ANAPHORA und ANAPHORISCH

Anáfora y anafórico

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Exophorisch / Endophorisch / Endozentrisch / Exozentrisch / Deixis / Kataphora / Epipher / Rekurrenz  / Textphorik / Textverweis / Pro-Formen / Textlinguistik 

Rückverweisende Form, sprachliches Element, nach links verweisend.

„Die anaphorische Morpheme gehören zu den deiktischen Elementen; sie sind kontextabhängig und verweisen auf Umwelt oder Kontext. Als Substitute dienen sie dem Prinzip der sprachlichen Ökonomie, z. B. Der Mann ...  Dieser ... Er ... /. “ [Heupel, C., S. 24]

Anapher [griech. anaphorá ‘das (im Text) Hinauftragende’. - Auch: Anaphora, Pro-Forma].

(1)  Sprachliche Einheit, die zu einer anderen sprachlichen Einheit (Antezedens) im vorangehenden Kontext in einer anaphorischen Beziehung steht, d. h. deren Referenz nur durch Bezug auf ein Antezedens bestimmbar ist. Hat die A. gleiche Referenz wie das Antezedens, spricht man von Koreferenz. Das Auftreten von A. ist ein charakteristisches Merkmal von Texten; sie stellen Textbezug (Textualität) her; vgl. hierzu Textlinguistik. Als A. gelten vor allem Pronomina (Philip hat eine Satire gelesen. Sie hat ihm gut gefallen); darüber hinaus werden auch bestimmte Formen von Ellipse als A. verstanden (Caroline hat auch eine Æ gelesen bzw. Caroline Æ  auch.- In der GB-Theorie umfasst der traditionelle A.-Begriff auch Leere Kategorien wie PRO in Philip versucht, Æ eine Satire zu lesen.

(2)  Stilfigur der antiken Rhetorik, die der Steigerung des Eindrucks durch Wiederholung gleicher Wörter oder syntaktischer Strukturen am Beginn aufeinander folgender Sätze bzw. Verse dient. Zum Unterschied vgl. Epipher.“ [Bußmann, H., S. 82]

Anaphorische-kataphorische Verknüpfung:

„Die explizite Wiederaufnahme besteht in der Referenzidentität  (Bezeichnungsgleichheit) bestimmter sprachlicher Ausdrücke in  aufeinander folgenden Sätzen eines Textes. Die Wiederaufnahme durch  Substantive und Pronomen stellt zwar die wichtigste Möglichkeit der  Wiederaufnahme dar; es können aber auch andere Wortarten als  wieder aufnehmende Ausdrücke fungieren (z. B. Adverbien, Adjektive,  Verben). Als "Proformen" bezeichnet man in den Grammatiken Wörter, die  stellvertretend für Substantive, genauer für substantivische Wortgruppen  stehen und die einen minimalen Bedeutungsinhalt besitzen. Neben den  Personalpronomen der dritten Person gibt es noch weitere Kurzformen, die als wiederaufnehmende Ausdrücke gebraucht werden können.

Es handelt sich  vor allem um die Demonstrativpronomen, soweit sie nicht als Begleiter des Substantivs, also in Artikelfunktion auftreten, und um Adverbien (wie da,  dort, damals, deshalb), unter denen die sog. Pronominaladverbien (wie  dabei, darin, darauf, damit, hierdurch, worin usw.) eine besonders große Gruppe bilden.

Die Richtung der Wiederaufnahme in der Linearität des Textes verläuft von rechts nach links, d.h., die Pro-Form folgt in allen Fällen dem Bezugsausdruck ð Rückwärtsverweisung: anaphorische (zurückverweisende) Pro-Formen.   

 

B:

Kennst du Heinz? Der ist mein bester Freund.

Hans wohnt in Berlin. Dort studiert er Medizin.

Hans war 1970 in Hamburg. Damals lernte ich ihn kennen.

Hans fuhr uns mit dem Auto. Deshalb waren wir bereist um 8 ...           

