DEFINITION  

Definición

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Arbor Porphyrii / Genus / Differentia specifica / Denotation / Konnotation / Extensional vs. intensional

 

"Omnis determinatio est negatio" (Spinoza) = alles lässt sich zweiteilen 

„So sehr Wittgenstein mit seiner Feststellung recht hat: „Ein Ideal der Genauigkeit ist nicht vorgesehen“, so wächst doch mit der Unbestimmtheit der Bedeutung die Missverständlichkeit der Sprache. Daher sind Definitionen unerlässlich.  Definition (vom Lateinischen ‘finire’: ‘begrenzen’) heißt Eingrenzung oder Abgrenzung der Bedeutung, genauer des Umfangs einer Bedeutung, und zwar in der Regel durch Bestimmung ihres Inhalts. Unter ‘Umfang’, auch ‘Extension’ eines Begriffes versteht man seinen Anwendungsbereich; der Umfang des Begriffes ‘Mensch’ ist demnach die Menge der Menschen. ‘Inhalt’, auch ‘Komprehension’ oder ‘Intension’ eines Begriffes meint seinen Bedeutungsgehalt. Ihr Verhältnis bestimmt die Regel: „Je reicher der Inhalt, um so enger der Umfang und umgekehrt“. Der Begriff ‘Junggeselle’ etwa besagt inhaltlich mehr (‘unverheiratet’) als ‘Mann’, entsprechend enger ist sein Anwendungsbereich. Allerdings gibt es dafür Ausnahmen. Falls auf einer Insel nur Ziegen leben, ist der Ausdruck ‘dieZiegen dieser Insel’ zwar inhaltsreicher als der ‘die Lebewesen dieser Insel’, dennoch ist in diesem Fall der Umfang beider Ausdrücke gleich.

Das klassische Definitionsverfahren, das einen Begriff durch die Angabe seines unmittelbaren Oberbegriffs (genus proximus) und des artbildenden Unterschieds (differentia specifica) zu bestimmen vorschrieb, ist nur eines von mehreren. Sein Hauptnachteil besteht darin, dass nicht feststeht, was als ‘nächster Oberbegriff’ zu gelten hat. Es gibt so viele nächste Oberbegriffe wie Definitionssysteme, d. h. der Möglichkeit nach unendlich viele. Außerdem liefert es nur das Definitionsschema für einstellige Begriffe, nicht aber für Relationen oder Funktionen. Neben dieser klassifizierenden Definition gibt es etwa Definition durch Angabe der Bestandteile (‘Kochsalz’ = def NaCl), extensionale Definition durch Aufzählung der Elemente, auf die der Begriff angewandt wird (‘Evangelisten’ sind Matthäus, Markus, Lukas und Johannes), rekursive Definition durch Angabe eines Anfangselements (oder einer Anfangsmenge) und die Regel zur Bildung aller weiteren u. a.

Die Verfahren sind weniger wichtig als die Regeln, die dabei zu beachten sind. Eine Grundforderung, die bereits in der klassischen Definitionslehre bekannt war, ist die der Äquivalenz, d. h. Definiendum und Definiens müssen gleichbedeutend sein. Außerdem muss das Definiendum neu sein, d. h. weder bereits definiert, noch früher in der Sprache S, für die es benutzt wird, bereits verwandt, vor allem nicht zur Definition, und es darf - bei Explizitdefinitionen - auch keine bereits definierten Symbole enthalten. (Bei Kontext- oder Gebrauchsdefinitionen wird die letzte Bedingung nicht erfüllt; sie bedarf dafür zusätzlicher Regeln.) Hingegen muss das Definiens eine wohlbestimmte Bedeutung haben. Daraus ergibt sich einerseits eine Reihenfolge für die Definitionen in der Sprache S, da die im Definiens vorkommenden definierten Ausdrücke Definiendum einer früheren Definition sein müssen, andererseits folgt, dass nicht alles definiert sein kann, d. h. man müsste auf wohlbestimmte Grundausdrücke der Sprache S zurückgehen, die selbst nicht definiert sind. Die aber sind in der Alltagssprache nicht vorhanden.

