DENOTATION

Denotación

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Konnotation / Funktionen der Sprache / Intension / Extension / Bedeutung / Sinn / Referenz / Stil / Poesie

 

Konventionell festgelegter begrifflicher Inhalt: Grundbedeutung.  

Der begriffliche objektive Inhalt des sprachlichen Zeichens, ohne Berücksichtigung von emotional-subjektiven Nebenbedeutungen und inhaltlichen Nuancen, die das Zeichen als Begleitvorstellung mit wachruft.

Denotativ (¹ Connotativ) ist die Bedeutung, die für alle Kontexte und Situationen konventionell festgelegt ist.“ [Heupel, C., S. 46]

Denotativ: Nur den begrifflichen Inhalt des sprachl. Zeichens betreffend, ohne Berücksichtigung von (z. B. emotionaler) Nebenbedeutung und inhaltlichen Nuancen, die das Zeichen als Begleitvorstellungen beim Sprecher/Hörer mit wachruft. Gegenwort: konnotativ.“ [Ulrich, W., S. 24]

Denotation: Unterschiedliche Bedeutung je nach terminologischem Kontext:

(a)  Denotation vs. Konnotation: Denotation bezeichnet die kontext- und Situationsunabhängige, konstante begriffliche Grundbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks im Unterschied zu konnotativen, d. h. subjektiv variablen, emotiven Bedeutungskomponenten (Konnotation). So lässt sich die Denotation von Nacht mit ‘Zeitraum vom Untergang der Sonne bis zum nächsten Aufgang’ beschreiben, während die Konnotation solche Komponenten wie ‘unheimlich’, ‘einsam’ oder auch ‘romantisch’ enthalten kann. Vgl. Bedeutung.

(b)  Denotation = Bezeichnung (auch: Designation): Ein Lexem „denotiert“ einen bestimmten Gegenstand oder Sachverhalt, es bezeichnet ihn im Sinn einer extensionalen Bezugnahme (Extension). Davon unterschieden wird die intensionale Bedeutung, die durch Angabe von Eigenschaften bzw. Merkmalen (Intension) zu beschreiben ist.

(c)  Denotation vs. Designation: Im Sinn von (b) ist Denotation in dieser Gegenüberstellung die Bezugsnahme auf einzelne Elemente (z. B. Verb, Substantiv, Adjektiv), während unter Designation die Bezugnahme auf Klassen von Elementen (z. B. Wortarten) zu verstehen ist. Bei nur einmal vorhandenen Objekten (z. B. Sonne, Gott) fallen Denotation und Designation mehr oder weniger zusammen (Identifikation von Element und Einermenge).“ [Bußmann, S. 166]

„Der Terminus ‘Denotation’ (lat. denotare = bezeichnen) wird im wesentlichen in zwei verschiedenen Bedeutungen (Lesarten) gebraucht. Er meint

(1)  (im Gegensatz zur Konnotation) grob gesprochen die konstante, stilistisch mehr oder weniger neutrale ‘    Grundbedeutung’ eines sprachlichen Zeichens, die „kognitive, intellektuelle Bedeutung eines Wortes“. (K.-D. Bünting 1971, p. 166).

(2)  die zwischen sprachlichen Gebilden (etwa: ‘Wörtern’) und außersprachlichen Entitäten (wie Gegenständen und Sachverhalten) bestehende Relation der Bezeichnung. Diese Verwendung des Terminus deckt sich in etwa mit der von ‘Referenz’.

Der begriffliche, von affektgeladenen, emotionalen Nebenbedeutungen abstrahierte Inhalt eines Wortes wird gelegentlich auch ‘Denotat(um)’ genannt.

Darüber hinaus wird ‘Denotat(um) bisweilen im Sinne von ‘Referent’ verwendet.

Die Begriffe ‘Denotation’ und ‘Konnotation’ entstammen der Sprachphilosophie der Scholastik, wurden von John Stuart Mill (1806-1873) wieder aufgenommen und von L. Bloomfield in die Sprachwissenschaft eingeführt.“

[Welte, W.: Moderne Linguistik. Terminologie. Teilband I, S. 109-110]

Denotation und Konnotation

Ein Text besitzt zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, Signifikate zu realisieren: als Denotate (zu lat. denotatum, frz. dénoté = festgeschrieben) oder als Konnotate (zu lat. connotatum, frz. connoté = mit notiert). Denotate sind alle Signifikate, deren Signifikanten zur Menge der Text-Zeichen zählen. Konnotate dagegen sind Signifikate, deren Signifikanten nicht zur Menge der Text-Zeichen, wohl aber zur Menge der Paradigmata von Text-Zeichen gehören. Die eine Form der Realisierung von Signifikaten durch einen Text heißt dementsprechend Denotation, die andere Konnotation.“

