FUNKTIONSBEGRIFF

Función

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Grammatische Kategorien / Kategorie / Funktionell / Funktionalismus / Algorithmus / Morphosyntax / Onomasiologie / Semasiologie / Glossematik / Begriff

 

«Die Funktion ist ein relationaler, nicht klassifizierender Begriff.» [Heupel, C., S. 73]

«Kategorien sind klassifizierender nicht relationaler Natur.» [Heupel, C., S. 111]

«Funktion, die (lat. fungi = leisten):

1.    Leistung eines sprachlichen Elements in bestimmtem Zusammenhang, seine Rolle in einem Wirkungsfeld, sein Aufeinander- und Zusammenwirken mit anderen Elementen; Relationsbegriff: Funktion als ein Element immer in Beziehung auf ein anderes Element, z.B. kann ein Substantiv die Funktion Subjekt oder Objekt in Beziehung auf den Satz haben. Sie auch Kategorie.

2.    Leistung der Sprache insges.; z.B. ihre Ausdrucks-, Appel- oder Darstellungs-Funktion. Siehe auch Sprache.»

[Ulrich, Winfried: Linguistische Grundbegriffe. Kiel: F. Hirt, 1972, S. 39]

«Funktionsbegriff

Der Begriff der Funktion wird in der Mathematik gebraucht, um eine eineindeutige Abhängigkeitsbeziehung zwischen zwei Variablen, von denen die die Freie, und die andere die Abhängige ist, zu beschreiben. Die abhängige Variable ist eine Funktion der unabhängigen Variable und kann auf sie reduziert werden.»

[Helmbrecht, J.: Universalität und Vagheit. Untersuchungen zum funktionalen Zusammenhang morphosyntaktischer und kognitiver Kategorien der Sprache. Diss., Univ. Bonn, 1994, S. S. 103 Anm.143]

«Funktion

1.      Eine Relation zwischen zwei Funktiven, die einander voraussetzen (Hjelmslev);

2.      die Position, in der eine sprachliche Form erscheint (Bloomfield, Fries);

3.      die kommunikative Leistung, der Kommunikationseffekt, der Inhalt einer sprachlichen Form (C.G. Meier, W. Schmidt);

4.      die Rolle, die eine sprachliche Erscheinung im Satz, als Satzglied (etwa: Subjekt, Objekt) spielt;

5.      eine Relation zwischen Paaren von Kategorien in der syntaktischen Tiefenstruktur der generativen Grammatik (etwa: Subjekt-von als Beziehung von Nominalphrase zu Satz im Basis-P-Marker);

6.      Zweck der Sprache insgesamt in ihrer Verwendung: Zeichenfunktion, appellative, emotionale Funktion, Darstellungsfunktion usw. (Helbig 1969b: 8)» [Abraham, W., S. 220]

«Funktion [lat. functio ‘Verrichtung’].

(1)  Aus Mathematik und Logik übernommener Grundbegriff; weitgehend identisch gebraucht mit Abbildung.

(2)  In der Glossematik bei L. Hjelmslev [1943] entspricht der F.-begriff eher dem der Relation. Hjelmslev verwendet F. „in einer Bedeutung, die vermittelnd zwischen der logisch-mathematischen und der etymologischen liegt“ (S. 38), d. g. F. bezieht sich sowohl auf die unterschiedlichen Formen von Abhängigkeiten verschiedener Größen untereinander (die Hjelmslev Interdependenz, Determination oder Konstellation nennt) als auch darauf, dass diese Größen auf bestimmte Weise „fungieren“, eine bestimmte Rolle im Text innehaben.

(3)  Zum F.-begriff in anderen Beschreibungen vgl. Syntaktische Funktion.» [Bußmann, S. 257]

«Funktionell bedeutet „inhaltlich“ vom Gesichtspunkt der Funktion, des sprachlichen Wertes aus; d.h. nicht die materielle Morphologie der Konjugationstypen, der unregelmäßigen Verben usw. Wir untersuchen z.B. den Wert, also den Gebrauch des französischen Imperfekts, wie im Französischen das Imperfekt funktioniert, und nicht wie man im Französischen das Imperfekt von den verschiedenen Verben bilden kann. In diesem Zusammenhang muss man bemerken, dass die materiellen, morphologischen Kategorien nicht unbedingt mit den inhaltlichen zusammenfallen. So sind die vier französischen Konjugationstypen materielle, morphologische Kategorien, aber keine inhaltlichen, da man zwischen ihnen keinen Bedeutungsunterschied feststellen kann; das französische Imperfekt dagegen ist als sprachlicher Wert, als Bedeutung, eine inhaltliche, funktionelle Kategorie (oder Einheit). Ein und derselben inhaltlichen, funktionellen Kategorie (Einheit) können mehrere materielle Kategorien (Ausdruckstypen) entsprechen, aber nicht umgekehrt. So entsprechen ein und derselbe Wert „Indikativ Präsens“ im Französischen die verschiedenen morphologischen Typen des französischen Präsens. Das Gegenteil davon, nämlich dass eine morphologische Kategorie oder Einheit mehreren Werten entspricht, kommt prinzipiell nicht vor. Zumindest ist das ein Arbeitspostulat der heutigen strukturellen Sprachwissenschaft.»

