EINBILDUNGSKRAFT  

Imaginación

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Phantasie / Form / Bild / Gestalt /  Legende / Idee / Eidetisch / Metapher / Begriff / Gedanke / Logos / Holismus / Narrativität / Scripts / Frames /  Symbol / Verstand – Vernunft / Kreativität / Fiktion

 

Vgl.:

Kamper, Dietmar: Zur Geschichte der Einbildungskraft. München und Wien: Hanser Verlag, 1981.

Kamper, Dietmar: Zur Soziologie der Imagination. München und Wien: Hanser Verlag, 1986.

Einbildung ist auch eine Bildung!

Einbildungskraft

bei Kant im Anschluss an Leibniz, allg. «das Vermögen, einen Gegenstand auch ohne dessen Gegenwart in der Anschauung vorzustellen». Die reproduktive Einbildungskraft unterliegt in ihrer Rezeptivität den empirischen Gesetzen der Assoziation, die produktive Einbildungskraft ist aufgrund ihrer Spontaneität selbst gesetzgebend, indem sie eine apriorische Verbindung alles Mannigfaltigen der Anschauung bewirkt und so Erfahrung und Erkenntnis ermöglicht, weshalb sie auch «transzendentale Einbildungskraft» genannt wird. Einbildungskraft ist das Grundvermögen, das zwischen Sinnlichkeit und Verstand als deren ursprüngliche Einigung steht und so die Vermittlung beider vollziehen kann. Ähnlich steht die aristotelische Phantasie zwischen Empfindung und Denken.”

[Müller, M. / Halder, A.: Philosophisches Wörterbuch. Freiburg i. B.: Herder, 1988, S. 72]

Einbildungskraft (engl. und franz. imagination; griech. phantasia; lat. imaginatio)

Allgemein heißt Einbildungskraft oder Phantasie die Kraft bzw. Fähigkeit, sich etwas vorzustellen, das nicht (sinnlich) anwesend ist. Spezieller meint Einbildungskraft das Vermögen, ein Bild zu erzeugen (lat. imago): Die Vorstellung des Abwesenden geschieht in Form eines Bildes. In der Ästhetik bedeutet Einbildungskraft das Vermögen des «Dichtens», des schöpferischen Umformens eines gegebenen Materials zu einer nichtwirklichen neuen Welt. Ausgehend vom ästhetischen Sinn der Einbildungskraft als (freiem) schöpferischem Vermögen, wird die Einbildungskraft auch als Fähigkeit aufgefasst, andere Möglichkeiten zu sehen und zu verwirklichen als diejenigen, die unmittelbar vorliegen oder akzeptiert werden.

Insbesondere bei Aristoteles, Kant und im dt. Idealismus erhält die Einbildungskraft eine wichtige Funktion, nicht zuletzt wegen ihrer eigentümlichen Struktur: Auf der einen Seite ist sie auf sinnlich Gegebenes angewiesen, mit dem sie arbeitet. Auf der anderen Seite kann sie über das Materiale frei verfügen und über das sinnlich Gegebene hinausgehen. Schon Aristoteles hebt die Doppelstruktur der phantasia hervor und ordnet sie als ein Vermögen zwischen Wahrnehmen und Denken ein.

Kant weist der Einbildungskraft eine theoretische Schlüsselfunktion zu. Sie soll zwischen den beiden Grundvermögen menschlicher Erkenntnis vermitteln, nämlich zwischen Sinnlichkeit (Anschauung) und Verstand. Die Vermittlung leistet sie dadurch, dass sie eine Synthese des Mannigfaltigen hervorbringt, das in der Anschauung gegeben ist. In abstraktem Sinn muss diese produktive Einbildungskraft als Bedingung der Möglichkeit für Erfahrungserkenntnis überhaupt verstanden werden (transzendentale Einbildungskraft). Auch in der Ästhetik weist Kant der Einbildungskraft grundlegende Bedeutung zu. Hier meint sie jedoch das produktive Vermögen, ein Vorgegebenes umzugestalten. Einen zentralen Platz erhält die Einbildungskraft im Zusammenhang mit den Bemühungen des dt. Idealismus, über Kant hinauszugehen. So gilt sie bei Schelling als das zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen Vermittelnde. Einbildungskraft besteht in der Fähigkeit, das Unendliche (das Ideale, die Idee) in das Endliche einzubilden. Als solche ist sie für die Kunst bestimmend; denn Kunst ist der Versuch, das Unendliche in endlicher, sinnlicher Gestalt auszudrücken.”