Er hielt eine Rede, worin er seinen Lehrer erwähnte.         

von links nach rechts > Vorwärtsverweisung: kataphorische (voraus weisende) Pro-Formen.

Eine ausgesprochen kataphorische Pro-Form ist z.B. der Ausdruck folgendes.

 

B:

Man hat ihn einen Magier der Sprache genannt.

Er ist als Wegbereiter des Nationalsozialismus angeklagt.

Ernst Jünger ist heute ein nicht restlos geklärter "Fall" neuerer deutscher Literatur geblieben.            

Die anaphorische und die kataphorische Verknüpfungsrichtung werden häufig  miteinander kombiniert.

 

B:

(1)  Ein Jahr ließen sie ihn auf seinen Prozess warten.

(2) Die Hoffnung trog, dass die Sowjets den Gründer der Moskauer Helsinki-Gruppe vorher freilassen würden.

(3)  Am Pfingstmontag stellten sie, den Bürgerrechtler Jurij Orlow vor Gericht ... 

Segment 1 ist kataphorisch sowohl auf Segment 2 (se - die Sowjets) als auch  auf Segment 3 (ihn, seinen - den Bürgerrechtler J.O) bezogen. Segment 2 und  3 sind einerseits kataphorisch (den Gründer der ... - den Bürgerrechtler  ... J. O.), andererseits anaphorisch (die Sowjets - sie) miteinander  verknüpft.  Die kataphorische Textverknüpfung ist in besonderer Weise geeignet, beim  Leser Spannung und die Erwartung auf neue Information zu erwecken. Das  dürfte wohl der Grund für die häufige Verwendung der kataphorischen  Wiederaufnahme in der Literatur und in Zeitungstexten sein.“

[Brinker, Klaus: Linguistische Textanalyse. Berlin: E. Schmidt, 31992, S.  33-35]

Endophora (adj. endophorisch)

Zusammenfassende Bezeichnung von Kataphora und Anaphora. (Gegensatz: Exophora)

Endophorisch:

Textverweisend (siehe: anaphorisch + kataphorisch / Deixis)“

[Heupel, Carl, S. 59]

Endophorisch

Umfasst anaphorisch und kataphorisch im Gegensatz zu exophorisch, d. h. umfasst textverweisende Ausdrücke im Gegensatz zu deiktischen, situationsabhängigen Ausdrücken.“

[Abraham, Werner, Bd. 2, S. 179]

„Vagheit ist für Sprache überhaupt und auch für Fachsprache konstitutiv.

Sprache und insbesondere Fachsprache hat eine kognitive und kommunikative Funktion.

Wissenschaftssprache ermöglicht die Bezugnahme auf Entitäten in der außer sprachlichen Welt; wissenschaftliche Aussagen erfolgen durch Propositionen.

Propositionen bestehen aus Argumenten und Prädikationen, die weiter spezifiziert werden (können).

Propositionen gestatten eine

a) extratextuelle (exophorisch: Entitäten der außer sprachlichen Welt),

b) kontextuelle (exophorisch: Kommunikationssituation sowie Intertextualität) und

c) kotextuelle Referenz (endophorisch: anaphorisch, kataphorisch etc.)

Sprachliche Vertextungsmittel leisten Beiträge

a) zur Terminusbildung als Grundlage von Propositionen,

b) zur Textorganisation der Propositionen (Konnexität, Makro- und Superstrukturen etc.) und

c) zur Textkommentierung bzw. Modifizierung der Propositionen oder Teilen davon.

