DISKURS

Discurso

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Text  / Diskursanalyse / Textlinguistik / Sprechaktheorie / Kommunikation / Enunciado / Oración / Satz / Syntagma / Fokus / Stil / Proposition / Thema – Rhema / Kommunikative Satzperspektive / Verstand – Vernunft / Satz / Symbolik – Diskursive vs. Präsentative / Diskurstheorie und Diskurstypen nach Lacan / Diskursmarker / Inferenz

 

«Diskurs

Abfolge aufeinander bezogener Sätze, etwa in einer Unterhaltung oder einem Text.»

[Pinker, Steven: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur, 1998, S. 528]

«Jürgen Habermas unterscheidet zwischen kommunikativem Handeln und Diskurs. Im Diskurs erfolg metakommunikative Verständigung über naiv vorausgesetzte Sinnzusammenhänge, darüber, was wir als verständlich, begründet, vernünftig betrachten.»

[Lewandowski, Th.: Linguistisches Wörterbuch 1, S. 154]

«Diskurs [frz. discours, it. discorso aus lat. discursus = das Umherlaufen, Sich-Ergehen (über einen Gegenstand)]

erörternder Vortrag oder method. aufgebaute Abhandlung (Erörterung) über ein bestimmtes Thema (z. B. Machiavelli, «Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio», 1531; Descartes, «Discours de la méthode», 1637) oder Sammlung solcher Abhandlungen (z.B. «Discourse de Mahlern», 1721-23m eine von Bodmer und Breitinger herausgegebene moral. Wochenschrift). Zur Verwendung des Begriffs in der jüngeren Literaturtheorie vgl. Diskursanalyse.»

[Metzler-Literatur-Lexikon: Begriffe und Definitionen, hrsg. von Günther und Irmgard Schweikle. Stuttgart: J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, ²1990, S. 103]

«Der Diskurs: Genotext-Diskurs und Phänotext-Diskurs

Sind Konfiguration, Handlung und etwa auch Deskription sowie das darstellende Medium gegeben, so ist der konkrete Text dadurch noch immer nicht ausdeterminiert. Noch immer ließen sich auf der Basis dieser Elemente sehr verschiedene konkrete Texte denken. Die konkrete Darstellungsweise eines Textes bezeichnen wir als Diskurs des Textes (zu frz. discours = Redeweise). Der Diskurs eines Textes wird durch verschiedene Regel determiniert, die wir in zwei große Gruppen zusammenfassen wollen: erstens die Regeln, die für alle Texte einer Gattung bzw. eines Genre (= Untergattung) gelten; diese Regeln konstituieren den Genotext-Diskurs (zu lat. genus = Gattung). So gibt es z.B. für ein Drama vorweg bestimmte Regeln des Genotext-Diskurses, die Konfiguration, Handlung und Deskription in bestimmter Weise transformieren. Zweitens gibt es die Menge weiterer Regeln, die die konkreten Sätze des Textes definitiv bestimmen; diese Menge von Regeln sollen die des Phänotext-Diskurses (zu griech. phainómenon = Oberflächenerscheinung) heißen. Dazu gehört alles, was die spezifische Syntax, den spezifischen ‚Ton’ und ‚Stil’ eines konkreten Textes charakterisiert. [Für die gesamte Gebiet des Diskurses hat die strukturalistische Literaturtheorie erst wenige und vorläufige analytische Modelle entwickelt.]»

[Link, Jürgen: Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe. München: W. Fink, 1974, S. 282]

«Die Unterscheidung, die Habermas macht, ist die zwischen kommunikativem Handeln und Diskurs. Das kommunikative Handeln ist in nicht-sprachliche Handlungen eingebaut; der propositionale Gehalt von Sätzen wird verstanden, und der pragmatische Sinn von Äußerungen wird nicht problematisiert. Diese unproblematisierte Kommunikation kann aber auf die in ihn ausgetauschten Meinungen hin ebenso wie auf die in ihr vorausgesetzten Normen und Geltungsansprüche hin befragt werden, und zwar im Diskurs, in dem das Handeln zum Zweck der Klärung von Geltungsansprüchen ausgesetzt wird. Zentraler Gegenstand von Diskursen wäre insbesondere die Klärung solcher Geltungsansprüche, wie sie mit Hilfe der Performativa, die je bestimmten Typen von universellen Sprechaktbeziehungen zugehören, gesetzt werden. Die Möglichkeit von Diskurs ist gebunden daran, dass wir immer, wenn wir in den Diskurs eintreten - kontrafaktisch - unterstellen, dass wir uns in einer idealen Sprechsituation befinden, die »durch strukturelle Merkmale einer Situation möglicher Rede, nämlich durch die symmetrische Verteilung der Chancen, Dialogrollen wahrzunehmen und Sprechakte auszuführen« (Habermas 1971: 139), charakterisiert ist. Diese Unterstellung einer idealen Sprechsituation ermöglicht Verständigung in Diskursen.

Habermas’ Konzeption ist vor allem in drei Hinsichten kritisiert worden:

1. Der idealen Sprechsituation stehe die konkrete gesellschaftliche Wirklichkeit entgegen, die die gleichmäßige Verteilung von Sprechakten verhindere.

2. Eine gleichmäßige Verteilung von Sprechakten sei auch als Utopie weder möglich noch wünschenswert.

3. Das Ideal eines »sprechenden« Subjekts, das seine Aussagen und Absichten in Diskursen restlos klären kann, entstamme einer historisch gebundenen Ideologie, nämlich der vom voll verantwortlichen bürgerlichen Individuum.»

[Schlieben-Lange, B.: Linguistische Pragmatik. Stuttgart, 1975, S. 47-48]

Die Unterscheidung Habermas zwischen »kommunikativem Handeln« und »Diskurs«:

«Wir können zwei Formen der Kommunikation (oder der ‘Rede’) unterscheiden: kommunikatives Handeln (Interaktion) auf der einen Seite, Diskurs auf der anderen Seite. Dort wird die Geltung von Sinnzusammenhängen naiv vorausgesetzt, um Informationen (handlungsbezogene Erfahrungen) auszutauschen: hier werden problematisierte Geltungsansprüche zum Thema gemacht, aber keine Informationen ausgetauscht. In Diskursen suchen wir ein problematisiertes Einverständnis, das im kommunikativen Handeln bestanden hat, durch Begründung wiederherzustellen: in diesem Sinne spreche ich fortan von (diskursiver) Verständigung.“ (Habermas 1971: 115).»

[Schlieben-Lange, B.: Linguistische Pragmatik. Stuttgart, 1975, S. 74]

«Diskurs [mlat. discursus, discurrere ‘(ziellos) hin und her laufen’].

(1)   Aus der angloamerikanischen Forschung übernommener Oberbegriff für verschiedene Aspekte von Text: Diskurs als zusammenhängende Rede, als geäußerter Text (z. B. im Unterschied zu Text als formaler grammatischer Struktur; Diskurs als kohärenter Text; Diskurs als vom Sprecher für einen Hörer konstruierter Text; Diskurs als Ergebnis eines interaktiven Prozesses im soziokulturellen Kontext.

