GENUS UND GESCHLECHT

Género y sexo

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Movierte Feminina / Femenino de indeterminación / Femininum / Feministische Linguistik

 

„Man unterscheidet zwischen einem grammatischen Genus und einem natürlichen Geschlecht. Es gibt im Deutschen drei grammatische Genera: maskulinum, femininum, neutrum. Für die meisten Substantive, die geschlechtslose Gegenstände bezeichnen, besteht kein semantischer Zusammenhang zwischen Geschlecht und Genus. Hier sind die Genuszuordnungen arbiträr; aber es lassen sich phonologisch-morphologische Regeln formulieren, die für die meisten (etwa 90% der einsilbigen) und für einen noch größeren Teil der übrigen Wörter das Genus vorhersagen lassen.

Im Bereich der Menschen- und Tierbezeichnungen, in dem das Geschlecht Auswirkungen auf das Genus haben kann, besteht dann eine weitgehende, wenn auch nicht vollständige Übereinstimmung von Genus und Geschlecht, wenn das semantische Merkmal ‘weiblich’ bzw. ‘männlich’, schon im Lexem selber ausgedrückt ist.

Das Genus der einzelnen Tiergattungen, bei denen es ja weibliche und männliche Individuen gibt, ist auf den ersten Blick im allgemeinen nicht durch das natürliche Geschlecht motiviert. So heißt es der Wurm, der Iltis, die Krähe, die Eidechse, das Krokodil, das Pferd (aber der Gaul, die Mähre), ohne dass man besondere semantische Motivationen für die Wahl des Genus feststellen könnte.

Wenn jedoch bei den Tieren lexikalisch das Geschlecht ausgedrückt wird, richtet sich das Genus im allgemeinen nach dem Geschlecht; die Bezeichnung für das Junge ist dann oft, wenngleich nicht immer, neutrum. Eine solche lexikalische Geschlechtsdifferenzierung findet sich vor allem dort, wo dafür historisch Bezeichnungsnotwendigkeiten vorlagen, besonders bei Personen, Haustieren, wichtigem jagdbarem Wild.

Nach diesen Feststellungen entsteht der Anschein, als stimme das Genus der Lexeme, die in sich das Geschlecht ausdrücken, im Bereich der Personen und Tiere gewöhnlich mit dem Geschlecht überreich, sei aber ansonsten beliebig. Gegen den zweiten Teil dieser Behauptung stehen allerdings Beobachtungen, dass große, starke, schöne Tiere eher maskulin sind, eklige, kriechende und für unsere Begriffe ästhetisch weniger ansprechende dagegen eher feminin: der Frosch - die Kröte; der Rabe - die Krähe; maskulin sind Tiger, Löwe, Panther, feminin ist die Hyäne; maskulin sind Elefant und Gorilla, feminin Meerkatze, Spinne, Schlange, Schnecke, Assel.

Bei der Gruppe der personenbezeichnenden Substantive, die von primären Lexemen mittels geschlechtsanzeigender Morpheme abgeleitet sind, ist die Beliebigkeit problematischer. Dort wird im allgemeinen mit dem Morphen -in eine feminine Form von der maskulinen Grundform abgeleitet. Es handelt sich also um eine Modifikation; sie tritt besonders bei Berufsbezeichnungen auf. Modifikationen in umgekehrter Richtung (wie Hexe > Hexerich) kommen kaum vor.

Problematisch ist hieran, dass im Gebrauch die maskuline und die feminine Form keineswegs gleichberechtigt nebeneinander stehen. Die femininen Formen können nämlich nur zur Bezeichnung weiblicher Personen benutzt werden, während die maskulinen Formen sowohl Frauen als auch Männer bezeichnen können.

Dieses Verhältnis lässt sich in der Terminologie der strukturellen Linguistik als Neutralisation beschreiben. Dieser Begriff wurde im Prager Strukturalismus für die Phonologie entwickelt und besagt, dass in bestimmten Kontexten eines von zwei in Opposition stehenden Phonemen, in der Regel das merkmallose, als so genanntes Archiphonem für das andere eintreten kann. Der ansonsten wirksame Gegensatz zwischen beiden Einheiten ist damit aufgehoben, „neutralisiert“. Auch in der Wortsemantik gibt es das Phänomen der Neutralisation: wieder tritt in einigen Kontexten das merkmallose Glied als Archilexem für das merkmalhafte ein. Es existiert z. B. eine deutliche Opposition zwischen den Lexemen ‘Tag’ und ‘Nacht’; in einigen Kontexten aber kann sie neutralisiert werden, und Tag tritt dann für Tag und Nacht ein.

Bei den maskulinen Personenbezeichnungen handelt es sich ebenfalls um neutralisierte Formen. [...] Diese Neutralisationsmöglichkeit hat missliche Folgen für die Frauen: nur bei den ausdrücklich femininen Formen können sie sicher sein, dass sie gemeint sind. Frauen können sich dadurch permanent in ihrer „Identität beschädigt „ fühlen, wie Pusch (1984: 26) unter Berufung auf G. H. Mead formuliert. [...]

Man hat argumentiert, dass hier eine Beliebigkeit der Sprache vorliege, wie sie auch sonst anzutreffen sei, ein „allgemeines Strukturprinzip logischer Natur“ (Ulrich 1988: 399), und dass man dies hinnehmen solle, da es sehr ökonomisch sei (Kalverkämper 1979). Doch muss dagegen gesagt werden, dass zumindest die Richtung der Neutralisation keineswegs beliebig ist: als Archilexem gilt regelmäßig das Glied, das als schöner, wertvoller, stärker angesehen wird. [...]

Es gibt zahlreiche Vorschläge, dieses als entmündigend angesehene Bezeichnungssystem zu ändern, bei dem ständig Männer benannt werden und Frauen eventuell mitgemeint sind:

-   Splitting: Hierbei werden ausdrücklich beide Geschlechter genannt: Die Abiturientinnen und Abiturienten.

Diese Form hat den Nachteil, dass sie recht aufwendig ist.

-   Ein gemäßigtes Splitting, bei dem die Doppelverwendungen sparsam verwendet werden. Feminine und        maskuline Formen werden abgewechselt.

-   Es wurde vorgeschlagen, die femininen Formen als geschlechtsneutral zu deklarieren und ständig für weibliche und gemischtgeschlechtliche Gruppen zu benutzen.

-   Eine Variante davon, die wohl von der Zeitung taz eingeführt wurde, ist, die feminine Form mit großem Ableitungs-I zu schreiben (die StudentInnen) und als merkmallos zu deklarieren, so dass damit die männlichen StudentInnen gemeint sind.

-   Bei einer anderen Schreibweise wird -in- in Schrägstrichen eingefügt: Statt Autorinnen und Autoren wird

     Autor/inn/en geschrieben. Bei endungslosen Pluralformen der maskulinen Substantive wird die feminine Pluralendung angehängt: Einbrecher/innen.

-   Luise F. Pusch (198: 62 ff.) schlug weiterhin eine Änderung der Bezeichnungen vor: die Personenbezeichnungen sollten für Frauen den Artikel die erhalten, für Männer den Artikel der, die für beide Geschlechter oder geschlechtsindifferent gebrauchten Substantive den Artikel das.

-   Bei Komposita, die mit -mann gebildet werden, setzt sich zunehmend statt des früher üblichen -männin (Amtmännin) -fra (Amtfrau) durch.“  

[Hentschel, Elke und Weydt, Harald: Handbuch der deutschen Grammatik. Berlin: de Gruyter, ²1994, S. 145-151]

„Um die Logik des Übergangs vom Gegensatz zum Widerspruch nicht aus den Augen zu verlieren, müssen wir äußerst vorsichtig ans Werk gehen; sie hat weder etwas mit Koinzidenz noch mit Kodependenz der Gegensätze zu tun, die von einem Extrem ins andere übergehen usw. Nehmen wir das Beispiel von Mann und Frau: Man kann das Motiv ihrer Kodependenz bis ins Unendliche variieren (jeder ist nur der andere des anderen, das Sein wird durch das Sein des Gegensatzes vermittelt usw.), aber solange wir diese Gegensätze nur vor dem Hintergrund irgendeiner neutralen Universalität (des Menschengeschlechts mit seinen zwei Spezies –männlich und weiblich) anordnen, gelangen wir niemals auch nur in die Nähe des »Widerspruchs«. Mit »männlich-chauvinistischen« Begriffen gelangen wir nur dann zum Widerspruch, wenn »Mann« als unmittelbare Verkörperung der allgemein menschlichen Dimension erscheint und »Frau« als »verstümmelter Mann«; auf diese Weise gerät die Beziehung der beiden Pole aus der Symmetrie, da der Mann für die Gattung selbst, die Frau hingegen für die spezifische Differenz als solche steht. (Oder, um es mit der strukturalistischen Linguistik zu sagen: Wir treten in »Widerspruch«, wenn einer der beiden Gegensatzbegriffe als »markierter« zu funktionieren beginnt und der andere als »nicht-markierter«.) Folglich gehen wir vom Gegensatz zum Widerspruch mit der Logik dessen über, was Hegel »gegensätzliche Bestimmung« nennt: Wenn das Universelle, der den beiden Gegensätzen gemeinsame Grund, in seiner gegensätzlichen Bestimmung »sich selbst begegnet«, d.h. in einem der beiden Gegensätze. Ein schönes Beispiel dafür lässt sich in der Einleitung zu den Grundrissen [von K. Marx] finden: Die Produktion als strukturierendes Prinzip der Gesamtheit der Produktion, Distribution, des Austausches und der Konsumption »begegnet sich selbst« in seiner gegensätzlichen Bestimmung; der »Widerspruch« liegt hier zwischen der Produktion als der umfassenden Totalität der vier Momente der Produktion und der Produktion als einem dieser vier Momente.“ 

[Zizek, Slavoj: Verweilen beim Negativen. Wien: Turia & Kant, 1994, S. 111-112]

„Judith Butler führt in Gender Trouble vor, wie die Differenz zwischen Geschlecht (sex) und Geschlechtsidentität (gender) –die Differenz zwischen einem biologischen Faktum und einer kulturellen symbolischen Konstruktion, die vor einem Jahrzehnt von den Feministinnen häufig dazu verwendet wurde, zu zeigen dass »die Anatomie kein Schicksal ist«, d.h. dass die »Frau« als kulturelles Produkt nicht von ihrem biologischen Status determiniert ist– niemals unzwiespältig fixiert, als positives Faktum vorausgesetzt werden kann, sondern immer schon »gesetzt« ist. Wie wir die Linie, die »Kultur« von »Natur« trennt, ziehen, wird immer durch einen spezifischen, kulturellen Kontext bestimmt. Diese kulturelle Überdeterminierung der Trennungslinie zwischen Geschlechtsidentität und Geschlecht zwingt uns jedoch nicht, den Foucaultschen Begriff des Geschlechtes als Effekt der »Sexualität« zu akzeptieren (die heterogene Textur der diskursiven Praktiken) –was dabei nämlich verloren geht, ist genau jener Totpunkt des Realen 1. Hier sehen wir die dünne, aber entscheidende Linie, die Lacan von der »Dekonstruktion« trennt: Wenn auch die Opposition von Natur und Kultur immer schon kulturell überdeterminiert ist, d.h. kein partikuläres Element als »reine Natur« isoliert werden kann, so bedeutet dies nicht, dass »alles Kultur ist« –»Natur« qua Reales bleibt das unergründliche X, das der kulturellen »Veredelung« widersteht. Das Lacansche Reale ² ist der Riss, der das Partikuläre vom Universellen trennt, der Riss, der uns davon abhält, den Gestus der Universalisierung vollständig auszuführen, indem es unseren Sprung von der Prämisse, dass jedes partikuläre Element P ist, zur Schlussfolgerung, dass alle Elemente P sind, verunmöglicht.“

[Zizek, Slavoj: Verweilen beim Negativen. Wien: Turia & Kant, 1994, S. 107]

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1       Vgl. Judith Butler, Gender Trouble, New York: Routledge 1990 (dt.: Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt: Suhrkamp 1991). –Das Buch ist der bislang radikalste Versuch aufzuzeigen, wie jegliche »vorausgesetzte« Stützung des Geschlechterunterschiedes (durch Biologie, symbolische Ordnung) letztlich ein kontingenter, retroaktiver, performativer Effekt –d.h. schon »gesetzt«– ist; man könnte Butlers Ergebnis mit der ironischen Schlussfolgerung zusammenfassen, dass Frauen als Frauen maskierte Männer sind und Männer Frauen, die in die Männlichkeit flüchten, um ihre eigene Weiblichkeit zu verbergen. Solange Butler die Unmöglichkeiten der Standformen, die Geschlechterdifferenz zu substantialisieren, vor uns ausfaltet, kann man ihre Spitzfindigkeit nur bewundern; Schwierigkeiten tauchen dann aber im letzten Teil des Buches, dem »programmatischen, auf«, der ein positives Projekt eines performativen Spiels der Konstruktion multipler Subjektpositionen, die jede fixierte Identität unterlaufen, entwirft. Was dabei verloren geht, ist die Dimension, die gerade der Titel des Buches bezeichnet –der Ärger mit den Geschlechtern: Die Tatsache, dass die Sexualität durch ein konstitutives »Unbehagen« definiert wird, durch einen traumatischen Totpunkt und dass jede performative Formation nichts anderes als eine Anstrengung ist, dieses Trauma zu übertünchen. Was hier unternommen werden muss, ist deshalb eine einfache selbstreflexive Umkehrung des Negativen zum Positiven: Es gibt immer Ärger mit dem Geschlecht –warum? Weil das Geschlecht als solches eine Antwort auf einen grundlegenden »Ärger« ist; die »normale« Geschlechterdifferenz konstituiert sich in einem Versuch, einer Unmöglichkeit zu entgehen ...