[Link, Jürgen: Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe. Eine programmierte Einführung auf strukturalistischer Basis. München: Wilhelm Fink Verlag, 1974, S.41]

Denotation und Konnotation

Jedem Wort ist eine Grundbedeutung zu eigen, die Denotation. Bei vielen Wörtern allerdings schwingen noch Assoziationen mit, die nicht in der Grundbedeutung des Wortes angelegt sind. Das, was von der Sprecherin / vom Sprecher bei einem Wort assoziiert wird, nennt man Konnotation. So bedeutet Haus zunächst einmal, in der Denotation, nur ein Gebäude, das vier Wände und ein Dach aufweist und das Wohn-, Aufenthalts- oder Arbeitsraum für Menschen bietet. Es schwingen aber noch Assoziationen mit wie Schutz vor Regen und Kälte, Geborgenheit u. ä. Dies macht die Konnotation des Wortes Haus aus. Konnotation ist einerseits kulturabhängig, andererseits aber auch innerhalb desselben Kulturkreises individuell leicht verschieden. Die hier vorliegende Beziehung verläuft nicht zwischen zwei Wörtern, sondern innerhalb eines Wortes, nämlich zwischen seiner Grundbedeutung und dem, was hinzugedacht wird.“

[Daheim, C./Feld, S./Heising, A./Pflugmacher, T.: Alles, was Sie schon immer über Sprache wissen wollten, aber nie zu fragen wagtenScript zum Grundkurs Linguistik. Universität Gesamthochschule Essen, General and Theoretical Paper No. 488, Essen: LAUD 2000, S. 78-79]

Denotatation:

(1)  Komponente der Wortbedeutung / Äußerung.

       (a)            denotative oder kognitive, intellektuelle Bedeutung; begrifflicher Kern, Invariante; konventionell festgelegter begrifflicher Inhalt; Grundbedeutung; die für den Gebrauch wesentlichen Züge einer Bedeutung. Jedes Wort schafft kategorielle Abgrenzungen, es verallgemeinert und abstrahiert; im Hinblick auf seinen begrifflichen Kern ist es Ergebnis eines Analyse- und Syntheseprozesses. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sprachliche Begrifflichkeit sich in Umfang, Grenzschärfe und Veränderungsfähigkeit von der wissenschaftlichen Begriffsbildung unterscheidet. Zur Bedeutung von Wörtern und Äußerungen gehören die deren begrifflichen Kern umlagernden Konnotationen.

       (b)  denotative oder sachliche, gegenständliche/gegenstandsbezogene Bedeutung; sachlicher Inhalt; rationaler, sachlicher Aspekt. Nach K. Bühler appelliert die Sprache „in ihren Gefügen stets an das Sachwissen der Empfänger“; jeder Bedeutungsaufbau wird durch sachgesteuerte Selektionen mitbestimmt (S. 65).

       (c)   begrifflicher Inhalt einer Information; denotativer Kode; kontext- und situationsunabhängiger Inhalt. Die Kommunikation aktiviert Information, die durch den denotativen und den konnotativen Kode sowie durch individuelle Assoziationen bestimmt wird.

(2)  Im Sinne von ‘Denotat’, Designat; der (bezeichnete) Gegenstand, die Sache. ‘Feierabendheim’ und ‘Altersheim’ z. B. sind Wörter für das gleiche Denotat, ebenso ‘Team’ und ‘Kollektiv’; sie unterscheiden sich in ihren Konnotationen.

(3)  Im Sinne von Referenz, Referenzbezug; Beziehung des Zeichens zu den Gegenständen / Designaten (J. St. Mill).

Nach Morris „the relations of signs to the objects to which the signs are applicable“ (1939, S. 84).“

[Lewandowski, Th.: Linguistisches Wörterbuch 1, S. 137]

Denotation/Konnotation (von lat. de, ab, von, und notare, kenntlich machen, auf etwas anspielen, com, zusammen, gemeinsam)

In der Logik und philosophischen Semantik unterscheidet man seit J. S. Mill zwischen Denotation und Konnotation eines allgemeinen Ausdrucks. Die Denotation eines solchen Ausdrucks ist die Menge der Gegenstände, von denen der Ausdruck wahr ist, während die Konnotation die Bedeutung oder abstrakte Definition des Ausdrucks ist, d.h. die Bestimmung der Bedingungen dafür, dass der Ausdruck auf einen gegebenen Gegenstand zutrifft. Beispielsweise hat der Ausdruck «Junggeselle» die Menge sämtlicher Junggesellen als Denotation und den Ausdruck «unverheirateter Mann» als Konnotation.

