache als einer algebraischen Struktur (d.h. in diesem Zusammenhang: einer mit formallogischen bzw. mathematischen oder zumindest mathematischen Mitteln und Methoden erstellten Struktur) bestimmte seine Bemühungen um eine ‘logische Grammatik’.

In konsequenter Weiterentwicklung der Saussureschen Dichotomie ‘Form’ vs. ‘Substanz’ sowie der These ‘Sprache ist Form, nicht Substanz’ unterschied Hjelmslev zwischen ‘Form’ (als der aus Relatonen zwischen bestimmten ‘Werten’ (im Sinne Saussures) bestehenden abstrakten Struktur) und ‘Substanz’ (als dem „außersprachlichen Korrelat, in dem sich die Form manifestiert“ (M. Bierwisch 1966, p. 93)) sowohl auf der Inhalts- wie auf der Ausdrucksebene.

Dabei verwendet Hjelmslev den Terminus ‘Glossem’ (griech. glossa = Sprache; sema = Zeichen) als Oberbegriff für die ‘Keneme’, d.h. die invarianten Minimaleinheiten der Ausdrucksebene, und die ‘Plereme’, d.h. die invarianten Minimaleinheiten der Inhaltsebene. Die Keneme als die lautlichen Grundelemente entsprechen im wesentlichen den phonologischen Merkmalen, die Plereme als die inhaltlichen Grundelemente den semantischen Merkmalen. Nur Kenematik und Plerematik konstituieren nach Ansicht Hjelmslev den linguistisch relevanten Bereich. Während Ausdrucks- und Inhaltsform sprachspezifisch bedingt und somit von Sprache zu Sprache verschieden; jede Sprache stellt nämlich ein eigenen phonologisches und semantisches System dar.

Im Rahmen seiner funktionellen Sprachkonzeption unterscheidet Hjelmslev drei Typen von Abhängigkeitsrelationen zwischen Einheiten der Ausdrucks- und der Inhaltsebene.

(a)  die ‘Interdependenz’ (interdependence), d.h. die wechselseitige Abhängigkeit zwischen zwei einander voraussetzenden Elemente, z. B. Vokale und Konsonanten, Substantive und Verben, u. dgl.

(b)  die ‘Determination’ (determination), d.h. die einseitige Abhängigkeit zwischen zwei Elementen, von denen das eine das andere voraussetzt, aber nicht umgekehrt, z. B. das Verhältnis zwischen Suffix und Stamm in einer Wortableitung (ein Suffix setzt einen Stamm voraus, ein Stamm jedoch nicht ein Suffix) und

(c)  die ‘Konstellation’ (constellation), d. h. die Relation zwischen zwei einander nicht voraussetzenden Elementen (‘freie Abhängigkeit’).

Die Breitenwirkung der Glossematik war wohl vor allem aufgrund ihrer eigenwilligen Terminologie und des hohen Abstraktheitsgrades nie sehr ausgeprägt. Dennoch gebührt Hjelmslev – indem er von einem hypothetischen Isomorphismus zwischen Laut- und Bedeutungsstruktur ausgehend die Methoden der strukturalistischen Phonologie auf die Semantik übertrug – das Verdienst, für die spätere Komponentenanalyse die Weichen gestellt zu haben.

Die folgende grob schematisierte Darstellung hat lediglich illustrativen Charakter:

 

„En glosemática se usa el concepto de plano, que evoca las conceptualizaciones de la geometría, para sugerir que expresión y contenido no son conjuntos delimitados y circunscritos, sino potencialidades dentro de las cuales es necesario trazar las específicas delimitaciones, así como las figuras son delimitaciones de un plano geométrico; se distingue de esta manera entre un plano el contenido donde se encuentran los significados y un plano de la expresión, donde se encuentran los significantes. La lengua natural, al hacer uso de uno y otro, es una semiótica de dos planos, pero son también posibles semióticas monoplanas.“ [G. R. Cardona, p. 217]

«Glosemática

Simplificando bastante podría decirse que a partir de Saussure las investigaciones sobre sintagmática y paradigmática se orientan sobre todo en dos direcciones distintas, según la relación combinatoria tomada como fundamental; estas direcciones son las de glosemática y del distribucionalismo.

La glosemática.