2   Lacans Aussage, dass »es kein Geschlechterverhältnis« gibt, beinhaltet keine versteckte Normativität, keine implizite Norm der »reifen«, unmöglich zu erreichenden Heterosexualität, aus deren Perspektive das Subjekt immer per definitionem schuldig ist. Lacan geht es genau um das Gegenteilige, dass es nämlich auf dem Gebiet der Sexualität unmöglich ist, irgendeine Norm zu formulieren, die uns durch ihren Gültigkeitsanspruch leiten könnte. Jeder Versuch, eine solche Norm zu formulieren, ist ein sekundäres Bemühen, eine »ursprünglichere« Unmöglichkeit zum Verschwinden zu bringen.  

„Dass zudem das Buch wegen seiner Herkunft aus dem Baum symbolisch in den Geschlechterkampf verstrickt ist, lässt sich ebenfalls mythologisch belegen; denn was schon die lateinische Sprache andeutet – alle Namen für Bäume haben grammatisch männliches Geschlecht, behalten aber in Syntax und Bedeutung ihr natürlich weibliches Geschlecht –, das führt der Mythos vielfältig aus: alle Bäume sind ursprünglich Nymphen, von denen ein Gott oder Heros Besitz ergreift, ja deren Name er gar verdrängen kann, so dass die Eiche auch «arbos Jovis», der Lorbeer «arbos Phoebi» und die Pappel «arbor Herculea» heißen. Darüber hinaus bezeichnet im Griechischen das Wort, das Baum sowohl als Gattung wie als spezifisches Material [sp. madera] fasst, das Wort «hyle», ebenso den Wald wie das Holz und schließlich Stoff ganz allgemein – in der Philosophie fungiert es als Substanzbegriff –; und nicht nur in unserer Sprache wird im übertragenen Sinn vom Stammbaum und von Stammblättern geredet, die zum Stammbuch zusammengebunden werden. Das Bild des Waldes aber offenbart uns die Bedeutung des Holzes als Topos, d.h. in seiner Beziehung auf den konkreten Ort: «hyle» bzw. «silva», namentlich als Dickicht und Unterholz, benennen in symbolischer Akzentuierung die unzugängliche, bedrohliche, aber auch selten schöne Oberfläche einer einmaligen gegen, in deren Tiefe eine feste zukünftige Bestimmung wartet, wie z.B. der Kapitolinische Hügel, dessen einst undurchdringlichen Wald Euander dem Aeneas schildert.

Frisk: Griechisches Etymologisches Wörterbuch; das lateinische Pendant «materia», das sich selbstredend von «mater» herleitet, besitzt ebenfalls den ganzen Umfang, vom Namen für Stoff überhaupt bis hin zum Begriff für Gegenstand, Thema, Argument – vgl. Lewis and Short, A Latin Dictionary; die psychoanalytische Deutung ordnet Holz, Papier, Tisch und Buch als Symbole des Weiblichen ein – vgl. Freud: Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse, GW XI, S. 158.”

[Beiderwieden, Jens: „Verweis und Verdichtung – das Unbewusste, die Überlieferung und die Bedeutung in der Psychoanalyse Sigmund Freuds“. In: Kurnitzky (Hrsg.): Notizbuch. Psychoanalyse und Theorie der Gesellschaft. Berlin: Medusa Verlag, 1979, S. 111-112 und 123 Anm. 70]

La marca funcional:

Toda oposición entre elementos es básicamente binaria. En ella se sitúa un elemento positivo (+) o marcado por la presencia de una característica o marca, frente a un segundo elemento negativo (–) no marcado, es decir, con ausencia de esa característica. El carácter diferencial de las unidades lingüísticas hace que funcionen por la oposición binaria entre sí dentro del sistema, oposición que se caracteriza por presencia / ausencia de una marca pertinente en el sistema. La oposición entre dos elementos A/B siendo A (+) marcado y B (–) no marcado, es decir, supone que A implica no B, pero B no implica no A.

Tomemos, como ejemplo aclaratorio, la oposición  femenino (+) / masculino (–). Esto quiere decir que, lógicamente, femenino implica no masculino: una alumna excelente se refiere únicamente al femenino y excluye al masculino; pero un alumno excelente en masculino, no excluye al femenino, puede ser un muchacho o una muchacha. Igualmente, uno no sabe qué hacer lo dirá lo mismo un hombre que una mujer; una no sabe qué hacer únicamente lo dirá una mujer, pues el femenino está marcado, excluye al masculino que no es marcado. Consideremos otros ejemplo. En la oposición libros/libro vemos la oposición de número plural (+) / singular (–), donde plural (+) marcado, implica no singular, pero singular (–) no marcado, no implica no plural. Por ejemplo, ¡cuántos coches!  son varios o muchos; pero si digo ¡cuánto coche! puede ser uno grande o pueden ser también varios o muchos ya que el singular no excluye al plural.

De aquí se deduce que lo importante es la presencia que supone algo a partir de lo cual puedo empezar a apoyarme para discurrir. Pero, esa presencia de algo no tendría ningún valor si no hubiera frente a ella, en oposición, una ausencia de eso mismo, ausencia que precisamente da valor a la presencia. Téngase en cuenta que si todos fueran guapos o ricos o inteligentes no existirían ni los feos ni los pobres ni los necios; pero, en ese supuesto, no se daría ningún valor a la hermosura ni a la riqueza  ni a la inteligencia. Dicho de otra manera, la ausencia no dice nada por sí misma. No podemos lógicamente partir de la nada para deducir consecuencias.

En todo ello conviene captar tres detalles importantes.

-   Primeramente: Para que exista oposición se requiere la dialéctica de la presencia de una marca frente a la ausencia de esa marca, ausencia que supone posibilidad de presencia.

-   En segundo lugar: La ausencia no debe confundirse con la inexistencia de marque que supone, además de ausencia, la no posibilidad de presencia. Si la ausencia sola no dice nada por sí, sirve en cambio para dar valor funcional a la presencia, cosa que no puede conseguir la inexistencia.

-   Tercero:    En la dialéctica oposicional binaria con enfoque lógico, el término marcado debe ser el primero a fin de partir de algo, que adquiere valor al encontrar la ausencia en el segundo término no marcado de la oposición.

La operación binaria de la lengua:

G. Guillaume (1883-1860), discípulo de A. Meillet, que comenzó en la lingüística histórico-comparada, fue estructuralista y propuso caminos para llegar a la lingüística generativa,  parte del siguiente postulado: si el acto del lenguaje recubre una actividad pensante cualquiera, obligatoriamente las operaciones mentales implicadas en esta actividad estarán acompañadas de un tiempo, por pequeño que sea. De aquí la organización de su psicomecánica lingüística, cuya tarea consiste en identificar todas las operaciones mentales, para referirlas luego „al tiempo operativo“. Mucho se puede aprovechar de esta consideración del tiempo operativo que saca del estaticismo a la lingüística estructural y le inyecta el dinamismo que propone la lingüística generativa. Oigámosle y pensemos en la transcendencia de lo que dice: „Decir que la lengua es un sistema de signos, sólo es evocar, en un marco estático, un fenómeno de naturaleza cinética. Lo exacto es que la lengua es, desde la periferia hasta el centro, un sistema intrínsecamente iterativo, hábil, tanto como se necesita para repetirse mecánicamente dentro de sí mismo. Se encuentra así propuesto implícitamente el problema de saber a qué tiende esta iteración del sistema que es la lengua y cuál puede ser su utilidad.“

Otro aspecto peculiar de G. Guillaume es que, al contrario que los lingüistas de su tiempo que parten de los elementos fónicos o fonológicos, él parte del contenido, primera intención de la lengua como sistema de comunicación: lo que se quiere decir.

Es Guillaume quien menos nos expone la operación binaria de la lengua. Cuando hemos realizado el funcionamiento por oposición, lo hemos, quizá, interpretado estáticamente. Y no es así. Se trata de dos momentos de un movimiento, movimiento que lo hemos expresado por la flecha dinámica. El hablante adopta una posición en ese dinamismo.

La mente parte de un concepto general. En un primer movimiento que es aferente, primario, particularizador, va de lo general a lo particular: movimiento que cierra, restringe, tiende a exponer. Luego realiza un segundo movimiento, que es eferente, secundario, generalizador y va de los particular, obtenido en el primer movimiento, a lo general: segundo movimiento que abre, pues, parte de lo expuesto. Gráficamente:

Téngase en cuenta que lo general de que parte el movimiento I no es lo mismo que la generalización de lo particular a que llega el movimiento II.

La lógica y la experiencia:

En la explicación de la marca funcional hemos llevado un razonamiento según una cronología lógica partiendo del término marcado y situando en segundo lugar el elemento no marcado. Esta dirección cronológica tiene su apoyo en la operación binaria: recuérdese que el segundo movimiento, que corresponde al discurso donde funciona la marca, va de lo particular y, de ese particular concreto, se generaliza. En efecto, si en el género hemos deducido que

Podemos percatarnos que un alumno excelente es visión más general, que incluye a muchachos y muchachas; mientras que una alumna excelente es visión particular y restringida.

Ahora bien, el paso cronológico puede ser interpretado según un eje que va del no marcado (–) al marcado (+), y se obtiene una cronoexperiencia. Es decir,                                                                                                                   

Es una diferencia de punto de vista. Así, por ejemplo, si se dice que alguien está sin dinero, ello implica que se tiene presente la noción de «dinero» previamente: el sin es un después lógico. Pero, si me fundamento en la experiencia, tanto particular como común, debo decir que uno se encuentra antes sin dinero y después  –algunos, según dicen–  con dinero. No se trata de contradicción. Recuérdese la nueva dialéctica: depende del punto de vista que se adopte. Pedagógicamente, como el niño tiene ya bastante experiencia pero no mucha lógica, los ejercicios escolares siguen principalmente la cronoexperiencia. Así, se pide: póngase en femenino ..., y se da lo general masculino; póngase en plural ..., y se da lo general singular.“

[Lamiquiz, Vidal: Lengua española. Método y estructuras lingüísticas. Barcelona: Ariel Lingüística, ²1989, pp. 57-61]

“A fines de noviembre, varias jornadas fueron justamente consagradas en Valencia al problema de las mujeres agredidas, tan frecuente y bochornoso. Ello tuvo el realce que debía en la prensa y, así, leemos en el titular de un gran rotativo de la Corte: “El Foro Mundial de Mujeres exige el abandono del hogar de los agresores”. El hogar es, pues, de los agresores y, por tanto, debe ser abandonado: ¿por las mujeres? Pero otros medios cercioran de lo contrario: se exigió que los agresores abandonaran el hogar, con lo cual, el asombroso titular resulta aún más cervantino que el célebre “pidió las llaves a la sobrina del aposento”.