Die Unterscheidung zwischen Denotation und Konnotation fällt meistens vollständig mit der Unterscheidung zwischen Extension (Begriffsumfang) und Intension (Begriffsinhalt) zusammen. Dagegen ist sie nicht ohne weiteres identisch mit Freges Unterscheidung zwischen Bedeutung (Referenz) und Sinn, welche auf Namen, Begriffe, Prädikate usw. angewendet werden kann. Es muss ferner beachtet werden, dass die logisch-philos. Unterscheidung zwischen Denotation und Konnotation nicht identisch ist mit der gleichnamigen Unterscheidung, wie sie in der Sprach- und Literaturwissenschaft üblich ist. Im letzteren Fall ist die Denotation eines Ausdrucks die präzise, neutrale, beschreibende Wortbedeutung, wohingegen die Konnotation des Ausdrucks die gemeinsamen oder privaten Nebenvorstellungen bezeichnet, die an seine Denotation anknüpfen. Z. B. hat «Junggeselle» die Denotation «unverheirateter Mann» und die Konnotation «einsam, frei, sorglos».”

[Hügli, A. / Lübcke, P.: Philosophenlexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt Verlag, 1991, S. 123-124]

„Ein Zeichen denotiert eine Position im semantischen System. Der Denotationsvorgang ist ein Hinweis auf eine aufgrund der vom Kode festgelegten Korrespondenzregeln korrespondierende Einheit. Die Denotation ist der innerhalb bestimmter Umstände und Kontexte durchgeführte Hinweis auf jene Position im semantischen System, auf die der Kode von Anfang an und potentiell den Signifikanten bezog. Man könnte die so aufgefasste Denotation auch als die Extension eines Zeichens verstehen, in dem Sinne, dass das Zeichen auf die Gesamtheit der semantischen Einheiten verweist, denen der Kode es zuordnet, wobei es sich hier freilich um eine Gesamtheit handelt, die nur aus einem Glied besteht, nämlich um die betreffende Position im System.“ 

[Eco, Umberto: Zeichen. Einführung in einen Begriff und seine Geschichte. Frankfurt: Suhrkamp, 1977, S. 181]

·

„Als Robinson Crusoe am Strand Freitags Fußspuren entdeckte, denotierten sie konventionell «Mensch», konnotierten aber auch «barfüßig». Da sie auch mit einem Richtungsmerkmal im Sand eingedrückt waren, war der Kontext //Fußspur + Lage + Richtung// auch ein Text mit der Bedeutung «hier ist ein Mensch vorbeigegangen».”

[Eco, Umberto: Semiotik. Ein Entwurf einer Theorie der Zeichen. München: Wilhelm Fink Verlag, 2., korrigierte Ausgabe 1991, S. 295, Anm. 22]

Indirekte Denotation ist nicht zu verwechseln mit Konnotation (selbst wenn die indirekten Denotationen, wie die anderen, Konnotationen auslösen). Dies unterläuft, wie mir scheint, Umberto Eco (A Theory of Semiotics, Bloomington, 1976, S. 57; cf. S. 87 und 127), für den Konnotation dann vorliegt, wenn das Signifikat eines ersten Systems zum Signifikanten eines zweiten wird. Das gilt für Redefiguren (das Signifikat „Nacht“ wird zum Signifikanten „Tod“), aber nicht für Konnotationen, bei denen es die Gesamtheit des ersten Systems ist, die ein zweites Signifikat auslöst (es ist die Relation kurz-für-"kurz", welche die Expressivität konnotiert).“

[Genette, Gérard: Fiktion und Diktion. München: Fink, 1992, S. 128 Anm. 2]