[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 146-147]

„Man kann das Phantasma als Schematismus rekonstruieren. Das phantasmatische Schema wäre eine Regel für das Begehren, um zu einer Begegnung mit dem Objekt a zu kommen, so dass das Begehren zu seiner im indizierten absoluten Bedeutung gelangt. Der Terminus «Index» ist hier nicht neutral zu nehmen – in seiner «Speculativa Grammar» gibt Ch. S. Peirce als Bedingung, für das Vorkommen eines Index an, das er auf einer realen Verbindung aufbaut und in seiner puren Existenz bereits seine Funktion erfüllt. «Etwas, das unsere Aufmerksamkeit fokussiert, ist ein Index. Etwas, das uns überrascht/aufrüttelt (which startles us), ist ein Index, insofern es die Verknüpfung zwischen zwei Teilstücken der Erfahrung markiert.» (Ch. S. Peirce: Speculative Grammar, in: ders., Collected Papers, Bd. II Elements of Logic, 2.285, S. 161).

Bei Lacan verbindet der Index zwischen Symbolischem und Imaginärem, und je nach welcher Seite er kippt, manifestiert er sich als Provokation eines Handelns (Signifikant) oder als bloßes Zeichen, als denaturierter Signifikant, der vom Subjekt als ihm zukommend, für es bestimmt behandelt wird. (Vgl. J. D. Nasio, L’inconscient à venir, Paris, 1980, S. 87f., der ebenfalls darauf hinweist, dass Peirce und Lacan in der Definition des Zeichens übereinstimmen).

In dieser Restriktion des Signifikanten auf formale Bedingungen der Sinnlichkeit, der Wahrnehmung, wird der Andere zum Objekt erniedrigt und selbst als begehrender vernichtet. Der phantasmatische Schematismus gibt das Bild als Bild, in dem das Subjekt sich imaginär abschließt, als Endprodukt und damit zugleich als Verfehlen der symbolischen Dimension, in der die Bedeutung genau in dem Sinne eines Allgemeinen verhalten wird, wie Kant es für den Schematismus postuliert. In dieser Hinsicht kann das Phantasma noch als Produktionsgrund des Kantischen Schematismus gelten1, wobei zwischen beiden eine Scheidelinie in Funktion ist, die jedes Begehren auf das einer reinen, nicht weiter interessierten Erkenntnis reduziert und komplementär die Signifikanz auf eine im Objektdasein aufgehende Zeichenhaftigkeit. Kants Angst vor der Einbildungskraft wäre eine Angst vor der Unmöglichkeit, diese Scheidelinie aufrecht zu erhalten, wäre Angst vor dem Wiedereinbruch des Begehrens und des Genießens, da, wo sie systematisch ausgeschlossen worden sind.

Doch motiviert die Einbildungskraft, gleichgültig, welcher Systemfunktion man sie für würdig befunden hat? Wiederholen, was verloren gegangen ist, zu wiederholen, was sich als ausstehende Bedeutung eingeschrieben hat – und damit als Versprechen eines Genießens, eines Wohlgefallens. Dass das reine Denken ein reines Begehren ist, die Befindlichkeit zu überschreiten, merkt H.-D. Bahr von der Urteilskraft ausgehend an. Die Einbildungskraft ist Ab-Grund, insofern sie nicht mit letzter Gewähr auf eine dem Verstand untergeordnete Funktion beschränkt, gebunden, ja gefesselt werden kann, sondern auch und gerade in diesem ihrem Trabantendasein soweit an der lockeren Leine gelassen werden muss, dass sie als an sich bereits verborgene Kunst jederzeit in die freie Produktion von Phantasmen umschlagen kann. Ironischerweise gelingt es gerade Lacan, das Phantasma zu formalisieren und damit auch zu konditionalisieren – was jedoch keinesfalls heißen kann, dass es damit kalkulierbar wird. Immerhin kann man von Lacans Ausarbeitung her mit S. Zizek behaupten, dass es «das Phantasma (ist), das der ‘Realität’ die minimale Konsistenz verleiht – folglich hat es einen quasi transzendentalen Status, es artikuliert die ‘Bedingungen der Möglichkeit’, damit ein Reales sich dem Subjekt unter der Form der ‘Realität’ darstellen kann» (S. Zizek, “La phénoménologie, sciencie du fantasme”, in: L’Ane, Nr. 24, 1986, S. 23).