Pero el idioma sufre también agresiones casi cruentas, sin demasiadas protestas del pueblo agredido en su idioma. Esa misma reunión valenciana suscitó un editorial en otro periódico no menos importante, que atacaba desde el título. Rezaba así:

“Violencia de género”, y rompía a razonar de este modo:

“Mujeres procedentes de cien países (...) han vuelto a dar la voz de alarma sobre la violencia de género...”. Decía más adelante:

“La violencia de género afecta a todos los países, a todas las clases sociales y a todas las razas”. La tal violencia es la ejercida contra las mujeres con vejaciones, palizas, mutilaciones y asesinatos.

También he procurado enterarme sobre qué hace ahí ese género, y de las averiguaciones resultan probados los siguientes hechos:

a), en inglés, el vocablo gender significa, a la vez, ‘género’ y ‘sexo’; sabemos todos que, en las lenguas románicas, estos términos tienen significados muy distintos, gramatical el uno, y biológico el otro. Y que, además, no siempre se corresponden: criatura, persona o víctima, voces gramaticalmente femeninas, pueden nombrar indistintamente a un varón o a una mujer; a la inversa, marimacho, palabra de género masculino ordinariamente, se aplica sólo a mujeres; y cocinilla, diminutivo del femenino cocina, sirven para descalificar a un varón ‘que se entromete en cosas, especialmente domésticas, que no son de su incumbencia’, según la Academia; un encanto, vocablo masculino, puede remitir tanto a una dama como a un caballero; y un solete será una cosa u otra según hablen él o ella;

b) en el Congreso sobre la Mujer celebrado en Pekín en 1995, los traductores de la ONU dieron a gender el significado de ‚sexo’; así incluían también a los transexuales, que, siendo hombres de cuerpo, se sienten mujeres, o a la inversa: también se ceba la violencia contra sus personas.

La solución, inmediatamente aceptada por algunos siervos de la lengua inglesa, satisfará, tal vez, a quienes tienen que vivir en tal contrariedad, y sería aceptable si no hiriera el sentimiento lingüístico castellano (y catalán, portugués, italiano, francés, etcétera), donde se diferencian muy bien cosas tan distintas como son el género y el sexo. Por otra parte, ¿no será violencia de sexo también la que se encarniza con tales personas por su incoherencia sexual? Hablar de violencia de género parece demasiada sumisión a los dictados de la ONU, autora de tantos desmanes lingüísticos.”

[Fernando Lázaro Carreter (miembro de la Real Academia): Vísperas navideñas. En: EL PAÍS - Domingo 3 diciembre  2000 - Nº 1675]

«¿Deben obedecerse las leyes, decretos, regulaciones y demás rémoras contra el albedrío humano, cuando contienen yerros idiomáticos reveladores de que, al dictarlas, se ha hecho una higa al diccionario? ¿No es la ley del idioma la más democrática, como hechura directa del pueblo, y, por tanto, la más respetable? Parece que no, al menos para la Comunidad de Madrid, la cual, según reza su Boletín Oficial, deseando poner orden en los modernos apareamientos, ha dictado una providencia que elimina barreras jurídicas a las que llama ‚parejas de hecho’ (puro inglés: de facto couples).

Y es en tal providencia, de 19 de diciembre último, donde habla ‚de los derechos de los homosexuales y lesbianas’. No es infrecuente error, pero impensable en el autor del desmán, sin duda selecto funcionario. Porque la condición de homosexual nada tiene que ver con el homo ‚hombre’ latino, sino con el griego homos, que significa ‚igual’: en efecto, a los homosexuales les gustan las personas de igual sexo. Y dado que las lesbianas son homosexuales (Safo, en la isla griega de Lesbos, amaba a las muchachas a quienes enseñaba el arte de la poesía, si es que Anacreonte no inventó la noticia), se ignora por qué la Ley autonómica las excluye de la homosexualidad y forma con ellas grupo aparte. Mejor dicho, no se ignora la causa: es por ignorancia.

Cabe, sin embargo, explicar por qué se piensa que la homosexualidad alude sólo a la de varones, en correlato con lesbianismo. Y es que la opción más frecuente hoy para denominar tal naturaleza en los hombres es la de gay, vocablo que, en contextos circunspectos como sin duda es la Ley, se trata de evitar. Porque, en efecto, el término, según define con su acostumbrada exactitud el Nuovo Zingarelli italiano, gay es el homosexual contento y hasta orgulloso de serlo. No estamos seguros de que eso ocurra exactamente así en España, pero las compilaciones de léxico gay, que no escasean en Internet, apoyan esa nota lexicográfica. Hasta en textos hórridamente cibertraducidos aparece hombre alegre en lugar de gay. Así que, hablando con cuidado, se prefiere homosexual a esa última palabra, a costa de fundir sus significados. Además, hay homosexuales que, tal vez, no sentirían satisfacción al ser nombrados gays.

Es esta la razón, pensamos, de que, además de la perturbación introducida por el homo latino ‚hombre’, la Ley madrileña haya dado ese traspiés, sacando a las lesbianas del recinto de quienes, en amor, necesitan al mismo sexo. Si ha reservado homosexuales para los varones que lo son, se debe casi seguro a que ese término ha parecido menos connotado que gay, más respetuoso.

Es notable, por cierto, la palabra gay; empezó calificando el arte de los trovadores en lengua provenzal, practicantes del Gay Saber, aquel monótono y bello modo de cantar a las damas regulado por las Leys d’amors. Con las formas gai y gaie, el término calificó y califica en francés todo lo alegre. De este vocablo salió por los años treinta el gay norteamericano, empleado en las cárceles para nombrar eufemísticamente a los homosexuales, tanto hombres como mujeres, aunque estas últimas prefirieron pronto acogerse al de lesbianas. Y con una inyección semántica de viveza combativa regresó a Francia, a Europa.

Gay indiscutible es quien sale del armario, expresión que se limita a calcar el inglés americano coming out of the closet. Y armario designa en los medios gays españoles a quien permanece escondido, sin atreverse a salir, de quien se dice que es un armario o que va de armario. Por cierto que un movimiento de ateos yanquis se ha apropiado de la expresión, y llega a distinguir cinco fases en el proceso evasivo: en la primera, ni aun la esposa conoce el ánimo del fugitivo; después, la esposa lo conoce; tras ello, saben de él algunos amigos discretos; seguidamente, no se hace ningún esfuerzo para ocultarlo; y, por fin, la puerta a hacer gárgaras.

Otro anglicismo ampliamente utilizado en España referido a ese mundo es el de ambiente, término que, según uno de los léxicos de ordenador en que me documento, significa ‚circuito de locales frecuentados por gente gay o lesbiana’, es decir, bares, hoteles, discotecas, saunas: todo lugar donde puede haber ‚meneo’ (sic). El término ambiente aparece en nuestra lengua desde el siglo XVI, tomado del latín ambire ‚rodear´, y hoy designa, entre otras cosas, ‚condiciones o circunstancias físicas, sociales, económicas, etcétera, de una colectividad’. En francés, junto a ambiant se formó el siglo pasado ambiance, importado en inglés como ambience. Término difícil de hispanizar americanizándolo a mocosuena (hubiera sido, horror, ambiancia), por lo que, en nuestra lengua, se cargó ambiente con la acepción vista.

Nada de esto causa perturbación al idioma: cada comunidad homo o hetero suele necesitar sus propias jergas, que la aísla de quienes no la entienden o, para seguir en ésta, no entienden y son straights. Pero hay un neologismo que no pertenece estrictamente al lenguaje de la homosexualidad, aunque también la engloba. Se trata del desarrollo impetuoso que, día a día, va adquiriendo el vocablo género para acoger tanto al varón como a la mujer, incluidas sus distintas orientaciones sexuales. Y acabo de emplear un anglicismo que se está colando en el idioma sin ninguna resistencia; orientar es ‚dirigir o encaminar’, y la mujer y el hombre no nacen orientados, sino poseedores de una determinada condición, índole o naturaleza: cualquiera de estas palabras u otras semejantes hubieran debido elegir quienes, para traducir, macarronizan.

Volviendo a género, en la conferencia de Pekín de 1995, ciento ochenta gobiernos firmaron un documento donde se adoptaba el vocablo inglés gender, ‚sexo’, para combatir la violence of gender (la ejercida por los hombres sobre las mujeres) y la gender equality de mujeres y hombres. Y el término se repitió insaciablemente en los documentos emanados de la masiva reunión convocada en el año 2000 por Naciones Unidas llamada ‚Beijing+5’: este + es porque habían pasado cinco años desde la pequinesa.

Ocurre, sin embargo (Webster), que, ‚en rigor, los nombres en inglés carecen de género’ gramatical.  Pero muchas lenguas sí lo poseen, y en la nuestra cuentan con género (masculino o femenino) sólo las palabras; las personas tienen sexo (varón o hembra). A pesar de ello, los signatarios hispanohablantes aceptaron devotamente género por sexo en sus documentos, y, de tales y de otras reuniones internacionales, el término se ha esparcido como un infundio. Lo señalé hace meses, pero por ahí tenemos galopando tan aberrante anglicismo; y, a quienes tan justa y briosamente combaten la violencia contra el sexo, ejerciéndola cada vez más contra el idioma.»

[Lázaro Carreter, Fernando (miembro de la RAE): “Con algún género de dudas”. En: EL PAÍS - Domingo, 3 de marzo de 2002]

Sexo, sólo sexo

EL PAÍS – EL DEFENSOR DEL LECTOR

CAMILO VALDECANTOS

Cristina Alberdi, ex ministra de Asuntos Sociales y diputada socialista, publicó una tribuna, el pasado 18 de febrero, con el título La violencia de género. Firmaban el texto otras siete mujeres para glosar que la Unión Europea ha declarado 1999 como el „año europeo contra la violencia hacia las mujeres“.

En el texto se repetía varias veces la expresión „violencia de género“, y concluía con la necesidad de insistir en la igualdad entre hombres y mujeres „para la erradicación de la violencia de género“.

Joaquín Moya, licenciado en Filología Francesa, se ha dirigido al Defensor para decir que, „en inglés y en francés, los términos gender y genre, respectivamente, pueden admitir un sentido no sólo gramatical“, sino también sexista, pero, en español, añade este lector, la palabra género tiene un carácter estrictamente gramatical, por lo que, en su opinión, Cristina Alberdi emplea la expresión „violencia de género cuando de lo que se está hablando realmente es de violencia sexista“.

El Libro de estilo de EL PAÍS señala que „los artículos estrictamente de opinión (tribunas) responden al estilo propio del autor y no serán retocados salvo por razones de ajuste o errores flagrantes (incluidos los ortográficos)“, y concluye que „el criterio es que en tales originales debe respetarse al máximo la voluntad de su autor“.

Eso es, exactamente, lo que se hizo en esta ocasión, aunque Cristina Alberdi aclara que en el titular se deslizó una errata: el original era La violencia de género y se publicó como La violencia del género.

Pero en el texto la expresión correcta se repetía numerosas veces, y Alberdi, a instancias del Defensor, afirma que „la utilización del término género para designar la distinción de sexos es política, no gramatical“.

La diputada explica que „la utilización de la palabra género para referirse a la posición de hombres y mujeres en la sociedad es un término pactado en el seno de Naciones Unidas, con motivo de la Cumbre de la Mujer de Pekín, celebrada en septiembre de 1995, con el objetivo de tener una denominación común a nivel mundial que identificara la distinta posición de hombres y mujeres históricamente y hoy en la sociedad, y las distintas posibilidades que de ello se derivan“.

Alberdi asegura que la definición acordada por la comunidad internacional „se refiere a la construcción social de los papeles asignados a hombres y mujeres en la sociedad“.

La diputada concluye con un lamento: „Como casi siempre, en lo que afecta a las mujeres, estamos, una vez más, ante una falta de conocimiento y de interés por algo que está asumido y consolidado“ internacionalmente.

Lo cierto es que, por muy consolidada que pudiese estar la expresión „violencia de género“, el Defensor piensa que chirría en español, y, junto a la de Alberdi, ha pedido la opinión de Alex Grijelmo, responsable de la edición del Libro de estilo de EL PAÍS y autor, entre otros, del libro Defensa apasionada del idioma español.