Textkommentierungen bzw. Modifizierungen können durch

a) epistemische Erfordernisse (Inhalts- bzw. Objektkommunikation bedingt sein oder

b) durch soziale Erfordernisse (Beziehungskommunikation) verursacht werden.“

[http://www.sw2.euv-frankfurt-o.de/VirtuLearn/hs.sommer00/dff/modalit/theorie.html]

Deixis (adj. deiktisch)

Verweischarakter sprachlicher Ausdrücke. Die Deixis steht zwischen Semantik und Pragmatik, insofern deiktische Ausdrücke (indexikalische Ausdrücke) auch auf Tatsachen außerhalb des Texts verweisen können (Exophorik).“

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik: http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

Kataphora (Katapher, adj. kataphorisch, vorausweisend)

Ein Wort, das auf ein oder mehrere folgende Wörter oder Sätze verweist. In den Sätzen ‘ die spinnen, die Römer’ und ‘ das gefällt mir gar nicht, dass du das machst’ verweisen die Pronomina 'die' bzw. 'das' auf 'die Römer' bzw. den Subjektsatz. Vgl. auch präparativer Gebrauch. (Gegenteil: Anaphora).“

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik: http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

Anaphora (Anapher; adj. anaphorisch, zurückweisend)

Ein Wort, das auf ein oder mehrere vorhergehende Wörter oder Sätze verweist. In den Sätzen ‘Du meinst Fritz? Der spinnt doch!’ und ‘Dass ich das Schauspiel noch erleben darf, das hätte ich nicht gedacht!’ verweisen die Pronomina‘ der’ bzw. ‘ das’ auf das vorangehende Substantiv bzw. auf den vorangehenden Objektsatz.  (Gegensatz: Kataphora) Anapher (Anaphora) Stilfigur, bei der am Beginn aufeinander folgender Sätze oder Satzteile dasselbe Wort steht (u. U. in verschiedenen Kasus Polyptoton): quae victoria, quae clades, qui exercitus, qui milites, quod proelium, quod bellum. Solche Reihungen nennt man anaphorische Reihungen (vgl. § 254,2).

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik: http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

Endophora (adj. endophorisch)

Zusammenfassende Bezeichnung von  Kataphora und Anaphora. (Gegensatz: Exophora).“

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik: http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

Exophora: Wort, das sich auf ein außer sprachliches Objekt bezieht; diese Beziehung wird meistens mit non-verbalen Hinweisen deutlich gemacht. In dem Satz ‘in diesem Jahr haben wir große Gewinne gemacht’ bezieht sich die adverbiale Bestimmung ‘in diesem Jahr’ auf das jeweils laufende Jahr, ohne dass der Sprecher dies im Text eigens erwähnen müsste. In dem Satz ‘ der spinnt’ kann sich das Pronomen ‘ der’ auf ein Objekt beziehen, das im Text zuvor noch nicht genannt wird und auch danach nicht mehr genannt werden wird.“

[Verzeichnis der grammatikalischen Fachbegriffe. Ein Glossar zu Grammatik, Stilistik und Linguistik: http://www.menge.net/glossar.html#alphe]

«Anaphorik und Kataphorik

Bei den grammatischen Anweisungen, die in einem Text die passenden Determinationsgefüge finden helfen, sind zwei Verweisungsrichtungen zu unterscheiden. Die eine wird ANAPHORISCH genannt; sie richtet sich auf die im Kontextgedächtnis gespeicherte und aus ihm heraus zu aktivierende Vorinformation. In ihr sollen die geeigneten Determinanten für eine bestimmte Determinationsbasis enthalten sein. Anaphorische Verweisungen gehen zum Beispiel von den Artikelformen der / die / das aus. Die Verweisung in der Gegenrichtung wird KATAPHORISCH genannt; sie richtet die Aufmerksamkeit des Hörers auf diejenigen Determinanten, die von der Nachinformation zu erwarten sind. Kataphorische Anweisungen sind zum Beispiel mit den Artikelformen ein / eine / ein verbunden. Eine Garantie jedoch, dass der Folgetext die nach einem kataphorischen Artikel zu erwartenden Determinanten auch tatsächlich bringt, ist mir dieser Erwartungs-Instruktion nicht verbunden.»