(2)  Im philosophischen Kontext Erörterung mit dem Ziel der Wahrheitsfindung. Bei J. Habermas Verständigung über den Geltungsanspruch von Normen oder die Wahrheit von Behauptungen, die im alltäglichen kommunikativen Handeln nicht problematisiert werden.» [Bußmann, H., S. 189]

«Diskursanalyse

Als «Diskurs» bezeichnet M. Foucault institutionalisierte Aussageformen spezialisierten Wissens, Rede- und Schweigordnungen, wie sie etwa in den Wissenschaften vom Menschen (Medizin, Psychiatrie, Jurisprudenz) produziert und eingeübt werden, um so eine «Ordnung der Dinge» nach Oppositionen wie wahr/falsch, normal/pathologisch, vernünftig/wahnsinnig, männlich/weiblich usw. durchzusetzen. Objekt der Diskursanalyse ist damit sowohl das Regelsystem, welches den Diskurs generiert, als auch der soziale Rahmen (etwa der Zusammenhang von Praktiken und Ritualen) und die mediale Basis, in dem er sich verwirklicht.

Literatur erscheint aus der Sicht der Diskursanalyse einerseits als Treff. und Kreuzungspunkt der Dirkurse (J. Kristeva), eine Art Interdiskurs (J. Link), ein Ort der Inszenierung bzw. Dekonstruktion von Diskursen, andererseits als ein eigener Diskurs einer spezif. Regelhaftigkeit und sozialen Konkretion. Der Begriff des individuellen Autors bzw. Werks wird durch die Diskursanalyse relativiert.»

[Metzler-Literatur-Lexikon: Begriffe und Definitionen, hrsg. von Günther und Irmgard Schweikle. Stuttgart: J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, ²1990, S. 103]

«Diskurs

Der Ausdruck Diskurs ist in den letzten Jahrzehnten in einigen wissenschaftlichen Disziplinen zu einem regelrechten Modewort avanciert. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Diskurs

(i)    eine 'methodisch aufgebaute Abhandlung über ein bestimmtes (wissenschaftliches) Thema;

(ii)   'Gedankenaustausch, Unterhaltung' bzw. 'heftiger Wortstreit, Wortwechsel'. Die dritte der im Duden Fremdwörterbuch (5. Aufl., 1990) angeführten Bedeutungen stammt aus der Sprachwissenschaft:

(iii) 'die von einem Sprachteilhaber auf der Basis seiner sprachlichen Kompetenz tatsächlich realisierten sprachlichen Äußerungen'.

Die Rolle, die der Begriff heute in der Sprachwissenschaft spielt, hängt wesentlich mit dem wachsenden Einfluss der PRAGMATIK zusammen; Diskurs ist Sprache, die in Gebrauch ist, und nicht Sprache als abstraktes System. Dennoch ist die Verwendung des Begriffs auch innerhalb der Sprachwissenschaft keineswegs einheitlich. So stellt Michael Stubbs richtig fest, dass die Unterscheidung zwischen den Termini TEXT und Diskurs oft sehr unklar und verwirrend ist. Diskurs wird, so Stubbs, eher als etwas Längeres aufgefasst als Text und kann, muss aber nicht, Interaktion implizieren (1983, 9). Bei einem wissenschaftlichen Seminar, zum Beispiel, werden einige Sprachwissenschaftler den gesamten Prozess sprachlicher Interaktion als Diskurs auffassen, einige andere nur einen längeren Vortrag eines Redners, während wieder andere auch kurze Stellungnahmen einzelner Teilnehmer als Diskurse bezeichnen werden. Für einige Linguisten sind Diskurse nicht zählbar, für andere sehr wohl, und für wieder andere sind sie in manchen Fällen zählbar, dann wieder nicht. Wenn Diskurse tatsächlich zählbar sind, stellt sich als nächstes die Frage, wie man einzelne Diskurse voneinander abgrenzen kann: Nach Michael Stubbs kann die Einheit eines Diskurses in struktureller, in semantischer oder in funktionaler Hinsicht bestimmt werden (1983, 9).

In der ERZÄHLTHEORIE weist Gerald Prince dem Begriff Diskurs zwei Bedeutungen zu: Danach bezeichnet Diskurs erstens die Ausdrucksebene einer Erzählung im Unterschied zur Inhaltsebene, das Erzählen im Unterschied zum Erzählten. Zweitens unterscheidet Prince, Benveniste folgend, zwischen Diskurs und Geschichte (frz. discours und histoire), wobei Diskurs eine Verbindung herstellt zwischen 'einem Zustand oder einem Ereignis und der Situation, in der dieser Zustand oder dieses Ereignis sprachlich evoziert werden' (Prince 1988, 2 1). Man vergleiche ,Johns Frau war tot' (Geschichte) mit 'Er erzählte ihr, dass Johns Frau tot war' (Diskurs). (Vergleiche die Unterscheidung zwischen énonciation und énoncé.) Verschiedentlich wird auch von deutsch‑ oder englischsprachigen Erzähltheoretikern für Diskurs im Sinne von Benveniste das französische Wort discours beibehalten.

Von großem Einfluss auf den Diskursbegriff in einer ganzen Reihe verschiedener Disziplinen sind die Schriften Michel Foucaults. Für Foucault sind Diskurse 'große Familien von Aussagen' – regelbestimmte Sprachfelder, die durch, wie Foucault sie nennt, 'strategische Möglichkeiten' definiert werden (1973, 57), was in gewissem Sinne dem Begriff des REGISTERS in der Sprachwissenschaft entspricht. So gibt es für Foucault zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte Frankreichs etwa einen ganz bestimmten medizinischen Diskurs: Regeln und KONVENTIONEN sowie SYSTEME der VERMITTLUNG und Transposition, die festlegen, wie, wann, wo und von wem über Krankheiten und deren Behandlung gesprochen wird. Hier stellt sich natürlich, wenn auch in einem anderen Kontext, eine ähnliche Frage wie oben: Wie lassen sich die einzelnen Diskurse voneinander abgrenzen?

Den Begriff diskursive Formation verwendet Foucault oft im Sinne von Diskurs:

In dem Fall, wo man in einer bestimmten Zahl von Aussagen ein ähnliches System der Streuung beschreiben könnte, in dem Fall, in dem man bei den Objekten, den Typen der Äußerung, den Begriffen, den thematischen Entscheidungen eine Regelmäßigkeit (eine Ordnung, Korrelationen, Positionen und Abläufe, Transformationen) definieren könnte, wird man übereinstimmend sagen, dass man es mit einer diskursiven Formation zu tun hat... (1973, 58)

Alle Gesellschaften verfügen, so Foucault, über Verfahren, durch die die Produktion von Diskursen kontrolliert, selektiert, organisiert und kanalisiert wird, und die die Aufgabe haben, 'die Kräfte und die Gefahren des Diskurses zu bändigen' (199 1, 11). Diese Verfahren bestimmen, was Foucault diskursive Praxis, diskursive Objekte und diskursive Strategien nennt, so dass in allen Diskursen diskursive Regelhaftigkeiten beobachtbar sind. Diskurse ermöglichen, wie Paul A. Bove es in seiner Diskussion des Foucaultschen Diskursbegriffs formuliert, 'Disziplinen und Institutionen ..., die ihrerseits diese Diskurse tragen und verbreiten' (Lentricchia & McLaughlin 1990, 57). Lynda Nead dagegen warnt davor, Foucaults Diskursbegriff eindeutig festlegen zu wollen, da Foucault, wie sie meint, den Begriff keineswegs immer, und oft nicht einmal in einem einzigen Werk, gleich verwendet (als Beispiel nennt sie Foucaults Sexualität und Wahrheit) (1988, 4).