Dado que las relaciones sintagmáticas y paradigmáticas constituyen la estructura formal de la lengua, es evidente su importancia dentro del método de análisis lingüístico inaugurado por Hjelmslev bajo el nombre de glosemática. Hjelmslev justifica la elección de este término:

“En oposición a la lingüística convencional, he propuesto el nombre de glosemática (derivado del griego glosa [γλϖσσα] ‘lengua’) para designar este tipo puramente estructural de investigación lingüística” (Essais, pág. 39).

Aquí, en efecto, la lengua se reduce a sus elementos puramente formales, quedando éstos definidos por su diferenciación mutua. La conocida tesis saussureana de que la lengua es forma, no sustancia, viene a ser la base de toda la arquitectura lingüística de Hjelmslev: “Por lo que a mí respecta, mi esfuerzo se centra en torno a la lengua, estudiada y concebida como simple forma, como un esquema independiente del uso” (Essais, pág. 39).

El estudio de la forma es, por tanto, la tarea de toda genuina lingüística científica. Ahora bien, la forma se muestra en la estructura, que consiste en una red de dependencias, es decir, de funciones. El lingüista danés define la lengua en el sentido de estructura como “una entidad autónoma de dependencias internas” (ibíd., p. 28). Estas dependencias han de ser descubiertas mediante un método propio y adecuado; este método no es otro para Hjelmslev que el método estructural:

“Un enunciado científico debe ser siempre un enunciado de relaciones, sin implicar un conocimiento o una descripción de los mismos términos relacionados” (ibíd., p. 40).

Por tanto la descripción de la lengua debe comenzar por poner de manifiesto las relaciones entre sus unidades, y no debe ir acompañada de consideraciones sobre la naturaleza, esencia o sustancia de esas unidades. “La lingüística describe el modelo relacional del lenguaje sin saber lo que son los relata (ibíd., p. 41).

La lengua es, pues, para Hjelmslev fundamentalmente una estructura cuyos rasgos específicos se condensan en estos cinco puntos:

1.    Una lengua consiste en un contenido y una expresión.

2.    Una lengua consiste en un proceso, o texto, y un sistema.

3.    Contenido y expresión están unidos entre sí por la conmutación.

4.    Existen ciertas relaciones definidas dentro del proceso y dentro del sistema.

5.    No hay correspondencia término a término entre contenido y expresión, sino que los signos pueden ser descompuestos en constituyentes más pequeños (fonemas) (ibíd., p. 43).»

[Collado, Jesús-Antonio: Fundamentos de lingüística general. Madrid: Gredos, 1974, p. 252 sigs.]

„Para establecer una auténtica teoría del lenguaje debemos - de acuerdo con Hjelmslev - adoptar una actitud enteramente distinta. En vez de considerar el lenguaje como un conglomerado de fenómenos no lingüísticos, hay que tomarlo como un todo, completo en sí mismo, como una estructura sui generis. Semejante teoría debería indagar detrás de las múltiples fluctuaciones y cambios, buscando una constante que se completamente independiente de cualquier „realidad“ que resida fuera del lenguaje mismo. [...] La tesis de que a todo proceso corresponde un sistema merced al cual el proceso puede ser analizado y descrito, con ayuda de un número limitado de premisas, la considera Hjelmslev como de validez general. Todo proceso puede ser considerado como una combinación de un número limitado de elementos que recurren en varias combinaciones. [...]

El proyecto de Hjelmslev es crear un método exacto de descripción lingüística. Según él, el método tradicional de la lingüística es inductivo, es decir, se mueve de lo particular a lo general. Es un método sintético, generalizador, no analítico o especificador. Pero los conceptos a los que llegamos merced a él no son generales, ni válidos fuera de un sistema lingüístico particular. Toda la terminología tradicional padece de este defecto. El método inductivo tradicional conduce de la fluctuación al accidente, no a la constante. En lugar de esto, Hjelmslev sugiere el acercamiento opuesto, partiendo de lo que recibe el lingüista: el texto no analizado, como un todo.

El término „texto“ lo usa Hjelmslev con el sentido más amplio posible, abarcando cualquier enunciación, hablada o escrita, larga o corta, vieja o reciente. El texto es considerado como una clase, que se divide en segmentos, cada uno de los cuales, a su vez, forma otra clase, dividida también en segmentos, y así sucesivamente hasta que se agoten las posibilidades de división. En contraste con el método sintético tradicional, Hjelmslev designa este procedimiento como analítico y especificador, y el método mismo como deductivo.