Zwischen Kant und Lacan findet eine Verschiebung statt, die schon bei Kant einsetzt: die Einbildungskraft wird vom «notwendige(n) Ingredienz» der Erkenntnis zum wesentlichen Ort der Erkenntnis. Und dem trägt Lacan Rechnung in der radikalen Einbindung des Körpers in die signifikante Artikulation und in einer Topologie, die von diesem Körper ausgeht, vor allem von dem Realen des Geschlechts, das als Loch oder als Fehlen dazu zwingt, es zu konturieren, ihm einen »umris« zu geben, um ihm die absolute Bedeutung zukommen zu lassen. «Begriffe geben nur den Umris von objecten, nämlich das, (...) was ein Zeichen ist ihrer Vorstellung» (I. Kant, Reflexionen zur Metaphysik). Dass die Einbildungskraft letztlich vor das Rätsel des Geschlechterdifferenz führt, wird von beiden gesagt – und von beiden als ein Abgrund apostrophiert.“

[Gondek, Hans-Dieter: Angst – Einbildungskraft – Sprache. Ein verbindender Aufriss zwischen Freud – Kant – Lacan. München: Klaus Boer Verlag, 1990, S. 303-305]

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1       Eine Ahnung davon findet sich bereits in einer Fußnote Mörchens: «Dass ein Bild nicht Exemplar, Schemabild, zu sein braucht, wird nicht in Betracht gezogen. Solche ‘Bilder’ wie etwa das im Anblick eines menschlichen Körpers oder einer Landschaft gegebene, ‘Bilder’, an denen wir uns lediglich als einmaligen freuen oder von ihnen hingerissen sind usw., ohne jedes theoretische Interesse, liegen außerhalb des Rahmens des Kantschen Untersuchung. Verborgen bleibt daher auch ein ‘Schematismus’, der ursprünglich genug ist, die Zugehörigkeit solcher umweltlichen ‘Bilder’ zu einem in der Ausgegebenheit an sie existierenden Dasein zu ermöglichen» (H. Mörchen, Die Einbildungskraft bei Kant, Tübingen, 21970, S. 118 Anm. 1)

Imaginación

No pocos autores modernos han reconocido que la imaginación es una facultad (o, en general, actividad mental) distinta de la representación y de la memoria, aunque de alguna manera ligada a las dos: a la primera, porque la imaginación suele combinar elementos que han sido previamente representaciones sensibles; a la segunda, porque sin recordar tales representaciones, o las combinaciones establecidas entre ellas, no podría imaginarse nada. Según Francis Bacon, la imaginación es la facultad que se halla en la base de la poesía. Para Descartes, la imaginación produce imágenes conscientes, a diferencia de la sensación, cuyas imágenes no necesitan estar acompañadas de conciencia. La imaginación es, en rigor, una representación (en el sentido etimológico de este vocablo, es decir, una nueva presentación de imágenes). Esta representación es necesaria con el fin de facilitar diversos modos de ordenación de las «presentaciones»; sin las representaciones que hace posible la imaginación no sería posible el conocimiento.

Esta relación entre «conocimiento» e «imaginación» puede parecer sorprendente a quien considere que el vocablo «imaginar» significa sólo ‘puro fantasear’ sin ninguna base real. Sin embargo, la estrecha relación entre imaginación y función cognoscitiva ha sido admitida por varios autores modernos.

Hume indica que «todas las ideas simples pueden ser separadas mediante la imaginación, y pueden ser de nuevo unidas en la forma que le plazca». Esto equivale a reconocer que «la imaginación manda sobre todas las ideas» y, por tanto, que no hay combinación de ideas – sin la cual no hay conocimiento – a menos que haya la facultad de la imaginación. Ello no significa que se pueda dar a la imaginación rienda suelta. En efecto, no podría explicarse la operación de la imaginación si ésta no estuviese «guiada por ciertos principios universales, los cuales la hacen, en cierta medida, uniforme consigo misma en todos los momentos y lugares». En otras palabras, la imaginación es una facultad que opera de un modo regular, a modo de una «suave fuerza». Esta regularidad da origen a la creencia. Así, el conocimiento no depende de que «se pueda imaginar lo que se quiera», pero la posibilidad de «imaginar lo que se quiera» refrendada por la costumbre de imaginar «lo que se suele imaginar» hace posible el conocimiento. Algo parecido había afirmado Hobbes.