In den Schriften Michail Bachtins finden wir weitere Bedeutungsvarianten für den Begriff Diskurs. Im Glossar zur englischsprachigen Aufsatzsammlung The Dialogic Imagination (1981) wird Diskurs (discourse) als Entsprechung des russischen slovo definiert, das entweder ein einzelnes Wort bedeutet oder einen autoritativen Sprachgebrauch (1981, 427). In deutschen Obersetzungen der Werke Bachtins (hier geht es im besonderen um den Aufsatz 'Das Wort im Roman' in dem Sammelband Die Ästhetik des Wortes, 1979, und Bachtins Dostoevskij-Studie) wird slovo bzw. Diskurs in der Regel als Wort, Rede oder auch Sprache wiedergegeben. Wie nahe Bachtin dem Foucaultschen Diskursbegriff kommt, wird auch an einigen Ableitungen Bachtins deutlich. Unter Autorrede versteht er die privilegierte Sprache, die 'von außen an uns herantritt; sie ist distanziert, tabu, und erlaubt kein Spiel mit dem Kontext, in dem sie steht' (1981, 424). Die innere Rede des Ich dagegen verwendet die eigenen Worte und stellt sich nicht als 'anders' dar, als Vertreter einer fremden Macht. Als veredelte Sprache bezeichnet Bachtin einen Diskurs, der 'literarischer' und edler und damit weniger zugänglich ist. Cvetan Todorov weist jedoch darauf hin, dass Bachtin in seinen Schriften den Diskursbegriff (bzw. Wort, Rede, Sprache, das russische slovo) unterschiedlich definiert, nämlich als 'Sprache in ihrer konkreten, lebendigen Gesamtheit', als 'Sprache als konkretes, totales Phänomen' und als 'Äußerung (vyskazyvanie)' (1984, 25). In seinem Buch Probleme der Poetik Dostoevskijs überschreibt Bachtin ein Kapitel mit 'Das Wort bei Dostoevskij', 'weil wir das Wort, d.h. die Sprache in ihrer konkreten, lebendigen Gesamtheit im Auge haben und nicht die Sprache als spezifischen Gegenstand der Linguistik; die Linguistik abstrahiert von einigen Seiten im konkreten Leben des Wortes, was notwendig und gerechtfertigt ist' (1971, 203). Damit ordnet er den Diskurs der PAROLE zu, nicht der LANGUE, der ÄUSSERUNG, nicht dem Satz. Des weiteren spricht Bachtin in diesem Buch vom 'zweistimmigen Wort', das bei dialogischer Kommunikation unausweichlich entsteht (1971, 206).

Aus obigen Ausführungen geht nun eindeutig hervor, dass sowohl Foucaults als auch Bachtins Diskursbegriff sich in nächster Nähe zum Begriff der IDEOLOGIE, wie er im einzelnen auch definiert sein mag, befindet. Roger Fowler spricht in seiner Diskursdefinition die Ideologie sogar ausdrücklich an:

'Diskurs' ist die Sprache oder die Schrift vom Standpunkt der Überzeugungen, Wertvorstellungen und Kategorien aus betrachtet, die er enthält; diese Überzeugungen (etc.) stellen eine Art und Weise dar, die Welt zu sehen, sie ordnen und repräsentieren Erfahrungen ‑'Ideologie' im neutralen, nicht‑pejorativen Sinne. Verschiedene Diskursmodi repräsentieren verschiedene Erfahrungen; und deren Quelle ist der Kommunikationskontext, in den der Diskurs eingebettet ist. (1990, 54)

Während für Fowler 'Überzeugungen, Wertvorstellungen und Kategorien' im Diskurs eingeschrieben sind, scheint Foucault einen Schritt weiter zu gehen, wenn er meint, dass diese Überzeugungen, Wertvorstellungen und Kategorien durch den Diskurs anderen Menschen aufgezwungen werden können. Das heißt, dass bestimmte Diskurse auf Grund ihrer Regeln es nicht nur möglich machen, bestimmte Dinge zu sagen, sondern auch, den Teilnehmern an diesen Diskursen bestimmte Sichtweisen der Welt aufzuzwingen bzw. alternative Sichtweisen auszuschließen. Es überrascht daher nicht, dass sich in der jüngsten Vergangenheit auch ein MARXISTISCHER oder quasimarxistischer Diskursbegriff herausgebildet hat, der einigen bzw. allen der genannten Quellen etwas zu verdanken hat, am meisten wohl Foucault (der allerdings kein Marxist ist). In einem Brief an die London Review of Books äußert sich James Wood sehr kritisch über diese Entwicklung und beschreibt den gegenwärtigen Sprachgebrauch, wie er ihn sieht:

Der Diskurs ist, den Cultural Materialists zufolge, ein Netz aus Bedeutungen, Zeichen, Rhetorik; und wie eine Ideologie will der Diskurs den Status quo legitimieren ... Der Text – der arme Text – befindet sich am 'Schnittpunkt' der verschiedenen Diskurse und ist tatsächlich 'der Ort', an dem die widerstreitenden Diskurse die Sache miteinander austragen. Die Rolle des Textes wird dabei als vollkommen passiv gesehen. (Wood 1990, 4)

Vor allem wirft Wood der Literaturkritik, die in seinen Augen von solchen Annahmen ausgeht, vor, zutiefst konservativ und deterministisch zu sein. Dem mag man zustimmen oder nicht, wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Wood in der gegenwärtigen Verwendung des Diskursbegriffs ein Hauptelement einer bestimmten Richtung der Literaturkritik sieht (Cultural Materialism).»

[Hawthorn, Jeremy: Grundbegriffe moderner Literaturtheorie. Tübingen und Basel: Francke, 1994]

«Diskurs und récit

Angeblich soll das passé composé nach und nach das passé simple ersetzen; letzteres wird eine Zeitlang in der Schriftsprache überleben und schließlich ganz verschwinden. Ehemals nur vollendete Form der Gegenwart, würde das passé composé zu einer perfektiven Form der Vergangenheit und somit in denselben Fällen wie das passé simple gebraucht, das nur noch als archaische Form fortbestehen würde. Dieser Auffassung stellt Benveniste eine andere gegenüber, die auf der Miteinbeziehung der Äußerungsdimension beruht. Im heutigen Französisch, so führt er aus, stehen diese beiden «Zeiten» nicht in Konkurrenz zueinander. Vielmehr ergänzen sich zwei Äußerungssysteme, der Diskurs und der récit. Das passé simple ist die fundamentale Zeit des récit; das passé composé die perfektive Form der Vergangenheit im Diskurs.

