ADVERBIAL

Complemento adverbial

(Recop.) Justo Fernández López

 

Vgl.:

Adverbialbestimmungen / Umstandsbestimmung / Adverb / Satzadverb / Locución / Complemento circunstancial

 

Adverbial [Auch: Adverbiale Bestimmung, Circonstant, Umstandsbestimmung].

Sammelbegriff für mehrere syntaktische Funktionen unterschiedlicher semantischer Ausprägung: A. charakterisieren einen verbalen Vorgang oder einen Sachverhalt hinsichtlich Zeit, Ort, Art und Weise u. a. Diesen semantischen Funktionen entspricht die Klassifizierung der Traditionellen Grammatik nach temporalen, lokalen, modalen, kausalen, konditionalen, konsekutiven A.

Für das Dt. sind nach der Verbindung zum Verb drei Hauptklassen zu unterscheiden:

(a) Valenznotwendige A., die vom Verb gefordert sind (wohnen + lokale A., sich fühlen + modale A., fahren + Richtungs-A.

(b) Valenzmögliche (fakultative) A., z. B. Modal-A. bei Bewegungsverben (Jakob läuft / fährt / schwimmt schnell).

(c) Valenzfreie A., die keinerlei Selektionsbeschränkungen unterliegen: Carolina weinte / arbeitete / tanzte / meditierte im Garten.

Die A. unter (a) und (b) werden auch als Adverbiale Ergänzungen, die A. in (c) auch als Adverbiale Angaben bezeichnet. Von diesen verbbezogenen (von VP dominierten) A. unterscheidet man Satzadverbiale wie hoffentlich, leider, glücklicherweise, die den ganzen Satz zum Skopus haben.

Adverbiale weisen unterschiedliche kategoriale Füllungen auf: Adverb (heute, dort), Adjektiv (schön, neu), Pronominaladverb (darin, deshalb), Präpositionalphrase (auf dem Tisch), Nominalphrase im Genitiv (eines Morgens) oder Akkusativ (den ganzen Tag) sowie Adverbialsätze (weil sie das Buch dringend brauchte).“

[Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart: Kröner, ²1990, S. 50]

«Adverbial

deutsch Umstandsbestimmung, auch adverbielle Bestimmung genannt. Ein Satzglied, das die Umstände eines Geschehens näher bestimmt.

   Umstände des Raumes und Ortes Wo?: Ich sitze im Büro.

   Zeitliche Umstände Wann?, Wie lange?: Ich komme um 8.00 Uhr.

   Begleitumstände der Art und Weise: Wie?: Si tippte den Brief mit großer Sorgfalt.

   Ursachen und Folgen Warum?: Aus Wut zerriss er den Brief.

Adverbiale können sehr unterschiedlich aussehen:

   Adverb (Umstandswort) oder Adjektiv (Eigenschaftswort): Heute würde ich gern ein Bier trinken. Das Auto fährt langsam.

   Ein Satzglied mit einem Nomen (Hauptwort): Drei Stunden bummeln wir durch die Fußgängerzone.

   Ein Gliedsatz (Nebensatz): Wenn es regnet, gehen wir in ein Café.»

[Bünting, K.-D. / Eichler, W.: Grammatik-Lexikon. Frankfurt a.M.: scriptor, 1989, S. 16]

«Locución adverbial

Las locuciones adverbiales están formadas por palabras (adjetivos o sustantivos), con o sin preposición, que equivalen a los adverbios en su significación y en su colocación sintáctica.

 

a sabiendas

de verdad

en efecto

a pie juntillas

de memoria

para colmo

a tontas y a locas

a cada paso

al fin

a oscuras

con todo

a menudo

entre dos luces

en resumen

a la buena de Dios

sin más ni más

por último

a palos

en realidad

desde luego

de repente

en rigor

por supuesto

de pronto

 

Pueden reconocerse por su forma rígida: no admiten cambios. No se puede decir, por ejemplo, en un efecto, a las buenas de Dios.

Otra forma original de locución adverbial es el imperativo de un verbo repetido y unido por que: habla que habla; dale que dale.

Su valor es el de un gerundio con la idea adicional de insistencia o reiteración: Se para la tarde habla que habla (hablando con insistencia).»

[Alonso Marcos, A.: Glosario de la terminología gramatical. Unificada por el Ministerio de Educación y Ciencia. Madrid: Magisterio Español, 1986, p. 174]