[Weinrich, Harald: Textgrammatik der deutschen Sprache. Unter Mitarbeit von Maria Thurmair, Eva Breindl und Eva-Maria Willkop. Hildesheim: Olms, 4., revidierte Auflage 2007, S. 21]

Anáfora

Un elemento de una oración se refiere a otro elemento de una oración precedente.

Catáfora           

Un elemento de una oración se refiere a otro elemento de una oración siguiente.

«Anáfora y catáfora

Por anáfora entendemos el hecho de asumir el significado de una palabra anteriormente mencionada en el discurso. Por catáfora entendemos la anticipación de la significación de una palabra que se mencionará después en el discurso.

Anáfora: ya conoces a Juan, no le gustan esas bromas.

Catáfora: le di eso a Juan.

Los pronombres personales pueden ser anafóricos o catafóricos, prescindiendo de que sean pronombres sujetos o pronombres objetos. Sin embargo, y en la relación con el hecho de que por su manera de significar los pronombres sujeto proponen (es decir, señalan algo nuevo o con una perspectiva nueva), su uso suele ser catafórico; puesto que los pronombres objeto suponen (es decir, se refieren a algo conocido o enfocado desde una perspectiva conocida), su uso es en más ocasiones anafórico. Pero, insistimos, no se debe confundir la manera de recibir su significación ocasional que tienen estos pronombres con su utilización sintáctica en el discurso. Los conceptos de anáfora y catáfora se refieren a comportamientos sintácticos, los de presentativos y retrospectivos a modos de significación ocasional.»

[Marcos Marín, Francisco: Aproximación a la Gramática Española. Madrid: Cincel, 1986, p. 146]

“Desde otro punto de vista, se pueden reordenar la ‘anáfora, la ‘catáfora y la ‘exófora en dos grandes grupos: las formas fóricas y las formas no-fóricas. Las formas fóricas (en las que se incluirían la ‘anáfora’ y la ‘catáfora’) se caracterizan por llevar la instrucción Mi información está en otra parte del discurso. Búsquela. La Elipsis y los pronombres son ‘formas fóricas’ por excelencia, que pretenden transmitir al receptor lo que el emisor considera como más temático o de mayor relieve porque quiere que se le preste la mayor atención posible. Las no-fóricas llevan la instrucción Mi información no está en el discurso; búsquela en el contexto exterior.”

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 44]

Anáfora:

(1)     Figura que consiste en la repetición de una o varias palabras al comienzo de una frase (en cuyo caso se llama mejor epanalepsis), o al comienzo de diversas frases en un período (Se llama entonces también apanáfora: x ... / x ... / x ...), Traed, traed de vino vasos llenos (Arias Montano). ¿Qué trabajo no paga el niño a la madre, cuando ella le tiene en el regazo desnudo, cuando él juega con la teta, cuando la hiere con la manecita, cuando la mira con risa, cuando gorjea? (Fr. Luis de León).

(2)    Tipo de deixis que desempeñan ciertas palabras (pronombres, adverbios, verbos), consistente en asumir el significado de una palabra anteriormente mencionada en el discurso: ¿Qué hemos ganado con esta conversión de la cantidad a la cualidad? Muy sencillo: por medio de ésta comprendemos la génesis de aquélla. La anáfora pura escasea en la lengua conversacional. „La anáfora en el diálogo es más sobria y más inmediata. Predomina en él la anáfora con pronombre adjetivo acompañando al nombre ya mencionado, y sobre todo la que podríamos llamar anáfora difusa, en la que el pronombre adjetivo va con un sustantivo que no se repite, sino que es el resultado de una elaboración conceptual, mediante la cual se interpreta una palabra o el sentido de un grupo de palabras ya pronunciadas“ (S. Fernández Ramírez): No he bailado porque a Julianita nadie la decía nada, y como se muere de envidia, no he querido darle ese mal rato. El término que realiza la anáfora se llama anafórico.“

[Lárazo Carreter, F.: Dicc. de térm. filológ.,  p. 41-42]