En su opinión, „no puede haber violencia de género, como no puede haber violencia de subjuntivo“. „En esta acepción“, prosigue, „el género es un concepto gramatical: una mesa tiene género, pero no tiene sexo. La misma palabra violencia es del género femenino . Sí se puede hablar de la violencia de las personas de género masculino, pero en este caso no nos referimos a la violencia del género, sino a la violencia de las personas. Si, siguiendo el criterio de la violencia de género, dijéramos ‘la policía francesa golpeó a los manifestantes’, estaríamos hablando de una violencia de género femenino, aunque la policía estuviera formada exclusivamente por hombres“.

Grijelmo aporta algunas alternativas para nuestro idioma: „En ningún caso ‘violencia masculina’ (estaríamos hablando de la masculinidad de la violencia; equivaldría a violencia viril, puesto que masculino es un adjetivo: ‘una mujer de voz masculina’, por ejemplo. Incluso podríamos escribir: ‘Una mujer de violencia masculina“.

„Se entiende mejor, ‘violencia machista’, ‘violencia contra las mujeres’, ‘violencia de los hombres’ (o ‘violencia del varón’ si se quiere evitar la eventual confusión con el genérico hombres como equivalente de seres humanos), o, finalmente, ‘la violencia del sexo masculino’ (entendiendo sexo, en este caso, como ‘conjunto de seres pertenecientes a un mismo sexo’, definición que da el diccionario en la segunda acepción de la palabra)“.

En la tribuna de Alberdi se citaba una propuesta del Parlamento Europeo en la que se dice que „las cuestiones referentes a la violencia contra las mujeres, la violencia de género, tienen una relación con la igualdad entre hombres y mujeres, el reparto de poder entre los sexos y el concepto que los hombres tienen de las mujeres“.

Grijelmo entiende que esa resolución „habla, efectivamente, de ‘violencia de género“, y concluye que „una vez más el lenguaje se deteriora desde la cúpula de la sociedad, cuando los hablantes de la base siempre han sabido distinguir estos matices; así, desde las clases cultas se impone una lengua que no es la de la gente“.

Juan Luis Cebrián, fundador y primer director de este periódico, recordaba el domingo pasado en una tribuna, aunque en otro contexto, que „la extensión del inglés como lingua franca no sólo en Europa, sino en el mundo es algo inevitable“. Lengua franca: „La que es mezcla de dos o más, y con la que se entienden pueblos distintos“. Lengua franca, el inglés, muy poderosa, -donde la expresión violencia de género es correcta-, encaramada ya a la cúpula de la sociedad digital, la del futuro. Si, además, el feminismo está en la cúpula de las exigencias sociales, no sería raro que acaben por imponerse a la ortodoxia. Mientras sea posible, defendamos el idioma: sexo, sólo sexo. [EL PAÍS - Domingo 7 marzo 1999 - Nº 1038]

“La sociedad española en general está llegando a extremos increíbles en su afán por corregir injustas situaciones de discriminación. Para enmendar viejos pecados de segregación se está yendo exactamente a lo contrario, a una forzada y supuesta igualdad que no tiene en cuenta ni la personalidad ni el carácter de cada individuo. Está claro que ser varón o hembra no otorga posición de prevalencia, pero mucho más claro y evidente es que pertenecer a un sexo u a otro constituye uno de los atributos de personalidad más importantes del individuo, algo que define su carácter y marca improntas de conducta. Desde luego mucho más que la procedencia geográfica o el RH que tanto obsesiona a determinados nacionalismos. Pero como hoy se impone un malentendido criterio de absoluta igualdad en materia de sexo, es tachado de machista quien dice cosas tan obvias, y tan inofensivas al mismo tiempo, como que el carácter de la mujer tiende a ser más femenino y el del hombre más masculino.”

[Juan Ignacio Jiménez Mesa: “Identidad sin sexo”. En: Faro de Vigo – Miércoles, 6 de diciembre de 2000]

No hablamos en serio

La ciencia actual sería imposible sin el lenguaje [...] porque el lenguaje es la ciencia primitiva. Precisamente porque esto es así, la ciencia moderna vive en perpetua polémica con el lenguaje. ¿tendría esto algún sentido si el lenguaje no fuese de suyo un conocimiento, un saber que por parecernos insuficiente intentamos superar? No solemos ver con claridad cosa tan evidente porque desde hace mucho, mucho tiempo, la humanidad, por lo menos la occidental, no «habla en serio». No comprendo cómo los lingüistas no se han detenido debidamente ante este sorprendente fenómeno. Hoy, cuando hablamos, no decimos lo que la lengua en que hablamos dice, sino que, usando convencionalmente y como en broma lo que nuestras palabras dicen por sí, decimos, con este decir de nuestra lengua, lo que nosotros queremos decir. [...] Me explicaré: si yo digo que «el sol sale por Oriente», lo que mis palabras, por tanto la lengua en que me expreso, propiamente dicen es que un ente de sexo varonil y capaz de actos espontáneos – lo llamado «sol» – ejecuta la acción de «salir», esto es, brincar, y que lo hace por un sitio de entre los sitios que es por donde se producen los nacimientos – Oriente. Ahora bien: yo no quiero decir en serio nada de eso; yo no creo que el sol sea un varón ni un sujeto capaz de actuaciones espontáneas, ni que ese su «salir» sea una cosa que él hace por sí, ni que en esa parte del espacio acontezcan con especialidad nacimientos. Al usar esa expresión de mi lengua materna me comporto irónicamente, descalifico lo que voy diciendo y lo tomo en broma. La lengua es hoy un puro chiste. Pero es claro que hubo un tiempo en que el hombre indoeuropeo creía, en efecto, que el sol era un varón, que los fenómenos naturales eran acciones espontáneas de entidades voluntariosas y que el astro benéfico nacía y renacía todas las mañanas en una región del espacio. Porque lo creía, buscó signos para decirlo y creó la lengua. Hablar fue, pues, en época tal, cosa muy distinta de lo que hoy es: era hablar en serio. Los vocablos, la morfología, la sintaxis, gozaban de pleno sentido. Las expresiones decían sobre el mundo lo que parecía la verdad, enunciaban conocimientos, saberes. Eran todo lo contrario que una serie de chistes. Se comprende que en el viejo lenguaje de que procede el sánscrito y en el griego mismo conserven los vocablos «palabra» y «decir» – brahman, logos – un valor sagrado. 

La estructura de la frase indoeuropea transcribe una interpretación de la realidad, para la cual lo que acontece en el mundo es siempre la acción de un agente sexuado. De aquí que se componga de un sujeto masculino o femenino y de un verbo activo. Pero hay otras lenguas donde la frase tiene una estructura muy distinta y que supone interpretaciones de lo real muy diferentes de aquélla.

Y es que el mundo que rodea al hombre no se presenta originariamente con articulaciones inequívocas. O dicho de modo más claro: el mundo, tal y como él se nos ofrece, no está compuesto de «cosas» radicalmente separadas y francamente distintas. Hallamos en él infinitas diferencias, pero estas diferencias no son absolutas. En rigor, todo es diferente de todo, pero también todo se parece un poco a todo. La realidad es un «continuo de diversidad» inagotable. Para no perdernos en él tenemos que hacer en él cortes, acotaciones, apartados; en suma, establecer con carácter absoluto diferenciaciones que en realidad sólo son relativas. Por eso decía Goethe que las cosas son diferencias que nosotros ponemos. Lo primero que el hombre ha hecho en su enfronte intelectual con el mundo es clasificar los fenómenos, dividir lo que ante sí halla, en clases. A cada una de esas clases se atribuye un signo de su voz, y esto es el lenguaje. Pero el mundo nos propone innumerables clasificaciones y no nos impone ninguna. De aquí que cada pueblo cortase el volátil del mundo de modo diferente, hiciese una obra cisoria distinta, y por eso hay idiomas tan diversos con distinta gramática y distinto vocabulario o semantismo. Esa clasificación primigenia es la primera suposición que se hizo sobre cuál es la verdad del mundo; es, por tanto, el primer conocimiento. He aquí, por qué, en un principio, hablar fue conocer.

El indoeuropeo creyó que la más importante diferencia entre las «cosas» era el sexo, y dio a todo objeto, un poco indecentemente, una clasificación sexual. La otra gran división que impuso al mundo consistió en suponer que cuanto existe es o una acción – de aquí el verbo – o es un agente – de aquí el nombre.

Frente a nuestra paupérrima clasificación de los nombres – en masculinos, femeninos y neutros – los pueblos africanos que hablan las lenguas bantúes presentan otra riquísima: en alguna de éstas hay veinticuatro signos clasificadores – es decir, frente a nuestros tres géneros, nada menos que dos docenas. Las cosas que se mueven, por ejemplo, son diferenciadas de las inertes, lo vegetal de lo animal, etc. Donde una lengua apenas establece distinciones otra vuelca exuberante diferenciación. En Eise hay treinta y tres palabras para expresar otras tantas formas diferentes de andar humano, del «ir». En árabe existen cinco mil setecientos catorce nombres para el camello. Evidentemente, no es fácil que se pongan de acuerdo sobre el jorobado animal un nómada de Arabia desierta y un fabricante de Glasgow. Las lenguas nos separan e incomunican, no porque sean, en cuatro lenguas, distintas, sino porque proceden de cuadros mentales diferentes, de sistemas intelectuales dispares – en última instancia –, de filosofías divergentes. No sólo hablamos en una lengua determinada, sino que pensamos deslizándonos intelectualmente por carriles preestablecidos a los cuales nos adscribe nuestro destino verbal. [...]

– Subrepticiamente y con una astuta táctica – dije – nos ha llevado usted ante el abismo de una contradicción, sin duda para hacérnosla sentir con mayor viveza. Ha sostenido usted, en efecto, dos tesis opuestas. Una: que cada lengua impone un determinado cuadro de categorías, de rutas mentales; otra: que los cuadros que constituyeron cada lengua no tienen ya vigencia, que los usamos convencionalmente y en broma, que nuestro decir no es ya propiamente decir lo que pensamos, sino sólo «maneras de hablar». Como ambas tesis son convincentes, su conflagración nos invita a plantearnos un problema que hasta ahora no había estudiado el lingüista, a saber: qué hay de vivo y qué hay de muerto en nuestra lengua; qué categorías gramaticales siguen informando nuestro pensamiento y cuáles han perdido vigencia. Porque de cuanto nos ha dicho usted lo más evidente es esta proposición escandalosa que erizaría los cabellos de Meillet y de Vendryes; nuestras lenguas son un anacronismo.

– Efectivamente – exclamó el lingüista –. Ésa es la cuestión que deseaba sugerir, y ése es mi pensamiento. Nuestras lenguas son instrumentos anacrónicos. Al hablar somos humildes rehenes del pasado.“

[Ortega y Gasset, José: “Miseria y esplendor de la traducción.” (1937). En: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, t. V,  pp. 445-448]

“Ciertamente, en español, como en muchas otras lenguas, existe una correspondencia entre ‘género’ masculino y femenino y diferencias de sexo. Así, buena parte de los nombres que denotan seres sexuados indican el sexo de la entidad a la que hacen referencia modificando su ‘género’, bien sea a través de la flexión (niño/niña, profesor/profesora, señor/señora), nien sea, únicamente, variando su concordancia; es el caso de los nombres tradicionalmente catalogados como de género común o comunes en cuanto al ‘género’: el testigo/la testigo, el atleta/la atleta, el periodista/la periodista. Pero esa correspondencia es sólo parcial. Baste considerar que, como indica Lyons (1971: 296 y sgs.), en español y en otras lenguas indoeuropeas hay muchas palabras que denotan objetos inanimados y, no obstante, son masculinos o femeninos en cuanto al género, sin que pueda establecerse una clara motivación semántica para ello: el tenedor, la cuchara, el plato, la mesa, la silla, el taburete. Asimismo, como señalan por ejemplo Alcina y Blecua (1975: 522) o Alarcos (1994: 61), en muchos sustantivos coincidentes en el significante léxico las diferencias que establece el ‘género’ aluden a distinciones de significado que son difíciles de sistematizar pero que, en definitiva, son ajenas a la diversidad sexual: puede tratarse, por ejemplo, de diferencias de forma o tamaño (mazo/maza, cesta/cesto, jarro/jarra) o de la distinción entre árbol y fruto: cerezo/cereza, manzano/manzana, naranjo/naranja.