[Coseriu, E.: Das romanische Verbalsystem. Tübingen: Gunter Narr, 1976, S. 14-15]

«Funktionsbegriff

In der technischen Ausgestaltung der modernen formalen, wahrheitskonditionalen Semantik spielt in der Nachfolge des deutschen Mathematikers und Logikers Gottlob FREGE der mathematische Funktionsbegriff eine fundamentale Rolle. Frege hat mit der über zweitausendjährigen Tradition der Begriffslogik gebrochen, die Begriffe mehr oder weniger psychologisierend als Merkmalsbündel auffasste /vgl. Komponentialsemantik), und er hat die Bedeutung von Ausdrücke wie rot, schlafen, Mensch als Funktionen (im mathematischen Sinne) konzipiert. Was ist mathematisch gesehen eine Funktion? Man kann sie als Zuordnungs- oder Abbildvorschrift verstehen: Nach einer bestimmten Vorschrift werden Elementen einer Menge A Elemente einer andern Menge B zugeordnet, oder eine Menge A wird in spezifischer Weise auf eine Menge B abgebildet. Eine Funktion wäre z.B. x2 = y. Das ist als spezifische Vorschrift zu verstehen, wie die Menge aller x in die Menge aller y abzubilden ist, d.h. als spezifische Vorschrift, wie jedem x ein bestimmtes y (im vorliegenden Fall: sein Quadrat) zuzuordnen ist: 1 wird 1 zugeordnet, 2 wird 4 zugeordnet, 4 wird 16 zugeordnet usw.

Frege hat diesen Funktionsbegriff übertragen auf sprachliche Ausdrücke. Inwiefern ist rot, schlafen, Mensch eine Funktion? Insofern, als ich mit jedem Individuum x den Satz X ist rot bilden kann und dabei immer entweder einen wahren oder einen falschen Satz bekomme. rot ist demnach nichts anderes als eine Funktion, die die Menge der Individuen abbildet auf die Wahrheitswerte „wahr“ und „falsch“. Allerdings ist eine charakteristische Funktion, d.h. eine ganz spezifische Art, alle Individuen auf die Werte „wahr“ oder „falsch“ abzubilden. rot ist eine spezifische Art, die Welt in zwei Hälften zu teilen, in die eine Hälfte der roten Dinge und in die andere Hälfte der nicht-roten Dinge. Genauso machen das Ausdrücke wie schlafen (die schlafenden Dinge und die nicht-schlafenden Dinge) oder Mensch (die menschlichen Dinge und die nicht-menschlichen Dinge), nur in je anderer, je spezifischer Weise.

Was wäre, wenn schlafen und Mensch die Abbildung auf die Wahrheitswerte in gleicher Weise machen würden wir rot? Das hieße doch, dass sie mit rot synonym wären.

Was ist zu erwarten von der Art, wie tot und lebendig die Welt teilen? Doch wohl das, dass jedes Individuum, das bei tot den Wert „wahr“ bekommt, bei lebendig den Wert „falsch“ bekommen muss und umgekehrt. Das ist die Komplementarität.

Damit haben wir anzudeuten versucht, wie sich die semantischen Relationen in der formalen Semantik mit dem Wahrheitskonzept als Leitkonzept mit Hilfe des mathematischen Funktionsbegriffs quasi mengentheoretisch darstellen lassen.

Man glaube allerdings nicht, dass in der formalen, wahrheitskonditionalen Semantik, nur weil sie gewöhnlich in mathematisch-formaler Gestalt daherkommt, gewisse Grundprobleme gelöst seien.»

[Linke, A./Nussbaumer, M./Portmann, P. R.: Studienbuch Linguistik. Tübingen: Niemeyer, 1991, S. 163-164]

«Prädikat (lat. praedicatum)

Das, was von dem Subjekt in einem Urteil ausgesagt wird.

1. In der traditionellen Logik Bezeichnung für einen Ausdruck oder Begriff, der den Platz des P. in einem Subjekt‑P.‑Urteil einnimmt und dem Subjekt entweder zu‑ oder abgesprochen wird. Derselbe Ausdruck kann P. in dem einen und Subjekt in einem anderen Urteil sein, z. B. <der Begriff Mensch> in den Aussagen: <Sokrates ist ein Mensch> und <Einige Menschen sind Philos.>.

