GEHIRN - STRUKTUR und FUNKTION

Cerebro Estructura y función

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Gehirn und Sprache / Gehirn und Computer /  Neurolinguistik / Aphasie / Digital vs. Analog / Kognitive Linguistik / Konnektionismus / Psychoanalyse und Sprache

 

Die Architektur des Gehirns

Sprache und Gehirn. Neurolinguistik an der Universität Stuttgart. Neuroanatomische Grundlagen der Sprachproduktion.  Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universitäten Stuttgart  (Institut für maschinelle Sprachverarbeitung, Lehrstuhl für Experimentelle Phonetik), Tübingen (Radiologische Klinik, Sektion Experimentelle Kernspinresonanz des ZNS) und Salzburg (Institut für Sprachwissenschaft) im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms Sprachproduktion - Informationsvermittlung durch natürliche Sprache. 

[http://www.ims.uni-stuttgart.de/phonetik/joerg/sgtutorial/architektur.html]

Gehirn-Struktur

Das wichtigste Organ des Zentralnervensystems ist das Gehirn, eine Kontrollinstanz aus über zehn Milliarden Nervenzellen, von denen jede einzelne wiederum mit bis zu 10.000 anderen Nervenzellen verbunden ist. Die Struktur des Gehirns ähnelt einer Walnuss und seine Konsistenz einem Pudding. Bei einem Neugeborenen wiegt es etwa 330 Gramm, bei einem ausgewachsenen Menschen durchschnittlich 1,3 Kilogramm, wobei das Großhirn den Hauptteil beansprucht. Ein Zusammenhang zwischen der Größe des Gehirns und der menschlichen Intelligenz gilt heute als ausgeschlossen. (Im übrigen hatten die Neandertaler größere Gehirne als wir!) Die verschiedenen Regionen des Gehirns übernehmen jeweils bestimmte Funktionen.

Das Gehirn ist für sämtliche unserer Aktivitäten verantwortlich, sowohl bewusste als auch unbewusste. Es kann als „Sitz der Persönlichkeit“ eines Menschen bezeichnet werden - mit all seinen Gefühlen, Gedanken und Fähigkeiten. Über zwei dicke Nervenstränge - die so genannte Pyramidenbahn - ist das Gehirn mit der Körpermuskulatur verbunden und kann ihr Verhaltensanweisungen geben.

Drei Häute  umgeben das Gehirn schützend: die harte Hirnhaut, die Spinnwebhaut und die innere Hirnhaut.  Entzündete Hirnhäute sind die Ursache der Krankheit Meningitis.

Man unterscheidet bei den Gehirnregionen Kleinhirn, Hirnstamm, Großhirn, Großhirnrinde, Zwischenhirn , Thalamus und Hypothalamus.

Großhirn

Für unser Denken und unsere Wahrnehmung ist das Großhirn zuständig; hier vermutet man den Ursprung von Intelligenz und Urteilsvermögen des Menschen. Eine Längsfurche unterteilt es in zwei spiegelgleiche Hemisphären  , die in der Lage sind, zur selben Zeit unterschiedliche Funktionen wahrzunehmen. Im Zentrum der Hemisphären befinden sich Basalganglien - jene „grauen Zellen“, die Agatha Christie’s berühmter Detektiv Hercule Poirot so oft wie irrtümlich für seine zündenden Einfälle verantwortlich machte. Vielmehr steuern sie die unwillkürlich stattfindenden Bewegungsmuster unserer Skelettmuskulatur, etwa beim Sitzen oder Gehen.

An den Talenten mancher Menschen ist leicht zu erkennen, welche ihrer Gehirnhälften  (Hemisphären) aktiver ist, ob sie also beispielsweise eher mathematisch begabt oder musisch veranlagt sind. Man vermutet auch einen Zusammenhang zwischen der Ausprägung der Großhirnhemisphären und Links- beziehungsweise Rechtshändern. Das Aberziehen der Linkshändigkeit bei Kindern könnte somit - vereinfacht ausgedrückt - sogar mentale Probleme verursachen. Nicht zuletzt bestimmen die Gehirnhälften, welches unserer beiden Augen wir beim Sehen bevorzugen - zum Beispiel, wenn wir etwas fotografieren.  Manche Wissenschaftler sind sogar der Ansicht, es gäbe wie bei den Gehirnhälften ein „logisch sehendes“ und ein „intuitiv sehendes“ Auge.

Kleinhirn

Das Kleinhirn, das nur etwa ein Achtel der Größe des Großhirns einnimmt, leitet in erster Linie unsere Bewegungsabläufe.

Mit Hilfe sensibler Nerven werden ständig die Körperbewegungen kontrolliert und Impulse ausgesandt, die zu Muskelkontraktionen führen. Diese unbewussten Vorgänge sind Voraussetzung für Körpergleichgewicht und Motorik. Zum Kleinhirn gelangen auch alle Informationen, die unsere Sinnesorgane weiterleiten.

Hirnstamm

Der Hirnstamm verbindet das Gehirn mit dem Rückenmark. Hier laufen alle Informationen zusammen und überkreuzen sich im unteren Teil. Aufgrund dieser Überkreuzung wird die rechte Körperhälfte von der linken Gehirnhälfte  gesteuert und umgekehrt.

Der Hirnstamm ist für die allgemeinen Lebensfunktionen zuständig. Seine Strukturen kontrollieren die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Atmung. Auch das Wach-Schlafzentrum befindet sich hier.

Großhirnrinde

Eine graue Substanz, die Großhirnrinde, bildet die äußere Nervenzellschicht des Gehirns. Durch viele Furchen und Krümmungen ist die Oberfläche der Großhirnhemisphären stark vergrößert. Als Teile von ihr werden vier so genannte Lappen unterschieden.

Der Schläfenlappen ist für Geruch, Gehör und Sprache zuständig, der Scheitellappen für Tastsinn und Geschmack, der Hinterhauptslappen für das Sehen und der Stirnlappen - in dem man den Sitz des Bewusstseins vermutet - für Bewegung, Sprache und Denkvorgänge. Diese Grobeinteilung ist allerdings unter dem Vorbehalt zur Kenntnis zu nehmen, dass die Gehirnforschung beim Thema „Bewusstsein“ immer noch vor vielen Rätseln steht - und vermutlich immer stehen wird.“

[http://www.g-netz.de/Der_Mensch/nervensystem/gehirn.shtml]

Hyppocampus“ heißt übersetzt „Seepferdchen“ wegen seines eigentümlich gewundenen Querschnitts (dazu muss man wissen: der Hyppocampus ist direkt mit dem Schläfenlappen verbunden). Der Hyppocampus ist eine Struktur im Innern des Gehirns, die sich an der Steuerung von Gefühlen beteiligt. Der Anatom Arthur Koestler sprach vom „wildem Pferd der Emotionen“, dessen Reiter die Hirnrinde ist. [http://www.ipn.at/ipn.asp?AFO]

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[Quelle: http://www.semghs.bl.bw.schule.de/fachber/paed/lernen.htm]

„Die wichtigsten Zellen in einem Gehirn sind die Nervenzellen, Neuronen genannt. Von ihnen gibt es etwa 10 Milliarden. (Merkwürdigerweise gibt es von den Glia-Zellen, oder Glia, zehnmal soviel. Man nimmt an, dass sie den Neuronen gegenüber eine untergeordnete Rolle spielen, und wir besprechen sie deshalb hier nicht.) Jedes Neuron besitzt eine Anzahl von Synapsen (Eingänge) und ein Axon (Ausgang). Input und Output sind elektrochemische Ströme, d.h. Ionen in Bewegung. Zwischen den Eingängen eines Neurons und seinem Output-Kanal befindet sich der eigentliche Zellkörper, in dem die «Entscheidungen» fallen. Die Entscheidung, der sich ein Neuron gegenübersieht, und das kann bis zu tausend Mal in der Sekunde geschehen, ist diese: sich erregen oder nicht, d.h. Ionen längs des Axons freizusetzen, die schließlich in die Eingänge einer oder mehrerer anderer Neuronen gelangen und sie veranlassen, eine Entscheidung der gleichen Art zu fällen. Das geschieht auf sehr einfache Art: Wenn die Summe aller Inputs einen gewissen Schwellenwert überschreitet: ja, sonst: nein. Gewisse Inputs können negativ sein, und die anderen positiven Inputs, die von irgendwo anders herkommen, auslöschen. Auf jeden Fall ist es einfach Addition, die das Denken auf seiner tiefsten Stufe beherrscht. Um Descartes berühmtes Wort zu variieren: «Ich denke, also sum(miere) ich.» (vom lateinischen Gogito, ergo sum).

Nun sieht diese Methode, Entscheidungen zu treffen, sehr einfach aus, aber da ist ein Umstand, der das Problem kompliziert: Ein Neuron kann bis zu 200 000 verschiedene Eingänge haben, und das bedeutet, dass bis zu 200 000 verschiedene Summanden an der Bestimmung der nächsten Handlung des Neurons beteiligt sein können. Ist die Entscheidung getroffen, so jagt eine Schar von Ionen entlang des Axons bis zum Ende. Bevor jedoch die Ionen das Ende erreichen, ist es möglich, dass sie auf eine oder mehrere Abzweigungen stoßen. In solchen Fällen teilt sich der Output, während er sich dem Axon entlang fortbewegt, und wenn er das Ende erreicht hat, ist aus der Einzahl eine Mehrzahl geworden. Sie können ihr Ziel zu verschiedenen Zeitpunkten erreichen, da die Axonzweige, auf denen sie sich fortbewegen, von verschiedener Länge sein und verschiedene Widerstände haben können. Das Wichtigste ist aber, dass das alles als ein einziger Stoß weg von Zellkörper begonnen hat. Wenn ein Neuron sich erregt, braucht es eine kurze Zeit der Erholung, bevor er sich wieder erregen kann; üblicherweise wird das in Milisekunden gemessen, so dass sich ein Neuron bis zu tausendmal in der Sekunde erregen kann.