Beim récit im Sinne Benvenistes handelt es sich um eine idealtypische Äußerungsform speziell der französischen Literatur. Selbst auf idealtypischer Ebene gibt es kein genaues Äquivalent im Deutschen. Das liegt in erster Linie daran, dass das Deutsche noch über kein Tempus verfügt, das so ausschließlich der Schriftsprache vorbehalten wäre wie das französische passé simple (historisches Perfekt). Das deutsche Präteritum ist auf dem Weg dorthin.

Die Begriffe Diskurs und récit dürfen hier nicht in ihrem herkömmlichen Sinn verstanden werden. Es geht vielmehr um grammatikalische Konzepte, die auf unterschiedliche Systeme des Gebrauchs der «Zeiten» verweisen. Jede sprachliche Äußerung, geschrieben oder gesprochen, die sich auf den Moment der Äußerung selbst bezieht (ICH – DU, HIER, JETZT), oder die, anders gesagt, einen deiktischen Ausdruck impliziert, gehört dem Diskurs an. Der récit hingegen gehört zu einer Art erzählender Äußerungsform, die von der Äußerungssituation unabhängig ist. [...]

Wie schon oben festgestellt wurde, ist die fundamentale Zeit des Diskurses die Gegenwart, die ausgehend vom Augenblick der sprachlichen Äußerung darüber entscheidet, was als Vergangenheit und was als Zukunft anzusehen ist. So kommen zum Paradigma des Indikativs der Gegenwart noch zwei «Zeiten» der Vergangenheit hinzu – imparfait  und passé composé – sowie zwei Formen des Futur – futur simple (viendra) und futur périphrastique (va venir), die ihrem Wert nach verschieden sind. Der récit verfügt dagegen nur über eine sehr viel kleinere Zeitpalette, da er mit nur zwei Paradigmen, dem passé simple und dem imparfait, arbeitet.

Schematisch lässt sich das folgendermaßen darstellen:

[...] Da der récit ohne Zeigewörter der Zeit abläuft, verfügt er weder über Gegenwart, noch Vergangenheit oder Zukunft im eigentlichen Sinn. Das Vorhandensein einer Form der Vorausschau, die dem Futur des Diskurses entspricht, stellt keine Widerlegung dieses Behauptung dar. Es handelt sich hierbei um das, was Benveniste als Pseudo-Futur bezeichnet; sprachliche Formen, die ausdrücken, dass dem Ablauf des Geschehens vorausgegriffen wird – allait oder devait mit nachfolgendem Infinitiv.»

[Dominique Maingueneau: Linguistische Grundbegriffe zur Analyse literarischer Texte. Tübingen: Gunter Narr Verlag, 2000, S. 49-51]

«Discurso: El concreto flujo lingüístico obtenido por la enunciación; con discurso se puede también expresar la noción de parole de Saussure y la inglesa speech. Análisis del discurso es para Z. S. Harris, análisis de las macroestructuras de un texto. Técnicas del discurso: Para Coseriu, los elementos y procedimientos que pueden ser dispuestos libremente dentro de una lengua en un momento dado; presenta diferencias de diverso orden, diatópicas, diastráticas, diafásicas.» [Cardona, G. R., p. 86-87]

«Discurso: La Terminología [Del Ministerio de Educación y Ciencia] define el discurso como la oración o secuencia de oraciones que constituyen un mensaje con principio y fin.

Luis estudia.

Luis estudia, pero no lo suficiente, porque sus notas no son todo lo buenas que deberían ser en un alumno bien dotado como él.»

[Alonso Marcos, A.: Glosario de la terminología gramatical. Unificada por el Ministerio de Educación y Ciencia. Madrid: Magisterio Español, 1985, p. 187]

«Se llama vagamente discurso al resultado del ejercicio del habla o a cualquier proción de la emisión sonora que posee coherencia lógica y gramatical.» [Lázaro Carreter, F., ³1968, p. 147]

«No es preciso extenderse demasiado en este concepto, especialmente próximo al de texto, de tal forma que aquí lo usamos como sinónimo. Es el término generalizado en algunas escuelas (preferentemente la francesa y la anglosajona) en lugar de nuestro «texto». Según el diccionario lingüístico de Dubois et al. (1973: 200-201), discurso es:

     „2. ... la unidad igual o superior a la oración; está formado por una sucesión de elementos, con un principio y un final, que constituyen un mensaje ...

     3. En su acepción lingüística moderna, el término de discurso designa a todo enunciado superior a la oración, considerada desde el punto de vista de las reglas de encadenamiento de las series de oraciones. La perspectiva del análisis del discurso se opone, por tanto, a toda óptica que tiende a considerar la oración como la unidad lingüística terminal.“

Como vemos, el término coincide fundamentalmente con una de las formas actuales de entender el texto. La no consideración del aspecto comunicativo y de actividad no es sino una característica de la primera fase de la lingüística del texto y de algunas tendencias actuales (como la francesa).

Un uso algo diferente de este término es de especial interés. Para Teun A. van Dijk, «texto» es un concepto abstracto que se manifiesta o realiza en «discursos» concretos:

„Este término (texto) se usará aquí para designar el constructo abstracto que suele llamarse discurso. Los enunciados a los que se puede asignar una estructura textual son, en consecuencia, discursos aceptables de la lengua“ (T. A. van Dijk, 1977: 3).

La distinción es importante y responde a la división en dos niveles de abstracción. Sin embargo, la útil distinción terminológica propuesta por el especialista neerlandés no es de uso general.»

[Bernárdez, Enrique: Introducción a la Lingüística del Texto. Madrid: Espasa-Calpa, 1982, p. 86-97]

«Buyssens distingue entre langue, discours y parole, frente a la conocida dualidad saussuriana lang / parole. El discours es la parte funcional de la parole. Esta última es el mecanismo que permite al hablante la exteriorización de las combinaciones por las cuales utiliza el sistema o lengua. Dichas combinaciones pertenecen al discurso. El ilustre lingüista a que nos referimos distingue tres clases de unidades del discurso: a) La phrase, que contiene, por lo menos, el predicado: pluit, «llueve». b) La segunda contiene sólo elementos accesorios de la phrase normal: ¡Espléndido!, etc. Son expresiones que podrían figurar con el mismo sentido en la phrase; se llaman rhèses. Finalmente, en el último grupo - c) - figuran las interjecciones, que si bien pueden estar constituidas por las mismas palabras que las anteriores, tienen un sentido diferente como interjecciones. El estilo cotidiano estálleno de rhèses. (Buyssens, H. E.: Les langages et les discours. Essai de linguistique fonctionelle dans le cadre de la semiologie. Brüssel: Oficce de Publicité, 1947, S. 82-88).»

[Roca-Pons, J.: Introducción a la gramática. Madrid: Teide, 51980, p. 277]

«Discurso

La distinción entre formas genéricas de utilizar el lenguaje está presente en la filosofía ya desde el pensamiento griego, habiéndose igualmente subrayado el hecho de que tal distinción puede tener importantes consecuencias lógicas. Así, por ejemplo, Aristóteles distinguía entre el silogismo teórico y el silogismo práctico, y la filosofía moderna era muy sensible a la distinción entre los juicios de ser y juicios de deber, como puede apreciarse tanto en Hume como en Kant. Sólo en nuestro siglo, sin embargo, se ha considerado esta distinción en detalle, aprovechando al mismo tiempo las sugerencias de la teoría lingüística.