Un papel todavía más fundamental desempeña la imaginación de Kant. Este autor estima que la imaginación (Einbildungskraft) hace posible unificar la diversidad de lo dado en la intuición; por medio de la imaginación se produce una «síntesis» que no da origen todavía al conocimiento, pero sin la cual el conocimiento no es posible (K.r.V., A 79 / B 104). Pero la imaginación no funciona únicamente en el citado nivel. Si consideramos las premisas de la deducción trascendental de las categorías, advertiremos que la diversidad de lo dado se unifica mediante tres síntesis: la de la aprehensión en la intuición; la de la reproducción en la imaginación, y la del reconocimiento en el concepto. La síntesis de la reproducción en la imaginación – ligada a la de la aprehensión en la intuición – hace posible que las apariencias vuelva a presentarse siguiendo modelos reconocibles: «Si el bermellón fuese ora rojo, ora negro, ora ligero, ora pesado ... mi imaginación empírica no hallaría nunca oportunidad, al representarme el color rojo, de traer a colación el bermellón pesado» (ibid. A 101). Ahora bien, ambas formas de imaginación parecen ser todavía de carácter reproductivo; se limitan a re-presentar en el mismo orden ciertas aprehensiones. La imaginación puede ser también productiva. Ello ocurre ya cuando consideramos el entendimiento como «la unidad de la apercepción en relación con la síntesis de la imaginación», y cuando consideramos el entendimiento puro como la mencionada unidad en referencia a la «síntesis trascendental de la imaginación» (ibid. A 119). La imaginación es aquí una actividad «espontánea», la cual no combina libremente representaciones para darles la forma que quiera, pero las combina según ciertos modelos y aplicándola siempre a intuiciones. Por eso la imaginación como «facultad de una síntesis a priori» se llama «imaginación productiva» y no sólo reproductiva. Lo mismo, y a mayor abundamiento, cabe decir cuando la imaginación hace posible el esquema trascendental; por medio de la imaginación productiva se puede tender un puente entre las categorías y los fenómenos. La imaginación es aquí una facultad de producir reglas por medio de las cuales pueden subsumirse las intuiciones en los conceptos, haciendo las primeras homogéneas a los segundos. Se ha hecho observar que tal idea de la imaginación supone que el entendimiento posee una cierta espontaneidad, pero debe hacerse observar que esta espontaneidad no es equivalente a una «pura facultad de fantasear»; la imaginación hace posible la síntesis, pero no hay síntesis sin material previamente sintetizable.

El papel desempeñado por la imaginación productiva de Kant no se limita al reino de la razón teórica, sino que se extiende a la facultad del juicio. «Debemos observar que en forma incomprensible para nosotros la imaginación puede no solamente re-presentar (zurückrufen) ocasionalmente signos de conceptos de hace largo tiempo, mas también puede reproducir (reproduzieren) la imagen de la figura de un objeto de diversas clases o inclusive de una misma clase» (KU., 17). La imaginación puede ser aquí asimismo reproductiva o productiva; sólo en el segundo caso puede hablarse de ella como libre. Lo cual no significa que la imaginación productiva saque algo de la nada; por grande que sea su poder de crear otra naturaleza, lo hace a base del material dado. Vemos, pues, que aunque Kant subraya la importancia y espontaneidad de la imaginación, continuamente la refrena; si la imaginación por sí misma no obedece a la ley, se halla ligada al entendimiento en cuanto facultad de reglas según leyes. En cambio, algunos de los filósofos postkantianos dieron rienda libre a la imaginación. Fichte, por ejemplo, estimó que el Yo «pone» al no-Yo por medio de la actividad imaginativa. No se trata, por supuesto, de una «pura fantasía», sino de la consecuencia de haber destacado hasta el máximo el carácter espontáneo del Yo en cuanto «facultad de poner» (setzen). Tampoco se trata de un «poner por imaginación» algo que luego es declarado real: el «poner», el «imaginar» y el «ser real» son para Fichte la misma cosa.