Damit haben wir die «Ameisen» im Gehirn geschrieben. Wie steht es mit den «Teams», den «Signalen»? Wie mit den «Symbolen»? Wir machen die folgenden Beobachtungen: trotz der Komplexität des Inputs kann ein einziges Neuron nur auf sehr primitive Art reagieren: Erregung oder keine Erregung. Das ist eine sehr geringe Informationsmenge. Gewiss müssen hier für die Beförderung und Verarbeitung großer Informationsmengen viele Neuronen beteiligt sein. Und deshalb lässt sich vermuten, dass größere, aus vielen Neuronen zusammengesetzte Strukturen existieren müssen, die Begriffe höhere Ordnung verarbeiten können. Das ist zweifellos sehr wichtig, aber die naivste Annahme – dass es eine feststehende Gruppe von Neuronen für jeden Begriff gibt – ist fast mit Sicherheit falsch.

Man kann viele anatomische Hirnbereiche voneinander unterscheiden, wie Großhirn, Kleinhirn, Hypothalamus. Das Großhirn bildet den größten Teil des menschlichen Hirns, und es ist unterteilt in eine linke und eine rechte Hälfte. Die äußeren paar Millimeter beider Hälften bestehen aus einer aus verschiedenen Schichten zusammengesetzten «Rinde», der Großhirnrinde oder dem Kortex. Wie viel Hirnrinde vorhanden ist, ist anatomisch gesehen das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen dem menschlichen Gehirn und dem weniger intelligenter Arten. Wir werden keine der Unterorgane des Hirns im Detail beschreiben, da sich zeigt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur eine ganz grobe Abbildung zwischen solchen großmaßstäblichen Unterorganen und den geistigen und physischen Aktivitäten, für die sie verantwortlich sind, gemacht werden kann. Man weiß zum Beispiel, dass die Sprache in erster Linie von einer der beiden Hälften verarbeitet wird, im allgemeinen von der linken. Sodann ist das Kleinhirn der Ort, von dem aus Impulse zu den Muskeln geschickt werden, um die motorische Aktivität zu steuern. Wie jedoch diese verschiedenen Bereiche ihre Funktionen ausüben, ist noch immer zum großen Teil ein Geheimnis.”

[Hofstadter, Douglas R.: Gödel, Escher, Bach – ein Endloses Geflochtenes Band. Stuttgart: Klett-Cotta, 1986,  S. 363‑366]

„In einem seiner letzten Bücher hat Arthur Koestler den Menschen als «Fehlkonstruktion der Natur» bezeichnet. Dieses Urteil stützte sich unter anderem auf die Erkenntnisse des Hirnphysiologen MacLean, der die menschliche Gehirnentwicklung im Laufe der Evolution beschrieben hat und drei wesentliche Hirnstrukturen unterschied: das urtümliche «Krokodilhirn», das ältere «Säugetierhirn» und die relativ junge Denk-Kappe, den Neocortex. Die Fehlkonstruktion, die Koestler meint, liegt nun darin, dass Verstand (das Produkt des Neocortex) und Emotion (das Produkt der älteren Hirne) nicht oder schlecht koordiniert sind. Wenn das Gefühl und die Triebe aus den «tierischen» Hirnteilen uns überschwemmen, wenn der Kortex seine Kontrollfunktion nicht wahrnimmt, regredieren wir inmitten unserer High-Tech-Welt auf eine vorzeitige Stufe. Das ist schlimm genug, aber die wahrhaft menschlichen Grausamkeiten und Pathologien entstehen erst dann, wenn die Macht des Denkens, die Rationalität in den Dienst der primitiven viszeralen Impulse und Wünsche gestellt wird. Diese «Kombination» erst könnte sich als gefährliche Fehlentwicklung des Menschen erweisen: Urzeitgefühle, die sich modernster Technik bedienen können. Nur eine Ethik, die mit den Möglichkeiten dieser brisanten, spezifisch menschlichen Mischung aus Trieb und Technologie Schritt hält, könnte verhindern, dass wir wirklich in einer evolutionären Sackgasse landen und uns schließlich selbst ausrotten.” 

[Heiko Ernst: “Editorial”. In: Psychologie Heute, Juli 1987, 14. Jhg., Heft 7, S. 3]

„Ob und unter welchen Bedingungen aggressive Impulse zu sexuellen werden (oder umgekehrt) ist letztlich nicht zu bestimmen. Biologisch und physiologisch «angelegte» Übersprungmöglichkeiten, die in der Unspezifität von Erregungszuständen im limbischen Kortex begründet liegen, sind sozial und kulturell überformt und unter anderem auch abhängig von der Lerngeschichte des einzelnen Menschen. Weder können sich sexuelle Gewalttäter auf die «Natur» berufen, die sie aggressiv handeln lässt, noch ist es sinnvoll, biologische Faktoren bei der Bewertung von aggressiv-sexuellen «Fusionen» außer acht zu lassen.

Das Problem lässt sich am ehesten verstehbar machen, wenn man die Funktionsteilung der drei Gehirnteile darstellt: Die älteren Hirne, das Reptilienhirn und das Säugetierhirn sind «zuständig» für artspezifische Triebe und Verhaltensweisen (Verteidigung des Terrorismus, Paaren, Balzen und so weiter), während der Neokortex auf das Erlernen neues Möglichkeiten und die Umweltanpassung spezialisiert ist.

Die älteren Hirnteile erscheinen «Es-ähnlich» in ihren Absichten, weniger unbewusst als unfähig, sich über den emotiven Ausdruck hinaus mitzuteilen. Der limbische Kortex registriert fundamentale Affekte wie Hunger, Schmerz und Affekte, die nicht an bestimmte Reize gebunden sind, sondern Verhalten wie Aggression, Freude, Trauer und Fürsorge motivieren. Das limbische System besitzt zwar eine «Intelligenz des Fühlens», aber es kann den ganzen Organismus «überschwemmen» und beherrschen, wenn es außer Kontrolle gerät. Und die Kontrolle ist Sache des entwicklungsgeschichtlichen neueren Hirnteils, des Neokortex.”

[Axel Wolf: “Sexualität und Aggression: Eine Triebverwandtschaft”. In: Psychologie Heute, Juli 1987, 14. Jhg., Heft 7, S. 26]

„Blickt man auf die Nervenzellen, so ist das menschliche Leben ein ständiger Prozess von Gewinn und Verlust, besonders im 4. Lebensjahr findet sich ein Einschnitt starker Verminderung der Nervenzellen im Gehirn. Dieser Verlust ist dabei ein Gewinn, da mit der Verminderung der Zellen eine bessere Strukturierung der Denkabläufe und Emotionen gewährleistet ist. Vielleicht finden wir in dieser Identität von Gewinn und Verlust ein wesentliches Charakteristikum des menschlichen Lebens, das im Hineinfinden in diese Identität seine Lebendigkeit zu finden vermag. Der Versucht, gegen die Bewegtheit des Lebens ein Bild festzuhalten, kann dies zu einem «alien» oder auch zu einem Doppelgänger werden lassen. Die primäre Orientierung an den Gesetzen des Zusammenlebens hingegen kann uns zur vollen Entfaltung unserer neuronalen Möglichkeiten und unseres Bewusstsein führen. Dies können wir gebrauchen, denn in der veränderten Welt wird es uns an Überraschungen nicht mangeln.”

[Linke, Detlef: Einsteins Doppelgänger. Das Gehirn und sein Ich. München: C. H. Beck, 2000, S. 11]

Gehirnanatomie – Links:

Digital atlas

http://www9.biostr.washington.edu/da.html

Gehirnatlas

http://www.med.harvard.edu/AANLIB/home.html

Aufbau und Funktion des Gehirns

http://www.epub.org.br/cm/n01/arquitet/lobos_i.htm

Aufbau des Gehirns

http://www.songweaver.com/brain/

EEG

http://www.epub.org.br/cm/n03/tecnologia/eeg.htm

Gedächtnis und Lernen

http://www-pluto.informatik.uni-oldenburg.de/~gymwhs/fach/pae/lernen/lern-02.htm

http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/LERNTECHNIKORD/Gedaechtnis.html

Limbisches  System

http://normandy.sandhills.cc.nc.us/psy150/frmlimbc.html

“Las estructuras de la vida no solamente han llevado a crear una liberación biológica del estímulo en forma de pura y vaga animalización de la vida sino a algo más: ha aparecido un estadio en que justamente esas funciones se centralizan. Es la centralización del sentir, la centralización de la vida animal. Lo cual es enormemente importante. Pensemos que por eso a un animal, en general, se le puede dar la puntilla, cosa que no se puede hacer en ningún vegetal. Un vegetal es constitutivamente un sistema no centralizado. Un animal está centralizado. Y cuanto más centralizado es, es más perfecta su vida, pero más vulnerable. La centralización es siempre la sede de la vulnerabilidad. El animal, a medida que va siendo cada vez más animal, es un sistema más centrado; y un sistema centrado en que el psiquismo cobra más carácter y más parecido a lo que en el hombre hace que pueda decir: «me siento hambriento» o «me siento sediento». Pero el animal no tiene este me, de ninguna manera: está sediento y está hambriento. Cuanto más perfecto es el animal, más se parece justamente a este me que tenemos los hombres.