La actual distinción entre lenguaje y discurso suele ponerse en relación con la distinción que formuló Saussure a principios de siglo entre lengua (langue) y habla (parole) (Saussure 1916). La langue es para Saussure el sistema lingüístico, o sea, la totalidad de las reglas que regulan el uso de los signos lingüísticos. El habla, en cambio, era la actualización de ese sistema en los diferentes actos concretos de la comunicación lingüística. La lengua es el fundamento del habla, y ésta la concreción y realización de aquélla. De aquí, la posibilidad de distinguir tipos genéricos de habla o discurso.

La clasificación más famosa de tipos de discurso es, probablemente, la de Morris (Signs, language and behaviour, 1946). Tiene gran interés por combinar dos criterios de clasificación, que conjuntamente suministran una variada gama de posibilidades. El primer criterio responde a los modos de significar, que son las maneras como operan los signos para sus receptores o intérpretes. Desde este punto de vista, los signos pueden significar designativamente cuando significan características de los objetos, apreciativamente cuando significan categorías preferenciales, prescriptivamente cuando significan la necesidad de una determinada respuesta, y formativamente cuando significan propiedades de las combinaciones de signos. El otro criterio es el de los usos de los signos, usos que responden a los diferentes propósitos de los productores o emisores de los signos. Según este criterio, los signos pueden ser usados para informar, para valorar, esto es, para otorgar estado preferencial, para provocar o incitar a una reacción y para organizar o sistematizar la conducta dentro de un todo. Combinando los cuatro modos de significar y los cuatro usos de los signos se obtienen dieciséis posibilidades que representan otros tantos tipos de discurso, y que pueden disponerse por medio de una tabla. Morris ejemplificaba cada uno de estos tipos de discurso. Así, el discurso científico era un discurso designativo por el modo de significar e informativo por el propósito; el discurso religioso quedaba caracterizado como un discurso prescriptivo por el modo de significar e incitativo por el propósito; el discurso metafísico resultaba ser un discurso formativo por el modo de significar y sistemático por el propósito, y parecido en cierta manera al discurso lógico-matemático, que era también formativo por el modo de significar, aunque fuera, en cambio, informativo por el propósito; el discurso legal sería designativo por el modo de significar e incitativo por el propósito; también sería incitativo, además del religioso, el moral, pero este último sería apreciativo por el modo de significar; y el discurso de propaganda se parecería al metafísico en tener un propósito sistemático, pero se distinguía de él en ser prescriptivo por el modo de significar.

Aunque la clasificación de Morris ha tenido mucha influencia, los problemas que plantea son de consideración. En primer lugar, vincular el modo de significar exclusivamente a la recepción de los signos es parcial e insuficiente, pues los signos no sólo significan para el receptos sino también para el emisor. En segundo lugar, aceptar como un criterio de clasificación el propósito del emisor es dar entrada a aspectos subjetivos que pueden ser de difícil manejo. En tercer lugar, ciertas categorías como la del uso sistemático y la del modo de significar formativo, son confusas y poco congruentes con las demás. Finalmente, es incuestionable que las ejemplificaciones suministradas por Morris son, en la mayor parte de los casos, bastante arbitrarias. ¿Por qué considerar el discurso moral apreciativo-incitativo, y no como prescriptivo-incitativo? ¿Por qué considerar de esta última manera el discurso religioso, y no en cambio como informativo-apreciativo, igual que el mítico? ¿Cómo se puede otorgar carácter formativo al discurso metafísico, es decir, pretender que la metafísica trata sobre otros signos? (Lo que Morris dice sobre este punto es particularmente insatisfactorio).

De aquí la conveniencia de abandonar el intento de asignar un particular tipo de discurso para cada disciplina o ámbito pragmático del lenguaje, y atenerse exclusivamente a los modos genéricos de significar. En este sentido, se ha solido distinguir en la filosofía análitica post-wittgesteiniana entre el discurso declarativo o descriptivo y el discurso prescriptivo, incluyendo en este último como subclases los imperativos, los juicios de valor y los juicios de deber.

Sobre la base de la semántica de Lewis (General semantics, 1970), he esbozado en otro lugar una clasificación de las oraciones sobre base estrictamente semántica que puede servir de fundamento para una clasificación de los tipos de discurso también sobre esa base. Según esto, podría distinguirse el discurso declarativo, como aquel que puede ser verdadero o falso; el discurso imperativo, como aquel que puede ser satisfecho o no satisfecho; el discurso ejecutivo (en el sentido de las «expresiones ejecutivas» de Austin), como aquel que puede ser feliz o infeliz (igualmente en el sentido de Austin); y, finalmente, el discurso exclamativo. Las funciones respectivas de estas formas del discurso serán declarar los hechos de cualquier tipo que sean, formular comportamientos a realizar, ejecutar actos explícitamente y expresar sentimientos y emociones. El discurso valorativo queda incluido como una forma del lenguaje que consiste en declarar que ciertas situaciones, cosas, etc., satisfacen o no las exigencias del que habla. Los juicios de deber, desde este punto de vista estrictamente semántico, son probablemente mixtos de declarativos y de imperativos.»

[Hierro S. Pescador, José: “Discurso”. In: Quintanilla, Miguel A. (Hg.): Diccionario de filosofía contemporánea. Salamanca: Ediciones Sígueme, 1976, p. 114]

«Dircurso

I. El discurso como diánoia (discursus). Se contrapone en este caso el discurso a la intuición (noésis). Esto ocurre en Platón, en Aristóteles y en Plotino, en Santo Tomás y – en parte – en Descartes, Kant y otros autores modernos. [...] Lo normal es considerar el proceso discursivo como un pensar ue se apoya últimamente en un pensar intuitivo. Éste proporciona el contenido de la verdad; aquel, la forma. Casi ninguno de los grandes filósofos del pasado ha admitido la posibilidad de un conocimiento enteramente discursivo; en cambio, se ha estimado posible lo que algunos escolásticos (Santo Tomás) llamaban cognitio sine discursu, y algunos modernos (Descartes) simplex mentis inspectio. La tendencia a subrayar la importancia de uno u otro aspecto del conocimiento ha determinado en gran medida las correspondientes filosofías. Así, puede decirse grosso modo que hay insistencia en el conocimiento simplici intuitu en Platón, Plotino, Descartes y Spinoza, mientras que hay insistencia en el conocimiento discursivo en Aristóteles y Santo Tomás. El clásico debate entre platónicos y aristotélicos puede examinarse desde este punto de vista.

En el sentido anterior, el discursus alude al hecho del curso (cursus) de un término a otro (o de una proposición a la otra) en el proceso de un razonamiento, de tal suerte que el discurso se detiene cuando se pasa a una proposición considerada como «evidente en sí misma» (o, mejor, «evidente para nosotros»). En la escolástica es frecuente entender tal razonamiento como paso de la causa a lo causado: cursus causae in causatum.