2. In der modernen Logik und philos. Semantik Bezeichnung für einen unvollständigen Ausdruck, der durch die Entfernung eines oder mehrerer singulärer Ausdrükke aus einem Satz entsteht, der eine Behauptung darstellt. Man unterscheidet zwischen monadischen P. wie <... ist rothaarig> und polyadischen P. bzw. Relationsbezeichnungen wie: < ... rasiert ...> oder <... schuldet...für ...>. In der Prädikatenlogik werden P. auch Satzfunktionen (engl. sentential function) genannt, da sie als Funktionen (eindeutige Zuordnungen) singulärer Ausdrücke (oder geordneter Gegenstandsmengen) zu Sätzen (oder Urteilen) aufgefasst werden können. P. werden durch große Buchstaben E, F, G, H symbolisiert, während die offenen Stellen mit Hilfe der Variablen x, y, z ... angegeben werden. So wird z. B. der Satz <Ole rasiert Ole> durch <Fxx> symbolisiert, und der Satz <Ole schuldet Peter 5DM für Fido> mit <Gxyzu>. P. werden in zwei Weisen zu Sätzen umgebildet, zum einen, indem man singuläre Ausdrücke in die offenen Stellen einsetzt, zum andern, indem man einen Quantor hinzufügt, der die freien Variablen bindet. So kann das Prädikat <Ole rasiert x> zu folgenden Sätzen umgebildet werden: <Ole rasiert Peter> und <($x) Ole rasiert x> (<Es gibt mindestens einen, den Ole rasiert>).»

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 470]

«Prädikatenlogik (auch Quantifikationstheorie oder Funktionskalkül genannt)

In der modernen Logik Bezeichnung für die Theorie der Argumente und Schlussfolgerungen, deren Gültigkeit auf generalisierenden Ausdrücken wie <alle>, <keiner> und <einige> beruht. Die P. ist durch die Verwendung von Quantoren gekennzeichnet, wobei die Quantorvariablen in der P. erster Ordnung Individuen, in der P. zweiter oder noch höherer Ordnung verschiedene Typen von Eigenschaften als mögliche Werte haben.»

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 470]

«Algorithmen und Funktionen

Ein Schlüssel zum Verständnis dazu, wie ein Computer rechnet, ist sicher der Begriff des Algorithmus. Allgemein gesagt ist ein Algorithmus eine Vorschrift, die eindeutig angibt, wie man sich in einer bestimmten Situation zu verhalten hat. So gesehen kann man viele Vorschriften des täglichen Lebens als Algorithmen auffassen. Im Bereich der Mathematik und Informatik betreffen Vorschriften in der Regel aber ausschließlich die Umformung von Zeichen. Ein Algorithmus ist hier eine Vorschrift, die eindeutig angibt, wie bestimmte Zeichen umgeformt werden. Algorithmen für die Umformung von Zeichen sind jedem aus der Schule bekannt. Wenn man Rechnen lernt, lernt man genau das: die Anwendung von Algorithmen. Die Berechnung einer Aufgabe besteht meist darin, dass man ein derartiges Verfahren auf eine Menge vorgegebener Zahlen anwendet und so zur gewünschten Lösung gelangt. So gesehen ist Rechnen nichts anderes als die Umformung von Zeichen nach festgelegten Regeln.

Für theoretische Zwecke ist die Forderung wichtig, dass der Algorithmus endlich sein muss. Er darf z.B. nicht aus einer unendlichen Liste von Anweisungen bestehen, sondern muss mit einer endlichen Anzahl auskommen. Für praktische Zwecke ist dieser Punkt weniger relevant, da man kaum in die Versuchung kommen wird, eine unendliche Vorschrift aufzustellen.

In einer Vorschrift zur Umformung von Zeichen muss natürlich angegeben werden, für welche Zeichen bzw. Zeichenkonfigurationen die Vorschrift gelten soll. Die Menge der Zeichen, auf die die Vorschrift anwendbar ist, wird als das Alphabet des Algorithmus bezeichnet. Das Alphabet eines Algorithmus darf nur endlich viele Elemente enthalten, da sonst die Forderung nach endlich vielen Anweisungen nicht erfüllbar wäre. Die Elemente müssen außerdem deutlich voneinander zu unterscheiden sein, da sonst unklar wäre, welche Regel anzuwenden ist. Das Alphabet eines Algorithmus besteht also aus endlich vielen, diskreten Objekten. [...]