Por estas y otras razones, en buena parte de las gramáticas actuales se considera que, con independencia de cuál fuera su motivación semántica originaria, el ‘género’ es, ante todo, una categoría formal, que no tiene ni una única ni una clara base semántica, que no se corresponde necesariamente con el género natural, con la clasificación que pueda hacerse de los seres o entidades tomando como base sus propiedades extralingüísticas, y que, en última instancia, sólo puede definirse como la «clasificación de los nombres en función de su referencia pronominal o su concordancia» (Lyons, 1971_ 297).”

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 271-272]

Ver: Roberto Hernández Montoya: „El género del género“.

En: http://www.analitica.com/bitblioteca/roberto/genero.asp

«El sustantivo solo manifiesta explícitamente el género que comporta cuando está acompañado del artículo. De lo contrario, las señales que permiten la adscripción de uno u otro género a un sustantivo consisten en hechos sintácticos como la concordancia: por ejemplo, en muro blanco y en pared blanca, son las variaciones del adjetivo las que permiten asignar masculino a muro y femenino a pared; o en el agua no la ha probado, es la forma la femenina la que adscribe ese género al sustantivo agua.

Las etiquetas usadas para designar a los dos géneros, masculino y femenino, pueden sugerir que el significado de este accidente gramatical se corresponde con las diferencias sexuales de los entes de la realidad a que se refieren los sustantivos. Ello es cierto algunas veces, según se aprecia en las parejas padre / madre, gato / gata, rey / reina, león / leona, etc. Pero no siempre el sexo determina diferencias de género. Así, entre los llamados sustantivos epicenos, de una parte la hormiga, la liebre, la pulga son femeninos, y de otra, el mosquito, el vencejo, el ruiseñor son masculinos, aunque entre esas especies haya machos y hembras; o la criatura, la persona, la víctima son femeninos, aunque pueden designar seres de ambos sexos, y hasta el caracol es masculino aunque muchos gasterópodos sean hermafroditas.

La diferencia de sexo, sin embargo, en los sustantivos referentes a personas, ha inducido, e induce, a crear formas distintas de masculino y femenino: de huésped, patrón, oficial, jefe, monje, sirviente, ministro, asistente, juez, etc., se han derivado los femeninos huéspeda, patrona, oficiala, jefa, monja, sirvienta, ministra, asistenta, jueza, etc. Es más raro que de un femenino se haya desgajado un masculino: de viuda, viudo; de modista, modisto.

En sustantivos que tienen significante léxico idéntico, las diferencias que establece el género pueden aludir a otros aspectos de la realidad ajenos a la diversidad sexual. Puede ser la dimensión o la forma del objeto designado lo que obligue a elegir el masculino o el femenino: jarro / jarra, cesto / cesta, mazo / maza, cubo / cuba; o la diferencia entre usuario e instrumento: el trompeta / la trompeta, el espada / la espada; o la distinción entre árbol y fruto: cerezo / cereza, naranjo / naranja, manzano / manzana, ciruelo / ciruela, castaño / castaña. Estos últimos sustantivos podrían considerarse como derivados con género diferente de una misma raíz, paralelos a los que establecen la diferencia genérica mediante sufijos: nogal / nuez, haya / hayuco.

Algunos sustantivos se combinan con cada uno de los géneros, alterando así su significado y la designación que efectúan en la realidad, de modo que podrían considerarse como dos signos de significado diferente y con significante común u homófono. Nótese la oposición de sentido entre los masculinos el frente, el editorial, el corte, el orden, le margen, el cometa, el coma, el cólera, el tema, el parte, etc. y los femeninos la frente, la editorial, la corte, la orden, la margen, la cometa, la coma, la cólera, la tema, la parte, etc.

La variedad de designaciones a que aluden los dos géneros y la arbitrariedad en muchos casos de la asignación de masculino o femenino a los significados de los sustantivos impiden determinar con exactitud lo que significa realmente el género. Es preferible considerarlo como un accidente que clasifica los sustantivos en dos categorías combinatorias diferentes, sin que los términos masculino o femenino prejuzguen ningún tipo de sentido concreto. Funcionalmente, el género es un mero indicio de ciertas relaciones del sustantivo con las palabras del enunciado. Claro es que el género resulta a veces significativo, puesto que la sustitución del masculino por el femenino (y viceversa) repercute en la designación que se hace (como en los ejemplos gato / gata, jarro / jarra, etc.). Pero ¿qué diferencia de sentido aporta la presencia del masculino en muro y la de femenino en pared a las ya manifiestas por las raíces de los dos sustantivos? En verdad, en esos casos, el género solo sirve para indicar las relaciones con otras palabras del enunciado. Por ejemplo, el género femenino adscrito al sustantivo plata solo sirve, en enunciados como El candelabro de plata vieja o El candelabro de plata viejo, para señalar la conexión o la inconexión de plata con el adjetivo.

Por último, de los dos géneros, el masculino es el de mayor extensión y el femenino el de mayor intensión. Quiere esto decir que cuando el uso lingüístico ha decidido la indistinción de los géneros, lo que se emplea en la expresión es el significante propio del masculino. Así, en los padres, los reyes, los hombres se significa la fusión de ambos géneros (esto es, el padre y la madre, el rey y la reina, los hombres y las mujeres) cuando tales expresiones se oponen a otras como los hijos, los príncipes, los animales; pero sigue siendo vigente el masculino cuando se manifiesta en oposición a los femeninos las madres, las reinas, las mujeres.

En conclusión, el género es un accidente o morfema que caracteriza al sustantivo, dotándole de una de las posibilidades combinatorias que llamamos masculino y femenino, las cuales, mediante la concordancia, permiten la manifestación explícita de ciertas relaciones entre las unidades (o palabras) del enunciado. Al mismo tiempo, el género puede servir de indicio diferencial de las realidades designadas por el sustantivo (sexo, tamaño, etc.).»

[Alarcos Llorach, Emilio: Gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Calpe, 1994, p. 61 ss.]

«Género y sexo

Con motivo de la Conferencia Mundial de Pekín sobre la Mujer, celebrada en 1995, el departamento de traductores de la ONU tradujo la voz inglesa "gender" como sexo. Posteriormente se rehicieron los documentos y se aclaró la diferencia entre sexo y género. Sexo describiría las diferencias biológicas entre hombres y mujeres y género se emplearía para describir el distinto comportamiento de hombres y mujeres en la sociedad según las distintas condiciones en que se mueven: educación, familia, cultura, etc. Esta diferenciación se considera un "logro por parte de las feministas" que consideran que hablar de sexo es limitarse a las diferencias biológicas y dejar de lado la cuestión social. De este modo llaman sexólogos (o biólogos) a los expertos en sexo y expertos en género -nosotros hablamos de sociólogos o antropólogos- a quienes analizan las diferencias y relaciones entre hombres y mujeres y el papel que representan en la sociedad. La palabra gender en inglés no presenta problema alguno ya que sólo existe el gender (género) gramatical que es el que hace distinción entre personas, animales y seres inanimados del sexo femenino y del sexo masculino; pero en español resulta ambiguo ya que al existir otras acepciones puede prestarse a confusión. Además del concepto gramatical (género masculino y género femenino) existen otros significados. Veamos algunos de ellos: 1. Conjunto de seres que tienen uno o varios caracteres comunes. 2. Modo o manera de hacer una cosa. 3. Clase o tipo a que pertenecen personas o cosas. 4. Cualquier mercancia existente en el comercio. 5. Las artes se ordenan en géneros según sus contenidos y formas. 6. Cualquier clase de tela. También podemos hablar de género chico al referirnos a una obra teatral de menor importancia (sainetes, zarzuelas y comedias), género literario (categorías o clases en que se ordenan las obras literarias), género humano que comprende a hombres y mujeres. No obstante, es probable que el nuevo uso inglés comience a extenderse y en el futuro la palabra gender termine traduciéndose por género haciendo referencia a los distintos comportamientos y relaciones de hombres y mujeres dentro de la sociedad. De todas formas, en las noticias de la Agencia EFE debe evitarse a toda costa esta imposición artificial y deben seguirse empleando cada uno de esos términos como siempre se ha hecho en español: género siempre que se refiera al concepto gramatical y sexo masculino o femenino cuando hablemos de hombres o mujeres.

En agosto de 1995 redactamos una nota en la que advertíamos sobre el uso, ajeno al español, de la palabra género en las noticias sobre la Conferencia Mundial de Pekín sobre la Mujer, así como en los documentos oficiales de dicha reunión. A ello se añadía el hecho de que algunos representantes de la administración del Estado también comenzaban a usar género fuera del contexto habitual en español. Pero el problema no es tan nuevo: ya en 1989 el profesor venezolano Alexis Márquez Rodríguez dedicaba a esta cuestión dos de sus columnas semanales en el diario "El Nacional" de Caracas*, y aunque se repitan algunas de las cosas de nuestra nota del año pasado, hemos creído interesante reproducir algunas de sus explicaciones: "...En castellano una cosa es sexo y otra es género. Sexo, para los hispanohablantes, tienen las personas, los animales y algunas plantas. Género sólo lo tienen las palabras, y no todas. De modo que podemos decir que una persona es de sexo masculino o femenino, pero de ninguna manera que es de uno u otro género. Así mismo, podemos decir que un sustantivo es de género masculino o femenino, pero no de uno u otro sexo. El sexo es una categoría biológica; el género una categoría gramatical. ¿Es esto tan complicado que no pueda entenderse?" "Tal impropiedad, sin embargo, es algo frecuente, sobre todo en quienes han estudiado en países de habla inglesa, o suelen leer textos escritos en esa lengua. Porque, en efecto, en inglés existen los dos vocablos (gender/sex), pero en una de sus acepciones, precisamente la que se refiere a los géneros gramaticales, son sinónimos. En castellano no." "De manera que en nuestro idioma confundir sexo con género es una impropiedad, que puede deberse a ignorancia, a descuido, a capricho o a colonialismo mental. En todo caso, es importante que los profesionales sepan que su responsabilidad no abarca sólo a la ciencia que cultivan, sino también al uso con propiedad de la lengua, que es patrimonio cultural común." "Todo lo dicho hasta aquí vale, desde luego, en relación con el sentido gramatical de la palabra género. Ésta tiene otras acepciones que no corresponden al caso que hoy nos ocupa." "... El aspecto meramente gramatical está del todo claro: en castellano sexo y género no son sinónimos. A diferencia de lo que ocurre en inglés -no sabemos si también en otros idiomas- en nuestra lengua no se puede aplicar la palabra género a los seres humanos en relación con su clasificación desde el punto de vista sexual. En castellano, las personas no tienen género sexual, sino simplemente sexo. Y a la inversa, las palabras no tienen sexo, sino género gramatical. O sea, que para nosotros la palabra género, desde ese punto de vista, sólo es aplicable a las palabras, pero no a las personas ni a los animales que biológicamente poseen sexo.»

[Departamento de Español Urgente de la Agencia EFE]

«Aspectos sociolingüísticos de la flexión de género:

El principio de la oposición de género no sólo se aplica en todos los nombres animados cuyos referentes requieren diferenciación sexual, sino que conlleva algún tipo de contraste o desdoblamiento formal en los propios nombres o en el artículo o determinante (la abogada, la testigo, la regente – regenta, la (mujer) médico – la (mujer) médica). El encubrimiento de la mujer no resulta sólo de factores sociolingüísticos del tipo aducido por la pragmática, sino también del efecto conjunto de las características léxicas y restrictivas del uso de los nombres considerados, así como de las tensiones relativas al marcado del género femenino, es decir, de la rivalidad que se entabla entre los recursos que sirven para indicar el femenino, o de la poco uniformidad de los criterios que rigen dicho marcado. Si bien lo sociolingüístico puede tener que ver con tendencias dialectales e individuales, diversos trabajos experimentales señalan que la asignación del género en español depende esencialmente de la gramática, es decir, de la configuración morfológica de los nombres y de las convenciones (restricciones, tensiones, etc.) asociadas a ella, y sólo en menor grado de factores sociológicos relativos al estatuto del referente. Por último, en la medida en que los procesos gramaticales responsables de la ocultación de la mujer en español se pueden caracterizar como léxicos y sintácticos, cabe recalcar que, si bien una reforma lingüística puede deshacer tal encubrimiento en el aspecto léxico, lo que supone entre otras cosas establecer criterios uniformes que rijan el marcado del femenino o que resuelvan (parte de) las tensiones que genera la rivalidad de los recursos que intervienen en dicho marcado, estos efectos distan de ser obvios en el aspecto sintáctico y, de manera específica en la concordancia.