Man muss daher entweder auf eine ‘implizite Definition’ im Sinn Hilberts zurückgreifen, für den sich die geometrischen Axiome bestimmen, bei dem aber genau besehen die inhaltliche Interpretation dieser Grundbegriffe entfällt, da es nur auf deren formale Eigenschaften ankommt; oder man muss vor der unbestimmten Bedeutung alltagssprachlicher Ausdrücke ausgehen und im Sinne Freges dann, wenn sich Missverständnisse einzustellen drohen, durch ‘Winke’, erläuternde Hinweise, die unerwünschten Bedeutungen ablehnen.

Auch so ist das Ziel der Definitionen, nämlich für jeden Gegenstand entscheiden zu können, ob er unter einen Begriff fällt oder nicht, entsprechend dem, was über die Eindeutigkeit ausgeführt wurde, nur für Gegenstände erreichbar, die nach einem formalisierten Regelsystem entworfen sind.

Die durch die Definition erzeugte Austauschbarkeit von Definiens und Definiendum wurde von Pascal mit dem Kriterium der Eliminierbarkeit gefordert, wonach das Definiendum stets durch das Definiens ersetzbar sein muss; damit verwandt ist das Kriterium der Nichtkreativität der Definition, aus der allein danach keine neuen Tatsachenbehauptungen folgen dürfen. Definitionen im engeren Sinn sind also, obwohl praktisch unerlässlich, prinzipiell entbehrlich.

Nach der traditionellen Definitionslehre sollte die Realdefinition angeben, was das ‘artliche Wesen’ einer Sache sei. Man war sich dabei dessen kaum bewusst, dass die Frage nach dem Wesen - ähnlich wie die, ob ein Urteil analytisch oder synthetisch sei - sich nur innerhalb eines bekannten Begriffssystems stellen lässt, also von voraus liegenden Definitionen abhängt, sonst ist sie so sinnlos wie die Frage, ob die Walhalla bei Regensburg diesseits oder jenseits der Donau liege, solange der Standpunkt des Fragers nicht bekannt ist.

‘Wesen’ kann ebenso wie ‘analytisch’ oder ‘synthetisch’ dann erläutert werden, wenn man die klassifikatorische Definition auf dem Hintergrund der Prädikabilienlehre der Aristotelischen Logik heranzieht. Die fünf Prädikabilien geben die Arten an, wie sich ein Begriff von einem Gegenstand aussagen läßt (abgeleitet davon nennt man auch die verwendeten Begriffe ‘Prädikabilien’). Dabei wird die klassifikatorische Definition unterstellt. [...] Sobald man diesen Rahmen verlässt, werden Aussagen über Wesen oder Analyzität unklar. Auf die Fragen: „Gehört u zum Wesen von v?“ oder „Ist die Aussage ‘u ist v’ analytisch?“ wäre also stets mit der Gegenfrage zu antworten: „Wie definierst Du ‘u’ und ‘v’?“

[Keller, Albert: Sprachphilosophie. Freiburg / München: Verlag Karl Alber, 1979,  S. 114-117]

Prädikabilien (lat.), Aussageweisen, die allgemeinsten Arten, in denen Begriffe von ihren Gegenständen ausgesagt werden können. Seit Aristoteles unterscheidet man 5 P.: Gattung, Art, spezif. Unterschied, notwendige und zufällige Eigenschaft. Bei Kant sind P. die aus seinen Kategorien abgeleiteten Verstandesbegriffe (die Kategorien selbst nennt er auch Prädikamente).“

[Müller, M. / Halder, A.: Philosophisches Wörterbuch. Freiburg i. B.: Herder, 1988, S. 247]

„Es gibt, wie schon Pascal gesehen hat, Dinge, die man nicht definieren kann, ohne sie zu verdunkeln. Dazu gehört die Menschenwürde. Alle Versuche, näher zu bestimmen, worin die Menschenwürde eigentlich besteht, würden dazu führen, Menschen, denen diese Eigenschaft fehlen oder die sie nur unzulänglich verwirklichen, an den Rand zu drängen oder von der Teilhabe an den Ansprüchen, die durch die Menschenwürde begründet werden, auszuschließen.“

[Ritter, Henning: „Die Zerreißprobe. Was man der Menschenwürde nicht zumuten darf.“ In: FAZ, Samstag, 30.06.2001, Nr. 149]