No solamente hay la centralización de la animalidad sino que hay, además, unos mecanismos – no en todo ser vivo, pero sí especialmente en los animales – de mantenimiento del equilibrio del medio interior. Justamente la homeostasis, la introducción de la homeostasis en la vida. Y esto es algo absolutamente esencial. Sin esto, el ser vivo no podría mantener sus estructuras. El equilibrio homeostático es algo más que un equilibrio: es un momento dinámico en estructuras de equilibrio; no hay duda ninguna. Considérese que se mantiene justamente la homeostasis del medio interno precisamente para que cuando el ser viviente necesite ejecutar acciones de un nivel superior a aquel que se está considerando, pueda el ser vivo contar, en cierto modo, consigo mismo para aquellas funciones. Es decir, la organización y el equilibrio del medio interno no es un equilibrio estático, es un equilibrio dinámico en que cada una de las fases inferiores requiere por necesidad la intervención de una fase superior para que la fase inferior pueda continuar siendo la que es; no podría mantenerse el quimismo de un animal si en un cierto momento el animal no tuviese sensaciones ópticas (por lo menos de una manera integral), o bien otras. Evidentemente, esto no podría ser. Interviene la función superior precisamente por que está exigida por la inferior. Ahora, que la superior, por su parte, juega su pasada. Porque una vez que entra en acción, naturalmente, tiene un campo mucho más extenso que la función elemental que le ha hecho entrar en funciones. Es decir, tenemos una subtensión dinámica de la función superior por la inferior, y además una liberación de la actividad propia de la función superior. Pero la función superior no podría ejecutar su actividad si no fuera por la homeostasis, que dinámicamente subtiende su propia actividad. ¿Cómo podría pretenderse que sin un equilibrio químico adecuado pudiera el sistema nervioso funcionar adecuadamente, y tener un cerebro que recordara, etc.? Esto no podría ser.

No solamente hay una función de estabilización en el orden de las actividades, sino que esta estabilización conduce de hecho, por lo menos en la serie animal, a algo distinto, que es la corticalización. Se va constituyendo no solamente un eje central sino que ese eje central termina en un telencéfalo, y el telencéfalo culmina justamente en una corteza.

Ahora bien, ¿cuál es la función de la corteza? Se ha discutido mucho entre neurólogos. Sherrington creía que era un sistema de integración; Brinkner, que es un sistema de significación. Modestamente me he atrevido alguna vez a pensar que no se trata ni de una cosa ni de otra: Porque efectivamente el ser vivo, todo ser vivo, aun la ameba más elemental, además de tener unas funciones específicamente determinadas, tiene, justamente en virtud de sus estructuras, lo que yo he llamado la formalización de esas acciones, de la manera como se presentan en el medio. Y he puesto el ejemplo del cangrejo (no es mío, es de Katz), del cangrejo al que se le adiestra a cazar una presa sobre una roca, pero si esa presa se le pone colgada de un hilito y un palillo, el cangrejo se siente incapaz de apresarla. ¿Por qué razón) Porque realmente el cangrejo no ha percibido la presa sino que ha percibido la configuración entera «roca-presa». Y ahora, como tiene una configuración distinta, no reconoce la presa en ella. En cambio un animal superior al cangrejo ve naturalmente la presa por sí misma, como recortada, independiente de lo demás. Pues, justo, esa es la función de formalización.

En el desarrollo evolutivo del sistema nervioso no simplemente se van creando los once órganos, los once matices de la sensibilidad que todos poseemos, sino que, además, sobre todo, se va creando un enorme sistema de formalización, en virtud de lo cual podemos hablar de cosas independientes, y no simplemente de configuraciones totales. Ahora bien, yo estimo que la función esencial de la corteza cerebral y del cerebro en general es justamente crear este enorme sistema de formalización, en virtud del cual un estímulo elemental que se recibe del medio externo, en virtud de las formalizaciones, presenta situaciones cada vez más ricas, cuanto más rica sea su formalización interna. Y esto es precisamente lo que hace que el psiquismo, tan elemental que consiste justamente en la liberación biológica del estímulo, adquiera ese carácter voluminoso y complicado que aboca precisamente en la conducta del animal. Las respuestas que el animal da a una suscitación se convierten entonces en conducta. La formalización exige la conducta para su propia estabilidad, y recíprocamente hace posible la riqueza en que se inscribe el psiquismo del animal. En esto se funda la unidad intrínseca entre estabilidad y creación en la vida.

En definitiva, si consideramos estos estadios citados en la marcha de la vida, nos encontramos con que desde la interiorización de la materia hasta la máxima formalización en la corticalización, hemos asistido a una progresiva interiorización, cada vez mayor, precisamente del ser vivo.

Ahora bien, la interiorización, la interioridad, es propia de la realidad en cuanto tal. Toda realidad, por serlo, tiene un intus, que se mantiene en un ex, que es precisamente el sistema de notas en que consiste la esencia de su sustantividad.”

[Zubiri, Xavier: Estructura dinámica de la realidad. Madrid: Alianza Editorial, 1995, pp. 180-184]

“Hablemos ahora de el mito que encontramos allende la técnica. El animal que se convirtió en el primer hombre habitaba, al parecer, en los árboles – la cosa es bastante conocida –, era un habitante arborícola. Por eso su pie está formado de modo que no es adecuado para caminar sobre el suelo, sino más bien para trepar. Como habitaba en los árboles, vivía sobre terrenos pantanosos en que abundan enfermedades epidémicas. Vamos a imaginar – sólo estoy contando un mito – que esta especie enfermó de malaria, o de otra cosa, pero no llegó a morir. La especie quedó intoxicada, y esta intoxicación trajo consigo una hipertrofia de los órganos cerebrales. Esta hipertrofia acarreó, a su vez, una hiperfunción cerebral, y en ello radica todo. Como ustedes saben, los animales superiores que preceden al hombre, como se ha demostrado ya, tienen entendimiento, pero no tienen, o apenas tienen memoria; o, lo que es lo mismo, no tienen fantasía, la cual, igual que la memoria, es productiva a veces y otras, improductiva. Los pequeños chimpacés, por ejemplo, olvidan en seguida lo que les ha pasado, aunque son bastante inteligentes; más o menos lo que les pasa a muchos hombres, cuando no disponen de ningún material para su entendimiento y por eso no pueden seguir desarrollando un asunto. Pero este animal que se convirtió en el primer hombre, ha encontrado súbitamente una enorme riqueza de figuras imaginarias en sí mismo. Estaba, naturalmente, loco, lleno de fantasía, como no la había tenido ningún animal antes que él, y esto significa que frente al mundo circundante era el único que encontró en sí, un mundo interior. Tiene un interior, un dentro, lo que otros animales no pueden tener en absoluto. Y esto trajo consigo el más maravilloso de los fenómenos, que es imposible de explicar desde el punto de vista puramente zoológico, porque es lo más opuesto que podemos imaginarnos acerca de la orientación natural de la atención en los animales. Los animales dirigen su atención – esto se advierte fácilmente, cuando nos acercamos a la jaula de los monos en un parque zoológico – totalmente hacia el mundo exterior, el entorno, porque este mundo circundante es para ellos un horizonte lleno de peligros y riesgos. Pero cuando este animal que se convirtió en el primer hombre encontró tal riqueza en imágenes internas, la dirección de su atención realizó el más grande y patético giro desde fuera hacia dentro. Empezó a prestar atención a su interior, es decir, entró en sí mismo: era el primer animal que se encontraba dentro de sí, y este animal que ha entrado en sí mismo es el hombre.

Pero queremos proseguir con esta narración, con esta patética narración. Este ser se encontró ante dos repertorios distintos de proyectos, de propósitos. Los otros animales no tenían ninguna dificultad porque sólo encontraban en sí mismos supuestos y esquemas instintivos, que operaban de un modo mecánico. Pero este ser se encontró, por primera vez, ante estos dos proyectos totalmente diferentes: ante los instintivos, que aún alentaban en él y ante los fantásticos, y por eso tenía que elegir, seleccionar.

¡Ahí tienen ustedes a este animal! El hombre tendrá que ser, desde el principio, un animal esencialmente elector. Los latinos llamaban al hecho de elegir, escoger, seleccionar, eligere; y al que lo hacía, lo llamaban eligens o elegens, e elegans. El elegans o elefante no es más que el que elige y elige bien. Así pues, el hombre tiene de antemano una determinación elegante, tiene que ser elegante. Pero aún hay más. El latino advirtió – como es corriente en casi todas las lenguas – que después de un cierto tiempo la palabra elegans y el hecho del «elegante» - la elegantia – se habían desvaído algo, por ello era menester agudizar la cuestión y empezó a decir intellegans, intelligentia: inteligente. Yo no sé si los lingüistas tendrán que oponer algo a esta última deducción etimológica. Pero sólo puede atribuirse a una mera casualidad el que la palabra intelligantia no se haya usado igual que intelligentia, como se dice en latín. Así pues, el hombre es inteligente, en los casos en que lo es, porque necesita elegir. Y porque tiene que elegir, tiene que hacerse libre. De ahí procede la famosa libertad del hombre, esta terrible libertad del hombre, que es también su más alto privilegio. Sólo se hizo libre porque se vio obligado a elegir, y esto se produjo porque tenía una fantasía tan rica, porque encontró en sí tantas locas visiones imaginarias.

Somos, sin duda, señoras y señores, hijos de la fantasía. Así pues, todo lo que se llama pensar desde el punto de vista psicológico, desde el extremo de la psicología, es pura fantasía. ¿Hay algo más fantástico que el punto matemático o la línea recta? Ningún poeta ha dicho nunca nada que fuese tan fantástico. Todo pensar es fantasía, y la historia universal es el intento de domar la fantasía sucesivamente, en diversas formas.