In diesem Zusammenhang muss auch auf den Unterschied zwischen einem Algorithmus und einer Funktion hingewiesen werden. Eine Funktion ist eine Abbildung einer Menge (Definitionsbereich) auf eine andere Menge (Wertebereich), so dass jedem Element des Definitionsbereichs genau ein Element des Wertebereichs zugeordnet ist. Durch eine Funktion werden also Elemente von Mengen einander zugeordnet. Es ist vollkommen offen, um welche Elemente es sich dabei handelt.

Eine Funktion könnte beispielsweise jedem Ball aus einer Menge von Fußbällen eine Zahl zuordnen (z.B. die Anzahl der mit diesem Ball geschossenen Tore). Ein Algorithmus dagegen ordnet nichts einander zu, sondern ist eine Verhaltensvorschrift. Algorithmen werden in erster Linie dazu benutzt, Funktionen zu berechnen. Ein Algorithmus zur Berechnung der Funktion, die jedem Fußball aus einer bestimmten Menge die Anzahl der mit ihm erzielten Tore zuordnet, würde ein Verfahren darstellen, das angibt, wie man zu jedem der Fußbälle die Anzahl der mit ihm geschossenen Tore ermittelt.

Der Unterschied zwischen einer Funktion und einem Algorithmus ist also nicht, dass die Funktion nur abstrakte und der Algorithmus nur konkrete Entitäten betrifft, sondern vielmehr, dass die Funktion etwas ist (eine Zuordnung) während der Algorithmus etwas tut (er ordnet zu).»

[Helm, Gerhard: Symbolische und konnektionistische Modelle der menschlichen Informationsverarbeitung. Eine kritische Gegenüberstellung. Berlin u. a.: Springer-Verlag, 1991, S. 20-21]

«Función y argumento en Frege

Si avanzando en el análisis, queremos determinar los componentes de los juicios, tenemos, según Frege, que toda expresión se descompone en dos: "un componente estable que representa la totalidad de las relaciones, y el símbolo considerado como reemplazable por otros, que significa el objeto que se encuentra en estas relaciones. Al primer componente lo llamo función, y al último, su argumento".

Según este análisis de Frege, los componentes del juicio (proposición) no son, como propugna el análisis clásico, sujeto y predicado, sino función y argumento. Función es el componente estable, pero incompleto, no saturado. Argumento es el componente variable que viene a saturar el primero y a formar con él un juicio (proposición). Así, por ejemplo, dada la proposición "El hidrógeno es más liviano que el anhídrido carbónico", en el lugar de la palabra "hidrógeno" podemos poner la palabra "oxígeno" o "nitrógeno", o el nombre de cualquier otro gas, y de acuerdo con estas sustituciones, va variando el sentido de la proposición, pero las palabras "oxígeno", "nitrógeno", etc., mantienen con el resto de la proposición las mismas relaciones que la palabra "hidrógeno". Por lo tanto, en la proposición dada, "hidrógeno" es el argumento (representado por A) y "es más liviano que el anhídrido carbónico", la función (representada por Φ). De manera que la proposición entera así analizada será representada como sigue:

|— Φ (A)

Continuando con el análisis en la proposición señalada, podemos distinguir, a su vez, en esta función un componente variable, a saber, "anhídrido carbónico". Tenemos entonces una nueva función Ψ, "es más liviano que", con dos argumentos: A. "hidrógeno", y B: "anhídrido carbónico", y escribiendo la proposición así:

|— Ψ (A, B)

[Velarde Lombraña, Julián: Historia de la lógica. Oviedo: Servicio de Publicaciones de la Universidad. O. J., p. 319]

«El hablante conoce la serie de estructuras sintagmáticas con que funciona la lengua; y según el mensaje que quiere transmitir, selecciona unos signos, cuyos mensajes responden a conceptos, y los coloca en los huecos funcionales de la estructura conveniente. Esa inserción de las unidades léxicas, como funtivos, en diversos huecos funcionales, interrelacionados entre sí, son la clave de la producción del lenguaje. De donde se deduce que los signos lingüísticos sólo lo son en realidad cuando funcionan en las cadenas del decurso [texto]. Antes sólo serán signos potenciales, huellas psíquicas de signos que quedan en nuestra mente; y que un factor primordial, sine qua non, de todo signo, que ha de entrar en su definición, es la función.

La noción de función está íntimamente ligada al papel que desempeña un elemento o un término dentro de una estructura perteneciente a un sistema. Función, estructura y sistema son inseparables. Las funciones vienen a ser el conjunto de interrelationes que unos elementos guardan con otros dentro de un sistema para formar una estructura. Y como la lengua es un sistema de estructuras, parece obvio que tal concepto sea esencia y distintivo de los elementos lingüísticos operativos.

Las unidades lingüísticas han de definirse necesariamente apoyándose en las funciones que desempeñan o pueden desempeñar tanto en el paradigma como en la cadena sintagmática.