„In all diesen Fällen von indirekter Denotation (über den Umweg von Sinn und Form) gilt, dass der indirekte Modus selbst, wie alles, was sich auf dem Weg vom initialen Signifikanten (nuit, prof) zum letztlichen Denotat („Tod“, „Professor“) abspielt, auf einer zweiten Stufe seine Eigenschaften exemplizifiziert und also konnotiert. (... zum letztlichen Denotat. Ich sollte wohl strenger sagen „zum letzten Signifikat, welches das Denotat ist“. Der einfachste semiotische Weg geht von einem Signifikanten zu einem Signifikat, und vom Signifikat („Begriff“ nach Saussure; „Sinn“ nach Frege) zum Denotat oder Referent, der die Applikation oder Extension dieses Begriffs ist: vom Signifikanten Morgenstern zum Begriff Morgenstern und von diesem zum Planeten Venus. Der Unterschied zwischen Signifikat und Referent hat, wie mir scheint, nicht den ontologischen und absoluten Charakter, den man manchmal annimmt: es handelt sich eher um relative Positionen auf einem Weg, der stets abgekürzt (wenn man bei „Morgenstern“ halt macht, ohne zu fragen, um welchen Stern unseres Sonnensystems es sich handelt) oder verlängert (wenn der Planet Venus selbst als Symbol für etwas anderes funktioniert) werden kann. Der Referent hat dem Signifikat keineswegs das Privileg der (materiellen) Realität voraus, denn es gibt imaginäre Referenten: Der Signifikant [Fisdepélé] hat als Signifikat „Sohn des Peleus“, welches als Referenten Achiles hat. Barthes sagte auf seine Weise, dass die Denotation die „letzte Konnotation“ ist (S/Z, Paris, 1970, S. 16).“

[Genette, Gérard: Fiktion und Diktion. München: Fink, 1992, S. 128-129 und 129 Anm. 1]

"Register: Die Denotation, d.h. das, was ausgesagt wird, ist in den Sätzen: Est-ce que tu n'as pa vu le policier? und T'as pas vu le flic? identisch, die Konnotation, d.h. die Art, wie es ausgesagt wird, ist jedoch gänzlich verschieden. Genauer gesagt geht es in Fällen wie policier/flic, livre/bouquin, voiture/bagnole usw. um das Problem der Registerunterschiede. Die Wörterbücher unterscheiden zumeist folgende Register, wobei das Standardregister unbezeichnet bleibt:

­

 

¯

littéraire

---------

familier

populaire

argotique

(= standard)

 

Diese Hierarchie der Register geht letztlich auf ständestaatliche Vorstellungen zurück. "Les styles sont classés dans notre langue comme les sujets dans notre Monarchie", schrieb Rivarol 1784. Das Volk (populaire) hat denn auch heute noch in der Registerhierarchie seinen Platz ganz unten, gerade vor den Kriminellen (argot heißt 'Gaunersprache'!) ...

In Wirklichkeit hat die Registerwahl zunächst etwas mit dem Unterschied zwischen geschriebener und gesprochener Sprache zu tun. Das literarische Register ist im wesentlichen der geschriebenen Sprache eigen, das umgangssprachliche (familier) dagegen der gesprochenen Sprache. Das Standardregister ist beiden gemeinsam. Eine Sonderrolle spielen die beiden letzten Register, welche Cellard und Rey unter dem Begriff français non conventionnel zusammengefasst haben. Es handelt sich dabei um Ausdrücke, deren Verwendung sich durchaus nicht auf bestimmte soziale Schichten beschränkt, die man aber nur in bestimmten Sprechsituationen und mit bestimmten Gesprächsteilnehmern (z.B. mit Dienst- oder Schulkameraden) gebraucht wird."

[Wüest, J.: Linguistische Grundbegriffe. Zürich: Romanisches Seminar der Universität, 1989, S. 54]

“A proposito della coppia «denotativo/connotativo» aggiungiamo che nella logica scolastica ‑ da dove questi termini provengono ‑ si chiamava denotazione l'estensione di una parola ( = l'insieme degli oggetti denominati), mentre la connotazione ne era l'intensione (gli attributi comuni in base ai quali un certo numero di oggetti viene raggruppato in una classe definita «concetto»). Questa terminologia venne usata anche da J. Stuart Mill e da molti altri filosofi e logici, fino ad oggi. Il linguista americano L. Bloomfield sostituisce nuove definizioni ai termini denotazione e connotazione, quelle cioò che si sono imposte in linguistica e che abbiamo adoperato anche nel presente manuale. Per le varie specie di connotazioni cfr. L. Bloomfield, Linguaggio, pp. 175-181.”

[Stati, Sorin: Manuale di semantica descrittiva. Napoli: Liguori Ed., 1978, p. 116]

«Denotación

Para algunos autores la denotación es algo que se dice de los términos. Para otros es algo que se dice de los conceptos. En ambos casos, empero, lo que el término o el concepto denotan son entidades. A su vez, éstos pueden concebirse o como individuos o como pensamientos de las entidades, esto es, como conceptos-objetos. Nosotros hablaremos de la denotación como algo que se refiere a los términos; en cuanto a lo denotado, lo consideraremos como una entidad o entidades, sin pronunciarnos respecto al status ontológico de ellas.