«Definición

Desde un punto de vista muy general la definición equivale a la delimitación (de-terminatio, de-finitio), esto es, a la indicación de los fines o límites (conceptuales) de un ente con respecto a los demás. Por eso se ha concebido con frecuencia la definición como una negación; delimitamos un ente con respecto a los otros, porque negamos los otros hasta quedarnos mentalmente con el ente definido. Se supone que al llevar a cabo de un modo consecuente esta delimitación alcanzamos la naturaleza esencial de la cosa definida. Por eso definir no es lo mismo que discernir. Discernimos, en efecto, si un objeto dado, A, es verdaderamente A; definimos, en cambio, en qué consiste el ser A de A, su esencia o quiddidad, de tal suerte que, una vez obtenida la definición de A, podemos saber de cualquier objeto si es efectivamente A o no lo es. Ahora bien, mientras la acción de discernir supone comprobación empírica de la verdad o falsedad del objeto considerado, la de definir supone delimitación intelectual de su esencia. Así, por ejemplo, podemos discernir, por el gusto u otro tipo de verificación empírica, si un objeto que parece ser un pedazo de pan es o no efectivamente un pedazo de pan. Por otro lado, podemos establecer cuáles son las propiedades que debe poseer un pedazo de pan para que efectivamente lo sea y definir con ello la entidad pedazo de pan. Esto no significa, naturalmente, que la definición sea siempre una operación mental independiente de la comprobación empírica. Es frecuente que sólo después de muchas comprobaciones empíricas acerca de un ente dado podamos proceder a definir tal ente. Pero –especialmente en ontologías de tipo platónico– se tiende a destacar el aspecto intelectual y, en todo caso, abstractivo de la operación u operaciones por medio de las cuales llegamos a formular definiciones. [...]

Según W. Dubislav, hay cuatro doctrinas principales acerca de la definición:

(1) La doctrina según la cual una definición consiste sobre todo en una determinación de la esencia. Esta doctrina ha sido defendida con mayores o menores variantes por Aristóteles y los aristotélicos, con particulares interpretaciones dadas a ella por Überweg y Bolzano; dentro de ella cabe la clasificación de definiciones en nominales y reales.

(2) La doctrina según la cual la definición es determinación (construcción o descomposición) del concepto, principalmente representada por Kant y Fichte, y dentro de la cual se admite asimismo la clasificación antedicha.

(3) La doctrina que convierte la definición en aclaración de la significación que posee un signo o de la aplicación que halla, que no ha sido defendida explícitamente por nadie y que mezcla la definición nominal con la real.

(4) La doctrina de la definición como determinación (no aclaración) de la significación de un signo (nuevamente introducido) o de la aplicación que puede encontrar. COon esta doctrina se vinculan las teorías de la definición de Pascal, de Leibniz y de la nueva lógica. [...]

Según W. Dubislav, en la ciencia hay cinco clases de definiciones que es preciso distinguir:

(I) Reglas de sustitución introducidas en un cálculo mediante nuevos signos o marcas.

(II) Reglas para la aplicación de fórmulas de un cálculo a situaciones determinadas.

(III) Construcciones de conceptos.

(IV) Aclaración de signos, tal como ocurre en las investigaciones históricas y jurídicas.

(V) Aclaración de situaciones o “cosas”.

La otra clasificación es la de Richard Robinson. Hay dos modos de clasificar las “definiciones de la definición”: según el propósito y según el método. Nos limitaremos a resumir su clasificación según el propósito –la más difundida entre todos los autores. Ante todo, la definición puede ser real o nominal. La definición nominal puede ser de “palabra-palabra” (correlación de un término o frase con otro término o frase) o de “palabra-cosa” (correlación de un término o frase con una cosa o acontecimiento). A su vez, la definición nominal de “palabra-cosa” puede ser léxica o estipulativa, según se refiera a los usos de un término dados en la historia, o bien a la significación que el definidor otorgue al término o expresión.»

[Ferrater Mora, José: Diccionario de filosofía. Buenos Aires: Ed. Sudamericana, 1969, p. 411 ss.]

 

