GENERATIVE SATZSEMANTIK

(Recop.) Justo Fernández López

 

„Die Generative Satzsemantik versucht – nach H. E. Brekle – den Spalt zwischen Sprachformen und Sprachinhalt zu schließen. Sprache lässt sich nur dann angemessen generativ beschreiben, wenn man syntaktische Regularitäten auch als semantische Kategorien versteht, die mit Hilfe der Wortarten den Satzinhalt organisieren. Den grammatischen Konzeptionen liegen also semantische Konzeptionen zugrunde. Die in Baumdiagrammen dargestellten Phrasenstrukturregeln stellen nicht nur syntaktische Operationen, sondern abstrakte semantische Begriffsprozesse dar (satzsemantische Universalien).

[Heupel, C., S. 77-78]