A falta de estudios específicamente diseñados para determinar los efectos de una reforma planificada, en caso de haber alguna en el ámbito del español, revisten interés las observaciones de Planelles Iváñez (1996) en relación con el uso del femenino en francés hablado en Canadá y en Francia, dado que tienen cierta validez también en el marco del español. Según la autora, las diferencias entre estas dos variedades del francés se deben a que en Canadá se ha producido una reforma contra el sexismo lingüístico, pero no así en Francia. A pesar de que no nos consta la existencia de reformas explícitas de este tipo en el caso del español, el francés canadiense y la variedad hispanoamericana del español se caracterizan porque tienden a la regularización morfológica o la moción de género (femenino), mientras que las variedades europeas recurren de manera característicamente vacilante a diversas soluciones aparentemente determinadas por la economía de la propia lengua. Una vez más, tales soluciones conciernen el aspecto léxico de la flexión de género, puesto que las variedades americanas y europeas no parecen diferir en lo que se refiere a su(s) aspecto(s) sintáctico(s), y específicamente a la concordancia.»

[Ambadiang, Théophile: “La flexión nominal. Género y número”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, § 74.2.2.7]

«Debido al acceso de la mujer a ciertas profesiones que hasta hace poro eran exclusivas del hombre, la RAE ha desdoblado muchos sustantivos comunes en cuanto al género en masculinos y femeninos. V. gr. juez/jueza. No obstante, con esta medida se puede producir alguna confusión, ya que algunos de los nuevos femeninos referidos a profesiones se aplicaban antes a las esposas de los maridos que ejercían la profesión en cuestión. Así, sargenta, coronela se refieren a la mujer del sargento y del coronel respectivamente, pero no a las mujeres que tienen el grado militar correspondiente. La palabra médica se refiere tanto a la mujer que ejerce de “médico” como a la mujer del médico, y boticaria puede ser tanto la mujer del boticario como la mujer que ejerce de “boticario”.»

[Gómez Torrego, L.: Manual de español correcto. Madrid: Arco/Libros, 1991, vol. II, p. 10]

«De los dos géneros, el masculino es el de mayor extensión, y el femenino el de mayor intensión. Quiere esto decir que cuando el uso lingüístico ha decidido la indistinción de los géneros, lo que se emplea en la expresión es el significante propio del masculino. Así, en los padres, los reyes, los hombres se significa la fusión de ambos géneros (esto es, el padre y la madre, el rey y la reina, los hombres y las mujeres) cuando tales expresiones se oponen a otras como los hijos, los príncipes, los animales; pero sigue siendo vigente el masculino cuando se manifiestan en oposición a los femeninos las madres, las reinas, las mujeres

[Alarcos Llorach, Emilio: Gramática de la lengua española. Madrid: Espasa-Calpe, 1994, p. 62-63]

«Con el término génos se designa en griego tanto el término gramatical género como el sexo de los seres vivos. La misma doble significación tiene el término Geschlecht en alemán. De aquí la terminología género natural y género gramatical, no enteramente adecuad en español, donde género, como el inglés gender, significa exclusivamente género gramatical.»

[RAE: Esbozo, p. 172, n. 6]

El protagonismo femenino y sus repercusiones lingüísticas

«Sin entrar a analizar uno de los fenómenos socioculturales más característicos de nuestra época, patente sobre todo en un mayor protagonismo de la mujer en la sociedad occidental, pero perceptible también en la insistencia con que se repiten ciertas expresiones clave —igualdad de derechos, búsqueda de identidad, liberación, discriminación, etc.—, que son patrimonio también de otros grupos sociales marginados, vamos a señalar, sin embargo, algunas facetas lingüísticas de la cuestión. Ello nos permitirá observar el comportamiento de la lengua española ante una situación sin precedentes en su historia. Ya es en sí revelador, aunque puede haber causas más complejas, que la palabra que encarna la resistencia a ese movimiento liberatorio de la mujer (ingl. Women's Lib) haya sido tomada del español, si bien era prácticamente desconocida —aunque sí posible— hace menos de cuarenta años. En efecto, machismo es el término que polariza toda la agresividad y fobias del movimiento y se ha convertido en símbolo de las actitudes más retrógradas, intolerantes y despóticas del varón. No es, pues, una contribución léxica de la que la comunidad hispánica pudiera sentirse orgullosa al verla propagarse estos años en las lenguas de cultura. Pero tenemos motivos fundados para sospechar que este «hispanismo» internacional acaso no sea tan hispánico como su vestidura, perfectamente aceptable, parece revelar. Entraría así, si no nos equivocamos, en el mismo grupo que mandarín, atribuido al chino; smoking, aparentemente inglés, y el alemán Friseur, vestido de francés, pero desconocido en esta lengua. Adoptada la palabra por el movimiento feminista norteamericano y sus adherencias mundiales, tiene hoy vigencia en España entre las expresiones más definitorias del momento. Otras manifestaciones del despertar de la mujer en la sociedad actual no están claramente reflejadas en la lengua española. Todavía se sigue vacilando, sin que se hayan definido los campos, entre adoptar signos gramaticales femeninos para ciertos cargos o profesiones —la primer ministro, la primera ministra— o mantener el masculino sin marcar los dos sexos —el catedrático, la catedrático— estimando que el artículo marca suficientemente el género natural. Discrepa en esto la tendencia de las feministas españolas de la propensión norteamericana a anular el género gramatical utilizando formas menos diferenciadas como person o como Ms, para ocultar el estado civil (ni Mrs. ni Miss), como reza el título de una revista del movimiento. De hecho, el problema de la acomodación del lenguaje a la nueva posición de la mujer en el mundo de hoy rebasa los límites que nos hemos impuesto en esta ocasión y depende del grado de militancia con que actúen los distintos grupos reivindicatorios. En España, la cuestión parecía haber quedado zanjada en parte, y no por imperativo del uso ni por decisión académica, sino por Real Orden de 10 de enero de 1931, comunicada al Subsecretario de Instrucción Pública, donde se establecía que «...las señoritas y señoras que figuren en los cargos y escalafones... del Ministerio... se llamarán en toda la documentación con la terminación femenina de las respectivas palabras...». Pero el asunto no puede darse por resuelto, pues cincuenta años después existen vacilaciones y la propia Administración del Estado, incluso en el Ministerio que decretó el uso, no es coherente con la mencionada directiva, acaso prematura y luego olvidada por acontecimientos políticos más trascendentales. De cualquier modo, no parece que en España se halla llegado, ni siquiera ahora, a las aberraciones, hoy un poco atenuadas, de ciertas feministas norteamericanas que hace diez años proponían la eliminación de pronombres personales y posesivos que denotan género, por «repugnantes», y su sustitución por otros nuevos indiferenciados, aparte de la implantación de Genkind en lugar de Mankind 'genero humano'.

Vemos, pues, cómo un fenómeno cultural de las dimensiones del movimiento feminista activa algunos resortes de la lengua que tratan de ajustarse a una situación insólita, de perfiles e ingredientes no enteramente identificados. Una vez más, para calibrar la vitalidad del español, hemos acudido a la observación del inglés en trance semejante, ya que, justo es decirlo, pasa por ser una de las lenguas más flexibles y adaptables de la tierra. Dada la estructura de ambas lenguas es natural que el problema de la neutralización o marca del género se centre, en una, en la oposición morfemática ø, -o / -a, y en otra, en los residuos formales de esta categoría gramatical conservados en el pronombre de 3.ª persona y sus posesivos, o en ciertas reliquias, escasas, del léxico anglosajón que todavía lo mantienen. Otra proyección lingüística del inconformismo feminista, la anulación del tratamiento que marca el estado civil —señorita/señora— es todavía tenue en español o ha escapado a nuestra atención. En cualquier caso, se advierte en las dos lenguas, aunque sin consolidarse, la existencia de dos tendencias opuestas: por un lado, la de indiferenciación genérica que defiende formas indistintas para el hombre y la mujer —chairperson, presidente—; por otro, la que busca una forma marcada especial para designar el género natural —poetisa, médica, chairwoman, usherette—. El movimiento, por ahora, deja abierta la disyuntiva, sin optar definitivamente ni por la amalgama, ni por la diferenciación lingüística de los sexos, si bien en los EE.UU. parecen dominar las recomendaciones a favor de las formas indiferenciadas. Sea cual fuere el derrotero que tomen las tendencias que hoy se apuntan, el español dispone, dentro de su estructura actual, de medios para encauzar las dos dominantes: 1. Indeterminación genérica en muchos participios de presente sustantivados o adjetivados (presidente, estudiante, amante, representante, etc.), en sustantivos y adjetivos en -ista (artista, dentista, futbolista, taxista, partidista, modernista, oportunista, etc.), en todos los adjetivos en -e (dulce, breve, célebre, etc.), y muchos en consonante (atroz, dócil, singular, capaz, etc.), y algunos en vocal -a, -i (idiota, cursi, etc.); 2. Omisión general de los sujetos pronominales de las formas verbales, que al no ser obligatoria, permite la mención del sujeto (él, ella), un tanto enfática, cuando interese destacarlo, opción imposible en lenguas donde el sujeto es obligatorio, como el francés, el inglés y el alemán; 3. Diferenciación basada en la alternancia general arriba mencionada (portugués / portuguesa, italiano / italiana) y en el uso abundante del artículo y otras unidades marcadas genéricamente como son todos los modificadores en función adjetiva.

En cualquier caso, el punto de partida del movimiento liberacionista, en lo que atañe a la lengua, se inscribe en coordenadas distintas según la comunidad lingüística que consideremos. En los países de habla inglesa, donde se ha llegado a designar a la mujer casada con el nombre y apellido del marido, las condiciones son muy otras de las vigentes en la comunidad hispanohablante, donde el nombre legal de la mujer todavía no delata su estado civil.

Rogamos indulgencia por esta larga digresión. La actualidad del tema y sus implicaciones lingüísticas parecían justificar que nos detuviéramos a observar cómo se comportan dos lenguas ante un cambio de actitudes, de alcance universal, cuyas impulsoras condenan, por discriminatorios o denigrantes, ciertos usos lingüísticos y consecuentemente tratan de buscarles remedio también en el plano del lenguaje. La cuestión, como hemos visto, está aún por resolver.»

["UTRUM LINGUA AN LOQUENTES? (Sobre las presuntas dolencias y carencias de nuestro idioma)", por D. Emilio Lorenzo Criado) (1981). En: RAE – Publicaciones – Discursos de ingreso http://www.rae.es/]

Entrevista con Víctor García de la Concha, Director de la RAE:

Pregunta. Y en cuanto a los géneros, ¿tenemos que aprenderlos de memoria o siguen una lógica fácilmente entendible?

Respuesta. No, no; hay unas normas de formación de género. Pero en su pregunta está implícita esta verdadera avalancha de la preocupación de señoras y señores, ministros y ministras, y tal, que tiene origen en las be-ne-mé-ri-tas [subrayado] campañas del feminismo para poner a la mujer en su sitio. Ocurre que a veces pues se pasan un poco, quiero decir en las cuestiones lingüísticas: el buscar la feminización a ultranza cuando hay términos que son comunes... A ver, juez, viene de una palabra latina, hay una tradición, y resulta que es el juez y la juez. Se metió en el diccionario jueza, en su momento, mal metido: es el fiscal y la fiscal.

Pregunta. O sea, ¿hay que salvar a los neutros: el dependiente, la dependiente?

Respuesta. La lengua no es pura matemática. El Instituto de la Mujer nos pidió hace años un dictamen sobre la feminización de los títulos, rector, rectora, director, directora... O médico, médica, bien, no hay inconveniente, y sabe lo que ocurrió, que una buena parte de las mujeres que ejercen la medicina prefiere llamarse la médico, y el pueblo, listo, en la duda, dice la doctora. O sea, los hablantes dan un corte de mangas a quienes andan discutiendo y se van por la tangente.