Anáfora

1.   En la acepción más extendida, se entiende por ‘anáfora’ la relación de identidad que se establece entre el referente de una unidad deíctica – pronombre, sintagma definido – y el referente de un sintagma previamente aparecido en un texto, al que se denomina su antecedente. Así, en «Mi jefe me ha invitado a ir con él», se da una relación anafórica entre él y Mi jefe, puesto que el pronombre remite a ese sintagma previo para la identificación de su referencia. En este sentido se opone, por lo general, a ‘catáfora’. El empleo del término ‘anáfora’ se ha hecho también extensivo a los casos en que la relación entre una ‘unidad deíctica’ y la expresión precedente a la que remite, para su interpretación, dicha unidad no es estrictamente de correferencia, sino sólo de identidad o conexión de significado. También se cataloga, pues, como un caso de ‘anáfora’ la relación entre la y su paga en la siguiente oración, aunque ambas unidades no aluden al mismo referente: «Carlos se gasta su paga en vino, mientras que Luis la invierte en acciones». En esta primera acepción la ‘anáfora’ es un tipo de deíxis textual.

2.   En un sentido menos estricto, ‘anáfora’ se opone a la deíxis, y se aplica a la relación que se establece cuando un término remite para la identificación de su referencia a otra expresión presente en el contexto, tanto si le precede como si le sigue. Según esta acepción, sería anafórica la relación entre él y el Sr. Martínez en estas dos oraciones: «El Sr. Martínez me ha ofrecido trabajar con él», «Aunque no estoy de acuerdo con él, el Sr. Martínez me parece una buena persona». En el primer caso estaríamos ante una ‘anáfora propiamente dicha’ y, en el segundo, ante una catáfora, estableciéndose una relación catafórica entre él y el Sr. Martínez.

La ‘anáfora propiamente dicha’ es levógira, es decir, mira hacia la izquierda porque dejó atrás su antecedente en algo ya expresado («Trajo una caja, la puso en la mesa y de ella sacó un objeto extraño»), en tanto que la ‘catáfora’ es destrógira porque la información a la que hace referencia está a su derecha, es decir, aún no ha sido mencionada en su plenitud, aunque sí anticipada con una forma atenuada («Estos son los dos grandes pecados del mundo occidental: egoísmo e hipocresía»). La ‘anáfora propiamente dicha’ se sirve de elementos sustitutivos que repiten las unidades nombradas; la ‘catáfora’ anticipa, con los elementos que emplea, rasgos o características de las unidades que el receptor del mensaje descubriría más adelante. Los elementos usados en la ‘catáfora’ generan incertidumbre y, por tanto, intensifican el interés del receptor y producen un cierto énfasis. En cierto modo, la ‘catáfora’ suscita una expectativa y ayuda a proyectar al receptor del mensaje hacia la comprensión global del contenido del enunciado.

En una visión más amplia aún, también se considera ‘anáfora’ a la relación que se establece cuando un término remite al contexto general (ya a la dimensión espacio-temporal o bloque I, ya a la presuposición pragmática o bloque III). En este caso estamos ante una exófora porque busca el referente en el contexto general. Si, mirando la ventana, le digo a un amigo: «Ábrela, por favor», la referencia que busca está fuera, en la realidad; en este caso la referencia de la es exofórica. [...]

3.   En el modelo de rección y ligamiento, desarrollado en el marco de la gramática generativa, el término ‘anáfora’ se utiliza en un sentido diferente de los anteriores, aunque conectado con ellos, y mucho más restringido. En este modelo se da el nombre de ‘anáfora’ en sentido estricto, no a una relación entre unidades, como en las anteriores acepciones, sino a la categoría nominal cuya referencia está determinada necesariamente dentro de la oración sin poder tener referencia independiente. Dicho con otras palabras, se trata de un tipo de unidades, entre las que se incluyen los pronombres reflexivos y recíprocos que implican una relación de correferencia con un sintagma anterior pero que, además, debe tener su antecedente en la misma oración o sintagma. Por tanto, en «El muchacho seguía luchando consigo mismo», la unidad consigo es una ‘anáfora’ en esta acepción del término puesto que el único antecedente posible para esta expresión es el sujeto de su misma oración el muchacho. Por el contrario, en «El muchacho seguía luchando con él», él ya no sería una anáfora, en este mismo sentido, pues, a pesar de que puede ser correferencial con una expresión anterior, su antecedente no puede ser el muchacho sino que debe encontrarse fuera de la oración.