«Definición

Las palabras, que son definición breve implícita de los seres, son imprecisas, porque empiezan marcando una carácter. Pero la imprecisión esencial del lenguaje se aprecia aún mejor en las definiciones explícitas o técnicas. Estas son el supremo intento de precisión, y la imprecisión se descubre en un examen atento en las más logradas. La generalidad son aproximaciones inexactas por extensión, comprensión o propiedad. Se define mal, porque no se puede definir bien. La mente pretende deslindar exactamente lo que no tiene separación natural, y el deslinde es en parte arbitrario. Todos distinguimos el pecho de la espalda y del hombre; pero en cuanto intentamos el deslinde exacto, la definición nos falla, y ni los mismos anatómicos se atreven a señalar dónde terminan exactamente. Los redactores de las definiciones léxicas, tras un debate agotador, se ven obligados a aceptar como pasable una definición que no es totalmente satisfactoria. Y esta aceptación a disgusto no es deficiencia de los definidores, que han agotado los casos y los matices y las metáforas, sino deficiencia esencial de la función, que persigue la explicación completa esencial y ha de conformarse con unos rasgos, que ya se consideran acerados si llegan a ser siquiera diferenciales o prácticamente aclaratorios. Nosotros conocemos individuos o especies de tal carácter; pero a qué otros individuos o especies se extiende es normalmente un enigma. Los diccionarios marcan cautelarmente esta imprecisión con la observación de y otros, que es la negación del deslinde definitorio. Nuestros diccionarios dicen que gruñido es una voz del cerdo, del perro y de otros animales, como acertijo en que nos quedamos cortos o lo aplicamos impropiamente a animales que gruñen. Hay que dejar parte de las pseudodefiniciones, que son ecuaciones tautológicas o traducción del vocablo extraño, como Teología: tratado de Dios, y Geografía: descripción de la tierra, traducción del griego; oliva: aceituna, traducción del español del Norte al árabe andaluz. La definición que llega a ser sólo prácticamente diferencial ha de calificarse como pasable, auque sea metafórica, aunque no llegue a fijar los caracteres esenciales de la realidad, porque la mayoría de las definiciones ni siquiera deslindan netamente las cosas, dejando algunas en posible confusión. La definición descriptiva es inexacta, porque en la enumeración de caracteres se descubre que faltan algunos otros o no son aplicables algunos a todos los individuos. La masa de definiciones de animales y plantas procuran la parquedad no comprometedora, no apurando la exactitud, y aun así los caracteres aducidos no son siempre aplicables a todos los individuos. La definición sinonímica es inexacta, porque no hay sinónimos exactos en los idiomas. El gran comodín de las definiciones es la referencia a una palabra equivalente: mozo: joven; guerra: lucha, combate, a veces en rebote y círculo vicioso. Cuando no se atina con una satisfactoria, se busca un cúmulo de sinónimos: espanto: terror, asombro, consternación, como si en todos los casos fuera posible el uso indistinto. La inexactitud resalta hasta en las definiciones de las abstracciones matemáticas. El punto es, según dicen, el límite de la extensión o la extensión mínima, como si pudiera ser extensión el punto; o es intersección de dos líneas, como si pudiera ser el punto una acción o el efecto de una acción, como si el punto matemático, entidad metafísica, pudiera confundirse con un concepto físico. La definición de cada cosa es la noción más útil de ella. Pero hay que considerar nuestras definiciones como un mero intento de explicación diferencial, externa y provisional. Tener en cada voz un proyecto autorizado de catalogación de caracteres diferenciales es una singular fortuna del hablante y un medio de dirimir las controversias por un arbitraje de autoridad; pero el respeto a un acuerdo provisional no debe impedir los esfuerzos para mejorarla, ni forzar la mente a que dé valor de dogma al proyecto de explicación más autorizado.

La conciencia de la imprecisión del lenguaje trae necesariamente en los hablantes y en los técnicos un criterio de benevolencia. Llegue o no llegue a la contaminación y confusión, le lengua en todos sus elementos está en un continuo juego de equivalencias laxas. Una coincidencia parcial basta para la sustitución. Un juicio riguroso ve las diferencias; pero el uso corriente y hasta los criterios gramaticales aceptar promiscuamente como equivalentes elementos del lenguaje, sólo coincidentes en algún aspecto. Gracias a la laxitud electiva con que nos libramos del rigorismo gramatical, el hombre de la calle, sin escrúpulos académicos usa, cuando hay necesidad, como equivalentes formas de valor sólo aproximado. La frase enterrado en la nieve es una impropiedad; y, corrigiéndola, la lengua culta usa sepultado, que es otra impropiedad, porque en sepultar hay una idea esencial de “echar”; pero como no va a tener la lengua el lujo de una palabra distinta para cada caso infrecuente, la Academia ha tenido que admitir que enterrar es también hacer desaparecer algo debajo, como si estuviera bajo tierra, aunque sean nieve o cualquier cosa.»

[García de Diego, Vicente: Lecciones de lingüística española. Madrid: Gredos, 1973, pp. 191-194]