[Víctor García de la Concha, Director de la RAE, en: El Mundo - Magazine, 14.11.2004]

«El sexo de las palabras ¿Conocen las filólogas del Instituto de la Mujer la existencia de los sustantivos comunes en cuanto al género? "Llamar a las cosas por su nombre" es precisamente no inventarse diferencias absurdas y, éstas sí, sexistas, que anulen el origen de las palabras, ignorando que para llegar a cancillera primero hay que ser mujera.»

[Francisco Sánchez – Cartas al director de El País, 09.12.2006]

INFORME DE LA REAL ACADEMIA ESPAÑOLA SOBRE LA
EXPRESIÓN VIOLENCIA DE GÉNERO

 El anuncio de que el Gobierno de España va a presentar un Proyecto de Ley integral contra la violencia de género ha llevado a la Real Academia Española a elaborar el presente Informe sobre el aspecto lingüístico de la denominación, incorporada ya de forma equivalente en las Leyes 50/1997 y 30/2003 al hablar de impacto por razón de género.

El análisis y la propuesta que al final de este Informe se presentan a la consideración del Gobierno han sido aprobados en la sesión plenaria académica celebrada el pasado jueves día 13 de mayo.

1. Origen de la expresión

La expresión violencia de género es la traducción del inglés gender-based violence o gender violence, expresión difundida a raíz del Congreso sobre la Mujer celebrado en Pekín en 1995 bajo los auspicios de la ONU. Con ella se identifica la violencia, tanto física como psicológica, que se ejerce contra las mujeres por razón de su sexo, como consecuencia de su tradicional situación de sometimiento al varón en las sociedades de estructura patriarcal.

Resulta obligado preguntarse si esta expresión es adecuada en español desde el punto de vista lingüístico y si existen alternativas que permitan sustituirla con ventaja y de acuerdo con otras fórmulas de denominación legal adoptadas por países pertenecientes al área lingüística románica y con el uso mayoritario de los países hispanohablantes.

2. Análisis sobre la conveniencia de su uso en español

La palabra género tiene en español los sentidos generales de ‘conjunto de seres establecido en función de características comunes’ y ‘clase o tipo’: Hemos clasificado sus obras por géneros; Ese género de vida puede ser pernicioso para la salud. En gramática significa ‘propiedad de los sustantivos y de algunos pronombres por la cual se clasifican en masculinos, femeninos y, en algunas lenguas, también en neutros’: El sustantivo ‘mapa’ es de género masculino. Para designar la condición orgánica, biológica, por la cual los seres vivos son masculinos o femeninos, debe emplearse el término sexo: Las personas de sexo femenino adoptaban una conducta diferente. Es decir, las palabras tienen género (y no sexo), mientras que los seres vivos tienen sexo (y no género). En español no existe tradición de uso de la palabra género como sinónimo de sexo.

Es muy importante, además, tener en cuenta que en la tradición cultural española la palabra sexo no reduce su sentido al aspecto meramente biológico. Basta pensar al propósito lo que en esa línea ha significado la oposición de las expresiones sexo fuerte / sexo débil, cuyo concepto está, por cierto, debajo de buena parte de las actuaciones violentas.

En inglés la voz gender se empleaba también hasta el siglo XVIII con el sentido de ‘clase o tipo’ para el que inglés actual prefiere otros términos: kind, sort o class (o genus, en lenguaje taxonómico). Como en español, gender se utiliza también con el sentido de ‘género gramatical’. Pero, además, se documenta desde antiguo un uso traslaticio de gender como sinónimo de sex, sin duda nacido del empeño puritano en evitar este vocablo. Con el auge de los estudios feministas, en los años sesenta del siglo xx se comenzó a utilizar en el mundo anglosajón el término gender con el sentido de ‘sexo de un ser humano’ desde el punto de vista específico de las diferencias sociales y culturales, en oposición a las biológicas, existentes entre hombres y mujeres.

Tal sentido técnico específico ha pasado del inglés a otras lenguas, entre ellas el español. Así pues, mientras que con la voz sexo se designa una categoría meramente orgánica, biológica, con el término género se ha venido aludiendo a una categoría sociocultural que implica diferencias o desigualdades de índole social, económica, política, laboral, etc. En esa línea se habla de estudios de género, discriminación de género, violencia de género, etc. Y sobre esa base se ha llegado a veces a extender el uso del término género hasta su equivalencia con sexo: Ä«El sistema justo sería aquel que no asigna premios ni castigos en razón de criterios moralmente irrelevantes (la raza, la clase social, el género de cada persona)» (País [Esp.] 28.11.02); Ä«Los mandos medios de las compañías suelen ver cómo sus propios ingresos dependen en gran medida de la diversidad étnica y de género que se da en su plantilla» (Mundo [Esp.] 15.1.95). Es obvio que en ambos casos debió decirse sexo, y no género.

3. Documentación de las diversas expresiones usadas en español para expresar el concepto

 

términos

Documentación Internet

(Google)

Documentación

CREA

Año primera

documentación CREA

violencia doméstica

100 000 documentos

136 (72)

1983

violencia intrafamiliar

45 000 documentos

49 (34)

1993

violencia de género

37 700 documentos

19 (9)

1993

violencia contra las mujeres

35 800 documentos

17 (11)

1977

violencia familiar

30 000 documentos

34 (25)

1988

violencia de pareja

3000 documentos

1

2001

discriminación por razón de sexo

13 100 documentos

70

1983

 

Como se advierte a simple vista, la expresión violencia doméstica es la más utilizada con bastante diferencia en el ámbito hispánico, doblando a la expresión violencia intrafamiliar muy frecuente en Hispanoamérica junto con violencia familiar y violencia contra las mujeres.

Critican algunos el uso de la expresión violencia doméstica aduciendo que podría aplicarse, en sentido estricto, a toda violencia ejercida entre familiares de un hogar (y no sólo entre los miembros de la pareja) o incluso entre personas que, sin ser familiares, viven bajo el mismo techo; y, en la misma línea -añaden-, quedarían fuera los casos de violencia contra la mujer ejercida por parte del novio o compañero sentimental con el que no conviva.

De cara a una “Ley integral” la expresión violencia doméstica, tan arraigada en el uso por su claridad de referencia, tiene precisamente la ventaja de aludir, entre otras cosas, a los trastornos y consecuencias que esa violencia causa no sólo en la persona de la mujer sino del hogar en su conjunto, aspecto este último al que esa ley específica quiere atender y subvenir con criterios de transversalidad.

4. Propuesta de denominación

Para que esa ley integral incluya en su denominación la referencia a los casos de violencia contra la mujer ejercida por parte del novio o compañero sentimental con el que no conviva, podría añadirse “o por razón de sexo”. Con lo que la denominación completa más ajustada sería LEY INTEGRAL CONTRA LA VIOLENCIA DOMÉSTICA O POR RAZÓN DE SEXO.

En la misma línea, debiera en adelante sustituirse la expresión “impacto por razón de género” por la de “impacto por razón de sexo”, en línea con lo que la Constitución establece en su Artículo 14 al hablar de la no discriminación “por razón de nacimiento, raza, sexo...”.

Avala a esta propuesta el hecho de que la normativa gemela de países de la lengua románica adopta criterios semejantes.

Así en el área francófona:

En Canadá se discute [texto de 2002] una «Loi de la famille et criminalisation de la violence domestique».

En Bélgica existe una ley (24 noviembre 1997) «visant à combarte la vilence au sein du couple». Con posterioridad, se ha lanzado una «Campagne nationale de lutte contre les violences domestiques».

La ministra Nicole Ameline prepara en Francia [2003] una ley que incluye, entre otros aspectos, la «violence à l’égard des femmes».

La ley luxemburguesa (8 septiembre 2003) trata «sur la violence domestique».

En Italia se documentan ampliamente :

Violenza contro le donne

Violenza verso le donne

Violenza sulle donne

Violenza doméstica

Violenza familiare

Finalmente, en los medios de comunicación españoles predomina hoy, bien que con titubeos, la denominación violencia doméstica. La opción lingüística que la próxima Ley adopte resultará claramente decisiva para fijar el uso común. De ahí la necesidad, a juicio de la Real Academia Española, de que el Gobierno considere su propuesta.

Madrid, 19 de mayo de 2004

«género

Esta palabra tiene en español los sentidos generales de ‘conjunto de seres u objetos establecido en función de características comunes’ y ‘clase o estilo’: «El citado autor [...] ha clasificado los anuncios por géneros» (Díaz Radio [Esp. 1992]); «Ese género de vida puede incluso agredir a su salud mental» (Grande Fábula [Esp. 1991]). En gramática significa ‘propiedad de los sustantivos y de algunos pronombres por la cual se clasifican en masculinos, femeninos y, en algunas lenguas, también en neutros’: «El pronombre él, por ejemplo, indica género masculino» (Casares Lexicografía [Esp. 1950]). Para designar la condición orgánica, biológica, por la cual los seres vivos son masculinos o femeninos, debe emplearse el término sexo: «En el mismo estudio, las personas de sexo femenino adoptaban una conducta diferente» (Barrera/Kerdel Adolescente [Ven. 1976]). Por tanto, las palabras tienen género (y no sexo), mientras que los seres vivos tienen sexo (y no género). No obstante, en los años setenta del siglo xx, con el auge de los estudios feministas, se comenzó a utilizar en el mundo anglosajón el término género (ingl. gender) con un sentido técnico específico, que se ha extendido a otras lenguas, entre ellas el español. Así pues, en la teoría feminista, mientras con la voz sexo se designa una categoría meramente orgánica, biológica, con el término género se alude a una categoría sociocultural que implica diferencias o desigualdades de índole social, económica, política, laboral, etc. Es en este sentido en el que cabe interpretar expresiones como estudios de género, discriminación de género, violencia de género, etc. Dentro del ámbito específico de los estudios sociológicos, esta distinción puede resultar útil e, incluso, necesaria. Es inadmisible, sin embargo, el empleo de la palabra género sin este sentido técnico preciso, como mero sinónimo de sexo, según se ve en los ejemplos siguientes: *«El sistema justo sería aquel que no asigna premios ni castigos en razón de criterios moralmente irrelevantes (la raza, la clase social, el género de cada persona)» (País@[Esp.] 28.11.02); *«Los mandos medios de las compañías suelen ver como sus propios ingresos dependen en gran medida de la diversidad étnica y de género que se da en su plantilla» (Mundo [Esp.] 15.1.95); en ambos casos debió decirse sexo, y no género. Para las expresiones discriminación de género y violencia de género existen alternativas como discriminación o violencia por razón de sexo, discriminación o violencia contra las mujeres, violencia doméstica, violencia de pareja o similares.»

[RAE: Diccionario panhispánico de dudas. Madrid: Santillana, 2005, p. 310]

«En los sustantivos que designan seres animados, el masculino gramatical no solo se emplea para referirse a los individuos de sexo masculino, sino también para designar la clase, esto es, a todos los individuos de la especie, sin distinción de sexos: El hombre es el único animal racional; El gato es un buen animal de compañía. Consecuentemente, los nombres apelativos masculinos, cuando se emplean en plural, pueden incluir en su designación a seres de uno y otro sexo: Los hombres prehistóricos se vestían con pieles de animales; En mi barrio hay muchos gatos (de la referencia no quedan excluidas ni las mujeres prehistóricas ni las gatas). Así, con la expresión los alumnos podemos referirnos a un colectivo formado exclusivamente por alumnos varones, pero también a un colectivo mixto, formado por chicos y chicas. A pesar de ello, en los últimos tiempos, por razones de corrección política, que no de corrección lingüística, se está extendiendo la costumbre de hacer explícita en estos casos la alusión a ambos sexos: «Decidió luchar ella, y ayudar a sus compañeros y compañeras» (Excélsior [Méx.] 5.9.96). Se olvida que en la lengua está prevista la posibilidad de referirse a colectivos mixtos a través del género gramatical masculino, posibilidad en la que no debe verse intención discriminatoria alguna, sino la aplicación de la ley lingüística de la economía expresiva; así pues, en el ejemplo citado pudo —y debió— decirse, simplemente, ayudar a sus compañeros. Solo cuando la oposición de sexos es un factor relevante en el contexto, es necesaria la presencia explícita de ambos géneros: La proporción de alumnos y alumnas en las aulas se ha ido invirtiendo progresivamente; En las actividades deportivas deberán participar por igual alumnos y alumnas. Por otra parte, el afán por evitar esa supuesta discriminación lingüística, unido al deseo de mitigar la pesadez en la expresión provocada por tales repeticiones, ha suscitado la creación de soluciones artificiosas que contravienen las normas de la gramática: *las y los ciudadanos.