El concepto de función de las unidades de la lengua viene a ser la misión y participación que un elemento aporta para que funcione un todo orgánico. Y realmente todo elemento se justifica en tanto en cuanto funcional. [...] La función, pues, es el conjunto de relaciones que guardan los componentes de determinada estructura con los demás.»

[Hernández Alonso, C.: Gramática funcional del español. Madrid: Gredos, ²1986, p. 26-27 y 30]

«De entrada hay que distinguir entre funciones del lenguaje funciones del lenguaje y funciones interlingüísticas.  Ahora atenderemos a las primeras. Las otras vienen a coincidir con el papel que desempeña un elemento o un término en una estructura perteneciente a un sistema, dentro de una cadena lingüística; o lo que es lo mismo, las relaciones que un elemento mantiene con todos los demás de la estructura a la que pertenece. Son las que globalmente se denominan „funciones gramaticales“, que forman una red de interrelaciones e interferencias que guardan unos elementos con otros dentro de un sistema para formar una estructura, tanto en el plano de la expresión como en el del contenido.

Por otra parte, las „funciones del lenguaje“, que nos muestran las finalidades de los enunciados, nos dicen para qué sirve aquél y cómo se utiliza. Anticipamos aquí que existe una relación importante entre estas funciones del lenguaje y las funciones gramaticales, así como con todo enunciado sígnico.» 

[Hernández Alonso, César: Nueva sintaxis de la lengua española. Salamanca: Colegio de España, 1995, p. 30]

«Hjemslev interpreta la función como la relación o dependencia existente entre una cadena y cada una de sus partes, entre un paradigma y sus miembros y la que se da entre los elementos. Triple concepto, pues, de función: el primer es esencialmente de carácter sintagmático, el segundo paradigmático y el tercero afecta tanto a uno como a otro. Para este lingüista las funciones pueden darse en el decurso (funciones et ... et) o en el sistema (funciones aut ... aut).

Un concepto de función no muy distante de éste es el de Martinet, quien la hace coincidir con "relaciones sintácticas entre dos clases".»

[Hernández Alonso, César: Nueva sintaxis de la lengua española. Salamanca: Colegio de España, 1995, p. 27-28]

«La existencia de un sistema es, de acuerdo con Hjelmslev, un requisito previo necesario para que exista un proceso. Por función entiende Hjelmslev una dependencia entre dos términos. Una unidad lingüística tiene ciertas funciones - es decir, conexiones - con otras unidades, de manera que ciertas unidades implican otras unidades. Los dos términos de una función se llaman funtivos. Una interdependencia es una función entre dos constantes; una determinación, una función entre una constante y una variable, una constelación una función entre dos variables. Una constante, en este caso, es un funtivo cuya presencia es condición necesaria para la presencia del funtivo con el cual tiene una función; una variable es un funtivo cuya presencia no es una condición necesaria. Se apreciará que en el caso de una cláusula principal y una subordinada, la función, es una „determinación“, en la cual la cláusula principal es la constante y la subordinada la variable.»

[Malmberg, Bertil: Los nuevos caminos de la lingüística. México: Siglo XXI, 1971, p.159]

«La versión funcional del estructuralismo europeo ha desarrollado dos conceptos fundamentales, el de función y el de articulación. E. Alarcos, en su Gramática Estructural (1969: 32), entiende el primer término de modo amplio, del siguiente modo:

Es función toda dependencia establecida entre una clase y su elemento (una cadena y su parte, o un paradigma y su miembro) o entre los elementos (partes o miembros) entre sí. Por ejemplo, hay una función entre una frase y los grupos fónicos que la forman; hay función entre el paradigma causal y el acusativo, o entre los grupos fónicos entre sí, o entre el acusativo y el ablativo. Los términos de una función serán sus funtivos, esto es, objetos que tienen función con otros objetos. Como puede haber función entre funciones, éstas pueden ser también funtivos. Los funtivos que no son a su vez funciones se llamarán magnitudes: como ... los períodos, las frases, las palabras, las sílabas, el acusativo o el ablativo.

El concepto de articulación se refiere a los elementos del signo.»

[Marcos Marín, F./Satorre Grau, F. J./Viejo Sánchez, Ma L.: Gramática española. Madrid: Síntesis, 1998, p. 22-23]

«Función (lat. functio, cumplimiento < fungor, ejecutar)

(1)  Dícese de toda relación de dependencia establecida entre una clase y su elemento, esto es una cadena y su parte o un paradigma y su miembro, o bien entre elementos de un mismo rango.

       Cometido estructural que un elemento desempeña en un determinado contexto para producir otro de rango superior. Así, p. ej., los fonemas realizan una determinada función para formar sílabas, las sílabas hacen lo propio para formar palabras; los morfemas, a su vez, forman monemas; los monemas, sintagmas y éstos, oraciones.