Una de las principales metas del análisis es describir las diferentes dependencias (relaciones) mutuas que existen entre las partes del texto. Considera Hjelmslev que el objeto analizado sólo puede definirse como un todo en virtud de estos vínculos. „Una totalidad no consiste en cosas sino en relaciones“. No es la sustancia como tal la que es objeto de la ciencia; sólo sus nexos interiores. En esto lleva Hjelmslev a conclusión cabal la tesis de Saussure según la cual el lenguaje es forma, no sustancia. Lo común a todo lenguaje humano no puede estar entre las variedades de sustancia en las que el lenguaje se realiza (sonidos, letras de un alfabeto, etc.). Estos son fenómenos casuales y no pueden someterse a una definición general. Lo constante sólo puede hallarse en relaciones, en las dependencias mutuas de los varios elementos, no en sus propiedades físicas, psicológicas, lógicas o de otra suerte. Los elementos propios del lenguaje no son sonidos ni letras ni significados, sino los relata que éstos representan. La definición y descripción de las relaciones entre tales elementos constituyen la tarea de la lingüística.

Nadie ha conseguido describir lo que el lenguaje realmente es. Siempre ha sido considerado a la luz de criterios que no eran los suyos. Hasta la fecha no hemos tenido más que una lingüística trascendente, que Hjelmslev aspira a reemplazar por una inmanente. [...]

La función:

La existencia de un sistema es, de acuerdo con Hjelmslev, un requisito previo necesario para que exista un proceso. Por función entiende Hjelmslev una dependencia entre dos términos. Una unidad lingüística tiene ciertas funciones - es decir, conexiones - con otras unidades, de manera que ciertas unidades implican otras unidades. Los dos términos de una función se llaman funtivos. Una interdependencia es una función entre dos constantes; una determinación, una función entre una constante y una variable, una constelación una función entre dos variables. Una constante, en este caso, es un funtivo cuya presencia es condición necesaria para la presencia del funtivo con el cual tiene una función; una variable es un funtivo cuya presencia no es una condición necesaria. Se apreciará que en el caso de una clásula principal y una subordinada, la función, es una „determinación“, en la cual la cláusula principal es la constante y la subordinada la variable.

El signo:

Lo que distingue a un enunciado lingüístico de otros, no lingüísticos (como las luces rojas y verdes del tránsito, que son signos de contenido indiferenciado: „pare“ o „siga“), es que una cadena lingüística siempre puede ser subdividida en elementos menores. Si examinamos una cadena como la palabra desencadenamiento, hallamos que consiste en los elementos siguientes: des-, -en-, -cadena- y -miento, cada uno de los cuales puede encontrarse en otras cadenas:  des-hacer, en-volver, cadena-s, mereci-miento, etc. Estos elementos son signos a su vez, es decir, tienen un „significado“, del mismo modo que el total: desencadenamiento. Pero cada uno de estos signos menores puede ser dividido, a su vez, en elementos aún más pequeños: des en d + e + s, etc., que son asimismo susceptibles de recombinación para formar nuevos signos. No obstante, estos elementos mínimos, a diferencia de los más grandes, no tienen contenido individual o „significado“. No son signos ya, y Hjelmslev los denomina figuras. Todo lenguaje opera con un número reducido y limitado de estos elementos mínimos, pero combinándolos puede construir un número teóricamente infinito de signos. Hjelmslev considera que esto es una de las principales características del lenguaje humano en general. La definición del lenguaje como un sistema de figuras, por tanto, excluye del dominio de la lingüística todos los sistemas de comunicación que constan de signos imposibles de analizar más (así las luces de tránsito, los varios sistemas de banderines y gallardetes, los gestos y acciones convencionales, la escritura ideogrática, etc.). La diferencia entre lenguaje y sistema de signos tales como la notación de ajedrez o las luces de tránsito, reside, en otros términos, en que en estos últimos sistemas hay identidad entre la forma de contenido y la forma de expresión. Hjelmslev llama a semejante sistema un sistema de símbolos. El lenguaje no es uno de ellos.

En el sistema de De Saussure, el signo lingüístico tenía dos caras: un signifié y un signifiant. Del mismo modo, Hjelmslev distingue dos planos en el lenguaje: contenido y expresión, unidos por la función de signos. Son términos (funtivos) de una función que en este caso es una solidaridad, esto es, cada término es necesariamente implicado por el otro. La combinación de contenido y expresión es un requisito previo necesario del lenguaje. Si hablamos sin formar pensamientos, el resultado será sólo una serie de sonidos sin sentido, un abracadabra sin parecido con el lenguaje. Y tampoco el pensamiento es lenguaje, a menos que tenga una correspondiente expresión lingüística. La carencia de contenido a este respecto no debe confundirse con lo que muchas veces se llama „falta de sentido“. Al lingüista no le incumbe determinar la verdad o falsedad de un enunciado.