Para evitar las engorrosas repeticiones a que da lugar la reciente e innecesaria costumbre de hacer siempre explícita la alusión a los dos sexos (los niños y las niñas, los ciudadanos y ciudadanas, etc.; ha comenzado a usarse en carteles y circulares el símbolo de la arroba (@) como recurso gráfico para integrar en una sola palabra las formas masculina y femenina del sustantivo, ya que este signo parece incluir en su trazo las vocales a y o: *l@s niñ@s. Debe tenerse en cuenta que la arroba no es un signo lingüístico y, por ello, su uso en estos casos es inadmisible desde el punto de vista normativo; a esto se añade la imposibilidad de aplicar esta fórmula integradora en muchos casos sin dar lugar a graves inconsistencias, como ocurre en *Día del niñ@, donde la contracción del solo es válida para el masculino niño.»

[Real Academia Española: Diccionario panhispánico de dudas. Madrid: Santillana, 2005, p. 311]

«Sobre sexo y género

La aparición en El País del artículo “Sexo, género y Real Academia” (28-5-2004), va a provocar un inevitable asombro y sorpresa entre buena parte de la comunidad académica española ante la argumentación de la RAE en relación con el término “violencia de género” y, más concretamente, la negación absoluta de la utilización de la palabra “género” para referirse al sexo como “construcción cultural, elaborada en cada tiempo y cada sociedad concretos de una manera diversa”. El término “género” sirve para estructurar la fundamental diferencia entre la “femineidad” y “masculinidad” como conceptos elaborados socioculturalmente, frente a los significados tradicionales del “sexo” (“macho” y “hembra”), asentados en diferencias puramente biológicas. Esta acepción del término “género”, generalizada desde hace tres décadas en los estudios feministas, introduce una variante sociohistórica fundamental en el discurso “esencialista” predominante durante siglos, que ha definido el “sexo” como realidad biológica y física inmutable. Este uso del término no sólo se ha asentado desde los sesenta en el ámbito anglosajón, sino que ha penetrado en el ámbito del hispanismo internacional y, por tanto, en el español, desde mediados de los setenta, y sobre todo durante la década de los ochenta. Viene utilizándose en este sentido desde una perspectiva multidisciplinar que ha abarcado caso todos los campos de las ciencias humanas y sociales (impregnando, incluso, ya otras disciplinas pertenecientes a las ciencias experimentales).

Dejando a un lado, pues, la sólida penetración en el mundo de la investigación académica y su generalización en los medios de comunicación, resulta inapropiado acudir a una supuesta “falta de tradición en español de la palabra género como sinónimo de sexo” –¡no son sinónimos!– como argumento válido para impedir la incorporación de una nueva acepción semántica en la explicación académica de un término léxico. Sobre todo, en estos tiempos de revolución tecnológica, cuando se están adoptando continuamente en nuestro idioma términos nuevos y acepciones diversas procedentes de otras lenguas (fundamentalmente el inglés, como es bien sabido), con mucho menos entronque en la familia lingüística románica que el que posee el término “género”, utilizado en el sentido anteriormente explicado. Es posible concluir, por tanto, que el fondo de la cuestión tiene que ver más con cuestiones ideológicas y políticas –poco afines a la evolución de un pensamiento más igualitario en nuestro país– que con argumentos realmente filológicos o lingüísticos.»

[Pilar Nieva de la Paz, científica titular del CSIC: “Sobre sexo y género”. En El País, 01.06.04]

«género

Los términos género y sexo designan realidades distintas: el concepto género ser refiere a la “categoría gramatical de las palabras”; el sexo hace alusión a la “condición de los seres vivos por la que se distingue el macho de la hembra”.

Con frecuencia se produce cierta confusión al utilizar los términos género y sexo, ya que algunos hispanohablantes parecen no tener claro que se trata de dos realidades distintas. Este no es un problema de ahora, pues ya en 1989 el profesor venezolano Alexis Márquez Rodríguez dedicaba a esta cuestión dos de sus columnas semanales en el diario El Nacional de Caracas. A continuación, reproducimos algunas de sus afirmaciones: “En castellano, una cosa es sexo y otra es género. Sexo, para los hispanohablantes, tienen las personas, los animales y algunas plantas. Género solo lo tienen las palabras, y no todas. De modo que podemos decir que una persona es de sexo masculino o femenino, pero de ninguna manera que es de uno u otro género. Así mismo, podemos decir que un sustantivo es de género masculino o femenino, pero no de uno u otro sexo. El sexo es una categoría biológica; el género una categoría gramatical”.

Veamos la acepción de género en la que se produce la confusión: “En gramática, categoría gramatical propia del nombre, del pronombre y del artículo, que está fundada en la distinción natural de los sexos, o en una distinción puramente convencional” (Las lenguas indoeuropeas tienen tres formas de género: masculino, femenino y neutro; El adjetivo concuerda en género y número con el sustantivo al que acompaña). El sexo es, entre otras cosas, la “condición orgánica de los seres vivos por la que se distingue el macho de la hembra” (En algunas especies animales es difícil distinguir el sexo de sus individuos).

En conclusión, el género ser refiere a las palabras; el sexo, a las personas, plantas y animales. Es evidente, pues, que son dos cosas distintas y que es incorrecto utilizar estos términos indistintamente.

Con motivo de la Conferencia Mundial de Pekín sobre la Mujer, celebrada en 1995, el departamento de traductores de la ONU tradujo la voz inglesa "gender" como sexo.

Posteriormente se rehicieron los documentos y se aclaró la diferencia entre sexo y género. Sexo describiría las diferencias biológicas entre hombres y mujeres y género se emplearía para describir el distinto comportamiento de hombres y mujeres en la sociedad según las distintas condiciones en que se mueven: educación, familia, cultura, etc. Esta diferenciación se considera un "logro por parte de las feministas" que consideran que hablar de sexo es limitarse a las diferencias biológicas y dejar de lado la cuestión social.»

[Departamento de español urgente de la agencia EFE: Diccionario de español urgente. Madrid: Ediciones S.M., 2000, p. 215-216]

«Nadie puede asegurarnos que el incontenible avance hacia la igualdad de derechos no nos despoje un día de aquellas prebendas y monopolios, excepto de la de patriarca, de muy limitados horizontes hoy en día. En cuanto a oficios y empleos propios de mujer, creo que salvo el de nodriza, con que también ejemplifica la gramática oficial, ninguno escapa a la múltiple vocación profesional masculina.

Pero ocurre que el avance de los hechos no siempre va seguido de la correspondiente acomodación de las palabras. A pesar de que bachiller, licenciado, doctor, médico y abogado, entre otros, hace mucho que tienen sus femeninos regulares en el diccionario de la Academia, son numerosas las mujeres que de palabra, en tarjetas y en placas de portal mantienen la indicación de aquellos grados y profesiones en forma masculina. ¿Por qué? Acaso por una actitud de defensa ante ciertas valoraciones negativas o ante viejos equívocos. Bachillera, por ejemplo, apuntaba antaño a cierto tipo de mujer cuya cultura resultaba molesta en medio de la ignorancia común y aun apetecida en el sexo femenino. Abogada, hasta que las mujeres dieron en acudir a las Facultades de Derecho, se aplicaba únicamente a las santas mediadoras en determinadas mercedes celestiales. En algunos pueblos y ciudades españolas y en determinados grupos sociales, suele aplicarse a las mujeres la denominación profesional de sus maridos; pensemos en la Regenta, de Clarín, llamada de este modo por ser esposa de un Regente de Audiencia; pero más a menudo se habla de la médica, la veterinaria, la boticaria o la coronela para aludir con ánimo hostil o burlesco a las esposas de estos profesionales. Se comprende, pues, que las mujeres que han alcanzado por ley y propio esfuerzo tales grados rehúyan las formas femeninas.

Otro ejemplo lo hallamos en relación con las cátedras. A estas alturas, hay muchas mujeres que las desempeñan. Pues bien, a pesar de que en los nombramientos del Ministerio, y luego en el “Boletín Oficial”, figuran con el nombre de catedráticas, bastantes de ellas siguen llamándose catedráticos y haciéndolo constar así en sus tarjetas. Y los periódicos, cuando se refieren a alguna, dicen estas o parecidas cosas: “La distinguida catedrático...”, como si esta última palabra fuese de género común, invariable en sí, aunque no lo sean los artículos y adjetivos que puedan acompañarla (la testigo, la despejada joven, etc.).

En ocasiones, la resistencia a la utilización del femenino obedece a alteraciones semánticas. En los periódicos del siglo pasado [XIX] podía decirse que en la Sociedad Filarmónica había cantado una serie de romanzas la conocida socia Fulanita de Tal. Hoy sería arriesgado, y puede que motivo de querella ante los tribunales, llamar socia a una señorita honorable, dado el sesgo inmoral adquirido por la palabra. Algo semejante sucede con poeta y poetisa. Es evidente que salvo dos o tres ilustres excepciones, las mujeres no cuentan en la historia de nuestra poesía ni en ninguna otra. En la mayoría de los casos, poetisa es sinónimo de mediocridad o nones. No es de extrañar, por tanto, que las excelentes creadoras de poesía con que ahora contamos rechacen terminantemente el nombre de poetisa y se llamen a sí mismas poetas.

En cuanto a las actividades o profesiones bautizadas con ayuda del sufijo –ista, encontramos una curiosa excepción. Todas ellas son de género común (el pianista, la pianista; el periodista, la periodista, etc.). Pero ¿en virtud de qué privilegio los virtuosos de la tijera dedicados a la indumentaria femenina se titulan modistos? ¿Se trata de ciudadanos más varoniles y musculosos que los que ganan pan y gloria a punterazo limpio por los campos de fútbol? Nunca un futbolista estimó contrario a su virilidad ese final de apariencia femenina. Uno sospecha que los modistos son ajenos a su propia denominación. Debieron de crearla las damas que a principios de siglo [XX] decidieron someter su persona a la cinta métrica, el jaboncillo y los alfileres de un caballero. Si tales damas hubieran hablado entonces de “mi modista”, no habría quedado clara la naturaleza masculina del artífice, que era lo importante, como altísima manifestación de lujo y audacia. Había que decir “mi modisto”. Y ellos se vieron obligados a seguir el juego. Ese anómalo masculino será resultado, pues, de una precisión diferencial inventada por aquellas damas para apabullar a las recatadas señoras y señoritas en paños menores ante una mujer, y que sólo de ella estaban dispuestas a admitir comentarios o recomendaciones de carácter anatómico.»

[Ramón Carnicer: Sobre el lenguaje de hoy. Madrid: Prensa Española, 1969, p. 131-134]

«Verán, a mí me parece que decir miembra es una estupidez. Lo primero, porque la lengua es una sustancia viva que no se puede cambiar a voluntad sin haber cambiado antes el mundo real; la lengua es como la piel de la sociedad y sigue con estrechísima adherencia todas las mudanzas del cuerpo que cubre, así engorde o adelgace: por ejemplo, se está perdiendo la palabra solterona de manera natural, porque se está quedando vacía socialmente.» (Rosa Montero, en El País, 17.06.2008)

«género / sexo

Al proponerse en España una “Ley integral sobre la violencia de género”, la Academia se manifestó públicamente en contra de la utilización de la voz género con el sentido de diferenciación sexual y propuso la denominación “Ley integral contra la violencia doméstica o por razón de sexo”. La Academia argumenta que las palabras tienen género y las personas sexo, y que éste no se reduce a un aspecto meramente biológico. Los defensores de la expresión, sin embargo, argumentan que es un término común en las ciencias sociales (calco del inglés gender).

El tiempo dirá qué expresión triunfa en el habla corriente. Pero en las distintas disciplinas científicas, la terminología la fija la comunidad de científicos.»

[Acevo García, Sofía (edición): Lengua española. 300 dificultades frecuentes del idioma. Barcelona: Spes, 2005, p. 77-78]

Los sexos biológicos son dos: masculino y femenino.

Los géneros gramaticales son tres: masculino, femenino y neutro; común, epiceno y ambiguo.