ANTONYM / ANTONYMIE

Antónimo / Antonimia

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Sympleronym / Homonymie / Synonymie / Hyponymie / Hyperonymie / Kohyponymie / Polysemie / Komplenym / Ambigüität / Homophon / Antonomasie

 

«Antonym [Synonym, u. a. Komplenym = Sympleronym]

Gegensatz-Wörter; kann man in relative (ohne genauen Bezugspunkt) wie groß/klein, billig/teuer und absolute (mit genauem Bezugspunkt) einteilen (tot/lebendig, verheiratet/ledig).» [Heupel, C., S. 26f.]

«Antonym (gr. anti = gegen; onoma = Name)

Verhältnis gegensätzlicher Bedeutung bei etymologisch nicht verwandten Wörtern:

(a)    kontradiktorisch (widersprechend): Leben – Tod, hell – dunkel, aber nicht: frei – unfrei;

(b)   konträr (gegenseitig): erscheinen – verschwinden;

(c)    komplementär/korrelativ (ergänzend/bedingend): Bruder – Schwester [Ulrich, W., S. 14]

«Antonymie i. w. S.

Etwas vereinfachend kann man drei Untertypen unterscheiden:

(a)    Komplementarität: wird nach dem Prinzip der Logik des «tertium non datur» (kontradiktorischer Gegensatz) definiert; Beispiele: vida – muerte, macho – hembra, presente – ausente.

(b)   Antonymie i.e.S.: entspricht dem Prinzip der Logik des «tertium datur» (konträrer Gegesatz); die Antonymie i.e.S. werden durch Graduierbarkeit und Polarität bestimmt, z. B.  joven – viejo, pequeño – grande, largo – corto, bueno – malo, bonito – feo. So ist es also möglich zu sagen: la chica es muy fea; la mujer de mi amigo es más joven que la de mi colega, während die Steigerung von Adjektiven, die der Inhaltsrelation ‘Komplementarität’ angehören, nicht möglich ist (höchstens in übertragener Bedeutung).

(c)    Konversion: Die Inhaltsrelation ‘Konversion’ besteht zwischen Paaren von Lexemen, die  «sozusagen dieselbe Beziehung von zwei verschiedenen Bezugspunkten her bezeichnen» (Schwarze, Ch., 1975), z. B. comprar – vender, preceder – seguir; médico – paciente, maestro – discípulo.»

[Dietrich, H. / Geckeler, H.: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft. Berlin: E. Schmidt, 1990, S. 104‑105]

«Antonyme: Wörter mit entgegen gesetzter Bedeutung

Allen sind Wortpaare wie Anfang-Ende, Oberkiefer-Unterkiefer, unten-oben, heiß-kalt, langsam-schnell, gefährlich-ungefährlich als Ausdrücke bekannt, die jeweils Gegensätzliches bezeichnen. Es bedarf aber schon einiger Überlegungen, das Gegenwort (Antonym) oder Gegenwörter zu Wörtern wie stumm, niederträchtig, harmlos, sich konzentrieren, lösen, Konklusion, Variation zu finden. Und wer kann schon ohne längeres Nachdenken die Gegenwörter zu Wörtern wie hoch, dunkel, leicht, annehmen, halten in ihren jeweils verschiedenen Bedeutungen nennen?

Wörterbücher, die eine Auswahl von Gegenwörtern bzw. antonymische Wortpaare und Wendungen enthalten, sind:

Agricola, Christiane und Erhard 1992: Wörter und Gegenwörter. Antonyme der deutschen Sprache. 2. Aufl. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich.

Müller, Wolfgang 1998: Das Gegenwort-Wörterbuch. Ein Kontrastwörterbuch mit Gebrauchshinweisen. Berlin, New York.»

[http://www.uni-essen.de/linguistik/trainer/trainer/seiten/s881.html]

«Antonimia

1.      Significación contraria de dos vocablos, llamados antónimos: frío-calor, alto-bajo.

2.      Fenómeno que se produce cuando un vocablo posee dos significados opuestos. Huésped significa a la vez 'el que hospeda' y 'el que es hospedado'. Muy leído es un libro que leen muchos lectores, pero también, un lector que lee muchos libros.»

[Lázaro Carreter, Fernando: Dicc. de términ. filológicos, p. 49]

«Antonimia / Antónimo

Relación léxica que se da entre palabras con significados opuestos. Los antónimos pueden ser binarios o complementarios, cuando las palabras poseen significados incompatibles (verdadero/falso), de grado, cuando representan los dos extremos de una escala (grande/pequeño) e inversos, cuando describen, v.g., los dos puntos de vista de una situación o los dos miembros de una relación (dar/recibie, padre/hijo). (Cf. Sinonimia / Sinónimo).»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 52]