       En el distribucionalismo, conjunto de de contextos sistemáticos en que puede aparecer un determinado elemento.

       En glosemática, relación que establecen entre sí dos o más elementos lingüísticos.

(2)  Función fónica

       Dícese del cometido distintivo que realiza el acento de intensidad en una lengua dada según distinta significados por su posición variable (función distintiva), que indique los límites de palabra cuando su posición es fija (función demarcativa) o que destaque determinados segmentos en el grupo fónico (función culminativa).

(3)  Función del lenguaje

       Dícese de la orientación característica que adquiere el acto de habla en virtud del valor predominante que recibe cada uno de los elementos fundamentales de la enunciación. Se distinguen seis clases de funciones: apelativa o conativa, expresita, fática, metalingüística, poética y referencial o simbólica.

(4)  Función sintáctica

       Cometido que desempeñan en el plano sintagmático los elementos oracionales copresentes en un enunciado dado; p. ej. de sujeto, objeto directo.» [Diccionario de lingüística. Anaya, p. 125]

«Noción de función en Gottlob Frege

Las nociones simples del sistema de Frege, aparte de los sincategoremáticos, funtores, cuantificadores, y descriptor, son: «objeto» y «función»; nociones contrapuestas, complementarias y paralelas.

1)     Son contrapuestas: «los objetos se oponen a las funciones» y «objeto es todo lo que no es función, la expresión de la cual, por tanto, no lleva consigo un lugar vacío». Entre los objetos coloca Frege a: los números, los valores de verdad, los recorridos de las funciones y las extensiones de los conceptos-

2)     Son complementarias: como ya había indicado en la Begriffsschrift, en cualquier enunciado no todos sus miembros deben estar saturados o cerrados porque de lo contrario no podrían adherirse los unos a los otros. Las funciones son insaturadas pero sirven de «cemento» para unir los otros constituyentes que sí son saturados.

3)     Son paralelas: paralelismo que aparece en el tratamiento y distinciones a que son sometidos. Así, están los nombres de objetos y los nombres de funciones. Los nombres de objetos son los nombres (lógicamente) propios, los únicos que denotan objetos: «llamo nombre propio o nombre de objeto a todo signo que denote un objeto, sea dicho signo simple o complejo. Pero no llamo nombre propio o nombre de objeto a un signo que no hace más que denotar un objeto de una manera ambigua», ejemplos de nombre propios simples: «Venus», «9», «Alejandro Magno»; ejemplos de nombres propios complejos: «92», «el padre de Alejandro Magno».

Para Frege no hay «nombre común»: todo nombre, que verdaderamente lo sea, denota un objeto, y los nombres comunes, al no denotar un objeto, no pueden ser nombres comunes (propios o complejos); serán expresiones funcionales (nombres de funciones).

Así como hay nombres de objetos, también hay nombres de funciones; y así como los primeros denotan objetos, así también los segundos denotan funciones. Las funciones – dice Frege – son las «denotaciones» (Bedeutungen) de los nombres de funciones (o expresiones funcionales). Y usa al respecto explícitamente el término «denotación» (Bedeutung). Pero como, por otra parte, usa el término «denota» (bedeutet) para expresar la relación entre un nombre propio y un objeto, y el término «denotación» (Bedeutung) para hablar del objeto nombrado por nombre propio, no aparece claro cómo puede decirse luego que las funciones (precisamente lo que no son objetos) son las denotaciones de los nombres de funciones.

Esa falta de claridad es el precio que hay que pagar por mantener el paralelismo: y, así, en vez de tratar de distinguir sentidos en el uso que Frege hace de Bedeutung, mejor es mantener que, según Frege, hay dos maneras en que los nombres tienen denotación. Unos nombres (los «nombres propios», los «nombres complejos») tienen una denotación «saturada»: los objetos éstos son «auto-subsistentes» (selbst-ständig) y «saturados» (gesättig). Y los otros nombres (los nombres de funciones, los «nombres incompletos») tienen una denotación «insaturada»: las funciones. Una función está falta de complección (ergänzungsbedürftig), y es insaturada (ungesättig).

Quedan, pues, como nociones lógicamente primitivas e irreductibles en el sistema de Frege: «función» y «objeto». Estas nociones no son definibles; sólo pueden ser explicadas o indicadas, una a partir de la otra. Así, «es objeto todo lo que no es función», y «lo que llamo objeto no puede ser explicado exactamente más que con respecto a los conceptos o las relaciones» (esto es, respecto de las funciones).

La noción de «función», así entendida, es más amplia que la noción clásica, matemática.»