Usualmente se contrapone la denotación a la connotación. Mientras la primera indica la referencia del término a las entidades correspondientes, la segunda indica las notas constitutivas del propio término. Por este motivo se admite generalmente que la denotación es equivalente a la extensión. Puede advertirse fácilmente que hay relación inversa entre denotación y connotación, de modo que un término denota tanto más cuanto menos connota, y connota tanto más cuanto menos denota. Así, el término ‘hombre’ denota más que el término ‘árabe’, y éste connota más que el término ‘hombre’. Puede advertirse asimismo que hay casos en los cuales la denotación o la connotación desaparecen. Así, puede haber una connotación no poseída por ninguna entidad, o puede haber denotación en ciertos términos –como ocurre con los pronombres demostrativos– que no poseen ninguna connotación.

La lógica contemporánea considera que el problema de la connotación es objeto de la semántica o, según la opinión de Quine, de la teoría de la referencia, una de las dos provincias de la semántica. Varias son las definiciones que en dicha lógica se han dado de la denotación; una de las más efectivas es la proporcionada por el mencionado autor al señalar que la denotación puede ser definida como ‘la verdad de’ en el sentido en que el término ‘azul’ denota o es verdadero de cada entidad azul.»

[Ferrater Mora, José: Diccionario de filosofía. Buenos Aires: Ed. Sudamericana, 1969, p. 420]

Denotación: Operación con la que determinamos, con un signo o una definición, un objeto extralingüístico, un concepto, etc., dentro del conjunto de otros objetos, conceptos, etc., en oposición a la connotación que, en cambio, presupone que esta determinación ha sido ya dada y señala propiedades específicas del objeto determinado.  Por ejemplo, el nombre propio es normalmente denotativo, en cuanto distingue a quien lo lleva de todos aquellos que no lo llevan; pero en el proceso de antonomasia el mismo nombre propio se convierte en connotativo: una (mujer virtuosa como) Lucrecia.

[Cardona, G. R.: Diccionario de lingüística, p. 74]

Denotación (lat. denoto, señalar)

Semántica: Relación entre una unidad léxica y el conjunto de entidades que virtualmente comprende su referencia. Así, p. ej., gato denota una cierta clase de animales existentes en el mundo. Junto con la referencia y el sentido constituye uno de los componentes distinguibles del significado lingüístico conceptual.

Por extensión, dícese también del significado genuino de un vocablo fuera de contexto y en oposición al significado expresivo o social y a la connotación.“

[Diccionario de lingüística. ANAYA, p. 82]

„Algunos autores han intentado sistematizar las acepciones del significado específicamente relevantes para los lingüistas; en su manual de semántica G. Leech (1974: 42) establece siete tipos de significado, que nosotros reducimos a los seis siguientes (alteramos también las definiciones):

Tipos de significado

a. Conceptual: contenido comunicado por denotación

b. Asociativo

1. Connotativo: Lo transmitido mediante las asociaciones inducidas por el objeto referido.

2. Estilístico: Lo transmitido mediante las asociaciones inducidas a través de las circunstancias de uso del lenguaje.

3. Afectivo: Lo transmitido mediante las asociaciones anímicas que conlleva el uso del lenguaje.

4. Reflejo: Lo transmitido en virtud de las asociaciones con otras denotaciones de la misma expresión.

5. Conlocativo: Lo transmitido por la asociación de la expresión utilizada con otras junto a las que suele aparecer.

Como vemos, hay dos tipos esenciales de significado: el denotativo y el asociativo. En el primer caso, hemos utilizado el verbo comunicar y en el segundo caso, el verbo transmitir. Esto refleja el hecho de que si bien el significado denotativo es siempre intencionado, el significado asociativo no siempre lo es: las asociaciones que conlleva una expresión marcan dicha expresión y, es casi imposible anularlas. De hecho, se puede cambiar la denotación de una palabra, pero no se pueden anular sus connotaciones, pues estas se transmiten, no se comunican.

