ANALOGE KOMMUNIKATION

Comunicación analógica

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Digitale Kommunikation

 

Analoge Kommunikation.

In Anlehnung an Analogrechner (die wie z.B. Rechenschieber im Unterschied zu Digitalrechnern mit realen Größen operieren) von Watzlawick u. a. [1967 (dt.: Menschliche Kommunikation, Bern 1969)] geprägter Begriff zur Bezeichnung nicht verbaler, vorwiegend auf Körper- und Zeichensprache beruhender Kommunikation, die auf einer Ähnlichkeitsbeziehung zwischen Signal und Referent beruht. A. K. dient vor allem der Darstellung menschlicher Beziehungen, sie verfügt über eine differenzierte, aber situationsgebundene Semantik, die häufig mehrdeutig interpretierbar ist (Lächeln, Weinen). Da A. K. keine morphologischen Elemente zur Kennzeichnung syntaktischer Verknüpfungen (Negation, Konjunktion), keine temporalen Differenzierungen besitzt, ist ihre Übersetzbarkeit in Digitale Kommunikation problematisch.“ [Bußmann, H., S. 78]