Esto trajo consigo, sin embargo, que los deseos del hombre, en todo lo que no es posible específicamente, no tengan nada que ver con los instintos, con la naturaleza, sino que sólo son deseos fantásticos. [...] Por eso, ante todo, percibe el hombre que precisamente lo que más en el fondo desea es, hasta tal punto imposible, que se siente infeliz. Los animales no conocen la infelicidad, pero el hombre actúa siempre en contra de su mayor deseo, que es el de llegar a ser feliz. El hombre es, esencialmente, un insatisfecho, y esto – la insatisfacción – es lo más alto que el hombre posee, precisamente porque se trata de una insatisfacción, porque desea tener cosas que no ha tenido nunca. Por eso suelo decir que esta insatisfacción es como un amor sin amada o como un dolor que siento en unos miembros que nunca he tenido.

Se nos aparece el hombre, pues, como un animal desgraciado, en la medida en que es hombre. Por eso no está adecuado al mundo, por eso no pertenece al mundo, por eso necesita un mundo nuevo. [...] Este mito nos muestra la victoria de la técnica; ésta quiere crear un mundo nuevo para nosotros, porque el mundo originario no nos va, porque en él hemos enfermado. El nuevo mundo de la técnica es, por tanto, como un gigantesco aparato ortopédico que ustedes, los técnicos, quieren crear, y toda técnica tiene esta maravillosa y – como todo en el hombre – dramática tendencia y cualidad de ser una fabulosa y grande ortopedia.”

[Ortega y Gasset, José: “El mito del hombre allende la técnica” (Conferencia en las «Darmstädter Gespräche 1951», publicada en Mensch und Raum, Darmstadt, 1952. En: Obras completas. Madrid: Revista de Occidente, 1961, Bd. IX, pp. 621-624]

“Hay una realidad que el fisiopatólogo ha ignorado hasta ahora, una realidad anatómica y fisiológica, una realidad objetiva que cada vez se recorta y precisa más: la realidad del «cerebro interno» o «cerebro visceral». Se ha menospreciado la importancia de las circunvoluciones más viejas del cerebro, del hipocampo, de la amígdala junto a la circunvolución del hipocampo, del girus dentatus, del tubérculo olfatorio, de lo que antes se llamaba rinencéfalo y hoy conocemos como arquipallium, porque está constituido por una corteza de estructura más sencilla que el neocórtex, de una corteza cerebral con sólo tres capas, en lugar de seis. Junto a este arquipallium tenemos el paleoencéfalo, formado por las circunvoluciones orbitaria posterior, por la región del uncus, en el polo temporal, y por la circunvolución del cíngulo, alrededor del cuerpo calloso. Constituye el mesocórtex una corteza de tipo transicional de tres a cinco capas de células. En su conjunto, este arqui- y paleocórtex forman una unidad a la que Kleist llamaba cerebro interno, pensando que a su nivel se integran, como así ocurre, un vasto mundo de impresiones procedentes de las vísceras, de los esfínteres, de todo el cuerpo, con impresiones procedentes del mundo exterior: olfatorias, táctiles, visuales, etc. McLean le ha llama cerebro visceral, porque en él hay una amplia y vastísima representación vegetativa. Uno de los obstáculos para comprender la importancia de la patología psicosomática lo constituye el no haberse dado cuenta los médicos de la trascendencia de un descubrimiento de la neurofisiología moderna: el que el sistema neurovegetativo no es un sistema que termina en el diencéfalo, en el hipotálamo, sino que continúa hacia arriba, sigue primero hasta estas circunvoluciones arcaicas del cerebro, donde tiene una importante representación, y luego prosigue hasta la corteza cerebral en su porción más teleencefalizada, en el polo frontal. Fulton dice que quizás constituya éste el más importante descubrimiento de la Medicina de los últimos años.

El sistema neurovegetativo no es, por tanto, como se venía creyendo, un simple dispositivo para hacer que el cuerpo, por debajo de la psique, marche bien, un poco como los mandos automáticos o como el regulador de una estufa de cultivo. Se pensaba que el sistema vegetativo tenía por misión ajustar todas las correlaciones orgánicas con la mayor exactitud por que, por encima de ella, la psique, la corteza cerebral, pudiera estar tranquila. Una vez que el cuerpo estaba bien regulado, la corteza podía dedicarse a leer a Kant o a jugar al dominó. Pero ahora sabemos que esta regulación del cuerpo está integrada más arriba, en el propio lóbulo frontal, que parece servir para las actividades mentales más elevadas; que sistema neurovegetativo y sistema nervioso no se separan ni un solo momento. Pero al tiempo que llega a la corteza más reciente del neocórtex, donde residen las actividades discriminativas, conscientes, los que permiten ver el mundo como un mundo de objetos, las que permite la abstracción y el lenguaje, la inervación neurovegetativa establece una importante estación en el «cerebro interno». El «cerebro interno» es el órgano para la relación afectiva con el mundo que nos rodea, principalmente con el mundo de nuestros semejantes. A su nivel todo el aflujo de impresiones sensoriales, que proceden, por un lado, de las vísceras de nuestro propio cuerpo; por el otro, el mundo exterior, se encuentran con un mundo importantísimo, el de los recuerdos. A nivel del cerebro interno se constituye la imagen que nos formamos de nuestro propio cuerpo y, en general, de todo nuestro ser, de nuestras cualidades y defectos, lo que llamamos el esquema corporal. [...] El hombre registra recuerdos. Igual que la célula conserva su inmunidad en forma de recuerdos, otras células del organismo, ni más ni menos misteriosas, almacenan también lo que ha ocurrido en el tiempo, en la vida del sujeto. [...]

El segundo punto fundamental es lo que, a partir de un gran filósofo español, Zubiri, creo que constituye un firme progreso en nuestra comprensión del sistema nervioso: son los conceptos de tono vital y de «formalización». Si consideramos una ameba, por ejemplo, vamos viendo cómo en ella empieza por diferenciarse, primero, una vacuola digestiva; luego, una vacuola excretora. A partir de la ameba, el organismo se va diferenciando cada vez más. Pues bien, hay siempre algo que no se diferencia, que no se especifica, que queda constituyendo la unidad básica del ser vivo. El sistema neurovegetativo en el organismo superior, infinitamente más complejo, es quien representa esta unidad básica, en la que confluyen todas las actividades especializadas; es quien, por tanto, representa el tono vital primario del animal. Para comprender lo que debe entenderse por formalización recurramos a un ejemplo: Ante un cangrejo, sobre la roca, existe una presa, y el animal, reconociéndola, se dirige hacia ella. Pero si la misma presa se levanta por medio de un hilo sobre la roca, el cangrejo ya no es capaz de reconocerla como tal presa, aunque esté muerto de hambre. El alimento para el animal con sistema nervioso poco «formalizado» aparece inserto, enclavado dentro del mundo en torno como una señal. Pero el animal no es capaz de destacar esta señal del mundo, de recortarla, de separarla, de convertirla en un objeto. El animal, por tanto, está preso dentro de un mundo limitado, de un mundo cerrado. Pero poco a poco, a medida que el sistema nervioso se va complicando, el mundo se abre cada vez más, hasta llegar al hombre, que tiene un mundo abierto lleno de posibilidades. Estas posibilidades provienen de que es capaz de enfrentarse con las cosas del mundo exterior como tales cosas, independientemente de que las necesite su mundo instintivo, independientemente de que sean señales de alimento o señales de peligro. El niño, en sus primeros años, es incapaz, como el animal, de destacar las cosas de una masa confusa e indiferenciada, que es como el mundo se le presenta. Porque el niño es un ser en el cual predomina el cerebro interno, el ento y mesopallium, no el neocórtex, el neopallium. El entopallium funciona proporcionando al individuo del mundo en torno impresiones de conjunto, «fundidas», todavía sin destacar en forma de objetos.

Una de las actividades que se formalizan en los niveles cada vez más superiores del sistema nervioso es la del sistema neurovegetativo, del que depende la unificación, la integración del organismo en una unidad. En el diencéfalo, esta integración se hace en forma de regulación de la temperatura, de la presión arterial, del juego de los vasomotores, de la inervación de las vísceras. Pero en el cerebro interno, esto es, en un nivel de integración más elevado, esta inervación vegetativa se encuentra con el mundo de los recuerdos y con el mundo del esquema corporal. Al realizarse allí una nueva integración, ocurre también una nueva «formalización». En lugar del mundo exclusivamente «interno» del animal, que era el que existía a nivel del diencéfalo, aparece ahora otro mundo, el mundo de las conexiones afectivas, el mundo de la relación con nuestros semejantes, que es el mundo de las emociones. El mundo de las emociones y de los sentimientos no es más que la formalización de este tono vital en el nivel del arqui y paleoencéfalo, una vez que allí se integra con la imagen que nos formamos de nosotros mismos y con las reacciones defensivas y agresivas, de dependencia o de independencia frente a nuestro prójimo.

El tercer punto lo constituyen las observaciones de Portmann, debidamente desarrolladas por un psicoanalista y antropólogo suizo, Bally, según el cual es decisivo para el hecho de ser hombre la circunstancia de que el hombre nace al mundo como una larva de hombre, en estado de larva. Cualquier animalito al nacer puede hacer lo que no hace el hombre: subsistir casi por sí solo. Todos ellos alcanzan un estado de desarrollo que el hombre no tiene. Dicho en lenguaje neurofisiológico, el niño nace, indefenso, con solo su arqui y paleoncéfalo en estado de funcional. Entonces ocurre algo trascendental para el destino del hombre. Quien le sirve de neocórtex, de corteza, es la corteza maternal. Si el niño no es debidamente protegido por la madre, no puede continuar la formalización de su sistema nervioso, es decir, no puede articularse debidamente este aqui y paleocórtex con el neocórtex, no puede integrar las experiencias hechas a nivel del «cerebro interno» con la actividad de la corteza, capaz de abstracción y de discriminación.