En este sentido, queda claro que el significado asociativo en todas sus variedades cae fuera del enfoque semántico que estamos esbozando en este capítulo y que desarrollaremos en los capítulos siguientes. Para ver esto, comparemos las siguientes expresiones:

a.    Le han seccionado el miembro viril

b.    Le han extirpado el pene

c.    Le han cercenado la uretra

d.    Le han desmontado el aparato

e.    Le han cortado su cosa

f.     L'an trincao la polla

Si suponemos que las seis oraciones van asociadas exactamente al mismo suceso, es claro que las diferencias que hay entre ellas no tienen que ver con diferencias en el significado denotativo, sino asociativo: encontramos desde la versión más aséptica (a), hasta la más vulgar (f), pasando por la versión educada o culta (b), pedante (c), irónica (d) y eufemística (e). Aunque el estudio del significado asociativo es una tarea fascinante, no se suele considerar como la principal parte en la disciplina de la semántica lingüística; ello, sin duda, porque en tal estudio entran muchos factores que al lingüista teórico se le escapan: sociales, psicológicos, estilísticos, textuales... Empero, el aislamiento del aspecto denotativo está plenamente justificado porque, como hemos visto, es el único elemento del significado comunicado intencionalmente; los demás se transmiten, se busque o no intencionalmente esa transmisión.

También existen muy diversas concepciones sobre aquello que constituye el significado de las expresiones. El espectro es amplísimo: va desde estímulos físicos a ideas pasando por objetos, relaciones, conjuntos de contextos, paráfrasis, condiciones veritativas o estructuras cognitivas. En el capitulo 10 veremos con más detenimiento todos estos otros tipos de enfoques de la semántica.”

[Moreno Cabrera, Juan Carlos: Curso universitario de lingüística general. Tomo II: Semántica, pragmática y fonología. Madrid: Síntesis, 1994, p. 34-35]

“Debemos considerar dos aspectos complementarios de todo significado. El primero, de alguna manera vertical, no es revelado en la relación necesaria que el significado tiene con el significante; esta relación indica el lugar del significado, pero no nos permite identificarlo positivamente: es lo que falta la significante. El segundo, que podríamos representar como horizontal, consiste en la relación de ese significado con todos los demás, en el interior de un sistema de signos. Esta determinación es igualmente «negativa» (como dice Saussure, lleva a «ser lo que los demás no son»; sería más exacto llamarla «relacional»), pero se produce en el interior de un continuum, constituido por el conjunto de los significados que forman sistema (no se explica la índole de este continuum designándolo con nombres tales como «pensamiento», «conceptos», «esencia», etc.: cosa que, sin embargo, no dejaron de hacer muchos filósofos y psicólogos). Tanto en un caso como en el otro, se llega al significado por el signo: en ello reside la dificultad principal de todo discurso sobre el signo. El sentido no es una sustancia cualquiera que podríamos examinar independientemente de los signos donde la aprehendemos; no existe sino por las relaciones de que participa.

Esta definición «estrecha» del signo obliga a introducir otros conceptos para describir relaciones semejantes y sin embargo diferentes, que habitualmente se confunden bajo el nombre de «significación» o de «signo». Así, se pondrá especial cuidado en distinguir la significación de la función referencial (a veces llamada denotación). La denotación no se produce entre un significante y un significado, sino entre el signo y el referente, es decir, un objeto real, en el caso más fácil de imaginar: ya no es la frecuencia sonora o gráfica ‹manzana› ligada al sentido manzana, sino la palabra (: el signo mismo) «manzana» unida a las manzanas reales. Debe agregarse que la relación de denotación se refiere, por una parte, a los signos-ocurrencias (Peirce: token) y no a los signos-tipos (Peirce: type); y que, por otra parte, es mucho menos frecuente de lo que se cree: se habla de las cosas en su ausencia, más que en su presencia [ver: Idea]. Al mismo tiempo es difícil concebir cuál sería el «referente» de la mayor parte de los signos. Como Saussure, Peirce insistió en el papel marginal que desempeña la denotación para definir el signo.”

[Ducrot, Oswald / Todorov, Tzvetan: Diccionario enciclopédico de las ciencias del lenguaje. Buenos Aires: Siglo XXI, 1974, p. 122-123]

Denotación y connotación:

En el tratamiento teórico usual, la denotación es definida por su literalidad mientras que la connotación consiste en el valor simbólico. Esta oposición, que se funda en la disyuntiva entre sintagmática y paradigmática, puede ser, primero, profundizada, explorando su sentido y segundo, criticada en base a los desarrollos posteriores de la teoría del discurso.

En efecto, podría llegar a hablarse del fin de una época denotativa y del re-inicio de una época connotativa, como lo ha sugerido Lyotard. Todo el tema de la significación en el lenguaje está cruzado por el eje denotación/connotación. Más aún, las relaciones entre el signo y el referente, entre la palabra y la cosa han sido comprendidas a partir de una caracterización de la denotación y la connotación. [...]

Casi conclusiones

Ya no es posible pensar que la denotación sea la idea principal y la connotación la idea accesoria. Es difícil establecer en general y en los casos concretos donde termina la denotación y donde empieza la connotación. Ambos polos existen sin embargo. La denotación es sin duda más indicativa que la connotación, que es más evocativa.