II. El discurso como traducción de lógos (oratio). En De int., 16 b, 26, Aristóteles definió el discurso (oración, locución, frase) como un sonido vocal o una serie de sonidos vocales, phoné semantiké (lo que los escolásticos llamaron vox), que posee una significación convencional, y cada una de cuyas partes, tomada por separado, tiene un significado como dicción, mas no como afirmación y negación. Si decimos ‘hombre’, decimos algo, pero no decimos si existe o no. Aunque Aristóteles comenzaba por referirse al sonido vocal el discurso ha sido entendido también, y sobre todo, como un conjunto de signos escritos que poseen las condiciones antes mentadas. La primera división del discurso es, pues, ésta: discurso oral y discurso escrito.

El discurso en el sentido anterior tiene que ser enunciativo. Una plegaria no es un discurso. Pero el discurso enunciativo puede ser objeto no sólo de la lógica, sino también de otras disciplinas. En Aristóteles son la retórica y la poética. Nosotros estudiaremos solamente el sentido lógico.

No toda combinación de vocablos basta para constituir un discurso. Siguiendo al Estagirita los escolásticos distinguieron por ello entre el término complejo y el discurso.

‘El hombre bueno’ es un término complejo; ‘el hombre bueno es generoso’ es un discurso. El discurso se compone de conceptos o de términos concatenados en tal forma, que dicen algo acerca de algo. La definición del discurso se parece, pues, a la de la proposición. Sin embargo, no coincide enteramente con ella, pues los discursos pueden estudiarse también desde otros puntos de vista además del lógico, en tanto que la proposición como tal es exclusivamente asunto de la lógica. Por lo tanto, la «confusión» que algunos han rastreado en la definición escolástica de ‘discurso’ (‘oratio’) se desvanece cuando se analiza el problema en forma adecuada. La lógica clásica estudia principalmente un tipo de discurso, pero los escolásticos advirtieron que hay límites difíciles de precisar entre «lógica» y «gramática». La lógica actual, en cambio, no prescinde de tratar lógicamente discursos no propiamente enunciativos. Puede hablarse, en efecto, de una «lógica de los discursos imperativos», de una «lógica de los discursos dubitativos», etc.

Los escolásticos han dividido el discurso en perfecto e imperfecto. El discurso perfecto es el que completa la sentencia, es decir, el que proporciona a la inteligencia un significado completo (‘el hombre bueno es generoso’). El discurso imperfecto es el que no completa la sentencia (‘el hombre bueno’). Parece que hay identidad entre discurso imperfecto y término complejo. Pero se trata de una identidad meramente verbal. [...]

El discurso imperfecto es de varios tipos. Los más importantes lógicamente son la definición y la división. El discurso perfecto tiene tres tipos: el discurso enunciativo, el discurso argumentativo y el discurso ordenativo. [...] La lógica clásica se ocupa sólo de los dos primeros tipos. El discurso ordenativo o práctico es subdividido por los escolásticos en vocativo, interrogativo, imperativo e imprecativo. [...]

III. El discurso en la semiótica contemporánea. Se entiende en ella por ‘discurso’ un complejo de modos de significación y ser usados con diversos propósitos. Según los modos y los propósitos, los discursos se dividen en varios tipos. Ogden y Richards establecieron en The Meaning of Meaning (1923) una división que tuvo resonancia: los discursos pueden ser simbólicos (o referenciales) y emotivos (o expresivos). Los discursos simbólicos son los que comunican referentes; los discursos emotivos, los que expresan sentimientos y actitudes. Esta clasificación es análoga a varias otras elaboradas por diversos autores contemporáneos: discurso científico y discurso lírico (P. Servien), discurso reversible y discurso irreversible (J. Piaget).

 Con frecuencia ha sido considerada esta división como excesivamente simplista. Se ha advertido (Cassirer, Urban) que las fronteras entre lo simbólico-referencial y lo emotivo-expresivo (y lo mismo cabría decir de las antes citadas) son difíciles de trazar, y que, además, hay otros tipos de discursos posibles. Sin embargo, no puede acusarse enteramente a Ogden y Richards de ignorancia de la complejidad del asunto. La división en cuestión fue propuesta por ellos como una división primitiva que debía ser refinada por otra exhaustiva. Esta última está contenido en el Cap. X de la misma obra, en donde se presentan cinco tipos de discursos. Tales funciones son:

(1)  la simbolización de referentes;

(2)  la expresión de actitudes ante oyentes;

(3)  la expresión de actitudes ante referentes;

(4)  la promoción de efectos propuestos por el que usa los signos y

(5)  el soporte de referentes.

En cuanto a la distinción entre discurso científico (reversible) y discurso lírico (irreversible), las objeciones contra ella pierden gran parte de su valor si tales discursos se conciben como conceptos-límites.

Más completa es la clasificación propuesta por Charles Morris. Según este autor, las distinciones entre varios discursos pueden establecerse:

a)     a base de los modos de significar,

b)     a base de los distintos usos de los complejos de signos y

c)     a base de modos y usos al mismo tiempo.

Morris se apoya principalmente en c). [...] La clasificación de Morris se funda en un complejo análisis de los signos que no podemos resumir aquí. Advertiremos solamente que, no obstante su apariencia, la teoría semiótica de Morris no dependen de una psicología behaviorista. No depende tampoco de una psicología introspectiva. Ambas psicologías son interpretaciones posteriores a la semiótica, la cual proporciona la base de cada interpretación y no a la inversa. Así, la división resultante de los tipos de discurso debe ser concebida exclusivamente en términos semióticos.

La combinación de los cuatros modos con los cuatro usos da lugar a dieciséis tipos de discurso que Morris llama mayores (a diferencia de los tipos de discurso formados a base de la introducción de otros distintos signos). Reproducimos aquí la table que incluye el mencionado autor en Sings, Language, and Behavior, 1946, pág. 125:

 

Modo / Uso

Informativo

Valorativo

Incitativo

Sistémico

Designativo

Científico

Fictivo

Legal

Cosmológico

Apreciativo

Místico

Poético

Moral

Crítico

Prescriptivo

Tecnológico

Político

Religioso

Propagandístico

Formativo

Lógico-matemático

Retórico

Gramático

Metafísico

 

Dos observaciones sobre esta tabla. La primera es que el discurso metafísico tiene un puesto en la clasificación. Es un discurso formativo y sistémico, lo cual significa que tiene como estructura la referencia al todo y como función la formación u orientación. Pertenece, pues, al nivel que Kant llamaba regulativo, y solamente carece de significación cuando pretende sustituir a otras formas de discurso (especialmente al designativo-informativo, propio de la ciencia). [...] La segunda es que los discursos mencionados son únicamente ejemplos (aunque ciertamente, los más importantes) y que, además, representan tipos ideales. La clasificación es, en efecto, sistemática y no histórica. En realidad, los tipos de discurso efectivamente usados son muchas veces combinaciones de los diferentes «tipos ideales».»