En vista de ello, es esencial para lo que luego el hombre ha de devenir, la simbiosis real que establece con la madre y que, durante los primeros años de la vida, viene a continuar la simbiosis uterina. Pero poco a poco, el cerebro del niño continúa su desarrollo. Entonces interviene la autoridad paterna. Si la porción más arcaica de la corteza cerebral era la que había sido modelada, «acuñada», por la influencia maternal, ahora otra porción del cerebro, quizás la correspondiente al poco temporal y a las circunvoluciones orbitarias, es la que recibe la importa del padre. El niño, hacia esta época tiene que aprender a controlar sus esfínteres, a controlar sus accesos de furor, sus gritos, sus rabietas.

A través del acuñamiento maternal, de esta simbiosis que establece el cerebro infantil en sus circunvoluciones más primarias con la madre, el niño es «acuñado» por el subconsciente materno, recibe la impronta maternal y a través de ella recibe algo de importancia ingente, recibe el mundo de la tradición. Después lo será por el subconsciente paternal, ante el que ya comenzará a rebelarse, a enfrentar su autonomía como individuo. La separación de la simbiosis materna es dolorosa, porque era grata y cómoda y ha de hacerse precisamente en pugna afectiva con la influencia paterna. Esta es la expresión neurofisiológica de lo que se ha llamado complejo de Edipo. En realidad el niño no está enamorado de su madre, sino que lo que le vincula a ella es que la madre forma su otra mitad, su complemento biológico. La separación es dolorosa, porque es la escisión de una unidad simbiótica.

Llegamos al cuarto punto. El tono vital, integrador, unificador de la actividades del organismo tiene tres facetas que están representadas en los tres grupos de instintos fundamentales: de conservación del individuo, de conservación de la especie y de crecimiento. En la hipófisis y en el diencéfalo estas tres facetas se manifiestan en tres grupos de hormonas y actividades instintivas: hormonas de crecimiento, hormonas sexuales o gonadotróficas y hormonas de la alarma vital. Estas tres facetas del tono vital prosiguen su formalización por encima del hipotálamo, a nivel del «cerebro interno», donde se nos ofrecen con características de un extraordinario interés, pero siempre en estrecha imbricación unas con otras.  En sus niveles inferiores el sistema neurovegetativo sería para defender al organismo frente a los cambios en su medio interno, en la homeostasis, que le imprimían las variaciones de temperatura u otras cualesquiera del ambiente en torno. En el «cerebro visceral» esto se «formaliza» en forma de defensa agresiva, frente al mundo de sus semejantes, adoptando el carácter de una expresión hacia los demás. Los trabajos de Wolff han demostrado cómo la mayoría de los trastornos psicosomáticos pueden interpretarse como reacciones defensivas que han sobrepasado su objetivo, que «se han pasado».”

[Rof Carballo, Juan: Cerebro interno y sociedad. Madrid: Ateneo, 1956, pp. 8-17]

“El hombre nace al mundo bajo dos dramáticos signos que intervienen decisivamente en su grandeza como tal hombre: su invalidez que le obliga a desarrollar su neocórtex bajo la simbiosis maternal y su primer fracaso amoroso, la necesidad de crear su individualidad, de separarse de la protectora simbiosis maternal en pugna y acatamiento de la personalidad paterna. De esta forma la tradición, los valores que de la sociedad están representados en el subconsciente maternal y paternal intervienen como organizadores de la articulación entre el ento y mesopallium y neopallium. El hombre lleva a cabo la «formalización» última de su sistema nervioso, ya en sus raíces, antes de recibir la educación escolar o universitaria, de una manera inconsciente, en un campo de fuerzas ordenado por la sociedad en que nace. Su «formalización» constituye la posibilidad de su grandeza; por ella puede liberarse de la estrechez del mundo instintivo, tener un mundo abierto, lleno de posibilidades y la capacidad de adaptarse a ellas, de manipular los objetos, de abstraer los conceptos, de crear la técnica y la civilización.”

[Rof Carballo, Juan: Cerebro interno y sociedad. Madrid: Ateneo, 1956, p. 20]

“El concepto de normalidad psíquica en el hombre es relativo al tipo de sociedad en que se vive, pero, a su vez, la sociedad en que se vive no es indiferente al tipo de enfermedades que los médicos observamos.”

[Rof Carballo, Juan: Cerebro interno y sociedad. Madrid: Ateneo, 1956, p. 23]

“A título de hipótesis pienso que el cerebro no es primariamente órgano de integración (Sherrington) ni órgano de significación (Brickner), sino que en nuestro problema es órgano de formalización, una formalización que culmina en la corticalización. Me basta con aludir, por ejemplo, a los servo-mecanismos o a ciertas áreas corticales especiales, por ejemplo, a algunas áreas frontales. La formalización es una estructura rigurosamente anatomo-fisiológica.

La organización anatomo-fisiológica del sistema nervioso tiene un plan o esquema relativamente homogéneo y común desde etapas filogenéticas muy remotas. Así, por ejemplo, este esquema está ya en el cerebro de la salamandra. Este esquema tiene a mi modo de ver dos direcciones: una de especificación, predominantemente regional por así decirlo, y otra de estructura más fina, de formalización.”

[Zubiri, Xavier: Inteligencia sentiente. Inteligencia y realidad. Madrid: Alianza Editorial, 1980, p. 46]

El cerebro es el órgano sentiente que por su hiperformalización determina exigitivamente la necesidad de intelección para poder responder adecuadamente. Además, el cerebro tiene una función aún más honda: mantener en vilo la intelección. Es la constitución del estado de vigilia. Finalmente, la actividad cerebral por ser sentiente, modula intrínseca y formalmente la intelección misma, la impresión de realidad. En la unidad de estos tres momentos (hiperformalización exigitiva, vigilia y modulación intrínseca) consiste el momento estructural sentiente de la intelección sentiente.

Por sus estructuras, el animal determina la habitud de estimulidad. En ella está abierto a un medio. Medio es el entorno en cuanto queda formalizado en el sentir animal. El hombre por sus estructuras determina la habitud de realidad. En ella no está abierto solamente a un medio sino que está abierto a un campo y a un mundo: es el campo de lo real y el mundo de lo real. El hombre tiene ciertamente un medio; este medio en cuanto humanamente aprehendido es el campo de realidad. Pero el campo de realidad está transcendentalmente abierto al mundo. De suerte que el campo de realidad, como veremos, es el mundo en cuanto está sentido intelectivamente. Es la obra de la inteligencia sentiente como facultad.”

[Zubiri, Xavier: Inteligencia sentiente. Inteligencia y realidad. Madrid: Alianza Editorial, 1980, p. 97]

Hiperformalización

La hiperformalización no es un fenómeno de conducta adaptativa, sino un principio estructural. Se trata de estructuras que pertenecen formalmente a los animales en cuestión. Dicho de otro modo, lo que aquí hacemos es un análisis estructural de la realidad en cuanto formalizada unas veces e hiperformalizada otras, no un análisis de los mecanismos evolutivos. Las estructuras animales se hallan «ajustadas» por su capacidad de formalización. Queda en pie, y no entramos en ello, el problema de si ese ajustamiento es el que determina la evolución (lamarkismo) o es consecuencia de ella (darwinismo).

No se trata de meros momentos conceptivos, sino de la estructura «física» de aprehensión de realidad. Es una estructura humana, y como tal tiene su aspecto orgánico. Como vimos, la formalización del animal es una estructura suya determinada anatomo-fisiológicamente. Así también, la hiperformalización es una estructura del animal humano entero, por tanto con un aspecto orgánico. Efectivamente, por ejemplo, la forma de regresión estructural del cerebro va haciendo regresar el ámbito de la hiperformalización a ser una mera formalización. Cajal observaba que el cerebro humano es mucho más rico en neuronas de axón corto que el cerebro de cualquier otro animal. ¿Cabría pensar que un cerebro así estructurado es justamente un cerebro hiperformalizado?

La hiperformalización es, pues, un carácter estructural. Ciertamente es el resultado de un proceso. Pero este proceso no es el proceso del sentir, sino algo completamente distinto y anterior al sentir: es proceso morfogenético.

Este proceso no constituye la aprehensión de realidad, pero es lo que intrínsecamente y formalmente abre el ámbito de esta aprehensión. La aprehensión así hiperformalizada es justo la impresión de realidad.”

[Zubiri, Xavier: Inteligencia sentiente. Inteligencia y realidad. Madrid: Alianza Editorial, 1980, p. 73-74]

“No hay cerebro y además intelección, sino que hay intelección cerebral y cerebro inteligente. No hay un puro sentir y además un inteligir, sino que lo que hay es estructuralmente intelección sentiente o sentir intelectivo. Las notas de todo sistema poseen en él una rigurosa posición, distinta según sea la sustantividad. Pues bien, en la sustantividad humana todas sus notas psíquicas forman «una» estructura con las notas somáticas, y recíprocamente. Todo lo psíquico «es» somático y todo lo somático «es» psíquico. Las estructuras de la célula germinal, pues, «hacen» desde sí mismas la psique, y con ello el sistema psico-somático en cuanto sistema, en todas y cada una de sus notas y en su unitaria e indivisible actividad. Lo propio debe decirse del cuerpo.”