Los filósofos idealistas, en la medida en que subrayaron la espontaneidad del Yo, tendieron a dar mayor importancia a la imaginación. Pero consideraron el concepto de imaginación no desde un punto de vista psicológico, sino epistemológico (o, si se quiere, epistemológico-metafísico). Los filósofos de tendencia empirista, en cambio, se ocuparon más bien de los aspectos psicológicos (y, en todo caso, psicológico-epistemológicos) de la imaginación.

Algunos autores han intentado hacer de la imaginación un fundamento metafísico de la realidad. En la medida en que la noción de imaginación es comparable a la de fantasía, puede considerarse como uno de estos autores a Jakob Froschammer. Aquí nos referiremos a otro autor, Edward Douglas Fawcett (nac. 1866), que en dos de sus obras bosquejó y elaboró un sistema filosófico basado en la idea de lo que llamó «Imaginación Cósmica»: «Nuestra hipótesis es un imaginar que concibe a la Realidad Última que todo lo abarca como realidad que ella misma imagina ... El imaginar de la I. C. es el hacer la realidad imaginada ...» [...] Entre los aspectos de la I. C. se destacan la conciencia y la actividad. La I. C. es supralógica e infinita, siendo el principio de toda evolución y de toda energía.

En nuestro siglo [XX] se han llevado a cabo varios esfuerzos para dilucidad la naturaleza de la imaginación a base de descripción fenomenológica. Se ha destacado al respecto Jean-Paul Sartre (L’imagination, 1936; L’imaginaire, 1940). Según Sartre, la imagen que presenta la imaginación es «un acto sintético que une un saber concreto, que no tiene carácter de imagen, a elementos más propiamente representativos» (L’imaginaire, pág. 19). La imagen no es, pues, algo «intermedio» entre el objeto y la conciencia. Tampoco es algo que desborda el mundo de los objetos; por el contrario, este mundo desborda, en la infinidad de sus posibles «representaciones», las imágenes. Sartre liga el mundo de la imaginación al mundo del pensamiento, y, además, considera que la imaginación está relacionada con la acción (o con la serie de «posibles acciones»). La imagen no es el mundo negado simpliciter, es el mundo negado desde cierto punto de vista (ibid., pág. 234): para que el centauro aparezca como irreal (imaginario) «es menester precisamente que el mundo sea aprehendido como mundo-donde-no-hay-centauros» (loc. cit.). Es claro que Sartre analiza el problema de la imaginación en forma que proporcione una base para su posterior (o simultánea) doctrina de la conciencia como «conciencia realizante [o realizadora]».

[Ferrater Mora: Diccionario de filosofía. Buenos Aires: Edit. Sudamericana, 1969, Bd. 1, p. 913-914]

Imaginación

(inglés: imagination; alemán: Einbildug(skraft), Vorstellung(skraft), Phantasie, leere Einbildung; Hirngespinst; schöpferische Einbildungskraft [imaginación creadora])

El proceso, o facultad, de concebir representaciones de objetos, hechos, etc., que en realidad no están presentes. El proceso produce resultados que tanto son

a)     imaginarios”, en el sentido de que son ficticios, irreales, etc., o,

b)     imaginativos”, en el sentido de que proporcionan soluciones que nunca previamente han sido resueltas o, en las artes, la creación de artificios que de todos modos reflejan o incrementan la experiencia.

Los textos psicoanalíticos tienden a colocar la imaginación bajo el encabezamiento de fantasía y tienen la misma dificultad que las artes en decidir cuándo la fantasía (imaginación) es escapista o creativa, defensiva o adaptativa (ver: Kreativität /creatividad). Por lo general, se acepta, sin embargo, que la actividad imaginativa creadora implica la participación de fantasías inconscientes no verbales.” 

[Rycroft, Charles: Diccionario de psicoanálisis. Buenos Aires: Paidós, 1976, p. 65]

«En el El principito de Antoine de Saint-Exupéry, cuando el pequeño príncipe le pide al aviador que le dibuje un cordero, este fracasa una y otra vez ya que ninguno de sus dibujos conforma al principito. Hasta que el piloto dibuja una caja y le dice al niño que el cordero está dentro y el principito al fin ve lo que busca.» (Miguel Roig)