Los procesos de denotación y connotación deben ser diferenciados, pero, al mismo tiempo, deben ser concebidos como partes de un mismo proceso.

El racionalismo, el ánimo descriptivo y la fe en el progreso que caracterizaron al proyecto de la modernidad se basaban en un lenguaje altamente denotativo; la época que comienza, por tener en su centro el laberinto infinito de los sistemas simbólicos (donde no hay centro sino solo red) incentiva las connotaciones que cuestionan la denotatividad moderna.

Disentimos de quienes piensen que la connotación no es analizable, mientras que sí lo sería la denotación. No creemos que sólo la denotación sea objeto de la lingüística, mientras que la connotación podría no serlo. No se puede concluir que la denotación sea siempre fija mientras que connotación sea siempre variable.

En la denotación, la extensión del concepto parecería ser decisiva. En la connotación, lo esencial es la decodificación. Tanto la denotación como la connotación son culturales y en ambas hay emotividad.

El lenguaje natural es altamente denotativo mientras que la literatura es altamente connotativa. La relación de la denotación con la connotación y sus ámbitos de desarrollo es algo típico del ser humano, creador de signos. No podría ser de otra manera. El hemisferio izquierdo, secuencial, racional y lógico, denotativo, en una palabra, cede paso al hemisferio derecho, intuitivo, globalizador, simultáneo, cuyo lenguaje es connotativo.

Hay pues discurso para el cambio. Y hay un cambio en el discurso. La gran época moderna denotativa y cuantitativa se basó en la ciencia y lo mecánico. La fase connotativa, estética, sinérgica que se inicia, corresponde a un predominio de los procesos y productos mentales, donde la sola interacción cotidiana con el medio ambiente proporciona cada vez más conocimiento, y haciendo la vida humana más rica, más connotativa, sin que esto signifique dejar de lado la acumulación denotativa realizada.”

[Jofré, Manuel (Universidad de Chile): Semiótica crítica de la denotación y connotación. En:

http://www.uchile.cl/facultades/filosofia/publicaciones/cyber/cyber14/tx20mjofre.html]

«Denotación y connotación

En lingüística, se suele emplea el término denotación para hacer referencia a los aspectos conceptuales, objetivos y estables, del significado de una unidad léxica, analizables fuera del discurso, y connotación para denominar a los afectivos e imaginativos, subjetivos y variables según los contextos y situaciones. Sin embargo, en la práctica, la distinción entre ambos conceptos no siempre resulta clara, por lo que conviene hacer algunas observaciones.

Al no ser nuestro contacto con el mundo que nos rodea exclusivamente intelectual, el significado de las unidades léxicas con que nos referimos a él recoge, de algún modo, nuestras reacciones emocionales y las imágenes que nos quedan en la memoria, en diversa proporción según las unidades y los hablantes, como se comprueba de modo inmediato en nuestro vocabulario, en el que se distinguen fácilmente los elementos que hemos adquirido por vía intelectual (como ácido sulfúrico, por ejemplo) y los que hemos asimilado mediante experiencias vitales complejas (como sal).

Por otro lado, las realidades de nuestro mundo (físico, mental o imaginario) no se nos presentan aisladamente. Ello se debe a que, al ser conocidos los referentes en las complejas situaciones en las que aparecen asociados unos con otros y con las reacciones que suscitan en los hablantes, las palabras evocan no sólo los referentes, sino las situaciones totales en que son conocidos.

Tanto la denotación como la connotación pueden ser individuales o sociales, y, dentro de estas últimas, cabe distinguir las que son comunes a la totalidad y las que pertenecen sólo a uno de los grupos que se integran en la comunidad. En este sentido, garbanzo, por ejemplo, provoca denotaciones y connotaciones distintas para los consumidores, los campesinos, los comerciantes y los botánicos. La lengua recoge los aspectos relevantes comunes a todos esos grupos, o sea, su condición de ‘alimento’, por lo que la denotación gira en torno al garbanzo como ‘semilla comestible’ y las connotaciones más comunes aluden a cocido, olla, potaje, etc.,  lo cual no excluye que los restantes aspectos puedan aparecer en primer lugar en determinados contextos o situaciones.

En general, los principales tipos de connotaciones son las emotivas (afectivas, subjetivas), las de nivel de lengua (culto, popular, vulgar), las de estilo de lengua (oral [registro coloquial, expositivo, dialéctico...] o escrita: registro epistolar, académico, comercial...), las culturales (de acuerdo con el nivel de instrucción de los hablantes: alto, medio, bajo), las sociales (clase, grupo, profesión), las biológicas (edad, sexo) y las geográficas (pronunciación, voces o giros dialécticos, regionales...).»