[Zubiri, Xavier: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Editorial, 1986, p. 465]

“El pitecantropo no se hace cargo de la realidad de la misma manera que el homo sapiens y no puede hacérselo porque su distinta actividad cerebral abre un campo de intelección «típicamente» distinto al del homo sapiens, tanto por lo que se refiere a aquello de lo que tiene que hacerse cargo, como por lo concerniente al modo mismo de hacerse cargo. [...] Es el nivel del hacerse cargo de la realidad. Es un nivel psico-orgánico. Lo es ciertamente por una razón general: porque lo es la actividad del plasma germinal desde su concepción. En este sentido la capacidad intelectual se va configurando en actividad pasiva desde el plasma germinal. No todos los hombres, en efecto, tienen la misma capacidad para aprehender lo real como real. Pero ésta es una razón sólo general. En cambio lo que aquí buscamos es conceptuar el carácter psico-orgánico de la intelección en el nivel mismo de intelectivo-cerebral.

Para conceptualizarlo adecuadamente comienzo por tomar la cuestión por el aspecto psíquico de la actividad del hacerse cargo de la situación. En su última raíz, es la actividad de la intelección. Todos los demás momentos de aquella actividad están posibilitados por el área que abre la intelección. Por tanto, es a ésta a la que hemos de atender ante todo.

La intelección consiste en aprehender algo, en el caso más modesto un estímulo, como real. Y este carácter es inespecífico frente a todo contenido estimúlico, contenido siempre constitutivamente específico. El nuevo nivel es, por tanto, lo que llamaré el nivel de inespecificidad. En su virtud, la apertura es formalmente inespecificidad. La inespecificidad no es algo tan sólo negativo, sino algo eminentemente positivo: es un carácter propio de cada cosa real, pero un carácter que aunque pertenece a la cosa, sin embargo excede en cierto modo de cada una de las cosas reales. De donde resulta que aprehender algo como real, es aprehenderlo como algo abierto en su propio carácter de realidad. La apertura es actividad activamente abierta. Ahora debe decirse: es la actividad accional de lo inespecífico. El hacerse cargo de la realidad es, pues, la actividad de lo inespecífico.

Pero lo específico y lo inespecífico no son dos objetos sino dos dimensiones de un solo y mismo objeto, del «objeto real»; es la impresión de realidad. Y la impresión de realidad no es una segunda impresión añadida a la de lo específico, por ejemplo, a un color rojo. No hay sino una sola impresión, la impresión de ese rojo real, cuyas dos dimensiones son lo específico (ese color rojo) y lo inespecífico (real). [...] Recíprocamente, aprehender algo como real es aprehenderlo como «una» realidad en un campo nuevo: el campo de la realidad.

Y esto es esencial para tomar ahora la cuestión por el lado de la actividad cerebral. Porque esta actividad única que aprehende lo inespecífico en y por la aprehensión de lo específico, y que aprehende lo específico inespecíficamente, es justo la que tiene un aspecto orgánico-cerebral. Esta actividad cerebral es sumamente compleja; me limitaré a la corteza cerebral. Por un lado hoy en la corteza áreas distintas. Las funciones sensorio-motrices y hasta las neuro-vegetativas están representada en algunas de estas áreas, y pueden tener incluso representaciones múltiples. Otras áreas no tienen este carácter, sino que desempeñan funciones distintas, por ejemplo, las áreas supresoras. Todas estas diferentes áreas están «asociadas» entre sí en varia forma por las vías de asociación. Es una estructura más o menos rigurosamente topográfica. Pero lo que aquí más importa no es esta diferenciación topográfica, sino el carácter de la organización funcional de sus neuronas. Desde este punto de vista, lo decisivo, a mi modo de ver, está en que la corteza tiene dos tipos de actividad. Una actividad es muy específica, en el sentido de que sus fibras están especializadas para la recepción, para la asociación o para la efección. Pero la corteza tiene también fibras inespecíficas, no en el sentido en que lo es la impresión de realidad, sino en el sentido de no estar especializadas para la recepción, asociación o proyección efectora. Su actividad es inespecífica en el sentido de que su función es producir y mantener la actividad de la corteza en conjunto, un poco en y por sí misma. Es una unidad neuro-funcional. Esta actividad inespecífica pende ante todo del sistema reticular que viene desde el tronco nervioso mismo. Mantiene al cerebro en vilo, por así decirlo, y regula algunos de sus centros, y hasta la corteza misma. Pero además, la corteza posee una organización funcional inespecífica propia (unidades neuronales transversales a sus capas, circuitos auto-reverberantes, etc.). En ella desempeñan una función decisiva las neuronas de axón corto de Cajal. De esta actividad pende la riqueza de la vida del animal. La actividad del sistema reticular y la de la corteza tienen una íntima unidad. Por ejemplo, las áreas corticales supresoras actúan a través del sistema reticular. Y este sistema a su vez modifica la excitabilidad de ciertas regiones cerebrales.

Ahora bien, estos dos tipos de función, la específica y la inespecífica, no están yuxtapuestos. Por un lado, sin una estimulación específica del cerebro, éste no poseería su actividad global inespecífica. La estimulación tiene, pues, la doble función de constituir un estímulo específico, y la función de producir y mantener la actividad inespecífica de la corteza. Es esencial el que esta actividad inespecífica sólo se produzca en y por la actividad específica. Es una misma actividad con dos funciones muy precisamente articuladas en esta forma. Por otro lado, la actividad inespecífica tiene también una doble función. Mantiene y modula ante todo la actividad de la corteza; pero también orienta, organiza y modula la actividad específica de los centros. Desde este punto de vista la actividad específica es la que está en disponibilidad respecto de la inespecífica. Disponibilidad, ¿para qué? Pues justamente para que ésta organice la vida del animal. Dada su situación estimúlica, el animal dispone de sus múltiples respuestas posibles gracias a la actividad inespecífica de su cerebro. [...] En una o en otra forma es en la articulación de especificidad y de inespecificidad donde se inscribe la formalización. El cerebro tiene así una actividad única con dos momentos, sólo momentos, el de especificidad y el de inespecificidad, articulados en la forma antedicha: sólo está en actividad inespecífica en y por la actividad específica.

En el caso del hombre, la riqueza enorme de neuronas de axón corto distingue nuestra especie de todas las demás. Esto equivale a reconocer que si nuestra actividad tiene una riqueza incomparable a la del resto de los animales, ello se debe a que nuestra actividad inespecífica neurofuncional es mucho más rica que en las demás especies. En su articulación con la actividad específica transcurre lo que yo he llamado hiperformalización. Es ésta la que abre la entrada en acción del hacerse cargo de la realidad, es decir, de la intelección. [...] La hiperformalización no es algo negativo, sino que es positiva apertura a la inespecificidad intelectiva. En su virtud el hombre tiene cerebralmente una apertura intelectiva al estímulo como realidad. Esto es, la inespecificidad neuro-funcional es un mero momento de la aprehensión del estímulo como realidad: es lo que expresa el adverbio «cerebralmente». [...] Lo intelectivo es un mero momento de la actividad cerebral: es lo que expresa el adverbio «intelectivamente». En su virtud, lo cerebral y lo intelectivo no constituyen sino una sola y misma actividad: el sistema unitario de lo inespecífico, esto es, el sistema unitario del aprehender la realidad. Y como la inespecificidad es aquello que constituye la apertura, resulta que la actividad de este unitario sistema de lo inespecífico es eo ipso la apertura del animal humano a la realidad. Es el acto propio del animal de realidades. [...] El animal humano no puede actuar en forma adecuada neuro-funcionalmente sino haciéndose cargo de la realidad, esto es, intelectivamente. Y no puede hacerse cargo de la realidad sino neuro-funcionalmente.”

[Zubiri, Xavier: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Editorial, 1986, pp. 520-526]

“[Hay dos errores en los que es sumamente fácil incidir] El primero, pensar que la actividad intelectiva es función del cerebro. Esto es falso. La intelección es algo en «función-de» este cerebro, pero no es función formalmente cerebral, cosa muy distinta. Lo único esencial al «de» es que lo intelectivo sólo esté en acción en función del cerebro. El segundo error consiste en pensar que cuando menos el cerebro sería el órgano de la intelección. Pero esto es también falso, no solamente porque como acabo de decir el cerebro no ejecuta la función de inteligir, sino además por una segunda razón. Porque decir que la inteligencia no entra en acción sino en función del cerebro no significa que la inteligencia como potencia esté adscrita primariamente al cerebro en cuanto tal. En el plasma germinal está ya la inteligencia como potencia intelectiva. El plasma germinal es ya un sistema psico-orgánico. Pero sólo genéticamente se constituye la facultad intelectual gracias al desarrollo cerebral. La morfogénesis es, pues, unitariamente la constitución del cerebro y la constitución de la facultad intelectual. Esto es, la inteligencia no está adscrita primariamente al cerebro sino al plasma germinal. Con el cerebro lo que se constituye es un nuevo nivel de actividad, no un sistema nuevo.

En el fondo los dos errores se nutren de una misma idea subterránea: la de suponer que la unidad en cuestión es de carácter sustancial. Y es justo lo que no es. Es unidad de sustantividad, esto es, unidad de sistema. Cada uno de los términos no es el otro pero no constituyen dos actividades, una cerebral y otra mental, sino que no hay sino una sola y misma actividad propia pro indiviso del sistema. Y sistema consiste en que cada término sea formal y físicamente «de». De ahí que toda posible modificación de un punto del sistema es eo ipso sin interacción alguna una modificación de la actividad del sistema, y por tanto de los demás puntos.