[Velarde Lombraña, Julián: Historia de la lógica. Oviedo: Servicio de Publicaciones de la Universidad. O. J., p. 335]

«Función

1.    Papel que desempeña una unidad lingüística que mantiene una determinada relación con otras unidades de la estructura de la que forma parte.

2.    Para algunos lingüistas, relación de dependencia entre dos términos o ‘funtivos’. (Cf. Funtivo)

Función pragmática

Papel que desempeña un determinado constituyente de la oración desde el punto de vista de la estructuración de la información que esta transmite. (Cf. Estructura informativa, Rema, Tema).

Función semántica

Papel que desempeña un argumento o adjunto en virtud de su relación significativa con el núcleo del predicado o con el predicado en su conjunto. (Véase Papel semántico. Cf. Estructura semántica, Función sintáctica).

Función sintáctica

Papel que desempeña un determinado constituyente en virtud de las relaciones formales que mantiene con el núcleo del predicado o con otro constituyente. (Cf. Función semántica).»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 71]

«Dos conceptos distintos: Categoría y función

Las palabras se pueden clasificar según sus características en distintos grupos. Llamamos categorías a los nombres que recibe cada uno de estos grupos. Ejemplos:

estudió

 

Estas palabras tienen una característica común: se pueden conjugar.

Todas las palabras que se pueden conjugar pertenecen a la categoría verbo.

vendrá

estaba

volvía

Además, las palabras se unen para formar oraciones. Cada palabra desempeña una determinada función en la oración.  Ejemplos:

Nieves estudió en Salamanca.

 

Las palabras estudió, vendrá, estaba y volvía, que pertenecen a la categoría verbo, desempeñan en estas oraciones la función de núcleo del predicado verbal.

Luis vendrá mañana.

Javier estaba en la piscina.

Isa volvía el martes.

Para saber qué función sintáctica desempeña una determinada palabra es necesario que esta aparezca en una oración.

Por el contrario, para saber qué categoría tiene una palabra no siempre es necesario conocer el contexto. Ejemplos:

hotel

En los tres ejemplos, hotel pertenece a la misma categoría gramatical: sustantivo.

Sin embargo, las funciones que hotel desempeña varían en estas oraciones:

el hotel está completo.

visitaron el hotel.

§       En el primer ejemplo, hotel no desempeña ninguna función, porque no aparece en relación con otras palabras.

§       En el segundo ejemplo, hotel desempeña la función de núcleo del sujeto.

§       En el último, hotel desempeña la función de núcleo del complemento directo.

Las categorías gramaticales

Dentro de las categorías gramaticales hay que distinguir dos grupos:

Categorías palabra. Coinciden con la palabra gráfica:

§       Sustantivos: casa, perro, Fernando.

§       Adjetivos: simpático, sencillo, rápido.

§       Determinativos: el, este, mi, algún, un.

§       Verbos: hablas, comerás, vive.

§        Adverbios: aquí, hoy, así, mucho, no, también.

§       Preposiciones: a, ante, con.

§       Conjunciones: y, ni, aunque, porque.

§       Pronombres: yo, tú, él, qué.

Categorías grupo, denominadas tradicionalmente grupos sintácticos o sintagmas. Están formados por un conjunto de palabras que, como un todo, desempeñan una función sintáctica dentro de la oración.

Ejemplo:

el

antiguo

reloj

de

la

catedral

 

det.

sust.

det.

adj.

sust.

prep.

GN

GN

C. Prep.

GN

Los grupos sintácticos pueden ser:

§       Nominales. Tienen como núcleo un sustantivo: nuestro coche nuevo.

§       Verbales. Tienen como núcleo un verbo: hablaron de varios asuntos.

§       Adjetivales. Tienen como núcleo un adjetivo: tan bonito.

§       Adverbiales. Tienen como núcleo un adverbio: muy cerca.

§       Construcciones preposicionales. No tienen núcleo, sino que están formadas por un enlace (preposición) y un término de la preposición (sustantivo, grupo nominal...): de mi casa.

Las funciones sintácticas

Las funciones sintácticas son los papeles sintácticos que desempeñan las categorías dentro de una oración o dentro de un grupo sintáctico.

Una misma función sintáctica puede estar desempeñada por distintas categorías gramaticales.

Ejemplos:

Mario es madrileño.

La categoría gramatical de madrileño es adjetivo, y de Madrid es una construcción preposicional; sin embargo, ambas categorías desempeñan la misma función sintáctica: atributo.

Mario es de Madrid.

 

Mario vive lejos.

La categoría gramatical de lejos es adverbio, y en Madrid es una construcción preposicional; sin embargo, ambas categorías desempeñan la misma función sintáctica: complemento circunstancial.

Mario vive en Madrid.