4.   En retórica  y en estilística la ‘anáfora’ es una figura del lenguaje que consiste en la repetición gramaticalmente innecesaria de una palabra o de una frase al principio de una cláusula o de una oración o de varias oraciones, con el fin de obtener un efecto estilístico especial: «No podemos aceptar, no podemos consentir, no podemos admitir ...». James Joyce es muy amante de este tipo de recurso que confiere a la prosa tintes poéticos: soft and light, light and soft; glimmering and trembling, trembling and unfolding, etc.”

[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, p. 43-44]

«Anáfora y catáfora

No hay ninguna lengua conocida en la que este tipo de relación gramatical no represente un papel de suma importancia. No tiene, pues, nada de sorprendente que las relaciones anafóricas hayan sido reconocidas desde la antigüedad como una de las propiedades más características de las lenguas humanas. Como señala el Esbozo (RAE 1973: § 2.5.1b), ya los gramáticos griegos distinguían la función anafórica de los pronombres en su función ostensiva, demostrativa o deíctica. [...]

Tanto las expresiones reflexivas como las recíprocas son expresiones anafóricas en un sentido especial y preciso. Como la terminología dista mucho de ser uniforme, tal vez convenga establecer algunas estipulaciones entes de seguir adelante.

Tanto la deixis como la anáfora suelen ser entendidas como formas de ‘referencia’. Para algunos autores, la categoría fundamental es ‘deixis’, en sentido lato, que incluye no sólo los demostrativos, sino también ciertos usos de los pronombres personales y otras propiedades del contexto del habla relevantes para la sintaxis, entre ellos persona y tiempo verbal. En un uso reciente de algunos cultivadores de la lingüística de texto, la referencia puede ser de dos tipos: exofórica y endofórica. La referencia exofórica remite a una entidad fuera del texto, como por ejemplo eso en ¿Has visto eso? o ella en ¿Sabes algo de ella? La referencia endofórica remite siempre a una entidad dentro del texto y puede ser, a su vez, de dos tipos: anafórica y catafórica. La diferencia entre estos dos subtipos es solamente de dirección: una anáfora (mejor dicho: una expresión anafórica) remite hacia atrás – hacia una palabra mencionada – y una catáfora hacia adelante – hacia una palabra todavía no mencionada.

En las últimas dos décadas el término ‘anáfora’ ha sido usado, al menos dentro de la orientación generativa, en el preciso sentido de relación (endofórica) obligatoria o insoslayable, caso de las relaciones reflexivas y recíprocas de este capítulo. Este uso de ‘anáfora’ como equivalente a ‘anáfora ligada’ no será adoptado en este capítulo, de modo que el término tendrá para nosotros un sentido menos restringido. (Un sentido menos restringido fue el predominante hasta hace menos de veinte años aun entre los estudiosos de la gramática generativa, p. ej. Jackendoff (1972), Wasow (1979). El sentido estricto ha sido adoptado con mucha frecuencia desde 1980, en particular en esta tradición). Correspondientemente, el término ‘pronominal’ será usado en un sentido tradicional, que aquí daremos por bueno. Así, pues, entenderemos que la anáfora de sobre sí o sí mismo en Rosa y Blas hablaron sobre sí mismos es simplemente un pronombre reflexivo, no un elemento no-pronominal (en el sentido técnico reciente del término ‘pronominal’).