Este sistema tiene una estructura propia. Tratándose del nivel inferior, aquello en que se está son los estímulos específicos. Por ellos tiene el cerebro una actividad inespecífica propia respecto de la cual lo específico es, en las respuestas, algo disponible para la actividad inespecífica. Tratándose del nivel superior, el hombre no está en las cosas que le estimulan, sino que con estas cosas, esto es, gracias a ellas, en lo que está es en la realidad. Las cosas no nos son indiferentes, pero cada una de ellas es sólo una forma concreta de estar en la realidad. En su virtud todas las propias estructuras específicas y la propia actividad inespecífica neuro-funcional desempeña una función superior: ser aquello «gracias a» lo cual estamos en la realidad. Este ser «gracias a» es lo que constituye la disponibilidad. [...]

Disponibilidad no significa «manejabilidad». No se trata de que la inteligencia maneje la actividad cerebral como si fuera el teclado de un piano o de una máquina de escribir. Todo lo contrario. La intelección, por ser el momento intrínseco determinante de la dirección de una actividad psico-orgánica, uno de cuyos momentos es el neurofuncional, es algo que transcurre «en» la actividad cerebral. Pero no es un añadido a ésta, sino que la actividad cerebral transcurre intelectivamente.”

[Zubiri, Xavier: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Editorial, 1986, pp. 526-528]

“El niño no nace con el cerebro ya completamente organizado y formado. En la fase postnatal continúa la organización cerebral, hasta el punto de que no hay ningún hombre que haya «usado» todo su cerebro; a una con ello se organizan muchos aspectos de la psique, incluso los «superiores».”

[Zubiri, Xavier: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Editorial, 1986, p. 488]

„La psique y todas, absolutamente todas sus notas, se van haciendo unitariamente de un modo pasivo en la actividad psico-orgánica en que el hombre consiste. Toda la actividad humana es constitutivamente psico-orgánica.

Lo orgánico es un momento intrínseco y formal de todo lo psíquico. Desde la integridad y el equilibrio génico hasta la diferenciación (histológica, anatómica, y topográfica) y la organización funcional del cerebro, lo orgánico es un momento intrínseco y formal de toda actividad psíquica, por ejemplo, la intelectual. Un momento ciertamente de diverso carácter. Pero todos estos factores orgánicos están modelando intrínseca y formalmente el modo de pensamiento y de intelección; la oligofrenia fenilpirúvica y el mongolismo nos lo ha puesto bien de manifiesto. Más aún, cuando se organice el cerebro, habrás aspectos de la actividad psíquica más o menos topográficamente localizados, a veces (como en el sistema límbico) con una precisión casi microscópica, rayana en lo increíble. Otros aspectos no acusan hoy por hoy esta localización precisa, pero sí exigen la actividad cerebral. Así, no hay ningún «área» cerebral específicamente determinada para la intelección, pero se requiere un mínimo de corteza y de organización funcional para ella. Es una especie de actividad cerebral inespecífica. [...] Por ejemplo, la evidencia según la cual se «intelige» que dos y tres son cinco no es algo que cueste trabajo. Pero es que la realidad de la intelección humana no está constituida sólo por esta evidencia. Es que el hombre tiene que estar inteligiendo con evidencia que dos y tres son cinco. [...] El esfuerzo de intelección no es mera condición instrumental de ésta, sino un momento intrínseco pero formal del proceso intelectivo. Las estructuras cerebrales modelan, pues, el tipo y el proceso de intelección.

Pero, por otra parte, no hay procesos orgánicos en el cerebro capaces de dar cuenta de una idea genial, de una evidencia creadora, etc. El electroencefalograma de un genio y el de un hombre vulgar son en principio iguales. [...]

En todas sus fases vitales, pues, el hombre no tiene más que una sola y misma actividad psico-orgánica con dominancia variable de pasividad y de accionalidad en unas notas a diferencia de otras. No hay actuación de la psique «sobre» el organismo, ni de éste sobre aquélla, ni hay un paralelismo entre ambos, porque lo que no hay es ese «ambos»; no hay sino una única estructura psico-orgánica cuya unitaria actividad se despliega variablemente a lo largo de la vida. Cada fase de esta actividad es la constitución de un nivel psico-orgánico.”

[Zubiri, Xavier: Sobre el hombre. Madrid: Alianza Editorial, 1986, pp. 492-494]

„Según Mac Lean el hombre tiene tres cerebros que, aunque funcionan juntos, pueden intercomunicarse:

§     el más antiguo es básicamente reptílico,

§     el segundo es heredero de los mamíferos inferiores,

§     el tercero es un desarrollo mamífero posterior, el que ha hecho que el hombre sea precisamente hombre.

Hablando alegóricamente de estos tres cerebros en uno se puede decir que, cuando un psiquiatra le pide a un paciente que se tienda en el sofá, le está pidiendo que se tumbe también junto a cocodrilo o un caballo.

El neocortex de los homínidos se desarrolló hace unos 500.000 años, desde el pleistoceno medio en adelante, a una velocidad tremenda que no tiene precedentes en la historia de la evolución.

Mac Lean lanzó el término »esquizofisiología« para esta precaria situación de nuestro sistema nervioso. La define como una dicotomía en las funciones de la antigua y la nueva corteza que puede explicar las diferencias entre nuestra conducta emotiva y la intelectual. Mientras que nuestras funciones intelectuales las realiza el nuevo cerebro, las afectivas siguen dominadas por un sistema primitivo lo que hace que muchos impulsos humanos tengan poca diferencia de los animales.

Según Arthur Koestler, la evolución cometió varios errores (fósiles o papelera de planes tirados por el Creador). El homo sapiens quizá sea víctima de un error de construcción en su sistema nervioso, lo que le impulsa a la destrucción. Pero tiene la virtud de compensar sus defectos con su capacidad para el arte y el lenguaje.

En la penosa historia de la especia hay varios síntomas patológicos:

·         no tiene mecanismo por el que los miembros de su especie respetan a los demás;

·         es el único que organiza matanzas en masa;

·         tiene una esquizofrénica escisión entre la razón y las emociones, entre la capacidad crítica y creencias irracionales;

·         torpeza para conducir los asuntos humanos, a medida que aumenta su capacidad para la técnica.“

[Marco Polo: „El hombre compensa sus imperfecciones naturales“. En: Destino 1. noviembre de 1969]

El caballo en la locomotora

El libro de Koestler [dt. Das Gespenst in der Maschine] es un ataque al behaviorismo. Se trata de constatar, basándose el autor en las últimas conclusiones de la neurofisiología, que el ser humano posee tres cerebros y que hay como una ruptura o esquizofrenia entre el último y los demás, causa de todos los males contemporáneos.

¿Cuáles son estos tres cerebros y cuál el sistema o engranaje lógico sobre el que edifica Koestler su teoría y su solución final? Dentro de la evolución hay como una permanente jerarquía que permite a cada holón (término creado por el autor y que signfica »parte de un todo«), a cada fragmento, que sea éste célula o individuo humano, pertenecer a un sistema superior y dominar a un holón que le es inferior. De esta manera, el ser humano, por ejemplo, estaría abierto hacia arriba, lo que le permite evolucionar o progresar incesantemente. El hoon al que domina es ya etapa superada; el holón superior será su propio porvenir. La historia podría ser, pues, el reajuste correcto por parte del historiador de una serie de holones subiendo desde lo más bajo hacia lo más alto. Sin embargo, hay crisis, es decir, ruptura, y esto significa peligro mortal

Dicha ruptura se debería al hecho de que el ser humano sería provisto de tres cerebros: uno, el más antiguo, llamado archicórtex, herencia de los reptiles que fueron nuestros más alejados antepasados; el segundo, llamado paleo-córtex, heredado de los mamíferos, y un tercero, o neo-córtex, que hizo posible la mutación y que caracteriza a la especie humana. Entre este último y los demás no hay aún puente que valga. El antiguo cerebro es animal y nos domina con la obsesión sexual, secreto de la multiplicación y duración de la especie, o con la voluntad de poder o con tantos totalitarismos viscerales que son más animálicos que humanos, pero que ahí están, en la base del cerebro antiguo y que vigilan sobre la vigencia y primacía de nuestras necesidades primitivas. Mientras el cerebro nuevo, dentro de cuyos abismos lógicos están escondidos el lenguaje, la razón, la posibilidad creadora o artística, el holón superior, como dice Koestler, está abierto hacia arriba, pero en desconexión con el holón inferior. Entre el hombre antiguo y el nuevo, entre los dos cerebros que lo constituyen, no es posible injertar ningún quicio armonizador. La ontogénesis no repite aquí las hazañas de la filogénesis, el individuo evolucionado, el homo sapiens no quiere ni puede imitar, ya que no tiene apertura hacia abajo, el lento caminar de los cerebros antiguos, cuya vida supone millones de años de evolución dentro del mundo de los instintos, filogenéticos, ligados a la estirpe. [...] Es evidente que todos los males que nos achacan tendrían fácil arreglo, según Koestler, si el hombre inventase una droga capaz de hacer rimar a los dos cerebros. [...] Cuando todos los seres humanos se den cuenta de lo necesario que es creer, alcanzar el estado teologal, que decía Kierkegaard, o por lo menos el estético y amarse a través del arte, entonces ninguna droga será necesaria.”

[Vintilia Horia: “El caballo en la locomotora”. En: Ya, s. a.]

«Las células del cerebro se reproducen en el útero materno al increíble ritmo de 250.000 células por minuto. En el momento del nacimiento, cada bebé ha generado la gran mayoría de las neuronas que tendrá toda su vida, aproximadamente cien mil millones de neuronas –de mil tipos distintos–, soportadas por más de un billón de células gliales –células que protegen y estructuran a las neuronas–. En los primeros años de la vida del cerebro este astronómico número de neuronas se conectan unas con otras mediante sinapsis para permitir registrar todo lo que aprende, sobre todo desarrollar las habilidades cognitivas, como el lenguaje, así como aprender todos los conocimientos básicos, como las reglas sociales.