Además, una categoría puede desempeñar siempre la misma función o desempeñar funciones distintas según el contexto en el que aparezca. Por ejemplo, un verbo siempre desempeña la función de núcleo del predicado. Por el contrario, un grupo nominal puede ser el sujeto de una oración, el complemento directo de un grupo verbal, etc.

Ejemplos:

El coche está averiado.

La categoría gramatical de está y aparcó es verbo. Además, es y aparcó desempeñan la misma función sintáctica: núcleo del predicado.

Amparo aparcó el coche.

 

El coche está averiado.

La categoría gramatical de el coche es la de grupo nominal; sin embargo, ambos desempeñan una función sintáctica distinta:

§     En el primer caso, el coche es sujeto.

§     En el segundo caso, el coche es complemento directo.

Amparo aparcó el coche.

 

Clasificación de las funciones sintácticas

Dentro de las funciones sintácticas hay que distinguir tres grupos:

Oracionales:

Las funciones sintácticas oracionales son el sujeto y el predicado.

Ejemplos:

Arturo

es nuestro amigo

sujeto

predicado

La directora

no asistirá a la reunión.

sujeto

predicado

De grupo sintáctico:

Las funciones de grupo sintáctico son las que desempeñan los componentes dentro de un determinado grupo sintáctico. Dentro de estos grupos hay que establecer distintas jerarquías:

§       Palabras o grupos sintácticos dentro de un grupo verbal: complemento directo, complemento indirecto...: Luis, mi hermano, entregó un paquete a Carmen esta mañana.

§       Palabras o grupos sintácticos dentro de un grupo nominal, adjetival o adverbial: núcleo, actualizador, complemento del nombre, complemento del adjetivo: el coche de mi padre.

Extraoracionales:

Son las funciones que desempeñan algunos elementos sobre la oración completa, y no sobre alguno de sus componentes: Afortunadamente, no hubo ningún herido. El adverbio afortunadamente es un complemento extraoracional y no hubo ningún herido es la oración.»

[Gómez Torrego, L.:  Análisis sintáctico. Teoría y práctica. Madrid: Ediciones SM, 2004, p. 18-24]

«Toda unidad ha de constar de un elemento, pero, en algunos casos, puede constar de varios; entre esos elementos, en el interior de una unidad, existe una relación; cuando la relación es de dependencia o inclusión hablamos de función.

Al mismo tiempo, las unidades, por su parte, están sometidas a restricciones dentro de su contexto y en función de los contextos de que pueden formar parte: las unidades tienen una distribución, que, de acuerdo con las expresiones de la teoría de conjuntos, puede ser: equivalente, complementaria, de inclusión, de intersección

[Marcos Marín, Francisco: Curso de gramática española. Madrid: Cincel, 1980, p. 155]  

Categoría es un concepto clasificatorio y no relacional. La categoría clasifica.

Función es un concepto relacional y no clasificatorio. La función relaciona.

Tipos de funciones

«Las clases de palabras y los grupos sintácticos establecen relaciones, es decir, vínculos que permiten interpretar su aportación semántica al contenido de la oración o de otro grupo sintáctico. Las funciones dependen muy a menudo de la posición que las palabras ocupan, pero también de otras marcas o exponentes sintácticos.

Así, la oración Llegará el lunes admite más de una interpretación según sea la relación que se establezca entre la expresión el lunes (un grupo nominal) y el verbo llegará. Si el lunes designa la entidad que se dice que va a llegar, será el sujeto de llegará, mientras que si la oración informa de que cierta persona o cosa no especificada ha de llegar ese día, será un complemento circunstancial. Así pues, ‘sujeto’ y ‘complemento circunstancial’ son funciones, en el sentido de relaciones de dependencia que nos permiten interpretar la manera en que se vinculan gramaticalmente ciertos segmentos con alguna categoría de la que dependen (un verbo en este caso).

Suelen distinguirse tres clases de funciones: sintácticas, semánticas e informativas.

Las funciones sintácticas (como sujeto) se establecen a partir de marcas o índices formales, como la concordancia de número y persona, además de la posición sintáctica.

Las funciones semánticas (como agente) especifican la interpretación semántica que debe darse a determinados segmentos en función del predicado del que dependen. Así pues, un sujeto puede ser agente (Javier abrió la puerta) o puede no serlo (La losa pesaba media tonelada).

Las funciones del tercer tipo (como foco) hacen referencia a la partición informativa de la oración (es decir, a la separación entre lo que se da por conocido y lo que se presenta como nuevo). La contribución de cada fragmento del mensaje depende en buena medida del discurso previo y de su papel en la articulación del texto, pero, a diferencia de los otros dos tipos de funciones, no está determinada por el significado de las piezas léxicas.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 1.6.1a y 1.6.1b]