Forma y sustancia:

Tanto el contenido como la expresión tienen forma y sustancia. Las diversas unidades de que se compone una expresión pueden tener varias manifestaciones concretas, de las cuales dos (sonidos y letras) son las más comunes. Las mínimas unidades que alcanza el análisis de le expresión, „figuras de expresión“, son en la práctica lo que los fonólogos de Praga y otras escuelas llaman fonemas. Pero en vista de que, según la opinión glosemática, la sustancia es lingüísticamente impertinente y sólo las relaciones entre los elementos pertenecen al lenguaje, el término fonema es inadecuado, por sugerir algo que consiste en sonido. En lugar de esto, los glosemáticos suelen emplear el término cenemas („unidades vacías“ del griego kenóV): unidades sin contenido correspondiente. Por tanto, puede emplearse el término cenema a propósito de las figuras de expresión, sin importar que se manifiesten mediante sonidos, letras, Braille, etc. Forma y sustancia son independientes entre sí. Como la sustancia es lingüísticamente impertinente, las unidades de expresión no deben definirse en términos de sustancia (término que aludirían a articulación o sonido), sino en términos relacionales.

De la misma manera que las expresiones de un texto pueden analizarse en un número limitado de figuras de expresión recurrentes (fonemas o cenemas), también el contenido es susceptible de re análisis en un número limitado de figuras de contenido. Ninguna forma de análisis lingüístico había pretendido hasta ahora, seriamente, analizar de modo correspondiente las figuras de contenido del lenguaje. Este desdén, según Hjelmslev, ha tenido consecuencias desastrosas para esta rama de la lingüística. Frente al número ilimitado de signos, el lingüista ha supuesto que semejante análisis era impracticable. De ahí que la gramática tradicional se haya quedado en el registro de los llamados elementos gramaticales o morfemas (terminaciones, prefijos, sufijos, algunas conjunciones y preposiciones, etc.), y no haya seguido más adelante para establecer todas las demás unidades de contenido de un lenguaje (los pleremas = „unidades llenas“, del griego pléres (πλήρης), en contraste con los cenemas). Lo mismo que una cadena como la palabra española vaca puede ser dividida en figuras de expresión (v + a + c + a), en virtud del mismo principio puede ser dividida también, según Hjelmslev, en elementos de contenido menores y más generales. El contenido de „vaca“ es divisible, pongamos por caso, en „toro“ + „género ‘ella’“. Semejante división del contenido del signo o de la expresión del signo la llama Hjelmslev una definición.

En opinión de Hjelmslev, una falta fundamental de la descripción lingüística tradicional ha sido que la interacción entre los dos planos del lenguaje - contenido y expresión - no se ha tomado siempre en consideración en todas las etapas del análisis. Ninguna categoría puede establecerse en ninguno de los planos sin tener presente cómo la sustitución de un elemento dado en el uno afecta al otro plano.

Hjelmslev y De Saussure:

La concepción saussureana del signo lingüístico (le signe) puede recibir una definición coherente y uniforme como resultado de este paralelismo en el análisis de contenido y expresión. El signo es una solidaridad entre una forma de expresión y una de contenido, que se manifiesta mediante una sustancia de expresión y una sustancia de contenido. La lingüística tradicional ha considerado la sustancia expresiva (sonidos, letras, etc.) - o, menos a menudo, la forma expresiva (fonemas) - como un „signo“ de una sustancia de contenido (un significado). El signo, en vez de esto, es una entidad de dos caras, con doble vista, como Jano. Tiene una conexión doble: hacia „afuera“, hacia la sustancia expresiva, y hacia „adentro“, hacia la sustancia de contenido. Al igual que De Saussure, Hjelmslev también previene para que no se considere el lenguaje como una pura nomenclatura, una colección de marbetes dispuestos para ser adheridos a cosas existentes ya. Por tanto, al igual que De Saussure, prefiere usas „signo“ para combinaciones de contenido y expresión más que para esta última sola. La palabra „signo“ es asociada naturalmente con algo designado, un designatum. La diferencia decisiva entre De Saussure y la glosemática es que aquél considera el signo y sus dos mitados como „psíquicos“, en tanto que la glosemática, con su método inmanente, excluya cualquier interpretación psicológica y prefiere analizar el signo sólo con auxilio de las funciones internas que lo constituyen y las externas que tiene con respecto a otras unidades lingüísticas.