[Ferrater Mora: Diccionario de filosofía. Buenos Aires: Edit. Sudamericana, 1969, Bd. 1, pp. 471-473]

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«Diégesis

Diégesis es un término de origen griego (diégesis) conmúnmente emparejado con el de mímesis. Significa, respectivamente, relativo e imitación y se emplean hoy en la estilística y, por supuesto, en teoría de la literatura para designar grados diferentes de distancia narrativa (Genette, 1966: 193-95; Genette, 1972: 162-63). En su República, Platón diferencia tres tipos de discurso: el diegético, el mimético y el compuesto (392d-394c). En el primero de ellos, el poeta habla en su propio nombre; en el segundo, el poeta habla pero haciéndonos creer que oímos la voz de sus personajes; y en el tercero se da una combinación de ambos. Esta dualidad entre ‘diégesis’ y ‘mímesis’ resurgió a principios del siglo XX en la crítica anglonorteamericana de la narración bajo las denominaciones de telling y showing, es decir, el tipo de novela dominada por un narrados omnisciente clásico frente a la novela dramática patrocinada por el novelista Henry James y sus seguidores (Álvarez Amorós, 1991: 9-10 y 102-107). A partir del término ‘diégesis’, Gérard Genette acuñó los adjetivos homodiegético, heterodiegético, extradiegético e intradiegético con los que llevar a cabo una taxonomía del narrador (1972: 227-31 y 243-62). Los dos primeros equivalen, de modo respectivo, a los narradores en primera y tercera personas, mientras que los dos últimos se aplican, también respectivamente, al narrador que cuenta el nivel principal del relato y a aquel que actúa dentro de dicho nivel (por ejemplo, el narrador principal de Canterbury Tales, Geoffrey Chaucer, frente a los múltiples narradores que cuentan sus propios relatos dentro de esta obra).»

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 181-182]

«Discurso

1.     En esta primera acepción se llama ‘discurso’ al objeto de estudio de la pragmática, es decir, al lenguaje en acción, ya oral, ya escrito, usado en la interacción verbal para producir un efecto en el destinatario. Con este significado, ‘discurso’ es equivalente a texto, aunque se prefiere el término ‘discurso’ siempre que se pongan de relieve las bases o metas sociológicas, funcionales o significativas del lenguaje, y texto se emplea para resaltar los aspectos formales, materiales y estructurales.

Algunos especialistas estiman que es obligación de los lingüistas recuperar el término ‘discurso’ del exilio marginal y precario en que se encontraba (Ricoeur, P., 1971), debido al desproporcionado énfasis que se había dado en lingüística al estudio de la estructura y del sistema oracionales en el estructuralismo y el generativismo. El término ‘discurso’, que es clásico y no exclusivo de la pragmática, se aplica, por extensión, a expresiones como «discurso económico», «discurso sexual», «discurso arquitectónico», etc. En lingüística lo encontramos en otros paradigmas como, por ejemplo, en los trabajos de algunos lingüistas estructuralistas norteamericanos (Harris, Z.; Chafe, W. L.) o europeos (Benveniste, E.; Greimas, A. J.) quienes, hasta cierto punto, pueden considerarse precursores de esta nueva perspectiva lingüística.

2.     También se emplea el término ‘discurso’ para aludir exclusivamente al lenguaje oral, debidamente contextualizado, que se emplea en la comunicación social, es decir, al significado que se encuentra en la expresión análisis del discurso; en esta segunda acepción, ‘discurso’ o lenguaje oral se opone a texto o lenguaje escrito.»

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 185]

El discurso y las inferencias

«Entendemos por ‘discurso’ la acción y el resultado de utilizar las distintas unidades que facilita la lengua en un acto concreto de comunicación; por ello, todo discurso se compone de una parte puramente gramatical y de otra pragmática. La oración Tengo mucho trabajo es gramaticalmente la misma en (1a) y en (1b):

 

(1)

a.

A: ¿Quieres venir al cine?

 

 

 

B: Tengo mucho trabajo.

 

 

b.

A: Tengo mucho trabajo.

 

 

 

B: Lo siento, no puedo ayudarte.

Pero desde la perspectiva pragmática son intervenciones muy distintas: en (1a) se rechaza una invitación anterior, y en (1b) se solicita ayuda.

Contrariamente a la explicación más tradicional, la comunicación no constituye únicamente un proceso de codificación y descodificación de enunciados, sino también, y muy principalmente, una labor de inferencia. Cuando alguien dice: Tengo frío, en una habitación con la ventana abierta, no sólo desea que el oyente entienda el enunciado, que lo descodifique, sino que concluya que quiere que se cierre la ventana. Hechos como este no son extraños, todo lo contrario: si una niña en un cine susurra ¡Papá! Tengo sed, el padre infiere que su hija le está pidiendo agua, aunque no lo haya dicho expresamente; rechazamos la invitación a un helado contestando Me duele la garganta; y sugerimos un cambio de canal de televisión diciendo En la Primera empieza una película. Los hablantes nos comunicamos presentando lo dicho como un estímulo que permite al oyente obtener por medio de inferencias lo que pretendemos comunicar. Las ‘inferencias’ constituyen procesos de razonamiento y, para que se produzca este proceso inferencial, además de lo dicho, se ha de tener en cuenta el contexto de los participantes en la conversación. Dicho ‘contexto’ es siempre mental y está formado por creencias que residen en la memoria, pero también por aquellas que se derivan de la percepción inmediata de la situación o, simplemente, de lo que se ha dicho antes.

Dentro de esta concepción de la comunicación, considerar que los marcadores discursivos ‘guían las inferencias’ significa que los procesos inferenciales no son independientes de la forma lingüística del discurso. Supongamos que miembros de una comisión de contratación realizan el siguiente intercambio después de una entrevista:

A: Es poco hablador.

B: Además, es de Guadalajara.

Por nuestro desconocimiento del contexto que comparten estos hablantes, no sabemos si están a favor o no de contratar al entrevistado. No obstante, sí se advierte que el marcador del discurso además fuerza a la consecución de inferencias de un modo determinado. Vincula los dos enunciados y nos obliga a obtener de ellos conclusiones comunes. Quien acaba de escuchar Además, es de Guadalajara está obligado a colegir de ello alguna conclusión idéntica a alguna de las posibles a partir de “ser poco hablador”. Si reemplazamos el marcador además por eso sí, obtenemos

A.    Es poco hablador.

B.    Eso sí, es de Guadalajara.

Contrariamente a además, el marcador eso sí presente “ser de Guadalajara” como un enunciado del que se han de obtener conclusiones a las de “ser poco hablador”. Supongamos que se trata de emplear a un representante de comercio para vender cierto producto en Madrid. Si “ser poco hablador”, por lo que conocemos de los representantes, se puede considerar desfavorable para obtener el trabajo, con además se debe inferir de “ser de Guadalajara” conclusiones también contrarias a la concesión del empleo. Por ejemplo, sus comerciantes conocidos serán también guadalajareños y conseguirá pocas ventas. Por el contrario, con eso sí las inferencias son distintas; así, el segundo enunciado, si el primero se muestra contrario a la contratación, deberá comprenderse como favorable a esta: conviene que sea de Guadalajara para, por ejemplo, ampliar en un futuro las ventas en esta ciudad.