[Hernando Cuadrado, Luis Alberto: Introducción a la teoría y estructura del lenguaje. Madrid: Editorial Verbum, 1995, p. 93-94]

«Referencia: De hecho, la mayor parte de los lógicos y semánticos entienden por ‘referencia’ la relación que existe entre una expresión y el objeto – en amplio sentido – extralingüístico al que desea aludir el hablante en una situación y en un contexto determinado – Lyons 1968, 1977; Bach 1987; Brown y Yale 1993 –. Esta relación ha sido considerada bajo diversas denominaciones, además de ‘referencia’; por ejemplo: ‘referencia pragmática’ (Kripke 1977); ‘referencia actual’ (en el estructuralismo europeo); ‘significado del hablante’ (Grice 1975); ‘designación’ (Coseriu 1977); ‘denotación’ (Gutiérrez Ordóñez 1992)... La ‘referencia’ se distingue de la ‘significación’, relación cuyo término se denomina comúnmente ‘significado’ (Coseriu 1977): contenido de un signo que viene determinado por el sistema de relaciones con los demás signos de la lengua, independientemente del contexto y de la situación; el significatum, que es un objeto mental, de naturaleza conceptual, ha recibido también distintas denominaciones: ‘sentido’ (Lyons); ‘referencia semántica’ (Kripke); ‘referencia virtual’ (en el estructuralismo europeo); ‘significado de las palabras’ (Grice); ‘intensión’ (Carnap 1966)... (Por otra parte, ‘referencia’ y ‘significación’ se han diferenciado de ‘denotación’ (Lyons 1977); relación entre los lexemas y las entidades exteriores al sistema lingüístico (‘designación de lengua’, para Coseriu 1977; ‘designación’, para Gutiérrez Ordóñez 1992; ‘extensión’, para otros autores...). En general, seguimos la terminología y concepción de Lyons en lo que respecta a la ‘referencia’ y ‘denotación’, pero empleamos ‘significado’ con la interpretación común equivalente a ‘intensión’, y, ocasionalmente, ‘referencia semántica’. [...]

Habría que considerar, en lo que respecta a las expresiones ‘débilmente’ referenciales de las oraciones identificativas, que no son propiamente referenciales; contienen ‘significado’, no ‘referente’; ahora bien, el sintagma nominal el director de la empresa no es un tipo ‘abstracto’ de expresión, con un significado léxico componencial, sino una clase de expresión descriptiva cuyo valor significativo se delimita contextualmente en una situación específica. Por la presencia obligatoria del determinante en tales sintagmas descriptivos, puede decirse que son expresiones ‘débilmente’ referenciales.»

[Fernández Leborans, María Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, § 37.3.1, n. 25 y 27]

«Se dice que una expresión es referencial o, de modo más preciso, se usa referencialmente, cuando se refiere a un ente o entidad con implicación existencial, esto es, cuya existencia en el universo de discurso supone y es independiente del valor de verdad del predicado oracional (Guéron 1984: 153). Ocasionalmente, el sujeto de una oración copulativa de caracterización puede ser no referencial, sino atributivo – en términos de Donnellan 1966 –, es decir, empleado intensionalmente; así, una oración como la siguiente: El autor de tales declaraciones es un insensato es ambigua en lo que respecta a la interpretación del sintagma nominal precopular (descártese aquí la lectura especificativa, plenamente referencial, que podría ser asignada al sintagma nominal poscopular, y piénsese sólo en su interpretación como atributo valorativo o estimativo): puede ser interpretado referencialmente, si alude a un individuo determinado, o atributivamente, cuando importa por su intensión (“alguien, cualquiera que sea, en cuanto autor de tales declaraciones”). Ahora bien, sería más adecuado considerar que, aun en este último caso, el sintagma nominal precopular es, de algún modo, referencial débilmente o virtualmente, si se quiere; el uso propiamente intensional es claro, por ejemplo, en oraciones copulativas especificativas, como El autor de tales declaraciones es Juan, donde el sintagma nominal en cuestión sólo puede interpretarse como expresión descriptiva – sintagma nominal de propiedad – (“la persona que tiene la propiedad de ser el autor de tales declaraciones es Juan”. Cf. #”alguien, cualquiera que sea, en cuanto autor ... es Juan”).»

[Fernández Leborans, María Jesús: “La predicación: Las oraciones copulativas”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 2, § 27.2.3, p. 2378]