El análisis glosemático:

El intercambio de un elemento por otro en el paradigma lo llama Hjelmslev conmutación, en tanto que un intercambio en una cadena dada, se denomina permutación. Ambos procedimientos comparten el término mutación. La ausencia de mutación entre los miembros de un paradigma se llama sustitución. En otras palabras, hay conmutación entre invariantes y sustitución entre variantes. En el análisis glosemático de un texto, la tarea es determinar las relaciones („dependencias“) entre las partes del texto. Pueder ser de tres clases: interdepentienes (el nombre latino no puede tener un morfema casual sin expresar a la vez número), determinaciones (un elemento implica el otro, mas no a la inversa), o constelaciones (dos elementos son compatibles, pero ninguno de los dos presupone el otro). El análisis glosemático comienza con unidades mucho más grandes que el análisis lingüístico tradicional. Después de una división preliminar en contenido y expresión, el contenido es dividido a su vez en géneros literarios, obras de autores individuales, obras individuales, capítulos y parágrafos. Alcanzadas las unidades mínimas, se clasifican y definen tomando en cuenta su puesto en el sistema y en el proceso (el sintagma). Esto no deja sitio para nada como la sintaxis en el sentido tradicional o para cualquier teoría de las partes de la oración.  La sintaxis  será  absorbida  en  el estudio de las variantes condicionadas (variedades).

Metalenguaje y metalingüística:

Hjelmslev introduce por último los términos metalenguaje y metalingüística. Un metalenguaje es un lenguaje que se usa para hablar o escribir acerca del lenguaje. El lenguaje que emplea el lingüista es, pues, un metalenguaje, y el estudio científico de este lenguaje constituye la metalingüística. Ocurre, por ejemplo, que lo que son variantes en el lenguaje ordinario son invariantes en el metalenguaje. La descripción de la sustancia, que la teoría glosemática había dejado fuera en su análisis primario, aparece por fin en la metalingüística, pero sólo entonces.

La lingüística como un álgebra del lenguaje:

Lo que todos los lenguajes tiene en común es el principio estructural. Tanto la semejanza como la diferencia se deben a la forma, no a la sustancia. Tanto la sustancia de expresión (sonidos) como la de contenido (significados) se forman diversamente en diversos lenguajes. Sólo a través de la forma se torna la sustancia accesible a la descripción científica. Ni el sonido ni el significado pueden servir de base para semejante descripción. La vieja idea de que hay un sistema fonético universal es por lo tanto tan imposible como los repetidos intentos de los filósofos de la Edad Media en adelante de establecer un sistema universal de conceptos. Ni tipos generales de sonido ni un inventario general de ideas pueden establecerse empíricamente. La sustancia es no lingüística, masa amorfa sobre la cual se proyecta la forma lingüística pero que, en su capacidad de sustancia, no forma parte del lenguaje. Hjelmslev quiere crear una lingüística cuya ciencia de la expresión no sea una fonética y cuya ciencia del contenido no sea una semántica - en otras palabras, un álgebra de lenguaje. Ésta lleva el nombre de glosemática (del griego glossa ‘lenguaje’), y el término para cada una de las formas mínimas que la teoría establece, o sea las invariantes irreducibles (en ambos planos) es glosema.

La glosemática, la Escuela de Praga y De Saussure:

Hjelmslev sostiene que la noción saussureana de fonema como unidad puramente abstracta, independiente de sus manifestaciones concretas en la parole, nunca la entendieron los contemporáneos del lingüista suiyzo, ni los autores posteriores, notablemente la escuela de Praga. Hjelmslev afirma que aun en la fonología de Praga el fonema es una unidad fonética, como lo implica su nombre, una clase fonética o tipo fonético delimitado por su capacidad de distinguir significados, pero, así y todo, una unidad de sonido con ciertas características fonéticas definidas („rasgos distintivos“). Los fonemas de la glosemática (cenemas, llamados también taxemas de expresión) están en completo acuerdo, según Hjelmslev, con las intenciones de De Saussure: son del todo independientes de sus manifestaciones en la sustancia (sonidos, letras, etc.) y son definidos independientemente de ellas. De ahí que Hjelmslev considere que la glosemática es la primera teoría lingüística que ha desarrollado cabal y coherentemente la tesis de De Saussure y que ha cumplido de veras su programa. Para Hjelmslev, antes de él toda la teoría del lenguaje ha sido metafísica e inexacta (sólo „filosofía del lenguaje“).