En el sentido que aquí nos concierne, el vocablo ‘anáfora’ designa la “relación entre una palabra o frase de cualquier tipo y otra palabra o frase anterior”, como cuando una palabra o frase “remite a lo que se acaba de enunciar” (RAE 1973: § 2.5.1.2b). En general, podemos decir, pues, que dos elementos, A y a, están relacionados anafóricamente cuando la especificación del contenido del ‘antecedido’ o ‘subsecuente’ (a), p. ej. sí mismos en Rosa y Blas hablaron sobre sí mismos, depende de alguna manera del contenido de su ‘antecedente’ (A). La razón por la que los dos términos apareen entrecomillados en las líneas anteriores es que no siempre son tomados en su sentido literal. No es imposible, ni siquiera raro, que el ‘antecedido’ preceda al ‘antecedente’, como en el ejemplo siguiente:

Contar historias sobre sí mismos es lo que divierte a los niños.

a =

A = los niños

En este caso especial de anáfora o relación anafórica en que el ‘antecedente’ (que no ‘antecede’ en sentido literal) sucede al ‘antecedido’ el que recibe el nombre de ‘catáfora’, es decir, ‘anáfora hacia atrás’. Entre los autores que usan el término se encuentra Bühler (1934: 121). La catáfora no es exclusiva de las construcciones reflexivas, por supuesto. Como es bien sabido, Este es un ejemplo de predicación catafórica es justamente eso, un ejemplo de predicación catafórica. Véase Bosque (1993.»

[Peregrín Otero, Carlos: “Pronombres reflexivos y recíprocos”. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe. 1999, vol. 1, § 23.1, p. 1429-1430]

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«Anáfora

1. Palabra o expresión que remite a una unidad lingüística que la precede en el discurso para poder establecer su referencia, por ejemplo, el pronombre reflexivo se en la oración Antonio se afeita.

2. Relación de identidad referencial entre una unidad lingüística y otra que ha aparecido previamente en el discurso. Se habla de anáfora asociativa cuando no existe entre la anáfora y su antecedente una relación de correferencia, sino tan solo una conexión entre significados, como la que se da entre autor y libro en la secuencia Dejé el libro. No me gustaba ese autor. (Cf. Antecedente, Catáfora, Correferencia.)»

[Eguren, Luis / Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos, 2006, p. 51]

Anáfora y catáfora

«Son muchas las palabras que se combinan con sus vecinas en función de requisitos de naturaleza sintáctica y semántica que estas les imponen. Estos requisitos se consideran también INFORMACIONES RELACIONALES. Entre los pronombres y los grupos nominales se dan RELACIONES DE RORREFERENCIA, es decir, vínculos que permiten identificar los referentes de los primeros haciéndolos coincidir con los de los segundos. Cuando el pronombre sigue a su ANTECEDENTE, esta relación se denomina ANÁFORA (el antecedente de sí es tu hermana en la oración Tu hermana solo piensa en misma); cuando el elemento nominal con el que se pronombre es correferente aparece de él (llamado, por lo común, CONSECUENTE, y a veces también SUBSECUENTE), se suela hablar de CATÁFORA, como en Solo para mismo guardará él un vino así. El pronombre es, por tanto, ANAFÓRICO en el primer ejemplo y CATAFÓRICO en el segundo. Obsérvese que estas últimas relaciones son a la vez sintáctica y semánticas: establecen la identidad referencial entre dos unidades, pero tienen también en cuenta la forma y la posición de ciertos pronombres. Algunas expresiones cuantificativas reciben con frecuencia su interpretación semántica en función de otras que aparecen a cierta distancia. Así, el indefinido un tiende a interpretarse como ningún en la oración No has leído un libre en todas las vacaciones. Ello es posible porque un está dentro del ÁMBITO, del ALCANCE o del ABARQUE (los tres términos se usan) del adverbio no, es decir, en su campo de influencia sintáctica. Se trata, como en los casos anteriores, de una relación establecida a distancia que resulta necesaria para interpretar apropiadamente los mensajes.»

[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Libros, 2009, § 1.3l]