Con todo, en un análisis minucioso se comprueba que son muchas las palabras y las construcciones lingüísticas que guían las inferencias en el discurso por sus peculiares propiedades lingüísticas.

(Esta exposición del proceso comunicativo se fundamente en la Teoría de la Pertinencia o Relavancia de Sperber y Wilson (1986). Para más bibliografía sobre esta teoría y algunas precisiones, Portolés 1994a, 1994b; y para una explicación del estudio de los marcadores discursivos dentro de esta teoría, Montolío 1997 y 1998).»

[Martín Zorraquino, María Antonia / Portolés Lázaro, José: “Los marcadores del discurso”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, § 63.1.2]

«La dinámica sintáctica discursiva

Las estructuras sintácticas se utilizan en el discurso de una manera determinable a partir de la dinámica del mismo. Longacre (1989) ha propuesto una estructuración del discurso que sirve para establecer la función de las diversas estructuras sintácticas en el mismo. Propone en concreto la siguiente disposición del discurso.

Estructuración del discurso:

a)    Estrato I: Línea argumental. Incluye la narración de todos aquellos acontecimientos puntuales que hacen avanzar el discurso. Las acciones, los movimientos y los eventos cognitivos predominan en este estrato del discurso. El aspecto perfectivo y el tiempo pasado son característicos de este estrato discursivo.

b)  Estrato II: Fondo argumental. Incluye actividades y eventos cognitivos que no hacen avanzar la historia, sino que constituyen el contexto en el que ésta se desarrolla. Son típicas de este estrato las actividades y estados no secuenciales ni puntuales que se solapan con los descritos en la línea argumental. El aspecto progresivo y los verbos durativos son característicos de este estrato.

c)  Estrato III: Retrospectiva argumental. En este estrato se sitúan aquellos acontecimientos puntuales lejanamente relacionados con los de la línea argumental. El tiempo pluscuamperfecto es característico de este estrato.

d)    Estrato IV: Escenario argumental. Incluye todos aquellos aspectos descriptivos que configuran el escenario en el que se desarrollan los acontecimientos de la línea argumental. Los verbos estativos y las oraciones copulativas existenciales, ecuativas y locativas son típicas de este estrato.

e)    Estrato V: Alternativas argumentales. Presenta material que no es parte del propio argumento en sí mismo, ya que presenta reconstrucciones posibles del mundo descrito en el discurso. Los modos irreales son típicos de este estrato, así como las oraciones negativas y el tiempo futuro.

f)      Estrato VI: Evaluación argumental. En este caso el que realiza el discurso pone de manifiesto su punto de vista sobre el mismo al realizar una evaluación de lo narrado o descrito. El presento gnómico es típico de este estrato.

g)    Estrato VII: Cohesión argumental. En este estrato se incluye el “tejido conectivo” del discurso, en el que se recapitula lo dicho anteriormente para seguir el discurso hacia adelante.

(Longacre, R. E.: “Two Hypotheses Regarding Text Generation and Análisis”. Discourse Processes, 13, p. 416)

Esta estructuración quizás no sea completa, pero es suficientemente detallada como para realizar la investigación de cómo funcionan las diversas construcciones sintácticas en el discurso.»

[Moreno Cabrera, Juan Carlos: Curso universitario de lingüística general. Tomo I: Teoría de la gramática y sintaxis general. Madrid: Síntesis, 1991, p. 743-744]

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«La oración y el discurso

El pronblema de los límites entre la oración y el discurso no se ha planteado en la gramática hasta muy recientemente. Las obras clásicas daban por supuesto que la frontera superior de la gramática era la oración y que el discurso respondía a pautas organizativas diferentes, de índole semántica o retórica, pero tan apenas sintáctica. Esta tardanza en acometer la naturaleza gramatical de ciertos hechos discursivos obedece a que la coherencia (1) discursiva parece ligada a la lengua escrita, pues muchos idiomas, que sólo tienen un uso oral, carecen en apariencia de procedimientos gramaticales específicos para construir textos más extensos que la oración.

Sólo en apariencia, empero. Aunque muchas lenguas no poseen nada parecido a nuestros conectores textuales, lo cierto es que la transición de unas oraciones a otras en los textos narrativos orales se manifiesta de determinadas maneras que no son ajenas a la gramática. Por ejemplo, en tunebo, una lengua chibcha del sureste de Colombia, las oraciones que forman un periodo inflexionan sus verbos respectivos con el mismo matiz temporal y aun tienden a repetir el verbo en cada una: la introducción de una forma verbal diferente, interpolada entre la serie de verbos similares, señala la interrupción del acontecimiento descrito. En ica, otra lengua de la misma familia que se habla más al norte, la cohesión la marcan los sufijos de participante temático o su ausencia: cada párrafo consta de un solo participante temático señalado por un sufijo; cuando cambia el párrafo, debe cambiar también el participante temático, circunstancia reflejada igualmente por la morfología. Se ha descrito procedimientos parecidos para lenguas de otras filiaciones.

Por eso, nada tiene de sorprendente que algunos estudios publicados en el último cuarto de siglo hayan puesto de manifiesto que la articulación del discurso se sirve también de procedimientos sintácticos operativos en el nivel gramatical. En particular, hoy se piensa que los recursos de que se vale la lengua escrita para marcar la cohesión de un texto son el resultado de la gramaticalización de procedimientos de organización retórica del discurso presentes en la lengua hablada o en etapas anteriores del idioma.

Entre los hecho sintácticos de filiación simultáneamente oracional y discursiva se suelen destacar: la progresión temática marcada, entre otros factores, por los deícticos y los pronombres; la temporalidad; el realce parentético; el discurso directo en su relación con el indirecto y las relaciones entre parataxis e hipotaxis.»

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(1) Hoy en día la coherencia se considera como una propiedad global de los sistemas cognitivos y su análisis atiende a aspectos tectónicos (de estructura interna), dinámicos (de grado de estabilidad) y genéticos (de constitución). En la tradición gramatical española se suele diferenciar entre cohesión y coherencia: la primera denominación se aplica al aspecto formal del vínculo que ata las distintas unidades de un texto, la segunda, a su aspecto semántico.

[López García, Ángel: "Relaciones paratácticas e hipotácticas". En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: RAE / Espasa Calpe, 1999, vol. 3, § 54.1]

«Texto y discurso

1.     Véase Texto. En un sentido amplio, los términos ‘texto’ y ‘discurso’ se usan a veces como sinónimos. Se emplean, así, indistintamente las expresiones ‘texto o discurso científico’, ‘texto o discurso narrativo’, etc.

2.     Se utiliza a menudo también el término ‘discurso’ para referirse, exclusivamente, al proceso dinámico e interactivo de producción e interpretación de unidades comunicativas. El texto, desde esta perspectiva, sería el producto resultante de dicha actividad verbal.

Discurso reproducido

Enunciado que repite las palabras o pensamientos propios o ajenos. (Cf. Estilo directo. Estilo directo libre. Estilo indirecto. Estilo indirecto libre.).»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 67-68]