Resumen:

En un artículo general, Hjelmslev ha resumido él mismo los principales rasgos de su definición de lenguaje como estructura:

1.    Un lenguaje consiste en un contenido y una expresión.

2.    Un lenguaje consiste en una sucesión (o texto) y un sistema.

3.    Contenido y expresión están enlazados mediante conmutación.

4.    Hay ciertas relaciones definidas en la sucesión y en el sistema.

5.    No hay una correspondencia unívoca entre contenido y expresión, pero los signos son descomponibles en componentes menores. Tales componentes son, por ejemplo, los llamados fonemas, que preferiría denominar taxemas de expresión y que en sí mismo carecen de contenido, pero que pueden constituir unidades dotadas del tal contendio, o sea palabras.

Críticas:

La crítica se ha concentrado en dos de los principales aspectos fundamentales de la glosemática: la relación entre forma y sustancia y entre contenido y expresión. La mayoría de los críticos ha dudado de la posibilidad de definir los diversos elementos sin tener en cuenta la sustancia Después de todo, es a través del medio de la sustancia como obtenemos conocimiento de la forma. Una forma no manifestada no pudiera ser objeto de análisis (y, Hjelmslev, claro está, nunca sostuvo tal cosa). Hjelmslev afirma que la sustancia como tal, en estado amorfo, no es accesible al conocimiento sin haber sido formada primero por el lenguaje (o en algunos casos quizá por otra estructura).

Martinet duda que sea posible, sin ayuda de la sustancia sonora, identificar, por ejemplo, la p francesa de pelle y de cap. Los críticos se han mostrado aún más reacios a aceptar que el contenido pudiera ser descrito exhaustivamente sin recurrir al significado.

Eugenio Coseriu (Forma y sustancia en los sonidos del lenguaje, 1954) ha señalado que la misma palabra „sustancia“ puede ser entendida de diferentes maneras; sostiene que la sustancia sonora completamente sin formar es inaccesible al conocimiento, en tanto que la sustancia acerca de la cual sabemos algo está ya formada (en categorías sonoras aproximadamente delimitadas), aunque tal „forma“ sea de inferior categoría a la forma de más alcurnia que el análisis lingüístico impone. La fonética y la fonología son para Caseriu disciplinas lingüísticas. La forma lingüística puede sólo definirse satisfactoriamente en términos „sustanciales“.

Los mismo críticos han discutido también la supuesta equivalencia de contenido y expresión.  La sustancia expresiva comprende un sector harto limitado del mundo (cierto repertorio de sonidos), en tanto que la sustancia del contenido lo comprende todo. La expresión no tiene valor inherente en el lenguaje. Lo principal es el contenido. La expresión es un medio, el contenido un fin en sí mismo. La expresión sólo tiene un valor inherente en el arte, donde puede ser un fin en sí misma. Si se considera que la misión del lenguaje es ser un medio de comunicación y de contacto, a primera vista puede parecer apenas justificado afirmar la plena equivalencia y paralelismo del medio de transmisión (= expresión) y de aquello que es transmitido (= contenido). Sin embargo, debe responderse a esta crítica que el contenido transmitido no es ninguna masa informe, casual, sino un contenido formado por la función del signo lingüístico, por el juego de contenido y expresión. Es, sin duda, este juego de los dos planos lo que indujo a Hjelmslev a insistir tanto en el paralelismo entre contenido y expresión en el lenguaje. Es un principio fundamental característico de Hjelmslev la consideración de que contenido y expresión están estructurados de acuerdo con el mismo principio y de que por esa razón, justamente, ambos planos pueden analizarse y describirse gracias al mismo aparato.

Berta Siertsema, en su tesis doctoral, duda de la interpretación que hace Hjelmslev de De Saussure y considera que los glosemáticos han dado a las palabras del ginebrino significados que éste jamás hubiera adoptado, dadas sus premisas básicas.“ 

[Malmberg, Bertil: Los nuevos caminos de la lingüística. México: Siglo XXI, 1971, pp. 154-172]