De hecho, se sabe hoy que entre los tres y los ocho años los niños tienen el doble de neuronas y el doble de conexiones entre ellas que el cerebro adulto. A medida que el niño se convierte en adolescente pierde las sinapsis que no utiliza a un ritmo de miles por segundo.

Pero para que eso ocurra es necesario que las neuronas sepan, cuando nacen, dónde situarse y con quién conectarse. Y en los últimos años se ha avanzado mucho en el conocimiento de los mecanismos que guían, durante el desarrollo del cerebro, a los axones –prolongaciones del cuerpo de las neuronas– hasta sus puntos de contacto en otras regiones del cerebro.

Los axones de unas neuronas de la retina navegan larguísimas distancias –lo que para un humano serían miles de kilómetros– a través del sistema nervioso, sorteando dificultades, cambiando direcciones hasta encontrar no sólo el área de destino sino una localización precisa, y todo ello gracias a señales químicas que encuentra en el camino.

Se ha avanzado asimismo en el conocimiento de la complejidad de las neuronas. En concreto, los neurocientíficos han demostrado que la neurona no es un simple transistor que se activa o no según los impulsos que recibe. Bien al contrario, ahora se sabe que cada neurona produce un solo y pequeño efecto sobre otras neuronas, pero para que tenga lugar puede precisar que hasta más de 1.000 señales se integren en un momento preciso.

Esto obliga a pensar en la neurona como una computadora en toda regla; de hecho, se han llegado a describir hasta catorce mecanismos biofísicos que pueden corresponder a otras tantas operaciones computacionales neuronales. No obstante, la estrella tecnológica de estos últimos diez años es, sin lugar a dudas, la técnica de manipulación genética, gracias a la cual se ha conseguido crear animales cuyas anatomías, químicas y fisiologías cerebrales anómalas han permitido entender nuevos principios neurocientíficos.

La aplicación más usual ha consistido en el estudio de las consecuencias moleculares o conductuales de las alteraciones genéticas. Estos estudios han descubierto el papel de los genes en la aparición de conductas de un organismo, como la agresividad, la ansiedad, la sociabilidad, el tono vital y un sinnúmero de características de personalidad más.

Por otro lado, los investigadores conocen mucho más detalladamente la química cerebral, tanto la normal como la patológica. Se sabe ya, por ejemplo, qué tipos de desarreglos bioquímicos están asociados con enfermedades como la depresión, el trastorno bipolar, la esquizofrenia. Este hecho ha permitido el diseño y producción de fármacos que intervienen en estos mecanismos y que han tenido un éxito inmediato.

La introducción de la nueva tecnología de visualización cerebral ha representado otro de los avances más productivos de esta década, ya que ahora se puede visualizar el cerebro al mismo tiempo que se registra su actividad metabólica o eléctrica mediante la tomografía de emisión de positrones, la resonancia magnética nuclear funcional o los campos magnéticos evocados.

Gracias a estas técnicas ha empezado a entenderse la organización y funcionamiento del sistema nervioso como sistema complejo, cómo el cerebro representa la información que recibe a través de sus sentidos, cómo la transforma por procesos que le son propios y cómo modifica su conducta para, en el mejor de los casos, actuar de una manera más eficiente que antes de recibir la información. Se saben ya muchas particularidades de cómo procesamos las percepciones o qué factores intervienen en la memoria, el aprendizaje, el razonamiento o el procesamiento y producción lingüística.

La aplicación de las técnicas de neuroimagen a la psiquiatría ha dado nacimiento a una nueva área de investigación que empieza a dar frutos muy interesantes para la comprensión de las enfermedades mentales. Tanto en la esquizofrenia, como en la depresión o en los trastornos de ansiedad se empiezan a conocer las alteraciones de desarrollo, de organización y de funcionamiento del cerebro. En cuanto a la neuroinformática, se ha avanzado enormemente en las prótesis artificiales neuronales. Hay individuos completamente paralizados que ya pueden controlar ordenadores mediante su pensamiento, gracias a un implante electrónico insertado en el cerebro al que se han conectado las neuronas.

Hay también prototipos de visión artificial que empiezan a dar sus frutos, devolviendo entre el cinco y el diez por ciento de visión a ciegos. El sistema funciona estimulando directamente la parte del cerebro que normalmente procesa la información visual en videntes, enviando señales que se interpretan como zonas de luz y sombra.

En cierto modo, podríamos decir que el cerebro nunca ha estado más cerca de concluir su tarea más ardua: explicarse a sí mismo, para mejorar sus virtudes y para suplir sus fallos cuando enferma.»

[Óscar Vilarroya: “¿El cerebro está cerca de explicarse a sí mismo?“. En: La Vanguardia, 27/07/2003]

«Sobre Jeff Hawkins / Sandra Blakeslee: On intelligence (editorial Henry Holt)

El cuadro del córtex cerebral que pinta la neurobiología actual es el de un mosaico de módulos especializados -unos procesan la información visual, otros la auditiva, otros interpretan el lenguaje, otros detectan las disonancias en una melodía-, y el primer gran salto conceptual de Hawkins ha sido ignorar esas diferencias de función y fiarse más de lo que dice la simple anatomía: que todo el córtex es igual.

"Mountcastle percibió que todas las regiones del córtex tienen las mismas seis capas, los mismos tipos de células y las mismas conexiones, y propuso que todas ellas realizan la misma función, un mismo algoritmo poderoso", explica Hawkins.

La zona del córtex que procesa la información visual está en la parte de atrás de la cabeza. La información de los ojos llega a la zona más cercana a la nuca. Allí, cada neurona responde a un rasgo muy concreto del mundo, como el grado de luz. Pero la información se va haciendo más abstracta a medida que sube hacia la coronilla. Un poco más arriba, cada neurona responde a un tipo de frontera entre la luz y la sombra (una neurona se dispara si la frontera es horizontal, otra, si tiene una ligera pendiente, etcétera). Más arriba aún, una neurona reconoce un círculo y otra un triángulo. Más arriba, una neurona puede reconocer la cara de Bill Clinton, y sin que importe si está de frente o de perfil.

Según Hawkins, cada paso desde la información cruda hasta la idea abstracta se basa en el mismo algoritmo. Es la única computación que sabe hacer el córtex, pero es tan versátil que puede explicar todas las increíbles propiedades de la mente.

¿Cuál es ese algoritmo prodigioso? "El papel de cualquier región del córtex", explica Hawkins, "es averiguar qué relación hay entre sus inputs, memorizarla y usar esa memoria para predecir cómo se comportarán los inputs en el futuro".

Ése es el algoritmo mágico. En la nuca, los inputs son puntos de luz y sombra en el campo visual. Como tienden a formar fronteras, esa región de córtex memoriza las fronteras más comunes y transmite hacia arriba esa memoria. La siguiente región de córtex ya no recibe información cruda sobre la luz: sus inputs son las fronteras. Si una frontera horizontal tiende a aparecer junto a otra vertical, el córtex memoriza un ángulo recto y transmite esa memoria hacia arriba. La siguiente región del córtex recibe ángulos y transmite objetos geométricos.

Supongamos que el objeto es un edificio. A medida que le rodeamos, sus ángulos cambian continuamente debido a la perspectiva. Pero, como toda esa secuencia de ángulos tiende a ocurrir en la experiencia cada vez que rodeamos un edificio, una región de córtex memorizará la secuencia y transmitirá hacia arriba un concepto de edificio que ya no depende de su orientación.

Todo el córtex funciona detectando correlaciones entre sus inputs, pero esos inputs son rasgos del mundo progresivamente más abstractos.

Pero este flujo hacia arriba es sólo la mitad de la historia. El córtex está continuamente mandando información hacia abajo: de las zonas más abstractas a las más concretas. Es lo que Hawkins llama "predicciones". En cuanto la región que memoriza edificios (en cualquier orientación) recibe de abajo un par de ángulos que podrían ser un edificio, devuelve hacia abajo su interpretación. Si la información que sigue llegando desde abajo es consistente con un edificio, la interpretación se consolida.

Todas las regiones del córtex, sea cual sea su rango en la jerarquía de la abstracción, están continuamente proponiendo hipótesis sobre el mundo y rellenando con predicciones los datos que faltan: fonemas no pronunciados, sílabas inaudibles, palabras sepultadas por el ruido de un autobús o ideas que el orador no ha llegado siquiera a tener. Las predicciones de más alto nivel, que ocurren en la mitad delantera del córtex -la zona del cerebro que creció de forma más espectacular durante la evolución de los homínidos-, son el fundamento de la inteligencia y la creatividad. Entender algo es ser capaz de predecir su comportamiento.

La estructura jerárquica del córtex permite aprovechar el poder de la combinatoria. El ejemplo mejor estudiado es el lenguaje -una veintena de fonemas, combinados paso a paso en sílabas, raíces, palabras y frases, bastan para codificar todas las ideas posibles-, pero todo el córtex funciona igual que el lenguaje. Basta cambiar fonemas y sílabas por notas y frases musicales, o por ángulos y formas geométricas, o por las operaciones básicas del razonamiento lógico.

Pero una rata y un mono tienen córtex. ¿Por qué no hablan? "La evolución del lenguaje no requirió la invención de un nuevo mecanismo cerebral", responde Hawkins. "Pero hay una cosa que nos distingue de otros animales, y es que nuestro córtex tiene muchas más conexiones con los músculos. Sólo nosotros podemos generar las largas y complejas pautas motoras necesarias para hablar".»

[Fuente: Javier Sampredo, “Así funciona la mente”, en: El País, 06.12.2004]